Liquid detergent.
Kind Code:
A1
Liquid detergents containing 3 to 20 wt.% of fatty alkyl sulphates, 10 to 25 wt.% of a soap mixture of salts of unsaturated and saturated C12 to C18 fatty acids in a weight ratio of 3:1 to 1:3 and 1 to 10 wt.% of alkylglucosides are general purpose detergents which can be used at temperatures of 15 to 90 DEG C and are particularly suitable for washing delicate textiles. They are composed essentially of tensides obtained from natural raw materials.

Inventors:
Schwadtke, Karl (DE)
Sung, Dr. Eric (DE)
Smulders, Dr. Eduard (DE)
Application Number:
EP19900111177
Publication Date:
12/27/1990
Filing Date:
06/13/1990
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Assignee:
Henkel, Kgaa (DE)
International Classes:
C11D10/00; C11D10/04
European Classes:
C11D10/04
Claims:
1. Fl·ussigwaschmittel, enthaltend Aniontenside und Alkylglucoside, dadurch gekennzeichnet. dass es (A) 3. 20 Gew.-% Fettalkylsulfate in Form der Natriumsalze, (B) 10 - 25 Gew.-% Seifen, bestehend aus Salzen (B1) unges·attigter C12- bis C18-Fetts·auren und (B2) gesattigter C12- bis C18-Fetts·auren im Gewichtsverh·altnis (B1) zu (B2) von 3 : 1 bis 1 : 3, und (C) 1 - 10 Gew.-% Alkylglucoside der allgemeinen Formel RO(G)x, wobei R einen Fettalkylrest, G eine Glucoseeinheit und x eine Zahl zwischen 1 und 10 darstellt, enth·alt.

2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Fettalkylsulfat (A) enth·alt, in dem die Anteile der Alkylreste wie folgt verteilt sind: 50 - 70 Gew.-% C12, 18 - 30 Gew.-% C14, 5 - 15 Gew.-% C16, unter 3 Gew.-% an C10 und unter 10 Gew.-% C18.

3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass (B) aus einem Seifengemisch aus (B1) Natriumoleat und (B2) dem Natriumsalz der Laurins·aure oder eines C12-C16-Fetts·auregemisches besteht, wobei das Gewichtsverh·altnis (B1) zu (B2) 2 : 1 bis 1 : 2 betr·agt.

4. Mittel nach einem oder mehreren der Anspr·uche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass es Alkylglucoside mit einem Oligomerisierungsgrad x zwischen 1,1 bis 3, vorzugsweise 1,1 bis 1,4 enth·alt.

5. Mittel nach einem oder mehreren der Anspr·uche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass es Anlagerungsprodukte von 1 - 10 Mol Ethylenoxid an prim·are C12- bis C18-Fettalkohole und deren Gemische enth·alt.

6. Mittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der Fettalkoholethoxylate bis zu 17 Gew.-%, vorzugsweise bis zu 14 Gew.-% betragt.

7. Mittel nach einem oder mehreren der Anspr·uche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass es bis zu 8 Gew.-% Triethanolamin enth·alt.

8. Verfahren zur Herstellung eines Fl·ussigwaschmittels, enthaltend (A) 3 - 20 Gew.-% Fettalkylsulfate in Form der Natriumsalze, (B) 10 -25 Gew.-% Seifen, bestehend aus Salzen (B1) der ·Ols·aure und (B2) einer oder mehrerer ges·attigter C12- bis C16-Fetts·auren im Gewichtsverh·altnis (B1) zu (B2) von 3 : 1 bis 1 : 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fl·ussigwaschmittel in an sich bekannter Weise hergestellt wird.

Description:

Fl·ussigwaschmittel

Die Erfindung betrifft ein Fl·ussigwaschmittel, das oberfl·achenaktive Alkylglucoside enth·alt und das sich aufgrund seiner textilschonenden Eigenschaften hervorragend zum manuellen Waschen hochempfindlicher Textilien eignet. Es ist gr·osstenteils aus Tensiden, die aus nativen Rohstoffen gewonnen werden, aufgebaut.

