Title:
Farbrollerwalzenreiniger
Kind Code:
U1


Abstract:

Portabler Farbrollerwalzenreiniger, welcher aufweist:
a) eine Umhüllung bzw. ein Gehäuse, die/das geöffnet werden kann, um eine Rollerwalze in die Umhüllung zu bringen, und die/das geschlossen werden kann, um die Rollerwalze aufzunehmen;
b) ein Fluidreservoir;
c) eine Hochdruckpumpe, die Fluid aus dem Fluidreservoir aufnimmt und die zur Erzeugung einer Fluidzufuhr mit einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) fähig ist,
d) eine Düse, die von der Pumpe mit unter Druck stehendem Fluid versorgt wird, die so positioniert ist, dass ein Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze gerichtet wird, um die Rollerwalze zu drehen und die Reinigung zu erleichtern; und
e) einen Schlitten bzw. Wagen, der die Düse längs der Länge der Rollerwalze bewegt, um ein Reinigen längs der Länge der Rollerwalze zu bewirken, und
f) ein Abfallfluidreservor zur Aufnahme von Abfallfluid.




Application Number:
DE212016000089U
Publication Date:
12/15/2017
Filing Date:
06/03/2016
Assignee:
ROLLER BLASTER LIMITED (Feilding, NZ)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Meissner Bolte Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, 80538, München, DE
Claims:
1. Portabler Farbrollerwalzenreiniger, welcher aufweist:
a) eine Umhüllung bzw. ein Gehäuse, die/das geöffnet werden kann, um eine Rollerwalze in die Umhüllung zu bringen, und die/das geschlossen werden kann, um die Rollerwalze aufzunehmen;
b) ein Fluidreservoir;
c) eine Hochdruckpumpe, die Fluid aus dem Fluidreservoir aufnimmt und die zur Erzeugung einer Fluidzufuhr mit einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) fähig ist,
d) eine Düse, die von der Pumpe mit unter Druck stehendem Fluid versorgt wird, die so positioniert ist, dass ein Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze gerichtet wird, um die Rollerwalze zu drehen und die Reinigung zu erleichtern; und
e) einen Schlitten bzw. Wagen, der die Düse längs der Länge der Rollerwalze bewegt, um ein Reinigen längs der Länge der Rollerwalze zu bewirken, und
f) ein Abfallfluidreservor zur Aufnahme von Abfallfluid.

2. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 1, wobei die Hochdruckpumpe zur Erzeugung einer Fluidzuführung mit einem Druck zwischen 500 und 2000 psi (zwischen 35 und 140 bar) fähig ist.

3. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Hochdruckpumpe eine selbst ansaugende Pumpe ist.

4. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der Ansprüche 1–3, wobei die Hochdruckpumpe eine Kolbenpumpe ist.

5. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der Ansprüche 1–4, wobei die Hochdruckpumpe mit einer Umhüllung versehen ist.

6. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der Ansprüche 1–4, wobei die Hochdruckpumpe extern zur Umhüllung ist und mit einem an die Umhüllung montierten Koppelelement verbunden ist.

7. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein durch die Düse erzeugter Fluidstrahl so ausgerichtet ist, dass er auf den Flor der Walze derart trifft, dass das Reinigen und Drehen der Rollerwalze erleichtert wird.

8. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 7, wobei der Fluidweg zum Strahl eine U-förmige Biegung aufweist.

9. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 7 oder 8, wobei der Fluidstrahl allgemein tangential zum Flor der Rollerwalze gerichtet ist.

10. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Düse einen fächerförmigen Strahl erzeugt.

11. Farbrollerwalzenreingier nach Anspruch 10, wobei der Strahl unter einem Winkel bezüglich der Achse der Farbwalze geneigt ist.

12. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 11, wobei der Strahl unter einem Winkel zwischen 5 und 50° bezüglich einer radialen Linie von der Achse der Rollerwalze geneigt ist.

13. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 11, wobei der Strahl unter einem Winkel zwischen 0 und 90° bezüglich einer radialen Linie von der Achse der Rollerwalze geneigt ist.

14. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 11, wobei die Achse des Strahls gegenüber der Achse der Rollerwalze um 0–22,5 mm versetzt ist.

15. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 11, wobei die Achse des Strahls gegenüber der Achse der Rollerwalze um 14–21 mm versetzt ist.

16. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 11, wobei der Strahl unter einem Winkel von etwa 35° bezüglich einer radialen Linie von der Achse der Rollerwalze geneigt ist.

17. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der Ansprüche 10–16, wobei der fächerförmige Strahl etwa 2 cm breit ist, wenn er im Gebrauch eine Rollerwalze trifft.

18. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Wagen parallel zur Achse der Rollerwalze hin und her läuft.

19. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Wagen durch einen Elektromotor angetrieben ist.

20. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Wagen durch einen Hydraulikmotor angetrieben ist.

21. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 20, wobei der Hydraulikmotor durch Fluiddruck von der Hochdruckpumpe angetrieben ist.

22. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Wagen durch eine mechanische Verbindung zur Rollerwalze angetrieben ist.

23. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Umhüllung eine Klemme einschließt, um den Roller 11 zu halten, so dass eine Rollerwalze in einer gewünschten Position zum Reinigen gelagert ist.

24. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 23, wobei mindestens ein Teil des Rollergriffs sich außerhalb der Umhüllung befindet, wenn er an Ort und Stelle festgeklemmt ist.

25. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 23 oder 24, wobei die Klemme gegenüber der Düse vorgesehen ist.

26. Farbrollerwalzenreiniger nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Umhüllung in ein Reinigungsgebiet und ein Betriebsgebiet unterteilt ist, wobei eine Barriere zwischen den Reinigungsgebiet und dem Betriebsgebiet vorgesehen ist, um das Eindringen von Fluid in das Betriebsgebiet zu begrenzen.

27. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 26, wobei die Barriere aus zwei beabstandeten getrennten Schichten mit Öffnungen für eine Fluidleitung in jeder mit einem vertikalen Versatz besteht.

28. Farbrollerwalzenreiniger, welcher aufweist:
a) eine Umhüllung bzw. ein Gehäuse, die/das geöffnet werden kann, um eine Rollerwalze in die Umhüllung zu bringen, und die/das geschlossen werden kann, um die Rollerwalze aufzunehmen;
b) eine Klemme, die einen Rollergriff an die Umhüllung klemmt, so dass der Rollergriff außerhalb der Umhüllung ist und die Rollerwalze in einer gewünschten Position in der Umhüllung gehalten wird,
c) eine Hochdruckpumpe, die zur Erzeugung einer Fluidzufuhr mit einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) fähig ist,
d) eine Düse, die von der Pumpe mit unter Druck stehendem Fluid versorgt wird, die so positioniert ist, dass ein Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze gerichtet wird, um die Rollerwalze zu drehen und die Reinigung zu erleichtern; und
e) einen Schlitten bzw. Wagen, der die Düse längs der Länge der Rollerwalze bewegt, um ein Reinigen längs der Länge der Rollerwalze zu bewirken.

29. Farbrollerwalzenreiniger, welcher aufweist:
a) eine Umhüllung bzw. ein Gehäuse, die/das geöffnet werden kann, um eine Rollerwalze in die Umhüllung zu bringen, und die/das geschlossen werden kann, um die Rollerwalze aufzunehmen;
b) eine Klemme, die einen Rollergriff an die Umhüllung klemmt, so dass der Rollergriff außerhalb der Umhüllung ist und die Rollerwalze in einer gewünschten Position in der Umhüllung gehalten wird,
c) ein Fluidreservoir innerhalb der Umhüllung, welches Fluid zur Pumpe zuführt,
d) eine Hochdruckpumpe, die zur Erzeugung einer Fluidzufuhr mit einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) fähig ist,
e) eine Düse, die von der Pumpe mit unter Druck stehendem Fluid versorgt wird, die so positioniert ist, dass ein Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze gerichtet wird, um die Rollerwalze zu drehen und die Reinigung zu erleichtern;
f) einen Schlitten bzw. Wagen, der die Düse längs der Länge der Rollerwalze bewegt, um ein Reinigen längs der Länge der Rollerwalze zu bewirken; und
g) ein Abfallfluidreservoir innerhalb der Umhüllung zur Aufnahme von während des Reinigens erzeugtem Abfallfluid.

30. Farbrollerwalzenreiniger, welcher aufweist:
a) eine Umhüllung bzw. ein Gehäuse, die/das geöffnet werden kann, um eine Rollerwalze in die Umhüllung zu bringen, und die/das geschlossen werden kann, um die Rollerwalze aufzunehmen;
b) eine Hochdruckpumpe, die zur Erzeugung einer Fluidzufuhr mit einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) fähig ist, und
c) eine Düse, die von der Pumpe mit unter Druck stehendem Fluid versorgt wird, die so positioniert ist, dass ein Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze gerichtet wird, um die Rollerwalze zu drehen und die Reinigung zu erleichtern.

31. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 30, wobei eine Mehrzahl von Düsen in Abständen längs der Rollerwalze vorgesehen ist.

32. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 31, wobei jede Düse eine steuerbare Düse ist.

33. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 32, einschließend eine Steuerung, die sequentiell jede steuerbare Düse aktiviert.

34. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 30, wobei die Düse einschließt:
a) eine innere Hülle, die eine oder mehrere Öffnungen hat;
b) eine äußere Hülle, die eine oder mehrere Öffnungen hat, welche drehbar um die innere Hülle ist, derart, dass, wenn die äußere Hülle bezüglich der inneren Hülle gedreht wird, die eine oder die mehreren Öffnung/en der inneren Hülle und äußeren Hülle an unterschiedlichen Orten miteinander ausgerichtet ist/sind, so dass Fluidstrahlen an verschiedenen Orten längs der Düse erzeugt werden.

35. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 34, wobei die innere Hülle eine Mehrzahl von Öffnungen hat, die längs ihrer Achse voneinander beabstandet sind, und die äußere Hülle einen spiraligen Schlitz hat.

36. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 34, wobei die innere Hülle eine Mehrzahl von Öffnungen hat, die längs ihrer Achse voneinander beabstandet sind, und die äußere Hülle eine Mehrzahl von Öffnungen längs einer Spirallinie hat.

37. Farbrollerwalzenreiniger nach Anspruch 34, wobei die äußere Hülle eine Mehrzahl von Öffnungen hat, die längs ihrer Achse voneinander beabstandet sind, und die innere Hülle einen spiraligen Schlitz hat.

Description:
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf einen Farbrollerwalzenreiniger. Spezieller, jedoch nicht ausschließlich, bezieht sich die Erfindung auf einen Farbrollerwalzenreiniger, der eine Farbrollerwalze (auch bezeichnet als „Walzenhülle”) unter Nutzung eines Hochdruck-Strahls innerhalb eines Gehäuses bzw. einer Umhüllung reinigt.

Hintergrund der Erfindung

Das Reinigen von Farbrollerwalzen von Hand geht langsam, ist schmutzig und ineffizient und mit einer großen Verschwendung von Wasser verbunden. An vielen Orten ist kein Druckwasseranschluss vorhanden, und die Beseitigung von Abfallwasser ist oftmals auch strikt beschränkt.

Es wurde bereits eine ganze Anzahl von Farbrollerwalzen-Reinigungseinrichtungen vorgeschlagen. Obgleich einige von diesen bei der Reinigung von Farbrollerwalzen effektiver als eine manuelle Reinigung sind, verwenden sie tendenziell alle viel Wasser, indem sie typischerweise zwischen 20 und 30 Liter Wasser benötigen, um eine Rollerwalze wirkungsvoll zu reinigen. Sie benötigen typischerweise eine unter Druck stehende Wasserversorgung, die an Stellen, wo gemalert werden muss, oft nicht vorhanden ist. Wasserleitungsanschlüsse liefern, obgleich sie mitunter als „Hochdruck”-Leitungen bezeichnet werden, typischerweise unter 150 psi (10,5 bar), und so wird eine erhebliche Wassermenge benötigt, um eine Rollerwalze angemessen zu reinigen. Dies führt zu einer erheblichen Wasserverschwendung (typischerweise zwischen 20 und 300 Liter) so dass es nicht praktikabel ist, das erzeugte Volumen an Abwasser aufzunehmen und abzutransportieren. Das große Volumen von Abfallwasser zu recyceln ist auch teuer, da die Kosten für das Flockungs- bzw. Fällmittel vom Wasservolumen abhängen. Der niedrige Druck des Wasserleitungsnetzes kann es auch in gewissen Fällen unmöglich machen, die Rollerwalzen richtig zu reinigen. Einige Geräte verlangen die Abnahme der Rollerwalze von ihrem Handgriff, was ein schmutziger Vorgang ist. Andere erfordern eine manuelle Handhabung, die die Reinigungsleistung beeinträchtigen kann und unbequem ist.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Farbrollerwalzenreiniger bereitzustellen, der mindestens einige dieser Probleme löst oder mindestens eine nützliche Lösung bietet.

Zusammenfassung der Erfindung

Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform wird ein Farbrollerwalzenreiniger bereitgestellt, welcher aufweist:

  • a) eine Umhüllung, die geöffnet werden kann, um eine Rollerwalze in die Umhüllung zu bringen, und die geschlossen werden kann, um die Rollerwalze aufzunehmen;
  • b) eine Hochdruckpumpe, die zur Erzeugung einer Fluidzufuhr mit einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) fähig ist,
  • c) eine Düse, die von der Pumpe mit unter Druck stehendem Fluid versorgt wird, die so positioniert ist, dass ein Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze gerichtet wird, um die Rollerwalze zu drehen und die Reinigung zu erleichtern; und
  • d) einen Schlitten bzw. Wagen, der die Düse längs der Länge der Rollerwalze bewegt, um ein Reinigen längs der Länge der Rollerwalze zu bewirken.

Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird ein Farbrollerwalzenreiniger bereitgestellt, welcher aufweist:

  • a) eine Umhüllung, die geöffnet werden kann, um eine Rollerwalze in die Umhüllung zu bringen, und die geschlossen werden kann, um die Rollerwalze aufzunehmen;
  • b) eine Klemme, die einen Rollergriff an die Umhüllung klemmt, so dass der Rollergriff außerhalb der Umhüllung ist und die Rollerwalze in einer gewünschten Position in der Umhüllung gehalten wird,
  • c) eine Hochdruckpumpe, die zur Erzeugung einer Fluidzufuhr mit einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) fähig ist,
  • d) eine Düse, die von der Pumpe mit unter Druck stehendem Fluid versorgt wird, die so positioniert ist, dass ein Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze gerichtet wird, um die Rollerwalze zu drehen und die Reinigung zu erleichtern; und
  • e) einen Schlitten bzw. Wagen, der die Düse längs der Länge der Rollerwalze bewegt, um ein Reinigen längs der Länge der Rollerwalze zu bewirken.

Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird ein Farbrollerwalzenreiniger bereitgestellt, welcher aufweist:

  • a) eine Umhüllung, die geöffnet werden kann, um eine Rollerwalze in die Umhüllung zu bringen, und die geschlossen werden kann, um die Rollerwalze aufzunehmen;
  • b) eine Klemme, die einen Rollergriff an die Umhüllung klemmt, so dass der Rollergriff außerhalb der Umhüllung ist und die Rollerwalze in einer gewünschten Position in der Umhüllung gehalten wird,
  • c) ein Fluidreservoir innerhalb der Umhüllung, welches Fluid zur Pumpe zuführt,
  • d) eine Hochdruckpumpe, die zur Erzeugung einer Fluidzufuhr mit einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) fähig ist,
  • e) eine Düse, die von der Pumpe mit unter Druck stehendem Fluid versorgt wird, die so positioniert ist, dass ein Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze gerichtet wird, um die Rollerwalze zu drehen und die Reinigung zu erleichtern;
  • f) einen Schlitten bzw. Wagen, der die Düse längs der Länge der Rollerwalze bewegt, um ein Reinigen längs der Länge der Rollerwalze zu bewirken; und
  • g) ein Abfallfluidreservoir innerhalb der Umhüllung zur Aufnahme von während des Reinigens erzeugtem Abfallfluid.

Weiterhin wird ein Farbrollerwalzenreiniger bereitgestellt, welcher aufweist:

  • a) eine Umhüllung, die geöffnet werden kann, um eine Rollerwalze in die Umhüllung zu bringen, und die geschlossen werden kann, um die Rollerwalze aufzunehmen;
  • b) eine Hochdruckpumpe, die zur Erzeugung einer Fluidzufuhr mit einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) fähig ist, und
  • c) eine Düse, die von der Pumpe mit unter Druck stehendem Fluid versorgt wird, die so positioniert ist, dass ein Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze gerichtet wird, um die Rollerwalze zu drehen und die Reinigung zu erleichtern.

Es ist zu beachten, dass die Begriffe „aufweist”, „aufweisen” und „aufweisend” in bestimmten Rechtssystemen mit einer ausschließenden oder einschließenden Bedeutung versehen sein können. Zum Zwecke dieser Beschreibung und soweit nicht anderweitig festgestellt, wird mit diesen Begriffen eine einschließende Bedeutung beabsichtigt, das heißt sie werden so aufgefasst, dass sie die aufgelisteten Komponenten, auf die sich der Gebrauch direkt bezieht einschließen, und möglicherweise auch andere, nicht aufgeführte Komponenten oder Elemente.

Eine Bezugnahme auf jeglichen Stand der Technik in dieser Beschreibung bedeutet kein Anerkenntnis, dass solcher Stand der Technik einen Teil des allgemeinen Wissensstandes bildet.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die angehängten Zeichnungen, die in die Beschreibung eingeschlossen und einen Teil derselben bilden sollen, stellen Ausführungsformen der Erfindung dar und dienen, zusammen mit der allgemeinen Beschreibung der Erfindung weiter oben und der detaillierten Beschreibung von Ausführungsformen weiter unten, zur Erläuterung der Prinzipien der Erfindung.

