Title:
Socket for multipole connection
Kind Code:
B1
Abstract:
Abstract of EP0460370
The invention relates to a socket for multipole connectors, especially for the electrical connection of motor vehicle trailers to a socket housing (1) and a contact support insert (2) for holding contacts which are to be connected to electrical conductors (3), which socket has a central contact holding section (4) to which rearward supporting parts (5) are connected for support on the mounting surface. In order to simplify a secure mounting, it is provided that the contact support insert (2) consists of a contact insert (6) forming the contact holding section (4) and of a separate supporting body (7) which can be connected thereto and has the supporting parts (5).


Inventors:
Nussbaumer, Horst (Adlerflychtstrasse 39, Frankfurt am Main, D-60318, DE)
Application Number:
EP19910105209
Publication Date:
06/28/1995
Filing Date:
04/02/1991
Assignee:
ERICH JAEGER GmbH & Co. KG (Gluckensteinweg 5a, Bad Homburg v.d.H. 1, D-61350, DE)
International Classes:
H01R13/506; H01R13/516; (IPC1-7): H01R13/506
European Classes:
H01R13/516
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Domestic Patent References:
Foreign References:
DE3843852A
DE7812822U
Attorney, Agent or Firm:
KEIL & SCHAAFHAUSEN Patentanwälte (Eysseneckstrasse 31, Frankfurt am Main, 60322, DE)
Claims:
1. A socket for multipole plugs, more particularly for electrical connections in motor vehicle trailers, having a socket housing (1) and a contact holder insert (2) taking contacts for connection to electrical conductors and having a central contact insertion section (4) with rearward supports (5) abutting on an assembly face, characterized in that the contact holder insert (2) consists of a contact insert (6) forming the contact insertion section (4) and a separate but thereto attachable support body (7) carrying the supports (5), the support body (7) has an insertion section (8) with a through aperture (9) to accommodate the contact insert (6), and at least one support section (10) locking on the insertion section (8) and carrying the supports (5), at least one of the support sections (10) being linked, by film-strip hinges (4) for example, to the insertion section (8), and folding back on to the rear of the insertion section (8) after pushing the contact insert (6) into the through aperture (9).

2. A socket as in Claim 1, characterized in that the contact insert (6) consists of a contact housing (11) and a closure plate (12).

3. A socket as in Claim 1 or 2, characterized in that the through aperture (9)in the insertion section (8) has a step (13), the contact insert (6) being pushed into the through aperture (9) until the contact housing (11) abuts on the step (13).

4. A socket as in any of Claims 1 ro 3, characterized in that the contact insert (6) has a radially protruding rim (24), preferably adjacent to the contact housing (11).

5. A socket as in any of Claims 1 to 4, characterized in that at least the one support section (10) has a recess (15) matching the cross-section of the through aperture (9) in the insertion section (8).

6. A socket as in any of Claims 1 to 5, characterized in that a semi-cylindrical support section (10) is applied to each opposing half of the insertion section (8).

7. A socket as in any of Claims 1 to 6, chacterized in that the insertion section (8) has catches (16) engaging counter-catches (17) on the support section (10).

8. A socket as in Claim 7, characterized in that the catches (16) and/or the counter-catches (17) have run-up slopes or fillets (18).

9. A socket as in any of Claims 1 to 8, characterized in that the frontal face (19) of the support section (19) in the setting where it is engaged with the insertion section (8) rests on the rear face (2) of the insertion section (8).

10. A socket as in any of Claims 7 to 9, characterized in that the catches (19) and counter-ctaches (18) are adapted as interacting hooks or steps.

11. A socket as in any of Claims 7 to 10, characterized in that the catches (16) and counter-catches (18) are disposed on the outer periphery of the insertion section (8) and support section (10) respectively, whilst the socket housing (1) has a recess (21) to accommodate the engaged catches (16) and counter-catches (18).

