Title:
Fahrzeugfronthaube
Kind Code:
A1


Abstract:

Aufgabe: Es wird eine Fahrzeugfronthaube bereitgestellt, mit welcher die verbrauchte Menge an Material für ein Verstärkungselement reduziert werden kann und Gewicht und Kosten reduziert werden können. Mittel zur Lösung der Aufgabe: Eine Fahrzeugfronthaube 100, die in einem Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie angeordnet ist, weist auf: ein Haubenaußenblech 102 und ein Haubeninnenblech 104, die aneinander angebracht sind und zum Fahrzeugäußeren bzw. zum Fahrzeuginneren weisen; und ein Verstärkungselement 106, das zwischen dem Haubenaußenblech 102 und dem Haubeninnenblech 104 angeordnet ist. Das Verstärkungselement 106 weist auf: einen Hauptkörper 114 von flacher Plattenform mit mindestens einer Öffnung 122 und 124, der konform zu dem Haubenaußenblech 102 angeordnet ist; rückseitige Fixierungsabschnitte 116 und 118, die von denjenigen beiden seitlichen Rändern 128 und 130 der mindestens einen Öffnung 122 und 124 aus verlaufen, die am weitesten außen in einer Fahrzeugquerrichtung angeordnet sind, wobei die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 auf auskragende Weise in die Öffnung 122 und 124 hinein verlaufen, an den seitlichen Rändern 128 und 130 zum Haubeninnenblech 104 hin gefaltet sind und an dem Haubeninnenblech 104 fixiert sind; und einen vorderseitigen Fixierungsabschnitt 120, der von einem vorderen Rand 136 des Hauptkörpers 114 nach vorn verläuft und an dem vorderen Rand 136 derart zum Haubeninnenblech 104 hin gebogen ist, dass er das Haubeninnenblech 104 erreicht und daran fixiert ist. embedded image




Inventors:
TAKEFUJI NORIYASU (JP)
NISHIYAMA NAOKI (JP)
HIRANO KIYOTAKA (JP)
Application Number:
DE102018103782A
Publication Date:
08/23/2018
Filing Date:
02/20/2018
Assignee:
SUZUKI MOTOR CORP (Hamamatsu, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Horn Kleimann Waitzhofer Patentanwälte PartG mbB (München, DE)
Claims:
Fahrzeugfronthaube (100), die in einem Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie angeordnet ist, wobei die Fahrzeugfronthaube (100) aufweist:
ein Haubenaußenblech (102) und ein Haubeninnenblech (104), die aneinander angebracht sind und zum Fahrzeugäußeren bzw. zum Fahrzeuginneren weisen; und
ein Verstärkungselement (106), das zwischen dem Haubenaußenblech (102) und dem Haubeninnenblech (104) angeordnet ist,
wobei das Verstärkungselement (106) aufweist:
einen Hauptkörper (114) von flacher Plattenform mit mindestens einer Öffnung (122, 124), der konform zu dem Haubenaußenblech (102) angeordnet ist;
rückseitige Fixierungsabschnitte (116, 118), die von denjenigen beiden seitlichen Rändern (128, 130) der mindestens einen Öffnung (122, 124) aus verlaufen, die am weitesten außen in einer Fahrzeugquerrichtung angeordnet sind, wobei die rückseitigen Fixierungsabschnitte (116, 118) auf auskragende Weise in die Öffnung (122, 124) hinein verlaufen, an den seitlichen Rändern (128, 130) zum Haubeninnenblech (104) hin gefaltet sind und an dem Haubeninnenblech (104) fixiert sind; und
einen vorderseitigen Fixierungsabschnitt (120), der von einem vorderen Rand (136) des Hauptkörpers (114) nach vorn verläuft und an dem vorderen Rand (136) derart zum Haubeninnenblech (104) hin gebogen ist, dass er das Haubeninnenblech (104) erreicht und daran fixiert ist.

Fahrzeugfronthaube (100) nach Anspruch 1, wobei Fixierungspunkte (132a, 132b, 134a, 134b), an denen die rückseitigen Fixierungsabschnitte (116, 118) an dem Haubeninnenblech (104) fixiert sind, im Fahrzeug vor Schnittpunkten angeordnet ist, an welchen senkrechte Linien, die senkrecht zu dem Haubenaußenblech (102) und durch Mitten (137a, 139a) einer Breite in Fahrzeuglängsrichtung der rückseitigen Fixierungsabschnitte (116, 118) an oberen Enden (137, 139) der rückseitigen Fixierungsabschnitte (116, 118) verlaufen, das Haubeninnenblech (104) schneiden.

Fahrzeugfronthaube (100) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die rückseitigen Fixierungsabschnitte (116, 118) mindestens einen gebogenen Abschnitt aufweisen, der eine Form aufweist, die in Fahrzeugquerrichtung nach innen vorsteht.

Fahrzeugfronthaube (100) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die rückseitigen Fixierungsabschnitte (116, 118) aufweisen:
eine ersten Biegepunkt, der eine Form aufweist, die im Fahrzeug nach hinten vorsteht; und
einen zweiten Biegepunkt, der im Fahrzeug weiter vorn und tiefer als der erste Biegepunkt angeordnet ist und eine Form aufweist, die im Fahrzeug nach vorn vorsteht.

Fahrzeugfronthaube (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei das Haubeninnenblech (104) eine Vertiefung (108) aufweist, die in der Fahrzeugquerrichtung verläuft, und
wobei Fixierungspunkte (132a, 132b, 134a, 134b), an denen die rückseitigen Fixierungsabschnitte (116, 118) an dem Haubeninnenblech (104) fixiert sind, an einem Bodenabschnitt (110) der Vertiefung (108) angeordnet sind.

Fahrzeugfronthaube (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Fahrzeugfronthaube (100) ferner aufweist:
einen Schließer (138), der an einer unteren Fläche des Haubeninnenblechs (104) angebracht ist; und
ein Schließer-Verstärkungselement (140), das einen Abschnitt der unteren Fläche des Haubeninnenblechs (104) verstärkt, an dem der Schließer (138) angebracht ist,
wobei das Schließer-Verstärkungselement (140) an dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt (120) befestigt ist, wobei das Haubeninnenblech (104) dazwischen angeordnet ist,
wobei Fixierungspunkte (132a, 132b, 134a, 134b), an denen die rückseitigen Fixierungsabschnitte (116, 118) an dem Haubeninnenblech (104) fixiert sind, bei Betrachtung in Fahrzeuglängsrichtung angrenzend an jeweilige Außenseiten des Schließer-Verstärkungselements (140) in Fahrzeugquerrichtung angeordnet sind, und
wobei der Schließer (138) bei Betrachtung in Fahrzeugquerrichtung zwischen dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt (120) und den rückseitigen Fixierungsabschnitten (116, 118), die an dem Haubeninnenblech (104) fixiert sind, angeordnet ist.

