| WO/2001/038468A | USE OF DIRT-REMOVING FORMULATIONS FOR TREATING SURFACES | |||
| WO/2001/042415A | USE OF POLYMERIC MATERIAL IN THE TREATMENT OF HARD SURFACES | |||
| WO/1994/026858A | HARD SURFACE CLEANING COMPOSITIONS COMPRISING POLYMERS | |||
| GB2058823A | ||||
| 5922662 | High foaming nonionic surfactant based liquid detergent |
Die Erfindung betrifft die Verwendung stabiler, wriger Zubereitungen, die ausgewhlte Stoffe enthalten, zur Behandlung von Oberflchen, um Oberflchen zu erhalten, die man zu einem spteren Zeitpunkt unter Einsatz blicher Mittel leichter reinigen kann, als identische Oberflchen, die nicht mit den beanspruchten Zubereitungen behandelt wurden sowie ein Reinigungsverfahren und eine Reinigungszubereitung.
Bei der Reinigung von Oberflchen, insbesondere von Oberflchen, die mit hartnckigen Verschmutzungen verunreinigt sind, ist hufig groer Aufwand erforderlich, um mglichst alle Rckstnde von den Oberflchen zu entfernen. Die Reinigungsmittel herstellende Industrie bietet von chemischer Seite Mittel an, die aufgrund Ihrer guten Wirksamkeit weitestgehend geeignet sind, die meisten Verunreinigungen zu entfernen. Die Hersteller von Reinigungsmaschinen oder -anlagen tragen dazu bei, durch geschickte Anlagenauslegung sowie abgestimmte Verfahren, Verunreinigungen von den verschiedensten Oberflchen zu entfernen.
GB 2 058 823 A offenbart flssige Geschirrsplmittel enthaltend anionische Tenside, Calzium- und/oder Magnesium- Verbindungen, Hydrotrope, und Alkylphosphate oder -phosphonate.
Obwohl dieses Zusammenspiel von Reinigungsmitteln, Mechanik, Temperatur und Zeit in vielen Fllen problemlos funktioniert, besteht der Bedarf, aus konomischen und kologischen Grnden, Reinigungsvorgnge mit weniger und/oder besser vertrglichen Reinigungsmitteln und/oder in krzerer Zeit und/oder bei niedrigerer Temperatur und/oder mit geringerem mechanisch/maschinellem und/oder manuellem Aufwand durchzufhren.
In der praktischen Anwendung ist es blich, da bei Senkung eines Verfahrensparameters, wie z.B. der Zeit, Chemie, Temperatur oder der Mechanik gleichzeitig ein anderer Verfahrensparameter erhht wird. Dies hat den Nachteil, da man zwar in einem Kriterium, z.B. beim Chemieverbrauch, eine Verbesserung erzielen kann, jedoch dadurch eine Verschlechterung bei anderen Kritierien in Kauf nehmen mu, wie z.B. bei der Temperatur bzw. zu hohem Energieverbrauch oder Verlngerung des gesamten Prozesses.
Die Ausstattung von Oberflchen mit permanent haftenden Verbindungen wrde zwar eine Verringerung des Reinigungsaufwandes mit sich bringen. Diese Art von Soil-Release-Ausrstung (von E soil = Verunreinigung, Schmutz u. release = Ablsung, Freisetzung) findet beispielsweise bei der Ausrstung von Textilien mit Substanzen, die die Ablagerung von Schmutz verhindern od. dessen Auswaschbarkeit erleichtern Anwendung. Prperate zur derartiger Soil-release-Applikation enthalten z. B. perfluorierte Fettsuren, auch in Form ihrer Aluminium- u. Zirconiumsalze, organische Silicate, Silicone, Polyacrylsureester mit perfluorierter Alkohol-Komponente oder mit perfluoriertem Acyl- od. Sulfonyl-Rest gekoppelte, polymerisierbare Verbindungen. Auch Antistatika knnen enthalten sein. Diese Art der schmutzabweisende Ausrstung wird oft als eine Pflegeleicht-Ausrstung eingestuft.