Description:

Die Erfindung bezieht sich auf eine Steckdose für mehrpolige Steckvorrichtungen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine derartige Steckdose ist beispielsweise aus der DE-U-7 812 822 bekannt. Die Montage einer solchen Steckdose erfolgt bisher in der Weise, daß der mehradrige Leiterstrang von der Stromquelle bzw. den Betätigungselementen bis zu der Stelle hin, wo die Steckdose angeordnet werden soll, durch mehrere verhältnismäßig kleine Durchbrüche und Aussparungen gezogen wird, also beispielsweise bei einem Kraftfahrzeug von der Batterie bzw. dem Armaturenbrett in der Regel bis zu einer Stelle der Karosserie im Bereich der hinteren Stoßstange. Dort werden die Leiterenden mit den einzelnen Kontakten des Kontaktträgereinsatzes verbunden, dieser von hinten in das Dosengehäuse eingepaßt und die Steckdose in der Weise montiert, daß sich die Stützteile des Kontaktträgereinsatzes auf der Montagefläche abstützen. Auf diese Weise wird verhindert, daß sich der Kontaktträgereinsatz beim Einstecken eines Steckers in die Steckdose nach hinten aus dem Dosengehäuse herausschieben kann. Diese Montagearbeiten sind daher sehr aufwendig und unbequem, insbesondere weil die Verbindung der Leiterenden häufig an einer wenig zugänglichen Stelle folgen muß, was insbesondere bei der Anordnung einer Steckdose im Bereich der hinteren Stoßstange an einer Kraftfahrzeugkarosserie der Fall ist. Der bekannte Kontaktträgereinsatz hat bei einer normgerechten Steckdose zu große Abmessungen, als daß er vor dem erforderlichen Hindurchführen durch Durchbrüche und Aussparungen beispielsweise in Fahrzeugholmen der Karosserie mit dem Leiterstrang verbunden werden könnte.

Die DE-A-3 843 852 zeigt einen Steckverbinder mit einem hohlzylindrischen Dosengehäuse, in welchem ein den elektrischen Kontaktstecker aufnehmendes Einsatzteil verrastbar ist, um dieses in dem Dosengehäuse fest, einfach und sicher, sowie vorzugsweise lösbar anordnen zu können. Dabei entspricht der Außenquerschnitt des Einsatzteils etwa dem lichten Querschnitt des Dosengehäuses, ist also verhältnismäßig groß und bei normgerechter Ausführung des Dosengehäuses nicht geeignet, durch verhältnismäßig kleine Durchbrüche oder Aussparungen hindurch geführt zu werden. Ähnlich ist die Situation bei dem aus der EP-A-0285 703 bekannten Steckverbinder mit einem Gehäuse und einem Kontakteinsatz.

Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Steckdose der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein Verbinden der elektrischen Leiter des Leiterstranges nach dessen Hindurchführung durch verhältnismäßig kleine Durchbrüche und Aussparungen vermieden werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Steckdose der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Der Kontakteinsatz kann dabei so geringe Abmessungen aufweisen, daß ein Hindurchführen auch durch relativ kleine Durchbrüche und Aussparungen, wie sie beispielsweise in den Holmen der Karosserie eines Kraftfahrzeugs vorhanden sind, möglich ist. Die störenden großen Abmessungen, welche im wesentlichen durch die Stützteile des Kontaktträgereinsatzes bestimmt sind, da diese bei einer normgerechten Steckdose sowohl die Abstützung auf der Montagefläche als auch die Einpassung des Kontaktträgereinsatzes in das Dosengehäuse gewährleisten sollen, werden erfindungsgemäß von dem gesonderten Stützkörper übernommen, welcher nachträglich leicht mit dem Kontakteinsatz verbindbar ist. Somit kann der Kontakteinsatz bereits bei der Herstellung des Leiterstranges anmontiert und mit diesem durch die kleinen Durchbrüche und Aussparungen hindurchgeführt werden. Dadurch vereinfacht sich die Montage der Steckdose am Fahrzeug ganz erheblich und es werden Fehler durch Fehlbestückungen, die eine aufwendige, mühsame Demontage und Umbestückung zur Folge haben, vermieden. Da der am Leiterstrang montierte Kontakteinsatz bei der Verlegung des Leiterstrangs beispielsweise in einer Fahrzeugkarosserie mitgeführt wird, steht er für die Montage der Steckdose am Stoßfänger oder an der Karosserie als fertige, geprüfte Einheit zur Verfügung. Es entfällt die schwierige Montage des Kontaktträgereinsatzes am Fahrzeug an ergonomisch ungünstiger Stelle. Die Bestückung und Prüfung des Leiterstranges mit dem Kontakteinsatz erfolgt erfindungsgemäß somit unabhängig von der Dosenmontage am Fahrzeug. Die Bereitstellung eines einwandfreien Steckdosenanschlusses kann durch die Prüfung bei der Leiterstrangmontage sicher gewährleistet werden. Die Dosenmontage selbst besteht dann nur noch aus dem Zusammenfügen des Stützkörpers mit dem Kontakteinsatz, dem Einführen des so nachträglich vervollständigten Kontaktträgereinsatzes in das Dosengehäuse und dem Anschrauben des Dosengehäuses mit dem eingesetzten Kontaktträgereinsatz an der Fahrzeugkarosserie oder dgl. Dadurch daß der Stützkörper einen Aufnahmeabschnitt mit einer Durchtrittsöffnung für das Einschieben des Kontakteinsatzes und wenigstens einen die Stützteile aufweisenden, an dem Aufnahmeabschnitt arretierbaren Stützabschnitt hat, kann der Kontakteinsatz, ohne von dem Leiterstrang gelöst werden zu müssen, von hinten in den Aufnahmeabschnitt eingeschoben und dann wenigstens ein Stützabschnitt mit dem Aufnahmeabschnitt verbunden werden, so daß der auf diese Weise entstehende Kontaktträgereinsatz als Einheit diejenigen Abmessungen aufweist und Funktionen erfüllt, welche dem herkömmlichen Kontaktträgereinsatz eigen sind. Weil der wenigstens eine Stützabschnitt, z. B. über Filmscharniere, an dem Aufnahmeabschnitt angelenkt und dadurch auf die Rückseite des letzteren nach dem Einschieben des Kontakteinsatzes in die Durchtrittsöffnung umklappbar ist, können die Stützteile auf einfache Weise ihre richtige Lage im Verhältnis zu dem Kontakteinsatz einnehmen, ohne daß der Kontakteinsatz von dem Leiterstrang wieder getrennt werden muß. Bei Verwendung der Filmscharniere kann der Stützkörper, bestehend aus Aufnahmeabschnitt und wenigstens einem Stützabschnitt, einteilig ausgebildet sein. Dies vereinfacht die Herstellung und die Handhabung des Stützkörpers bei der Montage noch weiter.

Der Kontakteinsatz besteht vorzugsweise aus einem Kontaktgehäuse, in dem die Kontakte aufgenommen sind, und einer Abschlußplatte, welche nach dem Einsetzen der Kontakte in das Kontaktgehäuse mit letzterem lösbar verbunden werden kann. Hierdurch entsteht eine kompakte Einheit, welche zusammen mit dem Leiterstrang durch die verhältnismäßig kleinen Durchbrüche und Aussparungen einer Fahrzeugkarosserie oder dgl. bis zu der Stelle, wo die Steckdose angebracht werden soll, hindurchgeführt werden kann.