Aus der europ·aischen Patentanmeldung 70 074 ist ein Waschmittel bekannt, das Alkylglucoside und Aniontenside im Verh·altnis 1 : 10 bis 10 : 1 enth·alt. Bevorzugt ist die Verwendung von Aniontensidgemischen, in denen eine Komponente Alkylbenzolsulfonat ist, sowie der Einsatz von Alkylsulfaten und/oder Seifen in Verbindung mit Amiden und/oder Aminoxiden.

Die europ·aischen Patentanmeldungen 75 994 und 75 995 beschreiben Waschmittel, die Alkylglucoside und nichtionische Tenside im Verh·altnis 1 : 10 bis 10 : 1 und als weitere m·ogliche Bestandteile Buildersubstanzen und bis zu 15 % andere Tenside, darunter auch Seifen, enthalten. Dabei k·onnen in den Mitteln bis zu 10 % unges·attigte Seife (Oleat) enthalten sein.

Die in der europ·aischen Patentanmeldung 92 877 offenbarten Waschmittel, die auch Fl·ussigwaschmittel umfassen, enthalten Alkylglucoside und Aniontenside in einem Gewichtsverh·altnis von gr·osser als 1, vorzugsweise von 2 : 1 bis 6 : 1; aber es wird dort auch ein Gewichtsverh·altnis des Aniontensides zum Alkylglucosid von 1 : 1 bis 6 : 1 offenbart.

Fl·ussige Reinigungsmittel k·onnen nach der europ·aischen Patentanmeldung 105 556 Mischungen von 5 - 50 Gew.-% Aniontensiden, 1/4 - 20 Gew.-% Niotensiden, 1/2 - 30 Gew.-% Alkylglucosiden, 20 - 80 Gew.-% Wasser und gegebenenfalls Tenside vom Typ der Amide, Aminoxide und Buildersubstanzen enthalten.

Aus der europ·aischen Patentanmeldung 106 692 sind builderfreie Fl·ussigwaschmittel bekannt, die ausser Alkylglucosiden nichtionische und kationische Tenside sowie Polyethylenglykol und gegebenenfalls Fetts·aureamid enthalten.

Aus der europ·aischen Patentanmeldung EP 216 301 sind manuelle fl·ussige Geschirrsp·ulmittel bekannt, die eine Kombination aus anionischen Tensiden vom Typ der Sulfate und/oder Sulfonate sowie tensidische Fetts·aurealkanolamide und Alkylglucoside enthalten.

In der kanadischen Patentanmeldung 1 216 488 werden milde, w·assrige Fl·ussigwaschmittel beschrieben, die 1/2 - 75 Gew.-% Alkylglucosid, 1 - 60 Gew.-% einer alkalischen Buildersubstanz und als weitere m·ogliche Bestandteile bis zu 50 Gew.-% an anderen ·ublichen Tensiden enthalten.

In der internationalen Patentanmeldung WO 86/05187 wird eine Kombination von 1 bis 70 Gew.-% Alkylglucosiden und 0,005 bis 5 Gew.-% Enzym in fl·ussigen Waschmitteln beansprucht. Vorzugsweise enthalten diese Mittel anionische und weitere nichtionische Tenside.

Aus der internationalen Patentanmeldung WO 87/06949 sind builderhaltige Fl·ussigwaschmittel bekannt, die 5 bis 50 Gew.-% Tenside enthalten, wovon mindestens die H·alfte aus Alkylglucosiden besteht.

Die internationale Patentanmeldung WO 86/02943 beschreibt Fl·ussigwaschmittel, die 3 bis 45 Gew.-% Aniontenside und 0,3 bis 20 Gew.-% Alkylglucoside enthalten und die im Temperaturbereich zwischen 37 und 60 DEG C eingesetzt werden. Bevorzugt verwendete Aniontenside sind alpha -Olefinsulfonate und Alkylethersulfate.

Aufgabe der Erfindung war es, ein Fl·ussigwaschmittel, das universell bei Temperaturen von 15 bis 90 DEG C, manuell und maschinell anwendbar ist und sich insbesondere auch zum Waschen hochempfindlicher Textilien im Temperaturbereich zwischen 15 und 40 DEG C eignet, zu schaffen.