Es hat sich jedoch in der Praxis herausgestellt, da die fr diese Permanent-Ausstattung verwendeten Verbindungen auf Basis von fluoraliphatischen Silylethern oder anderen meist auf Siliciumverbindungen oder Fluorverbindungen basierenden Systemen in der Regel verschiedene Nachteile mit sich bringen. Zum Beispiel werden diese Permanent-Ausstattungen ber mehrere Reinigungsvorgnge hinweg entgegen ihrer Aufgabe von der Oberflche entfernt, was zu einem Verlust der schmutzabweisenden Wirkung fhrt. Dadurch, da auf diese Weise die stark anhaftenden Verbindungen, beispielsweise beim maschinellen Verfahren, in die Waschvorrichtung sowie in die Leitungen und sonstige Peripherie gelangen, entstehen Nachteile, wie Ablagerungen und Ausfllungen bis hin zu groen Konglomeraten der Beschichtung in der Reinigungsvorrichtung. Die Folge sind Strungen im Reinigungsablauf bis hin zu Stillstand der Maschine. Es kommt hinzu, da die blicherweise fr die Permanentausstattung eingesetzten Silicium- oder Fluorverbindungen in der Regel kaum abbaubar sind und somit aus kologischen Grnden bedenklich sind.
Deshalb war es nicht Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Permanent-Ausstattung von Oberflchen mit schmutzabweisenden Verbindungen zu erreichen, sondern vielmehr gezielt nach Formulierungen fr die Behandlung von Oberflchen zu suchen, die whrend oder nach einem Reinigungsvorgang aufgetragen werden knnen, und die Oberflche in einen Zustand versetzen, da Verschmutzungen oder Kontaminationen von den so behandelten Oberflchen unter Einsatz blicher Mittel besser entfernbar sind, als bei genau so verschmutzten oder kontaminierten, aber nicht vorbehandelten Oberflchen, wobei die so behandelten Oberflchen den angestrebten Effekt verlieren sollen, wenn nicht whrend oder nach dem nchsten Reinigungsvorgang die Behandlung erneuert wird. Dabei war es im Rahmen der vorliegenen Erfindung gewnscht, da bei der Anwendung mglichst geringes Schaumaufkommen vorliegt, so da auf den zustzlichen Einsatz spezieller Entschumer weitestgehend verzichtet werden kann.
Die gestellte Aufgabe wurde gelst durch die vorliegende Erfindung, nmlich die Verwendung einer stabilen wrigen Zubereitung, enthaltend, bezogen auf die gesamte Zubereitung,
Unter gebundenem zweiwertigen Metall ist in erster Linie zu verstehen, da Bindungen ber kovalente, ionische oder van der Waals-Bindung im chemischen Verbund des zweiwertigen Metalls mit anderen Elementen, Atomen, Moleklen, Ionen oder dergleichen vorliegen. Im Sinne der vorliegenden Erfindung gelten also auch dissoziierbare Metallverbindungen als gebundenes Metall. ausgewhlt aus den Gruppen der
Unter blichen Mitteln versteht die vorliegende Erfindung alkalische, neutrale oder saure Mittel, die je nach Oberflche und Reinigungsverfahren mit nterschiedlichen Inhaltsstoffen, wie Tensiden, Enzymen, Oxydantien, Komplexbildnern, Chlorderivaten, antimikrobiellen Wirkstoffen, Korrosionsinhibitoren, Entschumern oder anderen Inhaltsstoffen versetzt sein knnen.
Fr den Fall, da die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen Laurylglukosid enthalten, werden diese Formulierungen so verwendet, da die behandelte Oberflche aufgrund der antimikrobiellen Eigenschaften von Laurylglukosid einen zustzlichen antimikrobiellen Schutz erhlt.
