Scissors with plastic handles
Kind Code:
A1
Scissors (1) has plastic handles (10, 11) and two metal bodies (2, 3) with cutting edges (29). The metal bodies are connected via a connecting part (4). The eyes (12, 13) of the handles are covered with a soft-touch element (21-24). Preferred Features: The soft-touch elements are connected via connecting elements to each other and/or with the plastic handles.

Inventors:
Hartsch, Roland (DE)
Application Number:
EP20010108462
Publication Date:
10/17/2001
Filing Date:
04/04/2001
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Assignee:
KLEIBER & CO GMBH KURZ UND MOD (DE)
International Classes:
B26B13/00; B26B13/20; (IPC1-7): B26B13/20
European Classes:
B26B13/20
Foreign References:
DE2407121A1
DE29609151U
4091539Scissors
Claims:
1. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11), bestehend aus zwei mit Schneidkanten (29) versehenen Metallk·orpern (2, 3), welche ·uber ein Verbindungsteil (4) scherenartig verschwenkbar miteinander verbunden sind, wobei die nicht mit Schneidkanten versehenen freien Enden der Metallk·orper (2, 3) als Griffteile (7, 8) ausgebildet sind, an denen je ein Kunststoffgriff (10, 11) mit je einem Griffauge (12, 13) angebracht ist, welche Griffaugen (12, 13) mit mindestens je einem Soft-Touch-Element (21 - 24) aus einem durch Handkraft elastisch verformbarem Kunststoff mindestens teilweise abgedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Soft-Touch-Element (21 - 24) im Bereich des Griffauges (12, 13) mindestens eines Kunststoffgriffes (10, 11), jedoch ausserhalb der inneren Umfangs-Oberfl·ache (16, 17) des Griffauges (12, 13), mit dem Kunststoffgriff (10, 11) kraft- und/oder formschl·ussig verbunden ist.

2. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Soft-Touch-Elemente (21 - 24) ·uber Verbindungselemente (25 - 28) miteinander und/oder mit den Kunststoffgriffen (10, 11) verbunden sind.

3. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (25 - 28) durch Ausst·ulpungen (25, 27) und mit diesen Ausst·ulpungen zusammenwirkende Einbuchtungen (26, 28) gebildet werden.

4. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (25 - 28) werkstoffeinst·uckig mit dem Soft-Touch-Element (21 - 24) oder den Kunststoffgriffen (10, 11) verbunden sind.

5. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungen durch rohrf·ormige H·ulsen (26, 28) und die Ausst·ulpungen durch zylindrische Stifte (25, 27) gebildet werden.

6. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungen durch Bohrungen und die Ausst·ulpungen durch Stifte (25, 27) gebildet werden.

7. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den korrespondierenden Soft-Touch-Elementen (21,22; 23,24) bzw. an den Kunststoffgriffen (10, 11) sowohl Ausst·ulpungen (25, 27) als auch Einbuchtungen (26, 28) vorgesehen sind.

8. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausst·ulpungen (25, 27) als separate Teile ausgebildet sind und in jeweils zwei Bohrungen in den korrespondierenden Soft-Touch-Elementen (21,22; 23,24) bzw. den Kunststoffgriffen eingreifen.

9. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausst·ulpungen (25, 27) aus Metall oder Kunststoff ausgebildet sind.

10. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausst·ulpungen (25, 27) und Einbuchtungen (26, 28) die Oberfl·achen der Soft-Touch-Elemente (21 - 24) nicht durchbrechen.

11. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Soft-Touch-Element (21,22; 23,24) f·ur ein Griffauge (12; 13) mehrteilig ausgebildet ist.

12. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlinie (30) des Soft-Touch-Elementes (21, 22; 23, 24) mit der L·angsachse der Schere (1) etwa zusammenf·allt.

13. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Soft-Touch-Element (21, 22; 23, 24) eine vorgeformte, ergonomische Form f·ur Links- und Rechtsh·ander besitzt.

14. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei zweiteiligen korrespondierenden Soft-Touch-Elementen (21, 22; 23, 24) diese derart ausgebildet sind, dass die jeweils korrespondierenden Soft-Touch-Elemente (21, 22; 23, 24) zueinander vertauscht montiert werden k·onnen.

15. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem einteiligen Soft-Touch-Element dieses derart ausgebildet ist, dass es zur L·angsachse der Schere (1) spiegelsymmetrisch montiert werden kann.

16. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Soft-Touch-Elemente (21, 22; 23, 24) nur im Bereich der Griffaugen (12, 13) vorgesehen sind.

17. Schere (1) mit Kunststoffgriffen (10, 11) nach einem der Anspr·uche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Soft-Touch-Elemente (21, 22; 23, 24) ·uber den gesamten Kunststoffgriff (10, 11) vorgesehen sind.

Description:

Die Erfindung betrifft Scheren mit Kunststoffgriffen nach dem Oberbegriff des unabh·angigen Anspruches 1.

Derartige Scheren mit Kunststoffgriffen sind bereits zahlreich aus dem Stand der Technik bekannt, wobei auf das freie Ende der metallischen Scherengriff-Stummel die Kunststoffgriffe mittels einer Aufnahme·offnung aufgesteckt sind oder aber aufgespritzt sind. Die Kunststoffgriffe besitzen einen, den Scherengriff-Stummel aufnehmenden, ersten Teil und einen zweiten Teil mit Griffaugen f·ur die Aufnahme der Finger eines Benutzers. Derartige Scheren mit Kunststoffgriffen sind kosteng·unstiger als Scheren nur aus Metall und werden gerade bei einfachen Haushaltsscheren verwendet.

Mit der EP 0 607 223 B1 ist eine derartige Schere mit Kunststoffgriffen bekannt geworden, wobei zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit im Bereich der Griffaugen des Kunststoffgriffes zus·atzliche Bedeckungselemente vorgesehen sind, welche aus einem weicheren Kunststoff bestehen und den Bereich der Griffaugen bedecken, welche in Kontakt mit den Fingern des Benutzers kommen. Hierdurch soll f·ur den Benutzer beim Ergreifen und Benutzen der Schere ein sympathisches Griffgef·uhl entstehen, welches gegen·uber dem Kontakt mit einer reinen Metallschere ein geringeres K·alte- und H·artegef·uhl und gegen·uber dem Kontakt mit einer herk·ommlichen Schere mit Kunststoffgriffen ein geringeres H·artegef·uhl vermittelt. Man spricht dann von Scheren mit einem "Soft-Touch", also einem relativ weichen Griff, welcher jedoch die Schere nicht instabil machen soll.

Im folgenden wird also ein derartiges Bedeckungselement aus einem relativ weichen Kunststoff als "Soft-Touch-Element" bezeichnet.

Um nun die Griffaugen des Kunststoffgriffes der Schere mit dem Soft-Touch-Element zu bedecken, ist es bei dieser Ausf·uhrung vorgesehen, dass das Soft-Touch-Element ringf·ormig und im Querschnitt etwa halbkreisf·ormig ausgebildet ist und mit seiner umf·anglichen Mantelfl·ache in das zugeh·orige Griffauge eingelegt ist. Hierbei liegt die gekr·ummte Manteloberfl·ache des Soft-Touch-Elementes in Richtung des Zentrums des Griffauges und der etwa plane Teil der Manteloberfl·ache in Richtung des Kunststoffgriffes.

Zur verbesserten Befestigung des Soft-Touch-Elementes im Griffauge ist an der inneren Oberfl·ache des Griffauges eine ringsumlaufende T-f·ormige Rippe vorgesehen, welche in eine entsprechende T-f·ormige Rinne im Soft-Touch-Element eingreift, welche im Bereich des planen Teils der Manteloberfl·ache des Soft-Touch-Element eingebacht ist.

