| DE3220090A | ||||
| GB2073316A | ||||
| 4570601 | Fuel delivery pipe |
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es sind bereits Kraftstoffeinspritzventile bekannt, bei denen die elektrische Kontaktierung durch einzelne Stecker erfolgt, die nacheinander auf jedes zugeordnete Kraftstoffeinspritzventil gesteckt werden. Solche Stecker sind aus dem Dokument DE-A-3 220 090 bekannt. Dieses bedeutet einen erheblichen Aufwand bei der Montage der Kraftstoffeinspritzventile an der Brennkraftmaschine, da zunächst die Kraftstoffeinspritzventile in die einzelnen dafür vorgesehenen Öffnungen an den Einzelansaugrohren der Zylinder der Brennkraftmaschine eingesteckt werden und danach durch einzelne Spannpratzen, die axiale Fixierung der Kraftstoffeinspritzventile in diesen Öffnungen erfolgt. Anschließend daran wird auf jedes Kraftstoffeinspritzventil der mit dem elektronischen Steuergerät elektrisch leitend verbundene Stecker gesteckt. Das Dokument US-A-4 570 601 offenbart eine Vorrichtung bei dem die Zuleitung von Strom zu den Kraffstoffeinspritzventilen mittels einer einzigen Kontaktierungsleiste erfolgt. Auf dieser Kontaktierungsleiste sind sowohl Steckkontaktelemente für die Kontaktierung jedes einzelnen Ventils als auch Steckkontaktelemente für den Anschluß des Steuergeräts und elektrische Leitungen montiert. Dieser Vorrichtung offenbart jedoch Lediglich eine Kontaktierungsleiste die sowohl Strom- wie auch Treibstoffleitungen umfaßt, was engere Toleranzen erfordert.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die elektrische Kontaktierung mehrerer Kraftstoffeinspritzventile mittels den an der Kontaktierungsleiste angeordneten Steckern in einem Arbeitsgang gleichzeitig erfolgt und dabei auch zugleich eine Kraft in axialer Richtung auf die Kraftstoffeinspritzventile ausgeübt werden kann, durch die die Kraftstoffeinspritzventile in axialer Richtung fixierbar sind. Es können auch die Kraftstoffeinspritzventile auf die Stecker der Kontaktierungsleiste gesteckt und dann mittels der Kontaktierungsleiste gemeinsam in die Öffnungen an den Einzelansaugrohren bzw. Zylindern am Zylinderkopf der Brennkraftmaschine eingeführt werden.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Vorrichtung möglich.
Vorteilhaft ist es, die Stecker aus einem ersten und zweiten Steckerteil auszubilden und die Steckerteile so miteinander zu verbinden, daß eines der Steckerteile durch eine Steckeröffnung der Kontaktierungsleiste hindurchgreift und die Kontaktierungsleiste zwischen den beiden Steckerteilen gehalten wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Stecker an der aus Kunststoff gefertigten Kontaktierungsleiste ausgebildet sind.
Vorteilhaft ist es ebenfalls, an der Kontaktierungsleiste einen mit den zweiten elektrisch leitenden Kontaktelementen der Stecker ver bundenen Anschlußstecker anzuordnen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgestalteten Kontaktierungsleiste in Draufsicht, Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Figur 1, Figur 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 1, Figur 4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgestalteten Kontaktierungsleiste in geschnittener Draufsicht, Figur 5 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Kontaktierungsleiste in geschnittener Draufsicht, Figur 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Figur 5, Figur 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII in Figur 5, Figur 8 eine Teildarstellung der zweiten Kontaktelemente in geändertem Maßstab, Figur 9 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Kontaktierungsleiste, Figur 10 einen Schnitt entlang der Linie X-X in Figur 9, Figur 11 einen Schnitt entlang der Linie XI-XI in Figur 9, Figur 12 eine Teilansicht einer bandförmigen Kontaktschiene mit einem Flachstecker.