Title:
Construction especially building and method for erecting it
Kind Code:
A1


Abstract:
Abstract not available for EP0890681
Abstract of corresponding document: DE19700632
The wooden construction uses prefabricated panes and sections which join at butting faces/edges secured by the one piece fastener strips. The strips comprise wooden profiles with double dovetail shapes which are pressed into corresponding grooves cut into the butting faces to pull the panels/sections together. The wooden strips are dried before fitting and subsequently expand to grip inside the grooves. The double profiles can be symmetric or asymmetric and are fitted without use of adhesive.



Inventors:
Moser, Karl (DE)
Application Number:
EP19970119547
Publication Date:
01/13/1999
Filing Date:
11/07/1997
Assignee:
Moser, Karl (DE)
International Classes:
E04B1/10; E04B1/61; (IPC1-7): E04B1/10; E04B1/61
European Classes:
E04B1/10; E04B1/61D3C3
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Foreign References:
CH243280A1946-07-15
FR1592733A1970-05-19
FR637507A1928-05-02
Other References:
DATABASE WPI Section PQ, Week 8402 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class Q67, AN 84-009674 XP002081008 & SE 8 203 145 A (LEHTINEN) , 19. Dezember 1983
Attorney, Agent or Firm:
Liska, Horst, Dr.-Ing. (81679 München, DE)
Claims:
1. Bauwerk, insbesondere Geb·aude, mit einer Mehrzahl als Dach-, Decken- oder Wandelement (1, 5, 7) verwendeter, mit einander gegen·uberliegenden Verbindungsfl·achen (11) fest miteinander verbundener Plattenbauteile (9) aus Holz, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung zweier Plattenbauteile (9) mindestens eine Verbindungsleiste (15) aus Holz formschl·ussig in zwei gegen·uberliegende, in der Verbindungsfl·ache (11) je eines der beiden Plattenbauteile (9) ausgebildete hinterschnittene Nuten (13) mit Presssitz eingreift.

2. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleiste (15) klebstofffrei in die Nuten eingesetzt ist.

3. Bauwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleiste (15) aus Vollholz besteht, insbesondere aus Buchen- oder Fichtenholz.

4. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die hinterschnittenen Nuten (13) im Querschnitt angen·ahert trapezf·ormig ausgebildet sind.

5. Bauwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nutflanken (17) einer hinterschnittenen Nut (13) gleiche Steilheit besitzen.

6. Bauwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nutflanken (17a) einer hinterschnittenen Nut (13a) unterschiedlich steil sind.

7. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleiste (15) im Querschnitt angen·ahert die Form zweier an ihren k·urzeren Grundlinien miteinander verbundener Trapeze besitzt.

8. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine hinterschnittene Nut (13a) im Querschnitt Bereiche unterschiedlicher Nuttiefe besitzt.

9. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gegen·uberliegenden Nuten (13a) unterschiedliche Querschnittsform besitzen.

10. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die hinterschnittenen Nuten (13) l·angs der Plattenebene des jeweiligen Plattenbauteils (9) verlaufen.

11. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die hinterschnittenen Nuten unter einem spitzen Winkel zur Plattenebene des jeweiligen Plattenbauteils (9d) verlaufen.

12. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Plattenbauteile (9c) durch zwei oder mehr Verbindungsleisten (15c) verbunden sind, welche ann·ahernd parallel zueinander verlaufen, jedoch quer zu ihrer L·angsrichtung zueinander versetzt sind.

13. Bauwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Verbindungsleisten (15c) auch in L·angsrichtung zueinander versetzt angeordnet sind, einander jedoch mit benachbarten stossfreien Enden (53c, 55c) in ihrer L·angsrichtung ·uberlappen.

14. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Plattenbauteile (9) als Schichtholzplatten, insbesondere Dickschichtholzplatten, ausgebildet ist.

15. Bauwerk nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Aussenlage (31) einer Schichtholzplatte (9) ihrerseits aus Schichtholz, insbesondere Furnierschichtholz, besteht.

16. Bauwerk nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung einer hinterschnittenen Nut (13) in einer Flachseite einer Schichtholzplatte (9) ihre Nuttiefe geringer als die Dicke derjenigen Aussenlage (31) der Schichtholzplatte ist, in die die hinterschnittene Nut (13) eingebracht ist.

17. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleiste (15b) aus mindestens zwei in L·angsrichtung aneinanderstossenden Leistenst·ucken (35b, 37b) zusammengesetzt ist.

18. Bauwerk nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistenst·ucke (35b, 37b) an ihren einander zugekehrten Enden (39b, 47b) jeweils eine Stossfl·ache (41b, 45b) aufweisen, mit der sie stumpf aneinanderstossen, und dass zumindest eines der Leistenst·ucke (35b) mindestens einen Vorsprung (51b) aufweist, welcher - bei Betrachtung in einer zu den Verbindungsfl·achen orthogonalen Richtung - die Stossfl·achen (41b, 45b) in L·angsrichtung der Verbindungsleiste (15b) ·uberlappt und in eine Zur·uckversetzung (bei 43b) des jeweils anderen Leistenst·ucks (37b) hineinragt.

19. Bauwerk nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (51b) und die Zur·uckversetzung (bei 43b) jeweils von einer an die Stossfl·ache (41b, 45b) des jeweiligen Leistenst·ucks (35b, 37b) anschliessenden Keilfl·ache (43b, 49b) begrenzt sind und dass die Keilfl·achen (43b, 49b) von den Stossfl·achen (41b, 45b) weg l·angs der Verbindungsfl·achen auseinanderlaufen.

20. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt der Verbindungsleiste (15) ihre l·angs der Verbindungsfl·achen (11) gemessene Breite (B) gr·osser als ihre quer zu den Verbindungsfl·achen (11) gemessene Dicke (D) ist und vorzugsweise zwischen eineinhalb- und dreimal, h·ochstvorzugsweise etwa zweimal so gross ist.

21. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die L·ange der Verbindungsleiste (15) ein Vielfaches ihrer im Querschnitt l·angs der Verbindungsfl·achen (11) gemessenen Breite (B) betr·agt.

22. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die im Querschnitt l·angs der Verbindungsfl·achen (11) gemessene Breite (B) der Verbindungsleiste (15) zwischen einem und zwei Drittel der Dicke der Plattenbauteile (9) betr·agt.

23. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein zus·atzliches Verbindungsselement (27), insbesondere ein Nagel oder Stift, die Verbindungsleiste (15) quer zu ihrer L·angsrichtung durchsetzt und in den beiden Plattenbauteilen (9) gehalten ist.

24. Bauwerk nach einem der Anspr·uche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Schmalseite (19) eines Plattenbauteils (9) eine l·angs der Plattenebene dieses Plattenbauteils (9) verlaufende Nut (13) angeordnet ist und dass diese Nut (13) quer zur Plattenebene zu einer Flachseite (25) des Plattenbauteils (9) hin versetzt ist.

25. Bauwerk nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenbauteil (9) in Einbaulage ann·ahernd horizontal in dem Bauwerk angeordnet ist und die Nut (13) zur untenliegenden Flachseite (25) des Plattenbauteils (9) hin versetzt ist.

26. Verfahren zur Errichtung eines Bauwerks, insbesondere nach einem der Anspr·uche 1 - 25, bei dem eine Mehrzahl als Dach-, Decken- oder Wandelement (1, 5, 7) verwendeter Plattenbauteile (9) aus Holz an einem Errichtungsort des Bauwerks mit einander gegen·uberliegenden Verbindungsfl·achen (11) miteinander verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindungsfl·ache (11) jedes von zwei miteinander zu verbindenden Plattenbauteilen (9) jeweils mindestens eine hinterschnittene Nut (13) eingearbeitet wird, dass ein Satz von Verbindungsleisten (15) aus Holz gefertigt wird, welche jeweils zum formschl·ussigen Engriff in zwei gegen·uberliegende Nuten (13) von je zwei miteinander zu verbindenden Plattenbauteilen (9) ausgebildet sind, dass die Verbindungsleisten (15) und die Nuten (13) auf Presspassungsmass gefertigt werden, dass zur Verbindung zweier Plattenbauteile (9) mindestens eine Verbindungsleiste (15) in zwei gegen·uberliegende Nuten (13) je eines der beiden Plattenbauteile (9) eingesetzt wird und dass die Verbindungsleisten (15) vor ihrem Einsetzen in die Nuten (13) getrocknet werden.

27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleisten (15) zumindest ann·ahernd auf Darrfeuchte getrocknet werden.

28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleisten (15) getrocknet werden, bevor sie zu dem Errichtungsort des Bauwerks gebracht werden.

29. Verfahren nach einem der Anspr·uche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleisten (15) nach dem Trocknen einzeln oder zu mehreren in eine luftdicht verschliessbare Umh·ullung eingebracht werden, aus der sie vor dem Einsetzen in die Nuten wieder entnommen werden.

30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Umh·ullung nach dem Einbringen der Verbindungsleisten (15) evakuiert wird.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Bauwerk, insbesondere Geb·aude, mit einer Mehrzahl als Dach-, Decken- oder Wandelement verwendeter, mit einander gegen·uberliegenden Verbindungsfl·achen fest miteinander verbundener Plattenbauteile aus Holz.

Tragf·ahige und belastbare Verbindungen von Plattenbauteilen aus Holz werden im Baubereich h·aufig durch N·agel, Schrauben oder Stifte hergestellt. Da eine Vielzahl solcher N·agel, Schrauben oder Stifte ben·otigt wird, erfordert diese Art der Verbindung einen vergleichsweise hohen Zeitaufwand und ist auch m·uhsam zu bewerkstelligen. Speziell im Geb·audebau l·asst sich die Tendenz beobachten, dass zunehmend auf ·ausserst grossformatige Fertigbauteile aus Holz, etwa ganze Seitenw·ande eines Hauses, zur·uckgegriffen wird. Diese Bauteile sollen am Errichtungsort des Geb·audes rasch zusammengesetzt werden k·onnen und so kurze Bauzeiten erm·oglichen. Schrauben, N·agel oder Stiftd·ubel erweisen sich hierf·ur als nur wenig geeignet.

Der Erfindung liegt demnach das technische Problem zugrunde, eine Verbindungsart f·ur Plattenbauteile aus Holz anzugeben, die insbesondere f·ur Bauwerke mit grossformatigen Plattenbauteilen eine einfache und zeitsparende Errichtung des Bauwerks erlaubt.

Zur L·osung dieses Problems wird erfindungsgem·ass vorgeschlagen, dass zur Verbindung zweier Plattenbauteile mindestens eine Verbindungsleiste aus Holz formschl·ussig in zwei gegen·uberliegende, in der Verbindungsfl·ache je eines der beiden Plattenbauteile ausgebildete hinterschnittene Nuten mit Presssitz eingreift. Zur Verbindung zweier Holzbauteile sind derartige Verbindungsleisten an sich bereits bekannt. Sie werden auch als Schwalbenschwanzd·ubel bezeichnet. Die zu verbindenden Holzbauteile werden dabei mit ihren Verbindungsfl·achen einander gegen·ubergestellt und der Schwalbenschwanzd·ubel in die Nuten eingeschoben. Die Passung zwischen dem Schwalbenschwanzd·ubel und den Nuten h·angt zum einen von der Genauigkeit ab, mit der der Schwalbenschwanzd·ubel und die Nuten gefertigt werden.

