Title:
Holder for a drilling tool
Kind Code:
A1


Abstract:
In a holder (1, 7), which can be connected to a drive machine, in particular a drilling machine, for a centring drill (11) and an annular bit (4), the holder (1, 7), in addition to a first carrier (1) for the annular bit (4), has a second carrier (7) for the centring drill (11). The second carrier (7) is guided in a longitudinally displaceable manner over part of its length in a central longitudinal bore (6) of the first carrier (1) and is connected to the first carrier (1) via a driver device (12, 13) effective in the direction of rotation. A displacing device (14, 16) acting on the second carrier (7) is provided for displacing the second carrier (7) in its longitudinal direction relative to the first carrier (1).



Inventors:
WAGNER HANS (DE)
LICHTBLAU ERNST (DE)
Application Number:
DE3807225A
Publication Date:
09/14/1989
Filing Date:
03/05/1988
Assignee:
MASCHINENFABRIK OTTO BAIER GMBH, 7140 LUDWIGSBURG, DE
International Classes:
Domestic Patent References:
DE2356825A1N/A



Foreign References:
3778179
2754864
Claims:
1. Mit einer Antriebsmaschine, insbesondere einer Bohrmaschine, verbindbarer Halter für einen Zentrierbohrer und eine Bohrkrone, dadurch gekennzeichnet, daß

a) der Halter (1, 7) zusätzlich zu einem ersten Träger (1) für die Bohrkrone (4) einen zweiten Träger (7) für den Zentrier­bohrer (11) aufweist,

b) der zweite Träger (7) auf einem Teil seiner Länge in einer zentralen Längsbohrung (6) des ersten Trägers (1) längsver­schiebbar geführt und über eine in der Drehrichtung wirksame Mitnahmevorrichtung (12, 13) mit dem ersten Träger (1) verbun­den ist,

c) für eine Verschiebung des zweiten Trägers (7) in seiner Längsrichtung relativ zum ersten Träger (1) eine am zweiten Träger (7) angreifende Verschiebevorrichtung (14, 16) vorgese­hen ist.