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur elektrischen Kontaktierung von elektromagnetisch betätigbaren Kraftstoffeinspritzventilen 1 nach den Figuren 1 bis 3 sind vier Kraftstoffeinspritzventile 1 in gestufte Aufnahmeöffnungen 2 von Einzelansaugrohren oder an Zylindern 3 unmittelbar vor den Einlaßventilen von gemischverdichtenden fremdgezündeten Brennkraftmaschinen eingesetzt. Dem nicht dargestellten Einspritzende des Kraftstoffeinspritzventiles 1 abgewandt weist das Kraftstoffeinspritzventil ein Kopfende 4 auf, aus dem als erste elektrisch leitende Kontaktelemente ausgebildete Kontaktstifte 5, in der Regel zwei, herausragen. Die Kontaktstifte 5 erstrecken sich etwa in Richtung der Längsachse 6 des Kraftstoffeinspritzventiles 1 und sind elektrisch leitend mit einer nicht dargestellten Magnetspule verbunden. Vorzugsweise weisen die Kontaktstifte 5 einen rechteckförmigen Querschnitt auf. Die elektrische Verbindung jedes einzelnen Kraftstoffeinspritzventiles mit einem elektronischen Steuergerät 8 erfolgt über Stecker 9, wobei jedem Kraftstoffeinspritzventil 1 ein Stecker 9 zugeordnet ist. Die Kraftstoffeinspritzventile 1 und das Steuergerät 8 sind Komponenten einer Kraftstoffeinspritzanlage, bei der die Dosierung der über die Kraftstoffeinspritzventile 1 eingespritzten Kraftstoffmenge in Abhängigkeit von dem elektronischen Steuergerät 8 eingegebenen Betriebskenngrößen der Brennkraftmaschine wie Ansaugluftmenge 10, Last 11, Temperatur 12 und andere erfolgt. Gemäß der Erfindung sind die Stecker 9 an einer gemeinsamen Kontaktierungsleiste 14 angeordnet, die ganz flach ausgebildet sein oder entsprechend den Zeichnungen eine beispielsweise wannenförmige Gestalt haben und aus Blech ausgebildet sein kann. Bei der wannenförmigen Gestalt der Kontaktierungsleiste 14 ist ein Randbereich 15 am Umfang der gesamten Kontaktierungsleiste etwa rechtwinklig gegenüber einem ebenen Innenbereich 16 abgebogen. Dieser abgebogene Randbereich 1 kann sich auch nur über einen Teilbereich des Umfanges der Kontaktierungsleiste erstrecken, beispielsweise nur über einen oder beide Randbereiche an den Schmalseiten der Kontaktierungsleiste oder über eine oder beide Randbereiche an den Längsseiten der Kontakierungsleiste 14. Die Kontaktierungsleiste kann aus Metall, Kunststoff oder Keramik bestehen und weist Befestigungslöcher 17 auf, durch welche Schrauben 18 gesteckt und zur Befestigung der Kontaktierungsleiste an der Brennkraftmaschine in die Wandung der Brennkraftmaschine eingeschraubt werden können. Die dargestellte Kontaktierungsleiste 14 hat eine längliche gerade Form, die Kontaktierungsleiste könnte jedoch ebenfalls in Längsrichtung eine gebogene Form aufweisen, falls die Kraftstoffeinspritzventile nicht in einer Linie hintereinander angeordnet sind. Die dargestellte Kontaktierungsleiste 14 weist vier in axialer Richtung der Kontaktierungsleiste mit Abstand zueinander angeordnete Stecker für vier einzelne Kraftstoffeinspritzventile 1 auf. Zu den einzelnen Steckern 9 führen elektrische Leitungen 20, die entweder von einem gestrichelt dargestellten und an der Kontaktierungsleiste angeordneten Anschlußstecker 21 ausgehen oder zu einem Kabelstrang 22 führen, der entweder über eine nicht dargestellte Steckverbindung oder direkt mit dem elektronischen Steuergerät 8 verbunden ist. Über den Anschlußstecker 21 kann ebenfalls eine Steckverbindung mit einem gestrichelt dargestellten Gegenstecker 23 hergestellt werden, der mit dem Kabelstrang 22 verbunden ist. Die axialen Abstände und die Lage der Stecker 9 zueinander an der Kontaktierungsleiste richten sich nach den Abständen und der Lage der Kraftstoffeinspritzventile 1 an der Brennkraftmaschine.
