A folding door (2) has two door leaves (4, 6), each with two segments (8, 10, 12, 14) connected pivotably to one another. The respective outer segments (8, 10) are driven in a conventional way by a power cylinder which is arranged in an opener box (52) outside the clear passage width of the door. The end regions of the inner segments (12, 14) adjacent to the middle of the door are unguided and held freely movably and are moved separately from the outer segments by means of a drive device. A multiplicity of mutually independent specific opening positions of the folding door (2) is therefore possible. The folding door can be combined in an especially advantageous way with a Hallenkann opening and a crane-operated swing door (70) closing this.
| DE1814224A1 | ||||
| GB878490A | ||||
| DE2618179A1 | ||||
| FR797288A | ||||
| WO/1983/003870A1 | MOTOR DRIVEN HINGE ASSEMBLY |
Falttor Die Erfindung betrifft ein Falttor nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Falttore dienen insbesondere zum Abschluss von Lager- und Fabrikhallen und weisen wenigstens einen Torfl·ugel auf, welcher aus wenigstens zwei Segmenten besteht, die miteinander schwenkbeweglich verbunden sind.
Das der Torzarge benachbarte Aussen-Segment weist einen Tr·agerrahmen mit einem vertikalen Schenkel und einem oberen, horizontalen Quertr·ager auf, wobei der Tr·agerrahmen des Aussensegmentes durch eine geeignete Schwenklagerung an der Torzarge gef·uhrt ist. Die Aufh·angung des sich an das Aussen-Segment anschliessenden Innensegments erfolgt einerseits durch eine schwenkbewegliche, Gewichtskr·afte aufnehmende Verbindung seines Quertr·agers mit dem Quertr·ager des Tr·agerrahmens des Aussen-Segmentes.
Oberhalb der lichten Durchfahrtsh·ohe des Falttores ist eine Querzarge angeordnet, an welcher einerseits ein F·uhrungszapfen an der Innenkante des Innen-Segmentes zur F·uhrung dieser Innenkante bei der Torbewegung in der Ebene der Tor·offnung eingreift und andererseits eine Antriebseinheit f·ur das Aussen-Segment montiert ist. Diese Antriebseinheit ist beispielsweise ein Hydraulik- oder Pneumatikzylinder, der ·uber ein geeignetes Umlenkgest·ange seine Linearbewegung in eine entsprechende Schwenk-Folgebewegung des Aussensegmentes umsetzt, so dass das Aussensegment eine vertikale Schwenkbewegung von 900 ausf·uhren kann.
Aufgrund der Verbindung der beiden Quertr·ager des Aussensegmentes und des Innensegmentes sowie aufgrund der gleitbeweglichen F·uhrung des Innensegmentes erfolgt bei einer Schwenkbewegung des Aussensegmentes um 900 eine zwangl·aufige Mitnahme des Innensegmentes derart, dass nach dem erfolgten Schwenkvorgang des Aussensegmentes um 900 das Innensegment wenigstens ann·ahernd parallel zu dem Aussensegment zu liegen kommt.
Derartige Falttore weisen gegen·uber den herk·ommlichen Pendeltoren die folgenden wesentlichen Vorteile auf: Falttore weisen im ge·offneten Zustand, d.h. im ausgeschwenkten Zustand des Aussensegmentes eine geringere Ausschwenkl·ange auf als Pendeltore, da die Gesamtbreite eines Torfl·ugels durch den Faltvorgang halbiert, bzw. bei drei Segmenten gedrittelt wird. Dar·uber hinaus weisen Falttore beim ·Offnen bzw. Schliessen eine geringere Luftwiderstands fl·ache als Pendeltore auf, so dass der ·Offnungs- bzw. Schliessvorgang entsprechend schnell ablaufen kann. Da das ·Offnen eines Falttores durch einen Fremdantrieb erfolgt und nicht durch Aufschieben oder -dr·ucken beispielsweise mit einem Gabelstapler, wie dies in der Regel bei Pendeltoren der Fall ist, werden die T·urf·ullungen, die zumeist aus durchsichtigem PVC bestehen, nicht zerkratzt oder besch·adigt.
