Title:
Device for locking entrance doors by activating a burglar alarm installation
Kind Code:
B1
Abstract:
Abstract of EP0315766
The activation of a burglar alarm installation will also automatically lock those doors which have not been closed by means of the bolt. Conventional door locks will be used for this, without any appreciable changes being necessary. Built into the door frame is a locking electromagnet which, when the burglar alarm installation is activated, receives a pulse and thereby actuates a slide, thus ensuring an additional locking of the door. The opening of an even unlocked door is prevented until, when the burglar alarm installation is deactivated, a releasing electromagnet receives a pulse, with the result that the slide frees the door again. Burglar alarm and warning installations for protected regions.


Inventors:
Arndt, Kurt, Dipl.-Ing. (FH) (Kapellenstrasse 37, Alling, D-8031, DE)
Weissgerber, Wilhelm (Birkenstrasse 21, Puchheim, D-8039, DE)
Application Number:
EP19880115933
Publication Date:
12/02/1992
Filing Date:
09/28/1988
Export Citation:
Assignee:
FRIEDRICH MERK-TELEFONBAU GMBH (Rosenheimer Strasse 139, München, D-81671, DE)
International Classes:
E05B45/08; E05B47/06; E05B45/00; E05B47/06; (IPC1-7): E05B47/06
European Classes:
E05B45/08S; E05B47/06F
View Patent Images:
Foreign References:
DE3503933A
DE433321C
Claims:
1. Device for the locking of entrance doors on the activation of a burglar alarm installation, wherein for the activation of the burglar alarm installation one door must be locked and the state of all doors is electrically monitored, and wherein there is provided a block magnet, which is incorporated in the door frame, for additional electrical locking, characterised thereby that the block magnet consists of a locking electromagnet (VM) and an unlocking electromagnet (EM) and is incorporated in the door frame (Z), wherein the locking electromagnetic (VM) receives a signal on the activation of the burglar alarm installation (EMA) and in that case actuates a slide (S) which slides a steel bolt (STB) into a bore in the door (T) by way of a lever arm (HA) and prevents the opening of even an unlocked door (T) until, on the deactivation of the burglar alarm installation (EMA), an unlocking electromagnet (EM) receives a signal, whereby the steel bolt (STB) is again withdrawn by the slide (S) and the lever arm (HA).

2. Device for the locking of entrance doors on the activation of a burglar alarm installation, wherein for the activation of the burglar alarm installation one door must be locked and the state of all doors is electrically monitored, and wherein there is provided a block magnet, which is incorporated in the door frame, for additional electrical locking, characterised thereby that provided on a slide (S) actuable by electromagnets (VM, EM) is a nose (N) which engages in a notch of the lock catch (F) and prevents the opening of even an unlocked door (T) until, on deactivation of the burglar alarm installation (EMA), an unlocking electromagnet (EM) receives a signal, whereby the slide (S) again releases the lock catch (F).

3. Device according to claim 1, characterised thereby that an additional locking of the door (T) by way of the steel bolt (STB) takes place even then when the door is already locked.

4. Device according to claim 2, characterised thereby, that the lock catch (F) is even then additionally fixed when the door (T) is simply closed.

5. Device according to the claims 1 and 2, characterised thereby that provided in the door frame (2) are contacts (FK, MK, RK) for the monitoring of the closed state of the door (T), whereby the setting of the lock catch (F), of the electromagnets (EM, VM) and of the latch (R) can be recognised and that these criteria are interrogated by the burglar alarm installation (EMA).

6. Device according to the claims 1 and 2, characterised thereby, that provided in the door frame (Z) is a contact member (KS) which is guided by guide pins (FB) and pushed by the latch (R), whereby the latch contact (RK) is actuated.

7. Device according to claim 6, characterised thereby that the displaceable contact member (KS) so moves the slide (S) on repeated locking of the door (T) that the lock catch (F) is released.

8. Device according to claim 7, characterised thereby that the guide pins (FB) for the contact member (KS) have deformation zones (VB) which, when a forcible attempt at opening the door (T) occurs, effect a wedging of the contact member (KS), whereby the latch contact (RK) remains actuated.

9. Device according to the claims 1 and 2, characterised thereby that a circuit arrangement is provided, which conducts an acknowledgement signal, issued by the burglar alarm installation (EMA) when activation occurs, each time to the locking electromagnets (VM) of all door frames (Z), and that the acknowledgement signal is delivered to the unlocking electromagnets (EM) when deactivation occurs.

