Auxiliary cabinet for a hospital bed
Kind Code:
A1
A bedside cabinet for a hospital bed comprises a collapsible side table (9) which extends over the bed when in position. The table can swivel and has a flat television (11) on one side.

Inventors:
Gross, Johannes (DE)
Application Number:
EP20000124386
Publication Date:
07/18/2001
Filing Date:
11/21/2000
View Patent Images:
Export Citation:
Assignee:
ACKERMANN ALBERT GMBH CO (DE)
International Classes:
A47B79/00; A47B79/00; (IPC1-7): A47B23/04; A47B37/02; A47B79/00; A47B81/06
European Classes:
A47B79/00
Foreign References:
JP5161510A
DE2222044A1
GB2153620A
DE3619481A1
JP11169237ABED HEAD STAND
AT99U
Claims:
1. Beistellschrank f·ur ein Krankenbett mit einem seitlich angeordneten Klapptisch (9) der im ausgeklappten Zustand quer abkragend ·uber dem Bett anzuordnen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Klapptisch (9) schwenkbar angeordnet und auf einer Seite mit einem Fernsehger·at (11) in Flachbauweise versehen ist.

2. Beistellschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klapptisch h·ohenverstellbar ist.

3. Beistellschrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fernsehger·at (11) an der Unterseite des Klapptisches (9) abnehmbar montiert ist.

4. Beistellschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fernsehger·at (11) mit Hilfe von Steckzapfen (13) gehalten ist, die in ·Offnungen (15) des Klapptisches (9) eingreifen.

5. Beistellschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fernsehger·at (11) wasserdicht ausgef·uhrt ist.

6. Beistellschrank nach Anspruch 1 oder einen der ·ubrigen Anspr·uche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fernsehger·at (11) ·uber ein an sich bekanntes Patientenhandbedienger·at steuerbar ist.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Beistellschrank f·ur ein Krankenbett mit einem seitlich angeordneten Klapptisch, der im ausgeklappten Zustand quer abragend ·uber dem Bett anzuordnen ist.

Beistellschr·anke dieser Art, die in der Regel mit Laufrollen versehen sind, um sie um das Krankenbett heran- oder von diesem wegschieben zu k·onnen, sind bekannt. Der an diesen Beistellschr·anken angeordnete Klapptisch wird dazu ausgen·utzt, dem Patienten beispielsweise das Essen in erreichbare N·ahe zu bringen.

In Krankenzimmern, oder auch in entsprechenden Zimmern im Pflegebereich, werden mitunter auch individuelle Fernsehger·ate gew·unscht. Da sie in der Regel nicht auf Konsolen, auf dem Boden des Zimmers aufgestellt werden k·onnen, weil die Fl·achen um das Bett herum freigehalten werden m·ussen, sind aufwendige Haltevorrichtungen notwendig, um das Fernsehger·at z.B. an einer Wand so anbringen zu k·onnen, dass der Bildschirm vom Patienten gesehen werden kann, und dass auch Bedienungsm·oglichkeiten f·ur den Patienten gegeben sind. Diese Art der Anordnung individueller Fernsehger·ate ist zum einen aufwendig und kann auch die Arbeit des Pflegepersonals sowie unter Umst·anden auch die Versorgung im Notfall behindern, wenn die Anordnung in Bettn·ahe erfolgt.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfachere Art der Anordnung eines Fernsehger·ates vorzuschlagen.

Der Erfindung liegt die Kenntnis zugrunde, dass der Beistellschrank und insbesondere dessen Klapptisch in einfacher Weise zur Anordnung eines Fernsehger·ates ausgen·utzt werden kann, wenn der Klapptisch h·ohenverstellbar und schwenkbar angeordnet und auf einer Seite mit einem Fernsehger·at in Flachbauweise versehen wird.

Diese Ausgestaltung n·amlich l·asst den bisher ·ublichen Einsatz des Klapptisches weiter zu, gibt aber zus·atzlich die M·oglichkeit, dass der Klapptisch, der beispielsweise auf seiner Unterseite mit dem Fernsehger·at versehen ist, in die entsprechende Stellung gebracht wird, so dass f·ur den Patienten die einfache M·oglichkeit besteht, fernzusehen. Da das Ger·at ·uber den Klapptisch in seiner N·ahe ist, wird auch die Bedienung ·ausserst einfach. Nat·urlich ist es auch m·oglich, die Bedienung in die ·ublichen Patientenbedienger·ate mit einzubeziehen.

In Weiterbildung der Erfindung wird das Fernsehger·at abnehmbar an der Unterseite des Klapptisches montiert und es kann beispielsweise durch Steckzapfen gehalten werden, die verdrehbar in ·Offnungen eingreifen. Diese Ausgestaltung bringt dabei den Vorteil mit sich, dass das in Flachbauweise gehaltene Fernsehger·at nach dem Abnehmen bei einer Desinfizierung des Klapptisches nicht st·ort. Das Fernsehger·at kann dar·uber hinaus auch in wasserdichter Ausf·uhrung vorgesehen sein, so dass es selbst auch, beispielsweise durch Eintauchen, desinfiziert werden kann.

