Loading lever assembly
Kind Code:
B1
Abstract of EP0801284
A formation (1) is firmly connected with the closure or closure support and penetrates upwards a longitudinal slot formed on the upper side of the weapon housing. An elongated loading lever (4) is pivotable from a longitudinal position, in which it extends in the longitudinal direction of the weapon, to both sides and is fitted with its one end on the formation. A set-back component (3) is provided for guiding back the pivoted loading lever into its longitudinal position. A securing device (8,8') is provided for the loading lever in each of its end positions. A bearing pin (5) is arranged on the loading lever or on a longitudinal strip and stands outwards and upwards.

Inventors:
Gühring, Manfred (Stellenwiesenweg 12, 78727 Oberndorf, DE)
Application Number:
EP19970103260
Publication Date:
04/27/2005
Filing Date:
02/27/1997
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Assignee:
HECKLER KOCH GMBH (Alte Steige 7, D-78727 Oberndorf, DE)
International Classes:
(IPC1-7): F41A3/72
Foreign References:
DE1453918A
DE1902275A
DE3928125A
GB1046322A
Attorney, Agent or Firm:
Turi, Dipl. Michael -Phys (Samson Partner Widenmayerstrasse 5, 80538 München, DE)
Claims:
1. A loading lever assembly for a small arm having a breech block or a breech block carrier, which is disposed in a weapon housing for movement in the longitudinal direction of the weapon, having the following features:
    a formation (longitudinal strip 1), connected in positive or non-positive manner to the breech block or the breech block carrier, which passes upwardly through a slot constructed on the upper side of the weapon housing,an oblong loading lever (4), which is mounted to pivot from a longitudinal position, in which the loading lever (4) extends in the longitudinal direction of the weapon, to both sides with its one end on the formation (longitudinal strip 1),an end stop (8, 8') to limit the swivel motion to each of the two sides up to an end position in which the loading lever (4) extends substantially transversely to the longitudinal direction of the weapon, anda restoring element (restoring spring 3) for returning the swivelled loading lever (4) into its longitudinal position,
characterised by an arresting device (8, 8', 9, 9') for arresting the loading lever (4) in each of its end positions.

2. A loading lever assembly according to Claim 1, with
    a journal (5), which is mounted on the loading lever (4) or on the assembly, in particular a longitudinal strip (1), and projects upwardly, anda bearing bore in the longitudinal strip (1) or in the loading lever (4), through which the journal (5) passes.

    3.
A loading lever assembly according to Claim 1 or 2,
characterised in that the bearing bore is constructed as a slot (6), which, at least when the loading lever (4) is in each of its end positions, extends in its longitudinal direction, so that the loading lever (4) is displaceable in its end position between an arrested position and a non-arrested position in its longitudinal direction and thus in the transverse direction of the weapon.

4. A loading lever assembly according to one of the preceding Claims,
characterised in that the loading lever (4) is lengthened beyond its end pivoted at the longitudinal strip (1) by a projection (10), which comprises two side flanks (9, 9'),
in that a counter-stop (8, 8') is constructed on either side of the pivot point of the loading lever (4) on the longitudinal strip (1),
and in that upon the longitudinal displacement of the loading lever one of the side flanks (9, 9') can be brought into abutment with the associated counter-stop (8, 8').

5. A loading lever assembly according to one of the preceding Claims,
characterised in that the counter-stops (8, 8') also form the end stops for the loading lever (4).

6. A loading lever assembly according to one of the preceding Claims,
characterised by a cam assembly consisting of a formation (7) on the loading lever (4) and a pusher (2) guided in the longitudinal strip (1), on which the restoring spring (3) acts.

7. A loading lever assembly according to Claim 6,
characterised in that the guide is bounded on both sides by the end stops (8, 8').

8. A loading lever assembly according to one of Claims 6 or 7,
characterised in that the formation (7) is disposed on the loading lever (4) beneath the projection (10).

