The swing (1) has a swing seat (2) supported by carrier ropes (8) at 4 spaced fixing points (7). There is a music playing device (10) releasably secured to the swing via a fixing device (11). Preferably the music playing device is provided by a cassette player, or a mechanical music mechanism, secured to the side of the swing seat via a fixing strap, or fitted into a recess formed in the seat surface. The music playing device may have an associated control device (18).
| DE3609914A1 | ||||
| 2806397 | Musical rocking device | |||
| 3235891 | Child's musical mattress and support thereof | |||
| 4903960 | Audible baby conveyance |
Die Erfindung betrifft eine Schaukel, insbesondere f·ur Kleinkinder, mit einem insbesondere an vier beabstandeten Befestigungsstellen aufh·angbaren Sitz und an den Befestigungsstellen angreifenden, insbesondere als Zugseile ausgebildeten Tragorganen. Solche Schaukeln werden aufgeh·angt und dienen insbesondere Kindern, auch Kleinkindern, dazu, durch die schaukelnde Bewegung Freude und Spass zu haben.
Bekannte Schaukeln dieser Art besitzen auf jeden Fall einen Sitz, der aus Holz oder als Kunststofformteil ausgebildet sein kann und ganz verschiedene Gestalt besitzen kann. So sind brettartige Sitze oder auch schalenartige Sitze bekannt. Auch Sitze mit einem aufgebauten Gitter k·onnen Verwendung finden, damit eine Sicherheit gegen Herausfallen oder Herabfallen gegeben ist. Der Sitz einer Schaukel ist in der Regel an vier beabstandeten Befestigungsstellen aufgeh·angt, wobei Tragorgane, insbesondere zugseile, zur Anwendung kommen. Diese Zugseile sind an ihren oberen Enden mit ·Osen versehen, die ·ublicherweise in Schaukelhaken eingeh·angt werden, die an einem Schaukelger·ust, dem Ast eines Baumes oder dgl. befestigt sind.
Obwohl die schaukelnde Bewegung den Kindern Freude macht, ist die Einhaltung der schaukelnden Bewegung, insbesondere das Schwungholen, mit einer gewissen M·uhe verbunden, die f·ur Kleinkinder eine Anstrengung bedeuten kann, so dass der Schaukelvorgang in mehr oder weniger kurzer Zeit beendet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaukel der eingangs beschriebenen Art bereitzustellen, die f·ur das Kind einen Anreiz bietet, den Schaukelvorgang zu verl·angern. Das Kind soll mehr Lust und Spass beim Schaukeln empfinden, wobei die M·uhe des Schwungholens ·uberspielt werden soll.
Erfindungsgem·ass wird dies bei einer Schaukel der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, dass eine Einrichtung zur Wiedergabe von Musik vorgesehen ist, die ·uber eine Befestigungseinrichtung mit einem Teil der Schaukel verbunden ist.
Die Erfindung geht damit von dem Gedanken aus, der Schaukel eine Einrichtung zur Wiedergabe von Musik zuzuordnen und auf der Schaukel anzuordnen, so dass die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik sich mit dem die Schaukel nutzenden Kind bewegt. Hierdurch wird der Doppler-Effekt vermieden, und das Kind empfindet beim H·oren der Musik und der schaukelnden Bewegung ein erh·ohtes Vergn·ugen, welches die Schaukelanstrengungen vergessen machen l·asst, wodurch letztendlich der Schaukelvorgang verl·angert wird.
Die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik kann mit einem Teil der Schaukel l·osbar verbunden sein. Diese L·osbarkeit der Einrichtung gestattet es, die Schaukel beispielsweise im Freien aufzuh·angen und die gegen Feuchtigkeitseinfl·usse empfindliche Einrichtung zur Wiedergabe von Musik in den schaukelfreien Zeiten von der Schaukel abzunehmen und gesch·utzt unterzubringen. Ausserdem kann die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik dann auch unabh·angig von der Schaukel genutzt werden.
F·ur die Realisierung der l·osbaren Befestigungseinrichtung ergeben sich zahlreiche M·oglichkeiten. Insbesondere kann die l·osbare Befestigungseinrichtung aus einem Klettverschluss mit Streifen aus einem ·Osen- und einem Hakenband bestehen.
Es ist auch m·oglich, dass der Sitz als Sitzschale ausgeformt ist und die l·osbare Befestigungseinrichtung einen angeformten geh·auseartigen Fortsatz aufweist, der einen Aufnahmeraum umschliesst, in den die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik einsteckbar ist. Die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik l·asst sich damit in den Aufnahmeraum einschieben bzw. aus diesem heraus auch wieder entfernen. Gleichzeitig bietet der Aufnahmeraum auch einen gewissen Schutz f·ur die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik. Der den Fortsatz bildende Aufnahmeraum kann einst·uckig mit dem als Sitzschale ausgeformten Sitze hergestellt werden. Insbesondere ist ein Kunststofformteil sinnvoll.
