Title:
Gehäuseanordnung mit verdecktem Scharniersystem
Kind Code:
U1
Abstract:

Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem, wobei die Gehäuseanordnung Folgendes enthält:
• einen viereckigen Behälter, der durch einen Boden und durch Seitenwände, die sich vom Boden erstrecken, definiert ist, wobei die Seitenwände einen komplanaren Rand definieren, wobei der komplanare Rand vier Ecken aufweist, wobei der viereckige Behälter ferner einen hohlen Raum definiert;
• eine Abdeckung, die konfiguriert ist, sich entlang bzw. relativ zu einer ersten Seitenwand zu drehen, um den hohlen Raum dicht abzudichten;
• ein erstes Scharnierpaar, das durch Winkel definiert ist, die an eine erste Ecke und an eine zweite Ecke der ersten Seitenwand geschweißt sind, wobei die Winkel durch eine erste Fußplatte und ein integrales Ohr, das sich von der ersten Fußplatte erstreckt, definiert sind, wobei in dem integralen Ohr eine Öffnung definiert ist;
• einen Block für jedes Scharnier im ersten Scharnierpaar, der an eine Innenfläche der Abdeckung geschweißt ist, wobei der Block ein Gewindeblindloch definiert, wobei das Gewindeblindloch in einer funktionstechnischen Konfiguration zu der Öffnung, die in dem integralen Ohr definiert ist, koaxial ist;
• ein Gewindebefestigungselement für jedes Scharnier im ersten Scharnierpaar, das ausgelegt ist, durch die Öffnung zu verlaufen und in das Gewindeblindloch geschraubt zu sein, wobei das Befestigungselement einen Kopf definiert, der zu der vertieften Öffnung komplementär ist;
• mindestens ein zweites Scharnier, das eine zweite Fußplatte aufweist, die an den komplanaren Rand der ersten Seitenwand geschweißt ist, wobei sich von jedem Ende der zweiten Fußplatte gebogene Arme erstrecken, wobei die gebogenen Arme koaxiale Öffnungen definieren;
• eine Hülse, die an die Innenfläche der Abdeckung geschweißt werden kann, wobei sie ein Durchgangsloch definiert; und
• einen Stift, der konfiguriert ist, in einer funktionstechnischen Konfiguration durch die koaxialen Öffnungen und durch das Durchgangsloch zu verlaufen, wobei die Öffnungen im ersten Scharnierpaar, das Gewindeblindloch, die koaxialen Öffnungen, die auf den gebogenen Armen definiert sind, und das Durchgangsloch koaxial sind, um den Drehvorgang der Abdeckung über die zweite, dritte und vierte Seitenwand zu ermöglichen, um den hohlen Raum zu umschließen, der in dem viereckigen Behälter definiert ist.



Application Number:
DE212016000019U
Publication Date:
07/05/2017
Filing Date:
04/20/2016
Assignee:
Appleton Grp LLC (Ill., Rosemont, US)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
Dehns Germany, 80331, München, DE
Claims:
1. Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem, wobei die Gehäuseanordnung Folgendes enthält:
• einen viereckigen Behälter, der durch einen Boden und durch Seitenwände, die sich vom Boden erstrecken, definiert ist, wobei die Seitenwände einen komplanaren Rand definieren, wobei der komplanare Rand vier Ecken aufweist, wobei der viereckige Behälter ferner einen hohlen Raum definiert;
• eine Abdeckung, die konfiguriert ist, sich entlang bzw. relativ zu einer ersten Seitenwand zu drehen, um den hohlen Raum dicht abzudichten;
• ein erstes Scharnierpaar, das durch Winkel definiert ist, die an eine erste Ecke und an eine zweite Ecke der ersten Seitenwand geschweißt sind, wobei die Winkel durch eine erste Fußplatte und ein integrales Ohr, das sich von der ersten Fußplatte erstreckt, definiert sind, wobei in dem integralen Ohr eine Öffnung definiert ist;
• einen Block für jedes Scharnier im ersten Scharnierpaar, der an eine Innenfläche der Abdeckung geschweißt ist, wobei der Block ein Gewindeblindloch definiert, wobei das Gewindeblindloch in einer funktionstechnischen Konfiguration zu der Öffnung, die in dem integralen Ohr definiert ist, koaxial ist;
• ein Gewindebefestigungselement für jedes Scharnier im ersten Scharnierpaar, das ausgelegt ist, durch die Öffnung zu verlaufen und in das Gewindeblindloch geschraubt zu sein, wobei das Befestigungselement einen Kopf definiert, der zu der vertieften Öffnung komplementär ist;
• mindestens ein zweites Scharnier, das eine zweite Fußplatte aufweist, die an den komplanaren Rand der ersten Seitenwand geschweißt ist, wobei sich von jedem Ende der zweiten Fußplatte gebogene Arme erstrecken, wobei die gebogenen Arme koaxiale Öffnungen definieren;
• eine Hülse, die an die Innenfläche der Abdeckung geschweißt werden kann, wobei sie ein Durchgangsloch definiert; und
• einen Stift, der konfiguriert ist, in einer funktionstechnischen Konfiguration durch die koaxialen Öffnungen und durch das Durchgangsloch zu verlaufen, wobei die Öffnungen im ersten Scharnierpaar, das Gewindeblindloch, die koaxialen Öffnungen, die auf den gebogenen Armen definiert sind, und das Durchgangsloch koaxial sind, um den Drehvorgang der Abdeckung über die zweite, dritte und vierte Seitenwand zu ermöglichen, um den hohlen Raum zu umschließen, der in dem viereckigen Behälter definiert ist.

