Title:
Kundenspezifisches, zusammensetzbares Leuchtmodul
Kind Code:
A1


Abstract:

Kundenspezifisches, zusammensetzbares Leuchtmodul, das eine Sockeleinheit, eine Leuchteinheit und eine Linseneinheit aufweist. Die Sockeleinheit besitzt einen Kühlsockel und zwei sich, ausgehend von beiden gegenüberliegenden Seiten des Kühlsockels, nach oben hin erstreckende, erste Arretieranordnungen. Die Leuchteinheit ist lösbar am Kühlsockel angeordnet. Die Linseneinheit besitzt eine Linse und zwei an beiden gegenüberliegenden Seiten der Linse ausgebildete, zweite Arretieranordnungen, wobei die Linseneinheit mittels der ersten Arretieranordnungen und der zweiten Arretieranordnungen lösbar oben an der Leuchteinheit angeordnet ist. Auf diese Weise sind die Sockeleinheit, die Leuchteinheit und die Schrauben je nach Bedarf des Benutzers beliebig auswechselbar.




Inventors:
TENG CHIEN-CHEN (TW)
WANG FANG-PO (TW)
CHANG CHIEN WEN-CHIEH (TW)
Application Number:
DE102009013749
Publication Date:
11/19/2009
Filing Date:
03/17/2009
Assignee:
LEDTECH ELECTRONICS CORP (TW)



Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT (Bremen)
Claims:
1. Kundenspezifisches, zusammensetzbares Leuchtmodul, aufweisend:
eine Sockeleinheit (1a), die einen Kühlsockel (10a) und zwei sich ausgehend von beiden gegenüberliegenden Seiten des Kühlsockels (10a) nach oben hin erstreckende, erste Arretieranordnungen (11a) besitzt;
eine Leuchteinheit (2a), die lösbar am Kühlsockel (10a) angeordnet ist; und
eine Linseneinheit (4a), die eine Linse (40a) und zwei an beiden gegenüberliegenden Seiten der Linse (40a) ausgebildete, zweite Arretieranordnungen (41a) besitzt, wobei die Linseneinheit (4a) mittels der ersten Arretieranordnungen (11a) und der zweiten Arretieranordnungen (41a) lösbar oben an der Leuchteinheit (2a) angeordnet ist.

2. Leuchtmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlsockel (10a) an seinem Boden mit einer Mehrzahl von Kühlrippen (100a) versehen ist, wobei die Leuchteinheit (2a) ein Substrat (20a) und eine Mehrzahl von elektrisch am Substrat (20a) angeordneten Leuchtelementen (21a) aufweist.

3. Leuchtmodul nach Anspruch 2, ferner mit einer Mehrzahl von Schrauben (3a), wobei das Substrat (20a) eine Mehrzahl von an die Schrauben (3a) angepassten Befestigungsbohrungen (200a) aufweist, und wobei das Substrat (20a) mit den in die entsprechenden Befestigungsbohrungen (200a) eingeschraubten Schrauben (3a) auf dem Kühlsockel (10a) befestigt ist.

4. Leuchtmodul nach Anspruch 2, ferner mit zwischen dem Kühlsockel (10a) und dem Substrat (20a) befindlichem Kühlklebstoff (A) oder einem zwischen dem Kühlsockel (10a) und dem Substrat (20a) befindlichen Kühlklebstreifen.

5. Leuchtmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den beiden ersten Arretieranordnungen (11a) um zwei zugewandte erste Gleitrillen handelt, während es sich bei den beiden zweiten Arretieranordnungen (41a) um zwei abgewandte zweite Gleitrillen handelt, derart, dass die ersten Gleitrillen und die zweiten Gleitrillen verschiebbar miteinander verbunden sind.

6. Leuchtmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der ersten Arretieranordnungen (11a) an ihrer Außenseite mit einem nach innen vertieften Arretierabschnitt (110a) versehen ist, wobei die Sockeleinheit (1a) mit den beiden nach innen vertieften Arretierabschnitten (110a) in umgekehrter Weise, d. h. nach oben strahlend, in einer Hakeneinheit (6a) arretierbar ist.

