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Title:
Electromechanical window ventilator system - includes hinged stay controlled by servo motor which opens or closes window depending on quality of air in room
Kind Code:
A1
Abstract:
The window is fitted with an electromechanical opening and closing system. It automatically opens or closes the window depending upon the quality of air in the room. The quality sensor (3), regulator and servo motor are located in a common housing fixed to the wall near the window. A hinged stay (5) is attached to the opening light (10) and to the shaft (4) of a motor which has an overload trip to prevent damage when the window is locked. USE/ADVANTAGE - The air quality is ascertained and the motor activated when it falls below an acceptable level.


Inventors:
NEUHAUS GERHARD DIPL ING (DE)
Application Number:
DE4117394A
Publication Date:
12/03/1992
Filing Date:
05/28/1991
Assignee:
NEUHAUS, GERHARD, DIPL.-ING., 6301 FERNWALD, DE
International Classes:
Claims:
1. Elektromechanische Fensterlüftung die entriegelte Fensterflügel selbständig öffnet und wieder schließt, da­durch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit der gemessenen Lüftgüte des Raumes über ein Stellglied der Fensterflügel geöffnet und wieder geschlossen wird, der Luftgütefühler, der Regler und der Stellmotor in einem gemeinsamen Gehäuse im Bereich des Fensters an der Wand befestigt über ein Ge­stänge mit dem zu bewegenden Fensterflügel verbunden ist, oder auf dem Fensterrahmen befestigt über ein Gestänge mit der Wand verbunden ist, und der Stellmotor mit einem Über­lastschalter versehen ist, der ihn bei verriegeltem Fen­ster und Reglerausgang Fensteröffnen und arretiertem Fen­ster und Reglerausgang Fensterschließen stromlos schaltet und dadurch eine Beschädigung der Fensterlüftung mit dem Gestänge, des Fensters oder der Wand verhindert.

2. Elektromechanische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Montage der Fensterlüftungseinheit vorrangig auf der beim Öffnen entstehenden Drehpunkt gegenüberliegenden Fensterseite erfolgt und rahmenmittig, außermittig oder in der Ecke durchgeführt wird.

3. Elektromechanische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fensterlüftung mit ihrem Luftgüte­fühler so montiert ist, daß sie die bei natürlicher Fen­sterlüftung im oberen Fensterbereich austretende ver­brauchte Raumluft erfaßt.

4. Elektromechanische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge leicht ausgehängt werden kann, damit ein vollständiges Fensteröffnen gegeben ist, oder bei Kippfenstern und Wandmontage der Fensterlüftung die Gestängebefestigung am Fensterrahmen in der Ecke des oberen Schwenk-Drehpunktes so erfolgt, daß eine Drehöff­nung durch das Gestänge nicht behindert wird.

5. Elektromechanische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über eine Verstellmöglichkeit die Luftgüte, bei der eine Öffnung bzw. Schließung des Fen­sters erfolgt, gewählt werden kann.

6. Elektromechanische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine eingebaute Echtzeituhr wahlweise von einem Luftgüteschaltbereich in einen anderen umschal­tet.

7. Elektromechanische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Temperaturfühler und/oder Regenfühler auf der Außenseite die Reglereinstellung geän­dert wird, daß bei Regen das Fenster geschlossen bleibt und bei tieferen Außenlufttemperaten eine Fensteröffnung erst bei stärkerer Raumluftbelastung erfolgt.

8. Elektromagnetische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein miteingebauter Feuchtefühler die Raumluftfeuchte erfaßt und bei Überschreitung einer vorge­wählten Raumfeuchte z. B. in Bädern oder Duschräumen das Fenster öffnet und nach Unterschreiten der Raumfeuchte wieder schließt.

9. Elektromagnetische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über einen zusätzlichen Handschalter in Griffhöhe die Fensterlüftung funktionslos geschaltet werden kann oder eine Fensteröffnung über eine einge­stellte Zeit erfolgt.

10. Elektromechanische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Zeitmesser in Abhängigkeit der Luftgüte das Fensteröffnen z. B. in Schlafräumen und Hotelzimmern vorrangig nachts und in Wohnräumen, Büros, Aufenthaltsräumen, Schulungsräumen usw. vorrangig tagsüber erfolgt.

11. Elektromechanische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Signalausgang bei Fenster­öffnung der Heizkörper unter dem Fenster in seiner Lei­stung gedrosselt wird.

12. Elektromechanische Fensterlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlastschalter des Stellmotors ein Signal an eine Alarmanlage geben.