Die Verwendung von Falttoren kann jedoch insoweit Probleme aufwerfen, als sie sich beim Empfang eines entsprechenden Steuersignales stets vollst·andig ·offnen. Dies ist insofern nachteilig, als nicht nur G·uterverkehr entsprechender Breite die Falttore passiert, sondern auch Einzelpersonen, wobei das vollst·andige ·Offnen eines Falttores erheblicher Breite zum Durchlassen einer einzelnen Person aus wirtschaftlichen Gr·unden ung·unstig ist.
Speziell bei ung·unstigen Witterungsverh·altnissen ausserhalb der Halle ist das h·aufige vollst·andige Auffahren eines Falttores ungeachtet der tats·achlich ben·otigten Durchfahrtsbreite ein unerw·unschter Nachteil.
Zwar w·are es denkbar, den Antrieb des oder der AuJssenseg- mente derart zu steuern, dass das Aussensegment um weniger als 900 ausschwenkt, so dass eine entsprechend schm·alere Durchfahrts·offnung in dem Falttor entstehen w·urde. Ein derartiges Ausschwenken des Aussensegmentes - beispielsweise nur um 450 - ist jedoch unerw·unscht, da insbesondere bei Automatiktoren, die durch im Boden verlegte Induktionsschleifen zum ·Offnen und Schliessen angesteuert werden, beispielsweise der Fahrer eines nachfolgenden Gabelstaplers oder LKWs nicht mit Sicherheit sagen kann, ob das halbge·offnete Tor eine ordnungsgem·asse Betriebsstellung ist, die von einer vorausgehenden Einzelperson ausgel·ost wurde, oder ob ein Fehler in der Torsteuerung vorliegt, so dass das Tor nicht mehr ordnungsgem·ass vollst·andig ·offnet.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Falttor nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaff en, welches eine Mehrzahl von eindeutig definierten und als solche erkennbaren ·Offnungsstellungen die unterschiedlichen Erfordernissen entsprechen, aufweist.
Die L·osung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
Danach weist das Innensegment eine zus·atzliche Antriebseinheit zur Erzeugung einer Schwenkbewegung gegen·uber dem gegebenenfalls ruhenden Aussensegment auf, wobei das Innensegment an seinem der Tormitte benachbarten Endbereich ungef·uhrt und frei beweglich ist.
Hierdurch ist es m·oglich, das Innensegment unabh·angig von dem Aussensegment zu bewegen, so dass eine Mehrzahl von definierten ·Offnungs- bzw. Verschlussstellungen realisierbar ist.
Bei einem Falttor mit beispielsweise zwei Torfl·ugeln, die je aus zwei Segmenten bestehen, kann somit eine kleine, eine mittlere und eine weite ·Offnungsstellung realisiert werden, je nachdem, ob ein Innensegment, beide Innensegmente oder sowohl die Aussensegmente als auch die Innensegmente ge·offnet werden.
Die Unteranspr·uche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
Gem·ass Anspruch 2 ist die Antriebseinheit des Aussensegmentes seitlich neben der vertikalen Torzarge angeordnet, so dass in Verbindung mit dem ungef·uhrten Endbereich des Innensegmentes gem·ass Anspruch 1 auf den horizontalen Quertr·ager oberhalb der lichten Durchfahrtsh·ohe des Falttores verzichtet werden kann.
Dadurch, dass gem·ass Anspruch 3 die Oberkante des Falt tores von Einbauten wie etwa einem ·Offnerkasten oder F·uhrungen f·ur das Innen-Segment frei gehalten ist, kann auch unter ung·unstigen baulichen Bedingungen eine maximale lichte Durchfahrtsh·ohe erzielt werden.
Gem·ass Anspruch 4 geht der Raum ·uber dem Quertr·ager in eine Durchfahrts·offnung, beispielsweise f·ur einen Laufkran ·uber, so dass Transportgut etwa an einem Hallenkran in Bodenh·ohe durch das erfindungsgem·asse Falttor verfahren werden kann.
Gem·ass Anspruch 5 ist das Innensegment bez·uglich des Aussensegmentes um 900 verschwenkbar, wohingegen gem·ass Anspruch 7 das Innensegment bez·uglich des Aussensegmentes um ein ganzzahliges Vielfaches von 900, insbesondere um 1800 verschwenkbar ist. Eine Verschwenkung um 900 bzw. um ein Vielfaches hiervon ist insofern vorteilhaft, als sich hierdurch genau definierte und optisch eindeu- tige ·Offnungsstellungen erzielen lassen.