Gegenstand der Erfindung ist ein Fl·ussigwaschmittel, enthaltend Aniontenside und Alkylglucoside, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es (A) 3 - 20 Gew.-% Fettalkylsulfate in Form der Natriumsalze, (B) 10 - 25 Gew.-% Seifen, bestehend aus Salzen (B1) unges·attigter C12 bis C18-Fetts·auren und (B2) ges·attigter C12- bis C18-Fetts·auren im Gewichtsverh·altnis (B1) zu (B2) von 3 : 1 bis 1 : 3, und (C) 1 - 10 Gew.-% Alkylglucoside der allgemeinen Formel RO(G)x, wobei R einen Fettalkylrest, G eine Glucoseeinheit und x eine Zahl zwischen 1 und 10 darstellt, enth·alt.

Als Fettalkylsulfate (A) eignen sich die Schwefels·auremonoester der C12- bis C18-Fettalkohole, wie Lauryl-, Myristyl- oder Cetylalkohol, und der aus Kokos·ol, Palm- und Palmkern·ol sowie Talg gewonnen Fettalkoholgemische, die zus·atzlich noch Anteile an unge s·attigten Alkoholen, z. B. Oleylalkohol, enthalten k·onnen. Eine bevorzugte Verwendung finden dabei Gemische, in denen die Anteile der Alkylreste zu 50 - 70 Gew.-% auf C12, zu 18 - 30 Gew.-% auf C14, zu 5 - 15 Gew.-% auf C16, unter 3 Gew.-% auf C10 und unter 10 Gew.-% auf C18 verteilt sind. Der Anteil an Fettalkylsulfaten (A) in den Mitteln betr·agt vorzugsweise 3 - 16 Gew.-%.

Als Seifen (B) sind die Salze von ges·attigten und unges·attigten Fetts·auren mit C12- bis C18-Kettenl·angen in Form ihrer Gemische geeignet. Ein bevorzugt verwendetes Seifengemisch wird aus Natriumoleat (B1) und den Natriumsalzen der ges·attigten C12 - C16-Fetts·auregemische (B2) gebildet. Der Anteil an C12 - C14-Fetts·auren in der Komponente (B2) betr·agt zweckm·assigerweise mindestens 60 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 75 Gew.-% (gerechnet als Fetts·aure). Geeignet hierf·ur sind z. B. Kokosfetts·auren, von denen die Anteile mit 10 und weniger C-Atomen weitgehend abgetrennt sind. Wie bei technischen Fetts·aureschnitten ·ublich, k·onnen die ·Ols·aure sowie die Kokosfetts·aure noch gewisse Anteile an Stearins·aure enthalten, jedoch soll deren Anteil, bezogen auf seifenbildende Fetts·auren, h·ochstens 25 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 20 Gew.-% betragen.

Ebenso bevorzugt ist ein Seifengemisch aus Natriumoleat (B1) und dem Natriumsalz der Laurins·aure (B2). Das Gewichtsverh·altnis von (B1) zu (B2) betr·agt vorzugsweise 2 : 1 bis 1 : 2.

Als Fettalkylglucoside (C) eignen sich insbesondere Glucoside mit einem C8- bis C22-Alkylrest, vorzugsweise mit einem im wesentlichen aus C12 bis C18 bestehenden Alkylrest, der sich von Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- und Stearylalkohol sowie von technischen Fraktionen, die vorzugsweise ges·attigte Alkohole enthalten, ableitet. Besonders bevorzugt ist der Einsatz von Alkylglucosiden, deren Alkylrest zu 50 - 70 Gew.-% C12 und 18 - 30 Gew.-% C14 ent h·alt. Die Indexzahl x ist eine beliebige Zahl zwischen 1 und 10; sie gibt den Oligomerisierungsgrad, d. h. die Verteilung von Monoglucosiden und Oligoglucosiden an. W·ahrend x in einer gegebenen Verbindung immer eine ganze Zahl sein muss und hier vor allem die Werte x = 1 - 6 annehmen kann, ist der Wert x f·ur ein spezielles Produkt eine analytisch ermittelte rechnerische Gr·osse, die meistens eine gebrochene Zahl darstellt.

