Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchführung eines Reinigungsprogramms in einem Spülautomaten, insbesondere in einer Haushalts-Geschirrspülmaschine, mit einem Spülbehälter (1), in dessen unterem Bereich ein von einem Flächensieb (9) abgedeckter Sammeltopf (2) angeordnet ist, wobei an den Sammeltopf eine Umwälzpumpe (3) für ein Spülflüssigkeits-Zirkulationssystem (7, 8) und eine Entleerungsvorrichtung (4) angeschlossen ist, und wobei das Verfahren einen Sieb-Reinigungsabschnitt umfasst, bei dem durch Verringerung der Umwälzpumpen-Förderleistung das Niveau der Spülflüssigkeit von einem unter dem Flächensieb (9) liegenden Stand (Lu) auf einem über dem Flächensieb (9) liegenden Stand (Lo) erhöht und anschließend durch Erhöhung der Umwälzpumpen-Förderleistung wieder auf einen unter dem Flächensieb (9) liegenden Stand (Lu) abgesenkt wird. Damit eine effektive und rückstandsfreie Reinigung des Flächensiebs erreicht wird, wird vorgeschlagen, dass der Sieb-Reinigungsabschnitt am Ende mindestens eines wasserführenden Programmabschnitts durchgeführt wird und dass nach der Erhöhung der Umwälzpumpen-Förderleistung eine Entleerung der Spülflüssigkeit bei wenigstens anfangs laufender Umwälzpumpe (3) erfolgt.
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchführung eines Reinigungsprogramms in einem Spülautomaten, insbesondere in einer Haushalts-Geschirrspülmaschine, mit einem Spülbehälter, in dessen unterem Bereich ein von einem Flächensieb abgedeckter Sammeltopf angeordnet ist, wobei an den Sammeltopf eine Umwälzpumpe für ein Spülflüssigkeits-Zirkulationssystem und eine Entleerungsvorrichtung angeschlossen ist, und wobei das Verfahren einen Sieb-Reinigungsabschnitt umfasst, bei dem durch Verringerung der Umwälzpumpen-Förderleistung das Niveau der Spülflüssigkeit von einem unter dem Flächensieb liegenden Stand auf einem über dem Flächensieb liegenden Stand erhöht und anschließend durch Erhöhung der Umwälzpumpen-Förderleistung wieder auf einen unter dem Flächensieb liegenden Stand abgesenkt wird.
Ein solches Verfahren ist aus der
Zur Vermeidung des erneuten Aufschwämmens ist es aus der
Aus der
Aus der
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Verfahren zur Durchführung eines Reinigungsprogramms der eingangs genannten Art zu offenbaren, bei dem eine effektive und rückstandsfreie Reinigung des Flächensiebs erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile ergeben sich dadurch, dass ein erneutes Aufschwämmen der im Entleerungsbereich gesammelten Rückstände kurz vor dem Ende des jeweiligen Programmabschnitts dadurch verhindert wird, dass die Umwälzpumpe wenigstens zu Beginn des Entleerungsvorgangs eingeschaltet bleibt. Hierdurch wird eine gründliche und rückstandsfreie Siebreinigung erzielt.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nach dem Beginn der Spülflüssigkeits-Entleerung die Förderleistung der Umwälzpumpe abgesenkt. Hierdurch werden Schlürfgeräusche am Ende des Entleerungsvorgangs verhindert. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Absenkung der Förderleistung kontinuierlich erfolgt.
Es ist außerdem zweckmäßig, wenn die Umwälzpumpen-Förderleistung durch Änderung der Umwälzpumpen-Drehzahl variiert wird.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform werden im Verlauf des wasserführenden Programmabschnitts weitere Sieb-Reinigungsabschnitte durchgeführt. Hierbei können die Siebreinigungsabschnitte mit unterschiedlichen, an die Reinigung unterschiedlicher Siebbereiche angepassten Umwälzpumpen-Drehzahlprofilen durchgeführt werden, so dass Schattenzonen vermieden werden und eine vollständige Siebreinigung erreicht wird. Dies ist in einfacher Weise durch die Verwendung einer drehzahlveränderbaren, insbesondere drehzahlregulierbaren Umwälzpumpe möglich.
