Multi-layer fabric for paper making machines having an improved stability and permeability.
Kind Code:
A2

The multi-layer fabric for paper-making machines consists of interwoven longitudinal filaments (36, 46) and cross filaments (40a, b, c, d). The longitudinal filaments are arranged as pairs of two vertically aligned longitudinal filaments (36, 46, etc.). ss

Domestic Patent References:
/EP0059973.html
- - EP0059973

/EP0135231.html
- - EP0135231


Inventors:
Gaisser, Hermann
Application Number:
EP19860110746
Publication Date:
02/25/1987
Filing Date:
08/04/1986
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Assignee:
WANGNER GMBH CO KG HERMANN (DE)
International Classes:
D21F11/00; D21F11/00; (IPC1-7): D21F1/00
European Classes:
D21F11/00E
Foreign References:
FR2369381A
DE2164700A1
DE1560181B
Claims:
1. Mehrlagige Papiermaschinenbespannung, die miteinander verwebte L·angsf·aden (32, 34, 36, 38; 42, 44, 46, 48) und Querf·aden (40a, b, c, d) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die L·angsf·aden als Paare (52, 54, 56, 58) von zwei vertikal fluchtenden L·angsf·aden (32, 42; 34, 44; usw.) angeordnet sind.

2. Papiermaschinenbespannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den einzelnen Paaren (52, 54, 56, 58) von L·angsf·aden (32, 42; 34, 44; usw.) und der zwischen den einzelnen Querf·aden (4) so gross ist, dass die projizierte offene Fl·ache mindestens 30 % der Fl·ache der Papiermaschinenbespannung betr·agt.

3. Papiermaschinenbespannung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querf·aden (40a, b, c, d) und die L·angsf·aden (32, 34, 36, 38; 42, 44, 46, 48) in einem viersch·aftigen Muster miteinander verwoben sind, wobei der Querfaden (40a) ·uber einem Paar (52) von L·angsf·aden (32, 42), zwischen den beiden L·angsf·aden (34, 44) des darauffolgenden Paares (54), unter dem wiederum folgenden Paar (56) von L·angsf·aden (36, 46) und schliesslich zwischen den L·angsf·aden (38, 48) des folgenden Paares (58) und sich dann in diesem Muster wiederholend verl·auft.

4. Papiermaschinenbespannung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf aufeinanderfolgender Querf·aden jeweils um ein Paar von L·angsf·aden in Querrichtung versetzt ist.

5. Papiermaschinenbespannung nach einem der Anspr·uche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine perforierte Schicht (62) aus synthetischem Harz, in die die L·angsf·aden (32, 34, 36, 38; 42, 44, 46, 48) und die Querf·aden (40a, b, c, d) zumindest teilweise eingebettet sind.

Description:

Gewobene, mehrlagige Papiermaschinenbespannung erh·ohter Stabilit·at und Durchl·assigkeit

Die Erfindung betrifft eine mehrlagige Papiermaschinenbespannung, die Papierstoff w·ahrend der Herstellung von Papier auf einer Papiermaschine tr·agt. Die Papiermaschinenbespannung besteht aus miteinander verwobenen L·angsf·aden und Querf·aden.

Derartige Papiermaschinenbespannungen sind allgemein in Form von einlagigen, doppellagigen oder mehrlagigen Geweben bekannt. Bei Papiermaschinenbespannungen ergeben sich Schwierigkeiten, wenn eine offene Fl·ache von ·uber 30 % erzielt werden soll. Bei dem hierf·ur erforderlichen grossen Abstand der L·angsf·aden leidet die Stabilit·at in L·angsrichtung. Auch mit mehrlagigen Geweben l·asst sich eine derart grosse, projizierte offene Fl·ache ohne Einbusse an L·angsstabilit·at nicht erreichen.

Aus EP-A-123,431 ist eine Papiermaschinenbespannung mit drei Lagen von L·angsf·aden bekannt, die mit zwei Lagen von Querf·aden verwoben sind. Es wird hierbei ein grosses inneres Volumen angestrebt, da die Papiermaschinenbespannung in der Pressenpartie eingesetzt werden soll. Die Bespannung ist ausserdem auf beiden Seiten mit einem Filz benadelt.