Description:

Die Erfindung betrifft eine Ladehebelanordnung fr eine Handfeuerwaffe mit einem Verschlu oder Verschlutr„ger, der in einem Waffengeh„use in L„ngsrichtung der Waffe beweglich angeordnet ist, mit den folgenden Merkmalen:

  • eine mit dem Verschlu oder Verschlutr„ger form- oder kraftschlssig verbundene Ausbildung, die einen an der Oberseite des Waffengeh„uses ausgebildeten L„ngsschlitz nach oben durchsetzt,
  • ein Ladehebel, der aus einer L„ngslage, in der der Ladehebel sich in L„ngsrichtung der Waffe erstreckt, nach beiden Seiten schwenkbar mit seinem einen Ende an der Ausbildung angebracht ist,
  • je ein Endanschlag zur Begrenzung der Schwenkbewegung nach jeder der beiden Seiten bis zu je einer Endlage, in der sich der Ladehebel im wesentlichen quer zur L„ngsrichtung der Waffe erstreckt, und
  • ein Rckstellelement zum Zurckfhren des geschwenkten Ladehebels in seine L„ngslage.

Eine solche Ladehebelanordnung mit den Merkmalen gem„ dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ist aus der DE 39 28 125 Al bekannt.

Ferner sind aus den Dokumenten DE-A-1 902 275 und DE-A-1 453 918 Ladehebelanordnungen bekannt, die mit dem Verschlu bei dessen Bet„tigung fest verbindbar sind, aber beim Schu vom Verschlu gel”st am Geh„use verharren. Diese Ladehebelanordnungen sind aber ausschlielich mit der linken Hand bedienbar; Linksh„nder, die zur Bedienung die rechte Hand ben”tigen, mssen mit groen Schwierigkeiten rechnen, da sie, um um das Gewehr herumgreifen zu k”nnen, dieses schr„ghalten mssen.

Lagebegriffe, wie "oben", hinten" usw., die im folgenden verwendet sind, beziehen sich auf die bei Abgabe eines horizontalen Schusses ordnungsgem„ positionierte Waffe, wobei die Schurichtung nach vorne verl„uft.

Bei Selbstladegewehren oder Maschinenpistolen ist oft unmittelbar am Verschlutr„ger bzw. Verschlu ein Ladehebel angebracht, der seitlich aus dem Waffengeh„use weit heraussteht und die Auenkontur der Waffe deutlich berragt (z.B. das sowjetische AK 74). Die Vorteile dieser Konstruktion, n„mlich der geringe Bauaufwand und die M”glichkeit fr den Schtzen, nicht nur in ™ffnungsrichtung, sondern auch in Schlierichtung des Verschlutr„gers bzw. Verschlusses auf diesen zus„tzlich zur Kraft der Schliefeder noch eine weitere Kraft von Hand aufzubringen, wird dabei besonders von dem Nachteil berwogen, da der Ladehebel seitlich neben der Waffe der heftigen Vorw„rtsund Rckw„rtsbewegung des Verschlutr„gers bzw. Verschlusses folgt. Ein Verhaken des Ladehebels in der Deckung oder an der Ausrstung des Schtzen kann leicht zu einer Ladehemmung fhren. Ebenso besteht die Gefahr, da sich ein Schtze am Ladehebel verletzt.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, da ein Schtze zum Bet„tigen eines rechts von der Waffe aus dem Patronenhlsenauswurffenster abstehenden Ladehebels immer seine rechte Hand vom Griffstck nehmen mu. So ist etwa im Fall einer Ladehemmung, die mittels Durchladen beseitigt werden soll, die hierzu erforderliche Zeitspanne, w„hrend der der Schtze wehrlos ist, verh„ltnism„ig lang.

Viele Versuche wurden unternommen, um diesen Nachteilen abzuhelfen. So ist es etwa bekannt (Gewehr G 3 der deutschen Bundeswehr), den Ladehebel vom Verschlu getrennt auf der linken Seite ber dem Handschutz des Gewehres anzubringen. Dabei hintergreift der Ladehebel beim Durchladen den Verschlu und bewegt ihn nach hinten. Danach wird der Ladehebel losgelassen, kehrt in seine Ausgangslage zurck und verbleibt dort ortsfest, w„hrend sich der Verschlu beim Schuvorgang in blicher Weise bewegt.