Vorzugsweise hat der mittlere Oligomerisierungsgrad x einen Wert von 1,1 - 3,0 und insbesondere von deutlich kleiner als 1,5. Besonders bevorzugt ist ein Oligomerisierungsgrad zwischen 1,1 und 1,4.

Der pH-Wert der erfindungsgem·assen Mittel betr·agt 7 bis 10,5, vorzugsweise 7 bis 9,5.

Die vorzugsweise buildersubstanzfreien Mittel enthalten als L·osungsmittel vorteilhafterweise ein Gemisch aus Ethanol und 1,2-Propandiol sowie Wasser. Der Anteil der organischen L·osungsmittel betr·agt 8 - 20 Gew.-%, vorzugsweise 10 - 17 Gew.-%. Das Gewichtsverh·altnis von Ethanol zu 1,2-Propandiol betr·agt 3 : 1 bis 1 : 2, vorzugsweise 2 : 1 bis 1 : 1,5. Der Anteil des Wassers wird so gewahlt, dass nicht gelierende L·osungen entstehen, die stabil gegen Entmischung sind, wozu im allgemeinen 45 - 55 Gew.-% Wasser ausreichen. Ein st·arkeres Verd·unnen der Mittel mit Wasser bringt wegen des gr·osseren Verpackungsbedarfs keine Vorteile.

Die klarfl·ussigen Mittel k·onnen zus·atzlich zu Alkylglucosid weitere nichtionische Tenside vom Typ der Anlagerungsprodukte von 1 - 10 Mol Ethylenoxid an prim·are C12- bis C18-Fettalkohole und deren Gemische wie Kokos-, Talgfett- oder Oleylalkohole enthalten. Oxoalkohole (nach der Methode der Oxosynthese bzw. Hydroformylierung hergestellte Alkohole) sind gleichfalls geeignet, jedoch aufgrund ihrer Herkunft aus fossilen Rohstoffen weniger bevorzugt. Der Anteil der Fettalkoholethoxylate in den Mitteln kann 0 - 17 Gew.-%, vorzugsweise bis zu 14 Gew.-%, betragen.

In einigen F·allen, insbesondere beim Waschen hochempfindlicher Textilien aus Seide oder Wolle, kann es von Vorteil sein, den Mitteln zus·atzlich Triethanolamin in Mengen von maximal 8 Gew.-% zuzusetzen.

Ausserdem k·onnen die Mittel geringe Mengen an freier Natronlauge enthalten, die zur Einstellung h·oherer pH-Werte zwischen 8,5 und 10,5 erforderlich sind.

Ausser den genannten Inhaltsstoffen k·onnen die Mittel bekannte, in Waschmitteln ·ublicherweise eingesetzte Zusatzstoffe, beispielsweise Salze der Citronens·aure in Mengen von 0,1 - 2, vorzugsweise 0,3 - 1 Gew.-% (berechnet als freie S·aure), Salze von Polyphosphons·auren, optische Aufheller, Enzyme, Enzymstabilisatoren, F·ullsalze sowie Farb- und Duftstoffe enthalten.

Als Salze von Polyphosphons·auren werden vorzugsweise die neutral reagierenden Natriumsalze von beispielsweise 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonat und Diethylentriamin-pentamethylenphosphonat in Mengen von 0,1 1,5 Gew.-% verwendet. Vorzugsweise betr·agt der Phosphor-Gesamtanteil in den Mitteln weniger als 0,5 %.

Als Enzyme kommen solche aus der Klasse der Proteasen, Lipasen, Amylasen bzw. deren Gemische in Frage. Ihr Anteil kann 0,2 - 1 Gew.-% betragen. Als Enzymstabilisator kann 0,5 - 1,5 Gew.-% Natriumformiat eingesetzt werden. M·oglich ist auch der Einsatz von Proteasen, die mit l·oslichen Calciumsalzen und einem Calciumgehalt von vorzugsweise 1,2 Gew.-%, bezogen auf das Enzym, stabilisiert sind.