Aus EP-A-135,231 ist eine Papiermaschinenbespannung f·ur die Herstellung von Tissue-Papier unter Einsatz von Durchstr·omtrocknern bekannt.

Die im Anspruch 1 angegebene Erfindung l·ost die Aufgabe, eine Papiermaschinenbespannung zu schaffen, die bei einer grossen, projizierten offenen Fl·ache von ·uber 30 % eine hohe L·angsstabilit·at aufweist.

Die erfindungsgem·asse Papiermaschinenbespannung kann entweder so eingesetzt werden, dass sie unmittelbar die Papierbahn tr·agt, d.h., die Papierbahn unmittelbar auf ihr aufliegt, oder, dass sie als Tr·ager f·ur eine Kunstharzschicht dient, welche dann erst in Ber·uhrung mit der Papierbahn steht. In diesem Fall kann die erfindungsgem·asse Papiermaschinenbespannung in der Weise mit der Kunstharzschicht verbunden sein, dass die Papiermaschinenbespannung ganz oder teilweise in die Kunstharzschicht eingebettet ist. Die Kunstharzschicht weist dabei ein Muster von Perforationen auf, die der Papierbahn eine Muster aufpr·agen.

Damit im Betrieb die grosse offene Fl·ache der Papiermaschinenbespannung aufrechterhalten bleibt, muss daf·ur Sorge getragen werden, dass die beiden L·angsf·aden jedes Paares ihre vertikale Fluchtung beibehalten. Dies kann z.B. durch Verkleben der L·angsf·aden und Querf·aden miteinander durch Ultraschall oder Beschichten erfolgen. Vorzugsweise werden die Querf·aden in einem viersch·aftigen Muster eingewoben, wobei sie innerhalb eines Bindungsrapportes ·uber dem ersten Paar von L·angsf·aden, zwischen den beiden L·angsf·aden des zweiten Paares, unter dem dritten Paar von L·angsf·aden und wieder zwischen den L·angsf·aden des vierten Paares verlaufen. Aufeinanderfolgende Querf·aden sind vorzugsweise jeweils um einen L·angsf·aden in Querrichtung versetzt sind, so dass die auf einer Seite sichtbaren Querfadenabkr·opfungen eine Diagonale bilden.

Die Abkr·opfungen der Querf·aden k·onnen jedoch auch ein Kreuzk·opermuster bilden.

Die L·angsf·aden und die Querf·aden sind vorzugsweise Kunststoffmonofile, insbesondere Polyester-Monofile und werden in offener Webweise (flach) miteinander verwoben. Die L·angsf·aden sind dabei die Kette und die Querf·aden der Schuss. Es k·onnen jedoch auch Multifilamente f·ur die L·angsf·aden und/oder Querf·aden eingesetzt werden, und es kann endlose Webart angewendet werden, wobei dann die L·angsf·aden der Schuss und die Querf·aden die Kette sind.

Ausf·uhrungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung erl·autert. Es zeigen: Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Teil einer Trockenpartie einer konventionellen Papiermaschine; Fig. 2 die erfindungsgem·asse Papiermaschinenbespannung im Schnitt in L·angsrichtung; Fig. 3 einen Schnitt ·ahnlich dem von Fig. 2, wobei die Papiermaschinenbespannung jedoch mit einer perforierten Kunstharzschicht versehen ist; Fig. 3A eine Draufsicht auf die Papiermaschinenbespannung von Fig. 3 im Schnitt nach 3A-3A; Fig. 4 eine Draufsicht auf die erfindungsgem·asse Papiermaschinenbespannung und Fig. 5 bis 8 Schnittdarstellung nach den Linien 6-6; 7-7 bzw. 8-8 von Fig. 4.

Die erfindungsgem·asse Papiermaschinenbespannung ist insbesondere f·ur die Trockenpartie einer Papiermaschine geeignet. Fig. 1 zeigt eine Trockenpartie einer Papiermaschine, wobei eine Papierbahn W von links nach rechts l·auft. Es k·onnen dabei mehrere Trockenpartien hintereinander geschaltet werden, um die Papierbahn W stufenweise zu trocknen. Es bestehen verschiedene Bauweisen einer Trockenpartie und die in Fig. 1 gezeigte Bauweise dient nur Erl·auterungszwecken. Die Trockenpartie weist eine obere Reihe von Trockenzylindern 10, 12 und 14 und eine untere Reihe von Trockenzylindern 16 und 18 auf. Die Papierbahn W wird aus der Pressenpartie herangef·uhrt und l·auft um die einzelnen Trockenzylinder herum. Wasser und andere Fl·ussigkeiten in der Papierbahn W verdampfen dabei.