Fahrzeugfronthaube (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei Fixierungspunkte (132a, 132b, 134a, 134b), an denen die rückseitigen Fixierungsabschnitte (116, 118) an dem Haubeninnenblech (104) fixiert sind, Schweißpunkte sind, die in einer Reihe in Fahrzeugquerrichtung angeordnet sind.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugfronthaube.

TECHNISCHER HINTERGRUND

In Fahrzeugen wie etwa Automobilen ist im Karosseriefrontbereich ein Motorraum vorgesehen, und über dem Motorraum ist eine Fahrzeugfronthaube angeordnet, die sich öffnet und schließt. Es gibt Fälle, in denen bei einer Kollision zwischen dem Fahrzeug und einem kollidierenden Objekt (einem Fußgänger usw.) das kollidierende Objekt die Fahrzeugfronthaube hoch rollt. Aus diesem Grund ist die Fahrzeugfronthaube dazu ausgelegt, sich zu verformen, um die Energie der Kollision zu absorbieren und die Aufprall-Belastung des kollidierenden Objekts abzuschwächen (insbesondere für Fußgänger).

In Patentdokument 1 wird eine Motorhaubenstruktur beschrieben, die eine Motorhaube, welche mit einem Außenblech und einem Innenblech versehen ist, und ein Motorhauben-Versteifungselement umfasst, das zwischen dem Außenblech und dem Innenblech angeordnet ist und das Außenblech abstützt.

Das in Patentdokument 1 offenbarte Motorhauben-Versteifungselement ist durch Integrieren eines Versteifungselement-Hauptkörpers, zweier vorderer Schenkel und dreier hinterer Schenkel in eine Einheit ausgebildet. Der Versteifungselement-Hauptkörper weist eine rechteckige Form auf, die in Fahrzeugquerrichtung langgezogen ist, und ist an einer Position angeordnet, die der unteren Fläche des Außenblechs zugewandt ist. Die vorderen Schenkel verlaufen im Fahrzeug von dem vorderen Rand des Versteifungselement-Hauptkörpers nach vorn und sind an der oberen Fläche des Innenblechs fixiert. Die hinteren Schenkel verlaufen im Fahrzeug von dem hinteren Rand des Versteifungselement-Körperabschnitts aus und sind an der oberen Fläche des Innenblechs fixiert.

Somit kann das in Patentdokument 1 offenbarte Motorhauben-Versteifungselement das Außenblech von unten abstützen, was darauf zurückzuführen ist, dass der Versteifungselement-Hauptkörper von den vorderen Schenkeln und den hinteren Schenkeln abgestützt wird, die von dem Versteifungselement-Hauptkörper zu dem Innenblech verlaufen und an der oberen Fläche des Innenblechs fixiert sind.

VORBEKANNTE TECHNISCHE DOKUMENTE PATENTDOKUMENTE

Patentdokument 1: JP2016-60395A

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG VON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDE AUFGABEN

Jedoch sind bei der in Patentdokument 1 offenbarten Motorhaubenstruktur keine spezifischen Maßnahmen getroffen, um die Menge an überschüssigem Grundmaterial zu reduzieren, die beim Ausschneiden des Motorhauben-Versteifungselements aus dem Grundmaterial anfällt. Demgemäß besteht Raum zur Verbesserung beim Reduzieren der benötigten Menge an Material, das zum Ausbilden des Motorhauben-Versteifungselements erforderlich ist.

Im Lichte dieser Probleme liegt der vorliegenden Erfindung als Aufgabe zugrunde, eine Fahrzeugfronthaube bereitzustellen, mit welcher die benötigte Menge an Material für ein Verstärkungselement reduziert werden kann und Gewicht und Kosten reduziert werden können.

MITTEL ZUM LÖSEN DER AUFGABE

Die Aufgabe wird durch eine Fahrzeugfronthaube gemäß einem Aspekt der Erfindung mit einer typischen Ausgestaltung gelöst, bei der es sich um eine Fahrzeugfronthaube handelt, die in einem Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie angeordnet ist und aufweist: ein Haubenaußenblech und ein Haubeninnenblech, die aneinander angebracht sind und zum Fahrzeugäußeren bzw. zum Fahrzeuginneren weisen; und ein Verstärkungselement, das zwischen dem Haubenaußenblech und dem Haubeninnenblech angeordnet ist. Das Verstärkungselement weist auf: einen Hauptkörper von flacher Plattenform mit mindestens einer Öffnung, der konform zu (entlang) dem Haubenaußenblech angeordnet ist; rückseitige Fixierungsabschnitte, die von denjenigen beiden seitlichen Rändern der mindestens einen Öffnung aus verlaufen, die am weitesten außen in einer Fahrzeugquerrichtung angeordnet sind, wobei die rückseitigen Fixierungsabschnitte auf auskragende Weise in die Öffnung hinein verlaufen, an den seitlichen Rändern zum Haubeninnenblech hin gefaltet sind und an dem Haubeninnenblech fixiert sind; und einen vorderseitigen Fixierungsabschnitt, der von einem vorderen Rand des Hauptkörpers nach vorn verläuft und an dem vorderen Rand derart zum Haubeninnenblech hin gebogen ist, dass er das Haubeninnenblech erreicht und daran fixiert ist.

EFFEKT DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung kann eine Fahrzeugfronthaube bereitstellen, mit welcher die verbrauchte Materialmenge für ein Verstärkungselement reduziert werden kann und Gewicht und Kosten reduziert werden können.

Figurenliste

  • 1 ist eine Darstellung, die schematisch das äußere Erscheinungsbild einer Fahrzeugfronthaube gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 2 ist eine Darstellung bei welcher die Fahrzeugfronthaube aus 1 teilweise vergrößert ist.
  • 3 ist eine Querschnittsdarstellung der Fahrzeugfronthaube entlang der Linie A-A in 2.
  • 4 ist eine Darstellung der Fahrzeugfronthaube entlang Pfeil B in 2.
  • 5 ist eine Darstellung, die das Verhalten des Verstärkungselements in 2 zum Kollisionszeitpunkt zeigt.
  • 6 ist eine Darstellung, die schematisch das Verstärkungselement aus 2 und ein Verstärkungselement eines Vergleichsbeispiels zeigt.