Durch die an der gemeinsamen Kontaktierungsleiste 14 angeordneten Stecker 9 ist bei der Montage eine gleichzeitige Herstellung einer Steckverbindung zwischen allen Kraftstoffeinspritzventilen 1 und den Steckern 9 möglich. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird jeder Stecker 9 aus einem ersten Steckerteil 25 und einem zweiten Steckerteil 26 gebildet. Das zweite Steckerteil 26 weist einen sich in Richtung der Längsachse 6 erstreckenden Ansatz 27 auf, der durch eine Steckeröffnung 28 im Innenbereich 16 der Kontaktierungsleiste 14 hindurchgreift und in eine Aufnahmeöffnung 29 des andererseits der Kontaktierungsleiste 14 angeordneten ersten Steckerteils 25 hineinragt. Der Kontaktierungsleiste 14 zugewandt weist das erste Steckerteil 25 in das Innere der Aufnahmeöffnung 29 ragende Rastnasen 30 auf, die bei der Montage mit dem zweiten Steckerteil 26 in eine Rastnut 31 am Ansatz 27 des zweiten Steckerteiles 26 einrasten und somit das erste Steckerteil 25 und das zweite Steckerteil 26 in axialer Richtung zueinander fixieren. Es ist natürlich auch eine andere Befestigungsart der beiden Steckerteile 25, 26 aneinander denkbar, beispielsweise könnten die Rastnasen am Ansatz 27 und die Rastnut könnte am ersten Steckerteil 25 ausgebildet sein. In diesem Zustand stützt sich eine Anschlagnase 33 des Bodens 34 der topfförmigen Aufnahmeöffnung 29 an der Stirnfläche 35 des Ansatzes 27 ab und zwischen dem Boden 34 und der Stirnfläche 35 wird ein die Anschlagnase umgebender Steckerdichtring 36 verspannt. Das erste Steckerteil 25 und das zweite Steckerteil 26 sind vorteilhafterweise aus Kunststoff gefertigt und haften oder klemmen zwischen sich die Kontaktierungsleiste 14, wozu die beiden Steckerteile die Steckeröffnung 28 nach außen hin überragen, wobei gegebenenfalls in axialer Richtung durchaus zwischen den Steckerteilen und der Kontaktierungsleiste ein Spiel vorhanden sein kann. In dem ersten Steckerteil 25 sind zweite elektrisch leitende Kontaktelemente 37 mit ihrem einen Ende eingegossen, deren andere Enden innerhalb des Steckerdichtringes liegend in die Aufnahmeöffnung 29 ragen und auf die Kontaktstifte 5 ausgerichtet sind, die sie teilweise unter Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung umgreifen. Die zweiten elektrisch leitenden Kontaktelemente sind dabei innerhalb des ersten Steckerteiles 25 elektrisch leitend mit je einer elektrischen Leitung 20 verbunden und sind vorteilhafterweise anderen Endes als sogenannte Flachstecker ausgebildet. Im montierten Zustand umgreift das zweite Steckerteil 26 mit einer beispielsweise rechteckförmig ausgebildeten Übergreiföffnung 38 das zumindest ebenfalls teilweise mit einem rechteckförmigen Querschnitt versehene Kopfende 4 und stützt sich mit seiner Steckerstirnfläche 39 an einem Bund 40 des Kraftstoffeinspritzventiles 1 ab, der andererseits auf diese Weise gegen einen Rand 41 der gestuften Aufnahmeöffnung 2 gepreßt wird, wodurch das Kraftstoffeinspritzventil in axialer Richtung fixiert wird. Der Bund 40 kann auch an einem Zwischenring 42 ausgebildet sein, wie er in Figur 3 dargestellt ist, und der mit einer Zentralöffnung 43 das Kopfende 4 umgreifend am Kraftstoffeinspritzventil 1 anliegt. Im auf das Kopfende 4 des Kraftstoffeinspritzventiles 1 aufgesteckten Zustand des Steckers 9 ragen die Kontaktstifte 5 von der einen Seite und die Flachstecker 37 von der anderen Seite in je eine von der Übergreiföffnung 38 zur Stirnfläche 35 des Ansatzes 27 verlaufenden Durchgangsöffnung 44 und stellen eine elektrisch leitende Steckverbindung her. Die Durchgangsöffnungen 44 haben in etwa den gleichen Abstand zueinander, wie die Kontaktstifte 5. Die Abdichtung zwischen dem Stecker 9 und der Aufnahmeöffnung 2 kann durch einen Dichtring 45 erfolgen, der in eine Umfangsnut 52 des zweiten Steckerteiles 26 eingelegt ist und an der Wandung der Aufnahmeöffnung 2 unter Spannung anliegt.