The shoe binding consists of a rotary plate (3) which is mounted rotatably or swivellably on the snow board (2) and bears the actual binding (6, 7) in the form of an elongate support bar (6, 7). The rotary plate (3) can be fixed non-displaceably in any swivel position. For this purpose, a ring (9) with a toothing (12) on its inside is placed around the edge (14) of the rotary plate. The latter is held by a flange (4) which is screwed to the ring (9) on the board (2). A slide (10), which is radially displaceable in the rotary plate (3), engages under spring force in the toothing (12) on the ring (9) and secures the rotary plate (3) in any swivel position.
| FR2574660A | ||||
| FR2365355A | ||||
| DE1954512A1 | ||||
| DE1910788A1 |
SCHUHBINDUNG FUER SNOWBOARD
Neben dem konventionellen Skilauf tritt immer h·aufiger eine neue Disziplin auf den Skipisten in Erscheinung: Das "Snow-Board" - Fahren. Diese Sportart hat Verwandschaft mit dem Wellenreiten oder Surfen einerseits und mit dem Skateboard-, dem Rollbrettfahren andrerseits. An die Stelle der Wasserwellen oder der Skateboard-Bahn tritt dabei die Skipiste, welche ja ebene wie auch sehr wellige Oberfl·achen aufweist. Das Sportger·at, das sogenannte Snowboard, besteht im wesentlichen aus einem Brett mit einer ungef·ahren Breite von zwei bis f·unf Skibreiten. Seine Spitze ist nur leicht gebogen und zu einer etwas verbreiterten Schaufel ausgeformt, w·ahrend das Ende des Brettes schwalbenschwanzf·ormig ausgebildet ist. Zum Fahren steht nun der Fahrer quer zur Fahrtrichtung auf 2 H·uftbreiten. Die Richtung der beiden F·usse ist dabei unterschiedlich.
In der Regel wird der hintere Fuss fast rechtwinklig quer zur Fahrtrichtung auf dem Snowboard plaziert. Der vordere Fuss hingegen steht vorteilhaft etwa 45 DEG zur Fahrtrichtung beziehungsweise zur Brett-L·angsachse. Diese Fussstellung kann individuell abweichen, trifft jedoch im allgemeinen mehr oder weniger zu. Nun m·ussen nat·urlich die Bindungen entsprechend auf das Snowboard montiert sein, wobei bisher nur eine fixe Einstellung ber·ucksichtigt werden konnte. F·ahrt nun aber der eine Fahrer mit seinem linken Fuss voran, so tut dies der andere lieber mit dem rechten Fuss, genauso wie es eben rechts- und linksh·andige Menschen gibt. Ein und dasselbe Brett kann jedoch mit den bisherigen Schuhbindungen nur bedingt von mehereren Fahrern ben·utzt werden.
Durch die fixe Einstellung der Bindungen lassen sich diese nicht individuell an die gew·unschte optimale Einstellung mehrerer Ben·utzer anpassen.
Die vorliegende Erfindung stellt sich zur Aufgabe, eine Schuhbindung f·ur ein Snowboard zu schaffen, welche f·ur jeden Fahrer bez·uglich der Fussrichtungen beliebig ein stellbar ist.
Diese Aufgabe wird gel·ost von einer Schuhbindung f·ur ein Snowboard, die sich dadurch auszeichnet, dass sie auf dem Snowboard in horizontaler Richtung dreh- oder schwenkbar und in ann·ahernd jeder Schwenklage l·osbar fixierbar ist. In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausf·uhrung der Erfindung dargestellt.
Es zeigt: Fig. 1: Ein Snowboard mit erfindungsgem·assen Schuhbindungen in Gesamtansicht. Fig. 2: Die Schuhbindung in Gesamtansicht. Fig. 3: Die Schuhbindung in einem Schnitt durch den Drehteller.
Wie in Figur 1 gezeigt, sind die Schuhbindungen 1 auf der L·angsmitte des Snowboards 2 montiert, in einem Abstand von ungef·ahr 11/2 H·uftbreiten. Das Snowboard 2 kann von der hier gezeigten Form abweichen. Die Montageanlage der Bindungen 1 hingegen bleibt im wesentlichen dieselbe. Da die Bindungen 1 auf der L·angsmitte des Boards 2 angeordnet sind, bleibt das Brett bez·uglich der L·angsmitte symmetrisch, sodass dank der Verschwenkbarkeit der Bindungen 1 das Snowboard 2 von beiden Seiten bestiegen werden kann, einmal f·ur Rechtsh·ander, das andere Mal f·ur Linksh·ander.
Figur 2 zeigt eine einzelne Bindung in vergr·osserter Ansicht. Sie ist aufgebaut aus einem Drehteller 3, welcher eine plane Unterseite aufweist und bloss auf das Snowboard 2 aufgelegt wird, sodass der Drehteller 3 darauf gleitend dreh- oder schwenkbar ist. Die Unterseite des Drehtellers 3 weist einen mit ihr b·undigen, radial nach aussen weitergef·uhrten Rand 14 auf. Um den Rand 14 herum ist ein Ring 9 mit etwas gr·osserer Dicke als der Rand 14 auf das Board 2 gelegt. Der Drehteller 3 ist nun auf dem Snowboard 2 drehbar gehalten, indem ein Flansch 4 den Rand 14 wie auch den Ring 9 ·uberdeckt, wobei der Flansch 4 fest mit dem Ring 9 und dem Snowboard 2 selbst verschraubt ist. Hierzu dienen Schrauben 8 mit versenkten K·opfen.
