Title:
Method for cleaning articles
Kind Code:
B1


Abstract:
Abstract of EP0636710
It is proposed that a mixture of propylene glycol methyl ether and propylene glycol ether in a ratio between 60:40 and 90:10 be added to the last rinse water in which metal parts are cleaned, so as to achieve intermediate corrosion protection.



Inventors:
Wack, Dr. Oskar (Bunsenstrasse 6, Ingolstadt, D-85053, DE)
Hanek, Dr. Martin C/o Wack Chemie (Bunsenstrasse 6, Ingolstadt, D-85053, DE)
Application Number:
EP19940109602
Publication Date:
11/13/1996
Filing Date:
06/22/1994
Assignee:
Dr. O.K. WACK CHEMIE GmbH (Bunsenstrasse 6, Ingolstadt, D-85053, DE)
International Classes:
B08B3/08; C11D7/26; C11D7/50; C23F11/173; C23G1/00; C23G5/032; (IPC1-7): C23G1/00
European Classes:
C23G1/00
View Patent Images:



Foreign References:
WO/1993/006204ASEMI-AQUEOUS CLEANING PROCESS AND SOLVENT COMPOSITIONS
DE4130494A
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 13, no. 414 (C-635) (3762) 13. September 1989 & JP-A-01 149 981 (SHOWA SHELL SEIKIYU K.K.) 13. Juni 1989
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 13, no. 414 (C-635) (3762) 13. September 1989 & JP-A-01 149 981
Attorney, Agent or Firm:
Le Vrang, Klaus (Fliederstrasse 1, Wettstetten, 85139, DE)
Claims:
1. A method of cleaning objects, particularly metal objects, wherein the objects are first subjected to a cleaning bath and are subsequently subjected to at least one aqueous rinsing bath,
characterised in that an addition of 10 to 50 percent by weight of glycol ethers, of the following composition, is made to the last rinsing bath:
60 - 90 percent by weight of propylene glycol ethyl ethers of formula wherein R1 is selected from the group comprising CH3, C2H5, n-C3H7 or iso-C3H7,
and 30 to 10 percent by weight of propylene glycol ethers of formula wherein R2 is selected from the group comprising n-C3H7, iso-C3H7, n-C4H9 or iso-C4H9.

2. A method according to claim 1, characterised in that a propylene glycol monoethyl ether of formula is added as a propylene glycol ethyl ether.

3. A method according to claim 1 or 2, characterised in that a propylene glycol n-butyl ether of formula is added as a propylene glycol ether.

4. The use of a mixture of glycol ethers of composition
60 - 90 percent by weight of propylene glycol ethyl ethers of formula wherein R1 is selected from the group comprising CH3, C2H5, n-C3H7 or iso-C3H7,
and 40 to 10 percent by weight of propylene glycol ethers of formula wherein R2 is selected from the group comprising n-C3H7, iso-C3H7, n-C4H9 or iso-C4H9
as an additive to an aqueous rinsing bath to improve the run-off behaviour of the water and to obtain intermediate corrosion protection.

5. The use of a mixture of glycol ethers of composition
60 - 90 percent by weight of propylene glycol monoethyl ether of formula and 40 to 10 percent by weight of propylene glycol n-butyl ether of formula as an additive to an aqueous rinsing bath to improve the run-off behaviour of the water and to obtain intermediate corrosion protection.

Description:

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Reinigen von Gegenständen gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.

Ein gattungsgemäßes Verfahren ist bekannt aus der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 43 09 096 (vgl. auch EP-A-0 608 700).

Zu reinigende Gegenstände, im vorliegenden Falle insbesondere solche aus Stahl, werden in einem Reinigungsbad durch Eintauchen, gegebenenfalls mit Ultraschallunterstützung, einem Reinigungsvorgang unterzogen, und anschließend in einem ersten wäßrigen Spülbad vom Reinigungsbad befreit. Wegen der in das erste Spülbad eingeschleppten Verunreinigungen ist zur einwandfreien Spülung ein zweites Spülbad empfehlenswert, an das sich ein Trocknungsvorgang anschließt.

Insbesondere bei Stahlgegenständen, aber auch bei anderen Metallen wie z.B. Aluminium besteht aufgrund der Wasserreste auf dem Material während des Trocknungsvorganges die Gefahr eines Anfluges von Korrosion.

Diese Korrosion erweist sich insbesondere dann als problematisch, wenn die getrockneten Gegenstände weiterverarbeitet werden sollen, beispielsweise indem eine Beschichtung vorgesehen werden soll.

Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, das Risiko einer Korrosion herabzusetzen.

Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dem letzten Spülbad einen Zusatz eines Gemisches aus Propylenglykolmethylether und Propylenglykolether hinzuzugeben. Überraschenderweise hat sich erwiesen, daß unter einem Zusatz eines derartigen Glycoläthergemisches dieser angegebenen Zusammensetzung das Abfließverhalten des Wassers von den aus dem Wasser entnommenen Gegenständen erheblich verbessert, das Wasser fließt vorhangartig ab. Zugleich bildet sich offensichtlich ein filmartiger Überzug, der für einen begrenzten Zeitraum von etwa 24 Stunden einen wirksamen Schutz gegen Oxidation und dementsprechende Korrosion bietet.

Das letzte Spülbad besteht, um Fleckenbildung zu verhindern, aus voll entsalztem Wasser (VE-Wasser). Das erwähnte Glykoläthergemisch wird in einer Konzentration von etwa 10 Gewichtsprozent bis 50 Gewichtsprozent dem VE-Wasser zugesetzt.

Als besonders geeignet haben sich als Propylenglykolmethylether ein Propylenglykolmonoethylether der Formel und als Propylenglykolether ein Propylenglykol-n-Butylether der Formel erwiesen.

Beispiel 1:

Zu reinigende Metallteile aus Stahl werden in einem Reinigungsbad aus Glykoläthern behandelt und anschließend in einem ersten wäßrigen Bad von den Rückständen des Reinigungsbades gesäubert. Um eine vollständige Entfernung der Reinigungsbadrückstände, auch der, die in das erste Spülbad verschleppt wurden, zu erzielen, werden die Teile in einem zweiten Bad aus voll entsalztem Wasser gespült und anschließend in einem Warmluftstrom getrocknet. Die Trocknungszeit beträgt etwa drei Minuten, sie ist stark von der Temperatur des Warmluftstromes und der Luftgeschwindigkeit abhängig.

Bereits unmittelbar nach der Trocknung ist mit bloßem Auge ein Anflug von Rost erkennbar.

Beispiel 2:

Die gleichen Metallteile wie in Beispiel 1 werden in dem gleichen Reinigungsbad behandelt und ebenfalls im ersten Spülbad von den Rückständen gesäubert. Dem zweiten Spülbad jedoch ist ein Gemisch von Propylenglykolmonoethylether der Formel und Propylenglykol-n-Butylether der Formel in Anteilen von 80 Gew.% Propylenglykolmonoethylether und 20 Gew.% Propylenglykol-n-Butylether zugesetzt.

Durch ein vorhangartiges Ablaufen des Spülbades von den nach dem Spülen entnommenen Gegenständen konnte die Trocknungszeit um 50 % reduziert werden. Auch nach 24 Stunden zeigte sich auch bei sorgfältiger Prüfung immer noch kein Korrosionsanflug, innerhalb dieser Zeit konnten somit die getrockneten Teile ohne weitere Schutzmaßnahmen weiterverarbeitet, z.B. beschichtet werden.