Die Papierbahn W wird von einem oberen durchl·assigen Trockensieb 22 und einem unteren durchl·assigen Trockensieb 24, die ·uber F·uhrungswalzen 26 laufen, gegen die oberen Trockenzylinder 10, 12, 14 bzw. die unteren Trockenzylinder 16, 18 gedr·uckt. Die Trockensiebe 22, 24 sind von identischer Konstruktion und sind Anwendungsbeispiele der erfindungsgem·assen mehrlagigen Papiermaschinenbespannung, die nachfolgend als "Sieb A" bezeichnet wird.

Durch den Kontakt mit der Papierbahn W presst und h·alt das Sieb A die Papierbahn W gegen die Trockenzylinder, so dass eine W·arme·ubertragung stattfindet und Wasser und andere Fl·ussigkeiten aus der Papierbahn W verdampfen. Die Trocknung erfolgt dabei von den beheizten Trockenzylindern durch die Papierbahn W und weitere durch das Sieb A nach aussen. Das Sieb A muss daher eine ausreichende Durchl·assigkeit haben.

Die erfindungsgem·asse mehrlagige Papiermaschinenbespannung eignet sich dar·uberhinaus insbesondere auch zur Verwendung in Durchstr·omtrockensystem f·ur Tissue- und Hygienepapiersorten. Bei dieser Anwendung wird das Sieb A als Tr·agersieb f·ur eine gepr·agte Schicht eingesetzt, in die es eingebettet ist und die die Papierbahn W pr·agt. Die Verwendung eines Tr·agersiebes und einer gepr·agten Schicht in einer Papiermaschine mit einem Durchstr·omtrockner ist in EP-A-0,135,231 im einzelnen beschrieben. Das Tr·agersieb selbst hat dabei eine Durchl·assigkeit im Bereich von 1000 bis 1200 cfm bei erh·ohter Stabilit·at in L·angsrichtung und einer offenen Fl·ache von 30 % oder mehr. Durch die gepr·agte Harzschicht wird die Durchl·assigkeit zwar verringert. Sie ist jedoch immer noch ausreichend f·ur die Verwendung in Durchstr·omtrocknern.

Das Sieb A weist eine Papierseite 29 und eine R·uckseite 49 auf. Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Papierseite 29, wobei die Laufrichtung durch den Pfeil 28 und die Querrichtung durch den Pfeil 30 angegeben ist. Das Sieb A weist eine erste Lage B von L·angsf·aden 32, 34, 36 und 38 auf, die sich in Laufrichtung 28 erstrecken und die Papierseite 29 bilden. Das Sieb A weist ferner eine zweite Lage C von zweiten L·angsf·aden 42, 44, 46 und 48 auf, die die R·uckseite 49 bilden, die mit den F·uhrungswalzen 26 in Ber·uhrung kommt. Wie aus den Figuren 2 und 5 bis 8 ersichtlich, sind die L·angsf·aden der ersten Lage B und die L·angsf·aden der zweiten Lage C vertikal fluchtend ·ubereinander angeordnet. Die ·abereinanderliegenden L·angsf·aden 32 und 42; 34 und 44; 36 und 46 sowie 38 und 48 bilden dabei jeweils ein Paar 52, 54, 56 bzw. 58.

Stabilisierende Querf·aden 40 sind so mit den L·angsf·aden dieser Paare 52, 54, 56 und 58 verwoben, dass die Anordnung der L·angsf·aden ·ubereinander und vertikal fluchtend aufrechterhalten bleibt und sich die L·angsf·aden nicht seitlich verschieben.