Der Nachteil dieser Anordnung besteht jedoch darin, da man ber den Ladehebel auf den Verschlu oder Verschlutr„ger keine Kraft in Schlierichtung aufbringen kann, wenn aus irgendeinem Grunde die Kraft der Schliefeder nicht zum vollst„ndigen Schlieen des Verschlusses ausreichen sollte. Wenn man beispielsweise beim obengenannten Gewehr G 3 beim Durchladen den Ladehebel nach dem Zurckziehen nicht los und ihn vorschnellen l„t, sondern langsam nach vorne fhrt, um etwa ein lautes und verr„terisches Durchladeger„usch zu vermeiden, dann reicht meist die Kraft der Schliefeder nicht aus, um den Verriegelungsmechanismus v”llig zu verriegeln. Um diesem Nachteil abzuhelfen, hat man den Verschlutr„ger selbst mit einer flachen und nur wenig berstehenden, zus„tzlichen Handhabe versehen, mittels welcher er sich im genannten Fall ber die etwa noch verbleibende Verriegelungsstrecke nach vorne drcken l„t.

Ein Schtze, der das genannte Gewehr, wie blich, mit der rechten Hand am Griffstck h„lt, kann mit der linken Hand ohne weiteres den Ladehebel bet„tigen. Ein Linksschtze, der das Griffstck mit der linken Hand h„lt, mu allerdings zum Durchladen umgreifen.

Weitere Versuche, den eingangs genannten Nachteilen zumindest teilweise abzuhelfen, bestanden darin, da der fest am Verschlu angebrachte Ladehebel nach oben gekr”pft (Galil) oder v”llig weggelassen, durch ein Griffloch im Verschlu ersetzt ("Grease Gun", eine nicht mehr eingefhrte Maschinenpistole der USA) oder durch einen einem abzugs„hnlichen Hebel ersetzt wurde, der an der Oberseite des Waffengeh„uses aus diesem nach oben herausragt, unter einem Handgriff gesch„tzt angeordnet ist und somit innerhalb der Auenkonturen der Waffe liegt (z.B. das franz”sische Gewehr Mod. FA MAS F3).

Bei dem letztgenannten Gewehr ist die gesch„tzte Anbringung des Ladehebels unter dem Handgriff allerdings weniger gnstig, da der Ladehebel nur mit einem Finger erfat werden kann und deshalb oft nicht mit der ausreichenden Kraft bet„tigt werden kann. Auerdem kann er auch in dieser geschtzten Lage an seiner Bewegung behindert werden, etwa durch Tarnmaterial, das an der Waffe angebracht oder auf die Waffe gelegt ist.

Als gnstigste L”sung hat sich die eingangs genannte, gattungsbildende Ladehebelanordnung der Anmelderin herausgestellt (DE 39 28 125 Al) : diese weist eine flache, sich in Schurichtung erstreckende, einen mittigen L„ngsschlitz an der Oberseite des Waffengeh„uses durchsetzende und form- oder kraftschlssig mit dem Verschlutr„ger verbundene Leiste auf, an deren Vorderseite ein vertikaler Zapfen sitzt, auf dem das eine Ende eines Ladehebels, der etwa die Form einer kurzen, gedrungenen Stange aufweist, schwenkbar gelagert ist.

Dieser Ladehebel steht, wenn er in L„ngsrichtung ausgerichtet ist, kaum ber die Kontur des Waffengeh„uses ber. Ist er unter einem Handgriff gelegen, dann liegt er vollst„ndig innerhalb der Kontur der Waffe. Diese Lage nimmt der Ladehebel beim Feuern der Waffe ein und bewegt sich dann zusammen mit dem Verschlu hin und her. Ein zus„tzlicher Vorteil ist dabei darin zu sehen, da sich der Ladehebel stets im Gesichtsfeld des Schtzen befindet, der somit nach einem Schu gegebenenfalls aus der Lage des Ladehebels sofort auf das Vorliegen einer Ladehemmung schlieen kann.

