A plug connector, especially a round plug connector, which has the following items: an insulating body, at least one contact which extends through the insulating body, and a sleeve which is used as the earth contact element and into which the insulating body can be inserted, a filter arrangement being arranged between the at least one contact and the sleeve, which filter arrangement consists of at least one filter element and at least one spring element.
| DE3528498A1 | ||||
| 4741710 | Electrical connector having a monolithic capacitor | |||
| 4029386 | Connector having a plated plastic ground for filter contacts | |||
| DE9113111U1 | ||||
| 4582385 | Electrical connector embodying electrical circuit components |
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Steckverbinder mit Filter und insbesondere auf Rundsteckverbinder mit EMI-Filter (EMI = elektromagnetische Interferenz) bzw. ein Federelement daf·ur.
Rundsteckverbinder sind in einer grossen Vielzahl von Bauarten bekannt. Zum Zwecke des Filterns werden dabei z. B. h·ulsenf·ormige Filterelemente auf die Kontakte aufgesteckt.
Da die Kontakte von Steckverbindern oft Axialkr·aften bzw. Axialbelastungen ausgesetzt sind, schl·agt die Erfindung allgemein zum Filtern der Kontakte vor die jeweiligen Filterelemente radial anzuordnen, d. h. bei Rundsteckverbindern werden die Filterelemente radial zur Mittelachse des gesamten Steckverbinders angeordnet. Zur Kontaktierung der Filterelemente mit dem jeweiligen Kontakt und einem Masseelement werden Federmittel eingesetzt.
Die Filterelemente sind ·ublicherweise Kondensatorchips. Solche Kondensatorchips sind starr und spr·ode und k·onnen zerbrechen oder besch·adigt werden wenn sie ohne Ber·ucksichtigung unterschiedlicher Temperaturausdehnungskoeffizienten fest mit Steckerbauteilen verbunden werden, wie beispielsweise durch L·oten.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung insbesondere einen Rundsteckverbinder mit einem einfachen, sicheren und platzsparenden Anschluss von Filterelementen, insbesondere von Kondesatorchips vorzusehen.
Zur L·osung der genannten Aufgabe werden die in den Haupt- und Nebenanspr·uchen genannten Massnahme vorgeschlagen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteranspr·uchen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausf·uhrungsbeispiels anhand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines Rundsteckverbinders gem·ass der vorliegenden Erfindung; Fig. 2 einen vergr·osserten Schnitt entlang Linie II-II von Fig. 1; Fig. 3 eine vergr·osserte Axialansicht (Massstab 5:1) eines Federelements gem·ass der vorliegenden Erfindung; und Fig. 4 eine vergr·osserte Seitenansicht des Federelements von Fig. 3; Fig. 5 einen Ausschnitt eines Rundsteckverbinders mit einer geschlossenen Ausbildung des Federrings; Fig. 6 im Ausschnitt eine weitere Ausbildung eines vorzugsweise geschlossenen Federrings;
Fig. 7 einen Schnitt durch einen Steckverbinder und zwar einen Leiterplattensteckverbinder, wobei die Leiterbahnen weggelassen sind und die hier gezeigten Prinzipien auch bei einem Rundsteckverbinder anwendbar sind; Fig. 8 einen Schnitt ·ahnlich Fig. 7, aber von einer abgewandelten Ausbildungsform; Fig. 9 eine Ansicht auf eine Leiterplatte wie sie gem·ass Fig. 7 und 8 verwendt wird; Fig. 10 einen Schnitt l·angs Linie 18-18 in Fig. 9. Fig. 11 ein Ausf·uhrungsbeispiel eines geschlossenen Federbandes; Fig. 12 Ansicht eines nicht geschlossenen und in beliebiger, gebogener Form verwendbaren Federbandes; Fig. 13 einen Schnitt durch einen der Federarme gem·ass Fig. 12; und Fig. 14 eine Draufsicht auf die Platine, aus der die Federarme bereits ausgestanzt sind.
In Fig. 1 ist ein Ausf·uhrungsbeispiel der Erfindung anhand eines Rundsteckverbinders in der Form eines Ger·atesteckers 1 gezeigt. Andere Rundsteckverbinderarten w·aren jedoch im Bereich der Erfindung.