7. Leuchtmodul nach Anspruch 1, ferner mit zwei Verschlusseinheiten (5a), die für den Verschluss der beiden entgegengesetzten Enden der Sockeleinheit (1a) sorgen, wobei jede der Verschlusseinheiten (5a) über einen Verschlusskörper (50a) und einen ausgehend vom Verschlusskörper (50a) vorstehenden, fest in die beiden ersten Arretieranordnungen (11a) eingepassten Vorsprung (51a) verfügt.

8. Kundenspezifisches, zusammensetzbares Leuchtmodul, aufweisend:
eine Sockeleinheit (1b), die einen Kühlsockel (10b) und zwei an beiden gegenüberliegenden Seiten des Kühlsockels (10b) ausgebildete, erste Arretieranordnungen (11b) besitzt;
eine Leuchteinheit (2b), die lösbar am Kühlsockel (10b) angeordnet ist; und
eine Linseneinheit (4b), die eine Linse (40b) und zwei sich ausgehend von beiden gegenüberliegenden Seiten der Linse (40b) nach unten erstreckende, zweite Arretieranordnungen (41b) besitzt, wobei die Linseneinheit (4b) mittels der ersten Arretieranordnungen (11b) und der zweiten Arretieranordnungen (41b) lösbar oben an der Leuchteinheit (2b) angeordnet ist.

9. Leuchtmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlsockel (10b) an seinem Boden mit Kühlrippen (100b) versehen ist, wobei die Leuchteinheit (2b) ein Substrat (20b) und eine Mehrzahl von elektrisch am Substrat (20b) angeordneten Leuchtelementen (21b) aufweist.

10. Leuchtmodul nach Anspruch 9, ferner mit einer Mehrzahl von Schrauben (3b), wobei das Substrat (20b) eine Mehrzahl von an die Schraube (3b) angepassten Befestigungsbohrungen (200b) aufweist, und wobei das Substrat (20b) mit den in die entsprechenden Befestigungsbohrungen (200b) eingeschraubten Schrauben (3b) am Kühlsockel (10b) befestigt ist.

11. Leuchtmodul nach Anspruch 9, ferner mit zwischen dem Kühlsockel (10b) und dem Substrat (20b) befindlichem Kühlklebstoff (A) oder einem zwischen dem Kühlsockel (10b) und dem Substrat (20b) befindlichen Kühlklebstreifen.

12. Leuchtmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den beiden ersten Arretieranordnungen (11b) um zwei zugewandte erste Gleitrillen handelt, während es sich bei den beiden zweiten Arretieranordnungen (41b) um zwei abgewandte zweite Gleitrillen handelt, derart, dass die ersten Gleitrillen und die zweiten Gleitrillen verschiebbar miteinander verbunden sind.

13. Leuchtmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede der zweiten Arretieranordnungen (41b) an ihrer Außenseite mit einem nach innen vertieften Arretierabschnitt (410b) versehen ist, wobei die Linseneinheit (4b) mit den beiden nach innen vertieften Arretierabschnitten (410b) in umgekehrter, d. h. nach oben strahlend, Weise am unteren Ende einer Hakeneinheit (6b) arretierbar ist.

14. Leuchtmodul nach Anspruch 8, ferner mit zwei Verschlusseinheiten (5b), die für den Verschluss der beiden entgegengesetzten Enden der Sockeleinheit (1b) sorgen, wobei jede der Verschlusseinheiten (5b) über einen Verschlusskörper (50b) und einen ausgehend vom Verschlusskörper (50b) vorstehenden, fest in die beiden zweite Arretieranordnungen (41b) eingepassten Vorsprung (51b) verfügt.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Leuchtmodul, insbesondere ein kundenspezifisches, zusammensetzbares Leuchtmodul, bei dem ein Kühlsockel, ein Leuchtelement und eine Linse gemäß der Benutzeranforderungen auswechselbar sind.