Zum anderen ist auch der Feuchtigkeitsgehalt sowohl der zu verbindenden Holzbauteile als auch des Schwalbenschwanzd·ubels zu ber·ucksichtigen. So ist es nicht un·ublich, den Schwalbenschwanzd·ubel vor dem Einsetzen zu trocknen, um das Einbaumass gegen·uber dem sp·ater zu erwartenden Sollmass zu reduzieren. Nach dem Einsetzen nimmt der Schwalbenschwanzd·ubel Feuchtigkeit auf, was ihn quellen l·asst und die urspr·unglich relativ lockere Verbindung der beiden Holzbauteile zu einer festen Verbindung werden l·asst. Wie stark der D·ubel quillt, h·angt von seiner Holzart, der Faserrichtung seiner Holzfasern und der Menge der aufgenommenen Feuchtigkeit ab.

Schwalbenschwanzd·ubel wurden bisher nur zur Verbindung relativ kleiner Bauteile verwendet, nicht jedoch zur Verbindung von Plattenbauteilen aus Holz, die als Dach-, Decken- oder Wandelement in einem Bauwerk verwendet werden sollen. Wenn derart grossformatige Plattenbauteile miteinander verbunden werden sollen, m·ussen erhebliche Toleranzen einkalkuliert werden, n·amlich Fertigungstoleranzen der Bauteile untereinander, aber auch sp·ater auftretende Verkr·ummungen der Bauteile sowie ein unterschiedliches Schwund- und Quellverhalten der Bauteile. Um den erw·ahnten Ungleichmassigkeiten der Bauteile Rechnung zu tragen, m·ussen die hinterschnittenen Nuten daher ein relativ grosses Freimass besitzen, damit die Verbindungsleisten ungehindert und verklemmungsfrei in die Nuten eingeschoben werden k·onnen.

Trotz dieser ung·unstigen Voraussetzungen hat es sich gezeigt, dass die erfindungsgem·asse Art der Verbindung zweier Holz-Plattenbauteile durch eine Holz-Verbindungsleiste auch bei Bauwerken mit grossformatigen Plattenbauteilen zu tragf·ahigen und belastbaren Verbindungen f·uhrt, sofern der Presssitz der Verbindungsleisten in den hinterschnittenen Nuten sicher-gestellt wird. Dies geschieht dadurch, dass die Verbindungsleisten sehr trocken eingebaut werden, um durch starkes Quellen bis zu der sich auf Dauer einstellenden Ausgleichsfeuchte das anfangs vorhandene Freimass in den hinterschnittenen Nuten auszugleichen.

Die Verbindung zweier Plattenbauteile des Bauwerks mittels einer Verbindungsleiste gestaltet sich sehr einfach. Die beiden Plattenbauteile m·ussen lediglich mit ihren Verbindungsfl·achen einander so gegen·ubergestellt oder gehalten werden, dass die Nuten in den Verbindungsfl·achen paarweise gegen·uberliegen. Es muss dann lediglich in jedes Nutpaar eine Verbindungsleiste eingeschoben werden. Auch wenn die Verbindungsleiste dann ihre Presspassung mit den Nuten noch nicht erreicht hat, gew·ahrleistet sie aufgrund ihres formschl·ussigen Eingriffs in die hinterschnittenen Nuten bereits unmittelbar nach dem Einbau zumindest quer zur L·angsrichtung der Verbindungsleiste eine sichere, wenn auch nicht notwendigerweise steife Verbindung der beiden Plattenbauteile.

Der Dauerzustand der Verbindungsleiste, n·amlich ihr Presssitz in den Nuten, stellt sich durch anschliessendes Quellen der Verbindungsleiste von alleine ein, so dass dann auch in L·angsrichtung der Verbindungsleiste eine schub- und zugfeste Verbindung der beiden Plattenbauteile besteht. Das Einsetzen der Verbindungsleisten geht schnell von statten, die erforderlichen T·atigkeiten sind einfach und von Hand durchf·uhrbar.

Der Reibschluss der Verbindungsleiste in den Nuten erlaubt es, die Verbindungsleisten klebstofffrei in die Nuten einzusetzen. Die Verbindungsleisten k·onnen dann ungehindert Feuchtigkeit aufnehmen und sich dehnen. Bevorzugt bestehen die Verbindungsleisten aus Vollholz, wobei sich aufgrund der hohen Quellf·ahigkeit besonders Buchen- oder Fichtenholz eignet.

F·ur die Querschnittsform der hinterschnittenen Nuten wird eine angen·ahert trapezf·ormige Ausbildung bevorzugt, wobei die beiden Nutflanken einer hinterschnittenen Nut gleiche Steilheit besitzen k·onnen oder unterschiedlich steil sein k·onnen. Dies kann beispielsweise von der Faserrichtung der Verbindungsleiste oder der Plattenbauteile im Eingriffsbereich oder von der gew·unschten Tragf·ahigkeit der Verbindung abh·angen. Die Verbindungsleiste wird dann zweckm·assigerweise im Querschnitt angen·ahert die Form zweier an ihren k·urzeren Grundlinien miteinander verbundener Trapeze besitzen.

Weitere M·oglichkeiten, die Verbindung der Plattenbauteile an die Material- oder Belastungsverh·altnisse anzupassen, k·onnen darin bestehen, dass eine hinterschnittene Nut im Querschnitt Bereiche unterschiedlicher Nuttiefe besitzt oder dass - alternativ oder zus·atzlich - die beiden gegen·uberliegenden Nuten unterschiedliche Querschnittsform besitzen.

Die hinterschnittenen Nuten k·onnen l·angs, aber auch schr·ag zur Plattenebene des jeweiligen Plattenbauteils verlaufen. Eine erh·ohte Festigkeit und damit Belastbarkeit der Verbindung kann erreicht werden, wenn zwei Plattenbauteile durch zwei oder mehr Verbindungsleisten verbunden sind, welche ann·ahernd parallel zueinander verlaufen, jedoch quer zu ihrer L·angsrichtung zueinander versetzt sind. In diesem Fall k·onnen zwei benachbarte Verbindungsleisten auch in L·angsrichtung zueinander versetzt angeordnet sein. Hierdurch entsteht in der Trennfuge zwischen zwei verbundenen Plattenbauteilen ein Kanallabyrinth, durch das Kabel oder Leitungen hindurchgef·uhrt werden k·onnen. Um dennoch zumindest das Durchdringen von Licht durch die Trennfuge zu verhindern, kann vorgesehen sein, dass die Verbindungsleisten einander mit benachbarten stossfreien Enden in ihrer L·angsrichtung ·uberlappen.

Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass zumindest ein Teil der Plattenbauteile als Schichtholzplatten, insbesondere Dickschichtholzplatten ausgebildet ist. Derartige Schichtholzplatten bestehen aus einer Mehrzahl schichtweise ·ubereinander angeordneter Holzelemente, wobei die Holzelemente in verschiedenen Schichten quer zueinander verlaufende Faserrichtungen haben k·onnen. Die Holzelemente k·onnen ihrerseits plattenf·ormig sein. Sie k·onnen aber auch von Bohlen oder Brettern gebildet sein.

F·ur die Stabilit·at der Schichtholzplatten hat es sich als g·unstig erwiesen, wenn zumindest eine Aussenlage einer Schichtholzplatte ihrerseits aus Schichtholz, insbesondere Furnier-Schichtholz besteht. Falls eine hinterschnittene Nut in einer Flachseite einer Schichtholzplatte angeordnet ist, kann vorgesehen sein, dass ihre Nuttiefe geringer als die Dicke derjenigen Aussenlage der Schichtholzplatte ist, in die die hinterschnittene Nut eingebracht ist.

Bei den im Rahmen der Erfindung in Betracht gezogenen grossformatigen Plattenbauteilen kann der Verbindungsbereich zwischen zwei Plattenbauteilen entsprechend gross sein. Verbindungsleisten, die sich linienhaft ·uber den gesamten Verbindungsbereich oder zumindest einen Grossteil des Verbindungsbereichs hinwegerstrecken, werden aus herstellungstechnischen und Handhabungsgr·unden nicht einst·uckig gefertigt werden. Zudem k·onnten solche langen Verbindungsleisten nur schwer eingebaut werden. Um dennoch entsprechend lange Linienverbindungen realisieren zu k·onnen, kann die Verbindungsleiste aus mindestens zwei in L·angsrichtung aneinanderstossenden Leistenst·ucken zusammengesetzt sein.

Damit dann im gesamten Bereich der Linienverbindung keine f·ur Licht, Wasserdampf oder auch Schall durchl·assige Fuge verbleibt, ist bevorzugt vorgesehen, dass die Leistenst·ucke an ihren einander zugekehrten Enden jeweils eine Stossfl·ache aufweisen, mit der sie stumpf aneinanderstossen, und dass zumindest eines der Leistenst·ucke mindestens einen Vorsprung aufweist, welcher - bei Betrachtung in einer zu den Verbindungsfl·achen orthogonalen Richtung - die Stossfl·achen in L·angsrichtung der Verbindungsleiste ·uberlappt und in eine Zur·uckversetzung des jeweils anderen Leistenst·ucks hineinragt. Ober die Stossfl·achen k·onnen L·angskr·afte ·ubertragen werden.

Der Vorsprung und die Zur·uckversetzung k·onnen jeweils von einer an die Stossfl·ache des jeweiligen Leistenst·ucks anschliessenden Keilfl·ache begrenzt sein, wobei die Keilfl·achen von den Stossfl·achen weg l·angs der Verbindungsfl·achen auseinanderlaufen. Hierdurch wird sichergestellt, dass beim Aufeinandertreffen der beiden Leistenst·ucke keine Spreizwirkungen durch Verkeilung der Keilfl·achen entstehen.

Um Torsionsbelastungen um die L·angsachse besser aufnehmen zu k·onnen, kann im Querschnitt der Verbindungsleiste ihre l·angs der Verbindungsfl·achen gemessene Breite gr·osser als ihre quer zu den Verbindungsfl·achen gemessene Dicke sein, wobei diese Breite vorzugsweise zwischen eineinhalb und dreimal, h·ochstvorzugsweise etwa zweimal so gross ist. Die verwendeten Verbindungsleisten besitzen bevorzugt eine L·ange, welche ein Vielfaches der im Querschnitt l·angs der Verbindungsfl·achen gemessenen Breite der Verbindungsleisten betr·agt. Um angesichts der Belastungen, die bei Bauwerken auftreten k·onnen, dennoch ausreichend tragf·ahige Verbindungen zu gew·ahrleisten, ist bevorzugt ferner vorgesehen, dass die im Querschnitt l·angs der Verbindungsfl·achen gemessene Breite der Verbindungsleisten zwischen einem und zwei Drittel der Dicke der Plattenbauteile betr·agt.

Der durch die Presspassung zwischen der Verbindungsleiste und den Nuten erhaltene Reibschluss erlaubt die ·Ubertragung von L·angskr·aften ·uber die Verbindungsleiste. Eine weitere Erh·ohung der Schub- und Zugsteifigkeit der Verbindung kann durch mindestens ein zus·atzliches Verbindungselement, insbesondere einen Nagel oder Stift, erreicht werden, welches die Verbindungsleiste quer zu ihrer L·angsrichtung durchsetzt und in den beiden miteinander verbundenen Plattenbauteilen gehalten ist. Eine weitere M·oglichkeit zur Anpassung der Verbindung an die im Bauwerk auftretenden Belastungsverh·altnisse kann darin bestehen, dass eine Nut, die an einer Schmalseite eines Plattenbauteils angeordnet ist und l·angs der Plattenebene dieses Plattenbauteils verl·auft, quer zur Plattenebene zu einer Flachseite des Plattenbauteils hin versetzt ist.

