Title:
Brake shoe for wheel rim - has back edge made of harder material than rest of brake shoe in contact with rims
Kind Code:
A1


Abstract:
The brake shoe for wheel-rim brakes has at least the front edge of the brake shoe (1') in contact with the rim, made of harder material than the rest of the brake shoe in contact with the rim. At least the end surface (7) of the brake shoe (1') is made of harder material than the rest of the base (8) of the brake shoe in contact with the rim (2). Both end surfaces of the brake shoe (1') are made of harder material than the main part between the end surfaces. The harder material consists.of rigid elastomeric material, plastics, sintered material, leather or wood harder than the non-rigid elastomeric material or leather of the rest. USE/ADVANTAGE - The brake shoe has a better braking action in wet conditions.



Inventors:
ZIEGER TOBIAS DIPL ING (DE)
Application Number:
DE3914138A
Publication Date:
11/15/1990
Filing Date:
04/28/1989
Assignee:
WEINMANN GMBH & CO KG FAHRRAD- UND MOTORRAD-TEILEFABRIK, 7700 SINGEN, DE
Domestic Patent References:
DE2109907A1N/A
DE3517469A1N/A
DE7737361U1N/A
DE8905731U1N/A



Foreign References:
FR1135068A
FR989079A
Other References:
JP 60 53233 A. In: Patents Abstracts of Japan, M-401, Aug. 3, 1985,Vol. 9, No. 18
- DE-Buch: WINKLER, Fritz
RAUCH, Siegfried: Fahrradtechnik, 5.Auflage, Bielefelder Ver- lagsanstalt KG, Bilefeld, 1987, S. 305-307
Claims:
1. Bremsschuh für Felgenbremsen, dadurch gekennzeich­net, daß mindestens die ä in Laufrichtung (Pfeil 3) der Felge (2) betrachtet ä hintere, mit der Felge in Berührung stehende Kante des Bremsschuhes (1') aus einem härterem Material als der übrige, mit der Felge in Berührung stehende Teil des Bremsschu­hes besteht.

2. Bremsschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die ä in Laufrichtung (Pfeil 3) der Felge (2) betrachtet ä hintere Stirnfläche (7) des Bremsschuhes (1') aus einem härteren Material als der übrige, mit der Felge (2) in Berührung stehende Teil (Grundkörper 8) des Bremsschuhes besteht.

3. Bremsschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stirnflächen (7a, 7b) des Bremsschuhes (1') aus einem härteren Material als der zwischen den Stirnflächen liegende Hauptteil (Grundkörper 8) des Bremsschuhes bestehen.

4. Bremsschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus härterem Material bestehende Teil des Bremsschuhes (1') aus Hart-Elastomer, Kunststoff, Sintermaterial, Leder oder Holz hergestellt ist.

5. Bremsschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus weniger hartem Material bestehende übri­ge Teil des Bremsschuhes (1') aus Weich-Elastomer oder Leder hergestellt ist.

6. Bremsschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Material unterschiedlicher Härte herge­stellten Teile des Bremsschuhes (1') durch Kleben, Vulkanisieren, Nieten oder Schrauben miteinander verbunden sind.