10. Device according to claim 9, characterised thereby that provided in the circuit arrangement is an electroacoustic transducer (W) whereby the acknowledgement signals issued by the burglar alarm installation (EMA) when activation occurs are made audible to the user.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln von Eingangstüren beim Scharfschalten einer Einbruchmeldeanlage, wobei für die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage eine Tür zugeschlossen werden muß, und der Zustand der übrigen Türen elektrisch überwacht wird, und wobei ein Blockmagnet zur zusätzlichen elektrischen Verriegelung vorgesehen ist.

Aus der DE-OS 35 03 933 ist ein Sperr- und Blockschloß mit integriertem Codeschloß bekannt. Dieses Sperr- und Blockschloß enthält einen Blockmagnet, der bei scharfgeschalteter Alarmanlage ein mechanisches Aufschließen verhindert. Nur dann, wenn eine geheime Codekombination richtig eingegeben wird, kann der Blockmagnet betätigt werden, so daß ein mechanisches Aufschließen ermöglicht wird. Dabei wird gleichzeitig die Alarmanlage frei oder unscharf geschaltet. Dieses Sperr- und Blockschloß mit integriertem Codeschloß ist in die Tür eingebaut, wobei das Zylinderschloß in besonderer Weise ausgeführt ist, so daß ein zusätzlicher Drehbereich vorhanden ist, womit die Eingabe von Codeziffern ermöglicht wird. Es ist in dieser Offenlegungsschrift nicht beschrieben, auf welche Weise weitere Türen automatisch zusätzlich gesichert werden können.

Eine elektrische Schloßsicherung ist aus der DE-PS 433 321 bekannt gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 2. Damit soll jeweils das Schloß einer Hotelzimmertür gesichert werden, wenn der Hotelgast abwesend ist. Dabei wird ein Elektromagnet eingeschaltet, wenn der Hotelgast seinen Schlüssel abgibt. Zu diesem Zweck wird der Zimmerschlüssel an einen Haken gehängt, welcher einen Kontakt betätigt, um den Stromkreis für den Elektromagneten zu schließen. Der Elektromagnet ist dann dauernd vom Strom durchflossen und zieht einen Anker an, dessen Verlängerung in eine Kerbe des Schloßriegels eingreift. Es handelt sich bei dieser Anordnung jeweils um eine Einzelsicherung von Türen, wobei durch Lichtsignale angezeigt wird, daß die elektrische Schloßsicherung betätigt ist. Diese Lichtsignale müssen demzufolge für jede einzelne Tür vorhanden sein. Dies bedeutet einen erheblichen Aufwand, und bei einer großen Anzahl von Zimmern wird eine große Fläche für die Anzeige und für die Schlüsselhaken benötigt. Um zu erkennen, daß eine Tür bei eingeschalteter Schloßsicherung gewaltsam geöffnet wird, müßten die Lampensignale laufend beobachtet werden, weil eine Alarmanlage nicht vorgesehen ist.

Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Verriegeln von Eingangstüren beim Scharfschalten einer Einbruchmeldeanlage anzugeben, womit es möglich ist, weitere Türen automatisch zu verriegeln, wenn die Einbruchmeldeanlage scharf geschaltet wird.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß es nicht erforderlich sein soll, eine zugedrückte Tür, bei der lediglich die Schloßfalle eingerastet ist, zusätzlich abzuschließen, wenn eine Einbruchmeldeanlage scharf geschaltet ist.

Zur Lösung dieser Aufgaben sind Merkmale vorgesehen, wie sie in den Patentansprüchen 1 oder 2 angegeben sind.

Damit wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß die Türschlösser unverändert beibehalten werden können, so wie sie handelsüblich angeboten werden. Die gesamte Anordnung befindet sich in der Türzarge, so daß an der Tür selbst keine nennenswerten Änderungen vorgenommen werden müssen. Bei der Ausführung nach Patentanspruch 2 genügt es, in die Schloßfalle eine Kerbe einzubringen. Beim Scharfschalten der Alarmanlage werden alle übrigen Türen, deren Zargen mit der Vorrichtung ausgestattet sind, zusätzlich durch einen elektromagnetisch betätigten Schieber verriegelt.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:

  • Figur 1 eine Schnittzeichnung der in eine Türzarge eingebauten Vorrichtung und den dazugehörigen Teil einer Tür mit Stahlbolzensicherung
  • Figur 2 eine Schnittzeichnung der in eine Türzarge eingebauten Vorrichtung und den dazugehörigen Teil einer Tür mit Schloßfallensicherung
  • Figur 3 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung der Einbruchmeldeanlage und der Elektromagnete