ASPEKTE DER ERFINDUNG

Eine Fahrzeugfronthaube gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung mit einer typischen Ausgestaltung ist eine Fahrzeugfronthaube, die in einem Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie angeordnet ist und aufweist: ein Haubenaußenblech und ein Haubeninnenblech, die aneinander angebracht sind und zum Fahrzeugäußeren bzw. zum Fahrzeuginneren weisen; und ein Verstärkungselement, das zwischen dem Haubenaußenblech und dem Haubeninnenblech angeordnet ist. Das Verstärkungselement weist auf: einen Hauptkörper von flacher Plattenform mit mindestens einer Öffnung, der konform zu dem Haubenaußenblech angeordnet ist; rückseitige Fixierungsabschnitte, die von denjenigen beiden seitlichen Rändern der mindestens einen Öffnung aus verlaufen, die am weitesten außen in einer Fahrzeugquerrichtung angeordnet sind, wobei die rückseitigen Fixierungsabschnitte auf auskragende Weise in die Öffnung hinein verlaufen, an den seitlichen Rändern zum Haubeninnenblech hin nach unten gefaltet sind und an dem Haubeninnenblech fixiert sind; und einen vorderseitigen Fixierungsabschnitt, der von einem vorderen Rand des Hauptkörpers nach vorn verläuft und an dem vorderen Rand derart zum Haubeninnenblech hin gebogen ist, dass er das Haubeninnenblech erreicht und daran fixiert ist.

Mit der vorstehenden Ausgestaltung kann der vorderseitige Fixierungsabschnitt dadurch, dass er an dem vorderen Rand bzw. einem fahrzeugfrontseitigen Rand des Hauptkörpers gefaltet ist, an dem Haubeninnenblech fixiert werden. Außerdem kann der rückseitige Fixierungsabschnitt dadurch, dass er an zwei seitlichen Rändern der Öffnungen in dem Hauptkörper gefaltet ist, an dem Haubeninnenblech fixiert werden. Demgemäß kann das Verstärkungselement über den Hauptkörper an dem Haubenaußenblech und über den vorderseitigen Fixierungsabschnitt und den rückseitigen Fixierungsabschnitt an dem Haubeninnenblech fixiert werden. Weiterhin verlaufen die rückseitigen Fixierungsabschnitte, bevor sie gefaltet werden, auf auskragende Weise in die Öffnung des Hauptkörpers hinein und befinden sich somit innerhalb des Bereichs des Hauptkörpers. Daher besteht beim Ausschneiden des Hauptkörpers, des vorderseitigen Fixierungsabschnitts und der rückseitigen Fixierungsabschnitte aus dem Grundmaterial keine Notwendigkeit, einen Bereich für die rückseitigen Fixierungsabschnitte separat vorzubereiten, sofern das Grundmaterial groß genug für den Hauptkörper und den vorderseitigen Fixierungsabschnitt ist. Somit kann mit der vorstehend beschriebenen Ausgestaltung die Größe des Grundmaterials reduziert werden, und somit kann die Menge an verbrauchten Material reduziert werden und Gewicht und Kosten können reduziert werden.

Vorzugsweise sind Fixierungspunkte, an denen die rückseitigen Fixierungsabschnitte an dem Haubeninnenblech fixiert sind, im Fahrzeug vor Schnittpunkten angeordnet, an welchen senkrechte Linien, die senkrecht zu dem Haubenaußenblech und durch Mitten einer Breite in Fahrzeuglängsrichtung der rückseitigen Fixierungsabschnitte an oberen Enden der rückseitigen Fixierungsabschnitte verlaufen, das Haubeninnenblech schneiden. Demgemäß sind die Fixierungspunkte, an welchen die rückseitigen Fixierungsabschnitte an dem Haubeninnenblech fixiert ist, relativ zu der Richtung senkrecht zu dem Haubenaußenblech, das heißt der Richtung einer einwirkenden Last, vor bzw. fahrzeugfrontwärts von, Schnittpunkten angeordnet, an denen senkrechte Linien, die durch die Mitte der oberen Ränder der rückseitigen Fixierungsabschnitte in Fahrzeugquerrichtung verlaufen, das Haubeninnenblech schneiden. Wenn auf das Verstärkungselement infolge einer Kollision zwischen der Fahrzeugfronthaube und einem Fußgänger eine Last einwirkt, ist es somit wahrscheinlich, dass im Verstärkungselement ein Impuls nach hinten bzw. in Richtung Fahrzeugheck erzeugt wird. Demgemäß wird der rückseitige Fixierungsabschnitt in dem Verstärkungselement unter der Last bei einer Kollision einem Biegen nach hinten bzw. fahrzeugheckwärts und dergleichen unterzogen, und somit kann der Aufprall einfach absorbiert werden, und die von dem Fußgänger bei der Kollision erlittenen Verletzungen können gemildert werden.

Vorzugsweise weisen die rückseitigen Fixierungsabschnitte mindestens einen gebogenen Abschnitt auf, der eine Form aufweist, die in Fahrzeugquerrichtung nach innen vorsteht. Wenn auf das Verstärkungselement infolge einer Kollision zwischen der Fahrzeugfronthaube und einem Fußgänger eine Last einwirkt, ist es demgemäß wahrscheinlich, dass sich die rückseitigen Fixierungsabschnitte unter der in der vertikalen Richtung im Fahrzeug einwirkenden Last von dem gebogenen Abschnitt ab in Fahrzeugquerrichtung nach innen verbiegen. Dann kann infolge dessen, dass sich die rückseitigen Fixierungsabschnitte durch Biegen oder dergleichen in Fahrzeugquerrichtung nach innen verformen, das Verstärkungselement den Aufprall einfach dadurch absorbieren, dass es sich verformt und im Fahrzeug nach unten bewegt, und von dem Fußgänger erlittene Verletzungen können gemildert werden.

Vorzugsweise weisen die rückseitigen Fixierungsabschnitte auf: eine ersten Biegepunkt, der eine Form aufweist, die im Fahrzeug nach hinten vorsteht; und einen zweiten Biegepunkt, der im Fahrzeug weiter vorn und tiefer als der erste Biegepunkt angeordnet ist und eine Form aufweist, die im Fahrzeug nach vorn vorsteht. Wenn somit auf das Verstärkungselement bei einer Kollision zwischen der Fahrzeugfronthaube und einem Fußgänger eine Last einwirkt, verbiegen sich die rückseitigen Fixierungsabschnitte ab dem ersten Biegepunkt im Fahrzeug nach hinten bzw. in Richtung Fahrzeugheck und biegen sich ferner ab dem zweiten Biegepunkt im Fahrzeug nach vorn bzw. in Richtung Fahrzeugfront. Demgemäß ist es wahrscheinlich, dass bei einer Kollision mit einem Fußgänger in dem Verstärkungselement ein Impuls zum Fahrzeugheck hin erzeugt wird, und die rückseitigen Fixierungsabschnitte können den Impuls einfach dadurch absorbieren, dass sie sich im Fahrzeug unter der Last bei einer Kollision nach hinten verformen, und die von dem Fußgänger erlittenen Verletzungen können gemildert werden. Auf diese Weise kann in dem Verstärkungselement eine ausreichende Steifigkeit gewährleistet werden, indem in der Fahrzeuglängsrichtung mehrere Biegepunkte vorgesehen werden, ohne in den rückseitigen Fixierungsabschnitten einen schwachen Abschnitt vorzusehen, und außerdem kann eine Verformung der rückseitigen Fixierungsabschnitte unter Last in Richtung Fahrzeugheck begünstigt werden, und der Fußgängerschutz kann gewährleistet werden.