2. Gehäuseanordnung nach Anspruch 1, wobei die Öffnung ein Senkloch ist.

3. Gehäuseanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gewindebefestigungselement eine Senkkopfschraube ist.

4. Gehäuseanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, die ferner eine Dichtung enthält, die funktionstechnisch zwischen dem Gewindebefestigungselement und der Öffnung angeordnet ist, um den direkten Flächenkontakt des Gewindebefestigungselements und der Öffnung zu verhindern.

5. Gehäuseanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, die ferner mehrere Montagefüße enthält, die auf die Gehäuseanordnung geschweißt sind, um die Montage der Gehäuseanordnung zu ermöglichen.

6. Gehäuseanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, die ferner mehrere Verriegelungen enthält, um das Befestigen der Abdeckung an dem viereckigen Behälter zu ermöglichen.

7. Gehäuseanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung ausgelegt ist, auf der Innenfläche der Abdeckung Verstärkungselemente aufzunehmen, um die konstruktive Integrität der Abdeckung zu verbessern.

8. Gehäuseanordnung nach Anspruch 7, wobei das Verstärkungselement einen Verstärkungsrahmen und/oder eine Verstärkungsplatte umfasst.

9. Gehäuseanordnung nach Anspruch 8, wobei der Verstärkungsrahmen mindesten eine Konfiguration aufweist, die aus einer Gruppe gewählt ist, die aus einer rechtwinkligen Konfiguration, aus einer dreieckigen Konfiguration und aus Kombinationen davon besteht.

10. Gehäuseanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Öffnung eine versenkte Öffnung bzw. Senköffnung ist.

11. Gehäuseanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei sich die erste Fußplatte des Winkels eines ersten Scharniers des ersten Scharnierpaars parallel zum Boden von einer Außenseite der ersten Ecke der Gehäuseanordnung nach außen erstreckt; und wobei sich die erste Fußplatte des Winkels eines zweiten Scharniers des ersten Scharnierpaars parallel zum Boden von einer Außenseite der zweiten Ecke der Gehäuseanordnung nach außen erstreckt.

12. Gehäuseanordnung nach Anspruch 11, wobei sich das integrale Ohr des Winkels des ersten Scharniers des ersten Scharnierpaars senkrecht zur ersten Fußplatte des Winkels des ersten Scharniers des ersten Scharnierpaars erstreckt; und wobei sich das integrale Ohr des Winkels des zweiten Scharniers des ersten Scharnierpaars senkrecht zur ersten Fußplatte des Winkels des zweiten Scharniers des ersten Scharnierpaars erstreckt.

Description:
Gebiet

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf das Gebiet des Maschinenbaus. Insbesondere bezieht sich die Offenbarung auf eine Gehäuseanordnung mit verdecktem Scharniersystem.

Hintergrund

Im Allgemeinen enthalten die herkömmlichen Gehäuseanordnungen für elektrische Systeme einen Behälter und eine Abdeckung, die funktional mit dem Behälter gekoppelt ist. Der Behälter kann aus einem metallischen Material wie Stahl oder Aluminium oder aus einem nicht metallischen Material wie Glasfaser oder Verbundglas hergestellt sein. Im Allgemeinen weist der Behälter eine kastenähnliche Konfiguration auf und ist an einem Ende offen, das mittels der Abdeckung abgedeckt ist. Herkömmlicherweise ist die Abdeckung in einer geschlossenen Konfiguration mittels Schrauben oder Bolzen am Behälter befestigt. Jede Schraube muss gelöst werden, um die Abdeckung zu öffnen und Zugang zum Behälter zu erlangen. Der Vorgang, alle Schrauben zu lösen, um Zugang zum Behälter zu erlangen, ist mühsam und zeitaufwändig.

In den herkömmlichen Gehäuseanordnungen ist die Abdeckung mittels eines Deckscharniers und eines Bodenscharniers mit dem Behälter gekoppelt. Diese Scharniere stehen im Allgemeinen aus der Gehäusefläche hervor und beeinflussen sich gegenseitig störend, wenn zwei oder mehr Gehäuseanordnungen vertikal zu koppeln sind.

Außerdem bedingen die herkömmlichen Gehäuseanordnungen das Befestigen mehrerer Montagefüße an der Gehäuseanordnung, um die Montage der Gehäuseanordnung zu ermöglichen. Diese Montagefüße sind im Allgemeinen mittels Schrauben oder Bolzen mit den Gehäuseanordnungen gekoppelt. Diese Schrauben oder Bolzen tendieren dazu, sich bei schwereren Gehäuseanordnungen zu biegen, was nicht erwünscht ist, weil das Risiko besteht, dass sich die Gehäuseanordnung aufgrund des Versagens der Schrauben oder der Bolzen ungeplant demontiert.

Außerdem bedingen einige herkömmliche Scharniere und Montagefüße die Verwendung von Presspassungseinsätzen, um ihre Montage auf den Gehäuseanordnungen zu ermöglichen. Die Verwendung dieser Einsätze erlaubt das Eindringen von Wasser in den Behälter und das Lösen von Komponenten mit der Zeit. Außerdem sind die herkömmlichen Gehäuseanordnungen aufgrund des Fehlens von Montagevorrichtungen zum Montieren der Ringschraube während des Transports Handhabungsschwierigkeiten ausgesetzt.