Eine andere Ausf·uhrungsform der EP 0 607 223 B1 sieht das Aufspritzen des Soft-Touch-Elementes in das Griffauge des Kunststoffgriffes der Schere vor, anstatt die Verbindung ·uber die T-f·ormige Nut-Feder-Verbindung der zuvor erw·ahnten Ausf·uhrungsform.

Nachteil hierbei ist, dass diese Befestigungsarten zwischen dem Soft-Touch-Element und dem Griffauge des Kunststoffgriffes der Schere relativ kostenintensiv sind, da entweder die ringsumlaufende T-f·ormige Nut-Feder-Verbindung oder aber ein zus·atzlicher Aufspritzprozess vorgesehen sein muss.

Dies bedeutet einen zus·atzlichen Aufwand bei den Spritzgussformen, in welche die, im Hinblick auf die Fertigung der Spritzgussformen, komplizierte T-Rippe bzw. T-Rinne eingebracht werden muss. Auch ist ein Ausbringen der in diese Spritzgussformen eingespritzten Kunststoffgriffe nicht einfach zu bewerkstelligen, da die T-f·ormigen Rippen/Rinnen starke Hinterschneidungen aufweisen und daher der Ausschuss bei der Fertigung der Kunststoffgriffe bzw. der Scheren nicht zu vernachl·assigen ist.

Zudem wird durch das Vorsehen der ringsumlaufenden T-f·ormigen Rinnen im Soft-Touch-Element dessen Querschnitt derart vermindert, dass es leicht zu Besch·adigungen bei der Benutzung kommen kann. Bei Vorsehen eines dickwandigeren Soft-Touch-Elements, unter Vermeidung der Schw·achung des Querschnitts durch die T-f·ormige Rinne, wird das Soft-Touch-Element dann zu instabil und der Benutzer kann dann keine pr·azisen Schnitte mehr vornehmen und auch die Gefahr des L·osens der Nut-Feder-Verbindung besteht dadurch.

Als zus·atzlicher Nachteil dieser Ausf·uhrung des Standes der Technik kann angef·uhrt werden, dass auch die Montage des Soft-Touch-Elementes in das Griffauge des Kunststoffgriffes der Schere nicht ganz unproblematisch ist, wodurch die Montagezeit erh·oht wird, der Ausschuss von defekten Soft-Touch-Elementen oder Kunststoffgriffen bzw. ganzen Scheren erh·oht wird und praktisch keine oder eine nur sehr kostenintensive automatische Montage m·oglich ist.

Auch wird durch die aufwendige Montage des Soft-Touch-Elementes in das Griffauge es erschwert, dass der Benutzer selbst das Soft-Touch-Element wechselt, was beispielsweise bei Defekten, verschiedenen Nutzern und Anpassen auf verschiedene Gr·ossen und H·arten notwendig w·are.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgem·asse Schere mit Kunststoffgriff und Soft-Touch-Element bereit zu stellen, bei welchem bei mindestens gleichbleibender Stabilit·at und Benutzerfreundlichkeit der Schere die Herstellung und Montage kosteng·unstiger wird.

Zur L·osung der gestellten Aufgabe dient die technische Lehre des unabh·angigen Anspruches, wobei weitere vorteilhafte Ausgestaltungen in den abh·angigen Unteranspr·uchen ausgef·uhrt sind.

Wesentliches Merkmal der Erfindung ist es, dass das Soft-Touch-Element im Bereich des Griffauges des Kunststoffgriffes, jedoch ausserhalb der inneren Umfangs-Oberfl·ache des Griffauges, mit dem Kunststoffgriff kraft- und/oder formschl·ussig verbunden ist.

Vorteil dabei ist, dass komplizierte Feder-Nutverbindungen gem·ass dem Stand der Technik entfallen k·onnen, welche an der unzug·anglichen, inneren Oberfl·ache des Griffauges vorgesehen sind und trotzdem eine gen·ugende Stabilit·at und Ergonomie der Schere gew·ahrleistet ist.

Durch Vorsehen der Verbindungselemente an der ·ausseren Oberfl·ache der Griffaugen ist eine kosteng·unstige Herstellung der Soft-Touch-Elemente, des Kunststoffgriffes und damit der gesamten Schere, m·oglich, wobei auch eine Automatisierung der Montage m·oglich ist.