Die stabilisierende Wirkung der Querf·aden 40 wird durch die besondere Art der Einbindung erreicht. Das Bindungsmuster ist viersch·aftig, und gem·ass Fig. 5 verl·auft ein Querfaden 40a ·uber dem ersten Paar 52 von L·angsf·aden, zwischen dem zweiten Paar 54, unter dem dritten Paar 56 und zwischen dem Paar 58 von L·angsf·aden. In den Figuren 6, 7 und 8 ist der Verlauf der Querf·aden 40b, 40c und 40d jeweils um ein Paar von L·angsf·aden nach rechts verschoben, so dass auf der Papierseite 29 die Bindungspunkte 59 eine Diagonale bilden, wie in Fig. 4 erkennbar. Die Querf·aden 40c und 40d, deren Verlauf in den Figuren 7 und 8 gezeigt ist, kann jedoch auch vertauscht werden, wobei sich dann auf der Papierseite ein Kreuzk·oper-Muster ergibt.

Allerdings ist dann die stabilisierende Wirkung der Querf·aden etwas kleiner, da jedes L·angsfadenpaar dann innerhalb eines Bindungsrapportes einmal zusammen unter einem Querfaden und ·uber dem darauffolgenden Querfaden verl·auft.

Das Sieb A weist Maschen·offnungen 60 auf. Die Gr·osse der Maschen·offnungen 60 kann ohne Verlust der stabilisierenden Wirkung der Querf·aden 40 so gew·ahlt werden, dass das Sieb eine projizierte offene, Fl·ache von 30 % oder mehr der gesamten Siebfl·ache aufweist. Da die lastaufnehmenden L·angsf·aden 32, 34, 36, 38 und 42, 44, 46, 48 paarweise vertikal fluchtend angeordnet sind, ist die effektive Dichte der lastaufnehmenden L·angsf·aden verdoppelt, ohne dass sich dadurch eine Verringerung der offenen Fl·ache des Siebes ergibt.

Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn das Sieb A als Tr·agersieb f·ur eine Kunstharzschicht 62 mit Durchbrechungen oder ·Offnungen 66 verwendet wird. Die Kunstharzschicht 62 weist eine ·aussere Oberfl·ache 64 auf, die die Papierbahn W tr·agt und musterartig pr·agt. Die grosse offene Fl·ache in Verbindung mit hoher L·angsstabilit·at macht sich bei der Verwendung als Tr·agersieb f·ur eine Kunstharzschicht 62 besonders vorteilhaft bemerkbar.

Verschiedene Materialkombinationen, Drahtdurchmesser und Drahtformen k·onnen f·ur die L·angsf·aden und Querf·aden des hier beschriebenen Siebes A verwendet werden. Zweckm·assig haben die Querf·aden 40 einen gr·osseren Durchmesser als die L·angsf·aden der oberen und unteren Lage B bzw.. C, damit die L·angsf·aden st·arker abgekr·opft werden. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das Sieb A offen gewebt wird und dann durch Verbinden der Gewebeenden mittels einer Webnaht endlosgemacht wird. Die Festigkeit einer solchen Webnaht ist h·oher, wenn die Kettdr·ahte, die bei offener Webweise die L·angsf·aden bilden, m·oglichst stark gekr·opft sind.

Die L·angsf·aden der oberen Lage B und der unteren Lage C k·onnen jedoch auch aus unterschiedlichem Material bestehen oder unterschiedlichen Durchmesser oder abweichende Form besitzen, wobei dann entweder die L·angsf·aden der oberen Lage B oder die der unteren Lage C von gleicher Beschaffenheit wie die Querf·aden 40 sein k·onnen.

F·ur Papiermaschinenbespannungen werden ·ublicherweise Polyester-Monofile verwendet. Die Verwendung von Polyamid-Monofilen oder -Multifilen und F·aden aus hochw·armebest·andigen Materialien, wie Kevlar (eingetragenes Warenzeichen) oder Nomex (eingetragenes Warenzeichen) ist ebenfalls m·oglich. Der Querschnitt der L·angsf·aden kann rund, oval oder rechteckig sein. F·ur die Querf·aden kommt insbesondere die runde Querschnittsform in Frage, obwohl auch hier Monofile mit ovalem oder rechteckigem Querschnitt einsetzbar sind.

Der Durchmesser der L·angsf·aden und Querf·aden betr·agt im allgemeinen 0,10 bis 0,20 mm. Je nach dem Anwendungsfall k·onnen jedoch auch kleinere oder gr·ossere Durchmesser verwendet werden.





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