Somit besteht ein Bedarf an einer Gehäuseanordnung mit verdeckten Scharniersystemen, die die oben erwähnten Nachteile in Verbindung mit den herkömmlichen Gehäuseanordnungen beseitigt.

Aufgaben

Einige der Aufgaben der vorliegenden Offenbarung, die mindestens eine Ausführungsform hier erfüllt, sind wie folgt:
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung, ein oder mehrere Probleme der herkömmlichen Praxis zu verbessern oder zumindest eine nützliche Alternative zu schaffen.

Eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung ist, eine Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem zu schaffen.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Offenbarung ist, eine Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem zu schaffen, das keine Verwendung von Presspassungseinsätzen bedingt.

Eine nochmals weitere Aufgabe der vorliegenden Offenbarung ist, eine Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem zu schaffen, das Montagevorrichtungen zum Montieren einer Ringschraube zur Handhabung der Gehäuseanordnungen während des Transports aufweist.

Eine nochmals weitere Aufgabe der vorliegenden Offenbarung ist, eine Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem derart zu schaffen, dass das vertikale Koppeln von zwei oder mehr Gehäuseanordnungen keine störende Beeinflussung der Scharniere zwischen zwei benachbarten Gehäuseanordnungen bewirkt.

Andere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Offenbarung werden aus der folgenden Beschreibung offensichtlicher, wenn diese in Verbindung mit der begleitenden Figur gelesen wird, die nicht dafür gedacht sind, den Umfang der vorliegenden Offenbarung einzuschränken.

Zusammenfassung

Die vorliegende Offenbarung ist auf eine Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem gerichtet, das einen viereckigen Behälter und eine Abdeckung enthält. Der viereckige Behälter ist durch einen Boden und durch Seitenwände, die sich vom Boden erstrecken, definiert, wobei die Seitenwände einen komplanaren Rand definieren. Der komplanare Rand weist vier Ecken auf. Der viereckige Behälter definiert ferner einen hohlen Raum. Die Abdeckung ist konfiguriert, sich entlang bzw. relativ zu einer ersten Seitenwand zu drehen, um den hohlen Raum dicht abzudichten. Die Gehäuseanordnung enthält ferner ein erstes Paar von Scharnieren bzw. Scharnierpaar, das durch Winkel definiert ist, die an eine erste Ecke und an eine zweite Ecke der ersten Seitenwand geschweißt sind. Die Winkel sind durch eine erste Fußplatte und ein integrales Ohr, das sich von der ersten Fußplatte erstreckt, definiert. In dem integralen Ohr ist eine versenkte Öffnung definiert. Ein Block ist auf eine Innenfläche der Abdeckung geschweißt, der ein darin definiertes Gewindeblindloch aufweist. In einer funktionstechnischen Konfiguration ist das Gewindeblindloch zu der versenkten Öffnung, die in dem integralen Ohr definiert ist, koaxial. Die Gehäuseanordnung enthält ferner ein Gewindebefestigungselement, das ausgelegt ist, durch die versenkte Öffnung zu verlaufen und in das Gewindeblindloch geschraubt zu sein. Das Gewindebefestigungselement weist einen Kopf auf, der zu der versenkten Öffnung komplementär ist. Die Gehäuseanordnung enthält ferner mindestens ein zweites Scharnier, das eine zweite Fußplatte aufweist, die an den Rand der ersten Seitenwand geschweißt ist. Von jedem Ende der zweiten Fußplatte erstrecken sich gebogene Arme, wobei die gebogenen Arme koaxiale Öffnungen definieren. Die Gehäuseanordnung enthält ferner eine Hülse, die an die Innenfläche der Abdeckung geschweißt werden kann, wobei sie ein Durchgangsloch definiert. Ein Stift ist konfiguriert, durch die koaxialen Öffnungen und das Durchgangsloch zu verlaufen. In einer funktionstechnischen Konfiguration sind die versenkten Öffnungen im ersten Scharnierpaar, das Gewindeblindloch, die koaxialen Öffnungen, die in den gebogenen Armen definiert sind, und das Durchgangsloch koaxial, um den Drehvorgang der Abdeckung über die zweite, die dritte und die vierte Seitenwand zu ermöglichen, um den hohlen Raum zu umschließen, der im viereckigen Behälter definiert ist.

Kurzbeschreibung der begleitenden Figuren

Eine Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem wird nun mit Hilfe der begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei:

1 eine isometrische Ansicht einer Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht;

2A und 2B isometrische Ansichten eines Scharniers aus dem ersten Scharnierpaar veranschaulichen, das in der Gehäuseanordnung aus 1 verwendet wird;

2C eine isometrische Ansicht eines Winkels des Scharniers aus 2A und 2B veranschaulicht;

2D eine Draufsicht eines Winkels des Scharniers aus 2A und 2B veranschaulicht;

3A eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers veranschaulicht, das in der Gehäuseanordnung aus 1 verwendet wird;

3B eine weitere, isometrische Ansicht des zweiten Scharniers veranschaulicht, das in der Gehäuseanordnung aus 1 verwendet wird;

3C eine isometrische Ansicht einer Hülse veranschaulicht, die im zweiten Scharnier aus 3B verwendet wird;