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Figur 4 sind die gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 3 gleichbleibenden und gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Die Kontaktierungsleiste 46 und die Stecker 9 sind bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Figur 4 als ein gemeinsamen Teil aus Kunststoff gefertigt, z.b. als Spritzgußteil. Dabei ist die Kontaktierungsleiste 46 ebenfalls langgestreckt ausgebildet. Wie in den Figuren 6 und 7 beispielsweise dargestellt ist, sind verschiedene Querschnitte der Kontaktierungsleiste 46 möglich. Entsprechend Figur 6 kann die Kontaktierungsleiste 46 eine umlaufende ebene Grundplatte 47 aufweisen, die in ihrem mittleren Bereich in Einspannabschnitte 48 und Steckerabschnitte 49 übergeht. Die Einspannabschnitte 48 und die Steckerabschnitte 49 erheben sich jeweils auf der den Kraftstoffeinspritzventilen 1 abgewandten Seite über die Grundplatte 47 hinaus. So ist beispielsweise jeder Einspannabschnitt 48 wannenförmig ausgebildet, mit einem der Grundplatte 47 zugewandten kreuzförmigen Spannboden 50, der bei ausreichender Festigkeit möglichst wenig Material benötigt und durch dessen Befestigungslöcher 17 die Schrauben 18 zur Einspannung der Kontaktierungsleiste 46 einführbar sind. Der beispielsweise kreuzförmige Spannboden 50 kann einen das Befestigungsloch 17 aufnehmenden kreisförmigen Mittelbereich aufweisen, von dem sternförmig beispielsweise vier Stege unter Bildung von Aussparungen 51 zur Grundplatte 47 hin verlaufen. Jeder wannenförmige Einspannabschnitt 48 weist von der Grundplatte 47 fortführende Seitenwände 53 auf, in denen zumindest teilweise von der Leistenstirnfläche 60 ausgehende Schlitze 54 ausgespart sind, durch die elektrische Leitungen 20 zu den einzelnen Steckern 9 bzw. zweiten elektrisch leitenden Kontaktelementen 37 der Stecker 9 geführt sind. Die elektrischen Leitungen 20 können als Runddraht oder bandförmige Kontaktschienen ausgebildet sein, wie beispielsweise im Querschnitt in den Figuren 6 und 8 dargestellt ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4 sind die elektrischen Leitungen 20 so angeschlossen, daß die einzelnen Kraftstoffeinspritzventile 1 elektrisch parallel geschaltet sind, so daß alle durch die Kontaktierungsleiste 46 kontaktierten Kraftstoffeinspritzventile 1 gleichzeitig erregbar sind. Die elektrischen Leitungen 20 können, wie bereits zu Figur 1 ausgeführt wurde, als Einzelleitungen aus der Kontaktierungsleiste 46 herausgeführt werden und als Kabelstrang 22 zum elektronischen Steuergerät 8 führen, oder entsprechend der Darstellung in Figur 5 und der Beschreibung zu Figur 1 mit einem an der Kontaktierungsleiste 46 angeformten Anschlußstecker 21 in Verbindung stehen. Die auch als elektrische Leitungen dienenden bandförmigen Kontaktschienen 20 können im Bereich der Stecker 9 als zweite Kontaktelemente 37 in Form von Flachsteckern ausgebildet sein, indem dieser Bereich der Kontaktschiene in einem Biegeverfahren zu einem Flachstecker geformt wird, dessen Querschnitt eine U-Form aufweist mit Schenkeln, die in Richtung zu den Kontaktstiften 5 hin offen sind und diesen unter Spannung teilweise umgreifen. Zweckmäßigerweise ist dabei der Kontaktstift 5 mit einem rechteckförmigen Querschnitt versehen. Dem offenen Ende des Flachsteckers 37 abgewandt weist der Flachstecker eine Durchstecköffnung 55 auf, die zweckmäßigerweise bei einem rechteckigen Kontaktstift 5 ebenfalls rechteckförmig ausgebildet ist und ein Hindurchstecken des Kontaktstiftes 5 ermöglicht, wobei in Längsrichtung die Durchstecköffnung 55 wesentlich länger ausgebildet ist als der Kontaktstift, um genügend Spiel als Toleranzausgleich zur Verfügung zu haben. Die elektrischen Leitungen 20 können auch in Leitungsnuten 56 der Grundplatte 47 (siehe Figur 6) geführt sein. Stützstege 57 von der Grundplatte 47 zu den Seitenwänden 53 oder zum Stecker 9 verlaufend gewährleisten eine ausreichende Steifigkeit der Kontaktierungsleiste 46.