    In der Figur 1 sind die Umrisse eines Türschlosses dargestellt, welches in bekannter Weise einen Einsatz für einen Türdrücker und einen Einsatz für Schließzylinder aufweist, wie dies in Figur 2 etwas ausführlicher dargestellt ist. In das Schließblech der Türzarge Z ragen in ebenfalls bekannter Weise die Schloßfalle F und der Riegel R hinein. Der Riegel R hat zwei Schließstellungen und eine Ruhestellung, die bei unverschlossener Tür eingenommen wird. Wenn der Riegel durch einmalige oder zweimalige Umdrehung des Schlüssels in die Zarge eingeschoben wird, so wird, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist, ein Riegelkontakt RK betätigt. An der Schaltstellung des Riegelkontaktes RK kann die Einbruchmeldeanlage EMA erkennen, welche Türen T abgeschlossen sind. Zur Betätigung des Riegelkontaktes ist ein Kontaktstück KS vorgesehen, welches über einen Hebel H nur bei verschlossenem Zustand der Tür T ein Schalten dieses Kontaktes bewirkt. Das Kontaktstück KS ist durch Führungsbolzen FB geführt, so daß beim ordnungsgemäßen Schließen oder Aufschließen der Tür eine geradlinige Bewegung gewährleistet ist.

    Zusätzlich zu dem bisher beschriebenen Mechanismus ist im oberen Bereich des Schlosses ein Schieber S vorgesehen, welcher elektromagnetisch betätigt werden kann. Durch einen Stromimpuls auf den Verriegelungs-Elektromagnet VE wird der Schieber S nach unten bewegt, so daß über einen Hebelarm HA ein Stahlbolzen STB in die Tür T eingedrückt wird. Die Freigabe der Tür T wird elektromagnetisch dadurch bewirkt, daß ein Stromimpuls auf den Entriegelungs-Elektromagnet EM gegeben wird, wodurch der Schieber S nach oben bewegt wird und den Stahlbolzen STB aus der Tür T zieht. Dies geschieht automatisch, wenn die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage EMA aufgehoben wird. Beim anschließenden Aufschließen der Tür, also dann wenn der Riegel R ganz zurückgeschoben wird, öffnet sich der Riegelkontakt, wodurch die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage aufgehoben wird. Als Folge davon wird dann bei dieser und bei allen anderen Türen der Entriegelungs-Elektromagnet EM mit einem Stromimpuls beaufschlagt, so daß durch die Aufwärtsbewegung des Schiebers S die Verriegelung durch den Stahlbolzen STB aufgehoben wird.

    Die in Figur 2 dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung enthält ebenfalls einen Verriegelungs-Elektromagnet VM und einen Entriegelungs-Elektromagnet EM, womit ein Schieber S bewegt werden kann. An diesem Schieber S ist eine Nase N angebracht, welche beim elektromagnetischen Verriegeln der Tür T direkt in die Schloßfalle F eingreift, und diese im verriegelten Zustand festhält. In diesem Zustand kann die Schloßfalle F nicht mehr bewegt werden, und die Tür ist damit nicht mehr zu öffnen. Die Freigabe der Schloßfalle wird elektromagnetisch dadurch bewirkt, daß ein Stromimpuls auf den Entriegelungs-Elektromagnet EM gegeben wird, wodurch der Schieber nach oben bewegt wird und die Schloßfalle F freigibt. Dies geschieht automatisch, wenn die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage EMA aufgehoben wird. Der Schieber S kann jedoch auch mechanisch beim zweimaligen Zuschließen des Türschlosses durch das Kontaktstück KS nach oben gedrückt werden. Dabei wird die Schloßfalle F freigegeben. Beim anschließenden Aufschließen der Tür, also dann, wenn der Riegel R ganz zurückgeschoben wird, öffnet sich der Riegelkontakt, wodurch die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage EMA aufgehoben wird. Als Folge davon wird bei allen anderen Türen der Entriegelungs-Elektromagnet EM mit einem Stromimpuls beaufschlagt, so daß durch die Aufwärtsbewegung des Schiebers S die Verriegelung der Schloßfalle F aufgehoben wird.

