Title:
SAFETY VEHICLE
Kind Code:
A2
Abstract:
Disclosed is a vehicle, especially an automobile, comprising two external airbags for protecting persons who collide with the vehicle. A first airbag is arranged in the area of the bumper while a second airbag is located below the windshield. A triggering mechanism that is equipped with a person sensor deploys the two airbags. The risk of the colliding persons being injured is reduced as much as possible by the fact that two airbags are arranged in the front region of the vehicle and the airbags have a special shape.


Inventors:
HORLACHER, Max (Riburgpark 8, Möhlin, CH-4313, CH)
Application Number:
CH2008/000265
Publication Date:
12/18/2008
Filing Date:
06/10/2008
Export Citation:
Assignee:
HORLACHER, Max (Riburgpark 8, Möhlin, CH-4313, CH)
International Classes:
B60R21/34; B60R21/36
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Claims:

Patentansprüche

1. Sicherheitsfahrzeug mit mindestens einem Aussen- Airbag, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Airbag (10) im Bereich der vorderen Stossstange (2) des Fahrzeugs angeordnet ist und im explodierten Zustand eine kammartig gezinkte Gestalt mit von der Stossstange abstehenden Zinken (11) aufweist.

2. Fahrzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Zinken (11) des ersten Airbags (10) in Stossstangennähe Aussparungen (12) gebildet sind, so dass die Abstände der Zinken (11) in Stossstangennähe grösser sind als weiter von der Stossstange entfernt.

3. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Windschutzscheibe (3) des Fahrzeugs ein zweiter Airbag (20) angeordnet ist, welcher sich bei Aktivierung über die Windschutzscheibe legt.

4. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Auslösemechanismus (30) für den ersten Airbag (10) oder den ersten und den zweiten Airbag (10,20) vorgesehen ist, welcher Auslösemechanismus mit einem Personensensor (31) ausgestattet ist.

5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer Auslösemechanismus (30) für beide Airbags (10,20) vorgesehen ist.



Description:

Sicherheitsfahrzeug

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsfahrzeug gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1.

Zum Schutz von Fahrzeuginsassen ist heute jedes Automobil mit einem oder mehreren Airbags im Fahrzeuginneren ausgestattet. Um Fussgänger im Falle eines Zusammenstosses mit dem Fahrzeug zu schützen, ist es auch schon bekannt, das Fahrzeug mit einem Aussen- Airbag zu versehen. Die bekannten Aussen- Airbags sind bieten aber nicht nur ungenügenden Schutz, sondern bergen noch ein zusätzliches Verletzungsrisiko insofern, als sie die mit dem Fahrzeug kollidierende Person weg- und speziell in die Höhe schleudern und die Person beim Zurückfallen auf die Strasse unter Umständen noch schwerer verletzt werden kann als durch den Zusammenstoss mit dem Fahrzeug.

Ausgehend von diesem Stand der Technik soll durch die vorliegende Erfindung ein Sicherheitsfahrzeug geschaffen werden, welches bei einem Zusammenprall mit Fussgängern die Verletzungsgefahr für letztere möglichst reduziert.

Die Lösung dieser der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe ergibt sich aus den im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Anspruchs 1 beschriebenen Merkmalen. Be- sonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Gesamtansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Sicherheitsfahrzeugs,

Fig. 2 die vordere Stossstangenpartie des Fahrzeugs mit eingelegtem Airbag,

Fig. 3 die Frontpartie des Fahrzeugs mit unter der Windschutzscheibe eingelegtem Airbag,

Fig. 4 das Fahrzeug mit zwei Aussen- Airbags im aktivierten (explodierten) Zustand,

Fig. 5 eine spezielle Ausgestaltung des Stossstangen- Airbags,

Fig. 6 ein Modell einer weiteren Ausgestaltung des Stossstangen- Airbags und

Fig. 7 ein Prinzipschema der Aktivierungsanordnung für die Airbags.

Das in Fig. 1 dargestellte Sicherheitsfahrzeug ist beispielsweise ein Kleinwagen mit Kunststoffkarosserie und Elektroantrieb. Zu erkennen sind in der Figur 1 namentlich eine als ganzes mit 1 bezeichnete Frontpartie, eine grosszügig dimensionierte vordere Stossstange 2 und eine Windschutzscheibe 3.