Zum Durchladen wird der Ladehebel in der genannten L„ngslage vom Schtzen mit dem Finger ergriffen und je nach verwendeter Hand nach rechts oder links um den Zapfen in eine Lage geschwenkt, in welcher er nach rechts oder links rechtwinklig absteht und gegen einen Anschlag aufl„uft. Nun kann der Ladehebel notwendigenfalls mit mehreren Fingern ergriffen und zurckgezogen werden.

Eine Rckstellfeder sorgt dafr, da der Ladehebel nach dem Loslassen stets in seine L„ngslage zurckkehrt und dort verbleibt.

Soll nun eine Kraft in Schlierichtung ber den Ladehebel auf den Verschlu oder Verschlutr„ger aufgebracht werden, dann gengt es, den Ladehebel mit den Fingern festzuhalten und dabei nach vorne zu drcken.

Nun sind bei Selbstladewaffen Funktionsst”rungen bekannt, bei denen sich eine Patrone im Patronenlager verklemmt, noch bevor sie ihre Endlage erreicht hat, etwa bei Sand im Patronenlager oder bei einer verformten Patrone. Bei einer solchen Ladehemmung mu zu deren Behebung grobe Gewalt auf den Ladehebel ausgebt werden, wenn man ohne geeignetes Werkzeug ist und nicht die Gelegenheit hat, die Waffe zu zerlegen.

Nun kann man bei den meisten der oben beschriebenen Waffen versuchen, den Verschlu z.B. durch einen Stiefeltritt gegen den Ladehebel zu ”ffnen. Oft wird aber in diesem Fall die Auszieherkralle des Verschlusses nur aus der Rille der klemmenden Patrone herausrutschen, die Patrone selbst aber im Patronenlager verklemmt bleiben.

Die beste Manahme ist es hier, zu versuchen, den Verschlu gewaltsam zu schlieen, denn gelingt es, eine solche festgeklemmte Patrone abzufeuern, dann wird deren Hlse in aller Regel auch ausgeworfen und die Waffe befindet sich nachher wieder in st”rungsfreiem Zustand.

Man hat nun bei Waffen, die eine solche Manahme nicht gestatten (etwa das obengenannte Gewehr G 3), versucht, solche St”rungen m”glichst auszuschlieen. Dies etwa durch gerillte Patronenlager, bei denen die L„ngsrillen Schmutz aufnehmen k”nnen und nach jedem Schu von den Verbrennungsgasen wieder freigeblasen werden, oder durch eine Dienstanweisung, die die Benutzung besch„digter Munition verbietet, etwa die Benutzung von Patronen, die schon einmal in eine Ladehemmung verwickelt waren.

Insgesamt konnte aber die obige Problematik noch nicht zur Zufriedenheit gel”st werden, obwohl sich Selbstlade-Handfeuerwaffen mit Ladehebel seit beinahe 80 Jahren im Truppeneinsatz befinden und somit ein Teil der obigen Probleme schon ebenso lange dem Fachmann bekannt ist.

Ziel der Erfindung ist es somit, eine Ladehebelanordnung zu finden, die mehr der oben beschriebenen Schwierigkeiten ausr„umt, als es im geschilderten Stand der Technik bisher m”glich war.

Dieses Ziel wird bei einer gattungsbildenden Ladehebelanordnung nach Patentanspruch 1 erreicht durch eine Arretiereinrichtung zum Arretieren des Ladehebels in jeder seiner Endlagen.

