Die Erfindung betrifft einen Dübel der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art.
Dübel der genannten Art sind mehrfach bekannt, wobei die- se sowohl aus Metall wie aus Kunststoff bestehen und zur Aufnahme von Schraubelementen dienen, die ein Holzgewinde oder ein Maschinengewinde tragen können. Nachteilig ist es dabei allerdings, dass solche Dübel von einem mittels eines Schraubelementes angeschlossenen. Konstruktionselement Körperschall in den Bauteil weiterleiten.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Dübel der eingangs genannten Art so auszubilden, dass die Uebertragung von Körperschall weitgehend verhindert wird. Diese Aufgabe wird bei dem genannten Dübel durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Es wurde festgestellt, dass das Einbetten des Körpers in eine Hülle aus schwingungsdämpfendem Werkstoff eine ganz wesentliche Verminderung der Uebertragung des Körper¬ schalls bewirkt.
Die schwingungsdämpfende Wirkung des Dübels lässt sich gemäss Anspruch 2 verbessern.
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Die schwingungsdämpfende Wirkung des Dübels lässt sich gemäss Anspruch 2 verbessern.
Wenn der Spreizteil des Dübels im mittleren Teil des Körpers liegt, so ist eine Ausgestaltung gemäss Anspruc 3 zweckmässig. Liegt der Spreizteil jedoch an der Edn- setzseite des Körpers, so ist eine Ausgestaltung nach Anspruch •*. vorteilhaft, da diese Ausgestaltung die Punk¬ tion des Spreizteiles am wenigsten behindert.
Es können verschiedene schwingungsdämpfende Werkstoffe zum Einsatz kommen, besonders vorteilhaft ist jedoch ein Werkstoff nach Anspruch 5-
Die-Verbindung zwischen dem Körper und der Hülle kann durch die Massnahmen des Anspruches 6 verbessert werden. Dabei können die Ansätze einseitig abgeschrägt ausgestal tet sein, so dass beispielsweise ein nachträgliches Ein¬ fügen eines Körpers in eine Hülle aus schwingungsdämp en dem Werkstoff möglich ist,, jedoch ein Herausziehen ver¬ hindert wird. Besonders gute Eigenschaften gegen Verdre¬ hen von Hülle und Körper zeitigt eine Ausbildung des Dübels nach Anspruch 7.
Eine Ausgestaltung des Dübels nach Anspruch 8 ist insbe sondere für Schraubelemente mit einem Maschinengewinde geeignet. Für Schraubelemente mit einem Holzgewinde eig¬ net sich insbesondere die Ausgestaltung nach Anspruch 9-
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Dübels wer- den nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben, in denen der Dübel jeweils im Längsschnitt dargestellt ist, wobei jeweils die untere Hälfte der Figur den Körper im Längsschnitt zeigt. Es stellen dar:
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Fig. 1 einen Dübel mit einem Körper, dessen Spreiz¬ teil im mittleren Bereich liegt ; und
Fig. 2 einen Dübel mit einem Körper mit Spreizzungen.
Der in Fig. 1 dargestellte Dübel enthält einen Körper 1 mit einer Oeffnung zur Aufnahme eines nicht dargestellten Schraubelementes. Auf der Einsetzseite weist der Körper einen Gewindeteil 2 mit einem Innengewinde 3 auf. Auf der Einschraubseite besitzt der Körper einen Führungsteil 4 für ein aufzunehmendes Schraubelement. Zwischen dem Füh¬ rungsteil.4 und dem Gewindeteil 2 sind vier am Umfang verteilte Spröizstege 5 angeordnet, die jeweils Knickril- len 6 enthalten. Der Gewindeteil 2 ist überdies mit einem ' Ansatz 7 ausgestattet, um eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Körper 1 und der ihn umgebenden Hülle 8 sicherzustellen.
Die Hülle 8 ist auf der Einsetzseite des Dübels geschlos¬ sen und weist auf der Einschraubseite einen radial nach aussen stehenden Flansch 9 auf, der als Zwischenlage zwi¬ schen einem zu befestigenden Konstruktionselement und einem Bauteil dient, in dem das Loch angeordnet ist, in welches der Dübel eingesetzt ist.
Der Körper 1 kann aus Kunststoff bestehen, vorzugsweise ist er jedoch aus Metall, beispielsweise Eisen oder Mes¬ sing gefertigt, und dient zur Befestigung von Schraubele menten mit einem Maschinengewinde. Durch Einschrauben ei nes solchen Schraubelementes und Festziehen desselben wird der Gewindeteil 2 gegen den Führungsteil 4 bewegt und deren Abstand verkürzt, wodurch sich die Spreizstege 5 unter Knicken an den Knickrillen 6 nach aussen sprei¬ zen und in einem Loch eines Bauteiles festklemmen.
Der Düb ' el der Fig. 2 enthält einen Körper 11 mit einem Gewindeteil 12, der jedoch kein eingeschnittenes Gewinde trägt, sondern in den sich das Holzgewinde eines Schraub elementes eingräbt. Der Gewindeteil dient gleichzeitig als Spreizteil und weist hierzu zwei Spreizzungen 13 auf die einstückig mit dem Führungsteil 14 an der Einschraub seite des Körpers verbunden sind. Der Körper enthält meh rere auf der Aussenseite der Spreizzungen 13 in Form von Rippen angeordnete Ansätze 15, die eine formschlüssige Verbindung mit der den Körper umgebenden Hülle lβ sicher stellen.
Die Hülle 16 umgibt den Körper 11 und ist an der Einsetz seite mit einer Oeffnung 17 versehen, wodurch ein Sprei- zen der Spreizzungen 13 erleichtert wird. An der Einschr seite ist die Hülle lβ mit einem radial vorstehenden Fla 18 versehen. Auf der Aussenseite kann die Hülle mit Läng rippen 19 versehen sein, die ein Drehen des Dübels in einer Bohrung erschweren.
OMP
Der Körper 11 besteht aus Kunststoff und dient in er¬ ster Linie zur Befestigung von Schraubelementen mit einem Holzgewinde. _ . , ,
Die Hüllen der gezeigten Dübel bestehen aus einem schwin- gungsdämpfenden Werkstoff, wobei Kautschuk besonders gu¬ te Ergebnisse liefert. Gute Dämpfungswerte lassen sich erhalten, wenn der Kautschuk eine Härte von annähernd 60 bis 75, vorzugsweise 6 bis 70, Shore aufweist. Der ' Körper.und die Hülle können getrennt hergestellt und. dann zusammengesteckt werden. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Hülle auf den Körper aufgeformt wird, wodurch sich eine besonders feste Verbindung zwischen dem Körper und der Hülle ergibt. -