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| 2318109 | Heating pad |
Die Erfindung betrifft eine Sitzbeheizung zum integrierten Einbau in Fahrzeugsitze, bestehend aus mindestens zwei oder mehreren Segmenten bzw. Flächen in beliebiger Formgebung, wobei diese aus mehreren flächigen, elektrisch miteinander verbundenen Heizkörpern bestehen, die der abschnittsweisen individuellen Sitzgestaltung angepaßt sind, und wobei die Verbindung zwischen den einzelnen Heizkörpern jeweils durch einen Heizleiter gebildet ist und dieser Heizleiter ineiner beidends in Teillängen in jeden der Heizkörper eingreifenden Umhüllung einliegend geführt ist.
Aus der EP-A-O 226 692 ist eine Sitzbeheizung der eingangs genannten Art bekannt. Dabei geht es um eine sichere, spannungsfreie Verlegung des Heizleiters im Bereich des sogenannten "Abspanngrabens", der im Polsterkern zwischen den elektrisch beheizten Sitz- bzw. Lehnenflächen angeordnet ist, wobei unterhalb des Abspanngrabens ein im Polsterkern eingebundener Spanndraht zur Befestigung und Spannung des Bezuges dient.
In der EP-A-O 226 692 werden die beiden beheizten Flächen der Sitzheizung durch eine winklige Anordnung der Verbindungsstege und Verstärkung der entsprechenden Heizleiterabschnitte durch Kupferbandgewirke oder Kupferbandgewebe stabilisiert. Dabei muß allerdings in Kauf genommen werden, daß sich bei einer direkt unter dem Bezugstoff liegenden Heizung die verstärkten Verbindungsstellen zwischen Heizdraht und Kupferlitze an der Oberfläche des Bezugstoffes abzeichnen. Ferner besteht die Gefahr des Abknickens und der an den Knickstellen auftretenden örtlichen Überhitzungen durch eine elektrische Verbindung zwischen Heizdraht und Kupferlitze.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile und Gefahrenquellen zu vermeiden und bei einer Sitzbeheizung der eingangs genannten Art einen weichen Übergang zwischen den einzelnen Heizkörpern zu bilden, der auch bei einer individuellen Sitzgestaltung und Formgebung sich dieser anpaßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Eine bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Sitzbeheizung ist im Patentanspruch 2 beschrieben.
Als besondere Eigenschaft der erfindungsgemäßen Sitzbeheizung kann die Schmiegsamkeit der elektrisch miteinander verbundenen Heizkörper sowie die Verwendung von Heizleitern geringer Stärke angegeben werden. Weitere Einzelheiten sind der nachfolgenden Beschreibung und den Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
Die beigefügte Zeichnung zeigt eine beispielsweise Lösung.
Die Heizfläche ist auf einer abziehbaren Tragfolie 2 aufgebaut. Eine zur Tragfolie 2 mit einer Klebeseite versehene Schicht 4, die aus einer hochplastischen Basis besteht, ist mit der Tragfolie 2 verbunden. An der gegenüberliegenden Seite nimmt die Schicht 4 einen Heizleiter 3 vollständig auf.
Die weiter aufliegende Schicht 5 ist eine nach außen nichtklebende Abdeckschicht; die Tragfolie 2 wird unmittelbar vor dem Einbau entfernt und die Schicht 4 an der Innenfläche des Bezuges fixiert.
Die Schicht 5 deckt zur Innenseite, d.h. zum Polsterkörper ab und ist diesem gegenüber beweglich.