Hierdurch kann der Durchbiegung eines Plattenbauteils Rechnung getragen werden, die aufgrund des Eigengewichts des Plattenbauteils oder durch eine zur Plattenebene orthogonale Belastung des Plattenbauteils entstehen kann. Entsprechend der Biegelinie wird das Plattenbauteil dabei an seiner Schmalseite unterschiedlich stark von einem angrenzenden Plattenbauteil weggezogen werden. Bei einem in Einbaulage ann·ahernd horizontal in dem Bauwerk angeordneten Plattenbauteil wird man daher zweckm·assigerweise die Nut in der Verbindungsfl·ache des Plattenbauteils zur untenliegenden Flachseite des Plattenbauteils hin versetzen.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Errichtung eines Bauwerks, insbesondere eines Bauwerks der vorstehend beschriebenen Art, bei dem eine Mehrzahl als Dach-, Decken- oder Wandelement verwendeter Plattenbauteile aus Holz an einem Errichtungsort des Bauwerks mit einander gegen·uberliegenden Verbindungsfl·achen miteinander verbunden wird.

Bei diesem Verfahren ist erfindungsgem·ass vorgesehen, dass in die Verbindungsfl·ache jedes von zwei miteinander zu verbindenden Plattenbauteilen jeweils mindestens eine hinterschnittene Nut eingearbeitet wird, dass ein Satz von Verbindungsleisten aus Holz gefertigt wird, welche jeweils zum formschl·ussigen Eingriff in zwei gegen·uberliegende Nuten von je zwei miteinander zu verbindenden Plattenbauteilen ausgebildet sind, dass die Verbindungsleisten und die Nuten auf Presspassungsmass gefertigt werden, dass zur Verbindung zweier Plattenbauteile mindestens eine Verbindungsleiste in zwei gegen·uberliegende Nuten je eines der beiden Plattenbauteile eingesetzt wird und dass die Verbindungsleisten vor ihrem Einsetzen in die Nuten getrocknet werden.

Vorzugsweise werden die Verbindungsleisten zumindest ann·ahernd auf Darrfeuchte getrocknet. Als Darrfeuchte wird ein Zustand des Holzmaterials bezeichnet, bei dem kein freies Wasser in dem Holzmaterial mehr vorhanden ist. Dieser hohe Trocknungsgrad geht mit einem entsprechend hohen Quellmass der Verbindungsleisten einher. Letzteres erlaubt grosse Freimasse der Nuten, die durch die stark quellenden Verbindungsleisten wieder ausgeglichen werden. Im getrockneten Zustand k·onnen die Verbindungsleisten so leicht in die Nuten eingeschoben werden.

Es soll nicht ausgeschlossen sein, dass die Verbindungsleisten unmittelbar am Errichtungsort des Bauwerks getrocknet werden, etwa in einem dorthin gebrachten Trocknungsofen. Bevorzugt werden die Verbindungsleisten jedoch getrocknet, bevor sie zu dem Errichtungsort des Bauwerks gebracht werden. Insbesondere bei hohen Trocknungsgraden der Verbindungsleisten kann hier das Problem auftreten, den Trocknungsgrad ·uber l·angere Zeit hinweg beizubehalten. Zu diesem Zweck k·onnen die Verbindungsleisten nach dem Trocknen einzeln oder zu mehreren in eine luftdicht verschliessbare Umh·ullung eingebracht werden, aus der sie vor dem Einsetzen in die Nuten wieder entnommen werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Verbindungsleisten beim Einsetzen den urspr·unglich erzielten Trocknungsgrad besitzen.

Die Umh·ullung kann beispielsweise ein Foliensack sein, der nach dem Einbringen der Verbindungsleisten verschlossen wird und zus·atzlich evakuiert werden kann, um jegliche Feuchtigkeitsaufnahme auszuschliessen.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigef·ugten Zeichnungen n·aher erl·autert. Es stellen dar: Fig. 1 schematisch einen Ausschnitt eines aus mehreren Holz-Plattenbauteilen errichteten Geb·audes, Fig. 2 den mit A bezeichneten Kreisausschnitt der Fig. 1 in realistischer Darstellung, Fig. 3 eine Variante der Querschnittsgestalt zweier gegen·uberliegender hinterschnittener Nuten, Fig. 4 perspektivisch einander zugekehrte Stossenden zweier Leistenst·ucke, Fig. 5 eine Ansicht der Leistenst·ucke der Fig. 4 bei aneinandergestossenen Stossenden in Blickrichtung des Pfeils V der Fig. 4, Fig. 6 schematisch eine m·ogliche Anordnung mehrerer Verbindungsleisten in einer Verbindungsfl·ache eines Plattenbauteils und Fig. 7 eine alternative Anordnung mehrerer Verbindungsleisten.

Der in Fig. 1 gezeigte Geb·audeausschnitt weist eine von mehreren ·ubereinander angeordneten vertikalen Wandelementen 1 gebildete Wand 3, ein am oberen Ende der Wand 3 angebrachtes, schr·ages Dachelement 5, sowie zwei in verschiedenen Horizontalebenen fest mit der Wand 3 verbundene, horizontale Deckenelemente 7 auf. Die Wandelemente 1, das Dachelement 5 sowie die Deckenelemente 7 sind als Holz-Plattenbaueile 9 ausgef·uhrt. Mehrere solcher Plattenbauteile 9 k·onnen zu einer kompletten Wand-, Decken- oder Dachscheibe zusammengesetzt sein. Eine solche Scheibe kann jedoch durchaus auch von einem einzigen Plattenbauteil gebildet sein. Die Plattenbauteile 9 sind in aneinander anliegenden Verbindungsfl·achen 11 fest miteinander verbunden.