1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Farbrollerwalzenreinigers gemäß einer Ausführungsform, mit geschlossenem Deckel;

2 zeigt eine perspektivische Darstellung des Farbrollerwalzenreinigers nach 1 mit geöffnetem Deckel;

3 zeigt eine perspektivische Darstellung des Farbrollerwalzenreinigers nach 1 mit geöffnetem Deckel und eine darin positionierte Farbrollerwalze;

4 zeigt eine Draufsicht der inneren Komponenten eines Farbrollerwalzenreinigers gemäß einer Ausführungsform;

5 zeigt eine Draufsicht der inneren Komponenten eines Farbrollerwalzenreinigers gemäß einer weiteren Ausführungsform;

6 zeigt eine Draufsicht der inneren Komponenten eines Farbrollerwalzenreinigers gemäß einer weiteren Ausführungsform;

7 zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht eines Farbrollerwalzenreinigers, der einen mechanisch angetriebenen Wagen nutzt:

8 zeigt eine Rückseitenansicht einer Farbrollerwalze gemäß einer alternativen Ausführungsform;

9 zeigt eine Seitenansicht einer Fluidzufuhrleitung, die eine U-Biegung einschließt;

10 zeigt eine Seitenansicht einer Barriere, die vertikal versetzte Öffnungen für eine Fluidzufuhrleitung hat;

11 zeigt eine Draufsicht einer Farbrollerreinigungsdüsenanordung gemäß einer weiteren alternativen Ausführungsform;

12a zeigt eine Seitenansicht einer Farbrollerreinigungsdüse gemäß einer weiteren alternativen Ausführungsform;

12b zeigt eine Draufsicht einer inneren Hülle einer Farbrollerreinigungsdüse;

12c zeigt eine Draufsicht einer äußeren Hülle einer Farbrollerreinigungsdüse gemäß einer Ausführungsform, und

12d zeigt eine Draufsicht einer äußeren Hülle einer Farbrollerreinigungsdüse gemäß einer weiteren Ausführungsform.

Detaillierte Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Farbrollerwalzenreiniger und in einer besonderen Ausführungsform auf einen Rollerwalzenreiniger, der eine Farbrollerwalze unter Nutzung eines Hochdruckstrahls innerhalb eines Gehäuses reinigt. Das Gehäuse kann es ermöglichen, dass sowohl zuzuführendes als auch Abfall-Fluid darin aufgenommen ist. Eine Düse, die einen Hochdruckstrahl erzeugt, ist an einem Wagen angebracht, der die Länge der Farbrollerwalze überstreicht. Eine Pumpe beliefert die Düse mit Hochdruck-Fluid, und sie wird dann so positioniert, dass sie einen Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze richtet, was die Rollerwalze zu einer Rotation veranlasst. Der hohe Druck und die bewirkte Rotation lassen die Rollerwalze sauber und trocken zurück, was eine unmittelbare Wiederverwendung ermöglicht. Abfall-Fluid wird zum Recycling in einen inneren oder äußeren Behälter abgeleitet. Die Hochdruckreinigung bedeutet, dass nur ein kleines Wasservolumen pro Reinigung verbraucht wird, was einen Transport im Gehäuse und ein Recycling sehr praktisch macht.

Ein Farbrollerwalzenreiniger gemäß einer Ausführungsform 10 ist in 1 mit geschlossenem Deckel gezeigt. Der rückseitige Betriebsbereich 11 des Gehäuses bzw. der Umhüllung enthält Reservoire sowohl für zuzuführendes als auf für Abfall-Fluid, zusammen mit einer Pumpe und einem Motor, um Wasserdruck bereitzustellen und den Wagen bzw. Schlitten 12 anzutreiben. Es gibt einen Einlass mit einer Abdeckung 13 zum Füllen des Gerätes mit dem zuzuführenden Fluid, typischerweise Wasser. Der vordere Reinigungsbereich des Gehäuses nimmt eine zu reinigende Farbrollerwalze auf. Der Deckel 15 sichert den Farbrollerhandgriff in einer Nut 16 im Grundkörper des Gehäuses 14 und wird durch eine Verriegelung 17 geschlossen gehalten, um zu gewährleisten, dass sämtliches Fluid innen bleibt, wenn eine Reinigung abläuft. Eine transparente Sichtscheibe 18 kann vorgesehen sein um eine Beobachtung des Reinigungsprozesses zu ermöglichen.

