| DE4037070A | ||||
| DE19755339A | ||||
| 5205419 | Dishwasher racking system |
Die Erfindung betrifft einen Geschirrkorb zur Aufnahme von Geschirrteilen, insbesondere in einer Geschirrsplmaschine, mit wenigstens einer klappbaren Haltevorrichtung.
Es ist allgemein bekannt, Geschirrkrbe zur Aufnahme von Geschirrteilen - wie Teller, Tassen, Glser, Tpfe usw. - insbesondere in Geschirrsplmaschinen zu verwenden. Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 297 16 515 ist eine Vorrichtung fr Geschirrkrbe zur Aufnahme von Geschirrteilen, insbesondere in einer Geschirrsplmaschine, bekannt, die neben festen Haltevorrichtungen aus aneinahdergereihten aufrechtstehenden Stacheln auch eine zwischen einer horizontalen Lage und einer vertikalen Lage klappbaren Haltevorrichtung aus aneinandergereihten Stacheln aufweist.
Des weiteren ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 40 37 070 A1 ein Geschirrkorb lediglich zur Aufnahme von Tellern bekannt, bei dem bgelfrmige Halter jeweils aus zwei Auenzungen und einer bis zum Korbboden reichenden federnden Mittelzunge bestehen. Dabei entsteht durch die Neigung des Halters und die bis zum Korbboden reichende federnde Mittelzunge eine Klemmwirkung, die den Teller in der richtigen Position sicher fixiert.
Die oben beschriebenen Geschirrkrbe dienen vorzugsweise bzw. ausschlielich der Aufnahme von Tellern in den Stachelreihen der Haltevorrichtungen. Fr die Aufnahme von hohlen Geschirrteilen wie Tpfe, Pfannen, Salatschsseln usw. werden blicherweise Korbteile ganz entfernt oder umgeklappt. Der Nachteil liegt darin, dass die Bden dieser Geschirrteile sich nahezu horizontal im Geschirrkorb befinden und dadurch Wasser liegenbleiben und der Schmutz nicht vollstndig entfernt werden kann. Ein optimales Reinigungs- und Trocknungsergebnis ist folglich unmglich.
Aus der US 5,205,419 ist eine Geschirrsplmaschine mit einem Geschirrkorbsystem mit einem unteren und einem oberen Geschirrkorb bekannt. Der untere Geschirrkorb verfgt ber eine Seitenwand, die hher ist als die Vorder- und Rckwand sowie die andere Seitenwand, um ein schtzendes Tragteil zwischen den Wandungen des Splbehlters und dem Splgut zu erhalten. Der obere Geschirrkorb hat ein Bodenteil mit wenigstens einem nach oben gerichteten Teil. In beiden Geschirrkrben kann ein verschwenkbares Trennelement angeordnet sein.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen mglichst vielseitig verwendbaren Geschirrkorb zu schaffen, der fr alle Arten von Splgut, vor allem auch fr hohle Geschirrteile ein optimales Reinigungs- und Trocknungsergebnis liefert.
Diese Aufgabe wird gem der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhngigen Ansprchen angegeben.
Der erfindungsgeme Geschirrkorb zur Aufnahme von Geschirrteilen, insbesondere in einer Geschirrsplmaschine, verfgt ber wenigstens eine klappbare Haltevorrichtung, wobei die Haltevorrichtung zwei an einer drehbar gelagerten im Einbauzustand in etwa horizontal verlaufenden Querstrebe befestigte, im Querschnitt der Querstrebe betrachtet in Klapprichtung in etwa um den maximalen Klappwinkel versetzte, Reihen von Halterungen lngs der Querstrebe aufweist, wobei eine der Reihen aus aneinandergereihten Halterungen, in Form von aufrechtstehenden Stacheln und dass die weitere Reihe aus M-frmig ausgebildeten Halterungen besteht.