Entsprechend den Erfordernissen wechseln sich Einspannabschnitte 48 und Steckerabschnitte 49 der Kontaktleiste 46 ab. In Figur 7 ist beispielsweise ein Querschnitt durch einen Steckerabschnitt 49 dargestellt, der sich topfförmig aus der Grundplatte 47 wie die Seitenwände 53 erhebt und mit einer Auswölbung 59 das Kopfende 4 des Kraftstoffeinspritzventiles 1 umgreift, das in die sacklochförmig ausgebildete Übergreiföffnung 38 der Auswölbung 59 hinein ragt und dort mit seinen Kontaktstiften 5 in die Flachstecker 37 eingreift, die mit den elektrischen Leitungen 20 verbunden in den Steckern 9 innerhalb der Übergreiföffnung 38 gehalten werden. Die elektrischen Leitungen können ebenfalls im Bereich der Steckerabschnitte 49 in in den Wandungen des Steckerabschnittes ausgebildeten Schlitzen 54 oder Leitungsnuten 56 geführt werden. Im Bereich der Steckerabschnitte 49 gehen die Seitenwände 53 der Einspannabschnitte 48 in die Auswölbung 59 über. Die Grundplatte 47 weist an ihrer der Auswölbung 59 abgewandten Leistenstirnfläche 60 eine Vertiefung 61 auf, mit der die Kontaktierungsleiste 46 den Bund 40 übergreift und, wie oben bereits zu dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, hierdurch das Kraftstoffeinspritzventil 1 in axialer Richtung zur Fixierung verspannt. Die Vertiefung 61 ist wie auch eine an der Leistenstirnfläche 60 ausgebildete Ringnut 62 zum Einzelsaugrohr bzw. Zylinder 3 hin offen. In die Ringnut 62 ist ein Dichtring 63 eingelegt, der in der Grundplatte 47 verlaufend bei mittels der Schrauben 18 angeschraubter Kontaktierungsleiste 46 zwischen der Kontaktierungsleiste 46 und den Einzelansaugrohren bzw. Zylindern 3 zu den Kraftstoffeinspritzventilen 1 hin abdichtet.
Das dritte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kontaktierungsleiste 46 verwendet die gleichen Bezugszeichen für gleichwirkende und gleiche Teile, wie sie bisher für die vorhergehenden Ausführungsbeispiele verwendet wurden. Die ebenfalls aus Kunststoff gemeinsam mit den Steckern 9 gefertigte Kontaktierungsleiste 46, die in den Querschnitten von Einspannabschnitt 48 und Steckerabschnitt 49 ebenfalls Querschnitte entsprechend den Figuren 6 und 7 aufweist, unterscheidet sich lediglich durch die Anbringung eines Anschlußsteckers 21 und die Führung der elektrischen Leitungen 20 von dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Figur 4. Bei dem dritten Ausführungsbeispiel nach Figur 5 sind die elektrischen Leitungen 20 so geführt, daß die durch die Kontaktierungsleiste 46 kontaktierten Kraftstoffeinspritzventile 1 nacheinander oder in Gruppen durch das elektronische Steuergerät erregbar sind.
Bei dem vierten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 9 bis 12 sind die gegenüber den bisherigen Ausführungsbeispielen gleichbleibenden und gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Kontaktierungsleiste 70 aus Kunststoff gefertigt, z.B. äls Spritzgußteil. Die Kontaktierungsleiste 70 ist lang gestreckt ausgebildet und weist mit Abstand zueinander erhaben angeformte Hauben 71 auf, die ein Gehäuse für jeden Stecker 9 bildend je eine sacklochförmige Steckeröffnung 72 haben. Die Hauben 71 ragen aus einer Grundplatte 73 der Kontaktierungsleiste 70 heraus. Zwischen den Hauben 71 erstreckt sich in Längsrichtung der Kontaktierungsleiste 70 eine Versteifungsrippe 74. Den Hauben 71 und der Versteifungsrippe 74 abgewandt verläuft innerhalb der Kontaktierungsleiste 70 eine zur Leistenstirnfläche 75 hin, mit der die Kontaktierungsleiste an der Brennkraftmaschine anliegt, offene Längsnut 76, die die einzelnen Steckeröffnungen 72 schneidet und miteinander verbindet. Die Steckeröffnungen 72 sind zur Längsnut 76 und der Leistenstirnfläche hin offen. In einer Ringnut 62 der Leistenstirnfläche 75 kann ein Dichtring 63 angeordnet sein, der sich an einer geeigneten Anlagefläche der Brennkraftmaschine abstützt, so daß die Längsnut 76 im wesentlichen nach außen hin abgedichtet ist. Die Befestigung der Kontaktierungsleiste 70 an der Brennkraftmaschine erfolgt mittels Schrauben 18. Hierfür weist die Kontaktierungsleiste mit Abstand zueinander Befestigungslöcher 17 auf, in die eine Zentrierbuchse 78 eingesetzt sein kann, die in eine Zentrieröffnung 79 der Brennkraftmaschine mit engem Spiel ragt. In eine Schraubenöffnung 80 der Zentrierbuchse 78 ist die Schraube 18 eingesetzt und mit einer Gewindebohrung 81 der Brennkraftmaschine verschraubt. In Figur 9 sind vier Schrauben 18 an der Kontaktierungsleiste vorgesehen und vier Stecker 9.
