Title:
Spritzpistole
Kind Code:
U1


Abstract:

Spritzpistole, umfassend einen Pistolenkörper (1), dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Zuführbecher (4) umfasst, wobei an dem Pistolenkörper (1) über eine Verbindungssäule (2) ein Zuführbecherdeckel (3) befestigt ist, der auf den Zuführbecher (4) abgestimmt ist und die Öffnung des Zuführbechers (4) abdeckt, wobei an der Oberseite des Zuführbecherdeckels (3) eine Nachfüllöffnung (41) ausgebildet ist, wobei der Boden der Verbindungssäule (2) in Steckverbindung mit einem Flüssigkeitsansaugrohr (42) steht, welches über die Verbindungssäule (2) den Zuführbecher (4) mit dem Inneren des Pistolenkörpers (1) verbindet.




Application Number:
DE212016000026U
Publication Date:
06/14/2017
Filing Date:
06/06/2016
Assignee:
Zhejiang Prulde Electric Appliance Co., Ltd., Zhejiang (Jinhua City, CN)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
2K Patentanwälte Blasberg Kewitz & Reichel Partnerschaft mbB, 60325, Frankfurt, DE
Claims:
1. Spritzpistole, umfassend einen Pistolenkörper (1), dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Zuführbecher (4) umfasst, wobei an dem Pistolenkörper (1) über eine Verbindungssäule (2) ein Zuführbecherdeckel (3) befestigt ist, der auf den Zuführbecher (4) abgestimmt ist und die Öffnung des Zuführbechers (4) abdeckt, wobei an der Oberseite des Zuführbecherdeckels (3) eine Nachfüllöffnung (41) ausgebildet ist, wobei der Boden der Verbindungssäule (2) in Steckverbindung mit einem Flüssigkeitsansaugrohr (42) steht, welches über die Verbindungssäule (2) den Zuführbecher (4) mit dem Inneren des Pistolenkörpers (1) verbindet.

2. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über der Nachfüllöffnung (41) eine Verschlusseinrichtung vorgesehen ist.

3. Spritzpistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachfüllöffnung (41) durch eine sich von der Oberseite des Zuführbecherdeckels (3) nach oben erstreckende Erstreckungswand (31) gebildet wird, wobei es sich bei der Verschlusseinrichtung um einen Dichtungsdeckel (32) handelt, der auf die Erstreckungswand (31) abgestimmt ist und die Nachfüllöffnung (41) öffenbar abdeckt.

4. Spritzpistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Verschlusseinrichtung um einen innerhalb des Zuführbecherdeckels (3) angeordneten Schlitten handelt.

5. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Verbindungssäule (2) ferner eine an einer einem Lufteintrittsloch des Pistolenkörpers (1) zugeordneten Stellung angeordnete Rückschlagventilbaugruppe vorgesehen ist, die eine innerhalb der Verbindungssäule (2) befestigte Fixierhülse (6) umfasst, innerhalb der ein Positionierträger (5) eingebaut ist, an dessen Boden eine Durchflussbegrenzhülse (7) angebracht ist, wobei an der Durchflussbegrenzhülse (7) ein Durchflussbegrenzloch (71) vorgesehen ist, wobei zwischen der Unterseite des Rückschlagventils (8) und dem Positionierträger (5) ein Aufnahmeraum gebildet ist, der zur Lagerung beim Rückströmen einer kleinen Mengen von Flüssigkeit dient, um somit ein unmittelbares Strömen in Richtung des Rückschlagventils (8) zu verhindern.

6. Spritzpistole nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (9) das Rückschlagventil (8) von außen umschließt.

7. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Mitte des Bodens des Zuführbechers (4) eine Ausbuchtung vorgesehen ist, wobei das Schwanzende des Flüssigkeitsansaugrohres (42) dem Rand des Bodens von dem Zuführbecher (4) unmittelbar zugewandt ist.

8. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Oberseite des Zuführbecherdeckels (3) und der Außenseite des Pistolenkörpers (1) ferner eine Stützsäule (10) vorgesehen ist, die an die Verbindungssäule (2) angeschlossen und mit dem Zuführbecherdeckel (3) und dem Pistolenkörper (1) zu einem Ganzen verbunden ist.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Werkzeug, insbesondere eine Spritzpistole.