Der Ladehebel, der bei der bekannten Ladehebelanordnung aus jeder seiner Endlagen durch die Rckstellfeder stets wieder in seine L„ngslage zurckgefhrt wurde, wenn er losgelassen wurde, kann somit in jeder seiner Endlagen festgestellt werden. Dies bedeutet aber, da der Ladehebel wie ein herk”mmlicher, fest am Verschlu angebrachter und seitlich abstehender Ladehebel mit gegebenenfalls recht hohen Kr„ften beaufschlagt werden kann, etwa wenn er mit der Handkante nach vorne geschlagen wird.

Es ist zus„tzlich aber auch m”glich, den Verschlu mit Hilfe des Ladehebels durch Schl„ge nach hinten zu bewegen, ohne da man gezwungen ist, den Ladehebel mit der Hand unter šberwindung der Kraft der Rckstellfeder st„ndig ausgeschwenkt zu halten. Die Arretiereinrichtung h„lt n„mlich den Ladehebel von selbst in der nach rechts oder links ausgeschwenkten Lage.

Ein mit der erfindungsgem„en Ladehebelanordnung ausgestattetes Gewehr ist somit so bedienungsfreundlich und handhabungssicher wie ein mit der gattungsbildenden Ladehebelanordnung ausgestattetes Gewehr, kann aber der Behebung von St”rungen ebenso entgegenkommen wie ein Gewehr, dessen Verschlu mit einem starr nach rechts oder links abstehenden Ladehebel fest verbunden ist.

Die Arretiereinrichtung ist bevorzugt so leicht l”sbar ausgebildet, da die beim Schu auftretende, heftige Bewegung des Verschlusses und damit auch der L„ngsleiste und des Ladehebels die Arretierung l”st. Daraufhin schwenkt der Ladehebel unter Einwirkung der Rckstellfeder wieder in seine L„ngslage zurck. Sollte somit ein Schtze bei eingelegter Arretierung gezwungen sein, zu schieen, bevor er die Arretierung aufheben kann, so erfolgt diese Aufhebung selbstt„tig.

Der Erfindung gelingt es somit, die an sich gegens„tzlichen Prizipien "starrer Ladehebel - unstarrer Ladehebel" in unerwarteter Weise miteinander zu verbinden.

Die schwenkbare Anbringung des Ladehebels an der Ausbildung, vorzugsweise in Form einer L„ngsleiste kann auf vielerlei Weisen realisiert werden. So ist es etwa m”glich, als Rckstellfeder eine Blattfeder zu verwenden, die ihrerseits den Ladehebel mit der L„ngsleiste verbindet und somit ihrerseits ein sich federnd zurckstellendes Gelenk bildet.

In diesem Falle kann die Arretiereinrichtung etwa als Sperrriegel ausgebildet sein, der in eine Lage verschiebbar ist, in welcher er sperrend in den abgeschwenkten Ladehebel eingreift.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist die erfindungsgem„e Ladehebelanordnung ausgebildet mit einem Lagerzapfen, der am Ladehebel oder an der L„ngsleiste angebracht ist und nach oben absteht, und einer Lagerbohrung in der L„ngsleiste oder im Ladehebel, die vom Lagerzapfen durchsetzt ist (Anspruch 2). Weiter erfindungsgem„ ist besonders bevorzugt die Lagerbohrung als Langloch ausgebildet, das sich zumindest dann, wenn sich der Ladehebel in jeder seiner Endlagen befindet, in dessen L„ngs-richtung erstreckt, so da der Ladehebel in seiner Endlage zwischen einer arretierten Lage und einer nicht-arretierten Lage in seiner L„ngsrichtung und damit in Querrichtung der Waffe verschieblich ist (Anspruch 3). Dieses Langloch kann in der L„ngsleiste querverlaufend oder im Ladehebel l„ngsverlaufend angeordnet sein und bildet eine Fhrungskulisse fr den Ladehebel, in welcher dieser aus seiner nicht-arretierten Lage in seine arretierte Lage gelangen kann. Die Arretiereinrichtung kann hierbei etwa durch einen abgefederten Block realisiert sein, der in das Langloch einrastet, wenn der Ladehebel seine arretierte Lage eingenommen hat, und der durch eine Abschr„gung am Block oder am Ende des Langloches dann wieder in seine Ruhelage gedrckt werden kann, wenn der Ladehebel wieder in seine nicht-arretierte Lage zurckbewegt wird.