Diese Ausgestaltung eines Beistellschrankes als Halterung f·ur ein Fernsehger·at erlaubt es, dass das Fernsehger·at ohne zus·atzliche Haltevorrichtungen in den Sichtbereich des Patienten gebracht wird. Dieser kann das Ger·at auch mit geringen Kr·aften und ohne Hilfe des Pflegepersonals bedienen. Dennoch ist der Klapptisch von der Funktion "Fernsehen" in seine urspr·ungliche Funktion "Tisch" umzustellen. Da der Tisch auch mit dem in Flachbauweise gehaltenen Fernsehger·at abgeklappt und an den Beistellschrank angelegt werden kann, l·asst sich der Beistellschrank wie bisher vom Personal in einfacher Weise zum Bett hin- oder wieder davon wegschieben.

Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand eines Ausf·uhrungsbeispieles dargestellt und wird im folgenden beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische und perspektivische Darstellung eines Beistellschrankes nach der Erfindung mit dem Klapptisch in der Funktion als Halterung f·ur ein Fernsehger·at und Fig. 2 eine vergr·osserte Darstellung des Bereiches II der Fig. 1.

Die Fig. 1 zeigt einen an sich bekannten Beistellschrank 1, wie er ·ublicherweise in Krankenh·ausern oder auch im Pflegebereich vorgesehen wird, um einem Krankenbett zugeordnet zu werden. Der Beistellschrank 1 ist mit Abstellfl·achen 2, 3 zur Aufnahme beispielsweise von Medikamenten od.dgl. versehen und er weist mehrere Schubladen 4, 5 und 6 auf, in die pers·onliche Gegenst·ande des Patienten gelegt werden k·onnen. In nicht n·aher dagestellter Weise sind die Standf·usse 7 des Beistellschrankes mit Rollen 8 versehen, die es erm·oglichen, den Beistellschrank 1 ohne Aufwand nah an das Krankenbett heran- oder von diesem wegzustellen.

Der Beistellschrank 1 ist mit einem Klapptisch 9 versehen, der ·uber eine entsprechende Halterung 10 seitlich von dem Beistellschrank 1 abkragt und so ·uber dem nicht dargestellten Krankenbett anzuordnen ist. In der in der Fig. 1 dargestellten Lage zeigt der Klapptisch 9 mit seiner R·uckseite zum Kopf eines nicht dargestellten, im Krankenbett liegenden Patienten. Auf dieser R·uckseite ist ein Fernsehger·at 11 in Flachbauweise montiert, wie es an sich bekannt ist. Dieses Fernsehger·at 11 ist in wasserdichter Ausf·uhrung hergestellt und weist einen umlaufenden Rahmen 12 auf, mit dem es, wie Fig. 2 zeigt, mit Hilfe von Steckstiften 13 am Klapptisch 9 befestigbar ist.

Die Steckstifte sind, wie Fig. 2 zeigt, mit Querstiften 15 versehen, die in entsprechende schl·ussellochartig ausgebildete ·Offnungen 15 des Klapptisches 9 eingreifen und durch eine Vierteldrehung die Sicherung des Fernsehger·ates 11 am Klapptisch erm·oglichen. Nicht gezeigt sind die Energieversorgungsleitung und eine Steuerleitung, die beispielsweise dem ohnehin vorhandenen Patiententerminal zugef·uhrt sein kann, mit dem der Patient beispielsweise auch einen Radioapparat einschalten kann oder Telefongespr·ache f·uhren kann.

Das Fernsehger·at 11 ist abnehmbar, um beispielsweise den Klapptisch 9 desinfizieren zu k·onnen. Da das Fernsehger·at 11 selbst in wasserdichter Ausf·uhrung vorliegt, kann es auch beispielsweise durch Eintauchen desinfiziert werden.

Das Fernsehger·at 11 in Flachbauweise ist auf der R·uckseite des Klapptisches 9 montiert, der somit aus der in Fig. 1 gezeigten Funktionslage "Fernsehen" ohne weiteres auch in seine Funktion "Tisch" umgeklappt werden kann, wobei dann das Fernsehger·at 11 sich unterhalb der Tischfl·ache des Klapptisches 9 befindet. Der Klapptisch l·asst sich in bekannter Weise abklappen und parallel zu der Seitenwand la des Beistellschrankes verstauen, so dass der gesamte Beistellschrank in ·ublicher Weise vom Krankenbett weggefahren werden kann. Durch die Erfindung l·asst sich der Beistellschrank in bekannter Weise als Tisch verwenden. Er dient aber auch zur Halterung eines Fernsehger·ates. Aufwendige Halterungen oder Anordnungen des Fernsehger·ates, die den Platz um das Krankenbett herum beeintr·achtigten, werden somit ·uberfl·ussig.





<- Previous Patent (Tool for the hygiene...)   |   Next Patent (FOLDABLE TROLLEY) ->