Die Durchtrittsöffnung des Aufnahmeabschnitts des Stützkörpers hat vorzugsweise einen Absatz und der Kontakteinsatz ist bis zum Anschlag an den Absatz in die Durchtrittsöffnung einschiebbar, so daß bei einfacher Montage beide eine definierte Lage zueinander einnehmen. Der Kontakteinsatz und der Stützkörper sind dabei so bemessen, daß erst nach dem Einschieben des Kontakteinsatzes in die Durchtrittsöffnung bis zu dem Absatz der mindestens eine Stützabschnitt an dem Aufnahmeabschnitt arretiert werden kann. Auf diese Weise kann eine unvollständige Montage sofort festgestellt und insbesondere dann auch vermieden werden, wenn der oder die Stützabschnitte bei nach hinten aus dem Aufnahmeabschnitt noch zu weit herausragendem Kontakteinsatz nicht an dem Aufnahmeabschnitt arretiert werden kann bzw. können. Außerdem würde sich zur weiteren Erhöhung der Montagesicherheit die Einheit aus Kontakteinsatz und Stützkörper nicht vollständig in das Dosengehäuse einsetzen lassen, wenn der Kontakteinsatz nicht bis zum Anschlag in die Durchtrittsöffnung eingeschoben ist.

Aufgrund dieser Maßnahme kann außerdem sofort festgestellt werden, wenn die Abschlußplatte nicht richtig mit dem Kontaktgehäuse verbunden ist, und der Mangel behoben werden.

Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung hat der Kontakteinsatz vorzugsweise im Bereich des Kontaktgehäuses einen radial vorspringenden Rand, welcher mit dem Absatz in der Durchtrittsöffnung als Anschlag zusammenwirken kann.

Der wenigstens eine Stützabschnitt hat vorzugsweise eine an den Querschnitt der Durchtrittsöffnung angepaßte Aussparung, so daß der bzw. die Stützabschnitte in ihrer umgeklappten und an der Rückseite des Aufnahmeabschnitts festgelegten Lage den Querschnitt der Durchtrittsöffnung für den Leiterstrang freilassen.

Vorzugsweise ist der Stützkörper symmetrisch in der Weise ausgebildet, daß auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Aufnahmeabschnitts je ein halbschalenförmiger Stützabschnitt angebracht ist, wobei die Stützabschnitte nach dem Einführen des Kontakteinsatzes in die Durchtrittsöffnung des Aufnahmeabschnitts nach innen geklappt und auf der Rückseite des Aufnahmeabschnitts den Leiterstrang umgebend festgelegt werden können.

Eine zuverlässige Festlegung des bzw. der Stützabschnitte an dem Aufnahmeabschnitt kann auf einfache Weise dadurch erfolgen, daß der Aufnahmeabschnitt z. B. als Rasthaken ausgebildete Rastmittel aufweist, welche mit als Raststegen ausgebildeten Gegenrastmitteln des wenigstens einen Stützabschnitts zusammenwirken.

Um das Einrasten der Stützabschnitte an dem Aufnahmeabschnitt zu erleichtern, können die Rastmittel und/oder Gegenrastmittel auf Auflaufschrägen bzw. -rundungen aufweisen.

Von besonderem Vorteil ist es weiter, wenn die Vorderseite, also die den Stützteilen gegenüberliegende Seite des wenigstens einen Stützabschnitts in der mit dem Aufnahmeabschnitt verrasteten Lage an der Rückseite des Aufnahmeabschnitts anliegt, so daß die Abschnitte in ihrer montierten Lage unverrückbar aneinanderliegen und die Stützteile immer ihre richtige Lage in Bezug auf die Innenkontur des Dosengehäuses einnehmen, in welches der Kontaktträgereinsatz einzuführen ist.

Die Rastmittel und Gegenrastmittel sind bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung am Außenumfang des Aufnahmeabschnitts bzw. des wenigstens einen Stützabschnitts vorgesehen und das Dosengehäuse hat eine Aussparung, in welche die Rastmittel und Gegenrastmittel nur einführbar sind, wenn sie miteinander verrastet sind, sonst jedoch nicht. Auf diese Weise kann eine zusätzliche Montagesicherung geschaffen werden.

Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.