Der Ger·atestecker 1 besitzt mindestens einen, zumeist jedoch eine Vielzahl von Kontakten 2, die in diesem Ausf·uhrungsbeispiel als Kontaktstifte ausgebildet sind. Die Kontakte 2 k·onnten jedoch auch Buchsenkontakte sein. Die Kontakte 2 werden in einem Isolierk·orper 5 gehalten und werden auf der Anschlussseite auf irgendeine bekannte Weise angeschlossen. Ein allgemein zylindrisch ausgebildetes Massekontaktelement oder eine vorzugsweise aus Metall bestehende oder jedenfalls metallisierte H·ulse 3 ist um die Kontakte 2 und den Isolierk·orper 5 herum angeordnet.
Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, sind die Kontakte 2 gleichm·assig um einen Mittelkontakt 2' angeordnet, der allgemein auf der Mittelachse des Rundsteckverbinders angeordnet ist. Dem Fachmann ist jedoch eine Vielzahl von M·oglichkeiten anderer Kontaktanordnungen gegeben. Auch die Anzahl der Kontakte ist beliebig.
Im vorliegenden Ausf·uhrungsbeispiel erstrecken sich ·Offnungen 6 im Isolierk·orper 5 jeweils von einem Kontakt 2 allgemein radial nach aussen. Diese ·Offnungen oder Bohrungen 6, die jeden geeigneten Querschnitt besitzen k·onnen, dienen zur Aufnahme von Filterelementen 7, wie beispielsweise Kondensatorchips. Die Kondensatorchips 7 erstrecken sich in eingesetztem Zustand vorzugsweise radial etwas weiter nach aussen als die Aussenoberfl·ache des Isolierk·orpers 5, sie stehen also radial etwas ·uber den Isolierk·orper 5 vor. Es sei bemerkt, dass die ·Offnungen 6 auch allgemein die Form von Ausnehmungen besitzen k·onnen. Diese Ausnehmungen k·onnten dann in Fig. 1 nach rechts und ebenso in Radialrichtung offen sein.
Ein Federelement 8 vorzugsweise in der Form eines ringf·ormigen Kontakt- oder Metallbandes ist vorgesehen. Der auch vom als Spannband zu bezeichnende Kontaktband gebildete Ring ist geschlossen in dem Sinne, dass die Enden des Federelements 8 in der N·ahe voneinander liegen. Die Enden sind aber vorzugsweise nicht aneinander befestigt. Ein Ende 9 des Metallbands kann radial nach innen umgebogen sein. Auf der Aussenseite des Federelements 8 sind in gleichm·assigen Abst·anden Kontaktnieten oder Warzen 11 angeordnet oder ausgeformt, und zwar vorzugsweise in gleicher Anzahl wie die Kontakte ohne den Mittelkontakt.
Die Kontaktnieten 11 sind jeweils bez·uglich der Filterelemente 7 versetzt angeordnet, und zwar so, dass sich ungef·ahr in der Mitte zwischen zwei benachbarten Filterelementen 7 eine Kontaktniete 11 befindet, bzw. dass sich ungef·ahr in der Mitte zwischen zwei benachbarten Kontaktnieten 11 ein Filterelement 7 befindet.
Das Federelement 8 wird um den Isolierk·orper 5 herum angeordnet. Das Federelement 8 ·uberdeckt dann die ·Offnungen 6 im Isolierk·orper 5 und h·alt die Filterelemente 7 kontaktsicher in den ·Offnungen 6.
Zur Erzeugung des notwendingen Kontaktdrucks zwischen Federelement 8 und Filterelement 7 bzw. zwischen Filterelement 7 und Kontakt 2 wird der Durchmesser der zur Aufnahme des Isolierk·orpers 5 und des Federelements 8 vorgesehenen ·Offnung 300 in der H·ulse (Mantel) 3 mindestens vorzugsweise im Bereich des Federelements 8 so gew·ahlt, dass er geringf·ugig kleiner ist als es f·ur ein lockeres Einf·ugen des Isolierk·orpers 5 mit aufgesetztem Federelement 8 notwendig w·are. Beim Einsetzen ergibt sich dadurch ein Anpressdruck des Federelements 8 an die Filterelemente 7, wobei das Federelement 8 im Bereich der Kontaktnieten 11 radial relativ starr eingeklemmt wird, wogegen es in dem Bereich zwischen zwei Kontaktnieten 11 eine gewisse radiale Elastizit·at beh·alt.
