Title:
Behaelter fuer stangenfoermige Werkstuecke
Kind Code:
C1
Inventors:
ERNST DIPL-ING WEERTH HANS
Application Number:
DE3719071A
Publication Date:
08/25/1988
Filing Date:
06/06/1987
Assignee:
WEERTH-HANDLING-SYSTEME, 7985 BAINDT, DE
International Classes:
Domestic Patent References:
DE8308860U1N/A1983-08-04
DE3420014A1N/A
Claims:
1. Behälter für stangenförmige Werkstücke, insbesondere solche, deren Länge ein Mehrfaches ihrer Querschnittsabmessung beträgt, dessen Längenabmessung stufenlos unterschiedlichen Werkstücklängen angepaßt werden kann, gekennzeichnet durch folgende Merkmalkombination

a) zwei Rahmenteile (1, 2), gleicher oder etwa gleicher Abmessung, beispielsweise U-förmig ausgebildet, sind durch ein Gelenkstangensystem, oder mehrere, vorzugsweise zwei Gelenkstangensysteme (3, 3'), miteinander verbunden,

b) die Verbindung wird in der Weise vorgenommen, daß die einzelnen Gelenkstangen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'') eines Gelenkstangensystems (3, 3') mit ihrem einen Ende an einem der Rahmenteile (1, 2) und mit ihrem anderen Ende an mit ihren Mittelachsen (8) in einer Flucht liegenden Gewindemuttern (9, 10, 11) in der Weise befestigt sind, daß sie um die jeweiligen Befestigungspunkte (12, 13, 14, 15, 16, 17, 18) schwenkbar sind und daß durch die Gewindemuttern (9, 10, 11) eine einteilige Gewindespindel (21) führt, die beispielsweise zwischen den Rahmenteilen (1, 2) angeordnet ist,

c) es sind mindestens drei Gelenkstangen (4, 4', 4'' od. 5, 5', 5'') vorgesehen, die mit ihrem einen Ende an ein- und demselben Rahmenteil (1 od. 2) an mindestens zwei Befestigungspunkten (12, 13 od. 17, 18) befestigt sind und es sind mindestens drei Gewindemuttern (9, 10, 11) vorgesehen, an denen die Gelenkstangen mit ihrem anderen Ende (4, 4', 4'' od. 5, 5', 5'') befestigt sind,

d) die Gewindespindel (21) hat an den Stellen, an denen sie durch die Gewindemuttern (9, 10, 11) führt, das gleiche Gewinde (Gewindeart, Durchmesser, Steigung, Gangrichtung), wie die jeweilige Gewindemutter (9, 10, 11);

e) die Gelenkstangen (4, 4', 4'' od. 5, 5', 5'') die die Gewindemuttern (9, 10, 11) mit jeweils einem Rahmenteil (1, 2) verbinden, sind mit ihrem einen Ende an den Gewindemuttern (9, 10, 11) und mit ihrem anderen Ende an den Rahmenteilen (1, 2) in der Weise befestigt, daß ihre Längsachsen (6, 6'' od. 7, 7''), mit Ausnahme der Längsachse (6' od. 7') von mindestens einer Gelenkstange (4' od. 5'), parallel oder annähernd parallel zueinander laufen. Sie bilden zu den gedachten Linien (19, 20), die lotrecht auf der Längsachse (8) der Gewindespindel (21) stehen, einen Winkel (a, b), der größer als Null ist. Die Längsachsen (6' od. 7') der Gelenkstangen (4' od. 5'), die zu den Längsachsen (6, 6'' od. 7, 7'') der Gelenkstangen (4, 4'' od. 5, 5'') nicht parallel verlaufen, laufen, bezogen auf die gedachten Linien (19, 20), spiegelbildlich zu ihnen. Die zueinander parallelen Gelenkstangen (4, 4'' od. 5, 5'') sind mit ihrem einen Ende an Gewindemuttern (9, 11) befestigt, die mit Gewinde gleicher Steigung und Gangrichtung, beispielsweise linksgängig, versehen sind. Die spiegelbildlich dazu laufenden Gelenkstangen (4' od. 5') sind an Gewindemuttern (10) befestigt, die mit Gewinde versehen sind, das die gleiche Steigung, jedoch die entgegengesetzte Gangrichtung, beispielsweise rechtsgängig, aufweist wie das Gewinde der anderen Gewindemuttern (9, 11).