3D eine isometrische Ansicht des Winkels veranschaulicht, der im zweiten Scharnier aus 3C verwendet wird;

3E eine weitere, isometrische Ansicht der Hülse aus 3B veranschaulicht;

4A und 4B eine Schnittansicht bzw. eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulichen;

5A und 5B eine Schnittansicht bzw. eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulichen;

6A und 6B eine Schnittansicht bzw. eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulichen;

7A und 7B eine Schnittansicht bzw. eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulichen;

8A eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht;

8B eine isometrische Ansicht eines an der Abdeckung zu montierenden Winkels veranschaulicht, der in dem zweiten Scharnier aus 8A verwendet wird;

8C eine isometrische Ansicht eines am viereckigen Behälter zu montierenden Winkels veranschaulicht, der in dem zweiten Scharnier aus 8A verwendet wird;

9A eine weitere isometrische Ansicht der Gehäuseanordnung aus 1 veranschaulicht;

9B eine isometrische Ansicht eines Montagefußes veranschaulicht, der in der Gehäuseanordnung aus 9A verwendet wird;

10A und 10B isometrische Ansichten der Abdeckung, die ein Verstärkungselement aufweist, das auf der Innenfläche der Abdeckung konfiguriert ist, in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulichen;

11 eine isometrische Ansicht der Abdeckung, die ein Verstärkungselement aufweist, das auf der Innenfläche der Abdeckung konfiguriert ist, in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht;

12 eine isometrische Ansicht der Abdeckung, die ein Verstärkungselement aufweist, das auf der Innenfläche der Abdeckung konfiguriert ist, in Übereinstimmung mit einer nochmals weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht;

13 eine isometrische Ansicht der Abdeckung, die ein Verstärkungselement aufweist, das auf der Innenfläche der Abdeckung konfiguriert ist, in Übereinstimmung mit einer nochmals weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht; und

14 eine isometrische Ansicht der Abdeckung, die ein Verstärkungselement aufweist, das auf der Innenfläche der Abdeckung konfiguriert ist, in Übereinstimmung mit einer nochmals weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht.

Genaue Beschreibung

Eine Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung wird nun unter Bezugnahme auf die Ausführungsformen beschrieben, die den Umfang und den Anwendungsbereich der Offenbarung nicht einschränken. Die bereitgestellte Beschreibung ist rein beispielhaft und veranschaulichend. Die Ausführungsform hier, ihre diversen Merkmale und vorteilhaften Details werden unter Bezugnahme auf die nicht einschränkenden Ausführungsformen in der folgenden Beschreibung erklärt. Beschreibungen von bekannten Komponenten und Verarbeitungstechniken sind weggelassen, um die Ausführungsformen hier nicht unnötig zu verschleiern. Die hier verwendeten Beispiele sind rein dafür gedacht, ein Verständnis der Weisen, in denen die Ausführungsformen hier umgesetzt werden können, zu erleichtern und ferner den Fachmann auf dem Gebiet zu befähigen, die Ausführungsformen hier umzusetzen. Dementsprechend sollten die Beispiele nicht als den Umfang der Ausführungsformen hier einschränkend ausgelegt werden.

1 veranschaulicht eine isometrische Ansicht einer Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem (hier nachfolgend als Gehäuseanordnung 100 bezeichnet) in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie aus 1 ersichtlich ist, enthält die Gehäuseanordnung 100 einen viereckigen Behälter 101 und eine Abdeckung 102, die an dem viereckigen Behälter 101 angelenkt ist. Der viereckige Behälter 101 weist einen Boden 101A und eine erste Seitenwand 101B, eine zweite Seitenwand 101C, eine dritte Seitenwand 101D und eine vierte Seitenwand 101E, die sich vom Boden 101A, erstrecken, auf, wodurch ein hohler Raum definiert wird. Die Seitenwände 101B, 101C, 101D und 101E definieren einen komplanaren Rand 103, der vier Ecken aufweist, d. h. eine erste Ecke 103A, eine zweite Ecke 103B, eine dritte Ecke 103C und eine vierte Ecke 103D. Die Abdeckung 102 ist konfiguriert, sich entlang bzw. relativ zu der ersten Seitenwand 101B des viereckigen Behälters 101 zu drehen. Die Gehäuseanordnung 100 enthält ferner mehrere Montagefüße 104, die das Montieren der Gehäuseanordnung 100 ermöglichen. Die Gehäuseanordnung enthält außerdem mehrere Verriegelungen 120, die das Befestigen der Abdeckung 102 am viereckigen Behälter 101 ermöglichen. In einer Ausführungsform kann die Gehäuseanordnung 100 aus einem metallischen Material wie Edelstahl hergestellt sein, um ein korrosionsbeständiges Gehäuse zu schaffen. In einer weiteren Ausführungsform kann die Gehäuseanordnung 100 außerdem aus einem nicht metallischen Material wie Polypropylen, Polyethylen hoher Dichte und dergleichen hergestellt sein.