Vorzugsweise sind Mitten einer Breite in Fahrzeuglängsrichtung von oberen Enden der rückseitigen Fixierungsabschnitte der rückseitigen Fixierungsabschnitte vor Mitten einer Breite in Fahrzeuglängsrichtung einer jeweiligen Öffnung mit zwei seitlichen Rändern angeordnet. Auf diese Weise sind die Mitten der Breite in der Fahrzeuglängsrichtung der rückseitigen Fixierungsabschnitte vor den Mitten der Breite in der Fahrzeuglängsrichtung einer jeweiligen Öffnung angeordnet, und somit ist es wahrscheinlich, dass bei einer Kollision mit einem Fußgänger ein Impuls in Richtung Fahrzeugheck erzeugt wird, und die von dem Fußgänger erlittenen Verletzungen können weiter gemildert werden.

Vorzugsweise weist das Haubeninnenblech eine Vertiefung auf, die in der Fahrzeugquerrichtung verläuft, und Fixierungspunkte, an denen die rückseitigen Fixierungsabschnitte an dem Haubeninnenblech fixiert sind, sind an einem Bodenabschnitt der Vertiefung angeordnet. Auf diese Weise sind die rückseitigen Fixierungsabschnitte des Verstärkungselements mit gesteigerter Steifigkeit an dem Abschnitt des Haubeninnenblechs fixiert, das heißt, an dem Bodenabschnitt der Vertiefung. Somit kann die Steifigkeit der Anbringung zwischen dem Verstärkungselement und dem Haubeninnenblech erhöht werden. Demgemäß kann das Haubeninnenblech als Ganzes bei Einwirken einer vergleichsweise kleinen Last eine Verformung des Verstärkungselements reduzieren und einer Verstärkung des Haubenaußenblechs entgegenwirken; wirkt eine vergleichsweise große Last ein, verformt sich das Verstärkungselement zuverlässig und ist in der Lage, Energie des Aufpralls zu absorbieren. Außerdem handelt es sich bei dem Bodenabschnitt der Vertiefung auch um den am weitesten von dem Haubenaußenblech entfernten Abschnitt. Anders ausgedrückt sind die rückseitigen Fixierungsabschnitte lang genug, um gefaltet zu werden und den Bodenabschnitt der Vertiefung zu erreichen, und somit ist der Verformungsgrad bei Einwirken einer vergleichsweise großen Last hoch, und Energie eines Aufpralls kann ausreichend absorbiert werden, und die von einem Fußgänger erlittenen Verletzungen lassen sich weiter mildern.

Vorzugsweise weist die innere Haube ferner auf: einen Schließer, der an einer unteren Fläche des Haubeninnenblechs angebracht ist; und ein Schließer-Verstärkungselement, das einen Abschnitt der unteren Fläche des Haubeninnenblechs verstärkt, an dem der Schließer angebracht ist, wobei das Schließer-Verstärkungselement an dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt befestigt ist, wobei das Haubeninnenblech dazwischen angeordnet ist. Auf diese Weise kann durch Verwenden eines Schließer-Verstärkungselements zum Verstärken des Abschnitts, an dem der Schließer angebracht ist, eine Verformung im Bereich um den Schließer herum aufgrund einer Belastung, die bei Öffnungs- und Schließvorgängen auftritt, gemildert werden, und die Erzeugung von Vibrationen und unnormalen Geräuschen kann verhindert werden. Weiterhin ist der vorderseitige Fixierungsabschnitt an dem Schließer-Verstärkungselement derart befestigt, dass das Haubeninnenblech dazwischen angeordnet ist, und somit wird die von dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt aufgenommene Last auf an das Schließer-Verstärkungselement übertragen und von diesem verteilt. Somit kann die Steifigkeit der Anbringung zwischen dem Verstärkungselement und dem Haubeninnenblech weiter erhöht werden.

Vorzugsweise sind Fixierungspunkte, an denen die rückseitigen Fixierungsabschnitte an dem Haubeninnenblech fixiert sind, bei Betrachtung in Fahrzeuglängsrichtung angrenzend an jeweilige Außenseiten des Schließer-Verstärkungselements in Fahrzeugquerrichtung angeordnet. Somit sind die Fixierungspunkte, an denen die rückseitigen Fixierungsabschnitte an dem Haubeninnenblech fixiert sind, derart angeordnet, dass zwischen ihnen in Fahrzeugquerrichtung ein Abschnitt des Haubeninnenblechs angeordnet ist, in dem die Steifigkeit durch das Schließer-Verstärkungselement erhöht ist. Demgemäß sind bei dem Verstärkungselement die rückseitigen Fixierungsabschnitte angrenzend an den Abschnitt des Haubeninnenblechs mit erhöhter Steifigkeit fixiert, und somit kann die Steifigkeit der Anbringung an dem Haubeninnenblech weiter erhöht werden.

Vorzugsweise ist der Schließer bei Betrachtung in Fahrzeugquerrichtung zwischen dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt und den rückseitigen Fixierungsabschnitten, die an dem Haubeninnenblech fixiert sind, angeordnet. Demgemäß handelt es sich bei dem Abschnitt des Haubeninnenblechs zwischen dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt und dem rückseitigen Fixierungsabschnitt um einen Abschnitt, an dem die Steifigkeit durch das Schließer-Verstärkungselement erhöht ist, welcher den Anbringungsabschnitt des Schließers verstärkt. Demgemäß sind bei dem Verstärkungselement die vorderseitigen Fixierungsabschnitte und die rückseitigen Fixierungsabschnitte an dem Abschnitt des Haubeninnenblechs mit erhöhter Steifigkeit fixiert, und somit kann die Steifigkeit der Anbringung an dem Haubeninnenblech weiter erhöht werden.