Description:
Die Erfindung betrifft einen Behälter für stangenförmige Werkstücke, insbesondere solche, deren Länge ein mehrfaches ihrer Querschnittsabmessung oder ihres Durchmessers beträgt, dessen Längenabmessung stufenlos unterschiedlichen Werkstücklängen angepaßt werden kann, und bei dem von einer oder beiden Seiten ein ungehinderter Zugang zu den in ihm gelagerten Werkstücken möglich ist. Durch die stufenlose Anpassung (Einstellung) an unterschiedliche Werkstücklängen soll erreicht werden, daß die Werkstücke im Behälter positionsgenau gelagert sind und auch bei Erschütterung, beispielsweise beim Transport, in ihrer Lage liegen bleiben, und daß der Behälter im eingestellten Zustand immer nur die in Werkstücklängsrichtung erforderliche Abmessung hat, so daß bei seiner Lagerung kein Lagerraum verloren geht. Es sind Behälter bekannt, die speziell für den Transport und die Lagerung der verschiedensten Werkstücke verwendet werden. Darin werden sowohl kleine Teile, wie auch zylindrische Teile und stangenförmige Werkstücke, deren Länge ein mehrfaches ihrer Querschnittsabmessung beträgt, gelagert und transportiert. Bekannt sind die sogenannten Gitterboxpaletten. Dies sind Behälter mit Standardabmessung, die nach DIN 15 155 genormt sind. Auf Grund ihrer nicht veränderbaren Abmessung ist eine geordnete Lagerung der Werkstücke in diesen Behältern nur in begrenztem Umfang möglich. Sind die Werkstücke, beispielsweise Rohre gleicher Abmessung, kürzer als die Innenabmessung des Behälters, so können sie zwar bündig übereinander gestapelt werden, es bleibt aber ein Freiraum bis zur Behälterwand, der nicht mit einem zweiten, gleichen Stapel Rohre ausgefüllt werden kann, sofern die Behälter-Innenabmessung nicht mindestens die doppelte Rohrlänge beträgt. Falls der vorhandene Freiraum ausreicht, werden die Rohre darum entweder quer zu den bereits gestapelten gelagert und/oder senkrecht gestellt. Ein vollständiges Befüllen des Behälters wird aus diesem Grund bei der Lagerung von solchen Werkstücken in den seltensten Fällen möglich sein, darum ist die Raumausnutzung nicht optimal, es wird Lagerraum verschenkt. Durch die unterschiedlichen Positionen, die die Werkstücke im Behälter einnehmen, wird das manuelle Be- und Entladen erheblich erschwert. Ein automatisches Be- und Entladen, beispielsweise mit einem Roboter, ist nur mit sehr großem Aufwand möglich, weil der Roboter die verschiedenen Lagerichtungen der Werkstücke erkennen muß. Bei dem nach der DE-OS 34 20 014 beschriebenen "Werkstückmagazin für rohr- und stangenförmige Werkstücke" ist ein Transportbehälter (25) vorgesehen. Es wäre von Vorteil, wenn hierfür aus Gründen der Vereinheitlichung der Betriebsausrüstung innerhalb eines Betriebes ein Behälter mit Standardabmessung nach DIN 15 155 oder ähnliches verwendet werden könnte. Da während des Be- und Entladevorganges des Werkstückmagazins die Werkstücke an den Begrenzungswänden des Transportbehälters geführt werden müssen, kann aber ein Behältere mit Standardabmessung nur dann verwendet werden, wenn die Werkstücklängen mit der Innenabmessung des Behälters übereinstimmen. Dies wird in den seltensten Fällen vorkommen. Außerdem werden oft von einem Anwender Werkstücke magaziniert, die zwar je Behälterfüllung gleiche Längen aufweisen, sonst aber unterschiedlich lang sind. Ein Behälter mit Standardabmessungen kann darum als in das Werkstückmagazin einsetzbarer Transportbehälter (25) (DE-OS 34 20 014) für verschiedene Werkstücklängen nicht benutzt werden, da seine Abmessungen nicht veränderbar sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine stufenlose Anpassung der Behälterabmessung an die verschiedenen Werkstücklängen zu erreichen. Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Nach weiteren Ausbildungen der Erfindungä sind am Behälter Begrenzungswände vorgesehen, die ein Herausrutschen der Werkstücke in Werkstücklängsrichtung verhindern;ä ist eine oder sind beide Begrenzungswände, ohne Benutzung eines Werkzeuges, abnehmbar vorgesehen, um einerseits einen ungehinderten Zugang beim Be- und Entladen zu gewährleisten und andererseits bei im Werkstückmagazin (DE-OS 34 20 014) eingesetzten Behälter die Traggurte des Werkstückmagazins bei entfernten Begrenzungswänden ungehindert absenken zu können;ä haben die abnehmbaren Seitenwände einen wesentlichen Abstand zu den Rahmenteilen, damit die Traggurte des Werkstückmagazins Raum haben zwischen den Seitenwänden und den Rahmenteilen;ä ist statt der verstellbaren Rahmenteile, die eine Anpassung an unterschiedliche Werkstücklängen ermöglicht, für die Verwendung als Transportbehälter im Werkstückmagazin ein nicht einstellbarer Behälterteil für eine Werkstücklänge vorgesehen. Am Rahmenteil sind die abnehmbaren Seitenwände befestigt. Diese Ausführung wird beim Werkstückmagazin verwendet, wenn immer nur Werkstücke mit einer Länge magaziniert werden;ä wird über ein Antriebssystem, das bei zwei vorgesehenen Gelenkstangensystemen auf die beiden Gewindespindeln gesteckt wird, die Verstellung, des Behälters vorgenommen. Durch Drehen einer Handkurbel/Rad werden gleichzeitig beide Gewindespindeln verstellt;ä sind anstelle der Handkurbel bzw. des Rades elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch angetriebene Motoren vorgesehen, womit ein schnelles Verstellen der Gewindespindeln erreicht wird;ä können nach Entfernung der Begrenzungswand zwei oder mehrere Behälter mittels Verbindungselementen, beispielsweise Schrauben, miteinander verbunden werden. Dadurch ist die Lagerung längerer Werkstücke, als der Behälter normalerweise aufnehmen kann, unter Verwendung der gleichen Behältergrundeinheit möglich;ä wird der Behälter mittels Verbindungselementen mit einem nicht einstellbaren Behälterteil verbunden. Diese Kombination wird für die Lagerung längerer Werkstücke, als der Behälter normalerweise aufnehmen kann, verwendet, wenn das kürzeste der zu lagernden Werkstücke die Abmessung des nicht einstellbaren Rahmenteils nicht unterschreitet. Die Vorteile, die mit der Erfindung erzielt werden, liegen insbesondere darin, daß die Raumausnutzung des Behälters immer optimal ist, auch wenn die Werkstücklängen verschiedener Behälter-Werkstücklose (gleiche Werkstücklängen je Behälterfüllung) verschieden sind. Die Werkstücke liegen in einem Stapel geordnet im Behälter und können, wenn zwei Begrenzungswände vorgesehen sind, bei Erschütterungen durch den Transport nicht verrutschen. Damit ist ein bequemes, rationelles Be- und Entladen möglich, besonders bzw. vorrangig im Zusammenhang mit abnehmbaren Seitenwänden (ohne Werkzeug), womit eine gute Zugänglichkeit zum Werkstückstapel gegeben ist. Bei auf die Werkstücklänge richtig eingestelltem Behälter ist dessen Abmessung immer nur so groß, wie entsprechend der Werkstücklänge erforderlich ist. Damit