    Sollte ein unbefugtes Öffnen der Tür T durch Manipulation oder Gewaltanwendung versucht werden, so verformen sich die Führungsbolzen FB des Kontaktstückes KS dergestalt, daß der Riegelkontakt RK auf jeden Fall geschlossen bleibt. Damit wird die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage aufrecht erhalten, so daß eine Alarmgabe erfolgen kann.

    Die in Figur 3 dargestellte Schaltungsanordnung dient dazu, das elektrische Zusammenwirken von Einbruchmeldeanlage EMA und der in der Türzarge Z eingebauten Vorrichtung zu gewährleisten. Zunächst wird beschrieben, welche Prozeduren erforderlich sind, um die Einbruchmeldeanlage EMA scharf zu schalten. Eine Scharfschaltung kann nur dann durchgeführt werden, wenn alle durch die Schloßfalle betätigten Fallenkontakte FK (siehe Fig. 1 und 2) geschlossen sind. Wenn eine Scharfschaltung gewünscht wird, so wird eine Taste TA betätigt, womit ein Potential auf eine zur Einbruchmeldeanlage EMA führende Leitung AQ gelegt wird. Nach dem Loslassen der Taste TA prüft die Einbruchmeldeanlage EMA, ob alle Fallenkontakte FK geschlossen sind. Dies geschieht durch Abfrage der jeweils einer Türzarge Z zugeordneten Überwachungsleitung ÜW. Dies Leitungen können jedoch auch zu einer Linie zusammengefaßt werden, wobei die Einbruchmeldeanlage EMA feststellen muß, ob ein vorbestimmter Strom- oder Spannungswert vorliegt, an dem erkennbar ist, ob alle Fallenkontakte FK geschlossen sind. Wenn diese Prüfung zu einem positiven Ergebnis führt, wird ein Quittungssignal in Form eines Impulses auf einen elektroakustischen Wandler W gegeben, dessen Ertönen die Scharfschaltebereitschaft der Einbruchmeldeanlage EMA signalisiert. Nun kann eines der Türschlösser geschlossen werden. Über der Riegelkontakt RK wird die Zentrale scharf geschaltet. Durch einen Quittungsimpuls wird die Scharfschaltung quittiert, wobei dieser Quittungsimpuls ebenfalls durch den elektroakustischen Wandler W hörbar gemacht wird. Gleichzeitig gelangt dieser Quittungsimpuls auf ein geöffnetes UND-Gatter G2 womit alle Verriegelungs-Elektromagnete VM angesteuert werden. Dadurch werden, wie zuvor beschrieben worden ist, alle übrigen Türen automatisch verriegelt.

    Wenn die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage EMA wieder aufgehoben werden soll, so muß dazu an einer mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüsteten Tür T das Türschloß ordnungsgemäß aufgeschlossen werden. Dabei öffnet sich der Riegelkontakt RK, und die Einbruchmeldeanlage EMA erkennt dies bei der laufenden Abfrage der Überwachungsleitung ÜW. Es wird daraufhin ein Quittungsimpuls abgegeben, der aber nun zunächst auf ein bistabiles Flip-Flop FF gelangt und dieses in die Arbeitslage kippt. Dadurch wird das zuvor geöffnete UND-Gatter G2 geschlossen und ein weiteres UND-Gatter G1 geöffnet, so daß dieser Quittungsimpuls auf die parallel geschalteten Entriegelungs-Elektromagnete EM aller Türen T gelangen kann. Damit werden, wie zuvor beschrieben worden ist, alle übrigen Türen T freigegeben.

    Das Unscharfschalten der Einbruchmeldeanlage EMA muß nicht unbedingt von der gleichen Tür T aus erfolgen, von der aus die Scharfschaltung eingeleitet wurde. Wenn eine solche Tür vorher nicht durch den Riegel R verschlossen war, so muß zunächst durch Zuschließen des Schlosses erreicht werden, daß der Riegelkontakt RK betätigt wird. Wenn dieser Kontakt RK dann beim Aufschließen wieder geöffnet wird, schaltet sich die Einbruchmeldeanlage EMA unscharf. Dabei werden die Verriegelungen an allen übrigen Türen aufgehoben.

    Sollte eine Störung oder ein Stromausfall in den zu den Elektromagneten führenden Stromkreisen auftreten, so ist es bei der Ausführung nach Figur 2 auch möglich, den Schieber S durch zweimaliges Zuschließen nach oben zu drücken. Nachdem anschließend erfolgenden Aufschließen kann dann die Tür T geöffnet werden.





  • <- Previous Patent (Apparatus and associ...)   |   Next Patent (Locking device again...) ->