Stand der Technik

Bei einer elektrischen Spritzpistole handelt es sich um eine Einrichtung, die durch schnelle Freigabe von Flüssigkeit oder Druckluft betrieben wird und in der Regel zum Spritzen und Reinigen dient. Im Stand der Technik stehen auch Spritzpistolen unterschiedlichen Aufbaus je nach verschiedenen Anforderungen zur Verfügung. Im Stand der Technik ist zugunsten einer einfachen Nachfüllung der Zuführbecher in der Regel als abnehmbare Struktur vorgesehen. Jedoch bei hoher Arbeitsbelastung kann das Abnehmen des Zuführbechers lästig sein. Zu erhöhter Nachfülleffizienz ist hierbei an dem Deckel des Zuführbechers eine Nachfüllöffnung vorgesehen, was jedoch im Stand der Technik unter Berücksichtigung der Nachfüll- und Dichtwirkung in der Regel nicht möglich ist.

Inhalt der Erfindung

Angesichts des im Stand der Technik bestehenden Problems liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Spritzpistole bereitzustellen, mit der neben sichergestellter Spritzwirkung auch eine verbesserte Nachfülleffizienz für Zuführbecher und eine effizientere Nutzung des Werkstoffs innerhalb des Zuführbechers mit verringerter Verschwendung ermöglicht werden.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Spritzpistole, umfassend einen Pistolenkörper, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Zuführbecher umfasst, wobei an dem Pistolenkörper über eine Verbindungssäule ein Zuführbecherdeckel befestigt ist, der auf den Zuführbecher abgestimmt ist und die Öffnung des Zuführbechers abdeckt, wobei an der Oberseite des Zuführbecherdeckels eine Nachfüllöffnung ausgebildet ist, wobei der Boden der Verbindungssäule in Steckverbindung mit einem Flüssigkeitsansaugrohr steht, welches über die Verbindungssäule den Zuführbecher mit dem Inneren des Pistolenkörpers verbindet.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass über der Nachfüllöffnung eine Verschlusseinrichtung vorgesehen ist. Dies dient nicht nur zur verringerten Verflüchtigung der Flüssigkeit innerhalb des Zuführbechers, sondern auch zum Sicherstellen des Drucks innerhalb des Zuführbechers bei Verwendung der Spritzpistole.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Nachfüllöffnung durch eine sich von der Oberseite des Zuführbecherdeckels nach oben erstreckende Erstreckungswand gebildet wird, wobei es sich bei der Verschlusseinrichtung um einen Dichtungsdeckel handelt, der auf die Erstreckungswand abgestimmt ist und die Nachfüllöffnung öffenbar abdeckt. Eine derartige Struktur sorgt für eine einfache Bearbeitung und eine gute Dichtwirkung.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass es sich bei der Verschlusseinrichtung um einen innerhalb des Zuführbecherdeckels angeordneten Schlitten handelt. Eine derartige Struktur benötigt einen geringen Bauraum, wobei jedoch große Bearbeitungskosten sowie eine hohe Anforderung an Bearbeitungsgenauigkeit verursacht werden.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass innerhalb der Verbindungssäule ferner eine an einer einem Lufteintrittsloch des Pistolenkörpers zugeordneten Stellung angeordnete Rückschlagventilbaugruppe vorgesehen ist, die eine innerhalb der Verbindungssäule befestigte Fixierhülse umfasst, innerhalb der ein Positionierträger eingebaut ist, an dessen Boden eine Durchflussbegrenzhülse angebracht ist, wobei an der Durchflussbegrenzhülse ein Durchflussbegrenzloch vorgesehen ist, wobei zwischen der Unterseite des Rückschlagventils und dem Positionierträger ein Aufnahmeraum gebildet ist, der zur Lagerung beim Rückströmen einer kleinen Mengen von Flüssigkeit dient, um somit ein unmittelbares Strömen in Richtung des Rückschlagventils zu verhindern.