Beim Einsatz in maschinellen Waschverfahren kann es von Vorteil sein, den Mitteln ·ubliche Schauminhibitoren zuzusetzen. Geeignete nichttensidartige Schauminhibitoren sind beispielsweise Organopolysiloxane und deren Gemische mit mikrofeiner, gegebenenfalls silanierter Kiesels·aure sowie Paraffine, Wachse, Mikrokristallinwachse und deren Gemische mit silanierter Kiesels·aure. Mit Vorteil k·onnen auch Gemische verschiedener Schauminhibitoren verwendet werden, z. B. solche aus Silikonen, Paraffinen oder Wachsen.

In einer bevorzugten Ausf·uhrungsform enthalten die Mittel (A) 5 - 15 Gew.-% Fettalkylsulfat, (B) 10 - 20 Gew.-% Seifen, bestehend aus dem Salz der (B1) ·Ols·aure und (B2) gesattigten C12- bis C16-Fetts·auren oder deren Gemischen im Gewichtsverh·altnis (B1) zu (B2) wie 2 : 1 bis 1 : 2, (C) 1 - 8, vorzugsweise 1 - 5 Gew.-% Fettalkylglucosid, 10 - 15 Gew.-% 1,2-Propandiol und Ethanol, 3 - 5 Gew.-% Triethanolamin und 0,5 - 1 Gew.-% Salz der Citronens·aure (berechnet als freie S·aure).

In einer weiteren bevorzugten Ausf·uhrungsform enthalten die Mittel (A) und (B) wie oben, (C) 1 - 5 Gew.-% Fettalkylglucosid, 12 - 17 Gew.-% 1,2-Propandiol und Ethanol, 0,5 - 1 Gew.-% Salz der Citronens·aure (bezogen auf freie S·aure) und 0,5 - 1 Gew.-% Natriumpolyphosphonat.

Ebenso bevorzugt ist die Verwendung von Mitteln, enthaltend (A) 5 - 12 Gew.-% Fettalkylsulfat, (B) 10 - 18 Gew.-% Seifen, bestehend aus (B1) Natriumoleat und (B2) dem Natriumsalz von ges·attigten C12- bis C16-Fetts·auren oder deren Gemischen im Gewichtsverh·altnis (B1) zu (B2) wie 2 : 1 bis 1 : 1, (C) 1 - 4 Gew.-% Fettalkylglucosid, 2 - 5 Gew.-% Fettalkohole mit 1 - 10 Mol Ethylenoxid pro Mol Fettalkohol, 10 - 17 Gew.-% 1,2-Propandiol und Ethanol, 0,3 - 1 Gew.-% Salz der Citronens·aure (berechnet als freie S·aure) und 0 - 1 Gew.-% an Natriumpolyphosphonat.

Besonders vorteilhaft sind stickstofffreie universelle Fl·ussigwaschmittel, die (A) 3 - 8 Gew.-% Fettalkylsulfat, (B) 12 - 20 Gew.-% Seifen, bestehend aus (B1) Natriumoleat und (B2) dem Natriumsalz von ges·attigten C12- bis C16-Fetts·auren oder deren Gemischen im Gewichtsverh·altnis (B1) zu (B2) wie 2 : 1 bis 1 : 2, (C) 1 - 3 Gew.-% Fettalkylglucosid, 8 - 14 Gew.-% Fettalkohol mit 1 - 10 Mol Ethylenoxid pro Mol Fettalkohol, 10 - 17 Gew.-% 1,2-Propandiol und Ethanol, 0 - 1 Gew.-% Salz der Citronens·aure (bezogen auf freie S·aure) und 0 - 1 Gew.-% Natriumpolyphosphonat enthalten.

Gegebenenfalls k·onnen in allen diesen Mitteln Enzyme sowie Enzymstabilisatoren enthalten sein.