Herkömmliche Beleuchtungsanlagen werden zur Bereitstellung einer vom Benutzer benötigten Lichtquelle eingesetzt. Beispielsweise können sie der Beleuchtung oder Verschönerung von häuslichen Räumen dienen. Trotzdem weist die herkömmliche Beleuchtungsanlage eine spezifische Ausführung, wie z. B. eine spezifische Kühl-, Leuchtwirkung, sowie einen spezifischen Projektionswinkel auf. Daher ist eine beliebige Auswechslung von Komponenten in unterschiedlicher Ausführung nicht möglich. Daher weist die herkömmliche Beleuchtungsanlage keine flexible Verwendung oder keine Auswechslungsmöglichkeiten auf.

Durch die Erfindung wird ein kundenspezifisches, zusammensetzbares Leuchtmodul geschaffen, bei dem eine Sockeleinheit, eine Leuchteinheit und eine Linseneinheit gemäß der Benutzeranforderungen beliebig auswechselbar sind. In anderen Worten kann die Sockeleinheit in Abhängigkeit von unterschiedlichen benötigten Kühlwirkungen, die Leuchteinheit in Abhängigkeit von unterschiedlichen benötigten Leuchtwirkungen sowie die Linseneinheit in Abhängigkeit von unterschiedlichen benötigten Projektionswinkeln ausgewechselt werden.

Die Erfindung weist insbesondere die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Gemäß der Erfindung wird ein kundenspezifisches, zusammensetzbares Leuchtmodul geschaffen, das eine Sockeleinheit, eine Leuchteinheit und eine Linseneinheit aufweist. Die Sockeleinheit besitzt einen Kühlsockel und zwei sich ausgehend von beiden gegenüberliegenden Seiten des Kühlsockels nach oben hin erstreckende, erste Arretieranordnungen. Die Leuchteinheit ist lösbar am Kühlsockel angeordnet. Die Linseneinheit besitzt eine Linse und zwei an beiden gegenüberliegenden Seiten der Linse ausgebildete, zweite Arretieranordnungen, wobei die Linseneinheit mittels der ersten Arretieranordnungen und der zweiten Arretieranordnungen lösbar oben an der Leuchteinheit angeordnet ist.

Im Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:

1A eine perspektivische Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leuchtmoduls;

1B eine perspektivische Zusammenbaudarstellung des ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leuchtmoduls;

1C eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leuchtmoduls;

1D eine schematische Darstellung des ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leuchtmoduls, wobei die Sockeleinheit in einer Hakeneinheit arretiert ist;

1E eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leuchtmoduls, wobei eine weitere Linseneinheit zum Einsatz kommt;

2A eine perspektivische Explosionsdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leuchtmoduls;

2B eine perspektivische Zusammenbaudarstellung des zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leuchtmoduls;

2C eine Seitenansicht des zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leuchtmoduls; und

2D eine schematische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leuchtmoduls, wobei die Linseneinheit in einer Hakeneinheit arretiert ist.

In den 1A bis 1D ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen, kundenspezifischen, zusammensetzbaren Leuchtmoduls dargestellt, das eine Sockeleinheit 1a, eine Leuchteinheit 2a, mehrere Schrauben 3a, eine Linseneinheit 4a und zwei Verschlusseinheiten 5a aufweist.

Die Sockeleinheit 1a besitzt einen Kühlsockel 10a und zwei sich ausgehend von beiden gegenüberliegenden Seiten des Kühlsockels 10a nach oben hin erstreckende, erste Arretieranordnungen 11a. Jede der ersten Arretieranordnungen 11a ist an ihrer Außenseite mit einem nach innen vertieften Arretierabschnitt 110a versehen. Der Kühlsockel 10a weist an seinem Boden mehrere Kühlrippen 100a auf. Die Kühlrippen 100a sind nur als Beispiel genannt und können aber auch in Anpassung an unterschiedliche Gestaltungsanforderungen in verschiedenen Formen, Anordnungen, Abmessungen oder verschiedener Anzahl ausgeführt sein. Beim erfindungsgemäßen Leuchtmodul kann der Benutzer in Abhängigkeit von der erwünschten Kühlwirkung unterschiedliche Kühlsockel verwenden.