Eine derartige Struktur dient vor allem zum Zusammenwirken mit dem Zuführbecher und zum Verhindern eines Rückströmens der Flüssigkeit ins Innere des Pistolenkörpers.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine Feder das Rückschlagventil von außen umschließt, um die Dichtigkeit des Rückschlagventils zu erhöhen.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass an der Mitte des Bodens des Zuführbechers eine Ausbuchtung vorgesehen ist, wobei das Schwanzende des Flüssigkeitsansaugrohres dem Rand des Bodens von dem Zuführbecher unmittelbar zugewandt ist. Somit wird die Menge der nach der Benutzung verbleibenden Restflüssigkeit verringert und somit ein Vermischen der alten Flüssigkeit mit der neuen Flüssigkeit vermieden.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zwischen der Oberseite des Zuführbecherdeckels und der Außenseite des Pistolenkörpers ferner eine Stützsäule vorgesehen ist, die an die Verbindungssäule angeschlossen und mit dem Zuführbecherdeckel und dem Pistolenkörper zu einem Ganzen verbunden ist, um die Stabilität der Verbindung zwischen dem Zuführbecherdeckel und dem Pistolenkörper zu erhöhen.

Gegenüber dem Stand der Technik wird es bei der erfindungsgemäßen Spritzpistole durch einen verbesserten Zuführbecherdeckel und eine zusätzlich vorgesehene, darauf abgestimmte Verschlusseinrichtung ermöglicht, ohne Auswechseln des Zuführbechers den Zuführbecher mit Rohrstoff nachzufüllen, wobei während dieses Vorgangs auch ein Verstopfen der innerhalb der Spritzpistole vorgesehenen Rohrleitungen und somit ein Verschütten nachgefüllten Rohrstoffs vermieden werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Es zeigen

1 die gesamte Struktur einer Spritzpistole nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einer Schnittdarstellung,

2 die Rückschlagventilbaugruppe in einer Spritzpistole nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einer Schnittdarstellung,

3 die gesamte Struktur einer Spritzpistole nach der vorliegenden Erfindung in einer schematischen Darstellung,

4 die Rückschlagventilbaugruppe in einer Spritzpistole nach der vorliegenden Erfindung in einer schematischen strukturellen Darstellung, und

5 die Rückschlagventilbaugruppe in einer Spritzpistole nach der vorliegenden Erfindung in einer schematischen Explosionsdarstellung.

Ausführliche Ausführungsformen

Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf beiliegende Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispiels auf die vorliegende Erfindung näher eingegangen.

Im Stand der Technik ist in der Regel das Öffnen des Zuführbechers zum Nachfüllen notwendig, was jedoch bei einem Dauerbetrieb lästig ist. Zudem lässt sich im Stand der Technik die Flüssigkeit an dem Boden des Zuführbechers schwer aussaugen.

Zum Lösen des Problems wird ein in 1 bis 5 dargestelltes, bevorzugtes Ausführungsbeispiel für eine Spritzpistole nach der vorliegenden Erfindung bereitstellt. Die Spritzpistole umfasst einen Pistolenkörper 1, eine hohle Verbindungssäule 2, einen unterhalb des Pistolenkörpers 1 angeordneten Zuführbecher 4 und einen auf der Öffnung des Zuführbechers 4 angeordneten Zuführbecherdeckel 3.

Die Verbindungsäule ist zwischen der Bodenseite des Zuführbecherdeckels 3 und dem Pistolenkörper 1 angeordnet und ragt mit ihrem unteren Ende bis unter den Deckel 3 hinein, wobei der Boden der Verbindungssäule 2 in Steckverbindung mit einem Flüssigkeitsansaugrohr 42 steht, welches mit seinem Schwanzende bis zu dem Boden des Zuführbechers 4 hineinragt und über die hohle Verbindungssäule 2 den Zuführbecher 4 mit dem Inneren des Pistolenkörpers 1 verbindet.

Zudem ist zwischen der Oberseite des Zuführbecherdeckels 3 und der Außenseite des Pistolenkörpers 1 ferner eine Stützsäule 10 vorgesehen, wobei die Verbindungssäule 2 sich innerhalb der Stützsäule 10 befindet, parallel zu der Stützsäule 10 verläuft und daran angeschlossen ist, wobei die Stützsäule 10 mit dem Zuführbecherdeckel 3 und dem Pistolenkörper 1 zu einem Ganzen verbunden und damit einteilig ausgeformt ist.