Gem·ass Anspruch 6 erfolgt der Antrieb des Innensegmentes gegen·uber dem Aussensegment durch einen einzigen Kraftzy liner; wohingegen nach Anspruch 8 der Antrieb des Innensegmentes gegen·uber dem Aussensegment durch zwei Kraftzylinder erfolgt. Die Verwendung von Kraftzylindern, beispielsweise Hydraulik- oder Pneumatikzylindern, ist vorteilhaft hinsichtlich der Stellgeschwindigkeit und -genauigkeitt sowie der Zuverl·assigkeit auch unter rauhen Betriebsbedingungen. Der Antrieb durch einen einzigen Kraftzylinder ist am Kosteng·unstigsten und insbesondere bei einem kleine Schwenkbereich von 900 in aller Regel ausreichend.
Der Antrieb durch zwei Kraftzylinder ist insbesondere dann von Vorteil, wenn eine hohe Bewegungsgeschwindigkeit gefordert ist; durch die Verwendung von zwei Kraftzylindern erfolgt eine Halbierung des Stellweges pro Zylinder und damit eine insgesamt h·ohere Bewegungsgeschwindigkeit des Innensegmentes.
Gem·ass Anspruch 9 sind der oder die Kraftzylinder in je einem der oberen Quertr·ager des Tr·agerrahmens f·ur die Segmente angeordnet, so dass sich eine ·ausserst kompakte Bauform ergibt.
Gem·ass Anspruch 10 ist es m·oglich, mehr als zwei Segmente vorzusehen, so dass bei zwei Torfl·ugeln auch grosse Durchfahrtsbreiten ·uberspannt werden k·onnen, bzw. bei nur einem Torfl·ugel Durchfahrtsbreiten ·uberspannt werden k·on nen; bei denen zwei Torfl·ugel mit je zwei Segmenten unwirtschaftlich w·aren.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausf·uhrungsformen anhand der Zeichnung.
Es zeigt: Fig. 1 eine Ansicht von vorne eines erfindungsgem·assen Falttores in Verbindung mit einem Pendeltor f·ur einen Hallenkran; Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den Bereich der Oberkante des Falttores gem·ass Fig. 1, wobei das Falttor in ·Offnungsstellung dargestellt ist und die Schliessstellung mit strichpunktierten Li nien veranschaulicht ist; Fig. 3 eine Seitenansicht einer Antriebseinheit zwi schen den beiden Segmenten gem·ass Fig. 2: Fig. 4 eine Fig. 2 entsprechende Schnittdarstellung einer zweiten Ausf·uhrungsform der Erfindung; Fig. 5 eine Fig. 3 entsprechende Darstellung der Aus f·uhrungsform gem·ass Fig. 4; und Fig. 6 schematisch vereinfacht Draufsichten von oben auf ein erfindungsgem·asses Falttor mit zwei Tor fl·ugeln und je zwei Segmenten in mehreren ·Off nungszust·anden.
Gem·ass Fig. 1 weist ein erfindungsgem·asses Falttor 2 zwei Torfl·ugel 4 und 6 auf, die je aus einem Aussen-Segment 8 bzw. 10 und einem Innen-Segment 12 bzw. 14 bestehen.
Die Segmente 8 bis 14 weisen F·ullungen beispielsweise aus transparenten PVC-Bahnen auf, wobei die Formgebung der Bahnen derart ist, dass sich die Segmente 8 und 12 bzw. 12 und 14 bzw. 14 und 10 im geschlossenen Zustand des Tores ·uberlappen, wie in Fig. 1 dargestellt, so dass sich eine wirkungsvolle Abdichtung gegen Wind und andere Witter ungseinfl·usse, sowie gegen L·arm und Staub ergibt.
Anstelle der F·ullung der Segmente 8 bis 14 aus einst·uckigen PVC-Bahnen ist es auch m·oglich, die einzelnen Segmente rundum in Rahmenbauweise auszuf·uhren, wobei die F·ullung der jeweiligen Rahmen dann ebenfalls aus transparentem PVC oder auch aus Aluminium oder einem anderen Werkstoff bestehen kann.