Hierzu ist in die Verbindungsfl·achen 11 zweier miteinander verbundener Plattenbauteile 9 jeweils mindestens eine langliche hinterschnittene Nut 13 eingearbeitet, etwa durch Fr·asen, die einer entsprechenden Nut 13 in der Verbindungsfl·ache 11 des jeweils anderen Plattenbauteils 9 gegen·uberliegt. In die so gebildete Nutpaarung ist eine l·angliche Holz-Verbindungsleiste 15 eingesetzt, deren Querschnittsform derjenigen der Nutpaarung entspricht. Die Verbindungsleiste 15 hintergreift formschl·ussig die von den Nutflanken 17 der Nuten 13 gebildeten Hinterschneidungen. Im dargestellten Ausf·uhrungsbeispiel der Fig. 1 sind die Nuten 13 als Trapeznuten ausgebildet, deren Querschnitt angen·ahert die Form eines gleichschenkeligen Trapezes besitzt.

Die Verbindungsleiste 15 besitzt dementsprechend im Querschnitt angen·ahert die Form zweier gleichschenkeliger Trapeze, welche an ihren k·urzeren Grundlinien miteinander verbunden sind. Diese Form der Verbindungsleiste 15 wird auch als Schwalbenschwanzform bezeichnet.

Der formschl·ussige Eingriff der Verbindungsleiste 15 in die Nuten 13 gew·ahrleistet eine sichere Verbindung der Plattenbauteile 9 in einer zur L·angsrichtung der Verbindungsleiste 15 orthogonalen Ebene, also in der Zeichenebene der Fig. 1. Eine schub- und zugfeste Verbindung der Plattenbauteile 9 in L·angsrichtung der Verbindungsleiste 15 wird durch eine Presspassung der Verbindungsleiste 15 in ihren zugeordneten Nuten 13 erreicht. Der hierdurch bewirkte Reibschluss erlaubt die ·Ubertragung von Kr·aften auch in L·angsrichtung der Verbindungsleiste 15. Da jedoch die Verbindungsleiste 15 mit ihrem Presspassungsmass nicht in die Nuten 13 eingeschoben werden kann, wird sie vor ihrem Einbau heruntergetrocknet, so dass ihr Holzmaterial schwindet.

Hierdurch ergibt sich ein gewisses Spiel der Verbindungsleiste 15 gegen·uber den Nuten 13, so dass die Verbindungsleiste 15 leicht in die Nuten 13 eingeschoben werden kann. Das unmittelbar nach dem Einbau bestehende Freimass der Nuten 13 gegen·uber der Verbindungsleiste 15 wird durch anschliessendes Quellen der Verbindungsleiste 15 aufgrund von Feuchtigkeitsaufnahme wieder ausgeglichen. Bei Erreichen der Ausgleichs- oder Dauerfeuchte ist die Verbindungsleiste 15 so stark gequollen, dass sie mit Presspassung in den Nuten 13 sitzt. Demnach erfolgt die Herstellung der Nuten 13 und der Verbindungsleiste 15 auf Presspassungsmass.

Aufgrund des erw·unschten starken Schwind- und Quellverhaltens wird f·ur die Verbindungsleiste 15 zweckm·assigerweise Vollholz verwendet. Als besonders g·unstig hat sich Buchenholz erwiesen, n·otigenfalls kann auch Fichtenholz zum Einsatz kommen. Diese Holzmaterialien k·onnen vergleichsweise stark und rasch quellen, so dass die Fr·asung der Nuten 13 besonders gross sein kann.

Die Trocknung der Verbindungsleisten 15 kann unmittelbar an der Baustelle des Geb·audes erfolgen. Sie kann auch an einem gesonderten Ort durchgef·uhrt werden, etwa in einem die Verbindungsleisten oder die Plattenbauteile herstellenden holzverarbeitenden Betrieb. Mittels einer geeigneten Trocknungsvorrichtung, beispielsweise einem Trocknungsofen, werden die Verbindungsleisten bevorzugt auf Darrfeuchte getrocknet. Dieser extreme Trocknungszustand kann ohne zus·atzliche Hilfsmittel nur f·ur begrenzte Zeit aufrecht erhalten werden. Werden die Verbindungsleisten 15 nicht unmittelbar nach ihrem Trocknen in das Geb·aude eingebaut, sondern eine Zeitlang zwischengelagert, empfiehlt es sich, die Verbindungsleisten 15 feuchtigkeitsdicht zu verpacken. Hierzu werden sie bevorzugt in einen Foliensack eingebracht, welcher aus luft- und feuchtigkeitsundurchl·assigem Material besteht.

Mittels einer Vakuumpumpe kann der Foliensack zus·atzlich noch evakuiert werden. Der luftdicht verschlossene Foliensack stellt sicher, dass die Verbindungsleisten bis zu ihrem Einbau den urspr·unglich erreichten Trocknungsgrad beibehalten. Erst kurz vor dem Einbau der Verbindungsleisten 15 werden der Foliensack ge·offnet und die Verbindungsleisten 15 herausgenommen. Die Verbindungsleisten 15 k·onnen einzelweise verpackt sein. Es kann aber auch eine Mehrzahl von Verbindungsleisten 15 in einem gemeinsamen Foliensack zusammengefasst sein.

Die Verbindungsleiste 15 muss in dem von den aneinanderliegenden Verbindungsfl·achen 11 der beiden jeweils miteinander verbundenen Plattenbauteile 9 gebildeten Verbindungsbereich nicht mittig angeordnet sein. Diesbez·uglich sei in Fig. 1 das obere Deckenelement 7 betrachtet, das mit einer Schmalseite 19 an einer Flachseite 21 des oberen Wandelements 1 anliegt. Die hinterschnittene Nut 13, die in die von der Schmalseite 19 gebildete Verbindungsfl·ache 11 des Deckenelements 7 eingearbeitet ist, ist gegen·uber einer gestrichelt angedeuteten Plattenmittelebene 23 des Deckenelements 7 zu einer unteren Flachseite 25 des Deckenelements 7 hin versetzt. Wenn das Deckenelement 7 von oben her belastet wird, kann der obere Rand der Schmalseite 19 des Deckenelements 7 aufgrund der resultierenden Durchbiegung des Deckenelements 7 von der Flachseite 21 des Wandelements 1 leicht abheben.