Der Zuführbecherdeckel 3 ist auf den Zuführbecher 4 abgestimmt und deckt die Öffnung des Zuführbechers 4 ab, wobei an der Oberseite des Zuführbecherdeckels 3 eine Nachfüllöffnung 41 ausgebildet ist, die im konkreten Fall durch eine sich von der Oberseite des Zuführbecherdeckels 3 nach oben erstreckende Erstreckungswand 31 gebildet wird, wobei über der Nachfüllöffnung 41 eine Verschlusseinrichtung vorgesehen ist. Als Verschlusseinrichtung kann in Abhängigkeit tatsächlicher Bedürfnisse ein mit der Erstreckungswand 31 in Gewindeverbindung stehender Dichtungsdeckel 32 eingesetzt werden, der auf die Erstreckungswand 31 des Zuführbecherdeckels 3 abgestimmt ist und die Nachfüllöffnung 41 öffenbar abdeckt, was für einen einfachen Aufbau und eine einfache Bearbeitung sorgt, wobei bei der Benutzung zum Nachfüllen lediglich der Dichtungsdeckel abgeschraubt werden soll.

Alternativ dazu handelt es sich bei der Verschlusseinrichtung um einen innerhalb des Zuführbecherdeckels 3 angeordneten Schlitten. Ein Schlitten lässt sich besser verbergen und sorgt auch für eine einfache Verwendung.

Wie sich aus 2, 4 und 5 ergibt, ist innerhalb der Verbindungssäule 2 ferner eine an einer einem Lufteintrittsloch des Pistolenkörpers 1 zugeordneten Stellung angeordnete Rückschlagventilbaugruppe vorgesehen, die eine innerhalb der Verbindungssäule 2 befestigte Fixierhülse 6 umfasst, innerhalb der ein Positionierträger 5 eingebaut ist, wobei der Boden des Positionierträgers 5 aus dem Boden der Fixierhülse 6 hinausragt und an dem Boden des Positionierträgers 5 eine Durchflussbegrenzhülse 7 angebracht ist, an der ein Durchflussbegrenzloch 71 vorgesehen ist, um ein Rückströmen der Flüssigkeit zu verhindern, wobei innerhalb der Fixierhülse 6 ein Rückschlagventil 8 eingebaut und zwischen der Unterseite des Rückschlagventils 8 und dem Positionierträger 5 ein Aufnahmeraum gebildet ist, der zur Lagerung beim Rückströmen einer kleinen Mengen von Flüssigkeit dient, um somit ein unmittelbares Strömen in Richtung des Rückschlagventils 8 zu verhindern. Eine Feder 9 umschließt das Rückschlagventil 8 von außen, um die Dichtigkeit des Rückschlagventils 8 zu erhöhen. Somit wird ein Rückströmen der innerhalb des Bechers befindlichen Flüssigkeit in den Pistolenkörper ausgeschlossen.

An der Mitte des Bodens des Zuführbechers 4 ist eine Ausbuchtung vorgesehen, wobei das Schwanzende des Flüssigkeitsansaugrohres 42 dem Rand des Bodens von dem Zuführbecher 4 unmittelbar zugewandt ist. Somit wird die Menge der nach der Benutzung verbleibenden Restflüssigkeit verringert und somit ein Vermischen der alten Flüssigkeit mit der neuen Flüssigkeit vermieden.

Zusammenfassend wird gegenüber dem Stand der Technik neben sichergestellter Spritzwirkung auch eine verbesserte Nachfülleffizienz für Zuführbecher 4 ermöglicht. Zum Nachfüllen ohne Abnehmen des Zuführbechers 4 bracht lediglich die über der Nachfüllöffnung 41 vorgesehene Verschlusseinrichtung geöffnet werden. Somit kann der Pistolenkörper den Werkstoff innerhalb des Zuführbechers effizienter ausnutzen, was zu einer verringerten Verschwendung beiträgt.