Dadurch k·onnen m·oglicherweise auftretende relative Gr·ossenver·anderungen zwischen den einzelnen Bauteilen beispielsweise aufgrund von Temperaturschwankungen bei unterschiedlichen Temperaturexpansionskoeffizienten ausgeglichen werden.
Durch die in radialer Richtung sehr flache Struktur des Federelements 8 wird in Radialrichtung kaum zus·atzlicher Platz ben·otigt und der Rundsteckverbinder kann relativ kompakt gebaut werden.
Anstatt der Kontaktnieten 11 k·onnte das Federelement 8 auch Federzungen aufweisen, die jeweils in radialer Ausrichtung mit den Filterelementen angeordnet werden m·ussten und radial etwas nach innen abstehen w·urden, wobei die Filterelemente in Radialrichtung etwas k·urzer w·aren als die ·Offnungen 6, um zu erm·oglichen, dass die Federzungen jeweils ein Filterelement 7 kontaktieren.
Ferner w·are es m·oglich zus·atzlich zu den Kontaktnieten 11 an der Innenseite des Federelements 8 Federn (z. B. ist eine bei 100 in Fig. 3 angedeutet) f·ur die Anlage an den Filterelementen vorzusehen.
Fig. 5 zeigt ein Ausf·uhrungsbeispiel eines Rundsteckverbinders ebenfalls mit einem geschlossenen Federring 50. Der Federring 50 ist im Querschnitt vorzugsweise - vgl. Fig. 5 - nach innen hin konvex. Man erkannt, dass ein Isolierk·orper 51 des Rundsteckverbinders einen oder mehrere Kontakte 52 tr·agt, wobei im Isolierk·orper 51 eine oder mehrere Ausnehmungen 53 vorgesehen sind, in welche jeweils ein Filterelement beispielsweise ein Chipkondensator 54 eingesetzt ist. Eine vorzugsweise aus Metall bestehende H·ulse 55 dient zur Aufnahme des Isolierk·orpers 51 und bildet ggf. zusammen mit dem Isolierk·orper 51 einen Aufnahmeraum 56 f·ur den geschlossenen Federring 50. Um eine gute und gleichm·assige Federkraft f·ur den Federring 50 sicherzustellen, ist dieser vorzugsweise m·aanderf·ormig ausgebildet.
Fig. 6 zeigt ein Ausf·uhrungsbeispiel ·ahnlich Fig. 5, wobei aber hier der ebenfalls geschlossene Federring 60 mit Federlamellen ausgebildet. Die Federlamellen sind entweder in Fig. 6 oben und unten oder aber nur unten und/oder nur oben vorgesehen. Im ·ubrigen sind die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 5 verwendet. Der Federring 60 ist - wie gezeigt - im Querschnitt in etwa S-f·ormig, wobei das eine Ende des "S" zwischen Isolierk·orper 55 und vorzugsweise einem Ringvorsprung des Isolierk·orpers 51 fest gehalten ist, w·ahrend das andre Ende des "S" elastisch gegen das Federelement 54 dr·uckt.
Fig. 7 und 8 zeigen einen L·angsschnitt durch einen Steckverbinder 120 bzw 120' und zwar einen Leiterplattensteckverbinder. Die hier gezeigten Prinzipien sind aber auch bevorzugt bei einem Rundsteckverbinder anwendbar.
Fig. 7 zeigt einen auch als Rundsteckverbinder zu denkenden Steckverbinder 120, der einen Isolierk·orper 121 aufweist. Fig. 7 (und auch Fig. 8) lehren, dass am Isolierk·orper 121 eine Leiterplatte 123 angeordnet werden kann, die, wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, Filterelemente 124 in der Form von Chipkondensatoren tr·agt, die zwischen Kontaktelementen 122 und Masse geschaltet sind. Die Masse wird vorzugsweise durch entsprechende Leiterbahnen 126 auf der Isolieroberfl·ache 127 (vgl. Fig 9 und 10) der Leiterplatte 123 gebildet. Die Kontaktelemente 122 sind vorzugsweise In Einpressbohrungen 125, die metallisiert sind, eingepresst.