Die Gehäuseanordnung 100 enthält ferner ein erstes Scharnierpaar 105A, 105B. 2A bis 2C veranschaulichen die verschiedenen Ansichten eines ersten Scharniers 105A des ersten Scharnierpaares 105A, 105B. Das erste Scharnier 105A ist durch einen Winkel 106 definiert, der an die erste Ecke 103A der ersten Seitenwand 101B geschweißt ist. Der Winkel 106 ist durch eine erste Fußplatte 106A und ein integrales Ohr 106B, das sich von der ersten Fußplatte 106A erstreckt, definiert. Wie in 2C zu sehen ist, ist in dem integralen Ohr 106B eine versenkte Öffnung 107 definiert. In einer Ausführungsform kann die versenkte Öffnung 107 ein konisches Senkloch sein.

Unter Bezugnahme auf 2A, 2B und 2C enthält die Gehäuseanordnung 100 ferner Blöcke 108, die an eine Innenfläche der Abdeckung 102 geschweißt sind. Ein Gewindeblindloch 109 ist im Block 108 definiert. Der Block 108 ist auf der Innenfläche der Abdeckung 102 derart angeordnet, dass das Gewindeblindloch 109 in einer funktionstechnischen Konfiguration auf die versenkte Öffnung 107, die in dem integralen Ohr 106B definiert ist, koaxial ausgerichtet ist. Ein Gewindebefestigungselement 110 ist ausgelegt, durch die versenkte Öffnung 107 zu verlaufen und in das Gewindeblindloch 109 geschraubt zu sein. In einer Ausführungsform kann das Gewindebefestigungselement eine Schraube sein. In einer nochmals weiteren Ausführungsform kann das Gewindebefestigungselement eine Senkkopfschraube sein, die einen Kopf aufweist, der zu der versenkten Öffnung 107 komplementär ist, die ein Profil eines Senklochs aufweist, derart, dass der Kopf des Gewindebefestigungselements nach dem Zusammenbau nicht aus der versenkten Öffnung 107 vorsteht. In der Ausführungsform, die in 2D zu sehen ist, ist eine Dichtung aus einem Material wie Nylon zwischen dem integralen Ohr 106B und der Abdeckung 102 funktionstechnisch angeordnet, um den direkten Flächenkontakt des integralen Ohrs 106B und der Abdeckung 102 zu verhindern, wodurch die Reibung verringert wird.

In einer Weise ähnlich der in den vorhergehenden Absätzen beschriebenen Weise sind außerdem das zweite Scharnier 105B des ersten Scharnierpaares 105A, 105B, ein weiterer Block 108 und ein weiteres Gewindebefestigungselement 110 nahe der zweiten Ecke 103B der ersten Seitenwand 101B konfiguriert. Somit ermöglichen das erste Scharnier 105A und das zweite Scharnier 105B des ersten Scharnierpaares 105A, 105B, die Blöcke 108 und die Gewindebefestigungselemente 110 den Drehvorgang der Abdeckung 102 in Bezug auf den viereckigen Behälter 101.

Die Gehäuseanordnung 100 enthält ferner ein oder mehrere zweite Scharniere 111, die entlang des komplanaren Randes 103 der ersten Seitenwand 101B zwischen dem ersten Scharnierpaar 105A, 105B funktionstechnisch angeordnet sind. 3A und 3B veranschaulichen die isometrischen Ansichten des zweiten Scharniers 111. 3C bis 3E veranschaulichen verschiedene Ansichten der diversen Elemente, die dem zweiten Scharnier zugeordnet sind. Die zweiten Scharniere 111 schaffen eine konstruktive Integrität und einen verbesserten Drehvorgang für die gelenkige Verbindung der Abdeckung und des viereckigen Behälters. Unter Bezugnahme auf 3A bis 3E ist das zweite Scharnier 111 durch eine zweite Fußplatte 112A definiert, die an den komplanaren Rand 103 auf der ersten Seitenwand 101B geschweißt ist. Das zweite Scharnier 111 weist außerdem die gebogenen Arme 112B, 112C auf, die sich von der zweiten Fußplatte 112A erstrecken. In den gebogenen Armen 112B, 112C sind die koaxialen Öffnungen 112E, 112F definiert. Die Gehäuseanordnung enthält ferner eine Hülse 113, die an die Innenfläche der Abdeckung 102 geschweißt werden kann. In der Hülse 113 ist ein Durchgangsloch 114 definiert. Die Hülse 113 ist auf der Innenfläche der Abdeckung 102 derart angeordnet, dass das Durchgangsloch 114, das in der Hülse 113 definiert ist, und die koaxialen Öffnungen 112E, 112F, die auf den gebogenen Armen 112B, 112C definiert sind, in einer funktionstechnischen Konfiguration koaxial ausgerichtet sind. Zwei Schlitze 102G, 102H sind auf der Abdeckung 102 benachbart zu den funktionstechnischen Enden der Hülse 113 konfiguriert, die gebogenen Arme 112B, 112C des zweiten Scharniers 111 aufzunehmen. Somit beeinflussen die gebogenen Arme 112B, 112C in einer funktionstechnischen Konfiguration den Drehvorgang der Abdeckung 102 nicht, und die zweiten Scharniere 111 sind in der Gehäuseanordnung verdeckt. Genauer steht das zweite Scharnier 111 nicht aus der Fläche der Gehäuseanordnung vor. Ein Stift 115 ist ausgelegt, in der funktionstechnischen Konfiguration durch die koaxialen Öffnungen 112E, 112F und das Durchgangsloch 114 zu verlaufen. In der funktionstechnischen Konfiguration sind die versenkten Öffnungen 107 im ersten Scharnierpaar 105A, 105B, das Gewindeblindloch 109, das in den Blöcken 108 definiert ist, die koaxialen Öffnungen 112E, 112F, die in den gebogenen Armen 112B, 112C definiert sind, und die Durchgangslöcher 114 koaxial, um den Drehvorgang der Abdeckung 102 über die zweite, die dritte und die vierte Seitenwand zu ermöglichen, um den hohlen Raum zu umschließen, der im viereckigen Behälter definiert ist.

