Title:
Betankungsverfahren für dieselgetriebene U-Boote für den Einsatz in der Kriegsmarine oder in der Meeresforschung
Kind Code:
C2


Inventors:
KRECH HANS DR (DE)
Application Number:
DE4410111A
Publication Date:
10/26/1995
Filing Date:
03/24/1994
Assignee:
KRECH, HANS, DR., 22609 HAMBURG, DE
International Classes:



Claims:
Betankungsverfahren für dieselgetriebene U-Boote für den Einsatz in der Kriegsmarine oder in der Meeresforschung, dadurch gekennzeichnet, daß die Betankung des U-Bootes auf See von Luft­fahrzeugen aus erfolgt.

Description:
Dieselgetriebene U-Boote werden auf See durch Tender mit Brennstoff versorgt. Der im Patentanspruch angegebenen Erfindung liegen die Probleme zugrunde, daß die Tender durch die gegnerischen U-Jagd-Kräfte überwachbar sind. Durch sie kann das U-Boot beim Übernehmen des Brennstoffes lokalisiert und dann bekämpft werden. Die Betankung von dieselgetriebenen Forschungs-U-Booten ist zeit- und kostenaufwendig. Diese Probleme werden durch das im Patentanspruch aufgeführte Betankungsverfahren für diesel­getriebene U-Boote gelöst. Durch die Betankung auf See von Luftfahrzeugen aus wird das dieselgetriebene U-Boot seine Tarnung ver­bessern. Die Verwundbarkeit durch die gegnerischen U-Jagd-Kräfte sinkt, da ein Tankflugzeug im Gegen­satz zu einem Tender für den Anmarsch zum Boot nur wenige Stunden benötigt. Dieselgetriebene Forschungs-U-Boote können kosten­günstig und schnell auf See betankt werden. Das U-Boot erhält einen Betankungsstutzen auf dem Deck. Für die Betankung aus der Luft eignen sich große Hubschrauber, in die ein doppelwandiger leicht­gepanzerter Tank ausgebaut wurde. Eine größere Reich­weite haben Kippflügelflugzeuge (VTOL). Sie könnten in einer Marinetankflugzeugvariante die U-Boote in größerer Entfernung von der eigenen Basis als ein Marinetankhubschrauber betanken. Bei der Betankung aus der Luft läßt der Marinetankhubschrauber oder das Marinekippflügeltankflugzeug eine Trosse mit einem Schnellverschluß auf das Boot herunter. Der Schnellverschluß wird neben dem Betankungsstutzen eingerastet. An der Trosse wird dann der eigentliche Tankschlauch, der mit der Trosse durch Führungs­ringe verbunden ist, herabgelassen. So wird ein Pendeln des Schlauches vermieden, obwohl der See­gang das Betanken erschwert. Der Schnellverschluß ist notwendig, um bei Gefahr (Auftauchen gegneri­scher Flugzeuge oder Schiffe) in wenigen Sekunden die Verbindung zwischen U-Boot und Marinetank­hubschrauber oder Marinekippflügeltankflugzeug lösen zu können.