Beim Anschrauben der Kontaktierungsleiste 70 an der Brennkraftmaschine kann die Leistenstirnfläche 75 dazu dienen an dem Bund 40 jedes Kraftstoffeinspritzventiles 1 anzugreifen und jedes Kraftstoffeinspritzventil in axialer Richtung zu verspannen.
Zur Längsnut 76 hin offen sind ebenfalls in Längsrichtung der Kontaktierungsleiste 70 verlaufende Kontaktschienennuten 82 vorgesehen, die die einzelnen Steckeröffnungen 72 schneiden und symmetrisch zur Leistenachse 83 verlaufen. Die beiden Kontaktschienennuten 82 dienen der Aufnahme und Führung je einer als elektrische Leitung dienenden bandförmigen Kontaktschiene 85. Jede Kontaktschiene 85 steht über den Anschlußstecker 21 mit dem elektronischen Steuergerät in Verbindung. Wie in Figur 10 in den beiden rechten Steckeröffnungen 72 und in Figur 12 in geändertem Maßstab gezeigt, ist jede Kontaktschiene 85 aus ihrer Bandebene heraus unter Bildung von einzelnen Bögen 86 mäanderförmig gebogen, so daß jeder Bogen 86 in eine Steckeröffnung 72 ragt. Dabei kann jeder Bogen 86 mit Ausgleichswölbungen 87 versehen sein, die einen gewissen Längenausgleich gewährleisten. Im Bereich der Stecker 9 ist jeder Bogen 86 mit einem als zweites Kontaktelement dienenden Flachstecker 37 elektrisch leitend verbunden, z.B. verschweißt, verklemmt oder verlötet.
In jede Steckeröffnung 72 ist zur Bildung je eines Steckers 9 ein Einsatzkörper 88 eingesetzt, der mit einer Haube 71 durch eine Schraube oder eine Rastverbindung verbunden sein kann. In Figur 9 ist lediglich ein Einsatzkörper 88 in der zweiten Steckeröffnung 72 von links dargestellt, und in Figur 10 ist lediglich in der ersten und der zweiten Steckeröffnung 72 von links je ein Einsatzkörper gezeigt. Jeder Einsatzkörper 88 weist Führungsnuten 89 auf, die sich etwa parallel zur Steckerlängsachse 6 erstrecken und je einen Bogen 86 der Kontaktschienen 85 führen. Außerdem weist jeder Einsatzkörper 88 entsprechend der erforderlichen Anzahl der Flachstecker 37 Halteöffnungen 90 auf, die jeden Einsatzkörper 88 in Richtung der Steckerlängsachse kerlängsachse 6 durchdringen und zur Halterung der Flachstecker 37 dienen. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei Halteöffnungen 90 zur Aufnahme von je einem Flachstecker 37 im Einsatzkörper 88 vorgesehen, so daß jeder Kontaktstift 5 jedes Kraftstoffeinspritzventiles 1 mit einem der Flachstecker 37 elektrisch in Verbindung gebracht werden kann.
Die Kontaktierungsleiste 70 ermöglicht, wie bereits zu den weiteren Ausführungsbeispielen beschrieben, die gleichzeitige Herstellung einer Steckverbindung zwischen allen Kraftstoffeinspritzventilen 1 und den Steckern 9.