Es ist weiterhin bevorzugt, da die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen zustzlich ein oder mehrere weitere Tenside ausgewhlt aus den Gruppen der anionischen, kationischen, nichtionischen, amphoteren Tenside, der Phosphorsureester, Alkylaminoxide und deren Salzen sowie der Silikonverbindungen enthalten, wobei es besonders bevorzugt ist, da die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen als weiteres nichtionisches Tensid einen alkoxylierten Alkyl-Alkohol mit 8 bis 22 C-Atomen in der Alkylkette enthalten, besonders bevorzugt aus der Gruppe der gemischten Ethoxylate/Propoxylate von verzweigten oder unverzweigten Alkyl-Alkoholen mit 8 bis 22 C-Atomen im Alkylteil und der endgruppenverschlossenen Ethoxylate von verzweigten oder unverzweigten Alkyl-Alkoholen mit 8 bis 22 C-Atomen in der Alkylkette und ganz besonders bevorzugt aus der Gruppe gemischter ethoxylierter und propoxylierter Alkyl-Alkohole mit 12 bis 22 C-Atomen im Alkylteil, Butylether eines ethoxylierten Alkyl-Alkohols mit 12 bis 22 C-Atomen im Alkylteil und Methylether eines ethoxylierten Alkyl-Alkohols mit 12 bis 22 C-Atomen im Alkylteil, wobei es ebenfalls bevorzugt ist, da die erfindungsgem zu verwendenden Formulierungen als weiteres nichtionisches Tensid wenigstens ein Alkylpolyglukosid mit 8 bis 14 C-Atomen in der Alkylgruppe und 1 bis 5 Glukoseeinheiten enthalten und in einer ganz besonders bevorzugten Ausfhrung die in den erfindungsgem zu verwendenden Formulierungen enthaltenen Tenside entschumende Eigenschaften haben, wobei diese Ausfhrungsform insbesondere dann bevorzugt ist, wenn beispielsweise der Verzicht auf Tenside mit entschumenden Eigenschaften starkes Schumen hervorrufen und der Reinigungs- oder Splvorgang in irgendwelcher Form behindert wrde.
Vorzugsweise enthalten die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen zustzlich eine oder mehrere antimikrobiellen Komponenten ausgewhlt aus den Gruppen der Alkohole, Aldehyde, antimikrobiellen Suren, Carbonsureester, Sureamide, Phenole, Phenolderivate, Diphenyle, Diphenylalkane, Harnstoffderivate, Sauerstoff-, Stickstoff-Acetale sowie -Formale, Benzamidine, Isothiazoline, Phthalimidderivate, Pyridinderivate, antimikrobiellen oberflchenaktiven Verbindungen, Guanidine, antimikrobiellen amphoteren Verbindungen, Chinoline, 1,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan, lodo-2-propynyl-butyl-carbamat, lod, lodophore, Peroxide, wobei es besonders bevorzugt ist, wenn die erfindungsgemen Formulierungen als antimikrobielle Komponenten eine oder mehrere Verbindungen ausgewhlt aus Ethanol, n-Propanol, i-Propanol, 1,3-Butandiol, Phenoxyethanol, 1,2-Propylenglykol, Glycerin, Undecylensure, Zitronensure, 2-Benzyl-4-chlorphenol, 2,2'-Methylen-bis-(6-brom-4-chlorphenol), 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether, N-(4-Chlorphenyl)-N-(3,4-dichlorphenyl)-harnstoff, N,N'-(1,10-decandiyldi-1-pyridinyl-4-yliden)-bis-(1-octanami n)-dihydrochlorid, N,N'-Bis-(4-Chlorphenyl)-3,12-diimino-2,4,11,13-tetraaza-tet radecandiimidamid, quaternren Ammoniumverbindungen oder Alkyl-Aminen, Guanidinen, Amphoteren enthalten.