wird bei der Lagerung der Behälter kein Lagerraum verschenkt, was besonders auf leere Behälter zutrifft, die zur Lagerung auf die kleinstmögliche Abmessung gebracht werden können. Durch die Verbindung zweier oder mehrerer Behälter miteinander, auch mit nicht einstellbaren Behälterteilen, können mit immer den gleichen Baugruppen (Module) Behälter für die unterschiedlichsten Werkstücklängenbereiche auf einfache Art gebaut werden. Damit wird eine hohe Flexibilität für die unterschiedlichsten Bedarfsfälle in bezug auf die Lagerung verschieden langer Werkstücke erreicht. Beim nach der DE-OS 34 20 014 beschriebenen Werkstückmagazin werden meistens Werkstücklose unterschiedlicher Werkstücklängen magaziniert. Da während des automatischen Be- und Entladevorganges die Werkstücke an den Begrenzungswänden des Transportbehälters (25) geführt werden müssen, werden bei nicht einstellbaren Behältern für verschiedene Werkstücklänge verschiedene Behälter benötigt. Beim Behälter gemäß der Erfindung ist dies wegen seiner Einstellbarkeit nicht erforderlich. Die abnehmbaren Seitenwände haben hier den Vorteil, daß die Traggurte des Werkstückmagazins beim Behälterwechsel nicht mehr ein- und ausgebaut und im Behälter verbleiben müssen, was je Behälter ein Gurtpaar bedeutet, sondern, nachdem bei eingesetztem Behälter dessen Begrenzungswände abgenommen werden, soweit abgesenkt werden können, daß der Behälter über die Traggurte hinweg ein- bzw. ausgebracht werden kann. Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend beschrieben. Es zeigt Fig. 1 die Seitenansicht eines Behälters, Fig. 2 die Seitenansicht eines Behälters in einer weite­ren Ausführungsvariante, Fig. 3 die Ansicht eines nach der DE-OS 34 20 014 beschriebenen Werkstückmagazins mit eingesetztem Behälter, Fig. 4 ein Schnittbild längs der Linie I-I in Fig. 1, Fig. 5 ein Schnittbild des oberen Teils des Behälters aus Fig. 4 mit aufgesetztem Antriebssystem, Fig. 6 die Seitenansicht von zwei miteinander ver­schraubten Behältern, Fig. 7 die Seitenansicht eines Behälters, der mit einem nicht einstellbaren Behälterteil verschraubt ist. In der Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Behälters ist in Fig. 1 eines von 2 Gelenkstangensystemen (3, 3'), welche die beiden Rahmenteile (1, 2) miteinander verbindend, dargestellt, sowie die seitliche Ansicht von zwei Rahmenteilen (1, 2) und zwei Begrenzungswänden (26, 30). In Fig. 4, einem Schnitt entlang der Linie I-I in Fig. 1, ist das U-förmige Rahmenteil (1), welches die gleichen Abmessungen wie das Rahmenteil (2) hat, in der Seitenansicht dargestellt. Ersichtlich ist hier auch die 14090DEC103719071 DE910503 Anordnung der beiden Gelenkstangensysteme (3, 3'). Die Gelenkstangen (4, 4', 4'', 5, 5', 5'') sind an ihrem einen Ende an den Befestigungspunkten (14, 15, 16) je einer Gewindemutter (9, 10, 11), mit ihrem anderen Ende an den Befestigungspunkten (12, 13, 17, 18) der Rahmenteile (1, 2), jeweils um die Befestigungspunkte (12 bis 18) drehbar, befestigt. Durch die Gewindemuttern (9, 10, 11) führt die einteilige Gewindespindel (21), die an den Stellen, an denen sie durch die jeweilige Gewindemutter (9, 10, 11) führt, das gleiche Gewinde wie die Gewindemutter (9, 10, 11) aufweist. Die Längsachsen (6, 6'' od. 7, 7'') der Gelenkstangen (4, 4'' od. 5, 5'') laufen unter dem Winkel (a od. b), der größer als Null Grad ist, zu den lotrecht auf der