Die Mittel zeichnen sich durch eine gute Konfektionierbarkeit, Lagerstabilit·at und leichte Vermischbarkeit mit Wasser aus. Bei der Verwendung in maschinellen Waschverfahren zeigen sie zudem ein gutes Einsp·ulverhalten.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung der oben beschriebenen Fl·ussigwaschmittel. Dabei k·onnen die Fl·ussigwaschmittel in an sich bekannter Weise hergestellt werden. Vorzugsweise werden die ·Ols·aure und die C12- bis C16-Fetts·aure bzw. das C12-C16-Fetts·auregemisch und ggf. Citronens·aure zun·achst in einer auf 50 - 80 DEG C vorgew·armten Mischung, die Wasser, Natrium hydroxid und 1,2-Propandiol und ggf. Triethanolamin enth·alt, unter R·uhren gel·ost und in ihre Salze ·uberf·uhrt. Die ·ubrigen Bestandteile des Fl·ussigwaschmittels k·onnen in beliebiger Reihenfolge zugegeben werden. Vorteilhafterweise erfolgt die Zugabe von Alkylsulfat vor der Zugabe von Alkylglucosid und ggf. Fettalkoholethoxylat. Falls die Mittel Enzyme enthalten, werden diese als letzte Komponente bei Raumtemperatur in das Fl·ussigwaschmittel einger·uhrt. Beispiele

Erfindungsgem·asse Fl·ussigwaschmittel k·onnen aus den in Tabelle 1 aufgef·uhrten Komponenten zusammengesetzt sein, wobei im einzelnen bedeutet: (A) Natriumfettalkylsulfat mit einer C-Kettenverteilung von 1 Gew.-% C10, 62 Gew.-% C12, 23 Gew.-% C14, 11 Gew.-% C16, 3 Gew.-% C18; der Gehalt an freiem Fettalkohol im Fettalkoholsulfat betrug weniger als 1 Gew.-%. (B1) ·Ols·aure, technisch (B2) Kokosfetts·aure (C12-C18) Das Fetts·auregemisch (B1 + B2) enthielt insgesamt 10 Gew.-% Stearins·aure, bezogen auf das Fetts·auregemisch; technische ·Ols·aure bestand zu 12 Gew.-% aus Palmitins·aure. (C) C12-C14-Alkylglucosid (native Basis);

Oligomerisierungsgrad x = 1,4 (D) Natriumhydroxid (E) C12-C18-Fettalkohol mit 7 Ethylenoxidgruppen (EO) (F1) Ethanol (F2) 1,2-Propandiol (G) Triethanolamin (H) Citronens·aure (berechnet als freie Saure) (I) Natriumphosphonat: 1-Hydroxyethan 1,1-diphosphonat oder Diethylentriamin-pentamethylenphosphonat.

Die Mittel wurden in der Weise hergestellt, dass zun·achst eine Mischung aus Wasser, Natriumhydroxid (D), 1,2-Propandiol (F2) und ggf. Triethanolamin (G) auf 70 DEG C erw·armt wurde. In die warme L·osung wurden die Fetts·auren (B1) und (B2) und ggf. Citronens·aure (H) einger·uhrt. Die Zugabe von Phosphonat (I), Fettalkylsulfat (A), Alkylglucosid (C) und Fettalkoholethoxylat (E) erfolgte in der angegebenenen Reihenfolge unter st·andigem R·uhren. Nach Abk·uhlung auf 35 DEG C wurde der klaren L·osung Ethanol (F1) zugef·ugt. Nach dem Abk·uhlen auf Raumtemperatur erfolgte - falls gew·unscht - die Zugabe von Enzym, Formiat sowie Farb- und Duftstoffen, die zu den restlichen Bestandteilen geh·oren. EMI12.1 EMI13.1

Weitere erfindungsgem·asse Mittel werden erhalten, wenn das Fettalkylsulfat in der obigen Zusammensetzung teilweise oder ganz durch Lauryl-, Myristyl- oder Cetylsulfat, durch das Sulfatierungsprodukt von Oleylalkohol oder durch die Sulfatierungsprodukte von aus Palm- und Palmkern·ol und Talg gewonnenen Fettalkoholgemischen sowie durch Mischungen von diesen ersetzt wird.

Weitere erfindungsgem·asse Mittel werden auch erhalten, wenn die in der obigen Zusammensetzung angegebenen seifenbildenden ges·attigten Fetts·auren (B2) teilweise oder ganz durch Laurin-, Myristin- oder Palmitins·aure oder durch nat·urliche Fetts·auregemische wie hydriertem Talg sowie durch Mischungen von diesen ersetzt werden.