In einer weiteren bevorzugten Ausfhrungsform enthalten die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen zustzlich Lsevermittler, wie beispielsweise Cumolsulfonat, einwertige Alkohole, wie Isopropanol, Butanol, Ethanol sowie mehrwertige Alkohole wie Glykole oder Glycerin sowie deren Ether und Ester, wobei unter dem Begriff Lsevermittler auch Tenside, wie Fettaminethoxylate und andere Stoffe mit lsungsvermittelnden Eigenschaften fallen knnen.
Es ist weiterhin bevorzugt, da die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen in einer Darreichungsform, ausgewhlt aus stabiler wriger Lsung, Gel, oder Paste vorliegen, wobei es ebenfalls bevorzugt ist, wenn die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen aus einer nicht wrigen Darreichungsform und einer wasserlslichen Hlle, die vorzugsweise auf Polyvinylalkohol basiert, wobei ganz besonders bevorzugt die wasserlsliche Hlle einen Teil der Formulierungsbestandteile enthlt, durch Lsen in Wasser hergestellt werden.
Weiterhin ist es bevorzugt, da die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen, je nach Verschmutzungsart, Verfahrens-, Maschinen- und anderweitig bedingten Voraussetzungen, in unverdnnter oder verdnnter Form auf die Oberflche aufgebracht werden, wobei es besonders bevorzugt ist, da die zu behandelnde Oberflche durch Tauchen behandelt wird. Von Fall zu Fall kann es bevorzugt sein, da die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen in unverdnnter oder verdnnter Form auf die zu behandelnden Oberflchen ber Hilfsmittel, die ausgewhlt sein knnen aus Pinsel, Schwamm, Rollen, Tcher, Lappen, Brsten, Wischer, Gummi, Mops, Flachwischbezge, Sprhvorrichtungen aufgebracht werden.
Es ist weiterhin bevorzugt, die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen mit Wasser auf Konzentrationen unter 15000 ppm, besonders bevorzugt auf 15 bis 10000 ppm und ganz besonders bevorzugt auf 50 bis 1000 ppm zu verdnnen und in dieser Konzentration die zu behandelnden Oberflchen zu beaufschlagen. Die Kontaktzeit zwischen den erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen und den zu behandelnden Oberflchen ist vorzugsweise mindestens die Zeit, die erforderlich ist, um die zu behandelnde Oberflche zu benetzen, wobei es besonders bevorzugt ist, wenn die Kontaktzeit lnger als 5 Sekunden betrgt und ganz besonders bevorzugt ist, wenn nach dem Kontakt kein Nachsplen mit Wasser erfolgt. Die Behandlungstemperatur betrgt vorzugsweise 5 bis 95 øC und liegt besonders bevorzugt zwischen 20 und 85 øC.
Vorzugsweise werden die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen fr die Behandlung von Oberflchen aus Kunststoff und/oder Glas und/der Keramik und/oder Porzellan und/oder Quarz und/oder Granit und/oder Metall und/oder Holz herangezogen, wobei es besonders bevorzugt ist, da die zu behandelnden Oberflchen von Geschirr, Fenstern, Fliesen, Bodenbelgen, Holz- und Steinflchen und -bden und -wnden sowie beschichteten oder unbeschichteten Tanks oder sonstigen Behltern, Leitungen, Transportbndern, Gebinden, wie beispielsweise Mehrwegflaschen aus Glas, Kunststoff, wie PET, oder Textilien stammen.
In einer besonders bevorzugten Ausfhrung ist beim Einsatz der erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen zu beobachten, da ber einen lngeren Zeitraum beobachtet, der Verschlei, die Verkratzungsanflligkeit und die Korrosion von Kunststoffen gesenkt werden kann.
