This tennis string (1) comprises a coated elastic core made from untwisted or twisted plastic fibres (2). In order to achieve an improved combination of the desired properties, i.e. elasticity, high ball acceleration, tear strength and playing comfort when used as tennis racquet stringing, with weathering resistance and long life, the core fibres (2) comprise aramid "KEVLAR" (R). The aramid fibres (2), which are, for example, pleated, preferably have a coating (3) of fluorocarbon resin, in particular polytetrafluoroethylene or fluoroethylene-propylene or a copolymer of ethylene and tetrafluoroethylene.
| GB2126614A | ||||
| GB1531652A | ||||
| FR2356762A | ||||
| DE3133231A1 | ||||
| GB1101384A |
Tennissaite, daraus bestehende Tennisschl·agerbesaitung und Verfahren zur Herstellung der Tennissaite
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tennissaite aus einem beschichteten elastischen Kern aus unverzwirnten oder verzwirnten Kunststoffasern, eine daraus bestehende Tennisschl·agerbesaitung und ein Verfahren zur Herstellung der Tennissaite.
Seit Bestehen des Tennissports existiert das Problem der Besaitung. Bis jetzt gibt es vor allem zwei Arten von Besaitungsmaterial, n·amlich Darmsaiten und Kunststoffsaiten. Die prim·aren Eigenschaften, die eine Tennissaite besitzen soll, sind Elastizit·at, hohe Ballbeschleunigung, Spielkomfort und Lebensdauer.
Die bisher verwendeten und allgemein bekannten Darmsaiten haben zwar die erforderlichen Elastizit·ats-, Ballbeschleunigungs- und Spielkomforteigenschaften, besitzen aber den sehr grossen Nachteil, dass keine lange Lebensdauer gew·ahrleistet ist und andererseits damit nur witterungsabh·angig, d. h. nur bei v·ollig trockenem Wetter gespielt werden kann; denn schon bei merklicher Luftfeuchtigkeit oder gar bei Regen ist die Darmsaite sehr empfindlich, fasert und reisst dann sehr schnell, was bei den Spielern wegen des relativ teuren Gestehungspreises als sehr grosser Nachteil empfunden wird.
Es ist bekannt, dass man durch Kunststoffbeschichtung der Darmsaite versucht hat, den vorgenannten Nachteil zu mindern. Es ist aber ebenso bekannt, dass sich eine d·unne Beschichtung sehr schnell abnutzt, eine dickere Beschichtung aber die Eigenschaft der Darmsaite hinsichtlich Elastizit·at und Ballbeschleunigung stark beeintr·achtigt und mindert.
Weiterhin ist bekannt, dass man versucht hat, den Nachteil der Darmsaite dadurch auszugleichen, dass man einen Stahldraht mit einem Kunststoff ummantelte. Dieser Aufbau hat sich insofern nicht bew·ahrt, als einerseits die Verbindung zwischen Stahldraht und Kunststoffmantel einer hohen Belastung bei der Bespannung nicht standgehalten hat und andererseits bei einer Bespannung mit niedrigerer Belastung die erforderliche Elastizit·at nicht mehr gegeben war.
Im Gegensatz zur Darmsaite besitzt die Konststoffsaite eine l·angere Lebensdauer, ist witterungsunabh·angig und preislich g·unstiger, es fehlen aber die Haupteigenschaften, welche eine Tennissaite besitzen soll, n·amlich gute Elastizit·at und hohe Ballbeschleunigung.
Eine bessere Kombination der genannten erw·unschten Eigenschaften ergibt sich nach der DE-OS 31 33 231 dadurch, dass man einen Kern aus verzwirntem Draht- oder Fasermaterial, z. B. aus Stahldraht, Glasfasern oder Kohlenstoffasern, verwendet und mit Kunststoff, insbesondere einem Fluorkohlenstoffharz, beschichtet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tennissaite der eingangs genannten Art zu entwickeln, die eine noch bessere Kombination der erw·unschten Eigenschaften, d. h. der Elastizit·at, der hohen Ballbeschleunigung, der Reissfestigkeit und des Spielkomforts bei ihrer Verwendung als Tennisschl·agerbesaitung, mit einer Witterungsunabh·angigkeit und einer mit bisher ·ublichen Kunststoffsaiten vergleichbaren oder diesen ·uberlegenen Lebensdauer vereinigt, und ein Herstellungsverfahren f·ur diese Tennissaite anzugeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgem·ass einerseits dadurch gel·ost, dass die Kernfasern aus Aramid "KEVLAR" (R) bestehen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteranspr·uchen 2 bis 7 gekennzeichnet.
Gegenstand der Erfindung ist ausserdem die aus einer erfindungsgem·assen Tennissaite bestehende Tennisschl·agerbesaitung.
Die genannte Aufgabe wird erfindungsgem·ass andererseits durch ein Verfahren zur Herstellung der Tennissaite mit dem Kennzeichen gel·ost, dass ein elastischer Kern aus unverzwirnten oder verzwirnten, z.B. geflochtenen Aramidfasern durch Extrudieren beschichtet wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieses Verfahrens ist im Unteranspruch 10 gekennzeichnet.
Die angestrebte Kombination der erw·unschten Eigenschaften ist den "KEVLAR"-Aramidfasern als Kernmaterial zuzuschreiben.
Die Beschichtung kann auf den aus unverzwirnten oder verzwirnten Aramidfasern bestehenden Kern statt durch Extrudieren auch durch ein Impr·agnier- oder Tauchverfahren aufgebracht werden.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausf·uhrungsbeispiels n·aher erl·autert; darin zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt einer Tennissaite in vergr·ossertem Massstab und Fig. 2 eine Tennisschl·agerbesaitung aus einer Tennissaite nach Fig. 1.
Man erkennt in Fig. 1 eine Tennissaite 1, die aus einem Kern 2 von etwa 1,1 mm Durchmesser und einer Beschichtung 3 von etwa 0,15 mm Dicke zusammengesetzt ist, so dass der Gesamtdurchmesser etwa 1,4 mm betr·agt. Es k·onnen auch davon abweichende Abmessungen verwendet werden. Der Kern 2 besteht aus einer grossen Zahl haarfeiner, verzwirnter, z.B. etwa 10 000 geflochtener "KEVLAR"-Aramidfasern, und die Beschichtung 3 besteht beispielsweise aus einem durch Extrudieren bei etwa 360 DEG C aufgebrachten Fluorkohlenstoffharz, insbesondere Polytetrafluorethylen oder Fluorethylenpropylen oder einem Copolymeren aus Ethylen und Tetrafluorethylen mit glatter Oberfl·ache. Diese Tennissaite weist eine Reissfestigkeit von 120 kg (1177 N) bei geringer Bruchdehnung sowie guter Erm·udungsbest·andigkeit, Vibrationsd·ampfung und Schlagz·ahigkeit auf.
Statt der genannten Beschichtung k·onnen auch Beschichtungen aus Polyester-, Polyamid- oder Polyurethanmaterial oder einer Mischung von Kohlenstoff und einem organischen Bindemittel verwendet werden.
Fig. 2 zeigt einen Tennisschl·agerrahmen R mit der erfindungsgem·assen Besaitung aus der Tennissaite 1 nach Fig. 1.