Title:
Mit Fliegengitter versehene(s), nach innen öffnende(s) Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel und Drückergarnitur sowie Scharnier dafür
Kind Code:
U1
Abstract:

Nach innen öffnende(s), mit Fliegenfenster versehene(s) Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür bzw. das Fenster einen Tür-/Fensterhauptrahmen (1), einen Fliegengitter-Hauptflügel (2), einen Unterglasflügel (3) und eine Drückergarnitur (4) umfasst, wobei der Fliegengitter-Hauptflügel (2) mittels eines ersten Scharniers (5)/von ersten Scharniern (5) nach innen öffnend im Tür-/Fensterhauptrahmen (1) montiert ist und am entsprechenden Extrudat des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) ein Unterrahmen (21) ausgebildet ist, wobei der Unterglasflügel (3) mittels eines zweiten Scharniers (6)/von zweiten Scharniern (6) nach außen öffnend im Unterrahmen (31) montiert ist, wobei zwischen dem Fliegenfenster-Hauptflügel (2) und dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) sowie zwischen dem Unterglasflügel (3) und dem Unterrahmen (21) jeweils eine Drückergarnitur (4) angebracht ist, mit der das Öffnen und Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) und des Unterglasflügels (3) gesteuert wird, sodass die ganze Tür bzw. das ganze Fenster geschlossen werden kann, der Unterglasflügel (3) zusammen mit dem Fliegenfenster-Hauptflügel (2) in den Innenraum hinein geöffnet werden kann, der Unterglasflügel (3) im Innenraum vom Fliegenfenster-Hauptflügel (2) gelöst und nach außen geöffnet werden kann und der Unterglasflügel (3) im geöffneten Zustand mit dem Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) nach außen außerhalb des Gebäudes gedreht werden kann.



Application Number:
DE212015000262U
Publication Date:
07/03/2017
Filing Date:
09/30/2015
Assignee:
Chen, Qiwu, Fujian (Xiamen City, CN)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
LangPatent Anwaltskanzlei IP Law Firm, 81671, München, DE
Claims:
1. Nach innen öffnende(s), mit Fliegenfenster versehene(s) Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür bzw. das Fenster einen Tür-/Fensterhauptrahmen (1), einen Fliegengitter-Hauptflügel (2), einen Unterglasflügel (3) und eine Drückergarnitur (4) umfasst, wobei der Fliegengitter-Hauptflügel (2) mittels eines ersten Scharniers (5)/von ersten Scharniern (5) nach innen öffnend im Tür-/Fensterhauptrahmen (1) montiert ist und am entsprechenden Extrudat des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) ein Unterrahmen (21) ausgebildet ist, wobei der Unterglasflügel (3) mittels eines zweiten Scharniers (6)/von zweiten Scharniern (6) nach außen öffnend im Unterrahmen (31) montiert ist, wobei zwischen dem Fliegenfenster-Hauptflügel (2) und dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) sowie zwischen dem Unterglasflügel (3) und dem Unterrahmen (21) jeweils eine Drückergarnitur (4) angebracht ist, mit der das Öffnen und Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) und des Unterglasflügels (3) gesteuert wird, sodass die ganze Tür bzw. das ganze Fenster geschlossen werden kann, der Unterglasflügel (3) zusammen mit dem Fliegenfenster-Hauptflügel (2) in den Innenraum hinein geöffnet werden kann, der Unterglasflügel (3) im Innenraum vom Fliegenfenster-Hauptflügel (2) gelöst und nach außen geöffnet werden kann und der Unterglasflügel (3) im geöffneten Zustand mit dem Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) nach außen außerhalb des Gebäudes gedreht werden kann.

2. Tür bzw. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Drückergarnitur (4) um eine Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff handelt, die einen Griff (41), eine Antriebswelle (42), zwei Gestänge (43), einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt (44) und einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt (45) umfasst, wobei der Griff (41) auf der Innenraumseite des Extrudats des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) angebracht ist, wobei die Antriebswelle (42) und die Gestänge (43) am Extrudat des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) angebracht sind, wobei der Griff (41) über die Antriebswelle (42) die Gestänge (43) zum Gleiten nach oben und unten bringt, wobei das eine Gestänge (43) den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (44) mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (44) aus dem Fliegengitter-Hauptflügel (2) herausragt, wobei am Tür-/Fensterhauptrahmen (1) mindestens ein erstes Verriegelungsstück (11) befestigt ist, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (44) zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel (2) zu verriegeln oder entriegeln, wobei das andere Gestänge (43) den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (45) mit seiner dem Unterrahmen (21) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (45) aus dem Unterrahmen (21) herausragt, wobei am Unterglasflügel (3) mindestens ein zweites Verriegelungsstück (31) befestigt ist, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (45) zusammenwirkt, um den Unterglasflügel (3) zu verriegeln oder zu entriegeln, wobei bei dem nicht gedrehten Griff (41) sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (44) und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (45) auf einer Verriegelungsstellung befinden, wobei durch Drehen des Griffs (41) nach links und rechts der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (44) zum Entriegeln gebracht wird und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (45) verriegelt bleibt, oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (45) zum Entriegeln gebracht wird und der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (44) auch zum Entriegeln gebracht wird.