Vorzugsweise sind die Fixierungspunkte, an denen die rückseitigen Fixierungsabschnitte an dem Haubeninnenblech fixiert ist, Schweißpunkte, die in einer Reihe mit der Fahrzeugquerrichtung angeordnet sind. Hierbei neigt die Fahrzeugfronthaube dazu, sich unter einer Last, wie sie zum Beispiel bei deren wiederholtem Öffnen und Schließen auftritt, in Fahrzeuglängsrichtung zu verformen. Mit der vorstehend beschriebenen Ausgestaltung handelt es sich bei den Fixierungspunkten, an denen rückseitige Fixierungsabschnitte an dem Haubeninnenblech fixiert sind, um Schweißpunkte, die in einer Richtung aufgereiht sind, welche die Fahrzeugfrontrichtung - wobei es sich um die Richtung handelt, in welcher sich die Fahrzeugfronthaube verformt - schneidet und nicht mit der Verformungsrichtung übereinstimmt. Somit kann bei der Fahrzeugfronthaube die beim Öffnen und Schließen auftretende Last verteilt werden, es ist unwahrscheinlich, dass sich die Verschweißung bei den Fixierungspunkten löst, und die Fixierungsstärke kann gewährleistet werden.

AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Die Abmessungen, Materialien und anderen bei diesen Ausführungsformen beschriebenen spezifischen Zahlenwerte sind lediglich Beispiele, die dem Verständnis der vorliegenden Erfindung dienen und, sofern nichts anderes angegeben ist, nicht so zu verstehen sind, dass sie die Erfindung einschränken. Es sei angemerkt, dass Elemente, die im Wesentlichen gleiche Funktionen und Konfigurationen darstellen, in der vorliegenden Beschreibung und den Zeichnungen gleiche Bezugszeichen tragen und daher von einer erneuten Beschreibung abgesehen wird. Auch wurden Elemente, die für die vorliegende Erfindung nicht direkt relevant sind, nicht mit dargestellt.

1 ist eine Darstellung, die schematisch das äußere Erscheinungsbild einer Fahrzeugfronthaube 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. 2 ist eine Darstellung, die eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts der in 1 gezeigten Fahrzeugfronthaube 100 zeigt. 2(a) ist eine perspektivische Ansicht der Fahrzeugfronthaube 100 bei Betrachtung von schräg oben. 2(b) ist eine Darstellung der Fahrzeugfronthaube 100 bei Betrachtung von oben.

Die Fahrzeugfronthaube 100 ist oberhalb eines nicht gezeigten Motorraums im Frontbereich der Karosserie angeordnet. Die Fahrzeugfronthaube 100 weist ein Haubenaußenblech 102, das die äußere Fläche davon bildet, sowie, wie in 2 gezeigt, ein Haubeninnenblech 104 und ein Verstärkungselement 106 auf. Es sei angemerkt, dass in 2 das Haubenaußenblech 102 weggelassen wurde.

Das Haubeninnenblech 104 ist ein Glied, das die innere Fläche der Fahrzeugfronthaube 100 bildet und unterhalb des Haubenaußenblechs 102 angeordnet ist. Das Haubeninnenblech 104 weist eine Vertiefung 108 auf, die in der Fahrzeugquerrichtung verläuft. Die Vertiefung 108 weist einen Bodenabschnitt 110 auf, wobei der Bodenabschnitt 110 einen Höhenunterschied in Fahrzeuglängsrichtung bereitstellt. Somit ist die Vertiefung 108 ein Abschnitt des Haubeninnenblechs 104, in dem die Steifigkeit erhöht ist.

Das Verstärkungselement 106 ist ein Glied, das zwischen dem Haubenaußenblech 102 und dem Haubeninnenblech 104 angeordnet ist und aus einem Grundmaterial vorbestimmter Größe ausgeschnitten ist (siehe 6(a)). Dem Verstärkungselement 106 kommt die Rolle zu, die Form des Außenblechs 102 aufrechtzuerhalten, indem es eine Oberflächensteifigkeit entfaltet, die einer Last widersteht, die beim Öffnen oder Schließen der Fahrzeugfronthaube 100 auftritt, und gleichzeitig den Fußgängerschutz zu gewährleisten, indem es sich im Kollisionsfall verformt und den Aufprall absorbiert.

Das Verstärkungselement 106 weist einen Hauptkörper 114, zwei rückseitige Fixierungsabschnitte 116 und 118 und einen vorderseitigen Fixierungsabschnitt 120 auf. Der Hauptkörper 114 ist von flacher Plattenform mit zwei Öffnungen 122 und 124 und ist konform zu dem Haubenaußenblech 102 angeordnet. Die beiden Öffnungen 122 und 124 sind durch einen Überbrückungsabschnitt 126 unterteilt, der in Fahrzeuglängsrichtung verläuft, und sind in Fahrzeugquerrichtung aufgereiht. Beispielsweise wird auf mehrere vorbestimmte Abschnitte der oberen Fläche des Hauptkörpers 114 ein Dichtstoff aufgebracht, und die obere Fläche wird auf die untere Fläche des Haubenaußenblechs 102 geklebt.

Wie in 2(a) mit gestrichelten Linien gezeigt ist, verlaufen die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118, bevor sie gefaltet werden, jeweils von seitlichen Rändern 128 und 130 der Öffnungen 122 und 124 auf auskragende Weise in die Öffnungen 122 und 124 hinein und sind von dem Hauptkörper 114 umgeben. Hierbei sind die beiden seitlichen Ränder 128 und 130 unter den mehreren seitlichen Rändern der Öffnungen 122 und 124 diejenigen seitlichen Ränder, die am weitesten außen in der Fahrzeugquerrichtung angeordnet sind.

Außerdem erreichen die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 das Haubeninnenblech 104 dadurch, dass sie, wie in 2(a) gezeigt ist, an den seitlichen Rändern 128 und 130 in Richtung des Haubeninnenblechs 104 gefaltet werden. Danach werden die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 an Fixierungspunkten 132a, 132b, 134a und 134b durch Schweißen an dem Haubeninnenblech 104 fixiert, wie in 2(b) gezeigt ist.

Die Fixierungspunkte 132a, 132b, 134a und 134b zwischen den rückseitigen Fixierungsabschnitten 116 und 118 und dem Haubeninnenblech 104 sind an dem Bodenabschnitt 110 der Vertiefung 108 des Haubeninnenblechs 104 angeordnet. Das heißt, dass bei dem Verstärkungselement 106 die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 Fixierungsabschnitte des Haubeninnenblechs 104 sind, wobei die Steifigkeit hoch ist. Aus diesem Grund kann die Steifigkeit der Anbringung zwischen dem Haubeninnenblech 104 und dem Verstärkungselement 106 erhöht werden.

Demgemäß kann das Haubeninnenblech 104 als Ganzes eine Verformung des Verstärkungselements 106 reduzieren und damit einer Verformung des Haubenaußenblechs 102 entgegenwirken, wenn bei Vorgängen wie dem Öffnen und Schließen der Haube eine vergleichsweise kleine Last auf die Fahrzeugfronthaube 100 einwirkt. Wenn bei einer Kollision mit einem Fußgänger oder dergleichen eine vergleichsweise große Last auf die Fahrzeugfronthaube 100 einwirkt, verformt sich das Verstärkungselement 106 zuverlässig und kann die Energie des Aufpralls absorbieren.