Die Lagerung der Aussen-Segmente 8 und 10 in einem Mauerwerk 16 erfolgt an zwei vertikalen Torzargen 18 und 20 derart, dass die Segmente 8 und 10 an den Torzargen 18 und 20 schwenkbeweglich gehalten sind. Hierzu sind vier Schwenklager 22a, 22b, 22c und 22d vorgesehen, mittels derer die Aussen-Segmente 8 und 10 an den Torzargen 18 und 20 gelagert werden. Die Verbindung der Segmente 8 und 10 mit den Schwenklagern 22a bis 22d erfolgt ·uber vertikale Schenkel 24 und 26 der Tr·agerrahmen, an welchen Schwenk zapfen ausgebildet sind, die in den Schwenklagern 22a bis 22d gef·uhrt sind.
In ihren oberen Endbereichen der vertikalen Schenkel 24 und 26 weisen die Tr·agerrahmen horizontale Quertr·ager 28 und 30 auf, in denen die Aussen-Segmente 8 und 10 aufgeh·angt sind, so dass die Segmente 8 und 10 ·uber die vertikalen Schenkel 24 und 26, die Quertr·ager 28 und 30 und die Schwenklager 22a bis 22d gegen·uber den Torzargen 18 und 20 schwenkbeweglich abgest·utzt sind.
Die Lagerung der Segmente 12 und 14 erfolgt ebenfalls durch Quertr·ager 32 und 34, welche mit den Quertr·agern 28 und 30 ·uber das Gewicht der Innen-Segmente 12 bzw. 14 aufnehmende Schwenklager 36 und 38 verbunden sind.
Anhand der Fig. 2 bis 5 sollen nun im folgenden die erfindungswesentlichen Merkmale des vorliegenden Falttores n·aher erl·autert werden. Fig. 2 zeigt in vereinfachter Darstellung einen Ausschnitt des in Fig. 1 rechten Torfl·ugels 6 mit den beiden Segmenten 10 und 14. Gem·ass der Darstellung von Fig. 2 sind die Segmente 10 und 14 in zwei verschiedenen Endstellungen dargestellt, wobei eine Stellung der Schliessstellung des Torfl·ugels 6 entspricht und strichpunktiert veranschaulicht ist und die andere Stellung der ge·offneten Stellung des Torfl·ugels 6 entspricht und mit ausgezogenen Linien dargestellt ist.
Druck- und Steuerleitungen sind aus Gr·unden der besseren ·Ubersichtlichkeit in den Fig. 2 bis 5 nicht dargestellt.
Gem·ass Fig. 2 erfolgt der Antrieb des Aussen-Segmentes 10 durch einen Kraftzylinder 40, welcher ·uber ein geeignetes Umlenkgest·ange 42, welches an dem St·utzelement 26 angreift, auf das Segment 10 derart einwirkt, dass in der gezeichneten Stellung des Kraftzylinders 40 das Segment 10 um 900 aus der Schliessstellung herausgeschwenkt wird. Im vollausgefahrenen Zustand des Kraftzylinders 40 befindet sich das Aussen-Segment 10 in der Schliessstellung.
Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist an dem Segment 10, vorzugsweise im Bereich des Quertr·agers 30 ein weiterer Kraftzylinder 44 angeordnet, welcher ·uber ein geeignetes Anlenkgest·ange 46 das Segment 14 bewegt. Das Anlenkgest·ange 46 ist in der Ausf·uhrungsform gem·ass Fig. 2 und 3 derart ausgebildet, dass eine ·Ubersetzung der Linearbewegung des Kraftzylinders 44 in eine Folgeschwenkbewegung des Segmentes 14 um wenigstens 900, maximal 1800 umgesetzt wird. Hierzu ist eine Schwinge 48 vorgesehen, welche an dem Quertr·ager 30 und an dem Kraftzylinder 44 schwenkbeweglich gelagert ist und eine Schubbzw. Zugbewegung des Kraftzylinders 44 auf eine Schubstange 50 einleitet, welche an dem Segment 14 bzw. dem Quertr·ager 34 schwenkbeweglich gelagert ist.
Wie weiterhin aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Kraftzylinder 40 ausserhalb der lichten Weite der Toreinfahrt angeordnet, beispielsweise in einem sogenannten ·Offnerkasten 52. Hierdurch wird insbesondere erreicht, dass der Raum oberhalb der Quertr·ager 30 und 34 frei von irgendwelchen Einbauten gehalten werden kann, was speziell bei der Verwendung des erfindungsgem·assen Falttores in Verbindung mit einem Laufkran-Pendeltor vorteilhaft ist, wie sp·ater noch erl·autert wird.