Die St·arke, mit der das Deckenelement 7 an seiner Schmalseite 19 von dem oberen Wandelement 1 weggezogen wird, nimmt zum unteren Rand der Schmalseite 19 hin ab. Durch die Versetzung der Nut 13 des Decken-elements 7 wird eine geringere Belastung der Verbindungsleiste 15 quer zu den Verbindungsflachen 11 erreicht, als wenn sie zentrisch zur Plattenmittelebene 23 des Denkenelements 7 angeordnet w·are.

Die zwischen dem oberen Deckenelement 7 und dem oberen Wandelement 1 eingesetzte Verbindungsleiste 15 ist zu ihrer L·angssicherung von mindestens einem Nagel oder Stift 27 durchsetzt, welcher von der dem Deckenelement 7 abgewandten Flachseite des Wandelements 1 her durch das Wandelement 1 und die Verbindungsleiste 15 hindurch in das Deckenelement 7 eingeschlagen ist. Hierdurch kann die Verbindung bereits dann L·angskr·afte ·ubertragen, wenn die Verbindungsleiste 15 ihre Ausgleichsfeuchte noch nicht erreicht hat und sich der Presssitz der Verbindungsleiste in den Nuten 13 noch nicht eingestellt hat, also kurz nach dem Einbau der Verbindungsleiste 15. Es versteht sich, dass auch die ·ubrigen Verbindungsleisten 15 zus·atzlich in dieser Form gesichert sein k·onnen.

Der in Fig. 2 gezeigte Ausschnitt A der Fig. 1 l·asst erkennen, dass die Plattenbauteile 9 als aus mehreren schichtweise ·ubereinander angeordneten Holzelementen 29 aufgebaute Schichtholzplatten ausgebildet sein k·onnen. Bei dem Ausf·uhrungsbeispiel der Fig. 2 sind in den inneren Schichten der Schichtholzplatten die Holzelemente 29 von Holzbrettern gebildet, welche in den einzelnen Schichten Schmalseite an Schmalseite nebeneinanderliegen. Von Schicht zu Schicht sind sie jeweils quer zueinander verlaufend angeordnet, so dass sich in den einzelnen Schichten der Schichtholzplatten unterschiedliche Hauptfaserrichtungen der Holzelemente 29 ergeben, die f·ur eine hohe Stabilit·at und Tragf·ahigkeit der Plattenbauteile 9 in verschiedenen Belastungsrichtungen sorgt.

Die Aussenlagen 31 der Schichtholzplatten sind bevorzugt nicht von nebeneinanderliegenden Holzbrettern gebildet, sondern bestehen ihrerseits aus mehreren ·ubereinanderliegenden Furnier-Holzschichten. Auch diese Furnier-Holzschichten k·onnen wiederum von Schicht zu Schicht unterschiedliche, insbesondere quer zueinander verlaufende Faserrichtungen aufweisen. In Fig. 2 kann man erkennen, dass die in das Deckenelement 7 eingearbeiteten Nuten 13 nicht tiefer als die Dicke der Aussenlagen 31 des Deckenelements 7 sind, so dass die darin eingesetzten Verbindungsleisten 15 vollst·andig in den Aussenlagen 31 des Deckenelements 7 verankert sind.

Was die Gr·ossenverh·altnisse der Verbindungsleisten 15 angeht, haben sich folgende Beziehungen als vorteilhaft erwiesen. Bei einer Querschnittsbetrachtung einer Verbindungsleiste 15 sollte deren zu den Verbindungsflachen 11 parallele Breite B ein Drittel bis zwei Drittel der Plattendicke P der Plattenbauteile 9 betragen. Die quer zu den Verbindungsfl·achen 11 gemessene Dicke D der Verbindungsleiste 15 sollte etwa die H·alfte von deren Breite B betragen. Die L·ange der Verbindungsleiste 15 wird in der Regel das 10- bis 20-fache oder mehr der Breite B der Verbindungsleiste 15 betragen. Ein Zahlenbeispiel kann folgendes sein: Bei einer L·ange der Verbindungsleiste von etwa 3 m betragen ihre Breite B zwischen 60 und 120 mm und ihre Dicke D zwischen 30 und 60 mm. Die den Nutflanken 17 der Nuten 13 entsprechenden Einschnitte der Verbindungsleiste sind jeweils zwischen 5 und 20 mm tief.

Diese Zahlen gelten f·ur eine Plattendicke P zwischen 10 cm und 20 cm.

Im folgenden werden anhand der Fig. 3 bis 7 einige Weiterbildungen und Abwandlungen des Ausf·uhrungsbeispiels der Fig. 1 und 2 beschrieben. Dabei werden f·ur gleiche oder gleichwirkende Komponenten gleiche Bezugsziffern herangezogen, die jedoch mit einem Kleinbuchstaben als Index versehen sind. Soweit sich aus dem Nachfolgenden nichts anderes ergibt, wird zur Erl·auterung dieser Komponenten auf die vorangehende Beschreibung der Fig. 1 und 2 verwiesen.

Abh·angig von den Materialverh·altnissen und den erwarteten Belastungsverh·altnissen kann eine Abwandlung oder Anpassung der Querschnittsform der Nuten 13 und der Verbindungsleisten 15 erforderlich sein. Variationen sind hier ·uber eine ·Anderung des Neigungswinkels der Nutflanken 17 oder ·uber eine ·Anderung der Nuttiefe der Nuten 13 m·oglich. Fig. 3 zeigt lediglich beispielhaft ein Paar gegen·uberliegender Nuten 13a, von denen die in Fig. 3 rechte Nut 13a im Querschnitt die Form eines ungleichm·assigen Trapezes besitzt, so dass die Nutflanken 17a dieser rechten Nut 13a unterschiedliche Steilheiten besitzen.