Bei einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist am Ende des Ladehebels jenseits des Lagerzapfens ein Vorsprung mit Seitenflanken ausgebildet, von denen nach der L„ngsverschiebung des in einer Endlage befindlichen Ladehebels jeweils eine einen zugeh”rigen Gegenanschlag hintergreift und den Ladehebel absttzt, der andererseits auch in seiner Endlage auf dem Endanschlag abgesttzt ist (Anspruch 4). Eine Rckstellfeder h„lt die Einzelteile in dieser Arretierlage unter einer gewissen Vorspannung und somit ausreichend fest.

So ist die Arretiereinrichtung besonders einfach ausgebildet, kann aber noch weiter dadurch vereinfacht werden, da man als Gegenanschlag den jeweils unbenutzten Endanschlag heranzieht (Anspruch 5).

Grunds„tzlich k”nnte als Rckstellfeder eine mittig am Ladehebel angebrachte Zugfeder verwendet werden, die auch an der L„ngsleiste mittig angebracht ist und bei Verschwenken des CD Ladehebels gel„ngt wird.

Es ist aber besonders vorteilhaft, den Schwenkmechanismus fr den Ladehebel trotz des Langloches so auszubilden, wie dies im Prinzip schon durch die gattungsbildende Druckschrift bekannt ist (Anspruch 6 und 7).

Der Vorsprung weist bevorzugt eine insgesamt kreisf”rmige Kontur auf, die nur von kerbenartigen Aussparungen unterbrochen ist, die die Seitenflanken bilden. Diese Kontur verhindert, da sich der Ladehebel mit dem Gegenanschl„gen bzw. Endanschl„gen verhaken kann, wenn er sich nicht gerade in einer Endlage befindet.

Bei einer ganz besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist eine Ausbildung am Ladehebel unter dem Vorsprung angeordnet. Hierdurch deckt dieses Element des Ladehebels mit kreisf”rmiger Kontur die brigen Teile des Schenkmechanismus wie ein Staubschutzdeckel ab.

Ein Ausfhrungsbeispiel sowie weitere Vorteile der Erfindung werden anhand der beigefgten, schematischen Zeichnung beispielsweise noch n„her erl„utert. In der Zeichnung zeigt:

Fig. 1
eine Draufsicht auf die erfindungsgem„e Ladehebelanordnung, wobei der Ladehebel abgeschwenkt ist und sich in seiner einen Endlage befindet, mit horizontal geschnittenem Schieber und mit arretiertem Ladehebel,
Fig. 2
eine Draufsicht wie in Fig. 1, mit nichtarretiertem Ladehebel in seiner einen Endlage,
Fig. 3
eine Draufsicht „hnlich Fig. 1, wobei sich der Ladehebel in seiner L„ngslage befindet,
Fig. 4 5 und 6
dieselben Darstellungen wie in Fig. 1, 2 und 3, wobei die Arretiereinrichtung gezeigt und der Schieber abgebrochen dargestellt ist, und
Fig. 7
einen L„ngs-Aufri der Ladehebelanordnung, wobei der Ladehebel die Stellung der Fig. 3 und 6 aufweist.

In allen Figuren ist dieselbe Ladehebelanordnung gezeigt, lediglich in unterschiedlichen Horizontallagen und Ladehebelpositionen. Die Bezugszeichen gelten in gleicher Weise fr alle Figuren. Dabei sind das Waffengeh„use und der Verschlutr„ger der die gezeigte Ladehebelanordnung aufweisenden Waffe der Einfachheit halber nicht dargestellt. Die gezeigte Ladehebelanordnung befindet sich an der Oberseite des Waffengeh„uses und ist von oben her gesehen. Die Schurichtung der Waffe verl„uft in der Zeichnung nach links.