Anhand der Fig. 4 und 5 wird nun im folgenden eine zweite Ausf·uhrungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Gleiche Teile wie in den Fig. 2 und 3 sind mit den gleichen Bezugsziffern versehen und auf eine wiederholte Beschreibung dieser Teile wird hier verzichtet.
In der zweiten Ausf·uhrungsform gem·ass den Fig. 4 und 5 erfolgt der Antrieb des Segmentes 14 gegen·uber dem Segment 10 nicht durch einen einzelnen Kraftzylinder, sondern durch zwei separate Kraftzylinder 50 und 56, wobei der Kraftzylinder 54 in dem Segment 10 bzw. dem Quertr·ager 30 und der Kraftzylinder 56 in dem Segment 14 bzw.
dem Quertr·ager 34 angeordnet ist. Die beiden Kraftzylinder 54 und 56 k·onnen gleichzeitig oder unabh·angig voneinander auf eine Lenkscheibe 58 einwirken, welche in dem Schwenklager 38 gelagert ist, das die beiden Segmente 10 und 14 verbindet.
Die Anordnung von zwei Kraftzylindern 54 und 56 anstelle von nur einem Kraftzylinder 44 gem·ass den Fig. 2 und 3 hat insbesondere den Vorteil, dass aufgrund der voneinander unabh·angigen Ansteuerung der beiden Kraftzylinder das Schwenkverhalten des Segmentes 14 relativ zu dem Segment 10 zum einen variantenreicher gestaltet werden kann und zum anderen durch die verk·urzten Hubwege der Kraftzylinder 54 bzw. 56 die Schwenkbewegung des Segmentes 14 relativ zu dem Segment 10 schneller erfolgen kann.
Als Kraftzylinder 40, 44, 54 bzw. 56 k·onnen zweckm·assig ·ubliche Druckmittelzylinder wie insbesondere Pneumatikzylinder verwendet werden. Vor allem bei fehlendem Druckmittel, jedoch auch wegen der h·oheren Besch·adigungssicherheit ist jedoch insbesondere f·ur den Antrieb der gegebenenfalls wie Pendeltore arbeitenden Innen-Segmente ein Antrieb mit Elektromotor und Stellspindel ohne Selbsthemmung h·aufig zu bevorzugen, wie er in der deutschen Patentanmeldung derselben Anmelderin vom gleichen Tag mit dem Titel Industrietor (Nummer der Anwaltsakte: llEF01032) beschrieben und erl·autert ist, auf die wegen weiterer Einzelheiten insoweit vollinhaltlich ausdr·ucklich Bezug genommen wird.
Anhand von Fig. 6 sollen nun einige Betriebsstellungen eines erfindungsgem·assen Falttores mit zwei Torfl·ugeln und je zwei Segmenten erl·autert werden.
Die Fig. 6 zeigt eine stark vereinfachte Draufsicht von oben auf ein Falttor 2 in f·unf verschiedenen Betriebsstellungen. In der gem·ass Fig. 6 obersten Betriebsstellung sind die Segmente 8 und 12 in Ruhelage, d.h. in der geschlossenen Stellung. Demgegen·uber ist das Segment 14 relativ zu dem Segment 10 um 900 ausgeschwenkt, so dass sich ein relativ schmaler Durchgang 60 zwischen dem Segment 12 und dem Segment 10 ergibt. Wie in Fig. 6 dargestellt, kann hierbei das Verschwenken des Segmentes 14 um 900 relativ zu dem Segment 10 auch in die entgegengesetzte Richtung erfolgen (strichpunktierte Linien in Fig.
6), so dass sich das Segment 14 beispielsweise stets von einem sich n·ahernden Objekt wegbewegt. Das Segment 14 verh·alt sich dabei wie der Torfl·ugel eines Pendeltores, so dass in dem gr·osseren Falttor ein kleineres Pendeltor mit dessen Vorz·ugen integriert ist.
