Title:
Flux for soft soldering
Kind Code:
A1


Abstract:
The flux for soft soldering has acetylsalicylic acid (aspirin) (I) incorporated into conventional fluxes such as combinations of pure colophony with dicarboxylic acids such as adipic acid, salicyclic acid and glutaric acid.



Inventors:
TUMALSKI TADEUSZ (DE)
Application Number:
DE4415527A
Publication Date:
11/09/1995
Filing Date:
05/03/1994
Assignee:
TUMALSKI, TADEUSZ, 60439 FRANKFURT, DE
International Classes:
B23K35/36 (IPC1-7): B23K35/363



Claims:
1. Flußmittel zum Weichlöten, dadurch gekennzeichnet, daß den herkömmlichen Flußmittel wie z. B. Kombinationen von Reinkolophonium mit den Dicarbonsäuren (Adipinsäure, Salicylsäure und Glutarsäure) die Acetylsalicylsäure (Handelsname "Aspirin") beigemischt wird.

2. Flußmittel zum Weichlöten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den herkömmlichen Weichlötflußmittel die Salicylsäure gänzlich durch Acetylsalicylsäure ersetzt wird.

3. Flußmittel zum Weichlöten nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß es eine im Schmelz- oder anderen Mischungs­prozeß entstandene Mischung aus Reinkolophonium und Acetylsalicylsäure mit einem beliebigen Mischungsverhältnis darstellt.

4. Flußmittel zum Weichlöten dadurch gekennzeichnet, daß die Acetylsalicylsäure in reiner Form verwendet wird.

5. Flußmittel zum Weichlöten nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oxidlösende Mischung aus Reinkolophonium und den Säure-Aktivatoren in einem Alkohol (Äthylalkohol, Methylalkohol, Isopropylalkohol, oder deren Mischung) aufgelöst wird.

6. Flußmittel zum Weichlöten nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Acetylsalicylsäure der Salzsäure oder dem Salmiak beigemischt wird.

Description:
Die Erfindung betrifft ein Flußmittel zum Weichlöten. In den herkömmlichen Flußmittel, die beim Weichlöten verwen­det werden, wird oft als Aktivator die Salicylsäure beige­mischt, wie es z. B. in der DE-OS 32 05 315 beschrieben ist. Der direkte Vergleich der Wirkung der Salicylsäure mit der Wirkung der Acetylsalicylsäure in reiner Form auf oxidierte Metallflächen zeigt die eindeutige Überlegenheit der Acetylsalicylsäure. Die Acetylsalicylsäure kann schon in reiner Form, dank der starken, oxidlösenden Wirkung, als Flußmittel bei Weichlöten verwendet werden. Auch die Geruchsentwicklung fällt bei der Acetylsalicylsäure günstiger als bei der Sali­cylsäure aus. Mit Hilfe der Acetylsalicylsäure lassen sich ohne Probleme auch vernickelte und verchromte Metallteile löten. Die Laborproben haben gezeigt, daß der Wirkung der Acetylsalicylsäure widerstehen nur diese Metalle, die sich ohnehin dem Weichlötverfahren entziehen, wie das Aluminium oder der rostfreie Stahl.