Der Drehteller 3 ·uberragt nun den Flansch 4 und ist dreh- oder schwenkbar, aber translatorisch unverr·uckbar an der Innenseite des Rings 9 gef·uhrt und vom Flansch 14 gehalten. Im Drehteller 3 sind Pressnuten vorgesehen, in denen ein geschlossener Tragb·ugel 5 kraftschl·ussig verklemmt ist. Die beiden Enden dieses B·ugels 5 tragen die vordere 6 und hintere Vorrichtung zur Befestigung des Schuhs. Die vordere 6 wird auch Sohlenhalter genannt und besteht aus einem einfachen B·ugel 6, der dazu bestimmt ist, an den oberen Sohlenrand der Schuhspitze angelegt zu werden. Dieser B·ugel ist um seine beiden Befestigungspunkte schwenkbar.
Auch die hintere Vorrichtung 7, welche den sogenannten Fersenhalter 7 bildet, besteht aus einem ·ahnlich einfachen B·ugel 7, an dem ein Formst·uck 15 aus Kunststoff schwenkbar angebracht ist. Dieser Formst·uck 15 enth·alt einen durchgehenden Querstab 16, der am B·ugel 7 einen Anschlag bildet. Das Formst·uck 15 wird nun bei geschlossener Bindung auf den oberen Sohlenrand des Absatzes, beziehungsweise auf einen speziell vorhandenen Rand am Schuhhinterteil gepresst. Beide B·ugel 6 und 7 k·onnen gegen die Mitte des Tragb·ugels 5 hin vollst·andig abgeschwenkt werden. In dieser abgeklappten Lage lassen sie sich quer zum Tragb·ugel 5 leicht zusammendr·ucken, wodurch eine Rastung auf der Unterseite des Tragb·ugels 5 freigegeben wird.
Die B·ugel 6 und 7 lassen sich sodann frei l·angs dem Tragb·ugel 5 auf diesem verschieben, wodurch die M·oglichkeit gegeben ist, die Bindung f·ur verschiedene Schuhgr·ossen einzustellen.
Werden die B·ugel wieder losgelassen und aufgeschwenkt, so greift die Rastung wieder ein und der Fersen- 7 und Sohlenhalter 6 sind unverr·uckbar auf dem Tragb·ugel 5 gehalten. Der Drehteller 3 weist beidseits abgeschr·agte Fl·achen 14 auf, damit neben den Schuhen keine Kanten vorstehen.
Figur 3 stellt den Mechanismus dar, mittels dem der Drehteller 3 in ann·ahernd jeder Schwenklage fixierbar ist. In den Drehteller 3 ist eine radial verlaufende Aussparung 17 eingelassen. In dieser Aussparung 17 ist ein Schieber 10 gef·uhrt und gehalten, sodass er bez·uglich dem Drehteller 3 in radialer Richtung verschiebbar ist. Hinter dem Schieber 10 ist eine Druckfeder 11 angeordnet, welche ihn stets radial nach aussen dr·uckt. Der Ring 9 weist an seiner Innenseite eine Verzahnung 12 auf. Der Schieber 10 andrerseits hat an seiner Spitze ebenfalls eine Verzahnung 13, welche aus ein oder mehreren, mit Vorteil konischen Z·ahnen besteht. Diese Z·ahne 13 greifen in die Verzahnung 12 am Ring 9 ein und fixieren eine gew·unschte Schwenklage des Drehtellers 3 unverr·uckbar. Durch die konische Verzahnung wird erreicht, dass der Schieber 10 ohne Spiel in die Verzahnung des Rings 9 eingreift.
Er wird ja von der Druckfeder 11 permanent an die Innenseite des Rings 9 gedr·uckt. Soll nun eine andere Fussrichtung eingestellt werden, so schiebt man den Schieber 10 von der Aussparung 17 her gegen die Kraft der Feder 11 zur·uck, wodurch er sich aus der Verzahnung l·ost und den Drehteller 3 zum Drehen oder Schwenken freigibt. In der neuen Schwenklage l·asst man den Schieber 10 wieder los. Kraft der Druckfeder 11 wird er sofort radial nach aussen hin verschoben und greift wieder in die Verzahnung am Ring 9 ein. Der Drehteller 3 ist dadurch wieder fixiert und in seiner Lage gesichert.
Durch den Aufbau der erfindungsgem·assen Schuhbindung mit einem Flansch 4, welcher den Rand 14 wie auch den Ring 9 mit Verzahnung 12 vollst·andig abdeckt, wird verhindert, dass Schnee, Schmutz oder sonstige Fremdk·orper in die Verzahnung oder unter die Gleitfl·ache des Drehtellers 3 geraten.
Die erfindungsgem·asse Schuhbindung erlaubt eine optimale Einstellung der Fussrichtungen f·ur jeden Fahrer, sei es ein Rechts- oder Linksh·ander. Der Verstellmechanismus erlaubt eine schnelle und sichere Verstellung der Bindung ohne besondere Hilfsmittel.