Die Leiterplatte 123 kann auch als eine flexible Leiterplatte ausgebildet sein. Die Chipkondensatoren 124 sind vorzugsweise an die Leiterbahnen bzw. die die Einpressbohrungen 125 umgebenden leitenden Fl·achen 301 (Fig. 9) angel·otet.
Die Anordnung gem·ass Fig. 8 unterscheidet sich von der Anordnung gem·ass Fig. 7 nur dadurch, dass sich bei Fig. 8 die Chipkondensatoren 124 nicht auf der vom Isolierk·orper 121 abgelegenen Seite befinden. Deshalb verwendet Fig. 8 die gleichen Bezugszeichen wie Fig 7. Bei Fig. 8 ragen die Chipkondensatoren 124 in eine Ausnehmung 390 im Isolierk·orper 121, was die Bauh·ohe verringert. Es sei bemerkt, dass man in Fig. 8 die deutlich auch in Fig. 9 und in Fig. 10 gezeigten Leiterbahnen (z. B. 126) erkennt, (wie auch die die Einpressbohrungen 125 bildenden Leiterbahnen), w·ahrend diese Leiterbahnen in Fig. 7 der Einfachheit halber weggelassen sind.
Wie sich aus den Fig. 9 und 10 im einzelnen ergibt, sind die Leiterbahnen 126 so vorgesehen, dass jedes der Filterelemente oder Chips 124 mit einem Anschluss an dieser Leiterbahn 126 liegt, die dann ihrerseits z. B. ·uber den Leiteranschluss 130 geerdet werden kann. Alternativ ist auch die Erdung der Leiterbahn 126 statt durch den Erdanschluss 130 ·uber ein in die Bohrung 125' (Fig. 9) einzuf·uhrendes Kontaktelement 122' (Fig. 8) m·oglich, wobei zu diesem Zweck ein Kontaktstreifen 302 sich von der Leiterbahn 126 aus zu der Bohrung 125' hin erstreckt, um so das in die Bohrung 125' einzusetzende Kontaktelement 122' zur Erdung der gesamten Leiterbahn 126 heranzuziehen.
Ferner erkennt man in Fig. 9 auch Kontaktfl·achen 301, die entsprechende angedeutete Kontakte 122 umgeben, um diese zum Zwecke der Abschirmung ·uber die Kontaktfl·achen 301 mit dem jeweiligen anderen Anschluss des entsprechenden Filterelements 124 zu verbinden.
Die Leiterplatte 123 dient also in einfacher Weise dazu, die Chipkondensatoren 124 (einer Filteranordnung) zum einen mit jeweils einem Kontaktelement 122 zum anderen mit dem Massekontakt ·uber die Leiterbahn 126 zu verbinden. Dies ist - wie gesagt - im einzelnen in Fig. 9 gezeigt, wo man die Chipkondensatoren 124 sieht, ferner vorzugsweise Einpressbohrungen 125 f·ur die Kontaktelemente 122. Man erkennt, dass, wie erw·ahnt, die Leiterbahnen 126, die auf der Isolierfl·ache 127 der Leiterplatte 123 vorgesehen sind entweder direkt ·uber den Anschlussleiter 130 oder alternativ ·uber ein nicht gezeigtes Kontaktelement in der Bohrung 125' mit Masse (die beispielsweise durch die H·ulse 3 - Fig. 1 - gebildet ist) verbunden sein k·onnen. Dies ist insbesondere auch in Fig. 10 dargestellt, wobei darauf hinzuweisen ist, dass die Kontakte bzw.
Kontaktstifte 122 entweder in die Leiterplatte 123 eingepresst oder eingel·otet sind. Die Leiterplatte 123 kann vorzugsweise auch eine sogenannte "flex print", d. h. eine flexible Leiterplatte sein.