Die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik kann ein Kasettenrecorder, ein Walkman, eine Spieluhr, ein Musikwerk o. dgl. sein. Ein Kassettenrecorder hat den Vorteil, dass B·ander mit verschiedenen Musikst·ucken abgespielt werden k·onnen, die an das Alter des Kindes angepasst sind. Ein Walkman mit Kopfh·orer erm·oglicht es, insbesondere bei Aufstellung der Schaukel im Freien die nach aussen dringenden Ger·ausche zu vermeiden.
F·ur die l·osbare Befestigungseinrichtung k·onnen Druckkn·opfe oder auch eine Steckverbindung vorgesehen sein.
Insbesondere ist es sinnvoll, wenn die l·osbare Befestigungseinrichtung mit dem Sitz der Schaukel verbunden ist. Insbesondere bietet sich die Unterseite des Sitzes der Schaukel f·ur eine gesch·utzte Unterbringung an. Es ist zweckm·assig, wenn die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik ausserhalb der Reichweite des Kindes an der Schaukel vorgesehen ist. Die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik kann von einer das Kind beaufsichtigenden Erziehungsperson in Gang gesetzt werden. In der Regel weist die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik eine Batterie auf, ·uber die sie angetrieben wird.
Es ist aber auch m·oglich, dass die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik mit einer Steuereinrichtung versehen ist, die auf Schaukelbewegungen anspricht. Die Steuereinrichtung kann einen Schalter aufweisen, der auf Bewegungen der Schaukel anspricht, so dass damit das H·oren der Musik von den Schaukelbewegungen abh·angig ist. Wenn das Kind die Schaukelbewegungen einstellt, verstummt auch die Musik. Andererseits setzt sich die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik in Gang, sobald die Schaukelbewegung aufgenommen worden ist.
Zus·atzlich zu der Befestigungseinrichtung kann eine Sicherungshalterung f·ur die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik vorgesehen sein. Die Sicherungshalterung kann beispielsweise aus einem Trageband bestehen, welches einerseits mit der Einrichtung zur Wiedergabe von Musik versehen ist und sich andererseits in einen Steg oder an einem sonstigen Teil der Schaukel ankn·upfen bzw. befestigen l·asst. Diese Sicherungshalterung wird insbesondere in Verbindung mit einem Klettverschluss eingesetzt, damit die Einrichtung zur Wiedergabe von Musik bei einem selbstt·atigen L·osevorgang des Klettverschlusses nicht von der Schaukel herabf·allt.
Die Erfindung wird anhand verschiedener Ausf·uhrungsbeispiele weiter erl·autert und beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht von den f·ur die Erfindung wesentlichen Teilen einer Baby-Schaukel in einer ersten Ausf·uhrungsform, Fig. 2 eine Detaildarstellung einer Baby-Schaukel in einer zweiten Ausf·uhrungsform, Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer Schaukel f·ur Kinder und Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer Schaukel f·ur Kleinkinder.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaukel 1 weist einen Sitz 2 auf, der als Sitzschale 3 und damit als einst·uckiger Kunststofformk·orper ausgebildet ist. Eine solche Sitzschale 3 als Sitz 2 ist insbesondere f·ur Babys geeignet, da die Sitzschale 3 mit ihren umlaufenden Seitenw·anden das Baby von allen Seiten abst·utzt. Im Bereich der Vorderwand 4 sind zwei ·Offnungen 5 f·ur das Hindurchstecken der Beine des Babys vorgesehen. Im Bereich eines Oberrandes 6 sind in der Regel vier Befestigungsstellen 7 gebildet, an denen Tragorgane 8, die als Zugseil, Kette o. dgl. ausgebildet sein k·onnen, angreifen. Die Tragorgane 8 sind in bekannter Weise mit einer Schaukelaufh·angung versehen, die an Schaukelhaken einh·angbar ist.