Es zeigen:

Fig. 1a
schematisch in Seitenansicht einen nach der Erfindung ausgebildeten Kontakteinsatz mit angeschlossenem Leiterstrang,
Fig. 1b
einen nach der Erfindung vorgesehenen Stützkörper in Seitenansicht, wobei die mit dem Aufnahmeabschnitt arretierten Stützabschnitte und der eingesetzte Kontakteinsatz gemäß Fig. 1a in strichpunktierter Linie dargestellt ist,
Fig. 1c
den Stützkörper in seiner noch aufgeklappten Lage gemäß Fig. 1b in Draufsicht aus Richtung Ic von Fig. 1b, jedoch ohne Kontakteinsatz,
Fig. 2a
eine die Erfindung aufweisende Steckdose in Seitenansicht, teilweise geschnitten, wobei das Dosengehäuse nur in strichpunktierten Linie dargestellt ist, und
Fig. 2b
eine Unteransicht der Steckdose aus Richtung IIb von Fig. 2a, jedoch ohne angeschlossenen Leiterstrang.

Die in den Figuren dargestellte Steckdose weist ein Dosengehäuse 1 auf, in welches, wie aus den Fig. 2a und 2b am besten ersichtlich ist, ein Kontaktträgereinsatz 2 derart eingesetzt wird, daß er auf seiner Rückseite mit dem hinteren Abschluß des Dosengehäuses 1 zur Abstützung an einer Montagefläche fluchtet und von vorne, ggf. nach Öffnen eines Deckels, ein Stecker mit korrespondierenden Kontakten eingesteckt werden kann. In dem Kontaktträgereinsatz 2 sind die mit elektrischen Leitern 3 zu verbindenden (nicht dargestellten) Kontakte aufgenommen. In dem veranschaulichten Beispiel handelt es sich um eine 13polige Steckdose. Die Kontakte sind im Bereich eines mittleren Kontaktaufnahmeabschnitts 4 vorgesehen, welcher zu diesem Zweck hinten freiliegende Zutrittsöffnungen 23 für den Anschluß der elektrischen Leiter 3 aufweist. Der Kontaktträgereinsatz 2 hat von dem mittleren Kontaktaufnahmeabschnitt 4 nach rückwärts und außen abstehende, im dargestellten Fall als Stützbeine ausgebildete Stützteile 5 angeformt, welche mit ihrer rückwärtigen Aufstandsfläche mit der Hinterkante des Dosengehäuses 1 fluchten, wie man aus Fig. 2a am besten sieht, so daß sie einerseits der Abstützung des Kontaktträgereinsatzes 2 an der Montagefläche und andererseits, wie aus Fig. 2b ersichtlich, der Positionierung des Kontaktträgereinsatzes 2 in dem Dosengehäuse 1 trotz verhältnismäßig geringen Materialaufwandes dienen.

Nach der Erfindung besteht der Kontaktträgereinsatz 2 aus einem Kontakteinsatz 6 (Fig. 1a) verhältnismäßig geringer Abmessungen und einem für die Aufnahme des Kontakteinsatzes 6 bestimmten Stützkörper 7 (Fig. 1b und 1c). Der Kontaktaufnahmeabschnitt 4 ist von dem Kontakteinsatz 6 gebildet, während die Stützteile 5, welche bei herkömmlichen Kontaktträgereinsätzen 2 dessen verhältnismäßig große Abmessungen ausmachen, von dem gesonderten Stützkörper 7 gebildet sind. Der Kontakteinsatz 6 kann wegen seiner geringen Abmessungen bereits vor dem Hindurchführen durch verhältnismäßig kleine Durchbrüche und Aussparungen beispielsweise der Karosserie eines Kraftfahrzeuges mit den elektrischen Leitern 3 des Leiterstrangs verbunden und mit diesem zusammen bis an die Stelle geführt werden, wo die Steckdose positioniert werden soll. Wie aus Fig. 1a ersichtlich, ist der Kontakteinsatz 6 kompakt ausgebildet und besteht aus einem für die Aufnahme der Kontakte bestimmten Kontaktgehäuse 11 (mit vorderen, nicht dargestellten Zutrittsöffnungen für die Gegenkontakte des Steckers) und einer Abschlußplatte 12, welche nach dem Einsetzen der Kontakte in das Kontaktgehäuse 11 zu deren Sicherung auf das hintere Ende des Kontaktgehäuses 11, beispielsweise durch Verrasten, aufgesetzt ist.

