Title:
Energy supply hose with C shaped hose elements - has slits running longitudinally in hose sealed by detachable cover-strip with locking strip
Kind Code:
A1


Abstract:
The energy supply hose contains a hose body (2;22) bendable between a straight position and a curved position, which consists of hose members (3;23;23') moving relative to each other and has a slit (5) running in a longitudinal direction of the slit. A cover strip (6) sealing the slit engages at the two slit edges in guides. At least respectively one locking strip (7,7a,8,8a;27,28) is arranged at both of the slit edges, which is fixed connected at least to some of the hose members. USE/ADVANTAGE - Energy supply hose. Hose members already stabilized before introduction of cover strips. Simply and cost effectively produced.



Inventors:
HENNIG KURT (DE)
Application Number:
DE3914140A
Publication Date:
10/31/1990
Filing Date:
04/28/1989
Assignee:
GEBR. HENNING GMBH, 8045 ISMANING, DE
International Classes:
Domestic Patent References:
DE3107045C2N/A
DE3139737A1N/A
DE3333544A1N/A
DE3445493C2N/A
DE3631183A1N/A



Foreign References:
4702281
4669507
EP0197546
Claims:
1. Energieführungsschlauch, enthaltend

a) einen zwischen einer Strecklage und einer gekrümmten Lage abbiegbaren Schlauchkörper (2; 22), der aus C-förmig gestalteten, relativ zueinander beweglichen Schlauch­gliedern (3; 23, 23') besteht und einen in Längsrichtung des Schlauches verlaufen­den Schlitz (5) aufweist,

b) ein den Schlitz (5) lösbar verschließendes Abdeckband (6), das in Führungen an den beiden Schlitzrändern eingreift,

