Title:
Deoxyribonucleic acid sequence encoding non-A, non-B hepatitis virus - obtd. Hutch C59 subgroup encoding polypeptide(s), useful as vaccines, and immuno reactive ABS for diagnosis of virus
Kind Code:
C5


Abstract:
Sequence (I) comprises (a) the Hutch c59 DNA sequence shown in SEQ ID NO:46 of the spec; (b) degenerate sequences of the sequence of (a); (c) a mutant variant of the NANBV Hutch c59 strain with the same immunological properties and hybridising to the sequences of (a) and (b); and (d) a DNA sequence which hybridises to the sequences of (a) and (b) and represents a NANBV strain with the same immunological properties as the Hutch subgroup. Also new are:- (i) a 10-200 nucleotide portion of (I) with at least 1 nucleotide difference in sequence from NANBV strain HCV-1, HCV-BK, HCV-J, HC-J2, HC-J4, JCV-JH or JCV-Hh. The difference is silent mutation or causes a change of at least 1 aminoacid; etc.



Inventors:
Zebedee, Suzanne (Carlsbad, CA 92009-7113, US)
Inchauspe, Geneviève (69424 Lyon Cedex 03, FR)
Nasoff, Marc S. (San Diego, CA 92131-2386, US)
Prince, Alfred M. (Pound Ridge, NY 10576-0154, US)
Application Number:
DE69133552
Publication Date:
01/10/2008
Filing Date:
08/23/1991
Assignee:
F. Hoffmann-La Roche Ltd. (Basel, CH)
Bioprocess Pty. Ltd., Eveleigh (North South Wales, AU)



Attorney, Agent or Firm:
Vossius & Partner (München, 81675)
Claims:
1. Verfahren zum Nachweis der Serokonversion im Zusammenhang mit einer NANBV-Infektion zu einem frühen Zeitpunkt nach der Infektion, umfassend:
(a) Bildung eines wässrigen Immunreaktionsgemischs durch das Vermischen einer Körperflüssigkeitsprobe mit einem NANBV-Kapsidantigen zusammen mit dem C100-3 Antigen;
(b) Belassen des wässrigen Immunreaktionsgemischs für einen Zeitraum, der ausreicht, um Antikörper gegen das NANBV-Kapsidantigen, welche in der Körperflüssigkeitsprobe vorliegen, mit dem NANBV-Kapsidantigen immunreagieren zu lassen, um ein Immunreaktionsprodukt auszubilden; und
(c) Nachweisen des Vorliegens der ausgebildeten Immunreaktionsprodukte und dadurch das Nachweisen der frühen Serokonversion.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Nachweisen in Schritt (c) die folgenden Schritte umfasst:
(i) Vermischen des in Schritt (b) ausgebildeten Immunreaktionsprodukts mit einem markierten spezifischen Bindungsagens, um ein Markierungsgemisch auszubilden, wobei das markierte spezifische Bindungsagens ein spezifisches Bindungsagens und einen Marker umfasst;
(ii) Halten des Markierungsgemischs für einen Zeitraum, der für jedes der vorhandenen Immunreaktionsprodukte ausreicht, um an das markierte Produkt zu binden; und
(iii) Nachweisen des Vorhandenseins von einem der gebildeten markierten Produkte und dadurch der Anwesenheit des Immunreaktionsprodukts.

3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das spezifische Bindungsagens ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Protein A und mindestens einem der Antikörper Anti-Mensch-IgG und Anti-Mensch-IgM.

4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Marker ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Lanthanid-Chelat, Biotin, Enzym und radioaktivem Isotop.

5. Verwendung von NANBV-Kapsidantigen zusammen mit dem C100-3 Antigen für die Herstellung einer diagnostischen Zusammensetzung zur Diagnose der Serokonversion im Zusammenhang mit NANBV-Infektion zu einem frühen Zeitpunkt nach der Infektion.

6. Kit für die Verwendung zur Diagnose von Serokonversion im Zusammenhang mit NANBV-Infektion zu einem frühen Zeitpunkt nach der Infektion in einer Körperflüssigkeitsprobe, umfassend ein NANBV-Kapsidantigen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:
(a) einem NANBV-Kapsidantigen CAP-A, welches die Aminosäuresequenz von Rest 1 bis 20 der SEQ ID NO:1 hat;
(b) einem NANBV-Kapsidantigen CAP-B, welches die Aminosäuresequenz von Rest 21 bis 40 der SEQ ID NO:1 hat; und
(c) einem NANBV-Kapsidantigen CAP-N, welches die Aminosäuresequenz von dem Rest 1 bis 74 der SEQ ID NO:1 hat.

7. Kit nach Anspruch 6, weiterhin umfassend ein Markierungs- oder Nachweismittel, welches in der Lage ist, die Ausbildung eines Komplexes anzuzeigen, der einen Anti-NANBV-Antikörper enthält.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, Verwendung nach Anspruch 5 oder Kit nach Anspruch 6 oder 7, wobei das NANBV-Kapsidantigen an einer festen Matrix befestigt ist.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, Verwendung nach Anspruch 5, Kit nach Anspruch 6 oder 7 oder Verfahren, Verwendung oder Kit nach Anspruch 8, wobei das NANBV-Kapsidantigen von einem Fusionsprotein umfasst ist.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, Verwendung nach Anspruch 5, Verfahren oder Verwendung nach Anspruch 8 oder 9, wobei das NANBV-Kapsidantigen ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus:
(a) einem NANBV-Kapsidantigen, welches die Aminosäuresequenz von Rest 1 bis 120 der SEQ ID NO:1 hat;
(b) einem NANBV-Kapsidantigen, welches die Aminosäuresequenz von Rest 1 bis 20 der SEQ ID NO:1 hat;
(c) einem NANBV-Kapsidantigen, welches die Aminosäuresequenz von Rest 1 bis 74 der SEQ ID NO:1 hat;
(d) einem NANBV-Kapsidantigen, welches die Aminosäuresequenz von Rest 2 bis 40 der SEQ ID NO:1 hat; und
(e) einem NANBV-Kapsidantigen, welches die Aminosäuresequenz von Rest 69 bis 120 der SEQ ID NO:1 hat.

Description:

Auf den am 19.03.2007 eingegangenen Antrag der Patentinhaber wird das europäische Patent EP 1227323 B1 mit Wirkung für die Bundesrepublik Deutschland (nationale Patentnummer DE 691 33 552.4) gemäß § 64 des Patentgesetzes gemäß dem Hauptantrag aufgrund folgender Unterlagen beschränkt: Ansprüche 1–10, überreicht in der Anhörung vom 19.06.2007.