Außerdem handelt es sich bei dem Bodenabschnitt 110 der Vertiefung 108 auch um einen am weitesten von dem Haubenaußenblech 102 entfernten Abschnitt. Anders ausgedrückt sind die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 lang genug, um gefaltet zu werden und den Bodenabschnitt 110 der Vertiefung 108 zu erreichen. Somit ist der Verformungsgrad der rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 bei Einwirken einer vergleichsweise großen Last hoch, und Energie eines Aufpralls kann ausreichend absorbiert werden, und die von einem Fußgänger erlittenen Verletzungen lassen sich weiter mildern.

Hierbei neigt die Fahrzeugfronthaube 100 dazu, sich unter einer Last, wie sie zum Beispiel bei wiederholtem Vorgängen wie dem Öffnen und Schließen auftritt, in Fahrzeuglängsrichtung zu verformen. Unterdessen sind die Fixierungspunkte 132a, 132b, 134a und 134b Schweißpunkte und sind in einer Richtung entlang einer Linie aufgereiht, welche die Fahrzeuglängsrichtung schneidet, d.h., in der Verformungsrichtung der Fahrzeugfronthaube 100, wie in 2(b) gezeigt ist. Somit kann eine beim Öffnen und Schließen der Haube auftretende Last in der Fahrzeugfronthaube 100 verteilt werden, es ist unwahrscheinlich, dass die Verschweißung an den Fixierungspunkten 132a, 132b, 134a, und 134b nachgibt, und es kann für Festigkeit der Fixierung gesorgt werden.

Der vorderseitige Fixierungsabschnitt 120 verläuft von einem vorderen Rand 136 des Hauptkörpers 114 aus und ist an dem vorderen Rand 136 derart zum Haubeninnenblech 104 hin gebogen, dass er das Haubeninnenblech 104 erreicht und daran fixiert ist. Demgemäß ist das Verstärkungselement 106 über den Hauptkörper 114 an dem Haubenaußenblech 102 und über den vorderseitigen Fixierungsabschnitt 120 und die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 an dem Haubeninnenblech 104 fixiert.

3 ist ein Querschnitt der Fahrzeugfronthaube 100 entlang der Linie A-A in 2. Es sei angemerkt, dass das Haubenaußenblech 102 in 3 als gestrichpunktpunktete Linie gezeigt ist. Weiterhin ist die senkrechte Linie C eine Linie, die senkrecht zu der Richtung des Haubenaußenblechs 102 verläuft, das heißt, in Richtung der einwirkenden Last, durch eine Mitte 137a der Breite eines oberen Endes 137 des rückseitigen Fixierungsabschnitts 116 in Fahrzeugquerrichtung verläuft und das Haubeninnenblech 104 an einem Schnittpunkt D schneidet. Von den rückseitigen Fixierungsabschnitten 116 und 118 wird nachstehend nur der rückseitige Fixierungsabschnitt 116 beschrieben, jedoch gleichen Ausgestaltung, Funktionen und dergleichen des rückseitigen Fixierungsabschnitts 118 denen des rückseitigen Fixierungsabschnitts 116.

Die Fixierungspunkte 132a und 132b, an welchen der rückseitige Fixierungsabschnitt 116 an dem Haubeninnenblech 104 fixiert ist, sind, wie in 3 gezeigt, im Fahrzeug vor dem Schnittpunkt D angeordnet. Das heißt, die Fixierungspunkte 132a und 132b des rückseitigen Fixierungsabschnitts 116 sind in Bezug auf die Richtung einer einwirkenden Last im Fahrzeug vor der Mitte 137a des oberen Endes 137 des rückseitigen Fixierungsabschnitts 116 angeordnet. Aus diesem Grund ist es wahrscheinlich, dass das Verstärkungselement 106 einem Moment ausgesetzt ist, welches es im Fahrzeug nach hinten bewegt, wenn auf das Verstärkungselement 106 bei einer Kollision mit einem Fußgänger oder dergleichen eine Last einwirkt.

Die gepunktete Linie E in 3 ist eine Linie, die durch die Mitte der Breite des rückseitigen Fixierungsabschnitts 116 verläuft, welcher in Fahrzeuglängsrichtung breiter ist. Der rückseitige Fixierungsabschnitt 116 weist einen ersten Biegepunkt F und eine zweiten Biegepunkt G auf der gepunkteten Linie E in 3 auf. Der erste Biegepunkt F weist eine Form auf, die im Fahrzeug nach hinten vorsteht. Der zweite Biegepunkt G ist im Fahrzeug weiter vorn und tiefer als der erste Biegepunkt F angeordnet und weist eine Form auf, die im Fahrzeug nach vorn vorsteht.

Wenn es somit zu einer Kollision zwischen der Fahrzeugfronthaube 100 und einem Fußgänger kommt und auf das Verstärkungselement 106 eine Last einwirkt, verbiegt sich das rückseitige Fixierungselement 116 ab dem ersten Biegepunkt F im Fahrzeug nach hinten und biegt sich weiterhin ab dem zweiten Biegepunkt G im Fahrzeug nach vorn. Somit ist es wahrscheinlich, dass bei einer Kollision mit einem Fußgänger in dem Verstärkungselement 106 ein Impuls zum Fahrzeugheck hin erzeugt wird, und das rückseitige Fixierungselement 116 kann den Impuls einfach dadurch absorbieren, dass es sich im Fahrzeug unter der Last bei einer Kollision nach hinten verformt, und die von dem Fußgänger erlittenen Verletzungen können gemildert werden.

Somit kann durch Ausbilden der mehreren Biegepunkte F und G in der Fahrzeuglängsrichtung im Verstärkungselement 106 eine Verformung des rückseitigen Fixierungsabschnitts 116 nach hinten im Fahrzeug begünstigt werden, und der Fußgängerschutz kann gewährleistet werden. Außerdem ist bei dem Verstärkungselement 106 in dem rückseitigen Fixierungsabschnitt 116 kein schwacher Abschnitt vorgesehen, und daher kann für ausreichende Steifigkeit gesorgt werden.