In der Zeichnung ist eine L„ngsleiste 1 gezeigt, die an der Oberseite des Verschlutr„gers ausgebildet oder fest angebracht ist, einen Schlitz im Waffengeh„use durchsetzt und sich zusammen mit dem Verschlutr„ger vor- und zurckbewegen kann.

An der Vorderseite der L„ngsleiste 1 ist ein vertikaler, bezglich der Waffen-L„ngsrichtung mittiger Lagerzapfen 5 angebracht. Hinter dem Lagerzapfen 5 befindet sich eine horizontale Fhrung, in welcher ein Schieber 2 vor- und rckw„rts beweglich gefhrt ist. Der Schieber 2 weist eine nach hinten weisende Federfhrungsstange auf, auf der eine als Druckschraubenfeder ausgebildete Rckstellfeder 3 sitzt, die sich nach hinten gegen die Endfl„che der Fhrung absttzt.

Ein l„nglicher Ladehebel 4 ist vorgesehen, der nahe seinem einen Ende eine Lagerbohrung 6 aufweist. Die Lagerbohrung 6 ist so vom Lagerzapfen 5 durchsetzt, da der Ladehebel 4 in einer horizontalen Ebene aus der einen Endlage - die in den Fig. 1, 2, 4 und 5 gezeigt ist - und in welcher sich der Ladehebel rechtwinklig zur Waffen-L„ngsrichtung nach links erstreckt, ber seine - in Fig. 3 und 6 gezeigte - L„ngslage in eine nicht gezeigte entgegengesetzte Endlage schwenkbar ist. In dieser entgegengesetzten Endlage erstreckt sich dann der Ladehebel 4 rechtwinklig nach rechts.

Der Ladehebel 4 weist beiderseits nahe der Lagerbohrung 6 einen Anschlag auf, der in der jeweiligen Endlage gegen einen an der L„ngsleiste 1 ausgebildeten Endanschlag 8, 8' anliegt.

Auf dem Niveau des Schiebers 2 weist der Ladehebel 4 eine sattel„hnliche Ausbildung 7 mit einer mittigen Aussparung auf, w„hrend die dem Ladehebel 4 zugewandte Stirnfl„che des Schiebers 2 gabelartig ausgebildet ist.

In der in Fig. 3 gezeigten L„ngslage sitzen unter der Druckwirkung der Rckstellfeder 3 die beiden Enden der gabelf”rmigen Stirnfl„che des Schiebers 2 satt auf den beiden Seiten der sattelf”rmigen Ausbildung 7 auf, w„hrend deren Aussparung und die L„ngskerbe der gabelartigen Stirnfl„ehe des Schiebers 2 die Lagerbohrung 6 flankieren, ohne deren Kontur zu berschneiden.

Wird der Ladehebel 4 aus der in Fig. 3 gezeigten L„ngslage etwa nach links verschwenkt, dann schiebt die linke Seite der sattelartigen Ausbildung das linke Ende der gabelartigen Stirnfl„che und damit den Schieber 2 gegen die Kraft der Rckstellfeder 3 zurck, bis die linke Endlage - wie in Fig. 2 gezeigt - erreicht ist. L„t man nun den Ladehebel 4 los, dann schwenkt er unter der Kraft der Rckstellfeder 3 in Richtung des in Fig. 2 gezeigten, gekrmmten Pfeiles, bis er wieder die Lage der Fig. 3 erreicht hat, wo er in stabiler Position verbleibt.

Eine solche Anordnung des Ladehebels 4 ist im Prinzip bekannt.

Es wird nun auf die Fig. 4, 5 und 6 n„her eingegangen, in denen die erfindungsgem„e Arretiereinrichtung gezeigt ist, mit deren Hilfe der Ladehebel 4 in jeder seiner Endlagen (Fig. 4) so festgehalten werden kann, als sei er starr mit der L„ngsleiste 1 verbunden.

Die Bohrung 6 ist dabei als Langloch ausgebildet, das sich in L„ngsrichtung des Ladehebels 4 erstreckt.