Die Leuchteinheit 2a weist ein Substrat 20a und eine Mehrzahl von elektrisch am Substrat 20a angeordneten Leuchtelementen 21a auf. Außerdem weist das Substrat 20a eine Mehrzahl von an die Schrauben 3a angepassten Befestigungsbohrungen 200a auf, wobei das Substrat 20a mit den in die entsprechenden Befestigungsbohrungen 200a eingeschraubten Schrauben 3a auf dem Kühlsockel 10a befestigt ist. Um den Wirkungsgrad der Übertragung der von den Leuchtelementen 21a der Leuchteinheit 2a entwickelten Abwärme auf den Kühlsockel 10a zu erhöhen, ist Kühlklebstoff A in aufgetragener oder gedruckter Weise zwischen dem Kühlsockel 10a und dem Substrat 20a vorgesehen. Als Alternative dazu kann aber auch ein Kühlklebstreifen [nicht gezeigt] in geklebter Weise zwischen dem Kühlsockel 10a und dem Substrat 20a vorgesehen sein.

Die Linseneinheit 4a besitzt eine Linse 40a und zwei an beiden gegenüberliegenden Seiten der Linse 40a ausgebildete, zweite Arretieranordnungen 41a, die angepasst an die ersten Arretieranordnungen 11a ausgebildet sind, derart, dass die Linseneinheit 4a mittels der ersten Arretieranordnungen 11a und der zweiten Arretieranordnungen 41a lösbar oben an der Leuchteinheit 2a angeordnet ist. Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den beiden ersten Arretieranordnungen 11a um zwei zugewandte erste Gleitrillen, während es sich bei den beiden zweiten Arretieranordnungen 41a um zwei abgewandte zweite Gleitrillen handelt, derart, dass die ersten Gleitrillen und die zweiten Gleitrillen verschiebbar miteinander verbunden sind.

Die oben erwähnten Verschlusseinheiten 5a sorgen für den Verschluss der beiden entgegengesetzten Enden der Sockeleinheit 1a, wobei jede der Verschlusseinheiten 5a über einen Verschlusskörper 50a und einen ausgehend vom Verschlusskörper 50a vorstehenden, fest in die beiden ersten Arretieranordnungen 11a eingepassten Vorsprung 51a verfügt.

Wie aus der 1C ersichtlich, kann das von den Leuchtelementen 21a abgestrahlte Licht S durch die Linse 40a hindurchscheinen, um einen Projektionslichtstrahl P1 mit einem vorgegebenen Projektionswinkel zu erzeugen. Durch die Erfindung kann der Benutzer daher in Abhängigkeit von einem erwünschten Projektionswinkel eine entsprechende Linse einsetzen.

Gemäß 1D ist die Sockeleinheit 1a mit den beiden nach innen vertieften Arretierabschnitten 110a in umgekehrter Weise, d. h. nach oben strahlend, in einer Hakeneinheit 6a arretiert. Als Beispiel sei angeführt, dass der Benutzer das erfindungsgemäße kundenspezifische, zusammensetzbare Leuchtmodul an einer Decke, Wand oder an irgendeinem Gegenstand anbringen will. Dabei können die beiden nach innen vertieften Arretierabschnitte 110a in zwei Hakenanordnungen 60a der vorhin an der Decke befestigten Hakeneinheit 6a eingreifen, derart, dass die Sockeleinheit 1a in umgekehrter Weise zwischen den beiden Hakenanordnungen 60a arretiert ist. Dabei befindet der Kühlsockel 10a versteckt in der Hakeneinheit 6a, während die Linse 40a freiliegend außerhalb der Hakeneinheit 6a angeordnet ist. Auf diese Weise kann das von den Leuchtelementen 21a abgestrahlte Licht durch die Linse 40a hindurchscheinen und in der nach unten gerichteten Projektionsweise eine vom Benutzer erwünschte Beleuchtungswirkung [durch den Projektionslichtstrahl P1 mit einem vorgegebenen Projektionswinkel] erzeugen. Darüber hinaus sind unterschiedliche Projektionswinkel durch Auswechslung der Linse 40a erzielbar.