Description:
Die Erfindung betrifft einen Bremsschuh für Felgen­bremsen. Bremsschuh ist hierbei derjenige Teil einer Felgenbremse, der zur Einleitung der Bremskraft vom Bremshebel auf die Felge dient. Der Reibwert zwischen Bremsschuh und Felge und damit die Bremswirkung hängt sehr von den Witterungsverhält­nissen ab. Es ist bekannt, daß die Wirkung von Felgen­bremsen bei Nässe sehr viel schlechter ist als bei Trockenheit. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Bremsschuh zu entwickeln, der sich durch eine wesent­lich verbesserte Bremswirkung bei Nässe auszeichnet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das kennzeich­nende Merkmal des Anspruches 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß zwar bei trockener Felge ein verhältnismäßig weiches Material des Bremsschuhes vorteilhaft ist, daß jedoch bei Nässe die Wirkung des Bremsschuhes umso besser ist, je größer die Härte des Bremsschuhmateriales ist. Nähere Untersuchungen zeigten, daß die bei den bekann­ten Ausführungen verhältnismäßig schlechte Bremswirkung bei Nässe vor allem darauf zurückzuführen ist, daß der an der Felge anhaftende Wasserfilm zwischen die Felge und den relativ weichen Bremsschuh eingezogen wird, so daß es zu einer Art "Aquaplaning" des Bremsschuhes auf der Felge kommt. Erfindungsgemäß besteht nun mindestens die ä in Lauf­richtung der Felge betrachtet ä hintere, mit der Felge in Berührung stehende Kante des Bremsschuhes aus einem härteren Material als der übrige, mit der Felge in Be­rührung stehende Teil des Bremsschuhs. Diese relativ harte hintere Kante des Bremsschuhes bildet damit eine Wasserabstreifkante, die ein Eindringen des Wasser­filmes zwischen Bremsschuh und Felge weitgehend ver­hindert und damit auch bei Nässe eine gute Bremswirkung aufrechterhält. Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine schematische Aufsicht auf den für die Erfindung wesentlichen Teil einer bekannten Felgenbremse, Fig. 2 das in Fig. 1 mit x bezeichnete Detail einer bekannten Felgenbremse, Fig. 3 und 4 Schemadarstellungen von zwei Ausführungs­beispielen des erfindungsgemäßen Brems­schuhes, Fig. 5 eine Darstellung (ähnlich Fig. 2), die die Verhältnisse bei dem erfindungsge­mäßen Bremsschuh im nassen Zustand zeigt. Fig. 1 zeigt einen Bremsschuh 1, der durch einen (nicht veranschaulichten) Bremshebel mit einer Brems­kraft F an die Felge 2 angedrückt wird, die sich in Richtung des Pfeiles 3 bewegt. Fig. 2 veranschaulicht die Verhältnisse, die sich bei dieser bekannten Felgenbremse im nassen Zustand ein­stellen: Der aus relativ weichem Gummi hergestellte Bremsschuh 1 verformt sich im Bereich der ä in Lauf­richtung (Pfeil 3) der Felge 2 betrachtet ä hinteren Kante 4 des Bremsschuhes und bildet hier einen verhält­nismäßig großen Radius R aus. Das von der Felge 2 in Form eines Filmes geschleppte Wasser 5 dringt infolge­dessen in Richtung des Pfeiles 6 in den Spalt zwischen Bremsschuh 1 und Felge 2 ein, so daß der Bremsschuh 1 weitgehend auf der Felge schwimmt. Die Bremswirkung ist infolgedessen drastisch schlechter als bei trocke­ner Felge. Zur Vermeidung dieses Effektes ist bei dem in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsbeispiel der Erfindung mindestens die ä in Laufrichtung der Felge betrachtet ä hintere, mit der Felge in Berührung stehende Kante des Bremsschuhes 1' aus einem härteren Material als der übrige, mit der Felge in Berührung stehende Teil des Bremsschuhes hergestellt. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 besteht die hintere Stirnfläche 7 des Bremsschuhes 1' aus einem härteren Material als der übrige Grundkörper 8 des Bremsschuhes. Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem beide Stirnflächen 7a, 7b des Bremsschuhes 1' aus härterem Material als der dazwischen liegende Grundkörper 8 des Bremsschuhes bestehen. Fig. 5 veranschaulicht die Verhältnisse, die sich (im Unterschied zu Fig. 2) bei dem erfindungsgemäßen Bremsschuh im nassen Zustand einstellen: Das von der Felge 2 mitgeschleppte Wasser 5 wird von der aus hartem Material bestehenden hinteren Stirnfläche 7 (bzw. 7a) des Bremsschuhes 1' in Richtung des Pfeiles 9 nach außen abgestreift und an einem Eindringen in den Spalt zwischen Bremsschuh 1' und Felge 2 gehindert. Das für eine gute Bremswirkung gefährliche Aufschwim­men des Bremsschuhes wird auf diese Weise zuverlässig vermieden. Die in Fig. 3 veranschaulichte asymmetrische Gestaltung des Bremsschuhes 1' (mit einer harten Auflage nur an der hinteren Stirnfläche) kommt insbesondere dann in Betracht, wenn der Grundkörper 8 des Bremsschuhes 1' aus sehr abriebfestem Material besteht, so daß sich trotz der nur einseitig vorgesehenen Wasserabstreif­kante ein annähernd gleichmäßiger Abrieb über die ganze Länge des Bremsschuhes ergibt. Bei Verwendung von besonders weichem und mehr zum Abrieb neigenden Material des Grundkörpers 8 empfiehlt sich dagegen die in Fig. 4 veranschaulichte symmetri­sche Lösung. Die aus hartem, sehr abriebfestem Material bestehende Auflage an der vorderen Stirnfläche 7b sorgt hierbei zusammen mit der Auflage an der hin­teren Stirnfläche 7a für einen gleichmäßigen Abrieb über die ganze Länge des Bremsschuhes. Der aus härterem Material bestehende Teil des Brems­schuhes kann aus Hart-Elastomer, Kunststoff, Sinter­material, Leder oder Holz hergestellt werden. Der aus weniger hartem Material bestehende übrige Teil des Bremsschuhes besteht vorzugsweise aus Weich-Elastomer oder Leder. Die aus Material unterschiedlicher Härte hergestellten Teile des Bremsschuhes können durch Kleben, Vulkani­sieren, Nieten oder Schrauben miteinander verbunden werden.