Die Kombination von festen Halterungen, in Form von aufrechtstehenden Stacheln, die in blichen Geschirrkrben immer vorhanden sind und von klappbaren wahlweisen M-frmigen Halterungen oder aufrechtstehenden Stacheln erlaubt im Bedarfsfall sowohl die Aufnahme von Tellern als auch von anderem Splgut, vor allem von hohlen Geschirrteilen wie Tpfen, Schsseln, Schalen usw. und liefert fr alle Arten von Splgut ein optimales Reinigungs- und Trocknungsergebnis.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die weiteren Halterungen einer klappbaren Haltevorrichtung derartig M-frmig ausgebildet, dass jeweils zwei benachbarte aufrechtstehende Stbe an ihren oberen Enden ber einen mit einer Einkerbung versehenen Steg verbunden sind.
Insbesondere durch die Mglichkeit des schrgen Einstellens von hohlem Splgut in die Einkerbung der klappbaren M-frmigen Halterungen ist ein wesentliches besseres Reinigungs- und Trocknungsergebnis als bei horizontaler Anordnung des Splguts im blicherweise aufgebauten Geschirrkorb die Folge.
Von Vorteil ist, wenn bei horizontaler Lage der M-frmigen Halterungen diese als Auflageflche fr hohle Geschirrteile und/oder wenn bei vertikaler Lage der M-frmigen Halterungen die Einkerbung der M-frmigen Halterungen zum Einstellen der Rnder hohler Geschirrteile vorgesehen sind. Dadurch ergeben sich stabile Lagen fr das eingestellte Splgut, vor allem aber bewirken die Einkerbungen der M-frmigen klappbaren Halterungen eine stabile Schrglage fr die vorzugsweise hohlen Hohlgefsse und Tpfe, die vorzugsweise mit ihren Rndern gelagert werden.
Vorteilhaft ist es auch, wenn die M-frmigen Halterungen unterschiedliche Hhe aufweisen.
Vorzugsweise ist dabei zwischen zwei M-frmig ausgebildeten Halterungen, die zumindest annhernd gleiche oder identische Hhe aufweisen, eine M-frmige Halterung niedrigerer Hhe angeordnet. Dadurch entsteht eine variable klappbare Haltevorrichtung, bei der sich Hohlgefsse und Tpfe unterschiedlicher Gre in die Einkerbungen der klappbaren M-frmigen Halterungen einstellen lassen.
Es hat sich ebenfalls als gnstig erwiesen, wenn die klappbare Haltevorrichtung je Reihe von Halterungen zumindest einen am oberen Stachelende hakenfrmig ausgebildeten Einzelstachel zum lsbaren Einhngen in den Korbrahmen bei vertikaler Lage der entsprechenden Reihe von Halterungen aufweist. Vorzugsweise weist jede Reihe von Halterungen an ihren beiden dem Korbrahmen naheliegenden Enden jeweils einen hakenfrmigen Einzelstachel auf. Dadurch ergibt sich bei vertikaler Lage der entsprechenden Reihe von Halterungen eine lsbare Verbindung zwischen den Halterungen und dem Korbrahmen, die die Stabilitt der Geschirrkorb-Anordnung mit dem gelagerten Splgut, insbesondere bei den M-frmigen Halterungen mit dem in den Einkerbungen gelagerten Splgut, verbessert.
Zur Untersttzung einer optimalen Stabilitt weist der Korbrahmen gem einer bevorzugten Variante der Erfindung zumindest eine in den Innenraum des Geschirrkorbs gerichtete U-frmige Schlaufe auf, in die der hakenfrmige Einzelstachel lsbar eingehngt ist.
Vorzugsweise kann der hakenfrmige Einzelstachel durch eine in vertikaler Richtung und in seitlicher Richtung in den Innenraum des Geschirrkorbs ausgebte Bewegung von dem Korbrahmen gelst werden. Damit ergibt sich eine lsbare Verbindung, die ein ffnen und Schlieen der klappbaren Haltevorrichtung von dem Korbrahmen mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand ermglicht.
Die Erfindung betrifft auch eine Geschirrsplmaschine mit einem Geschirrkorb nach einem der vorbeschriebenen Merkmale, wobei in dieser Geschirrsplmaschine die vorbeschriebenen Vorteile sinnvolle Anwendung finden.