Auch ist beim Hersteller und durch den Benutzer selbst eine einfache und kosteng·unstige Montage der Soft-Touch-Elemente auf den Kunststoffgriffen durch die Zug·anglichkeit der Verbindungsstellen gegeben.

Auch kann der Benutzer selbst Soft-Touch-Elemente einfach wechseln, was z. B., bei einem Defekt der Soft-Touch-Elemente oder aber bei verschiedenen Benutzern der Schere, aus hygienischen oder ergonomischen Gr·unden (Rechts-, Linksh·ander, verschiedene Gr·ossen, H·arten, Farben und Formen) n·utzlich ist.

Hierbei ist es bevorzugt vorgesehen, wenn die Soft-Touch-Elemente ·uber Verbindungselemente miteinander verbunden sind, so dass sie zwischen sich den Kunststoffgriff einklemmen und somit daran festliegen. Auch k·onnen diese Verbindungselemente zwischen den Soft-Touch-Elementen und dem jeweiligen Kunststoffgriff vorgesehen sein oder aber eine Kombination aus beiden Verbindungsarten.

Bevorzugt wird diese Befestigung der Soft-Touch-Elemente an den Kunststoffgriffen durch Ausst·ulpungen und mit diesen Ausst·ulpungen werden zusammenwirkende Einbuchtungen erzielt, wobei sowohl die Ausst·ulpungen als auch die Einbuchtungen in den Soft-Touch-Elementen und auch in den Kunststoffgriffen vorgesehen sein k·onnen. Wichtig hierbei ist nur, dass die Ausst·ulpungen und Einbuchtungen jeweils derart miteinander zusammenwirken, dass die Soft-Touch-Elemente geeignet an den Kunststoffgriffen gehaltert werden.

Bevorzugt wird die l·osbare Befestigung der Soft-Touch-Elemente an den Kunststoffgriffen, wobei hier dann geeigneterweise Rastverbindungen oder aber Klemmverbindungen vorgesehen sind.

Die Verbindungselemente k·onnen werkstoffeinst·uckig, beispielsweise in Form von zylindrischen Stiften und dazu passenden rohrf·ormigen H·ulsen, mit dem Soft-Touch-Element bzw. den Kunststoffgriffen verbunden sein, wobei die Stifte in die H·ulsen eingef·uhrt werden und darin klemmend und/oder axial rastend festgelegt werden. In einer anderen Ausf·uhrungsform der Erfindung sind die Stifte als separate Einlegeteile aus Stahl ausgebildet, um eine h·ohere Festigkeit gegen Abscheren der Soft-Touch-Elemente zu gew·ahrleisten.

Auch soll die vorliegende Erfindung vorsehen, dass die Stifte nicht in korrespondierende rohrf·ormige H·ulsen, sondern lediglich in Bohrungen klemmend und/oder rastend eingebracht werden, um die Soft-Touch-Elemente an den Kunststoffgriffen festzulegen.

Nat·urlich sind beliebige Formen von Stift-H·ulsen bzw. Stift-Bohrungen durch die Erfindung abgedeckt, so dass auch kegelige, kugelige, trapezf·ormige quaderf·ormige oder andersartige Verbindungsformen m·oglich sein sollen.

Bei s·amtlichen Verbindungsarten ist es vorteilhaft, wenn die Ausst·ulpungen und Einbuchtungen bzw. die Stifte, H·ulsen, Bohrungen die Oberfl·achen der Soft-Touch-Elemente nicht durchbrechen, so dass eine glatte, gleichm·assige und zugleich elastische, ergonomische und angenehme Kontaktfl·ache mit den Fingern des Benutzers der Schere mit Antirutsch-Eigenschaften vorliegt. Zudem ist dieses sehr vorteilhafte Anbringung lediglich ausserhalb der inneren Oberfl·ache der Griffaugen des Kunststoffgriffes durch die bessere Zug·anglichkeit einfacher und kosteng·unstiger in Herstellung und Montage und besitzt zudem eine l·angere Dauerhaltbarkeit.