2 zeigt den Innenaufbau, wenn der Deckel des Gehäuses offen ist. Die Nut 16 folgt im Interesse einer sicheren Passung der Gestalt des Rollergriffes und kann so gestaltet sein, dass sie zu verschiedenen Formen von Rollergriffen passt. Das sichere Halten der Rollerwalze an Ort und Stelle ist wichtig für eine wirksame Reinigung. Ein Reinigungsfluid wird über die Länge der Rollerwalze durch eine Düse 21 verteilt, die an einem gleitenden Wagen oder Schlitten 12 angebracht ist. Die Düse 21 wird mit unter Druck stehendem Fluid versorgt und so positioniert, dass sie einen Fluidstrahl auf den Flor der Rollerwalze richtet, was ein Rotieren der Rollerwalze bewirkt. Die Düse 21 ist bevorzugt im Allgemeinen tangential zum Flor ausgerichtet, um eine Rotation zu bewirken. Der Fluidstrahl kann ein Fächer-Strahl sein, der etwa 2 cm breit ist. Der Fächer-Strahl ist bevorzugt zur Achse der Rollerwalze geneigt, so dass er den gesamten Flor der Rollerwalze wirksam reinigen kann. Bevorzugt ist der Strahl unter einem Winkel zwischen 5 und 50°, noch bevorzugter um etwa 35° bezüglich der Achse der Rollerwalze geneigt. Der Neigungswinkel des Fächer-Strahls zur Rollerwalze könnte einstellbar sein, um es einem Nutzer zu ermöglichen, ihn für eine bestimmte Art von zu reinigender Rolle einzustellen. Dies erzeugt einen Hochdruckstrahl, der eine Abdeckung des gesamten Flors bietet.

Der Schlitten 12 bewegt die Düse längs der Länge der Rollerwalze, um ein Reinigen längs der Rollerwalze zu bewirken. Die Basis 22 ist geneigt, derart, dass das Abfall-Fluid zu einem Einlass 23 eines Abfallfluidreservoirs geleitet wird. In Folge der schnellen Rotation der Rollerwalze wird nahezu die gesamte Farbe und zugeführte Flüssigkeit herausgeschleudert. Dies bewirkt, dass die Rollerwalze nahezu trocken und frei von Farbresten zurückbleibt, so dass ein Maler sie unmittelbar wieder benutzen kann, ohne dass Farben sich vermischen.

Die Position einer beispielhaften Rollerwalze 31 innerhalb des Rollerwalzenreinigers ist in 3 gezeigt. Der Rollergriff 32 liegt in einer Nut 16, um die Rollerwalze in der gewünschten Position zu halten, was ein festes Einklemmen ermöglicht, um einer Hochdruckreinigung zu widerstehen. Durch die Anordnung der Griffklemme gegenüber der Düse 21 wird die Rollerwalze 34 gegenüber der Kraft des Strahls von der Düse 21 stabilisiert. Mindestens ein Teil des Griffs 33 ist außerhalb des Gehäuses gehalten, so dass er trocken bleibt. Die Rollerwalze 34 kann auf dem Griff 32 verbleiben, was die Erschwernis eines Abnehmens vermeidet. Die Rollerwalze 34 ist auch während des Reinigens vollständig umschlossen, so dass jegliches fluid von der Hochdruckreinigung eingeschlossen bleibt. Der Vorderabschnitt 14 kann dazu angepasst sein, zu Rollerwalzen verschiedener Breiten und Durchmesser zu passen, und die Nut 16 kann Rollergriffe mit verschiedenen Formen halten.

Die 46 zeigen schematisch Darstellungen verschiedener möglicher Konfigurationen. Alle Ausführungsformen haben ein Fluidreservoir 41, ein Abfallfluidreservoir 42, eine Hochdruckpumpe 43 und eine Einrichtung 44 zum Antreiben des Wagens. Ein Steuersystem 47 und eine Ansteuerschaltung 48 steuern den Betrieb der Wagenantriebseinrichtung 44. Reinigungsfluid wird aus dem Fluidreservoir 41 zur Hochdruckpumpe 43 zugeführt. Abfallfluid wird aus dem vorderen Abschnitt 14 über einen Einlass 23 zum späteren Recycling, das an anderer Stelle erfolgen kann, in das Abfallfluidreservoir 42 abgeleitet. Wenn gewünscht, kann eine Pumpe vorgesehen sein um das Abfallfluid aus dem Einlass 43 in das Reservoir 42 zu transportieren. Typischerweise werden, in Folge des hohen Drucks des Wassers, weniger als vier Liter Wasser benötigt, um eine Rollerwalze zu reinigen. Dies ist signifikant weniger als die 20–300 Liter bei früheren Farbrollerwalzenreinigungsgeräten. Diese eingesetzte Wassermenge macht ein Recycling machbar, da sie im Behälter aufgenommen und transportierbar ist und ein relativ geringes Volumen darstellt.

