Ski having a platform base for the receipt of the bindings.
Kind Code:
A2

The ski (1) is used with a platform base (2) for the receipt of binding parts. In skis with a nominal length (IN) of over 170 cm, in particular in downhill skis, the ratio of the flexibility measured to the ski tip from a clamping point (6) at a distance of a third of the nominal length of the ski from the ski tip to the flexibility measured at a central clamping point (5) to the ski tip is set at between 1.9 and 2.8, preferably 2.2 to 2.6 and the ratio of the flexibility measured to the end of the ski from a clamping point at a distance of 0.3 IN - 12 cm from the end of the ski to the flexibility measured at a central clamping point (5) to the end region of the ski is set at between 2.2 and 3.1, preferably 2.4 to 2.8, by which means the load distribution over the length of the ski (1) is improved and, in total, better guiding and damping characteristics can be set. A platform base (2) is preferably connected to the upper side of the ski (1) in an articulated manner on at least one end (3) and/or displaceably in the longitudinal direction of the ski, and mounted on the ski.


Inventors:
Mayr, Dr. Bernhard
Trautwein, Dr. Ing. Wolfgang
Application Number:
EP19850890280
Publication Date:
05/28/1986
Filing Date:
11/12/1985
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Export Citation:
Assignee:
HEAD SPORTGERAETE GMBH (AT)
International Classes:
A63C5/00; A63C5/00; A63C5/06; A63C5/06; A63C5/075; A63C9/00; A63C9/00; (IPC1-7): A63C9/00; A63C5/075
European Classes:
A63C5/075; A63C9/00D
Foreign References:
FR2475909A
FR2409776A
FR2105801A
FR2338720A
3917298Adjustable harness for ski boot
FR1269049A
Other References:
JOURNAL OF ENGINEERING FOR INDUSTRY, Band 97, Nr. 1, Februar 1975, Seiten 131-137; A. DEAK et al.: "The engineering characteristics of snow skis. Part 1: Static bending and torsional characteristics"
Claims:
Patentanspr·uche:

1. Ski f·ur die Verwendung mit einer Auflageplatte f·ur die Aufnahme von Bindungsteilen, dadurch gekennzeichnet, dass bei Skiern mit einer Nennl·ange (1N) von ·uber 170 cm, insbesondere bei Alpin- und Abfahrtsskiern, das Verh·altnis der von einer Einspannstelle in einem Abstand von einem Drittel der Nennl·ange des Skis von der Skispitze zur Skispitze gemessenen Flexibilit·at zur bei einer mittigen Einspannstelle zur Skispitze gemessenen Flexibilit·at zwischen 1,9 und 2,8, vorzugsweise 2,2 bis 2,6, eingestellt wird und dass das Verh·altnis der von einer Einspannstelle in einem Abstand von 0,3 1N -12 cm vom Skiende zum Ende des Skis gemessenen Flexibilit·at zur bei mittiger Einspannstelle zum Endbereich des Skis gemessenen Flexibilit·at zwischen 2,2 und 3,1, vorzugsweise 2,4 bis 2,8, eingestellt wird.

2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ski im mittleren Bereich ·uber eine L·ange von 30 bis 45 cm zu beiden Seiten der Mitte der Auflagel·ange mit konstanter Biegesteifigkeit ausgebildet ist.

3. Ski nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitte des mittleren Bereiches der Auflagel·ange in einem Abstand 1A/2 + 5 cm vom Hinterende des Skis angesetzt ist, wobei 1A die um 28 cm verringerte Nennl·ange 1N ist.

4. Ski nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegesteifigkeit im mittleren Bereich zwischen 3,5 und 108 Ncm2 6,5 x 108 Ncm2 gew·ahlt ist und im Vergleich zu konventio- nellen Skiern der gleichen Kategorie und L·ange um wenigstens 20, vorzugsweise 25 bis 40 % verringerte Biegesteifigkeit aufweist.

5. Ski nach einem der Anspr·uche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die minderung der Flexibilit·at zum Hinterende bzw. zur Spitze durch Reduktion der Kernh·ohe bei unver·anderten tragenden Bauteilen wie Laminaten f·ur Ober- und Untergurt und/oder Verringerung der Dicke oder Steifigkeit von Versteifungseinlagen wie z.B. Laminaten f·ur den Ober- und Untergurt eingestellt ist.