Pro Griffauge des Kunststoffgriffes sind bevorzugt zwei zur L·angsachse des Kunststoffgriffes symmetrische Soft-Touch-Elemente vorgesehen, welche dann als Halbschalen den Kunststoffgriff auf den beiden grossfl·achigen, im wesentlichen planen Scherenseiten bedecken, um so lediglich im Kontaktbereich der Finger des Benutzers vorzuliegen.

Das Soft-Touch-Element kann bereits eine vorgeformte, ergonomische Form f·ur Links- und Rechtsh·ander besitzen oder aber derart flexibel und elastisch federnd ausgebildet sein, dass es sich bei jedem Benutzungsvorgang oder aber im wesentlichen lediglich beim erstmaligen Benutzen an die Anatomie der Finger des Benutzers anpasst. Hierdurch kann der Scherengriff sich auf verschiedene Nutzer, welche auch Linksh·ander oder Rechtsh·ander sein k·onnen, anpassen. Durch die M·oglichkeit des Austausches der Soft-Touch-Elemente kann zus·atzlich eine individuelle Abstimmung an die Benutzer, je nach pers·onlichen Bed·urfnissen, Schneidaufgaben und Hygienebedingungen, erfolgen.

Bei zweiteiligen korrespondierenden Soft-Touch-Elementen k·onnen diese derart ausgebildet sein, dass die jeweils korrespondierenden Soft-Touch-Elemente zueinander vertauscht montiert werden k·onnen. Dies vereinfacht zus·atzlich sowohl den Herstellungs- und Montageaufwand beim Hersteller als auch den Montageaufwand beim Benutzer erheblich und die Lagerhaltungskosten werden dadurch verringert.

Die Soft-Touch-Elemente k·onnen aus Kostengr·unden nur im Bereich der Griffaugen vorgesehen sein oder aber in einer anderen Ausf·uhrungsform, z. B. aus ·asthetischen Gr·unden, zus·atzliche Teile des Kunststoffgriffs oder aber den gesamten Kunststoffgriff bedecken. Die Stabilit·at der Schere soll hiervon aber nicht betroffen sein und so richtet sich also das Verh·altnis von herk·ommlichem Kunststoff des Griffes zu elastisch weichem Kunststoff der Soft-Touch-Elemente nach den jeweiligen Anforderungen und Aufgaben der Schere.

Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentanspr·uche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentanspr·uche untereinander.

Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausf·uhrungsweg darstellenden Zeichnungen n·aher erl·autert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.

Es zeigen: Figur 1: zeigt die erfindungsgem·asse Schere in einer Seitenansicht; Figur 2: zeigt die erfindungsgem·asse Schere gem·ass Figur 1 in Draufsicht; Figur 3: zeigt einen Ausschnitt der erfindungsgem·assen Schere gem·ass Figur 1 im Bereich der Griffaugen des Kunststoffgriffes mit einem abgenommenen Soft-Touch-Element; Figur 4: zeigt einen Schnitt entlang der Schnittlinie IV-IV in Figur 1 durch das obere Griffaugen des Kunststoffgriffes der erfindungsgem·assen Schere.

Die Figuren 1 und 2 zeigen zum einen die erfindungsgem·asse Schere in einer Seitenansicht und zu anderen in Draufsicht in voller Gr·osse.

Die Schere 1 besteht aus einem ersten Metallk·orper 2 und einem zweiten Metallk·orper 3 mit jeweils einer Schneidkante 29, welche untereinander ·uber ein Verbindungsteil 4 innerhalb der Bohrungen 9 der jeweiligen Metallk·orper 2, 3 untereinander verbunden sind, so dass diese beiden Metallk·orper 2, 3 zueinander scherenartig verschwenkbar ausgebildet sind.