Die Pumpe 43 kann, wie dargestellt, intern oder auch extern mit der Einheit verbunden sein. Bevorzugt ist die Pumpe selbstansaugend und vom Kolbentyp. Für eine angemessene Reinigung der Farbrollerwalze sollte die Pumpe eine Fluidzuführung bei einem Druck zwischen 200 und 4000 psi (zwischen 14 und 280 bar) erzeugen. Bevorzugt wird die Pumpe eine Fluidzufuhr bei einem Druck zwischen 500 und 2000 psi (zwischen 35 und 140 bar) erzeugen. Die integrierte Pumpe beseitigt die Abhängigkeit von einem Leitungswasserdruck oder einer anderen unter Druck stehenden Wasserversorgung, um eine wirksame Reinigung zu ermöglichen.

Die Wagenantriebseinrichtung 44 unterscheidet sich bei den Ausführungen nach 4 bis 6. 4 zeigt einen Elektromotor 49 als Einrichtung zum Antreiben des Wagens über einen geeigneten mechanischen Antrieb, wie den bei Druckern eingesetzten. Alternativ kann ein Hydraulikmotor 41 verwendet werden, wie in 5 gezeigt. Der Hydraulikmotor kann mit der Druckfluidversorgung 46 verbunden sein. Der Wagen kann auch durch eine mechanische Einrichtung 61 angetrieben sein, wie in 6 gezeigt.

Ein Reibantrieb kann dazu benutzt werden, die Drehung der Rollerwalze während der Reinigung auszunutzen, um den Wagen anzutreiben. Eine beispielhafte Reibantriebskonfiguration ist in 6 gezeigt. Wenn der Hochdruckstrahl 21 die Rollerwalze 34 rotieren lässt, wird die Rotationsbewegung auf das Rad 71 übertragen, da diese in Kontakt sind. Die Größe des Rades 71 kann so gewählt sein, dass es eine geeignete Wagengeschwindigkeit aus der Übertragung der Drehbewegung bezieht. Die Reibung zwischen der Rollerwalze 34 und dem Rad 71 sollte die Rotation der Rollerwalze nicht behindern und das Ende der Rollerwalze gegenüber der Bewegung des Wagens 12 nicht abschirmen und eine Reinigung nicht behindern.

8 zeigt eine alternative Ausführungsform, bei der äußere Reservoir- bzw. Tanks und eine äußere Pumpe benutzt werden können. Eine Fluidverbindung 81 ermöglicht die Anbringung einer externen Druckfluidquelle, während eine Verbindung 82 Abfallfluid in einen externen Tank zuführt. Wenn diese Fluidverbindungen vorhanden sind, können die inneren Tanks und Pumpe noch vorhanden sein, und ein geeigneter Pfropfen kann benutzt werden, um die Verbindungen 81 und 82 zu verschließen, wenn sie nicht benötigt werden.

9 zeigt eine Fluidzufuhrleitung 100 zum Zuführen von unter Druck stehendem Fluid zur Düse 21, welche eine U-Biegung hat, um das Herauslaufen von Wasser aus dem Reinigungsgebiet 14 in den Betriebsbereich 11 über eine Barriere 101 – in diesem Falle in Form zweier Wände 102 und 103 – zu reduzieren. 10 zeigt eine weitere Anordnung, die voneinander beabstandete Wände 102 und 103 mit vertikal versetzten Öffnungen 105 und 106 für die Fluidzufuhrleitung 104 hat. Auf diese Weise tropft jegliches in die Öffnung 106 eintretendes Fluid zwischen den Wänden 102 und 103 ab.

Nunmehr wird Bezug genommen auf 11, die als schematische Darstellung eines Farbrollerwalzenreinigers eine Hochdruckpumpe zeigt, die unter Druck stehendes Fluid über eine Leitung 111 zu einem Verteilrohr 112 führt. Die steuerbaren Düsen können sequentiell aktiviert werden, um sequentiell Abschnitte der Rollerwalze 117 zu reinigen. In diesem Falle schließen die steuerbaren Düsen Magnetventile ein, die über Steuerleitungen 119 von einer Steuerung 118 aus sequentiell aktiviert werden. Dies vereinfacht die mechanische Anordnung, erfordert aber mehrere steuerbare Düsen.