4A und 4B veranschaulichen eine Schnittansicht bzw. eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers 211 in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Unter Bezugnahme auf 4A und 4B definiert die zweite Fußplatte 212A, die auf dem komplanaren Rand 203 befestigt ist, mehrere erste Gelenke. Die Hülse 213, die auf der Innenfläche der Abdeckung 202 befestigt ist, definiert mehrere zweite Gelenke, die ein Profil aufweisen, das zu den mehreren ersten Gelenken komplementär ist. In einer funktionstechnischen Konfiguration sind die mehreren ersten Gelenke und die mehreren zweiten Gelenke koaxial ausgerichtet, und ein Stift ist darin eingefügt, um die zweite Fußplatte 212A an der Hülse 213 anzulenken.

5A und 5B veranschaulichen eine Schnittansicht bzw. eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers 311 in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Unter Bezugnahme auf 5A und 5B definiert die zweite Fußplatte 312A, die auf dem komplanaren Rand 303 befestigt ist, mehrere erste Gelenke. Die Hülse 313, die auf der Innenfläche der Abdeckung 302 befestigt ist, definiert mehrere zweite Gelenke, die ein Profil aufweisen, das zu den mehreren ersten Gelenken komplementär ist. In einer funktionstechnischen Konfiguration sind die mehreren ersten Gelenke und die mehreren zweiten Gelenke koaxial ausgerichtet, und ein Stift ist darin eingefügt, um die zweite Fußplatte 312A an der Hülse 313 anzulenken.

6A und 6B veranschaulichen eine Schnittansicht bzw. eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers 411 in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Unter Bezugnahme auf 6A und 6B definiert die zweite Fußplatte 412A, die auf dem komplanaren Rand 403 befestigt ist, mehrere erste Gelenke. Die Hülse 413, die auf der Innenfläche der Abdeckung 402 befestigt ist, definiert mehrere zweite Gelenke, die ein Profil aufweisen, das zu den mehreren ersten Gelenken komplementär ist. In einer funktionstechnischen Konfiguration sind die mehreren ersten Gelenke und die mehreren zweiten Gelenke koaxial ausgerichtet, und ein Stift ist darin eingefügt, um die zweite Fußplatte 412A an der Hülse 413 anzulenken.

7a und 7B veranschaulichen eine Schnittansicht bzw. eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers 511 in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. In dieser Ausführungsform sind zwei Hülsen 513A, 513B an der Innenfläche der Abdeckung befestigt. Jede Hülse 513A, 513B weist ein darin ausgebildetes Durchgangsloch 514A, 514B auf. Die zweite Fußplatte 512A, die auf dem komplanaren Rand befestigt ist, definiert ein Gelenk. In einer funktionstechnischen Konfiguration sind das Gelenk und die Durchgangslöcher 514A, 514B koaxial ausgerichtet, und ein Stift ist darin eingefügt, um die zweite Fußplatte 512A an den Hülsen 513A, 513B anzulenken.

8A veranschaulicht eine isometrische Ansicht eines zweiten Scharniers in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. 8B veranschaulicht eine isometrische Ansicht eines Winkels, der auf der Abdeckung zu montieren ist, der im zweiten Scharnier aus 8A verwendet wird. 8C veranschaulicht eine isometrische Ansicht eines Winkels, der auf dem viereckigen Behälter zu montieren ist, der im zweiten Scharnier aus 8A verwendet wird. In dieser Ausführungsform sind die Hülsen durch die Winkel 613A, 613B ersetzt und an der Innenfläche der Abdeckung befestigt. Jeder Winkel 613A, 613B weist einen Boden 620 und Arme 621A, 621B, die sich vom Boden 620 erstrecken, auf. Auf den Armen 621A, 621B sind die koaxialen Öffnungen 622A, 622B konfiguriert. Die zweite Fußplatte 612A weist ein Paar verlängerte Arme 615A, 615B auf, die sich davon erstrecken. Auf den verlängerten Armen 615A, 615B sind die koaxialen Löcher 614A, 614B definiert. In einer funktionstechnischen Konfiguration sind die koaxialen Öffnungen 622A, 622B und die koaxialen Löcher 614A, 614B koaxial ausgerichtet, und ein Stift ist darin eingefügt, um die zweite Fußplatte 612A an den Winkeln 613A, 613B anzulenken.

9A veranschaulicht eine isometrische Ansicht der Gehäuseanordnung 100, die die Konfiguration der mehreren Montagefüße 104 auf der Gehäuseanordnung 100 abbildet. 9B veranschaulicht eine isometrische Ansicht der Montagefüße 104. Die mehreren Montagefüße 104 sind auf die Gehäuseanordnung 100 geschweißt. Somit wird die Verwendung von Befestigungselementen wie Schrauben oder Bolzen vermieden, wodurch die ungeplante Demontage der Gehäuseanordnung 100 aufgrund des Versagens der Befestigungselemente verhindert wird. Außerdem erleichtert ein Loch 135, das auf den Montagefüßen 104 konfiguriert ist, die Montage der Ringschraube zum Zweck der Handhabung während des Transports.