In einem anderen Niveau als dem der Ausbildung 7 weist der Ladehebel 4 eine kreisscheibenf”rmige Verl„ngerung auf, in deren Mitte das vom freien Ende des Ladehebels abgewandte Ende des Langloches 6 angeordnet ist. Das Ende der Verl„ngerung ist als ein Vorsprung 10 ausgebildet, der bezglich der L„ngsachse des Ladehebels 4 symmetrisch ausgebildet ist und zwei Seitenflanken 9, 9' aufweist, die kerbenartig die kreisf”rmige Kontur der Verl„ngerung unterbrechen.

Wenn der Ladehebel 4 sich in seiner Endlage befindet (Fig. 5), dann kann er in seiner L„ngsrichtung entgegen der Richtung des geraden Pfeiles in Fig. 4 so weit zur L„ngsleiste 1 hin verschoben werden, wie dies das Langloch 6 gestattet, und erreicht dann eine Arretierlage, die in Fig. 4 gezeigt ist.

In dieser Arretierlage befindet sich zun„chst, wie schon oben vermerkt, eine der Seitenfl„chen des Ladehebels 4 in Anlage gegen den zugeh”rigen Endanschlag 8 oder 8'. Durch das vorherige, durch das Langloch 6 erm”glichte Einschieben des Ladehebels 4 hat sich aber dessen entsprechende Seitenflanke 9, 9' vor den anderen Endanschlag 8', 8 geschoben, der nun einen Gegenanschlag bildet.

Da der Ladehebel 4 beiderseits des Schwenkzapfens 5 gegen einen Anschlag 8, 8' anliegt, ist er in seiner gerade vorliegenden Endlage nicht nur fixiert, sondern kraftbertragend abgesttzt, so da der Benutzer nun auf das freie Ende des Ladehebels 4 durch Schlagen, Drcken usw. so lange einwirken kann, bis der mit dem Ladehebei 4 verbundene Verschlutr„ger die gewnschte Lage erreicht hat. Dabei drckt die Rckstellfeder 3 ber den Schieber 2 auf der einen Seite des Lagerzapfens 5 gegen die Ausbildung 7, so da die entsprechende Seitenflanke (hier: die Seitenflanke 9') gegen den zugeh”rigen Gegenanschlag (hier: den Endanschlag 8') angedrckt wird. Somit kann sich der Ladehebel 4 trotz auftretender Toleranzen nicht aus seiner Arretierlage l”sen.

Um dies zu ereichen, braucht man nur leicht am Ladehebel 4 in Richtung des geraden Pfeiles in Fig. 2 oder 5 anzuziehen, bis das andere Ende des Langloches 6 gegen den Lagerzapfen 5 anschl„gt. Nun schwenkt der Ladehebel 4 aus seiner Endlage, wobei die kreisscheibenf”rmige Kontur des Vorsprunges 10 den Endanschlag 8' passiert und stellt sicher, da keinerlei Verhaken mit diesem Endanschlag 8' mehr m”glich ist.

Sollte versehentlich mit der Waffe geschossen werden, w„hrend der Ladehebel 4 in einer Endlage arretiert ist (Fig. 1 und 4), dann wird im Verlauf des Nachladevorganges die Arretiereinrichtung hohen Beschleunigungs- und Massenkr„ften unterworfen, die teilweise der Rckstellfeder 3 entgegenwirken, so da der Ladehebel 4 nach Abgabe eines Schusses selbstt„tig in seine L„ngslage zurckgekehrt ist, die in Fig. 3 und 6 gezeigt ist.

Der besseren Darstellung halber ist in der Zeichnung am Ladehebel 4 das Niveau der Arretiereinrichtung mit dem Vorsprung 10 unter dem Niveau des Schiebers 2 gezeigt. Erfindungsgem„ leicht realisierbar ist jedoch auch die umgekehrte Anordnung, in der die kreisscheibenf”rmige Verl„ngerung ber dem Schieber 2 liegt und gewissermaen einen Staubdeckel bildet.





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