Die 12a bis 12d zeigen eine weitere Anordnung zur Erzeugung von Reinigungsstrahlen längs der Länge einer Rollerwalze. 12 zeigt eine Seitenansicht, in der eine äußere röhrenförmige Hülle 121 um eine innere röhrenförmige Hülle 120 drehbar montiert ist. Wie in der in Draufsicht in 12b gezeigten Ausführung, hat die innere Hülle 120 eine Mehrzahl von Öffnungen 122 (von denen nur eine angegeben ist) längs ihrer Länge. Wie in der in Draufsicht in 12c gezeigten Ausführung dargestellt, hat die äußere Hülle 121 einen spiralförmigen Schlitz 123 über ihre Länge. Wenn die äußere Hülle 121 um die innere Hülle 120 gedreht wird, werden offensichtlich die Öffnungen 122 sequentiell mit dem Schlitz 123 in Ausrichtung kommen, so dass sie sequentiell einen Strahl aus einer (oder auch mehreren) der Öffnungen 122 erzeugen. Die Hüllen sind parallel zu und beabstandet von einer Rollerwalze angeordnet, so dass sie eine Düse mit sequentiell aktivierten Strahlen längs der Hüllen erzeugen, die fortschreitend Abschnitte der Rollerwalze reinigen, wenn sie sich in Folge der Kraft der Strahlen dreht.

Es ist zu erkennen, dass die Anordnung umgekehrt sein kann, und dass die innere Hülle mit einem spiraligen Schlitz und die äußere Hülle mit einer Mehrzahl von beabstandeten Öffnungen versehen sein können. Alles, was benötigt wird, ist ein Muster von Öffnungen derart, dass bei Drehung relativ zueinander die Öffnungen der Hüllen sich in verschiedenen Längsrichtungs-Positionen miteinander ausrichten, um Strahlen an verschiedenen Positionen, abhängig von den Relativpositionen der Hüllen, erzeugt werden. 12e zeigt eine Variante, in der die äußere Hülle 121 anstelle eines einzelnen Schlitzes mit einer Mehrzahl von Öffnungen 124 versehen ist, die längs einer Spiralbahn angeordnet sind. Es ist zu erkennen, dass dies auch durch relative Längsverschiebung zwischen den Hüllen mit geeignet positionierten Öffnungen erreicht werden kann.

Es ist zu beachten, dass eine Düse nach jeder der in 11 und in 12a–d gezeigten Ausführungen in den Farbrollerreinigern der in den 18 gezeigten Typen durch Ersetzung der jeweiligen Düsen- und Gleitwagenanordnung genutzt werden kann.

Es wird somit ein Farbrollerwalzenreiniger bereitgestellt, der schnell (typischerweise innerhalb 30 Sekunden) und effektiv einen breiten Bereich von Roller reinigen kann. Der Nutzer muss keine überschüssige Farbe von der Walze abstreichen, bevor sie gereinigt wird, weil der Hochdruckstrahl hochgradig wirksam ist. Es ist keine unter Druck stehende externe Wasserversorgung erforderlich, und das Gerät benötigt typischerweise weniger als 4 Liter Wasser, verglichen mit 20–30 Litern bei einem System nach dem Stand der Technik. Dieser niedrige Wasserverbrauch macht ein Recyceln zu einer machbaren Option und ermöglicht es, dass das Reinigungsfluid und Abfallfluid im Gerät untergebracht und leicht transportierbar sind.

In Folge des Hochdruckstrahls und der hohen Drehgeschwindigkeit ist eine gereinigte Rollerwalze nach dem Reinigen nahezu völlig trocken, was es dem Maler ermöglicht, die Rollerwalze unmittelbar wieder einzusetzen. In Folge der hoch effektiven Reinigung gibt es praktisch keine Farbreste, was eine Vermeidung von Verunreinigungen ermöglicht, sollte der Maler die Rollerwalze sofort wieder benutzen.

Obgleich die vorliegende Erfindung durch die Beschreibung von Ausführungsformen illustriert wurde und die Ausführungsformen im Detail beschrieben wurden, ist es nicht die Absicht des Anmelders, den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche durch solche Details in irgendeiner Weise zu beschränken. Zusätzliche Vorteile und Modifikationen werden für den Fachmann leicht deutlich. Daher ist die Erfindung ihn ihren breiteren Aspekten nicht auf die speziellen Details, die dargestellten Vorrichtungen und Verfahren und die illustrierenden Beispiele, die hier gezeigt und beschrieben wurden, beschränkt.

Folglich können Abweichungen von solchen Details vorgenommen werden, ohne dass vom Geist oder Schutzbereich des erfinderischen Konzepts abgewichen würde.