Description:
Die Erfindung betrifft einen mit einer Antriebsmaschine, insbe­sondere einer Bohrmaschine, verbindbaren Halter für einen Zentrier­bohrer und eine Bohrkrone. Derartige Bohrwerkzeuge werden vielfach als sogenannte Dosen­senker verwendet, mit deren Hilfe in das Mauerwerk die zum Einsetzen einer Installationsdose erforderliche Vertiefung eingearbeitet wird. Der Zentrierbohrer sorgt dabei für die Zentrierung der im Trockenschnitt arbeitenden Diamantbohrkrone. Bei den bekannten Dosensenkern muß, nachdem der Zentrierbohrer so weit in das Mauerwerk eingedrungen ist, daß die Bohrkrone einen für ihre Führung ausreichenden Ringschlitz gebildet hat, der Bohrvorgang unterbrochen werden. Die Bohrmaschine muß nun nämlich von der Arbeitsstelle weggenommen werden, damit der Zentrierbohrer gelöst und aus dem Halter herausgenommen werden kann. Danach wird die Bohrkrone wieder in den Ringschlitz einge­führt und der Bohrvorgang zu Ende gebracht. Für den nächsten Bohrvorgang muß nun wieder der Zentrierbohrer in den Halter eingeführt und mit diesem fest verbunden werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Halter zu schaffen, welcher die Arbeit mit diesem Halter und den von ihm getragenen Bohrwerkzeugen vereinfacht. Diese Aufgabe löst ein Halter mit den Merkmalen des Anspruches 1. Bei dem erfindungsgemäßen Halter braucht, nachdem die Bohrkrone den für ihre Führung ausreichenden Schlitz erzeugt hat, die Antriebsmaschine nur kurz abgeschaltet zu werden, damit der zweite Träger und der in ihm festgelegte Zentrierbohrer soweit zurückgezogen werden können, als dies notwendig ist, um ein weiteres Eindringen des Zentrierbohrers in das Mauerwerk oder dgl. zu verhindern. Dabei braucht die Bohrkrone nicht aus dem bereits erzeugten Ringschlitz herausgenommen zu werden. Nach Beendigung des Bohrvorgangs wird dann der zweite Träger wieder in seine Arbeitsstellung gebracht, so daß insgesamt der Zeitauf­wand für die Ausführung einer Bohrung erheblich verkürzt wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Mitnehmervorrich­tung einen Längsschlitz im ersten Träger und einen in diesen Längsschlitz eingreifenden Querstift des zweiten Trägers auf. Vorzugsweise ist gemäß Anspruch 3 diametral zu diesem Längsschlitz ein zweiter Längsschlitz im ersten Träger vorgesehen, in welchen ebenfalls der Querstift eingreift. Mit der Antriebsmaschine, bei der es sich in der Regel um ein Elektrowerkzeug in Form einer Bohrmaschine handelt, braucht deshalb nur der erste Träger gekuppelt zu werden, der an seinem der Antriebsmaschine abgekehr­ten Ende die Bohrkrone trägt. Auf dem ersten Träger, der vorzugsweise die Form einer Hülse hat, ist bei einer bevorzugten Ausform drehbar und längs verschieb­bar eine Buchse der Verschiebevorrichtung angeordnet, die mittels des Querstiftes mit dem zweiten Träger fest verbunden ist und vorzugsweise auf ihrer Außenmantelfläche einen Rändel aufweist. Man kann dann ohne Schwierigkeiten mit einer Hand diese Buchse erfassen und in Längsrichtung des ersten Trägers verschieben, um den zweiten Träger und den in ihm festgelegten Zentrierbohrer von der einen in die andere Endstellung zu bringen. Vorteilhafter­weise ist außerdem gemäß Anspruch 6 in der Längsbohrung des ersten Trägers eine vorgespannte Schraubenfeder angeordnet, welche den zweiten Träger in derjenigen Stellung zu halten sucht, in welcher er den größten Überstand über den ersten Träger hat. Um für den Bohrvorgang auf den zweiten Träger eine axiale Druck­kraft übertragen zu können, ist eine Verriegelungsvorrichtung erforderlich, welche den zweiten Träger gegen eine Längsver­schiebung im ersten Träger sichert. Diese Verriegelungsvorrichtung wird bei einer bevorzugten Ausführungsform durch einen sich an das eine Ende des Längsschlitzes anschließenden, in Umfangs­richtung verlaufenden kurzen Schlitz und den in diesen kurzen Schlitz einführbaren Querstift gebildet. Ein entsprechender kurzer Schlitz in Umfangsrichtung kann am anderen Ende des Längsschlitzes vorgesehen sein, um den zweiten Träger in der vollkommen zurückgezogenen Stellung ebenfalls gegen eine Längsver­schiebung zu sichern. Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine teilweise im Längsschnitt dargestellte Ansicht des Ausführungsbeispiels mit dem Zentrierbohrer in der Arbeitsstellung, Fig. 2 eine Ansicht entsprechend Fig. 1 mit dem Zentrierbohrer in der vollkommen zurückgezogenen Stellung, Fig. 3 eine Ansicht des ersten Trägers. Der Halter eines Dosensenkers weist einen ersten Träger 1 in Form einer aus Stahl bestehenden, zylindrischen Hülse auf, die an ihrem einen Ende mit einem Innengewinde 2 versehen ist, um sie auf die mit einem korrespondierenden Außengewinde versehene Abtriebsspindel einer Elektrohandbohrmaschine aufschrauben zu können. Der andere Endeabschnitt des ersten Trägers 1 ist mit einem Außengewinde 3 versehen, auf das eine Diamantbohrkrone 4 aufgeschraubt wird, die im vollständig aufgeschraubten Zustand an einem Ringbund 5 des ersten Trägers 1 anliegt. In der zentralen Längsbohrung 6 des ersten Trägers 1 ist längs­verschiebbar ein zweiter Träger 7 geführt, der die Form ein zylindrischen Stabes hat. Gas aus der zentralen Längsbohrung 6 herausschauende Ende des zweiten Trägers 7 ist als ein im Durchmesser größerer Ringbund 8 ausgebildet, der mit einer Querbohrung für eine Klemmschraube 9 versehen ist, welche in eine zentrale Sacklochbohrung 10 mündet, die den Schaft eines Zentrierbohrers 11 aufnimmt. Die Klemmschraube 9 legt den Zen­trierbohrer 11 im zweiten Träger 7 fest. Die dem ersten Träger 1 abgekehrte Stirnfläche des Ringbundes 8 dient als Anschlag für das Bohrwerkzeug. Der in der zentralen Längsbohrung 6 liegende Endabschnitt des zweiten Trägers 7 wird von einem Querstift 12 durchdrungen, der fest mit dem zweiten Träger 7 verbunden ist. Die beiden über den zweiten Träger 7 überstehenden Endabschnitte des Querstiftes 12 greifen in je einen Längsschlitz 13 ein, die im ersten Träger 1 vorgesehen sind und im Abstand von dessen Ringbund 5 und dessen Innengewinde 2 enden. Die diametral angeord­neten Längsschlitze 13 haben eine an den Durchmesser des Querstif­tes 12 angepaßte Weite. Wie Fig. 1 zeigt, ist in der zentralen Längsbohrung 10 eine vorgespannte Schraubenfeder 14 angeordnet, die einerseits an der Stirnfläche des zweiten Trägers 7 anliegt und andererseits sich an einem Federring 15 abstützt, der am Ende des Innengewindes 2 in eine Ringnut der zentralen Längsboh­rung 6 eingesetzt ist. Auf der Außenmantelfläche des ersten Trägers 1 ist drehbar und längsverschiebbar eine Buchse 16 angeordnet, die auf ihrer Außenmantelfläche mit einem Rändel versehen ist. In diese Buchse 16 dringen die beiden Endabschnitte des Querstiftes 12 ein, so daß die Buchse 16 fest mit dem zweiten Träger 7 verbunden ist. Daher werden durch eine Verschiebung der Buchse 16 der zweite Träger 7 und mit ihm der Zentrierbohrer 11 entsprechend verschoben. Wie Fig. 2 zeigt, schließt sich an das gegen den Ringbund 5 des ersten Trägers 1 weisende Ende der beiden Längsschlitze 13 ein kurzer, in Umfangsrichtung verlaufender Schlitz 17 an. In die beiden Schlitze 17 wird der Querstift 12 eingeführt, um den zweiten Träger 7 in seiner in Fig. 1 dargestellten Arbeits­stellung, in der er den maximalen Überstand über den ersten Träger 1 hat, mit letztere so zu verriegeln, daß eine Verschie­bung in Längsrichtung nicht möglich ist. Auch an das andere Ende der beiden Längsschlitze 13 schließt sich ein kurzer, in Umfangsrichtung verlaufender Schlitz 18 an, welcher einen gegen den Schlitz 17 hin etwas verbreiterten Endabschnitt hat, um zu verhindern, daß der in ihn eingreifende Querstift 12 sich aus ihm ungewollt herausbewegen kann. Dies verhindert die Verbreiterung des Endabschnittes in Verbindung mit der Belastung des zweiten Trägers 7 durch die vorgespannte Schrauben­feder 14. Zu Beginn des Bohrvorganges befindet sich der zweite Träger 7 in der in Fig. 1 dargestellten Position. Dabei ist der Quer­stift 12 in Eingriff mit den Schlitzen 17. Sobald die Stirnfläche des Ringbundes 8 in Anlage an das Mauerwerk gekommen ist, wird die Bohrmaschine kurzzeitig abgeschaltet und die Buchse 16 in Umfangsrichtung so weit gedreht bis der Querstift 12 sich in den beiden Längsschlitzen 13 befindet. Dies kann mit einer Hand geschehen, ebenso das nun erfolgende Zurückziehen der Buchse 16, bis der Querstift 12 das andere Ende der Längsschlitze 13 erreicht hat und das anschließende Drehen der Buchse 16, um den Querstift 12 in Eingriff mit den beiden Schlitzen 18 zu bringen. Nun kann der Bohrvorgang zu Ende gebracht werden. Anschließend wird durch ein Betätigen der Buchse 16 der Zen­trierbohrer 11 wieder in die in Fig. 1 dargestellte Arbeits­stellung gebracht. Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten sowie auch die nur allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale sind als weitere Ausgestaltungen Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.