Der Stützkörper 7 stellt gemäß der Darstellung in den Fig. 1b und 1c ein verhältnismäßig flaches einteiliges Gebilde dar, mit einem Aufnahmeabschnitt 8 und zwei sich über Filmscharniere 14 anschließenden Stützabschnitten 10. Der Aufnahmeabschnitt 8 hat eine Durchtrittsöffnung 9, in welchen, wie aus Fig. 1b ersichtlich, der Kontakteinsatz 6 bis zu einem Anschlag eingeschoben werden kann. Der Anschlag wird von einem Absatz 13 (Fig. 1c und 2a) der Durchtrittsöffnungen 9 gebildet, welcher mit dem äußeren radial vorspringenden Rand des Kontaktgehäuses 11 zusammenwirkt. Für das drehlagerichtige Einführen des Kontakteinsatzes 6 in den Aufnahmeabschnitt 8 des Stützkörpers 7 ragt in die Durchtrittsöffnung 9 ein Kodiervorsprung 25, welcher mit einer nicht dargestellten Kodieraussparung am Kontakteinsatz 6 korrespondiert.

Die beiden entsprechend der Darstellung von Fig. 1b über die Filmscharniere 14 nach innen klappbaren Stützabschnitte 10 haben die als Stützbeine ausgebildeten Stützteile 5 angeformt, welche, wie ebenfalls aus Fig. 1b mit strichpunktierten Linien angedeutet, erst in der eingeklappten Lage der Stützabschnitte 10 ihre richtige Lage im Verhältnis zum Kontakteinsatz 6 einnehmen. Ihre endgültig eingeklappte Lage nehmen die beiden Stützabschnitte 10 dann ein, wenn sie mit ihrer Vorderseite 19 (Fig. 1b) zur Anlage an die Rückseite 20 des Aufnahmeabschnitts 8 anliegen. Die beiden Stützabschnitte 10 haben halbkreisflächenförmige Aussparungen 15, welche sich zu dem Querschnitt der Durchtrittsöffnung 9 ergänzen, so daß sie den bei in die Durchtrittsöffnung 9 eingesetztem Kontakteinsatz 6 nach hinten wegführenden Leiterstrang umschließen. In ihrer eingeklappten Lage sind die Stützabschnitte 10 dadurch arretierbar, daß am Außenrand des Aufnahmeabschnitts 8 jeweils zwei einander gegenüberliegende Rastmittel 16 vorgesehen sind, welche jeweils als zwei in geringem Abstand voneinander befindliche, nach rückwärts ragende Rasthaken mit einander zugekehrten Rastnasen ausgebildet sind, während die Stützabschnitte 10 an entsprechenden Stellen ihres Außenumfangs Gegenrastmittel 17 aufweisen, welche als radial vorspringende Raststege ausgebildet sind.