Die Figuren 11 bis 14 zeigen ein Ausf·uhrungsbeispiel eines Federbandes 501 und 501'. Das geschlossene Federband 501, kann beispielsweise in einem Rundsteckverbinder gem·ass Fig. 1, 5 oder 6 eingesetzt werden kann, um insbesondere Filterelemente 7 oder 54 gegen Kontaktelemente 2, 52 zu dr·ucken.
Ein wichtiger Unterschied des Federbandes 501 und auch 501' gegen·uber dem Federring gem·ass Fig. 3 besteht darin, dass keine Warzen oder Kontaktnieten in entsprechenden Abst·anden zu den Kontakten vorgesehen sind, sondern das Federband 501 weist eine Vielzahl von gleichm·assig f·ur sich gefederten Lamellen der Federarmen 502 auf. Dadurch wird erreicht, dass das Federband 501 unabh·angig von der Lage der einzelnen Kontakte 2, 52 bei allen m·oglichen Kontaktanordnungen eingesetzt werden kann.
In Fig. 14 erkennt man, dass das Federband 501' ausgehend von einer Platine 503 hergestellt wird, aus der Zwischenr·aume ausgestanzt werden, um so Roh-Lamellen oder Roh-Federarme 504 zu bilden. Bevorzugte Masse in mm sind in Fig. 14 angegeben. In einem zweiten Schritt wird dann die gestanzte Platine 503 gem·ass Fig. 14 in die in den Fig. 12 und 13 gezeigte Form durch Pr·agen oder Pressen umgewandelt, so dass sich das Federband 501' ergibt. Man erkennt, dass jeder der Federarme oder der Federlamellen 502 von einem gemeinsamen Streifen oder Steg 508 ausgeht, der vorzugsweise eben verl·auft. Der sich an den Steg 508 anschliessende Teil der Federarme 502 ist, wie in Fig. 13 gezeigt, leicht gew·olbt. Die freien Enden 509 sind dann wiederum vorzugsweise in etwa eben ausgebildet. Die in Fig. 13 und auch 12 angegebenen Gr·ossen in mm werden bevorzugt.
Man erkennt deutlich, dass die Federarme 502 wesentlich dichter angeordnet sind, als dies die Warzen 11 in Fig. 3 sind.
Um das geschlossene Federband 501 aus der gestreckten Anordnung gem·ass Fig. 12 zu erhalten, wird das lineare Federband 501' gem·ass Fig. 12 kreisf·ormig gebogen. Die Enden 520, 521 werden gegebenenfalls verl·otet, vorzugsweise ist zwischen den beiden Enden 520, 521 aber ein geringer Abstand vorgesehen, wie dies in Fig. 11 gezeigt ist. Die gestreckte L·ange von 47,7 mm gem·ass Fig. 11 wird bevorzugt.
Vorzugsweise kann das Federband 501' beispielsweise zum Kontaktieren der Filterelemente innenliegender Kontakte bei einem beliebigen Steckverbinder spiral- bzw. schlangenf·ormig (allgemein beliebig entsprechend der Lage der Kontaktelemente) ausgehend von dem Federband 501' gem·ass Fig. 12 verbogen werden, um dann derart in den Steckverbinder eingesetzt zu werden, dass ein sicherer Kontakt zwischen Kontaktelementen und Masse erreicht wird.
Auf die bevorzugte M·oglichkeit der Verformung des Federbandes 501 bzw. 501' wie in Figuren 5 und 6 gezeigt, sei hingewiesen.
Zusammenfassend kann die Erfindung folgendermassen beschrieben werden: 1. Steckverbinder (1) insbesondere Rundsteckverbinder, der folgendes aufweist: einen Isolierk·orper (5), mindestens einen Kontakt (2), der sich durch den Isolierk·orper erstreckt, und eine vorzugsweise als Massekontaktelement dienende H·ulse (3), in die der Isolierk·orper (5) eingesetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem mindestens einen Kontakt (2) und der H·ulse (3) eine Filteranordnung, bestehend aus mindestens einem Filterelement (7) und mindestens einem Federelement (8) angeordnet ist. 2. Steckverbinder (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (8) aus einem im wesentlichen ringf·ormigen oder einem beliebig entsprechend der Lage der Kontakte (2) verformten Kontakt- oder Federband besteht. 3.