Diese Metallk·orper 2 und 3 der Schere 1 sind, gem·ass den Figuren 1 und 2, links von dem Verbindungsteil 4 als Klingenteile 5 und 6 ausgebildet, welche die zuvor beschriebene Schneidkanten 29 besitzen, wobei die Schneidkante 29 des ersten Klingenteils 5 in Figur 1 nach unten zum Blattrand gerichtet ist und die Schneidkante 29 des zweiten Klingenteils 6 nach oben zum Blattrand gerichtet ist.

Rechts vom Verbindungsteil 4 befinden sich dann der erste Griffteil 7 und der zweite Griffteil 8 des Metallk·orpers 2 und 3 der Schere 1. Diese sind lediglich stummelartig ausgebildet, wobei auf diesen Stummeln dann entsprechende Kunststoffgriffe 10 und 11 aufgebracht sind, welche beispielsweise aufgeklebt oder aber ·uber ein entsprechendes Spritzgussverfahren aufgespritzt sein k·onnen.

Diese beiden Kunststoffgriffe 10 und 11 sind nun auf einer Seite mit den Griffteilen 7 und 8 der Metallk·orper 2 und 3 verbunden und besitzen auf den gegen·uberliegenden freien Enden jeweils ein Griffauge 12 und 13, in welche dann die Finger des Benutzers aufgenommen werden k·onnen.

Gem·ass den Figuren 1 und 2 liegt also quasi eine herk·ommliche Schere 1 vor, jedoch ist diese im Vergleich zum Stand der Technik mit speziellen Abdeckungen an den Griffaugen 12 und 13 versehen, welche die Erfindung ansich ausmachen.

Um die Griffaugen 12 und 13 herum sind nun die jeweiligen Soft-Touch-Elemente 21 bis 24 angebracht, wobei gem·ass Figur 2 zu sehen ist, dass diese Soft-Touch-Elemente derart aufgebracht sind, dass diese sich harmonisch in die Kunststoffgriffe 10, 11 einf·ugen und dort eingebettet sind, was durch eine Reduzierung der Dicke der Kunststoffgriffe 10, 11 erst erm·oglicht wird.

Es ist nun also ein erstes und ein zweites Soft-Touch-Element 21 und 22 zur Linken und zur Rechten des ersten Kunststoffgriffes 10 ·uber eine Verbindung zwischen einem Stift 25 und einer H·ulse 26 aufgebracht und ein zweites Paar von Soft-Touch-Elementen 23 und 24 zur Linken und zur Rechten des zweiten Kunststoffgriffes 11 ·uber die besagten Verbindungselemente, Stift 27 und H·ulse 28.

Diese Soft-Touch-Elemente 21 bis 24 sind derart an den Kunststoffgriffen 10 und 11 angebracht, dass diese die Kunststoffgriffe 10 und 11 im Bereich der Griffaugen 12 und 13 auf den etwa planen, ·ausseren Oberfl·achen 18 und 19 bedecken, ebenso wie die inneren Umfangs-Oberfl·achen 16, 17 der Kunststoffgriffe 10 und 11, jedoch die ·ausseren Umfangs-Oberfl·achen 14 und 15 der Kunststoffgriffe 10, 11 freilassen und b·undig mit ihnen abschliessen.

Die Verbindungselemente 25 bis 28 in Form der Stifte und H·ulsen sind ebenfalls lediglich bei den im wesentlichen ·ausseren, planen Oberfl·achen 18 und 19 vorgesehen, in jedem Fall sind jedoch die inneren Umfangs-Oberfl·achen 16 und 17 vollkommen frei von diesen Verbindungselementen 25 bis 28.

In der Figur 4 ist nun ein vergr·osserter Ausschnitt der erfindungsgem·assen Schere 1 gem·ass Figur 1 im Bereich der Griffaugen 12 und 13 des Kunststoffgriffes 10 und 11 zu sehen, mit einem abgenommenen bzw. noch nicht montierten Soft-Touch-Element 21. Der untere Kunststoffgriff 11 ist also durch die Soft-Touch-Elemente 23 und 24 im Bereich des Griffauges 13 bedeckt, wohingegen der dar·uberbefindliche erste Kunststoffgriff 10 lediglich auf seiner R·uckseite, also in der Zeichnungsebene dahinterbefindlichen Soft-Touch-Element 22, abgedeckt ist und das hierzu korrespondierende erste Soft-Touch-Element 21 hiervon weggeklappt gezeichnet ist.