6. Ski nach einem der Anspr·uche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (2) an wenigstens einem Ende (3) gelenkig und/oder in L·angsrichtung des Skis (1) verschiebbar mit der Oberseite des Skis verbindbar und am Ski gelagert ist und in unbelastetem Zustand zwischen den beiden Lagerstellen in Abstand von der Skioberseite liegt.

7. Ski nach einem der Anspr·uche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (2) in ihrer der Oberseite des Skis zugewandten Seite Druckverteilungselemente, insbesondere federnde Elemente, aufweist.

8. Ski nach einem der Anspr·uche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckverteilungselemente den freien Raum zwischen Auflageplatte (2) und Oberseite des Skis in unbelastetem Zustand vollst·andig ausf·ullen.

9. Ski nach einem der Anspr·uche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckverteilungselemente austauschbar und/oder in ihren elastischen Eigenschaften einstellbar sind.

10. Ski nach einem der Anspr·uche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegeelastizit·at der Auflageplatte (2) so gew·ahlt ist, dass in statischem Zustand die Belastung einer Auflageplatte (2) mit dem halben K·orpergewicht des Skifahrers eine Durchbiegung zur Folge hat, bei welcher eine unmittelbare Anlage des Mittelbereiches (5) der Auflageplatte (2) am Mittelbereich des Skis (1) vermieden ist.

11. Ski nach einem der Anspr·uche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (2) quer zu ihrer L·angsachse orientierte Abst·uztelemente (18), insbesondere an gleitend art Ski gelagterten Hebeln (19) angreifende Abst·utzelemente (18), aufweist.

12. Ski nach einem der Anspr·uche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (2) in l·osbaren Verriegelungselementen (20) gelenkig und/oder in ihrer L·angsachse verschieblich gehalten ist.

Description:

Ski f·ur die Verwendung mit einer Auflageplatte f·ur die Aufnahme von Bindungsteilen Die Erfindung bezieht sich auf einen Ski f·ur die Verwendung mit einer Auflageplatte f·ur die Aufnahme von Bindungsteilen.

Derartige Skier sind beispielsweise der DE-OS 2 259 375 bereits zu entnehmen. Bei diesem bekannten Ski befindet sich eine Auflageplatte an der Oberseite eines Skis, wobei diese Auflageplatte nach Art einer durchgebogenen Feder vorgespannt mit dem Ski verbunden ist. Zwischen der Auflageplatte und dem Ski sind mit der Platte starr verbundene schwingungsd·ampfende Elemente eingeschaltet, wobei die vorgeschlagene Konstruktion sich die Aufgabe gesetzt hat, die Lenkf·ahigkeit und F·uhrungseigenschaften von Skiern zu verbessern. Die Kinematik der Anlenkung der Auflageplatte an der Oberseite eine Skis soll daher gem·ass diesem bekannten Vorschlag so erfolgen, dass die normale Belastung eine hohle Auflage des Skis ergibt.

Abgesehen von den relativ hohen Spannkr·aften der Feder bedeutet dies gleichzeitig auch den Verzicht auf einen dosierten Kanteneingriff im mittleren Bereich des Skis, so dass die Belastung im Belastungsfall ausschliesslich auf den Bereich unterhalb der Lagerpunkte der Auflageplatte beschr·ankt ist, wodurch sich in erster Linie die Ceradeauslaufeigenschaften verbessern d·urften.

Die US-PS 32 60 531 sowie die US-PS 32 60 532 zeigen bereits verschiedene Konstruktionen f·ur die Festlegung von Auflageplatten an Skiern, mit welchen die Verteilung der Druckeinleitung in den Ski bereits aus der Mitte in einen vorderen und einen hinteren Bereich verlagert wurde. Auch diese Konstruktionen, welche an der Konstruktion des Skis selbst keine Modifikation vorsehen, verbessern in erster Linie die Geradeauslaufeigenschaften, nicht aber die Lenkbarkeit und die F·uhrungseigenschaften in beliebigen Fahrsituationen. Die D·ampfungseigenschaften werden bei einer weiteren bekannten Ausbildung nach der WO 83/3360 durch eine d·ampfende Auflageplatte ver·andert.

Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Einrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass die eigentliche Kinematik des Skis nicht wesentlich beeinflusst wird, wohl aber die Lastverteilung ·uber die L·ange des Skis verbessert wird und insgesamt bessere F·uhrungs- und D·ampfungseigenschaften einstellbar werden.