Zur Erleichterung der Herstellung der Rastverbindung zwischen dem Aufnahmeabschnitt 8 und den auf diesen umgeklappten Stützabschnitten 10 weisen die Rasthaken einander zugekehrte Auflaufrundungen 18 und die Raststege Auflaufschrägen 18 auf. Wie insbesondere aus den Fig. 2a und 2b erkennbar, lassen sich die Stützabschnitte 10 nur in ihre endgültig eingeklappte Raststellung bringen, wenn der Kontakteinsatz 6 vollständig in den Aufnahmeabschnitt 8 des Stützkörpers 7 eingeschoben worden ist. Die Rückseite der Stützteile 5 fluchtet ferner nur mit der Hinterkante des Dosengehäuses 1, wenn die Stützabschnitte 10 vollständig umgeklappt an dem Aufnahmeabschnitt 8 anliegend in ihre endgültige Raststellung überführt worden sind. Außerdem läßt sich die Einheit aus Kontakteinsatz 6 und Stützkörper 7 aufgrund der Innenkontur des Dosengehäuses 1 erst in dieses Einführen, wenn die besagte endgültige Raststellung von den Stützabschnitten 10 eingenommen worden ist, da andernfalls die zu weit nach außen wegragenden Stützteile 5 ein Einschieben verhindern würden. Eine zusätzliche Montagesicherung ist dadurch gewährleistet, daß die an einer Seite vorgesehenen Rastmittel 16 und Gegenrastmittel 17, welche in Form von Rasthaken und einem Raststeg ausgebildet sind, nur in eine Aussparung 21 an dem Dosengehäuse 1 eingeführt werden können, wenn diese sich in ihrer endgültigen Raststellung befinden, da andernfalls die beiden Rasthaken bei unvollständiger Verrastung zu weit auseinanderstehen. Die Einheit aus Kontakteinsatz 6 und Stützkörper 7 ist, wie aus Fig. 2b ersichtlich, nur in einer vorgegebenen Drehlage in das Dosengehäuse 1 einführbar, weil die Rastmittel 16 und Gegenrastmittel 17 auf den einander gegenüberliegenden Seiten unterschiedlich dimensioniert sind, so daß nur die auf der einen Seite angeordneten in die Aussparung 21 passen.

Wie aus Fig. 2a ersichtlich, trägt der Aufnahmeabschnitt 8 des Stützkörpers 7 auf seiner Vorderseite einen Dichtring 22 aus einem im Querschnitt etwa U-förmigen Profil, an welchen sich der in die Steckdose einzuführenden Stecker mit seinem das Kontaktgehäuse 11 umgreifenden Ringansatz dichtend anlegen kann, so daß das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu den Kontakten vermieden ist.

Die Montage der erfindungsgemäßen Steckdose wird wie folgt ausgeführt: Zunächst wird der Kontakteinsatz 6 mit der erforderlichen Anzahl von Kontakten versehen und diese mit den zugehörigen Leitern 3 verbunden und überprüft. Es ist auch möglich, zunächst die Leiter 3 mit ihren Kontakten zu verbinden und dann in das Kontaktgehäuse 11 einzuführen. Diese Vorgänge erfolgen bereits bei der Herstellung des Leiterstranges. Für die Montage der Steckdose an Ort und Stelle wird eine bereits so vorkonfektionierte Einheit zur Verfügung gestellt. Der Leiterstrang mit dem Kontakteinsatz 6 wird dann für die Montage der Steckdose beispielsweise an einer Kraftfahrzeugkarosserie von der Stromquelle bzw. dem Armaturenbrett aus durch alle Durchbrüche und Aussparungen der Karosserie bis zu der Stelle hindurchgeführt, wo die Steckdose positioniert werden soll. Dort braucht lediglich der Kontakteinsatz 6 in die Durchtrittsöffnung 9 des Aufnahmeabschnitts 8 des Stützkörpers 7 eingeschoben und die beiden Stützabschnitte 10 nach innen bis in ihre arretierte Lage umgelegt zu werden. Die Einheit von Kontakteinsatz und Stützkörper 7 kann dann in das Dosengehäuse 1 eingefügt und beide zusammen an der Montagefläche der Karosserie durch Festschrauben des Dosengehäuses 1 festgelegt werden. Dadurch ist eine schnelle und fehlerfreie Montage möglich. Ein Lösen und eine Demontage der einzelnen Elemente in umgekehrter Folge zwecks Reparatur oder Nachbestückung ist unter Verwendung eines einfachen Hilfswerkzeuges, beispielsweise eines Schraubendrehers, ebenfalls möglich. An der Montagestelle entfällt jedes Zuordnen und Einführen von Kontakten in irgendwelche Kontaktkammern und deren Verriegelung, so daß auch entsprechende Fehler bei Verwechslungen u.dgl. ausgeschlossen sind.