Im Bereich der R·uckwand 9 des Sitzes 2 ist eine Einrichtung 10 zur Wiedergabe von Musik vorgesehen, die beispielsweise als Kassettenrecorder, als Musikwerk oder auch als Walkman ausgebildet sein kann. Die Einrichtung 10 ist ·uber eine Befestigungseinrichtung 11 mit dem Sitz 2 verbunden. Die Befestigungseinrichtung 11 ist hier l·osbar ausgebildet und weist ein ·Osenband 12 und ein Hakenband 13 auf, die zusammen einen Klettverschluss 12, 13 bilden. Das ·Osenband 12 ist dauerhaft mit der Einrichtung 10 verbunden. Das Hakenband 13 ist dauerhaft mit dem Sitz 2 verbunden. Es versteht sich, dass auch die umgekehrte Anordnung vorgesehen sein kann. Die Befestigungseinrichtung 11 kann auch aus Druckkn·opfen, Steckverbindungselementen o. dgl. gebildet sein.
Zus·atzlich zu der Befestigungseinrichtung 11 ist eine Sicherungshalterung 14 vorgesehen, die im wesentlichen aus einem Trageband 15 besteht, welches einerseits mit der Einrichtung 10 dauerhaft verbunden ist und dessen anderes Ende sich in einen Steg, einen ·Offnungsvorsprung o. dgl. in der R·uckwand 9 des Sitzes 2 einkn·upfen l·asst. Die Sicherungshalterung 14 dient dazu, ein Herabfallen der Einrichtung 10 von der Schaukel zu vermeiden, falls sich die Befestigungseinrichtung 11 selbstt·atig l·osen sollte.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausf·uhrungsform ist die Sitzschale 3 ebenfalls als Kunststofformk·orper ausgebildet. Im Bereich der R·uckwand 9 ist einst·uckig mit dieser ein Fortsatz 16 vorgesehen, der geh·auseartig einen Aufnahmeraum 17 umschliesst, der insbesondere an seiner Oberseite offen gestaltet ist, so dass hier die Einrichtung 10 zur Wiedergabe der Musik von oben einsteckbar ist.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausf·uhrungsform der Schaukel weist einen Sitz 2 auf, der brettartig als geblasener Formk·orper aus Kunststoff ausgebildet sein kann. Die Einrichtung 10 zur Wiedergabe von Musik ist hier auf der Unterseite des Sitzes 2 angeordnet, wobei die Befestigungseinrichtung 11 aus ·Ubersichtlichkeitsgr·unden nicht dargestellt ist. Es ist eine Steuereinrichtung 18 vorgesehen, die auf Schaukelbewegungen anspricht. Die Steuereinrichtung 18 kann einen Beschleunigungssensor aufweisen, der die Einrichtung 10 zur Wiedergabe von Musik selbstt·atig in Gang setzt, wenn der Sitz 2 einer Schaukelbewegung unterworfen wird. Dabei kann es sich um eine reine Schaukelbewegung oder auch um eine durch eine Wippbewegung in vertikaler Richtung ·uberlagerte Schaukelbewegung handeln.
Es ist auch m·oglich, einen Schalter, beispielsweise in Form einer Kontaktfolie 19, vorzusehen und ·uber eine Leitung 20 mit der Steuereinrichtung 18 zu verbinden. Sobald sich das Kind auf den Sitz 2 setzt, wird die Kontaktfolie 19 belastet und damit ein Einschaltvorgang durchgef·uhrt, der die Einrichtung 10 in Gang setzt, so dass die Musik abgespielt wird. Beim Verlassen der Schaukel 1 bzw. des Sitzes 2 verstummt die Musik.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausf·uhrungsform dargestellt, bei der die Schaukel 1 als Gitterschaukel ausgebildet ist und damit insbesondere f·ur Kleinkinder nutzbar ist. Auch hier ist die Einrichtung 10 zur Wiedergabe von Musik unterhalb des Sitzes 2 angebracht. Die Befestigungseinrichtung ist aus ·Ubersichtlichkeitsgr·unden hier nicht gesondert dargestellt.
Aus der Vielzahl der Ausf·uhrungsbeispiele ist erkennbar, dass es auf die Ausbildung der Schaukel 1 im Einzelnen nicht ankommt. Wichtig ist jedoch die zus·atzlich ·uber die Befestigungseinrichtung 11 angebrachte Einrichtung 10 zur Wiedergabe von Musik, die im wesentlichen aus einem Kassettenrecorder, einem Walkman, einem Musikwerk, einer Spieluhr o. dgl. bestehen kann. BEZUGSZEICHENLISTE
1 - Schaukel 2 - Sitz 3 - Sitzschale 4 - Vorderwand 5 - ·Offnung 6 - Oberrand 7 - Befestigungsstelle 8 - Tragorgan 9 - R·uckwand 10 - Einrichtung 11 - Befestigungseinrichtung 12 - ·Osenband 13 - Hakenband 14 - Sicherungshalterung 15 - Trageband 16 - Fortsatz 17 - Aufnahmeraum 18 - Steuereinrichtung 19 - Kontaktfolie 20 - Leitung