Ebenso werden weitere erfindungsgem·asse Mittel dadurch erhalten, dass das in den obigen Mitteln eingesetzte Fettalkoholethoxylat ganz oder teilweise durch reinen C12-, C14-, C16-, ges·attigten und unges·attigten C18-Fettalkohol mit 1 - 10 Ethylenoxidgruppen (EO) oder anderen nativen Fettalkoholmischungen, die beispielsweise aus Palm-, Palmkern·ol oder Talgfett gewonnen werden, durch C12-C14-Fettalkohol mit 3 EO, C12-C14-Fettalkohol mit 4 EO, C12-C18-Fettalkohol mit 3 EO, C12-C18-Fettalkohol mit 5 EO, durch ein Gemisch von C12-C18-Fettalkohol mit 5 EO und C12-C14-Fettalkohol mit 3 EO, durch Cetyloleylalkohol (Jodzahl 50 - 55) mit 2 EO, Cetyloleylalkohol (Jodzahl 50 - 55) mit 7 EO, Cetyloleylalkohol (Jodzahl 50 - 55) mit 50 % EO, durch ein Gemisch von Cetyloleylalkohol mit 5 EO und Cetyloleylalkohol mit 10 EO oder durch Mischungen von diesen ersetzt wird.

Ebenfalls erfindungsgem·asse Produkte werden erhalten, wenn das in der obigen Zusammensetzung angegebene Alkylglucosid ganz oder teilweise durch C12-Alkylglucosid mit x = 1,1 - 3, C14-Alkylglucosid mit x = 1,1 - 3, C16-Alkylglucosid mit x = 1.1 - 3, C18-Alkylglucosid mit x = 1,1 - 3 sowie Alkylglucosiden mit x = 1,1 - 3, deren Fettalkylrest sich von anderen technischen Fraktionen, die im wesentlichen ges·attigte Fettalkohole enthalten, ableitet, ersetzt wird.

Die erfindungsgem·assen Mittel zeichnen sich durch eine hautfreundliche Tensidkombination, die sehr gut biologisch abbaubar ist, aus.

Das Waschverm·ogen der Mittel 1 bis 16 bei 30 DEG C (Waschmittelkonzentration 3 g/l, Gewichtsverh·altnis von Textilgut zu Waschl·osung 1 : 40, Wasserh·arte 16 DEG d = 160 mg CaO/Liter) erwies sich bei einer von Hand durchgef·uhrten Waschbehandlung von Wolltextilien als befriedigend und mit bekannten Mitteln des Handels vergleichbar.

Die Pr·ufung der Waschleistung in einer Haushaltswaschmaschine mit horizontal angeordneter W·aschetrommel (Typ Miele W 760) erfolgte unter folgenden Bedingungen: Einlaugenverfahren Waschtemperatur: 60 DEG C Wasserh·arte: 16 DEG d (160 mg CaO/Liter) Waschmitteldosierung: 180 g Menge F·ullw·asche: 3 kg Dreifachbestimmung Anschmutzungen: I Staub/Hautfett auf Baumwolle II Staub/Hautfett auf veredelter Baumwolle III Staub/Hautfett auf Mischgewebe aus Polyester und veredelter Baumwolle IV Staub/Wollfett auf Wolle V Lippenstift auf Mischgewebe gem·ass III VI Make-up auf Mischgewebe gem·ass III VII Tee auf Baumwolle VIII Rotwein auf Baumwolle

Die optische Auswertung der Waschergebnisse (Tabelle 2) erfolgte mit einem Zeiss-Reflektometer bei 460 nm.

Id=Tabelle 2 Columns=9 Head Col 1: Mittel Head Col 2 to 9: % Remission bei Anschmutzugen SubHead Col 1: SubHead Col 2: I SubHead Col 3: II SubHead Col 4: III SubHead Col 5: IV SubHead Col 6: V SubHead Col 7: VI SubHead Col 8: VII SubHead Col 9:

VIII 2---55,8 45,646,344,045,2 6---58,4 47,544,746,142,7 859,660,360,1 59,947,546,245,3 44,0 1163,964,262,7 63,548,648,347,5 46,2 1462,462,561,3 -48,548,148,347,0 1561,961,863,0 -49,249,148,046,7 1662,962,961,7 62,448,447,247,9 44,5





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