Die Fahrzeugfronthaube 100 umfasst weiterhin einen Schließer 138 und ein Schließer-Verstärkungselement 140, die an der unteren Fläche des Haubeninnenblechs 104 angebracht sind, wie in 3 und 5 gezeigt ist. Das Schließer-Verstärkungselement 140 ist ein Element zum Verstärken des Abschnitts, in dem der Schließer 138 an der unteren Fläche des Haubeninnenblechs 104 angebracht ist. Daher kann bei der Fahrzeugfronthaube 100 der Abschnitt, in welchem der Schließer 138 angebracht ist, mit dem Schließer-Verstärkungselement 140 verstärkt werden, und somit kann für Festigkeit der Fahrzeugfronthaube 100 gesorgt werden, wenn diese geöffnet und geschlossen wird, eine durch einen Impuls beim Öffnen und Schließen verursachte Verformung des Gebiets um den Schließer herum 138 kann gemildert werden, und Vibrationen und unnormale Geräusche können verhindert werden.

Außerdem ist das Schließer-Verstärkungselement 140 an dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt 120 befestigt, wobei das Haubeninnenblech 104 dazwischen angeordnet ist. Somit wird eine von dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt 120 aufgenommene Last außerdem über das Haubeninnenblech 104 an das Schließer-Verstärkungselement 140 übertragen und verteilt. Somit kann bei der Fahrzeugfronthaube 100 die Steifigkeit der Anbringung zwischen dem Verstärkungselement 106 und dem Haubeninnenblech 104 weiter erhöht werden.

Außerdem ist der Schließer 138 bei Betrachtung in Fahrzeugquerrichtung zwischen dem rückseitigen Fixierungsabschnitt 116 und dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt 120, die an dem Haubeninnenblech (104) fixiert sind, angeordnet, wie in 3 gezeigt ist. Demgemäß handelt es sich bei dem Abschnitt des Haubeninnenblechs 104 zwischen dem rückseitigen Fixierungsabschnitt 116 und dem vorderseitigen Fixierungsabschnitt 120 um einen Abschnitt, an dem die Steifigkeit durch das Schließer-Verstärkungselement 140 erhöht ist, welcher den Anbringungsabschnitt des Schließers 138 verstärkt. Demgemäß sind bei dem Verstärkungselement der rückseitige Fixierungsabschnitt 116 und der vorderseitige Fixierungsabschnitt 120 an dem Abschnitt des Haubeninnenblechs 104 mit erhöhter Steifigkeit bei dem Verstärkungselement 106 fixiert, und somit kann die Steifigkeit der Anbringung an dem Haubeninnenblech 104 weiter erhöht werden.

4 ist eine Darstellung der Fahrzeugfronthaube 100 entlang Pfeil B in 2. Bei Betrachtung in Fahrzeuglängsrichtung in 4 sind die Fixierungspunkte 132a und 134a, an welchen die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 an dem Haubeninnenblech 104 fixiert sind, angrenzend an die in Fahrzeugquerrichtung äußeren Seiten des Schließer-Verstärkungselements 140 angeordnet. Anders ausgedrückt sind die Fixierungspunkte 132a, 132b, 134a und 134b der rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 an Positionen in Fahrzeugquerrichtung angeordnet, zwischen welchen ein Abschnitt des Haubeninnenblechs 104 angeordnet ist, der aufgrund des Schließer-Verstärkerelements 140 eine erhöhte Steifigkeit aufweist. Demgemäß sind bei dem Verstärkungselement 106 die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 angrenzend an einen Abschnitt des Haubeninnenblechs 104 mit erhöhter Steifigkeit fixiert, und somit kann die Steifigkeit der Anbringung an dem Haubeninnenblech 104 erhöht werden.

Außerdem sind, wie in 4 gezeigt, die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 in Fahrzeugquerrichtung nach innen geneigt und verlaufen von den seitlichen Rändern 128 und 130 zum Haubeninnenblech 104 hin und sind an dem Haubeninnenblech 104 fixiert. Weiterhin sind an einem Mittelpunkt zwischen den seitlichen Rändern 128 und 130 und dem Haubeninnenblech 104 die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 zu gebogenen Abschnitten ausgebildet, deren Formen mindestens an dem Biegepunkt F (siehe 3 und 5) oder beispielsweise der umgebenden Region in Fahrzeugquerrichtung nach innen vorstehen. Auf diese Weise sind die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 relativ zu dem Haubeninnenblech 104 geneigt und sind daran in Formen fixiert, die in Fahrzeugquerrichtung nach innen vorstehen, und daher kann ihre Verformung unter Last bei einer Kollision mit einem Fußgänger begünstigt werden.

5 ist eine Darstellung, die das Verhalten des Verstärkungselements 106 in 3 zum Kollisionszeitpunkt zeigt. 5(a) zeigt den Zustand des Verstärkungselements 106 vor einer Kollision, und 5(b) zeigt ein verformtes Verstärkungselements 106 nach der Kollision. Das Verstärkungselement 106 ist derart ausgebildet, dass die Fixierungspunkte 132a und 132b des rückseitigen Fixierungsabschnitts 116 im Fahrzeug vor dem Schnittpunkt D (siehe 3) angeordnet sind, und weist ferner in Fahrzeuglängsrichtung den ersten Biegepunkt F und den zweiten Biegepunkt G auf.

Daher wird in dem Verstärkungselement 106 bei Einwirken einer Last bei einer Kollision ein Impuls in Richtung Fahrzeugheck erzeugt, und der rückseitige Fixierungsabschnitt 116, wie in 5(b) gezeigt, verbiegt sich ab dem ersten Biegepunkt F im Fahrzeug nach hinten und biegt sich weiterhin ab dem zweiten Biegepunkt G im Fahrzeug nach vorn. Infolgedessen biegt sich das Verstärkungselement 106, wenn es bei einer Kollision eine Last aufnimmt, im Fahrzeug nach hinten bzw. in Richtung Fahrzeugheck und verformt sich derart, dass es sich dem Haubeninnenblech 104 nähert. Weiterhin biegt sich der rückseitige Fixierungsabschnitt 116 unter Last bei einer Kollision auch ab dem ersten Biegepunkt F und der Region in dessen Umgebung im Fahrzeug nach innen. Somit verformt sich das Verstärkungselement 106, indem es sich im Fahrzeug nach unten bewegt. Demgemäß absorbiert das Verstärkungselement 106 die Energie des Aufpralls bei einer Kollision und kann somit die von dem Fußgänger bei der Kollision erlittenen Verletzungen mildern sowie den Fußgängerschutz gewährleisten.

6 ist eine Darstellung, die schematisch das Verstärkungselement 106 aus 2 und ein Verstärkungselement 200 eines Vergleichsbeispiels zeigt. Die gestrichpunktpunkteten Linien H und I in 6(a) und 6(b) bezeichnen das Grundmaterial, das erforderlich ist, um die Verstärkungselemente 106 bzw. 200 auszuschneiden. Weiterhin bezeichnet die gestrichpunktpunktete X Linie J in 6(a) die Mitte der Breite der Öffnungen 122 und 124 in Fahrzeuglängsrichtung, welche die seitlichen Ränder 128 und 130 aufweisen.