Die Siebreinigungsabschnitte sollten sinnvollerweise im Vorspül- und/oder Reinigungsprogrammabschnitt durchgeführt werden, weil in diesen Programmabschnitten das höchste Schmutzaufkommen vorherrscht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Von einer Haushalts-Geschirrspülmaschine, welche zur Durchführung des erfindungsgemäßen Reinigungsprogramms mit Sieb-Reinigungsabschnitt geeignet ist, ist in der Figur 1 der untere Bereich des Spülbehälters 1 mit dem Sammeltopf 2 und den daran angeschlossenen Pumpen 3 und 4 schematisch dargestellt. Der Spülbehälter 1 besitzt im unteren Bereich die Form eines auf den Kopf gestellten Kegelstumpfes mit einem kreisförmigen Ausschnitt. In diesen Ausschnitt ist der Sammeltopf 2 eingesetzt, der meist aus Kunststoff gefertigt ist. An den Sammeltopf 2 ist ein erster Stutzen 5 angeformt, über den der Zulauf von enthärtetem Frischwasser (nicht dargestellt) erfolgt. Ein zweiter Stutzen dient zum Anschluss des Ansaugstutzens 31 einer Umwälzpumpe 3, welche die Spülflüssigkeit in einem Zirkulationssystem über Leitungen zu verschiedenen Sprüharmen leitet. Von dort wird über Sprühdüsen das nicht dargestellte Geschirr mit der Spülflüssigkeit beregnet, anschließend sammelt sie sich im Sammeltopf 2. Von dem vorbeschriebenen Zirkulationssystem ist in der Figur 1 nur beispielhaft der untere Sprüharm 7 und seine Versorgungsleitung 8 dargestellt. Ein dritter Stutzen ist zentral im Boden 21 des Sammeltopfes 2 angeformt, er ist mit dem Ansaugstutzen 41 einer Entleerungspumpe 4 verbunden. In den Spülbehälter ist eine Siebkombination eingesetzt, bestehend aus einem Flächensieb 9, einem Grobsieb 10 und einem Mikrofilter 11. Ein möglicher Aufbau einer solchen Siebkombination ist aus der
Die Menge des einlaufenden Wassers ist in einem wasserführenden Programmabschnitt so bemessen, dass sich ohne Betrieb der Umwälzpumpe 3 ein Spülflüssigkeits-Niveau L o einstellt, welches oberhalb des Flächensiebs 9 liegt. Nach dem Einschalten der Umwälzpumpe 3 wird ein Teil der Spülflüssigkeit in den Spülflüssigkeits-Kreislauf transportiert, ein weiterer Teil befindet sich auf dem Geschirr. Die Summe dieser beiden Teile ist abhängig von der Förderleistung der Pumpe 3, diese wiederum von der Drehzahl. Bei entsprechender Einstellung des Spülflüssigkeits-Niveaus L o und der Umwälzpumpen-Drehzahl wird während der Zirkulation ein Spülflüssigkeits-Niveau L u erreicht, welches unter dem Flächensieb liegt. Die Einhaltung der beiden Niveaus kann durch Niveau-Sensierung oder Sensierung der eingelaufenen Wassermenge unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten für die Wassermengen im Spülflüssigkeits-Kreislauf und für die Geschirr-Benetzung gewährleistet werden.
Um in einzelnen wasserführenden Programmabschnitten, insbesondere im Vorspülen und/oder im Reinigen, eine Säuberung des Flächensiebs von anhaftenden Ablagerungen zu erreichen, werden während dieser Abschnitte die nachfolgend beschriebenen und mit Hilfe der Diagramme illustrierten Maßnahmen getroffen:
Durch die vorbeschriebene Maßnahme wird ein Aufschwämmen und die damit verbundene erneute Verunreinigung des Flächensiebes 9 wirkungsvoll verhindert.