Wie in der 1E gezeigt, wird die im ersten Ausführungsbeispiel eingesetzte Linse 40a von einer anderen Linse L ersetzt, wodurch die von den Leuchtelementen 21a abgestrahlte Lichtquelle S durch die Linse L hindurchscheinen und einen Projektionslichtstrahl P2 mit einem vorgegebenen Projektionswinkel erzeugen kann.

In den 2A bis 2D ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen, kundenspezifischen, zusammensetzbaren Leuchtmoduls dargestellt, das eine Sockeleinheit 1b, eine Leuchteinheit 2b, mehrere Schrauben 3b, eine Linseneinheit 4b und zwei Verschlusseinheiten 5b aufweist.

Die Sockeleinheit 1b besitzt einen Kühlsockel 10b und zwei an beiden gegenüberliegenden Seiten des Kühlsockels 10b ausgebildete, erste Arretieranordnungen 11a. Der Kühlsockel 10b weist an seinem Boden mehrere Kühlrippen 100b auf.

Die Leuchteinheit 2b weist ein Substrat 20b und eine Mehrzahl von elektrisch am Substrat 20b angeordneten Leuchtelementen 21b auf. Außerdem weist das Substrat 20a eine Mehrzahl von an die Schrauben 3b angepassten Befestigungsbohrungen 200b auf, wobei das Substrat 20b mit den in die entsprechenden Befestigungsbohrungen 200b eingeschraubten Schrauben 3b auf dem Kühlsockel 10b befestigt ist. Um den Wirkungsgrad der Übertragung der von den Leuchtelementen 21b der Leuchteinheit 2b entwickelten Abwärme auf den Kühlsockel 10a zu erhöhen, ist Kühlklebstoff A in aufgetragener oder gedruckter Weise zwischen dem Kühlsockel 10b und dem Substrat 20b vorgesehen. Als Alternative dazu kann aber auch ein Kühlklebstreifen [nicht gezeigt] in geklebter Weise zwischen dem Kühlsockel 10b und dem Substrat 20b vorgesehen sein.

Die Linseneinheit 4b besitzt eine Linse 40b und zwei sich ausgehend von beiden gegenüberliegenden Seiten der Linse 40b nach unten erstreckende, zweite Arretieranordnungen 41b, wobei jede der zweiten Arretieranordnungen 41b in ihrer Außenseite mit einem nach innen vertieften Arretierabschnitt 410b versehen ist. Die oben erwähnten beiden zweiten Arretieranordnungen 41b sind angepasst an die ersten Arretieranordnungen 11b ausgebildet, derart, dass die Linseneinheit 4b mittels der ersten Arretieranordnungen 11b und der zweiten Arretieranordnungen 41b lösbar oben an der Leuchteinheit 4a angeordnet ist. Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den beiden ersten Arretieranordnungen 11b um zwei zugewandte erste Gleitrillen, während es sich bei den beiden zweiten Arretieranordnungen 41b um zwei abgewandte zweite Gleitrillen handelt, derart, dass die ersten Gleitrillen und die zweiten Gleitrillen verschiebbar miteinander verbunden sind.