Description:
Gattung Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromechanische Fensterlüftung nach Raumluftqualität bestehend aus einem Ge­häuse mit integriertem Luftqualitätsfühler, Regler, Stellmotor mit Überlastschalter sowie einem Gestänge von dem Stellmotor des vorzugsweise an der Wand oder dem Rolladenkasten oberhalb des Fensters befestigten Fensterlüfters zu dem zu öffnenden Fensterflügel.Stand der Technik Das Öffnen und Schließen der Fenster erfolgt grundsätzlich durch Personen, die sich in den jeweiligen Räumen aufhalten oder diese betreten und die das Empfinden haben, daß eine Lüf­tung bzw. Lufterneuerung erforderlich ist. Das Schließen der Fenster wird hierbei oft vergessen, bzw. ist eine Lüftung nach den echten Erfordernissen (Schadstoffanfall in den Räumen) nur selten gegeben.Kritik am Stand der Technik Die allgemeine praktizierte Art der Fensterlüftung in Wohnbereichen, Büros, öffentlichen Gebäuden usw. ist unbe­friedigend, da sehr oft Fenster unnötig offenstehen und die darunter montierten Heizkörper volle Heizleistung bringen und somit nicht den Raum sondern die Außenluft erwärmen (Energieverschwendung).Aufgabe Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine, sinnvolle Fensterlüftung, d. h. Öffnen und Schließen der Fenster nach Lüftgüte, durchzuführen.Lösung Ein Luftgütefühler erfaßt den Schadstoffgehalt der Raumluft. Bei Überschreitung eines eingestellten Sollwertes wird der Stellmotor betätigt, der über ein Gestänge, ähnlich wie bei Türschließern, den Fensterflügel öffnet, d. h. je nach Monta­geart kippt oder schwenkt. Bei Unterschreitung einer einge­stellten Luftgüte wird durch den Regler und den Stellmotor wiederum der Fensterflügel geschlossen. Am Stellmotor einge­baute Überlastschalter verhindern z. B. bei versperrtem Fenster eine Beschädigung des Fensters, der Befestigung der Fen­sterlüftung und der Fensterlüftung selbst. Die Überlastschal­ter können wahlweise über Kontakte eine Alarmanlage auslösen. Die Anbringung der Fensterlüftung erfolgt vorzugsweise ober­halb des Fensters z. B. auf dem Rolladenkasten, da bei natür­licher Lüftung und einer Raumtemperatur über der Außentempe­ratur die belastete Raumluft im oberen Bereich des Fensters den Raum verläßt und im unteren Bereich des Fensters die Au­ßenluft eintritt (Druckgefälle aufgrund der Temperaturunter­schiede). Konstruktiv ist es von Vorteil, wenn Luftqualitätsfühler, Reg­ler und der Stellmotor mit dem Überlastschalter in einem ge­meinsamen Gehäuse plaziert sind. Das Kraftübertragungsgestänge ist so ausgeführt, daß es in ei­nem Gelenk leicht ausgehängt werden kann, damit ein voll­ständiges Öffnen des Fensters, z. B. beim Putzen, möglich ist. Über einen Wahlschalter sind verschiedene Luftgüteschaltbe­reiche einstellbar, die eine Lüftung je nach Komfortbedarf er­möglichen. Ein zusätzliches Zeitglied (Echtzeit) veranlaßt ein vorrangi­ges Öffnen des Fensters z. B. nachts in Schlafräumen, Ho­telzimmern usw. bzw. tagsüber in Wohnräumen, Büroräumen, Schu­lungsräumen usw. In Büroräumen z. B. kann über das Zeitglied ein Öffnen der Fensters nachts auch ganz unterbunden werden. Ober einen zusätzlichen Temperaturfühler und/oder Feuchtefüh­ler (Regenfühler) der z. B. durch den Fensterrahmen durchge­steckt in der Außenluft sitzt, ist es möglich, bei niedrigen Außentemperaturen die Reglereinstellung so zu verschieben, daß eine höhere Raumluftbelastung zugelassen wird. Als Zu­satzfunktion wird über den Feuchtefühler ein Öffnen des Fen­sters bei Regen unterbunden. Ein zusätzlich eingebauter Feuchtefühler erfaßt die Raumluft­feuchte und veranlaßt bei Bedarf die Fensterlüftung z. B. in Bädern und Duschräumen. Ein Handschalter, der bei Montage der Fensterlüftung oberhalb der Fensters z. B. auf dem Rolladenkasten, separat in Griffhöhe neben dem Fenster montiert wird, ermöglicht ein Ein- und Aus­schalten der Fensterlüftung. Zusätzlich kann ein Fensteröffnen von Hand über einen gewählten Zeitraum geschaltet werden. Über einen Signalausgang des Fensterlüfters kann als Zusatz­funktion in Verbindung mit einem elektronischen Heizkörper­ventil oder einem Regelventil bei offenem Fenster die Heiz­leistung des Heizkörpers unter dem Fenster gedrosselt werden, um Energieverschwendung zu verhindern.Ausführungsbeispiel Ausführungsmöglichkeiten sind in Darstellung 1 und 2 wiedergegeben. In dem gemeinsamen Gehäuse der oberhalb des Fensters 2 mon­tierten elektromotorische Fensterlüftung 1 sind der Luftgüte­fühler 3 die Regelung und der Stellmotor mit Überlastschalter sowie für Zusatzfunktionen eine Echtzeituhr, ein Feuchtefüh­ler, und der Luftgütewahlschalter eingebaut. Die im unteren Bereich herausragende Welle 4 des Stellmotors ist über ein Gestänge 5 mit dem Fensterflügel 6 verbunden. Das Gestänge läßt sich je nach Abstand des Drehpunktes der Stellmotorenwelle 4 zum Fensterbefestigungspunkt 7 in seiner Länge stufenlos über Gewinde 8 einstellen. Das mittlere Gelenk 9 des Gestänges 5 ist als Kugelgelenk ausgeführt und läßt sich leicht aushängen, um z. B. zum Putzen das Fenster ganz öffnen zu können. Eine Arretierung im Befe­stigungsgelenk am Fensterflügel 10 verhindert eine Berührung der Scheibe 11 im ausgehängten Zustand. Die Drehung der Stellmotorenwelle 4 ist sowohl horizontal 12 als auch vertikal 13 ausführbar, wodurch sich unterschiedliche Drehwege 14, 15 des Gestänges 5 ergeben. Das Gestänge ist so einzustellen, daß bei geschlossenem Fen­ster 2 der Gestängewinkel im Kugelgelenk 9 fast 180° ist, da dann die Stellkraft des Stellmotors des Fenster 2 max. zu­drückt. Bei maximaler Fensteröffnung 16 soll das Gestänge mit dem Kugelgelenk 9 möglichst wenig in den Raum ragen, damit z. B. Vorhänge nicht berührt werden.