Die Gehäuseanordnung 100 der vorliegenden Offenbarung bedingt keine Verwendung von Presspassungseinsätzen zur Montage der Scharniere oder der Montagefüße. Außerdem ist, wie zuvor erklärt, das vertikale Koppeln der Gehäuse möglich, weil die zweiten Scharniere 111 in der Gehäuseanordnung 100 verdeckt sind und nicht aus der Fläche der Gehäuseanordnung vorstehen, weil die Scharniere sich im Gegensatz zu den herkömmlichen Gehäuseanordnungen nicht gegenseitig störend beeinflussen.

Die Verwendung der Verriegelungen 120 ermöglicht das bequeme und leichte Befestigen und Lösen der Abdeckung 102 am bzw. vom viereckigen Behälter 101, ungleich den herkömmlichen Gehäuseanordnungen, wobei das Befestigen der Abdeckung am Behälter unter Verwendung von Befestigungselementen erreicht wird und der Anwender jede einzelne Schraube lösen muss, um Zugang zum Behälter zu erlangen.

Außerdem bestand für die Abdeckungen der größer dimensionierten, herkömmlichen Gehäuseanordnung das Risiko, sich aufgrund von Schwäche in der Mitte zu biegen. Die Abdeckung 102 der vorliegenden Gehäuseanordnung 100 der vorliegenden Offenbarung kann ausgelegt sein, auf der Innenfläche der Abdeckung 102 Verstärkungselemente aufzunehmen, um ihre konstruktive Integrität zu verbessern.

10A und 10B veranschaulichen isometrische Ansichten der Abdeckung 102. Wie in 10A zu sehen ist, ist auf der Innenfläche der Abdeckung 102 ein Verstärkungselement in Form eines Verstärkungsrahmens 160 befestigt. Der Verstärkungsrahmen 160 kann entweder an die Innenfläche der Abdeckung 102 geschweißt oder daran befestigt sein. Die Befestigung des Verstärkungsrahmens 160 auf der Innenfläche der Abdeckung 102 kann entweder mittels Stiftschrauben oder mittels Schrauben durchgeführt werden. Der Verstärkungsrahmen 160 der vorliegenden Ausführungsform weist eine rechtwinklige Konfiguration auf. In einer nochmals weiteren Ausführungsform kann der Verstärkungsrahmen 160 einen L-förmigen Querschnitt, einen C-förmigen Querschnitt, einen „Unistrut”-Querschnitt, einen quadratischen Querschnitt und dergleichen aufweisen.

11 veranschaulicht eine isometrische Abdeckung 102, die ein Verstärkungselement aufweist, das auf der Innenfläche der Abdeckung 102 konfiguriert ist, in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Das Verstärkungselement in der vorliegenden Ausführungsform ist ein Verstärkungsrahmen 260. Der Verstärkungsrahmen 260 enthält die Querelemente 261, 262, 263, um die konstruktive Integrität der Abdeckung 102 zu verbessern. Die Anzahl der Querelemente ist nicht auf drei eingeschränkt, und der Verstärkungsrahmen 260 kann eine beliebige Anzahl von Querelementen aufweisen, die in einer beliebigen Konfiguration ungleich der in 11 veranschaulichten Konfiguration angeordnet sind. In einer nochmals weiteren Ausführungsform können der Verstärkungsrahmen 260 und die Querelemente 261, 262, 263 einen L-förmigen Querschnitt, einen C-förmigen Querschnitt, einen „Unistrut”-Querschnitt, einen quadratischen Querschnitt und dergleichen aufweisen. Ferner kann der Verstärkungsrahmen 260 entweder an die Innenfläche der Abdeckung 102 geschweißt oder daran befestigt sein. Das Befestigen des Verstärkungsrahmens 260 auf der Innenfläche der Abdeckung 102 kann entweder mittels Stiftschrauben oder mittels Schrauben durchgeführt werden.

12 veranschaulicht eine isometrische Abdeckung 102, die ein Verstärkungselement aufweist, das auf der Innenfläche der Abdeckung 102 konfiguriert ist, in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Das Verstärkungselement in der vorliegenden Ausführungsform ist ein Verstärkungsrahmen 360. Der Verstärkungsrahmen 360 enthält die Querelemente 361, 362, um die konstruktive Integrität der Abdeckung 102 zu verbessern. Die Anzahl der Querelemente ist nicht auf zwei eingeschränkt, und der Verstärkungsrahmen 360 kann eine beliebige Anzahl von Querelementen aufweisen, die in einer beliebigen Konfiguration ungleich der in 12 veranschaulichten Konfiguration angeordnet sind. In einer nochmals weiteren Ausführungsform können der Verstärkungsrahmen 360 und die Querelemente 361, 362 einen L-förmigen Querschnitt, einen C-förmigen Querschnitt, einen „Unistrut”-Querschnitt, einen quadratischen Querschnitt und dergleichen aufweisen. Ferner kann der Verstärkungsrahmen 360 entweder an die Innenfläche der Abdeckung 102 geschweißt oder daran befestigt sein. Das Befestigen des Verstärkungsrahmens 260 auf der Innenfläche der Abdeckung 102 kann entweder mittels Stiftschrauben oder mittels Schrauben durchgeführt werden.