Es ist ebenfalls bevorzugt, da die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen whrend oder nach manuellen oder maschinellen Geschirrspl- und/oder - reinigungsvorgngen mit den zu behandelnden Oberflchen in Kontakt gebracht werden, wobei es besonders bevorzugt ist, die erfindungsgem zu verwendenden Zubereitungen als Klarspler einzusetzen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Reinigung von Oberflchen, bei dem in mindestens einem Verfahrensschritt die Oberflchen mit einer erfindungsgem zu verwendenden Zubereitung in Kontakt gebracht werden, mit der Wirkung, da die so behandelten Oberflchen nach Anschmutzen in einem nchsten Reinigungsvorgang leichter zu reinigen ist, als die Oberflchen, die nicht mit diesen Zubereitungen in Kontakt gekommen sind.
Besondes bevorzugt ist es, wenn dieses erfindungsgeme Verfahren bei der Reinigung von Geschirr herangezogen wird.
Darber hinaus ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Soil release Zubereitung, die, bezogen auf die gesamte Zubereitung,
In Praxisversuchen werden whrend des Splprozesses in einer Splmaschine Porzellanteller mit einem Klarspler beaufschlagt. Dabei wird im Vergleichsversuch untersucht, wie bei Einsatz von Klarsplern, die erfindungsgem gebundenes Calzium enthalten, das temporre soil release Verhalten und das Schaumverhalten beeinflut werden.
Durchfhrung des Versuchs zum temporren soil release Verhalten:
In einer haushaltsblichen Splmaschine (z.B. Fa. Miele) werden Speiseteller fr den gewerblichen Gebrauch mit einem Durchmesser von 25 cm bei mindestens 70øC mit einem handelsblichen Geschirrreiniger wie z.B. Perclin Supra vollstndig gereinigt. Diese so gereinigten Teller werden fr die Versuche verwendet.
Der Tank einer Ein-Tank-Splmaschine (z.B. Fa. Krefft) wird mit enthrtetem Wasser gefllt und auf 60øC Betriebstemperatur aufgeheizt. Die Reinigungslsung wird so eingestellt, da im Tank die Konzentration von Perclin Supra 1 g pro Liter Wasser betrgt.
Zwischen Boiler und Tank der Geschirrsplmaschine (Ein-Tank-Splmaschine) wird die Zuleitung des Dosiergertes fr den Klarspler angeschlossen. Die Rasterstellung des Dosiergertes wird so eingestellt, da pro Liter enthrtetem Wasser ca. 0,57 g Klarspler zudosiert werden. Pro Klarsplgang wird die Ein-Tank-Splmaschine auf einen Verbrauch von etwa 5 I enthrtetem Wasser eingestellt.
Die Temperatur des Wassers im Klarsplgang wird auf 75øC eingestellt.
In die nun so vorbereitete Ein-Tank-Splmaschine werden pro Versuch 10 gereinigte Speiseteller mittels eines Geschirrkorbes eingesetzt. Die Speiseteller stehen dabei aufrecht und versetzt in dem Geschirrkorb. Die Splmaschine wird verschlossen und die Teller werden bei 60 øC ber 60 Sekunden einem Reinigungsschritt mit einer wrigen Perclin Supra Lsung unterzogen. Im Anschlu an den Reinigungsschritt setzt direkt der Nachsplgang ein. Durch eine Sprhvorrichtung wird die wrige 70øC warme Lsung des zu untersuchenden Klarsplers auf die Speiseteller aufgebracht. Nach Beendigung des Nachsplganges wird die Splmaschine geffnet und der Geschirrkorb mit den Tellern entnommen. Die so behandelten Speiseteller werden nach dem Abkhlen und Trocknen bei Raumtemperatur gem einer standardisierten Testmethode mit einer Strkeverschmutzung angeschmutzt. Hierfr wird eine etwa 6%ige wrige Maisstrke enthaltende Zusammensetzung nach Aufkochenlassen auf 75øC abgekhlt und davon je Teller ca. 4 mL mit Pinsel aufgetragen. Die so behandelten Teller lt man mindestens 3 Stunden stehen und lt die Teller anschlieend 16 Stunden bei ca. 100 øC trocknen. Nach dem Abkhlen werden die Teller wie im folgenden Text beschrieben weiterbehandelt.