In der gem·ass Fig. 6 zweiten Darstellung von oben ist das Segment 14 relativ zu dem Segment 10 um 1800 verschwenkt, so dass sich zwischen dem Segment 12 und dem Segment 10 ein Durchgang 62 ergibt, der die gleiche Breite hat wie der Durchgang 60. Das Verschwenken des Segmentes 14 um 1800 ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn zu erwarten steht, dass der Durchgangsverkehr durch den Durchgang 62 unmittelbar nach Passieren des Durchganges 62 eine scharfe Richtungs·anderung durchf·uhren muss.
Bei der hier gezeigten Stellung des Segmentes 14 relativ zu dem Segment 10 ist allerdings ein Schwenkweg von wenigstens 2700 dann erforderlich, wenn das Innen-Segment 14 zus·atzlich als Fl·ugel eines kleinen Pendeltores in beiden Richtungen je um 900 aufschwenken soll. Bei einem Schwenkweg von 3600 kann das Innen-Segment zus·atz lich zur pendeltorartigen ·Offnungsbewegung in beiden Richtungen auch noch in Parallellage zum Aussen-Segment 10 weitergeschwenkt werden.
In der mittleren Darstellung gem·ass Fig. 6 sind sowohl das Segment 12 als auch das Segment 14 zu ihren Nachbarsegmenten 8 bzw. 10 jeweils um 900 verschwenkt. Hierdurch ergibt sich ein Durchgang 64, der bei symmetrischer Ausbildung der Segmente 8 bis 14 die doppelte Breite hat wie die Durchg·ange 60 bzw. 62. Auch hierbei ist es denkbar, bzw. in manchen F·allen sogar w·unschenswert, die Segmente 12 bzw. 14 sowohl um 900 nach oben als auch um 900 nach unten zu verschwenken, so dass sich beispielsweise bei zwei Fahrspuren im Gegenverkehr jeweils das entsprechende Segment von einem sich n·ahernden Objekt wegbewegen kann.
In der gem·ass Fig. 6 vierten Darstellung von oben sind sowohl das Segment 10 als auch das Segment 14 jeweils um 900 verschwenkt, so dass sich ein Durchgang 66 ergibt, welcher die gleiche Breite hat, wie der Durchgang 64, jedoch um eine Segmentbreite nach rechts verschoben ist.
Diese ·Offnungsstellung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn auf zwei Fahrspuren mit Gegenverkehr gearbeitet wird, jedoch G·uter mit gr·osserer Breite gegebenenfalls gleichzeitig das Tor in Gegenrichtung passieren m·ussen.
In der gem·ass Fig. 6 untersten Darstellung sind sowohl die Segmente 8 und 12 als auch die Segmente 10 und 14 jeweils um 900 verschwenkt, so dass sich ein Durchgang 68 mit maximaler Durchfahrtsbreite ergibt.
Selbstverst·andlich sind noch weitere Betriebsstellungen als die in Fig. 6 dargestellten m·oglich, so kann beispielsweise das Segment 12 relativ zu dem Segment 8 um 900 verschwenkt werden, wohingegen die Segmente 10 und 14 beide um 900 verschwenkt werden, so dass sich ein Durchgang ergibt, der in etwa 3/4 der gesamten Torbreite einnimmt. Bei Bedarf k·onnen die beiden Torfl·ugel 4 und 6 auch in gestreckter Stellung der Segmente 8 und 12 bzw.
10 und 14 wie Pendeltorfl·ugel aufgeschwenkt werden.
Bei der Verwendung von Torfl·ugeln mit mehr als zwei Segmenten sind noch eine Vielzahl von weiteren Betriebsstellungen realisierbar.
Insbesondere kann eine Torfl·ugelausbildung mit 3 Segmenten auf einfache Weise dadurch realisiert werden, dass das Mittel-Segment wie ein ·ubliches Innen-Segment an der Querzarge gef·uhrt und durch das frei schwenkbare Innen -Segment 12 bzw. 14 erg·anzt ist.