Zur L·osung dieser Aufgabe besteht die Erfindung im wesentlichen darin, dass bei Skiern mit einer Nennl·ange (lN) von ·uber 170 cm, insbesondere bei Alpin- und Abfahrtsskiern, das Verh·altnis der von einer Einspannstelle in einem Abstand von einem Drittel der Nennl·ange des Skis von der Skispitze zur Skispitze gemessenen Flexibilit·at zur bei einer mittigen Einspannstelle zur Skispitze gemessenen Flexibilit·at zwischen 1,9 und 2,8, vorzugsweise 2,2 bis 2,6, eingestellt wird und dass das Verh·altnis der von einer Einspannstelle in einem Abstand von 0,3 1N -12 cm vom Skiende zum Ende des Skis gemessenen Flexibilit·at zur bei mittiger Einspannstelle zum Endbereich des Skis gemessenen Flexibilit·at zwischen 2,2 und 3,1, vorzugsweise 2,4 bis 2,8, eingestellt wird.

Durch diese Bemessung wird der Mittelbereich des Skis in Relation zum Schaufel- und Hinterendbereich im Vergleich zu bekannten Skiern weicher ausgebildet. Bei einer im wesentlichen als Druckverteilungsplatte dienenden Auflageplatte erfolgt nun die Einleitung der Kr·afte im wesentlichen an zwei voneinander r·aumlich getrennten, in L·angsrichtung des Skis versetzten Stellen, so dass insgesamt im Belastungsfall immer die gesamte L·ange des Skis f·ur die Lenkeigenschaften herangezogen werden kann.

Zur weiteren Verbesserung der Lenkbarkeit ist die Ausbildung in vorteilhafter Weise so getroffen, dass der Ski im mittleren Bereich ·uber eine L·ange von 30 bis 45 cm zu beiden Seiten der Mitte der Auflage l·ange mit konstanter Biegesteifigkeit ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Mitte des mittleren Bereiches der Auflagel·ange in einem Abstand 1 /2 + 5 cm vom A Hinterende des Skis angesetzt ist, wobei 1A die um 28 cm verringerte Nennl·ange 1N ist. Bei einer derartigen Anordnung ergab sich auch die beste Einstellbarkeit der Dampfungseigenschaften sowie der Druckverteilung durch Wahl geeigneter Autlageplatten.

Besonders gute F·uhrungseigenschaften und eine Verbesserung des subjektiven Fahreindruckes konnte mit einer Ausbildung erzielt werden, bei welcher die Biegesteifigkeit im mittleren Bereich zwischen 3,5 und 6,5 x 108 Ncm2 gew·ahlt ist und im Vergleich zu konventionellen Skiern der gleichen Kategorie und L·ange um wenigstens 20, vorzugsweise 25 bis 40 % verringerte Biegesteifigkeit aufweist. Die ·Anderung der Flexibilit·at zum Hinterende bzw. zur Spitze erfolgte hiebei durch Reduktion der Kernh·ohe bei unver·anderten tragenden Bauteilen wie Laminaten f·ur Ober- und Untergurt und/oder Verringerung der Dicke oder Steifigkeit von Versteifungseinlagen wie z.B.

Laminaten f·ur den Ober- und Untergurt.

Im Gegensatz zu den bekannten Vorschl·agen wird dies nicht durch eine vorgespannte Platte, sondern durch geeignete Auslegung des Skis selbst und eine am Ski zumindest an einem Ende gleitend gelagerte Auflageplatte sichergestellt, wof·ur vorzugsweise die Auflageplatte an wenigstens einem Ende gelenkig und/oder in L·angsrichtung des Skis verschiebbar mit der Oberseite des Skis verbindbar und am Ski gelagert ist und in unbelastetem Zustand zwischen den beiden Lagerstellen in Abstand von der Skioberseite liegt.

W·ahrend durch eine vorgespannte Platte bei bekannten Skiern im wesentlichen eine Druckbelastung in den Schaufel- und den hinteren Bereich des Skis eingebracht wird, ist somit bei der erfindungsgem·assen Auslegung eines Skis eine Druckverteilung ·uber einen grossen Bereich des Skis m·oglich, wobei, zum Unterschied von vorgespannten Platten, aufgrund der gleitenden Lagerung die Druckverteilung ·uber die L·ange zwischen den beiden Lagerpunkten einstellbar bleibt. Zu diesem Zweck kann die Auflageplatte an ihrer der Oberseite des Skis zugewandten Seite Druckverteilungselemente, insbesondere federnde Elemente, aufweisen, und es k·onnen die Druckverteilungselemente den freien Raum zwischen Auflageplatte und Oberseite des Skis im unbelasteten Zustand v·ollig ausf·ullen.