Mit den mit unterschiedlichen Klarsplern behandelten und danach angeschmutzten Speisetellern wird der Reinigungsschritt in der Ein-Tank-Splmaschine wiederholt. Dazu wird der Tank der Ein-Tank-Splmaschine wiederum mit enthrtetem Wasser gefllt. Pro Liter enthrtetem Wasser wird 1 g Geschirrsplmittel Perclin Supra hinzugegeben. Die Ein-Tank-Splmaschine wird auf eine Betriebstemperatur von 60øC gebracht. Die angeschmutzten Teller werden wiederum in aufrechter Position mittels eines Geschirrkorbes in die Splmaschine eingebracht und die Ein-Tank-Splmaschine wird geschlossen. Der je 60 Sekunden dauernde Reinigungsschritt wird fnfmal wiederholt, so da insgesamt fnf Minuten gereinigt wird. Direkt danach wird die Splmaschine geffnet und der Geschirrkorb mit den Speisetellern der Splmaschine entnommen. Die Speiseteller trocknen und khlen bei Raumtemperatur ab. Die Speiseteller werden zur Visualisierung der verbliebenen Strkereste kurz in eine standardmig durch Lsen von Jod und Kaliumjodid in Wasser vorbereitete Jodlsung eingetaucht.
Die sichtbar gemachte verbliebene Strkeanschmutzung wird mittels Vergleichstellern bewertet. Die Bewertungssklala reicht von 0= nicht sauber (keine Strkeentfernung erkennbar) bis 10=optimal sauber. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind aus Tabelle 1 entnehmen.
Durchfhrung der Versuche zum Schaumverhalten der Klarspler:
Zustzlich zu den soil release Versuchen wurde das Schaumverhalten der Klarspler-Rezepturen untersucht. Hierfr wurden folgender Test herangezogen:
In das Gert werden etwa 40 L enthrtetes Wasser gefllt. Zur Erhrtung der Bedingungen werden zu dem Wasser bei eingeschalteter Umwlzpumpe ca. 180 g an schumenden Reinigungsmitteln gegeben. Gleichzeitig fgt man etwa 10 g des jeweils zu untersuchenden Klarsplers 1 bis 4 zu. Unter fortwhrendem Umpumpen der Lsung wird die Temperatur bis auf 60 øC erhht und die Schaumhhe ber eine Me-Skala bestimmt.
4. Einflu unterschiedlicher Klarspler auf das temporre soil release Verhalten und auf das Schaumverhalten
Wie der Tabelle 1 zu entnehmen ist, fllt die Bewertung des Reinigungsergebnisses bei Einsatz einer erfindungsgem zu verwendenden Zubereitung wesentlich besser aus als bei Speisetellern, bei deren Behandlung kein Mittel mit gebundenem Calzium eingesetzt wurde.
Die Behandlung mit einer Zubereitung, die Natriumlaurylsulfat und Clziumchlorid enthlt, bringt also eine sichtbare Erleichterung fr den Reinigungsprozess von Oberflchen, wie im Beispiel der Speiseteller gezeigt.
Die Klarspler 2 bis 4 enthalten Natriumlaurylsulfat, das stark zum Schumen neigt. Im Klarspler 3 soll durch Zugabe eines Partikelentschumers der Schaum kontrolliert werden. Die Folge ist allerdings, da Klarspler 3 als trbe Lsung vorliegt und die Rezeptur zu Trennung neigt. Auerdem ist das Schaumaufkommen im Intensivschaumgert immer noch verhltnismig hoch.
Bei Klarspler 2 wurde sehr starkes Schaumaufkommen gemessen. Durch Verwendung des erfindungsgemen Klarsplers 4 kann das Schaumaufkommen wesentlich reduziert werden, ohne da trbe oder zur Trennung neigende Formulierungen .vorliegen. Das Schaumaufkommen im Intensivschaumgert war sogar vergleichbar mit dem Klarspler 1, der kein Natriumlaurylsulfat enthlt.