Die oben erwähnten Verschlusseinheiten 5b sorgen für den Verschluss der beiden entgegengesetzten Enden der Sockeleinheit 1b, wobei jede der Verschlusseinheiten 5b über einen Verschlusskörper 50b und einen ausgehend vom Verschlusskörper 50b vorstehenden, fest in die beiden ersten Arretieranordnungen 41b eingepassten Vorsprung 51b verfügt.

Wie aus der 2C ersichtlich, kann das von den Leuchtelementen 21b abgestrahlte Licht S durch die Linse 40b hindurchscheinen, um einen Projektionslichtstrahl P3 mit einem vorgegebenen Projektionswinkel zu erzeugen. Durch die Erfindung kann der Benutzer daher gemäß eines erwünschten Projektionswinkels eine entsprechende Linse einsetzen.

Gemäß 2D ist die Linseneinheit 4b mit den beiden nach innen vertieften Arretierabschnitten 410b in umgekehrter Weise, d. h. nach oben strahlend, am unteren Ende einer Hakeneinheit 6b arretiert. Als Beispiel sei angeführt, dass der Benutzer das erfindungsgemäße kundenspezifische, zusammensetzbare Leuchtmodul an einer Decke, Wand oder an irgendeinem Gegenstand anbringen will. Dabei können die beiden nach innen vertieften Arretierabschnitte 410b in zwei Hakenanordnungen 60b der vorhin an der Decke befestigten Hakeneinheit 6b eingreifen, derart, dass die Sockeleinheit 1b in umgekehrter Weise zwischen den beiden Hakenanordnungen 60b arretiert ist. Dabei befindet der Kühlsockel 10b versteckt in der Hakeneinheit 6b, während die Linse 40b freiliegend außerhalb der Hakeneinheit 6b angeordnet ist. Auf diese Weise kann die von den Leuchtelementen 21b abgestrahlte Lichtquelle S durch die Linse 40b hindurchscheinen und in der nach unten gerichteten Projektionsweise eine vom Benutzer erwünschte Beleuchtungswirkung [durch den Projektionslichtstrahl P3 mit einem vorgegebenen Projektionswinkel] erzeugen. Darüber hinaus sind unterschiedliche Projektionswinkel durch Auswechslung der Linse 40b erhältlich.

Obwohl die Erfindung in Bezug auf obige Beispiele beschrieben wurde, welche derzeit als praktikabelste und bevorzugte Ausführungsformen betrachtet werden, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Im Gegenteil sollen verschiedene Modifikationen und ähnliche Anordnungen abgedeckt werden, die sich im Umfang der beigefügten Ansprüche befinden, welche mit der breitesten Interpretation übereinstimmen, um alle derartigen Modifikationen und ähnliche Anordnung zu umfassen.

1a
Sockeleinheit
10a
Kühlsockel
100a
Kühlrippen
11a
erste Arretieranordnung
110a
nach innen vertiefter Arretierabschnitt
2a
Leuchteinheit
20a
Substrat
200a
Befestigungsbohrung
21a
Leuchtelement
3a
Schraube
4a
Linseneinheit
40a
Linse
L
Linse
41a
zweite Arretieranordnung
5a
Verschlusseinheit
50a
Verschlusskörper
51a
Vorsprung
6a
Hakeneinheit
60a
Hakenanordnung
A
Kühlklebstoff
S
Lichtquelle
P1
Projektionslichtstrahl
P2
Projektionslichtstrahl
1b
Sockeleinheit
10b
Kühlsockel
100b
Kühlrippen
11b
erste Arretieranordnung
2b
Leuchteinheit
20b
Substrat
200b
Befestigungsbohrung
21b
Leuchtelement
3b
Schraube
4b
Linseneinheit
40b
Linse
41b
zweite Arretieranordnung
410b
nach innen vertiefter Arretierabschnitt
5b
Verschlusseinheit
50b
Verschlusskörper
51b
Vorsprung
6b
Hakeneinheit
60b
Hakenanordnung
A
Kühlklebstoff
S
Lichtquelle
P3
Projektionslichtstrahl