Die in Fig. 3 linke Nut 13a weist im Querschnitt eine von einem Trapez degenerierte Form auf, bei der nicht nur die Nutflanken 17a unterschiedliche Steilheit besitzen, sondern auch der Nutboden 33a schr·ag zu den Verbindungsfl·achen 11a verl·auft, so dass diese linke Nut 13a eine ungleichm·assige Nut-tiefe besitzt. Die Darstellung der Fig. 3 soll lediglich die M·oglichkeiten aufzeigen, inwieweit Ver·anderungen an der Querschnittsform der Nuten 13a vorgenommen werden k·onnen.

In den Fig. 4 und 5 sind zwei Leistenst·ucke 35b und 37b zu erkennen, welche zur Bildung einer durchgehenden Verbindungsleiste 15b in L·angsrichtung aneinandergestossen werden. Das Leistenst·uck 37b weist an seinem dem Leistenst·uck 35b zugewandten Stossende 39b eine zur L·angsrichtung des Leistenst·ucks 37b orthogonale Stossfl·ache 41b auf. Die Stossfl·ache 41b erstreckt sich ·uber die gesamte Dicke D des Leistenst·ucks 37b. In Richtung der Breite B des Leistenst·ucks 37b schliessen beidseitig an die Stossfl·ache 41b zwei von Keilfl·achen 43b gebildete Abschr·agungen an, welche einen spitzen Winkel alpha (siehe Fig. 5) mit der L·angsrichtung des Leistenst·ucks 37b einschliessen.

Das andere Leistenst·uck 35b weist an seinem dem Leistenst·uck 37b zugekehrten Stossende 47b eine der Stossfl·ache 41b gegen·uberliegende Stossfl·ache 45b auf, welche bei Zusammenf·ugen der beiden Leistenst·ucke 35b, 37b stumpf mit der Stossfl·ache 41b des Leistenst·ucks 37b zusammenst·osst. In das Stossende 47b des Leistenst·ucks 35b sind dar·uber hinaus Keilfl·achen 49b eingeschnitten, welche den Keilfl·achen 43b des Leistenst·ucks 37b gegen·uberliegen. Durch diese eingeschnittenen Keilfl·achen 49b sind zwei in Breitenrichtung des Leistenst·ucks 35b an dessen Stossfl·ache 45b anschliessende Keilvorspr·unge 51b gebildet, welche in L·angsrichtung ·uber die Stossfl·ache 45b des Leistenst·ucks 35b hinausragen. Bei aneinandergestossenen Leistenst·uckken 35b, 37b ·uberlappen diese Vorspr·unge 51b den von den Stossfl·achen 41b, 45b gebildeten Stossbereich, wie aus Fig. 5 gut zu erkennen ist.

Dies hat zur Folge, dass quer zur L·angsrichtung der sich so ergebenden Verbindungsleiste 15b keine durchgehende Stossfuge entsteht, durch die Licht oder Feuchtigkeit hindurchdringen k·onnte. Der Winkel beta , den die Keilfl·achen 49b des Leistenst·ucks 35b mit der L·angsachse der Verbindungsleiste 15b einschliessen (Fig. 5), ist etwas gr·osser als der Winkel alpha der Keilfl·achen 43b, so dass zwischen den Keilfl·achen 43b und 49b ein von den Stossfl·achen 41b, 45b ausgehend zunehmend gr·osser werdender Spalt vorhanden ist. Dies vermeidet Spreizeffekte an den Keilfl·achen, wenn das Stossende 39b des Leistenst·ucks 37b an das Stossende 47b des Leistenst·ucks 35b st·osst.

Die Fig. 6 und 7 zeigen schliesslich m·ogliche Anordnungen mehrerer Verbindungsleisten in der Verbindungsfl·ache eines Plattenbauteils. In Fig. 6 verlaufen die Verbindungsleisten 15c s·amtlich l·angs der Plattenebene des Plattenbauteils 9c. Die beiden in Fig. 6 mittleren Verbindungsleisten 15c sind quer zu ihrer L·angsrichtung zueinander versetzt. Die in Fig. 6 rechte und linke Verbindungsleiste 15c sind sowohl in L·angsrichtung als auch quer zu ihrer L·angsrichtung zu den beiden mittleren Verbindungsleisten 15c versetzt. In L·angsrichtung ·uberlappen sie jedoch mit einem stossfreien Ende 53c jeweils benachbarte stossfreie Enden 55c der beiden mittleren Verbindungsleisten 15c. Dies bewirkt, dass quer zur Plattenebene des Plattenbauteils 9c keine geradlinige, f·ur Licht durchl·assige Fuge vorhanden ist.

Jedoch kann der Abstand, den die einander benachbarten stossfreien Enden 53c, 55c der Verbindungsleisten 15c voneinander haben, dazu ausgenutzt werden, ein Kabel oder eine Leitung 57c labyrinthartig an diesen stossfreien Enden 53c, 55c vorbei von einer Plattenseite des Plattenbauteils 9c zur anderen hindurchzuf·adeln.

In Fig. 7 sind die Verbindungsleisten 15d schr·ag verlaufend zur Plattenebene des Plattenbauteils 9d angeordnet, wobei sie im Abstand voneinander angeordnet sind und zueinander ann·ahernd parallel verlaufen. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Verbindungsleisten 15d ist so gew·ahlt, dass senkrecht zur Plattenebene des Plattenbauteils 9d wiederum eine ·Uberlappung benachbarter freier Enden 57d der benachbarten Verbindungsleisten 15d auftritt, so dass der Durchgang von Licht von einer Plattenseite zur anderen zumindest in Richtung orthogonal zur Plattenebene des Plattenbauteils 9d verhindert ist. Auch hier kann an den freien Enden 57d der Verbindungsleisten 15d vorbei ein Kabel oder eine Leitung durchgef·adelt werden.