Description:
Die Erfindung betrifft einen Energieführungs­schlauch entsprechend dem Oberbegriff des An­spruches 1. Energieführungsschläuche dieser Art werden ver­wendet, um elektrische oder hydraulische Leitun­gen aufzunehmen, die zwischen beweglichen und stationären Maschinenteilen angeordnet sind. Ein Energieführungsschlauch, dessen Schlauch­körper aus C-förmigen Schlauchgliedern besteht, ist beispielsweise durch die EP-A-2 59 725 bekannt. Die lösbare Verbindung des Abdeckbandes mit den C-förmigen Schlauchgliedern erfolgt hierbei durch Klammern, die auf einer Seite des Abdeckbandes vorgesehen sind und die die C-förmigen Schlauch­glieder übergreifen. Gegenstand der älteren deutschen Patentanmeldung P 38 23 609.5 ist weiterhin ein Energieführungs­schlauch entsprechend dem Oberbegriff des An­spruches 1, bei dem die Führungen für das Ab­deckband durch zwei Profilleisten gebildet werden, die einerseits eine zum Längsschlitz des Schlauches hin offene innere Nut aufweisen, in die das Abdeckband einschiebbar ist, und die andererseits mit einer nach der entgegengesetzten Seite hin offenen äußeren Nut versehen sind, in die die freien Enden der C-förmigen Schlauch­glieder eingreifen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Energieführungsschlauch entsprechend dem Oberbe­griff des Anspruches 1 so auszubilden, daß die Lage und Form des von den C-förmigen Schlauch­gliedern gebildeten Schlauchkörpers schon vor dem Einschieben (bzw. auch noch nach dem Lösen) des Abdeckbandes stabilisiert ist, wobei sich der Energieführungsschlauch zugleich auf beson­ders einfache und kostengünstige Weise her­stellen läßt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruches 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Aufsicht auf ein Teilstück eines ersten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Energie­führungsschlauches, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen schematischen Teilschnitt längs der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 eine Aufsicht auf ein Teilstück eines zweiten Ausführungsbei­spieles der Erfindung, Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 4, Fig. 6 und 7 schematische Schnitte längs der Linien VI-VI bzw. VII-VII der Fig. 5. Der in den Fig. 1 bis 3 als erstes Ausführungsbei­spiel der Erfindung dargestellte Energieführungs­schlauch 1 enthält einen Schlauchkörper 2, der zwischen einer Strecklage und einer gekrümmten Lage abbiegbar ist. Der Schlauchkörper 2 besteht aus C-förmig gestalteten, relativ zueinander be­weglichen Schlauchgliedern 3, die ä wie insbe­sondere Fig. 3 erkennen läßt ä zwei nebeneinander liegende Nuten 3a, 3b aufweisen, von denen die Nut 3a nach der Innenseite und die Nut 3b nach der Außenseite des Schlauches hin offen ist. Die einzelnen Schlauchglieder 3 greifen jeweils mit einem Schenkel (z.B. 3c) in die Nut (z.B. 3b) des benachbarten Schlauchgliedes ein. Der Schlauchkörper 2 weist einen in Längsrichtung des Schlauches (Achse 4) verlaufenden Schlitz 5 auf, der durch ein biegsames Abdeckband 6 lösbar verschlossen werden kann. Im Bereich der beiden Ränder des Schlitzes 5 sind je zwei Sperrbänder 7, 7a bzw. 8, 8a angeordnet. Die Sperrbänder 7 und 8 sind dabei auf der Außen­seite und die Sperrbänder 7a, 8a auf der Innen­seite des Schlauches vorgesehen. Während die auf der Außenseite angeordneten Sperr­bänder 7 und 8 durchgehend verlaufen, sind die auf der Innenseite vorgesehenen Sperrbänder 7a, 8a in Abständen unterbrochen (vgl. Fig. 3), um die Krümmung des Schlauches um die Achse 4 zu ermög­lichen. Die Sperrbänder 7, 7a, 8, 8a sind mit den Schlauchgliedern 3 verbunden (beispielsweise durch Verschweißen, Vernieten oder Verkleben). Die nur schematisch angedeuteten Verbindungs­stellen sind mit dem Bezugszeichen 9 gekenn­zeichnet. Die Unterbrechung der inneren Sperrbänder 7a, 8a wird unter Berücksichtigung des Krümmungsradius des Energieführungsschlauches gewählt. Grund­sätzlich müssen um so mehr Unterbrechungen vor­gesehen werden, je kleiner der Krümmungsradius des Energieführungsschlauches ist. Die Sperrbänder 7, 7a, 8, 8a müssen nicht unbe­dingt mit allen Schlauchgliedern 3 verbunden sein. Je nach Verhältnissen genügt eventuell auch eine Verbindung nur mit jedem zweiten, dritten oder vierten Schlauchglied. Wie Fig. 2 erkennen läßt, stehen die Sperrbänder 7, 7a (und entsprechend auch die Sperrbänder 8, 8a) über den Rand des Schlitzes 5 etwas nach innen (d.h. in Richtung auf die Mittelebene 10 des Schlauches) vor, wobei diese vorstehenden Zonen der Sperrbänder Gleitführungen für das Abdeckband 6 bilden. Die Sperrbänder 7, 7a, 8, 8a werden im auseinan­dergezogenen Zustand des Schlauches mit den Schlauchgliedern 3 verbunden. Der Schlauch läßt sich dann derart krümmen, daß die mit dem Schlitz 5 versehene Seite des Schlauchkörpers die Krümmungsaußenseite bildet (auf der dem Schlitz 5 gegenüberliegenden Breitseite 11 des Schlauch­körpers sind die Schlauchglieder 3 begrenzt gegeneinander beweglich, können sich somit bei Krümmung des Schlauches einander nähern, während im Bereich des Schlitzes 5 eine gegenseitige Annäherung der Schlauchglieder 3 durch die Sperr­bänder verhindert ist). Um die Sperrwirkung der Sperrbänder 7, 7a, 8, 8a zu unterstützen, kann in wenigstens einigen der nach außen hin offenen Nuten 3b der Schlauchglie­der 3 vorzugsweise in der Nähe der Schlitzränder (d.h. zwischen den Sperrbändern 7 und 7a bzw. 8 und 8a), ein druckfestes Füllmaterial 12, vor­zugsweise aus Kunststoff,vorgesehen sein. Dieses Füllmaterial wird bei der Herstellung des Ener­gieführungsschlauches eingespritzt, nachdem die Sperrbänder mit den Schlauchgliedern im auseinan­dergezogenen Zustand des Schlauches verbunden sind. Bei dem in den Fig. 4 bis 7 veranschaulichten Aus­führungsbeispiel besteht der Schlauchkörper 22 aus zwei unterschiedlichen Typen von C-förmig gestalteten Schlauchgliedern 23, 23': Die Schlauchglieder 23 besitzen eine nach der Innen­seite hin offene Nut 23a, während die Schlauch­glieder 23' mit einer nach außen hin offenen Nut 23'a versehen sind. Die einzelnen Schlauch­glieder greifen jeweils mit einem Schenkel (z.B. 23'c) in die Nut (z.B. 23a) des benachbarten Schlauchgliedes ein. Angrenzend an die beiden Ränder des Schlitzes 5 sind die Schenkel 23c bzw. 23'c der Schlauch­glieder 23, 23' so weit entfernt, daß sich ein Kanal für die Unterbringung je eines Sperrbandes 27 bzw. 28 sowie je eine Führung für das Abdeck­band 6 ergibt. Die Sperrbänder 27, 28 sind mit den Schlauchgliedern 23, 23' in geeigneter Weise verbunden (die Verbindungsstellen sind mit den Bezugszeichen 9 angedeutet).