Das Fahrzeug ist mit zwei Aussen- Airbags ausgestattet. Ein erster Airbag 10 (Fig 2) befindet sich in einem Hohlraum der vorderen Stossstange 2 hinter einer Abdeckung 4. Ein zweiter Airbag 20 (Fig. 3) ist hinter der Frontpartie 1 unterhalb der Windschutzscheibe 3 angeordnet.

Die Fig. 2 zeigt die vordere Stossstange 2 mit abgenommener Abdeckung 4, wobei ein kurzes Stück 4' der Abdeckung zur Verdeutlichung der Verhältnisse eingezeichnet ist. Aus der Fig. 2 ist deutlich erkennbar, wie der erste Airbag 10 in zusammengefaltetem Zustand in der Stossstange angeordnet ist.

Die Fig. 3 verdeutlicht, wo der zweite Airbag 20 angeordnet ist. In der Praxis befindet sich der zweite Airbag in zusammengefaltetem Zustand knapp unterhalb der Windschutzscheibe 3 hinter der Frontpartie 1.

Die beiden Airbags 10 und 20 sind je mit einem herkömmlichen Explosions-Treibsatz zu ihrer Aktivierung ausgestattet und werden von einem Auslösemechnismus 30 gesteuert. Dieser weist geeignete Sensoren 31 auf, die bei einer Kollision mit einer Person den Auslösemechanismus triggern und die Aktivierung (Aufblähung) der beiden Airbags veranlassen (Fig. 7). Gemäss einem besonderen Aspekt der Erfindung sind die Sensoren 31 als Personen-Sensoren ausgebildet, welche den bevorstehenden bzw. eingetretenen Zusammenstoss mit einer Person erkennen können. Dadurch wird verhindert, dass die Airbags z.B. bei Kollision mit kleineren Gegenständen unbeabsichtigt gefeuert werden.

Die Fig. 4 zeigt die Airbags in aktiviertem (explodiertem, aufgeblähtem) Zustand. Wie man erkennt, steht der erste Airbag 10 etwa horizontal von der vorderen Stoss- stange 2 ab, während sich der zweite Airbag 20 wie eine Luftmatratze vor bzw. über der Windschutzscheibe 3 liegt. Die kollidierende Person wird dadurch optimal vor Verletzungen geschützt.

Besondere Bedeutung kommt nach einem weiteren wichtigen Aspekt der Erfindung der Formgebung der Airbags, speziell des ersten, in der Stossstange angeordneten Airbags 10 zu. Wie aus Fig. 4 erhellt, weist der erste Airbag 10 in explodiertem Zu- stand eine Reihe von kammartig angeordneten, im wesentlichen etwa keilförmigen Zinken 11 auf, welche sich von der Stossstange 3 nach vorne erstrecken. Im Falle einer Kollision mit einer Person umschliessen die Zinken 11 die Beine der Person und verhindern so, dass die Person weggeschleudert wird.

Dieser Schutzeffekt wird durch die gemäss Fig. 5 abgewandelte Formgebung des

Airbags 10 noch verstärkt. Die Fig. 5 zeigt den Airbag im entfalteten, aber nicht aktivierten Zustand. Wie man erkennt, verdicken sich die Zinken 11 bei dieser Ausführungsform in Richtung auf die Stossstange zu, werden aber in Stossstangennähe wieder etwas schlanker, so dass zwischen den Zinken 11 Aussparungen 12 gebildet wer- den. Diese Aussparungen verbessern die Festhaltewirkung für kollidierende Personen.

Die Fig. 6 schliesslich zeigt ein Modell 10' des Stossstangen-Airbags ähnlich dem in Fig. 5 dargestellten. Im Unterschied zu diesem ist der Airbag 10' aber nicht aus zwei flachen Zuschnitten gefertigt, sondern aus drei oder mehreren Zuschnitten, was höhere Freiheit in der räumlichen Formgebung erlaubt. Dadurch kann die Rückhaltewir- kung der Zinken noch weiter optimiert werden.

Die vorstehend beispielsweise im Zusammenhang mit einem Automobil erläuterte Sicherheitsausrüstung ist sinngemäss auch auf andere Fahrzeuge, beispielsweise etwa Strassenbahnen oder generell Schienenfahrzeuge übertragbar bzw. dort einsetzbar.





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