Die Erfindung wird anhand eines in Figuren dargestellten Ausfhrungsbeispiels nher erlutert. Im einzelnen zeigen
Figur 1 und 2 zeigen jeweils einen Ausschnitt eines zur Aufnahme von Geschirrteilen 2, 2' vorgesehenen Geschirrkorbs 1, der beispielsweise in einer nicht nher beschriebenen Geschirrsplmaschine als Unterkorb eingesetzt ist. Bekanntlich weist der Geschirrkorb 1 einen Korbboden 3 und einen Korbrahmen 4 auf, die jeweils aus horizontal und vertikal verlaufenden Lngs- und Querstreben 5, 6 bestehen. Zur Aufnahme des Geschirrteils 2, das im vorliegenden Beispiel gem Figur 2 aus Tellern besteht, verfgt der Geschirrkorb 1 blicherweise ber wenigstens eine nicht gezeigte feste Haltevorrichtung mit - vorzugsweise schrg - aufrechtstehenden Halterungen, in Form von aufrechtstehenden Stacheln, die parallel angeordnet an Querstreben 5 des Korbbodens 3 fixiert sind. Darber hinaus weist der Geschirrkorb 1 wenigstens eine erfindungsgeme klappbare Haltevorrichtung 10 auf, die an einer drehbar gelagerten Querstrebe 11 befestigte, zwei in Klapprichtung in etwa um den maximalen Klappwinkel versetzte Reihen 12, 15 von Halterungen aufweist, wovon eine Reihe 12 von Halterungen in einer in Form von aufrechtstehenden Stacheln 13 gestaltet ist, die in der Hauptsache zum Einordnen von Tellern dienen, wie in Fig. 2 gezeigt. Im gezeigten Ausfhrungsbeispiel betrgt der maximale Klappwinkel etwa 90ø.
Die Haltevorrichtung 10 weist erfindungsgem eine weitere Reihe 15 von Halterungen 16, 16' auf, die jeweils M-frmig ausgebildet sind und zur Aufnahme von Geschirrteilen 2' - im vorliegenden Beispiel gem Figur 1 Hohlgefsse wie Tpfe, Schsseln, Schalen - dienen. Die M-frmigen Halterungen 16, 16' sind dadurch gebildet, dass jeweils zwei benachbarte aufrechtstehende Stbe 17, 17' an ihren oberen Enden ber einen mit einer Einkerbung 19 versehenen Steg 18 verbunden sind. Damit ist das Geschirrteil 2' bei vertikaler Lage der Reihe 15 der M-frmigen Halterungen 16, 16' der klappbaren Haltevorrichtung 10 - siehe Figur 1 - in der Einkerbung des Stegs 18 gelagert. Die sichere Lagerung des Topfes 2' erfolgt - vorzugsweise mit den Geschirrrndern - gem vorliegendem Beispiel in den beiden ueren der insgesamt drei dargestellten M-frmigen Halterungen 16.
Die M-frmig ausgebildeten Halterungen 16, 16' weisen vorzugsweise unterschiedliche Hhe auf, wobei die mittlere M-frmige Halterung 16' gegenber den ueren M-frmigen Halterungen 16 am niedrigsten ist. Durch die Einkerbungen der M-frmigen Halterungen 16, 16' lassen sich vor allem Hohlgefsse unterschiedlicher Hhe in einer stabilen Schrglage sicher in die klappbare Haltevorrichtung 10 des Geschirrkorbs einstellen. Zustzlich knnen die anderen Geschirrteile 2 in feste, nicht gezeigte Haltevorrichtungen des Geschirrkorbs 1 mit - vorzugsweise schrg - aufrechtstehenden Halterungen, in Form von aufrechtstehenden Stacheln, die parallel angeordnet an einer Querstrebe 5 des Korbbodens 3 fixiert sind eingestellt werden, so dass sich insgesamt eine effektive Ausnutzung des Geschirrkorbs 1 - im vorliegenden Beispiel durch Kombination von Tpfe/Teller-Haltevorrichtungen- mit einem optimalen Reinigungs- und Trocknungsergebnis ergibt.