Längsachse (8) der Spindel (21) stehenden gedachten Linien (19, 20), und parallel zueinander. Die Längsachse (6' od. 7') der Gelenkstange (4' od. 5') läuft spiegelbildlich zu den Längsachsen (6, 6'' od. 7, 7'') der anderen Gelenkstangen (4, 4'' od. 5, 5''), bezogen auf die gedachten Linien (19; 20). Die spiegelbildliche Anordnung der Gelenkstangen (4', 4'', 5', 5'') zueinander bewirkt, daß sich die Rahmenteile (1, 2) und die Gewindespindel (21) nicht in Pfeilrichtung (b, c, d) gegeneinander verschieben können. Die beiden Gelenkstangen (4, 5) verhindern, daß die beiden Rahmenteile (1, 2) um die Befestigungspunkte (13, 18) schwenken können. Sind abweichend von der dargestellten Anordnung an den Rahmenteilen (1, 2) beispielsweise jeweils 3 Befestigungspunkte für je 3 Gelenkstangen vorgesehen, so wird die gleiche Wirkung und Funktion erreicht. Die Gewinde der Gewindemuttern (9, 11), an denen die miteinander parallelen Gelenkstangen (4, 4'', 5, 5'') befestigt sind, haben die gleiche Gewindesteigung und Gangrichtung, beispielsweise linksgängig. Die Gewindemutter (10), an der die nicht parallele Gelenkstange (5', 6') befestigt ist, hat ebenfalls die gleiche Gewindesteigung, jedoch eine andere Gangrichtung, beispielsweise rechtsgängig. Wird die Gewindespindel (21) verdreht, beispielsweise mit Hilfe der Kurbel (27), die mit ihr verbunden ist, so bewegen sich die Gewindemuttern, deren Gewinde die gleiche Gangrichtung haben (9, 11), in eine Richtung um den gleichen Längenbetrag und die Gewindemutter (10), deren Gewinde die entgegengesetzte Gangrichtung aufweist, um den gleichen Längenbetrag in die entgegengesetzte Richtung. Dabei verkürzen oder verlängern sich die Abstände (e, f), welche die Rahmenteile (1, 2) voneinander haben, je nach Drehrichtung der Gewindespindel (21). Die Werkstücke (34) liegen auf den Stegen (28, 29) der Rahmenteile (1, 2) auf bzw. an den Innenflächen ihrer lotrecht stehenden seitlichen Schenkel an. Durch Verdrehen der Spindeln (21, 21') (Fig. 1 und Fig. 4) der beiden Gelenkstangensysteme (3, 3') können die Abstände (e, f), mit denen die Rahmenteile (1, 2) voneinander entfernt sind, verändert und stufenlos verschiedenen Werkstücklängen angepaßt werden. Die beiden Begrenzungswände (26, 30) fixieren die Werkstücke (34) in ihrer Lage im Behälter, d. h. durch sie wird ein seitliches Herausrutschen (in Werkstücklängsrichtung) verhindert. Die Begrenzungswand (26) ist mit der Rahmenteil-Wand (25) des Rahmenteils (2) fest verbunden. Am Rahmenteil (1) ist eine abnehmbare Begrenzungswand (30) vorgesehen. Mit ihr sind 4 hakenförmige Befestigungselemente (31) fest verbunden, die mit ihren Haken in Aussparungen (32) der Rahmenteil-Wand (33) des Rahmenteils (1) (s. a. Fig. 4) einrasten. Bei eingehängter Begrenzungswand (30) kann beispielsweise durch eine nicht näher gezeigte, einschwenkbare Arretierung ein Anheben der Begrenzungswand (30) nach oben verhindert werden. Erst bei gelöster Arretierung kann die Begrenzungswand (30) angehoben werden, so daß die Befestigungselemente (31) aus den Aussparungen (32) ausrasten und die Begrenzungswand (30) entfernt werden kann. Der Vorgang geschieht ohne Benutzung eines Hilfsmittels (Werkzeug). Eine andere Ausführung des Gelenkstangensystems wird in Fig. 2 dargestellt. Die Gewindespindel (23) ist in den Lagern (25, 26) eines der Rahmenteile (24) gelagert ä im Gegensatz zu der Gewindespindel (21, 21') in