Steckverbinder (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktband als federndes Spannband ausgebildet ist, welches nicht vollst·andig geschlossen ist. 4. Steckverbinder (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktband um seinen Umfang herum in vorzugsweise gleichm·assigen der Lage der Filterelemente entsprechenden Abst·anden Warzen oder Kontaktnieten (11) aufweist. 5. Rundsteckverbinder (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnieten versetzt zu dem oder den Filterelementen angeordnet sind. 6. Rundsteckverbinder (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (8) f·ur jedes zu kontaktierende Filterelement eine Federzunge (100) aufweist, die zum Kontaktieren mit dem jeweiligen Filterelement (7) radial ausgerichtet wird. 7.
Rundsteckverbinder (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktband einen geschlossenen Ring bildet und entweder lamellenartige Federn daran angebracht sind oder der Ring selbst m·aanderf·ormig ausgebildet ist. 8. Rundsteckverbinder (1), dadurch gekennzeichnet, dass jedes einem Kontakt zugeordnete Filterelement in einer Ausnehmung - vorzugsweise einer Radial·offnung - des Isolierk·orpers sitzt. 9. Federelement (8) zur Verwendung in einem Rundsteckverbinder (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (8) mehrere Warzen oder Kontaktnieten (11) aufweist. 10. Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnieten auf der radial ·ausseren Seite des Federelements angeordnet sind. 11. Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kontaktnieten auf der Innenseite angebracht sind. 12.
Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement im wesentlichen ringf·ormig ausgebildet ist, wobei der Ring nicht ganz geschlossen ist. 13. Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umfangsende (9) des ringf·ormigen Federbandes nach innen umgebogen ist. 14. Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (8) ebensoviele Kontaktnieten (11) aufweist, wie zu kontaktierende Kontakte vorhanden sind. 15. Steckverbinder, insbesondere Rundsteckverbinder mit einem Isolierk·orper sowie mit Filtermitteln, die insbesondere einen Kondensator aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leiterplatte (123) vorgesehen ist, welche die Verbindungen zwischen den Kontaktelementen des Steckverbinders und dem jeweiligen Chipkondensator sowie Masse herstellt. 16.
Steckverbinder, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (123) zusammen mit den Chipkondensatoren auf der Steckrichtung abgelegenen Seite bzw. auf der der Steckrichtung zugewandten Seite des Isolierk·orpers angeordnet ist, und zwar vorzugsweise derart, dass die Kondensatoren in einer Ausnehmung (390) des Isolierk·orpers angeordnet sind. 17. Federelement, insbesondere Federband (501, 501') zur Verwendung in einem Rundsteckverbinder, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement eine Vielzahl von gefederten Lamellen (502) aufweist. 18. Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass die gefederten Lamellen (Federarme) (502) mit ihrem einen Ende an einem gemeinsamen Steg oder Streifen (508) befestigt sind, w·ahrend die freien Enden (509) der Federarme vorzugsweise senkrecht zur L·angserstreckung des Streifens (508) wegragen. 19.
Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme (502) konvex ausgebildet sind. 20. Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme (502) einen konvexen Teil aufweisen, der zwischen einem ebenen durch den Steg (508) gebildeten Teil und einem ebenfalls ebenen Teil am freien Ende (509) verl·auft. 21. Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass das Federband (501) zwei Enden (520, 521) aufweist, die mit einem Abstand voneinander angeordnet sind, bzw. die miteinander verbunden beispielsweise verl·otet sind. 22. Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme in Umfangsrichtung wesentlich enger beabstandet sind als dies f·ur die radial nach aussen gerichteten Projektionen auf das Federband (501) der Kontaktelemente (2, 52) des Steckverbinders der Fall ist. 23.
Federelement, insbesondere Federband (501'), dadurch gekennzeichnet, dass das Federband (501') beliebigen Konturen - spiralf·ormig - schlangenf·ormig - angepasst werden kann, um eine Andr·uckkraft f·ur ein Filterelement in einem Steckverbinder vorzusehen. 24. Federelement, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende oder eine beliebige Stelle des Federbandes (501, 501') mit Masse verbunden ist. 25. Federelement dadurch gekennzeichnet, dass das Federband (501') im Querschnitt S-f·ormig oder halbkreisf·ormig ausgebildet ist.