Befindet sich die Reihe 15 von M-frmigen Halterungen 16, 16' in der horizontalen Lage - siehe Figur 2 -, bildet sie vorteilhaft eine zustzliche Aufnahmeflche, insbesondere fr hohle Geschirrteile wie Schsseln, Pfannen usw. aber auch fr Kleinteile und Besteck. Die M-frmigen Halterungen 16, 16' der klappbaren Haltevorrichtung 10 werden bevorzugt ber die Lnge der Querstrebe 11 versetzt zu den Halterungen in Form von aufrechtstehenden Stacheln 13 an der Querstrebe 11 angeordnet.
Bei vertikaler Lage jeder der beiden Reihen von Halterungen 12, 15 entsteht eine lsbare Verbindung mit dem Korbrahmen 4 durch zumindest einen am oberen Stachelende 21 - wie ein Gehstock - hakenfrmig ausgebildeten Einzelstachel 20, der jeweils an einem der beiden dem Korbrahmen 4 naheliegenden Ende der Haltevorrichtung 10 angeordnet und ebenfalls an derselben Querstrebe 11 der Haltevorrichtung 10 wie die Halterungen 13, 16, 16' befestigt ist. Im vorliegenden Beispiel sind vorzugsweise an beiden Enden jeder Reihe von Halterungen 12, 15 der klappbaren Haltevorrichtung 10 derartige hakenfrmige Einzelstachel 20 vorhanden. Dadurch verbessert sich die Stabilitt der Geschirrkorb-Anordnung mit dem gelagerten Splgut 2, 2', insbesondere mit dem in den Einkerbungen gelagerten Splgut 2'.
Von Vorteil ist gem der Darstellung in Figur 2 auch, dass der Korbrahmen 4 - d.h. dessen obere Querstrebe 7 - zumindest eine in den Innenraum des Geschirrkorbs 1 gerichtete U-frmige Schlaufe 8 an der Stelle aufweist, in die der hakenfrmige Einzelstachel 20 lsbar eingehngt ist. Dabei knnen die im vorliegenden Beispiel an beiden Enden der Haltevorrichtung 10 angeordneten hakenfrmigen Einzelstachel 20 durch eine in vertikaler Richtung und in seitlicher Richtung in den Innenraum des Geschirrkorbs ausgebte Bewegung - die in Figur 2 oben durch Pfeile angedeutet ist - von der Querstrebe 7 des Korbrahmens 4 in einfacher Weise wieder gelst werden.
Mit der im oben beschriebenen Ausfhrungsbeispiel der Erfindung ist dadurch, dass immer eine Reihe 12, 15 von Halterungen 13, 16, 16' horizontal angeordnet ist, sowohl die Aufnahme von Tellern 2 als auch von Hohlgefen 2', etc. aber auch von Kleinteilen oder Besteck mglich. Vorteilhafterweise erlaubt die Kombination von festen Halterungen, in Form von aufrechtstehenden Stacheln, die in blichen Geschirrkrben 1 immer vorhanden sind und von klappbaren wahlweisen M-frmigen Halterungen 16, 16' oder aufrechtstehenden Stacheln 13 im Bedarfsfall sowohl die Aufnahme von Tellern 2 als auch von anderem Splgut 2', vor allem von hohlen Geschirrteilen wie Tpfen, Schsseln, Schalen usw. aber auch von Kleinteilen oder Besteck und liefert fr alle Arten von Splgut 2, 2' ein optimales Reinigungs- und Trocknungsergebnis. Insbesondere durch die Mglichkeit des schrgen Einstellens von hohlem Splgut in die Einkerbung 19 der klappbaren M-frmigen Halterungen 16, 16' ist ein wesentliches besseres Reinigungs- und Trocknungsergebnis als bei horizontaler Anordnung des Splguts 2, 2' im blicherweise aufgebauten Geschirrkorb die Folge.