Das erste Soft-Touch-Element 21 besitzt sechs, ·uber die Oberfl·ache verteilte Stifte 25, welche dann w·ahrend der Montage durch entsprechende Bohrungen im Kunststoffgriff 10 durch diesen hindurchgef·uhrt werden, zur Aufnahme in die entsprechend korrespondierenden sechs H·ulsen 26 des zweiten Soft-Touch-Elementes 22.

In Figur 1 wie auch in Figur 3 ist zu sehen, dass zwischen den beiden Griffteilen 7 und 8 ein entsprechender, abstandhaltender Steg 20 ausgebildet ist, welcher den Anschlag f·ur die beiden Schneidkanten 29 der Metallk·orper 2 und 3 bildet.

In Figur 4 ist ein Schnitt entlang der Schnittlinie IV-IV gem·ass Figur 1 dargestellt, wobei lediglich von unten auf die Schere gesehen wird, also lediglich das obere Griffauge 12 des Kunststoffgriffes 10 zu sehen ist.

Insbesondere in dieser Figur 4 ist zu sehen, dass die Verbindungselemente 25 bis 28 zwischen den beiden Soft-Touch-Elementen 21 und 22 im Bereich der ersten, inneren Umfangs-Oberfl·ache 16 des Kunststoffgriffes 10 im Bereich des Griffauges 12 unber·uhrt bleiben, so dass dort keine feste Verbindung der Soft-Touch-Elemente 21 und 22 zu dem Kunststoffgriff 10 vorliegt, sondern diese lediglich dort anliegen. Die Trennachse 30 teilt die beiden Soft-Touch-Elemente 21 und 22.

Durch entsprechende Ausnehmungen in dem Kunststoffgriff 10 sind nun die H·ulsen 26 des zweiten Soft-Touch-Elementes 22 hindurchgef·uhrt, so dass diese zweite Soft-Touch-Element 22 im wesentlichen an dem ersten Kunststoffgriff 10 auf einer Seite anliegt und in diese H·ulsen 26 dann die Stifte 25 des ersten Soft-Touch-Elementes 21 klemmend eingef·uhrt sind, so dass auch dieses erste Soft-Touch-Element 21 im wesentlichen auf der anderen, gegen·uberliegenden Seite des Kunststoffgriffes 10 zur Anlage kommt. Somit wird nun der Kunststoffgriff 10 von beiden Seiten her durch die Soft-Touch-Elemente 21 und 22 umgriffen, und gleichzeitig werden diese beiden Soft-Touch-Elemente 21 und 22 innerhalb der entsprechenden Bohrung der Kunststoffgriffe 10 zueinander verklemmt. Zeichnungslegende

1. Schere 2. erster Metallk·orper 3. zweiter Metallk·orper 4. Verbindungsteil 5. erster Klingenteil 6. zweiter Klingenteil 7. erster Griffteil 8. zweiter Griffteil 9. Bohrung 10. erster Kunststoffgriff 11. zweiter Kunststoffgriff 12. erstes Griffauge 13. zweites Griffauge 14. erste ·aussere Umfangs-Oberfl·ache 15. zweite ·aussere Umfangs-Oberfl·ache 16. erste innere Umfangs-Oberfl·ache 17. zweite innere Umfangs-Oberfl·ache 18. erste ·aussere plane Oberfl·achen 19. zweite ·aussere plane Oberfl·achen 20. Steg 21. erstes Soft-Touch-Element 22. zweite Soft-Touch-Element 23. dritte Soft-Touch-Element 24. vierte Soft-Touch-Element 25. Stift 26. H·ulse 27. Stift 28. H·ulse 29. Schneidkante 30. Trennlinie





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