Wie in 6(a) mit der Linie J gezeigt ist, welche die Mitten 137a und 139a in der Breite der oberen Enden 137 und 139 in Fahrzeuglängsrichtung angibt, sind die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 vor der bzw. weiter vorn als die Mitte in der Breite der Öffnungen 122 und 124 in der Fahrzeuglängsrichtung angeordnet. Daher ist es wahrscheinlicher, dass bei einer Kollision mit einem Fußgänger in dem Verstärkungselement 106 ein Impuls in Richtung Fahrzeugheck erzeugt wird, und die von dem Fußgänger erlittenen Verletzungen können weiter gemildert werden.

Wie in 6(a) gezeigt ist, sind außerdem die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 des Verstärkungselements 106 von dem Hauptkörper 114 umschlossen, da die nicht gefalteten rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 auf auskragende Weise in die Öffnungen 122 und 124 des Hauptkörpers 114 hinein verlaufen. Aus diesem Grund besteht beim Ausschneiden des Hauptkörpers 114, des vorderseitigen Fixierungsabschnitts 120 und der rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 des Verstärkungselements 106 aus dem Grundmaterial keine Notwendigkeit, einen Bereich für die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 separat vorzubereiten, die von dem Hauptkörper 114 umgeben sind. Anders ausgedrückt ist es ausreichend, dass das Grundmaterial groß genug für den Hauptkörper 114 und den vorderseitigen Fixierungsabschnitt 120 ist. Hierbei ist die Größe des Grundmaterials in Fahrzeuglängsrichtung durch die Abmessung La und in Fahrzeugquerrichtung durch die Abmessung Lb gegeben, wie in 6(a) gezeigt.

Wie in 6(b) gezeigt ist, unterscheidet sich das Verstärkungselement 200 des Vergleichsbeispiels dadurch von dem Verstärkungselement 106 der vorliegenden Ausführungsform, dass von den seitlichen Kanten 128 und 130 eines Hauptkörpers 206 nicht gefaltete rückseitige Fixierungsabschnitte 202 und 204 in Fahrzeugquerrichtung nach außen verlaufen und sich außerhalb des Körperabschnitts 206 befinden.

In dem Vergleichsbeispiel muss beim Ausschneiden des Verstärkungselements 200 aus dem Grundmaterial das Grundmaterial groß genug für den Körperabschnitt 206 und den vorderseitigen Abschnitt 120 sein, und außerdem muss separat ein Bereich für die rückseitigen Fixierungsabschnitte 202 und 204 vorbereitet werden, die sich außerhalb des Körperabschnitts 206 befinden.

Infolgedessen weist in Bezug auf die Abmessungen in Fahrzeuglängsrichtung das Grundmaterial in dem Vergleichsbeispiel, wie in 6(b) gezeigt, dieselbe Abmessung La wie das Grundmaterial des Verstärkungselements 106 auf, jedoch unterscheiden sich die Abmessungen Lc in Fahrzeugquerrichtung. Die Abmessung Lc ist eine Abmessung, die sich durch Addieren der Abmessung Ld in Fahrzeugquerrichtung der rückseitigen Fixierungsabschnitte 202 und 204 des Verstärkungselements 200 zu der Abmessung Lb in Fahrzeugquerrichtung Grundmaterials des Verstärkungselements 106 der vorliegenden Ausführungsform ergibt. Mit anderen Worten besteht bei dem Vergleichsbeispiel die Notwendigkeit, einen Bereich für die rückseitigen Fixierungsabschnitte 202 und 204, die sich außerhalb des Körperabschnitts 206 befinden, separat vorzubereiten, und somit ist die Größe des Grundmaterials größer.

Im Gegensatz dazu besteht bei der vorliegenden Ausführungsform beim Ausschneiden des Verstärkungselements 106 aus dem Grundmaterial keine Notwendigkeit, einen Bereich für die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 separat vorzubereiten, da diese von dem Hauptkörper 114 umgeben sind, und somit kann die Größe des Grundmaterials reduziert werden, die benötigte Materialmenge kann reduziert werden, und das Gewicht und die Kosten können reduziert werden.

Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform weist der Hauptkörper 114 zwei Öffnungen 122 und 124 auf, die durch den Überbrückungsabschnitt 126 unterteilt sind, aber die Ausführungsform ist nicht hierauf eingeschränkt. Zum Beispiel kann der Hauptkörper 114 auch nur eine Öffnung aufweisen, bei welcher kein Überbrückungsabschnitt 126 vorgesehen haben, oder kann alternativ auch drei oder mehr Öffnungen aufweisen, die durch mehrere Überbrückungsabschnitte 126 gebildet sind. Wenn es drei oder mehr Öffnungen im Hauptkörper 114 gibt, ist es ausreichend, dass die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 auf von denjenigen beiden seitlichen Rändern einer Öffnung aus, die sich in Fahrzeugquerrichtung am weitesten außen befinden, in auskragender Weise in jeweilige Öffnungen hineinverlaufen. Auf diese Weise sind, bevor sie an den beiden seitlichen Rändern gefaltet werden, die rückseitigen Fixierungsabschnitte 116 und 118 von dem Hauptkörper 114 umgeben, und somit kann die Größe des Grundmaterials reduziert werden.

Vorstehend wurde zwar anhand der beigefügten Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert, es versteht sich jedoch, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt ist. Dem Fachmann dürfte ersichtlich sein, dass innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung, der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist, diverse Modifikationen und Änderungen vorgenommen werden können, und diese Modifikationen und Änderungen sind so zu verstehen, dass sie in den technischen Schutzumfang der vorliegenden Erfindung fallen.

GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT

Die vorliegende Erfindung kann als Fahrzeugfronthaube benutzt werden.

Bezugszeichenliste

100...Fahrzeugfronthaube; 102...Haubenaußenblech; 104...Haubeninnenblech; 106...Verstärkungselement; 108...Vertiefung; 110...Bodenabschnitt; 112...vertikale Wand; 114...Hauptkörper; 116, 118...rückseitiger Fixierungsabschnitt; 120...vorderseitiger Fixierungsabschnitt; 122, 124...Öffnung; 126...Überbrückungsabschnitt; 128, 130...seitlicher Rand der Öffnung; 132a, 132b, 134a, 134b...Fixierungspunkt; 136...vorderer Rand des Hauptkörpers; 137, 139...oberes Ende des rückseitigen Fixierungsabschnitts; 137a, 139a...Mitte der Breite des oberen Endes in Fahrzeuglängsrichtung; 138... Schließer; 140... Schließer-Verstärkungselement

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016060395 A [0006]