Gerade das v·ollige Ausf·ullen des freien Raumes zwischen der Auflageplatte und der Oberseite des Skis ist hiebei insbesondere im Hinblick auf die Tatsache wichtig, dass andernfalls in diesen freien Raum Schnee und Eis eindringen k·onnte, welche die Druckverteilung wesentlich beeinflussen. Durch die Schockabsorption wird hiebei eine gr·ossere Laufruhe erzielt und damit die Sturzgefahr herabgesetzt.

Da die erfindungsgem·asse Auflageplatte aufgrund der Auslegung des Skis ohne Vorspannung und an einer ihrer beiden Auflagestellen sogar gleitend am Ski aufliegt, k·onnen die Druckverteilungselemente austauschbar und/oder in ihren elastischen Eigenschaften einstellbar ausgebildet sein, Wesentliche Voraussetzung f·ur die gew·unschte Verbesserung der F·uhrungseigenschaften ist somit bei der erfindungsgem·assen Ausbildung die weichere Auslegung des mittleren Bereichs und die steifere Auslegung des Schaufelbereichs des Skis selbst, was beispielsweise durch Wahl entsprechender Einlagen im Aufbau des Skis sichergestellt werden kann. Der wesentliche Vorteil, der durch diese Druckverteilung erzielt werden kann, besteht hiebei darin, dass hohe Belastungsspitzen, welche den Schnee komprimieren k·onnten und schlechte Gleiteigenschaften zur Folge haben, vermieden werden.

Bei flachem Druckverlauf insbesondere im mittleren Bereich des Skis ergeben sich aufgrund der Vergleichm·assigung des Fl·achenpressungsdruckes wesentlich verbesserte Gleiteigenschaften und der Ski l·asst sich daher in flachen Abschnitten wesentlich rascher fahren als vergleichbare Skier mit konventioneller Bauweise, auch wenn auf derartige konventionelle Skier eine Bindungsplatte aufgelegt wird.

Die erfindungsgem·asse Ausbildung ist in erster Linie f·ur Skier der Zielgruppe S, A, L, J und einer L·ange von ·uber 170 cm von besonderem Vorteil. Prinzipiell l·asst sich die Erfindung auch auf Skier einer L·ange unter 170 cm, insbesondere Jugendskier, anwenden, wobei hier mit Vorteil die bevorzugten Werte f·ur die Verh·altniswerte der Flexibilit·at Anwendung finden.

Um die guten F·uhrungseigenschaften uneingeschr·ankt zu erhalten, ist die Auflageplatte relativ biegesteif und torsionssteif ausgebildet. Die Biegeelastizit·at der Auflageplatte soll mit Vorteil so gew·ahlt werden, dass im statischen Zustand die Belastung einer Auflageplatte mit dem halben K·orpergewicht des Skifahrers eine Durchbiegung zur Folge hat, bei welcher eine unmittelbare Anlage des Mittelbereiches der Auflageplatte am Mittelbereich des Skis vermieden ist. Es gen·ugt in diesem Falle, ein durchschnittliches mittleres K·orpergewicht anzunehmen, da diese Massnahme sicherstellt, dass bei einer Gewichtsverlagerung, bei welcher notwendigerweise ein gr·osserer Teil als das halbe K·orpergewicht auf einen Ski zur Wirkung gelangt, tats·achlich die F·uhrungseigenschaften wesentlich verbessert werden.

Zur Verbesserung der Torsionssteifigkeit kann die Auflageplatte quer zu ihrer L·angsachse orientierte Versteifungselemente, insbesondere an gleitend am Ski gelagerten Hebeln angreifende St·utzelemente, aufweisen.

Eine weitere M·oglichkeit der Einstellung der F·uhrungseigenschaften wird dadurch geboten, dass die Auflageplatte in einfacher Weise l·osbar und entfernbar am Ski festgelegt wird, so dass Auflageplatten verschiedener Biegesteifigkeit zum Einsatz gelangen k·onnen. Zu diesem Zweck ist die Auflageplatte in l·osbaren Verriegelungselementen gelenkig und/oder in ihrer L·angsachse verschieblich gehalten.

Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von die Druckverteilung ·uber die L·ange des Skis darstellenden Schaubildern und L·angs schnitten durch einen erfindungsgem·assen Ski mit einer Auflageplatte n·aher erl·autert. In Fig. 1 ist hiebei ein L·angsschnitt durch einen Ski mit einer Auflageplatte schematisch angedeutet, Fig. 2 zeigt die Druckverh·altnisse ·uber die L·ange des Skis bei Verwendung eines herk·ommlichen Rennskis, Fig. 3 die analogen Druckverh·altnisse bei einem erfindungsgem·assen Ski mit einer Auflageplatte ohne D·ampfungseinlagen, Fig. 4 den Einfluss verschiedener D·ampfunqseinlagen bei einer Ausbildung eines Skis entsprechend der in Fig. 3 dargestellten Druckverteilung, Fig. 5 einen L·angsschnitt durch einen Ski mit einer abgewandelten Ausbildung der Anlenkung der Auflageplatte und Fig. 6 ein Detail der Fig. 5 in vergr·osserter Darstellung.

In Fig. 1 ist ein Ski 1 ersichtlich, auf welchem eine Auflageplatte 2 um eine hintere Anlenkachse 3 gelenkig an den Ski 1 angeschlossen ist. Im vorderen Bereich ist die Auflageplatte 2 gleitend auf einem Lager 4 relativ zum Ski abgest·utzt. Die Flexibilit·atswerte werden in Ubereinstimmung mit ONORM S 4022 bzw. ISO S 902-1980(E) so bestimmt, dass zun·achst der Ski in der Mitte, wie sie durch die Querebene 5 angedeutet ist, eingespannt wird und die Durchbiegung des Skis bis nahe zum Schaufelbereich bzw. nahe zum hinteren Bereich in Abh·angigkeit von der Belastung in diesen Bereichen gemessen wird.

In der Folge wird eine zweite Messung vorgenommen, bei welcher der Ski in einem Abstand von etwa einem Drittel vom Hinterende bzw. vom Schaufelende des Skis eingespannt wird, wobei die entsprechenden Querschnittsebenen schematisch mit 6 angedeutet sind. Auch hier wird wiederum die Durchbiegung in Abh·angigkeit von der Belastung zum Skiende oder zur Schaufel gemessen, wodurch sich ein relativ exaktes Bild ·uber das Flexibilit·atsverhalten des Skis gewinnen l·asst.

Erfindungsgem·ass wird nun die Ausbildung so getroffen, dass der Mittelbereich des Skis weicher ausgelegt wird und der Schaufelbereich bzw. der Hinterendbereich steifer ausgelegt wird, als dies bei konventionellen Skiern der Fall ist. In Fig. 2 ist die Druckverteilungskurve ·uber die L·ange des Skis eines konventionellen Rennskis dargestellt. Als Belastung wurde eine Kraft von 300 N eingesetzt und die Kurve 7 zeigt den Belastungsverlauf ausgehend von der Schaufel bis zum Hinterende bei Messung ohne Skischuh, wohingegen die Kurve 8 die gleichen Verh·altnisse mit einem Skischuh darstellt. Aus dieser Belastungskurve ist ersichtlich, dass bei konventioneller Auslegung eines Skis im mittleren Bereich des Skis eine deutliche Belastungsspitze beobachtet wird, welche zu einer Kompression des Schnees f·uhrt und damit die Gleiteigenschaften erheblich verschlechtert.

Demgegen·uber ist bei dem erfindungsgem·assen Ski, wie dies in Fig. 3 ersichtlich ist, der Druckverlauf v·ollig anders. Durch die weichere Auslegung in den durch das Verh·altnis der Flexibilit·atskenngr·ossen definierten Ausmassen ergibt sich bereits ohne aufgelegte Platte eine deutliche Verschiebung der elastischen Eigenschaften und wenn nun ein Joch bzw. eine Auflageplatte eingesetzt wird, welche zumindest an einem Ende gleitend am Ski abgest·utzt ist, l·asst sich durch Wahl geeigneter Druckverteilungselemente unterhalb dieser Auflageplatte eine weitgehende Vergleichm·assigung der Druckverteilung erzielen.