Fig. 1, die nur in den Gewindemuttern (9, 10, 11) gehalten wird. Die Gelenkstangen (35, 35', 35'') sind in der gleichen Weise angeordnet wie bei der Ausführung gemäß Fig. 1, jedoch nur die halbe Anzahl. Die beiden Begrenzungswände (36, 37) sind abnehmbar. Ihre mit ihnen fest verbundenen Befestigungselemente (38), sind so lang, daß die Abstände "a" der Begrenzungswände (36, 37) von den Rahmenteilen (22, 24) so groß sind, daß die Traggurte (40, 40') eines nach der DE-OS 34 20 014 beschriebenen Werkstückmagazins von ihrer Breitenausdehnung her ungehindert dazwischen passen. Die Traggurte (40, 40') sind im Schnitt dargestellt. Das Werkstückmagazin (43) ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. Im Magazin (43) befindet sich der Transportbehälter (44), der die Werkstücke (47) aufnimmt. Der Transportbehälter (44) wird, nachdem er im Werkstückmagazin (43) befüllt wurde, herausgenommen, oder er wird im befüllten Zustand in das Werkstückmagazin (43) eingesetzt, so daß die Werkstücke ausgebracht werden können (s. DE-OS 34 20 014). Die beiden Traggurte (40, 40'), in denen die Werkstücke (47) beim Be- bzw. Entladen liegen, sind mit ihrem einen Ende an den Trommeln (45, 45') befestigt, die motorisch angetrieben werden und die Traggurte (40, 40') auf- bzw. abwickeln, mit ihrem anderen Ende an Festpunkten (46, 46') des Werkstückmagazins (43). Ist ein Werkstück-Befüllvorgang beendet, so liegen die Werkstücke zunächst in den Traggurten (40, 40'). Bei weiterem Absenken der Traggurte (40, 40') legen sich die Werkstücke (47) auf dem Boden des Transportbehälters (44) ab und an dessen Seitenwänden an. Bevor der Transportbehälter (44) aus dem Werkstückmagazin (43) herausgenommen werden kann, müssen ä wenn seine 4 Seitenwände fest miteinander verbunden sind ä die Traggurte (40, 40') an den Festpunkten (46, 46') gelöst und durch Abwickeln auf die Trommeln (45, 45') aus dem Transportbehälter (44) bzw. unter den mit ihm befüllten Werkstücken (47) herausgezogen werden. Wird ein mit Werkstücken (47) beladener Transportbehälter (44) zum Zwecke der Entladung in das Werkstückmagazin (43) eingesetzt, so müssen ä im umgekehrten Vorgang ä zunächst die Traggurte (40, 40') unter den Werkstücken (47) hindurchgezogen und an den Festpunkten (46, 46') befestigt werden. Wird als Transportbehälter (44) ein Behälter in der Ausführung gemäß Fig. 2 mit abnehmbaren Begrenzungswänden (36, 37) verwendet, so kann das Heraus- bzw. Hindurchziehen der Traggurte (40, 40') entfallen. Die Traggurte (40, 40') müssen von ihrem Festpunkt (46, 46') nicht gelöst werden. Ist beispielsweise der Behälter im Werkstückmagazin (43) befüllt worden, so können die Begrenzungswände (36, 37) beidseitig entfernt werden. Da die Traggurte (40, 40') außerhalb der Rahmenteile (22, 24, Fig. 2) liegen, können sie nun ungehindert abgesenkt werden, bis sie die in Fig. 3 mit strichpunktierter Linie dargestellte Lage eingenommen haben. Die Traggurte (40, 40') werden am Gestell des Werkstückmagazins (43) befestigt, beispielsweise durch Einhängen in dafür vorgesehene Vorrichtungen (48, 48', 49, 49'). Nun kann der Behälter (44), nachdem er etwas angehoben wird, beispielsweise mit Hilfe eines fahrbaren Transportgerätes (Gabelstapler) über die im Werkstückmagazin (43) verbleibenden Traggurte (40, 40') herausgezogen werden. Die Begrenzungswände (36, 37) können vorher wieder am Behälter befestigt (eingehängt) werden. Wird ein mit Werkstücken (47) gefüllter Behälter in das Werkstückmagazin (43) eingesetzt, so werden zunächst seine Begrenzungswände (36, 37, Fig. 2) entfernt und die Traggurte (40, 40') angehoben, bis sie die Werkstücke (47) berühren. Anschließend werden die Begrenzungswände (36, 37) in die Rahmenteile (22, 24) eingehängt und arretiert. Nun kann der Werkstück-Entladevorgang beginnen, der durch Anheben der Traggurte (40, 40') vollzogen wird. Um die Behälter auf verschiedene Werkstücklängen einzustellen, d. h. die Abstände "e" und "f" (Fig. 1) zu verändern, werden die Gewindespindeln (21, 21') um ihre Längsachse (8, Fig. 1) gedreht, beispielsweise mit Hilfe der Kurbeln (27, 27', Fig. 4). Dabei wird, wenn ein einziger Bedienungsmann die Verstellung vornimmt, zuerst eine, dann die andere Spindel verstellt. Über das Spiel in den Befestigungspunkten (12, 13, 14, 15, 16, 17, 18) und durch die Elastizität des Materials der Rahmenteile (1, 2) werden die auftretenden Verkantungen, die sich aus den während des Einstellvorganges ergebenden ungleichen Abständen der an den beiden Gelenkstangensystemen (3, 3') befestigten Rahmenteilenden ergeben, ausgeglichen. Ein Antriebssystem (62), das es ermöglicht, beide Gewindespindeln (21, 21') gleichzeitig zu verstellen, ist in Fig. 5 dargestellt. Die Gewindespindeln werden über die beiden Zahnriemenräder (66, 67) verstellt. Diese sind im Gehäuse (64) gelagert und an einer Stelle mit je einer Kupplungshälfte (63, 63'), im Beispiel von Fig. 5 als Innenvierkant ausgebildet, versehen. Diese Kupplungshälften (63, 63') passen formschlüssig auf die an den Gewindespindeln (21, 21') vorgesehenen Kupplungshälften (61, 61'), im Beispiel von Fig. 5 als Vierkant ausgebildet. Die beiden Zahnriemenräder (66, 67) werden durch einen Zahnriemen (68) formschlüssig miteinander verbunden. Das Zahnriemenrad (66) ist fest mit der Kurbel (69) verbunden. Da der Abstand der Zahnriemenräder (66, 67) voneinander und der Abstand der Gewindespindeln (21, 21') voneinander gleich ist, kann das Antriebssystem (62) mit seinen Kupplungshälften (63, 63') auf die dazu passenden Kupplungshälften (61, 61') der Gewindespindeln (21, 21') aufgesteckt werden, so daß zwischen ihnen und den Zahnriemenrädern (66, 67) eine form- und kraftschlüssige Verbindung hergestellt ist. Wird die Kurbel (69) gedreht, so werden beide Gewindespindeln (21, 21') gleichzeitig verstellt. Anstelle der Kurbel (69) kann auch ein Motor als Antrieb vorgesehen werden. Wird für längere Werkstücke (72) ein Behälter mit einem größeren Einstellbereich benötigt, so besteht die Möglichkeit, zwei Behälter miteinander zu verschrauben, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Behälter entsprechend der Ausführung Fig. 1, jedoch mit zwei abnehmbaren Begrenzungswänden. Die Schrauben (71) werden beispielsweise durch die Aussparungen (32) der Rahmenteilwände (25, 33) der Rahmenteile (1, 2) geführt, nachdem die Begrenzungswände (30) abgenommen werden. Auf diese Weise können auch mehrere Behälter miteinander verbunden werden. Eine weitere Behälterausführung für längere Werkstücke (76) ist in Fig. 7 dargestellt. Hier ist der verstellbare Behälter gemäß Fig. 1 mit einem nicht einstellbaren Behälterteil (75) mittels Schrauben (77) verbunden. Auch hier können mehrere verstellbare Behälter mit mehreren nicht einstellbaren Behälterteilen (75) miteinander verbunden werden.