13 veranschaulicht eine isometrische Abdeckung 102, die ein Verstärkungselement aufweist, das auf der Innenfläche der Abdeckung 102 konfiguriert ist, in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Das Verstärkungselement in der vorliegenden Ausführungsform ist eine Verstärkungsplatte 460. Die Verstärkungsplatte 460 kann entweder an die Innenfläche der Abdeckung 102 geschweißt oder daran befestigt sein. Das Befestigen der Verstärkungsplatte 460 auf der Innenfläche der Abdeckung 102 kann entweder mittels Stiftschrauben oder mittels Schrauben durchgeführt werden. In der Ausführungsform aus 12 weist die Verstärkungsplatte 460 eine rechtwinklige Konfiguration auf. Jedoch ist die Form der Verstärkungsplatte 460 nicht darauf eingeschränkt, rechtwinklig zu sein, und andere Konfigurationen der Verstärkungsplatte 460, wie etwa kreisförmig, dreieckig, elliptisch, polygonal und dergleichen, liegen gut innerhalb des Anwendungsbereichs der vorliegenden Offenbarung.

14 veranschaulicht eine isometrische Abdeckung 102, die ein Verstärkungselement aufweist, das auf der Innenfläche der Abdeckung 102 konfiguriert ist, in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Das Verstärkungselement in der vorliegenden Ausführungsform ist ein Verstärkungsrahmen 560. Der Verstärkungsrahmen 560 enthält die Querelemente 561, 562, um die konstruktive Integrität der Abdeckung 102 zu verbessern. In der Ausführungsform aus 14 sind die Querelemente 561, 562 diagonale Elemente, die mit den gegenüberliegenden Eckpunkten des rechtwinkligen Verstärkungsrahmens 560 verbunden sind. Die Konfiguration des Verstärkungsrahmens 560 kann außerdem durch die Verwendung dreieckiger Rahmen erreicht werden. Die Anzahl der Querelemente ist nicht auf zwei eingeschränkt, und der Verstärkungsrahmen 560 kann eine beliebige Anzahl von Querelementen aufweisen, die in einer beliebigen Konfiguration ungleich der in 14 veranschaulichten Konfiguration angeordnet sind. In einer nochmals weiteren Ausführungsform können der Verstärkungsrahmen 560 und die Querelemente 561, 562 einen L-förmigen Querschnitt, einen C-förmigen Querschnitt, einen „Unistrut”-Querschnitt, einen quadratischen Querschnitt und dergleichen aufweisen. Ferner kann der Verstärkungsrahmen 560 entweder an die Innenfläche der Abdeckung 102 geschweißt oder daran befestigt sein. Das Befestigen des Verstärkungsrahmens 560 auf der Innenfläche der Abdeckung 102 kann entweder mittels Stiftschrauben oder mittels Schrauben durchgeführt werden.

Technische Verbesserungen und ökonomische Bedeutung

Eine Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem in Übereinstimmung mit der vorliegenden Offenbarung, die hier oben stehend beschrieben ist, weist mehrere technische Vorteile auf, die, ohne darauf eingeschränkt zu sein, die Umsetzung einer Gehäuseanordnung mit einem verdeckten Scharniersystem enthalten,

  • – die keine Verwendung von Presspassungseinsätzen bedingt;
  • – die Montagevorrichtungen zur Montage einer Ringschraube zur Handhabung der Gehäuseanordnungen während des Transports aufweist; und
  • – derart, dass das vertikale Koppeln von zwei oder mehr Gehäuseanordnungen keine störende Beeinflussung der Scharniere zwischen zwei benachbarten Gehäuseanordnungen bewirkt.

In dieser Spezifikation werden das Wort „enthalten” oder Abwandlungen davon, wie etwa „enthält” oder „enthaltend”, durchgehend derart verstanden, dass sie das Einschließen eines erwähnten Elements, einer erwähnten Ganzzahl oder eines erwähnten Schritts oder einer erwähnten Gruppe von Elementen, Ganzzahlen oder Schritten, jedoch nicht das Ausschließen eines beliebigen, anderen Elements, einer beliebigen, anderen Ganzzahl oder eines beliebigen, anderen Schritts oder einer beliebigen, anderen Gruppe von Elementen, Ganzzahlen oder Schritten implizieren.

Die Verwendung des Ausdrucks „mindestens” oder „mindestens ein” schlägt die Verwendung eines oder mehrerer Elementen oder Mischungen oder Mengen vor, da die Verwendung in der Ausführungsform der Offenbarung sein kann, um ein(e) oder mehrere der gewünschten Aufgaben oder Ergebnisse zu schaffen.

Jede Diskussion von Dokumenten, Vorgängen, Materialien, Vorrichtungen, Gegenständen oder dergleichen, die in diese Spezifikation aufgenommen wurde, dient ausschließlich dem Zweck, einen Kontext für die Offenbarung bereitzustellen. Sie ist nicht als eine Anerkennung anzusehen, dass beliebige oder alle dieser Angelegenheiten einen Teil der Grundlage des Stands der Technik bilden oder in dem Gebiet, das für die Offenbarung relevant ist, normales, allgemeines Wissen wären, weil sie irgendwo vor dem Prioritätsdatum dieser Anmeldung existierten.