Aufgrund der erfindungsgem·assen Auslegung der Flexibilit·at des Skis mit verh·altnism·assig steiferen Endbereichen und weicherem Mittelteil zeigt der Ski ohne Verwendung von Druckverteilungselementen und lediglich unter Auflage einer Auflageplatte, wie aus dem Kurvenzug 9 ersichtlich ist, zwei wesentlich weniger ausgepr·agte Peaks 10 und 11, welche im Vergleich zu dem Peak der Kurve 8 bzw. der Kurve 7 in Fig. 2 bereits wesentlich flacher verlaufen. Als Belastung wurde wiederum eine Belastung von 300 N gew·ahlt, wobei die Kurve 9 die Verh·altnisse ohne Schuh und die Kurve 12 die Verh·altnisse, wie sie mit einem Schuh gemessen wurden, wiedergibt.

Wenn nun, wie in Fig. 4 verdeutlicht, Druckverteilungselemente unter die Auflageplatte eingeschaltet werden, l·asst sich der Zwischenbereich zwischen den beiden Peaks weiter verflachen, und es k·onnen durch Wahl geeigneter Druckverteilungselemente mit dem gleichen Ski eine Druckverteilung, wie sie einem Rennski entspricht, und relativ flache Druckverteilungen, wie sie f·ur gute Gleiteigenschaften w·unschenswert sind, eingestellt werden. Die Kurven in Fig. 4 wurden unter Einschaltung verschiedener Schaumgummistreifen unterschiedlicher L·ange gemessen, wobei die Kurve 13 Schaumgummistreifen einer Querschnittsfl·ache von 1 x 1 cm2 und 2,5 cm L·ange entspricht.

Die Kurve 14 wurde unter entsprechender Verl·angerung der Schaumgummistreifen auf 5 cm, die Kurve 15 mit 10 cm, die Kurve 16 mit 20 cm und die Kurve 17 mit 40 cm langen Schaumgummistreifen nach entsprechender Kompression aufgenommen. Es ergibt sich, dass die Einlage von stark komprimierten Druckverteilungselementen wiederum einen relativ charakteristischen Peak im Mittelbereich analog dem Peak in Fig. 2 entstehen l·asst. Die Ausbildung ist aber immer noch insoferne gegen·uber dem konventionellen Rennski nach Fig. 2 verbessert, als die Seitenflanken weiter hinausreichen und dadurch trotz eines Peaks im Mittelbereich die Druckverteilung einen gr·osseren Bereich des Skis erfasst.

Bei der Kurve 13 mit einer Schaumstoffeinlage einer L·ange von nur 2,5 cm, welche unterhalb der Auflageplatte positioniert wurde, ergibt sich ein ausgeglichener und relativ gleichm·assiger mittlerer Bereich, mit welchem gute Gleiteigenschaften und entsprechend gute F·uhrungseigenschaften ohne Verzicht auf einen Kanteneingriff im mittleren Bereich ohne weiteres realisiert werden k·onnen.

In Fig. 5 ist der Ski wiederum mit 1 bezeichnet. Die Auflageplatte 2 weist quer zu ihrer L·angsachse verlaufende Abst·utzelemente 18 auf, an welchen Lenker 19 angreifen, deren freie Enden l·angsverschieblich in Lagerb·ocken 20 am Ski gelagert sind. Das Vorderende 21 der Platte 2 untergreift einen Lagerbock 22, dessen Oberseite einen Schieber 23 zur freigabe der Auflageplatte 2 aufweist. Das Hinterende 24 dieser Auflageplatte ist wiederum in einem Lagerbock 25 gehalten, welcher ein federndes und d·ampfendes Element 26 tr·agt, welche die Durchbiegung der Platte 2 in Richtung einer Anlage an die Oberseite des Skis 1 d·ampfen kann.

Bei der Darstellung nach Fig. 6 ist ersichtlich, dass das Abst·utzelement 18 von einem eine Ausnehmung der Platte durchsetzenden Bolzen gebildet ist, an dessen Stirnfl·achen die Lenker 19 drehfest angeschlossen sind, so dass die gesamte L·ange des Bolzens als Lagerfl·ache zur Verf·ugung steht. Die freien Enden der Lenker 19 tragen Bolzen 27, welche zum gleitenden Eingriff in die Lagerb·ocke 20 bestimmt sind.





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