Da die Segmente 12 und 14 in ihren der Tormitte benachbarten Bereichen nicht mehr an einer Querzarge gef·uhrt werden m·ussen und da der Kraftzylinder 40 in einem ·Offnerkasten 52 angeordnet ist, der ausserhalb der lichten Weite der Tor·offnung angeordnet ist, kann auf eine festeingebaute Querzarge im Bereich der Oberkante des erfindungsgem·assen Falttores 2 verzichtet werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn ein Falttor gem·ass der Darstellung in Fig. 1 mit sogenanntem Laufkran- Pendeltor kombiniert wird. In Fig. 1 ist mit 70 ein derartiges Pendeltor bezeichnet, mit welchem eine Laufkran-·Offnung 72 verschliessbar ist. Das Pendeltor 70 besteht aus einer Mehrzahl von Einzeltoren 70a, 70b, 70c,...70h, welche an einer Pendelstange 74 schwenkbeweglich aufgeh·angt sind.
Ein in der Zeichnung nicht dargestellter Hallenkran st·utzt sich in bekannter Weise beidseitig auf Laufschienen 76 und 78 ab und ist somit in der Lage, sich in horizontaler Richtung beispielsweise entlang der gesamten L·ange der Lagerhalle sowie dar·uber hinaus auf einen Freiluft-Lagerplatz ausserhalb der Halle zu bewegen. Beim Verlassen der Halle bzw. beim Zur·uckkehren in die Halle dr·uckt die Br·ucke des Laufkrans die Einzeltore 70a, 70b, 70c 70h des Pendeltores 70 elastisch nach aussen bzw.
innen, wobei diese eine Schwenkbewegung um die Pendelstange 74 aus·uben und der Vorw·artsbewegung des Laufkrans keinen wesentlichen Widerstand entgegensetzen.
Aus Gr·unden der Betriebssicherheit und der Umschlaggeschwindigkeit ist es in der Mehrzahl der F·alle w·unschenswert, dass ein von einem Laufkran zu transportierendes Gut nur geringf·ugig vom Boden abgehoben wird und dann durch entsprechende Linearbewegungen der Kranbr·ucke und der Laufkatze an den gew·unschten Standort bewegt wird. Bisher stand jedoch einer derartigen bodennahen Bewegung von Transportgut mittels eines Laufkrans die Querzarge eines Falttores gegen·uber, ·uber die das Transportgut, soweit ·uberhaupt m·oglich, gehoben werden muss.
Gem·ass Fig. 1 geht nun der Raum ·uber den einzelnen Quertr·agern 28, 32, 34 und 30 unmittelbar in die Laufkran -·Offnung 72 ·uber, so dass bei einem ·Offnen des Falttores 2 keinerlei Hindernisse in die Bewegungsbahn des Laufkrans bzw. seines Stahlseils vorragen. Ein z·ugiges und problemloses Transportieren und Umschlagen mit Hilfe eines Laufkrans ist somit gew·ahrleistet.
Vorzugsweise ist bei der Darstellung gem·ass Fig. 1 zwischen den Unterkanten der Einzeltore 70a, 70b, 70c, 70d des Pendeltores 70 und den Quertr·agern 28, 32, 34 und 30 des Falttores 2 eine Dichtung 80, beispielsweise in Form einer B·urstendichtung angeordnet.
Selbstverst·andlich ist das erfindungsgem·asse Falttor mit den weiter oben beschriebenen Vorteilen auch einsetzbar, wenn eine einbautenfreie Oberkante nicht gefordert ist.
Dann kann bei Bedarf auch eine obere Querschiene, Querzarge oder dergleichen verwendet werden, etwa um dagegen eine Verriegelung des Tores in der Schliess stellung vorzunehmen.
Insbesondere bei Verzicht auf eine solche Querzarge zur Erzielung einer einbauten freien Oberkante ist es besonders vorteilhaft, f·ur eine Verriegelung der Kraftzylinder 40, 44, 54 und 56 auf die Lehre der deutschen Patentanmeldung mit dem Titel "Industrietor in Form eines Faltoder Pendeltores" (Anwaltsakte: 11 EFOl 02 2) derselben Anmelderin vom gleichen Tag zur·uckzugreifen, auf die hier insoweit vollinhaltlich Bezug genommen wird. Hierbei ergibt sich bei einem Antrieb mittels Pneumatikzylinder oder Elektromotor mit einer Stellspindel ohne Selbsthemmung der besondere Vorteil, dass bei ausschliesslicher Bewegung der Innen-Segmente 12 und/oder 14 der Kraftzylinder 40 verriegelt gehalten werden und so das Aussen-Segment 8 bzw. 10 in seiner Lage sauber gesichert werden kann.