3. Tür bzw. Fenster nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drückergarnitur (4) ein Hauptflügelschloss (410) mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff und ein Unterflügelschloss (420) mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff aufweist, wobei das Hauptflügelschloss (410) und das Unterflügelschloss (420) jeweils einen Griff (411, 421), eine Antriebswelle (412, 422), ein Gestänge (413, 423), einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt (414) oder einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt (425) aufweisen, wobei die beiden Griffe (411, 421) des Haupt- und Unterflügelschlosses (410, 420) an der Innenraumseite des Extrudats des Fliegengitter-Hauptflügels (2) derart angeordnet sind, dass der eine Griff höher und der andere Griff niedriger ist, wobei die beiden Antriebswellen (412, 422) und die beiden Gestänge (413, 423) einander entsprechend am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels (2) angebracht sind, wobei die Griffe (411, 421) über die jeweils entsprechende Antriebswelle (412, 422) das jeweils entsprechende Gestänge (413, 423) zum Gleiten nach oben und unten bringen, wobei das Gestänge (413) des Hauptflügelschlosses (410) den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (414) mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (414) aus dem Fliegengitter-Hauptflügel (2) herausragt, wobei am Tür-/Fensterhauptrahmen (1) mindestens ein erstes Verriegelungsstück (11) befestigt ist, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (414) zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel (2) zu verriegeln oder zu entriegeln, wobei das Gestänge (423) des Unterflügelschlosses (420) den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (425) mit seiner dem Unterrahmen (21) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (425) aus dem Unterrahmen (21) herausragt, wobei am Unterglasflügel (3) mindestens ein zweites Verriegelungsstück (31) befestigt ist, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (425) zusammenwirkt, um den Unterglasflügel (3) zu verriegeln oder zu entriegeln, wobei bei den beiden nicht gedrehten Grifffen (411, 421) sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (414) und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (425) auf einer Verriegelungsstellung befinden, wobei durch Drehen des Griffs (411, 425) des Haupt- oder Unterflügelschlosses (410, 420) nach links und rechts der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (414) oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (425) zum Entriegeln gebracht wird;
dass die Drückergarnitur (4) alternativ ein Hauptflügelschloss (430) mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff und ein Unterflügelschloss (440) mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff aufweist, wobei das Hauptflügelschloss (430) und das Unterflügelschloss (440) jeweils einen Griff (431, 441), eine Antriebswelle (432, 442), ein Gestänge (433, 443), einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt (434) oder einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt (445) aufweisen, wobei der Griff (431) des Hauptflügelschlosses (430) an der Innenraumseite des Extrudats des Fliegengitter-Hauptflügels (2) angeordnet ist und die Antriebswelle (432) und das Gestänge (433) des Hauptflügelschlosses (430) einander entsprechend am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels (2) angeordnet sind, wobei der Griff (431) des Hauptflügelschlosses (430) über die entsprechende Antriebswelle (432) das entsprechende Gestänge (433) zum Gleiten nach oben und unten bringt, wobei das Gestänge (433) des Hauptflügelschlosses (430) den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (434) mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (434) aus dem Fliegengitter-Hauptflügel (2) herausragt, wobei am Tür-/Fensterhauptrahmen (1) mindestens ein erstes Verriegelungsstück (11) befestigt ist, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (434) zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel (2) zu verriegeln oder zu entriegeln, wobei der Griff (441) des Unterflügelschlosses (440) an der Innenraumseite des Extrudats des Unterglasflügels (3) angebracht ist und die Antriebswelle (442) und das Gestänge (443) des Unterflügelschlosses (440) einander entsprechend am Extrudat des Unterglasflügels (3) angeordnet sind, wobei der Griff (441) des Unterflügelschlosses (440) über die entsprechende Antriebswelle (442) das entsprechende Gestänge (443) zum Gleiten nach oben und unten bringt, wobei das Gestänge (443) des Unterflügelschlosses (440) den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (445) mit seiner dem Unterrahmen (21) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (445) aus dem Unterglasflügel (3) herausragt, wobei am Unterrahmen (21) mindestens ein zweites Verriegelungsstück (31) befestigt ist, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (445) zusammenwirkt, um den Unterglasflügel (3) zu verriegeln oder zu entriegeln, wobei sich bei den beiden nicht gedrehten Griffen (441, 451) der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (434) und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (445) auf einer Verriegelungsstellung befinden, wobei durch Drehen des Griffs (434, 445) des Haupt- oder Unterflügelschlosses (430, 440) nach links und rechts der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (434) oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (445) zum Entriegeln gebracht wird; und
dass die Drückergarnitur (4) alternativ ein Hauptflügelschloss (450) mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff und ein Unterflügelschloss (460) mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff aufweist, wobei das Hauptflügelschloss (450) und das Unterflügelschloss (460) jeweils einen Griff (451, 461), eine Antriebswelle (452, 462), ein Gestänge (453, 463), einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt (454) oder einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt (465) aufweisen, wobei der Griff (451) des Hauptflügelschlosses (450) an der Innenraumseite des Extrudats des Tür-/Fensterhauptrahmens (1) angeordnet ist und die Antriebswelle (452) und das Gestänge (453) des Hauptflügelschlosses (450) einander entsprechend am Extrudat des Tür-/Fensterhauptrahmens (1) angeordnet sind, wobei der Griff (451) des Hauptflügelschlosses (450) über die entsprechende Antriebswelle (452) das entsprechende Gestänge (453) zum Gleiten nach oben und unten bringt, wobei das Gestänge (453) des Hauptflügelschlosses (450) den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (454) mit seiner dem Fliegengitter-Hauptflügel (2) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (454) aus dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) herausragt, wobei am Fliegengitter-Hauptflügel (2) mindestens ein erstes Verriegelungsstück (11) befestigt ist, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (454) zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel (2) zu verriegeln oder zu entriegeln, wobei der Griff (461) des Unterflügelschlosses (460) an der Innenraumseite des Extrudats des Fliegengitter-Hauptflügels (2) angebracht ist und die Antriebswelle (462) und das Gestänge (463) des Unterflügelschlosses (460) einander entsprechend am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels (2) angeordnet sind, wobei der Griff (461) des Unterflügelschlosses (460) über die entsprechende Antriebswelle (462) das entsprechende Gestänge (463) zum Gleiten nach oben und unten bringt, wobei das Gestänge (463) des Unterflügelschlosses (460) den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (465) mit seiner dem Unterrahmen (21) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (465) aus dem Fliegengitter-Hauptflügel (2) herausragt, wobei am Unterglasflügel (3) mindestens ein zweites Verriegelungsstück (31) befestigt ist, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (465) zusammenwirkt, um den Unterglasflügel (3) zu verriegeln oder zu entriegeln, wobei bei den beiden nicht gedrehten Griffen (451, 461) sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (454) und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (465) auf einer Verriegelungsstellung befinden, wobei durch Drehen des Griffs (451, 461) des Haupt- oder Unterflügelschlosses (450, 460) nach links und rechts der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (454) oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (465) zum Entriegeln gebracht wird.

4. Tür bzw. Fenster nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels (2) einteilig ausgebildet oder aus mehreren Teilen T-förmig zusammengesetzt ist, wobei der Fliegengitter-Hauptflügel (2) einen Hauptquerrahmen (22), einen Hauptlängsrahmen (23) und eine Schließflügel-Anschlagkante (26) aufweist, wobei der Hauptquerrahmen (22) sich an dem dem Innenraum zugewandten Ende des Hauptlängsrahmens (23) befindet, wobei an den Stellen der Faltwinkel des Hauptquerrahmens (22) und des Hauptlängsrahmens (23) ein Unterrahmen (21) ausgebildet ist, in dem ein Unterglasflügel (3) nach außen öffnend montiert ist, wobei an der dem Innenraum zugewandten Seite des Hauptquerrahmens (22) eine Insektenschutznetz-Montagefläche (24) angeordnet ist, auf der ein Sicherungsstreifen (25) befestigt ist, wobei an der dem Innenraum zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens (23) eine Griffmontagestelle (231) angeordnet ist, wobei das dem Innenraum zugewandte Ende des Hauptlängsrahmens (23) sich in die Gegenrichtung des Hauptquerrahmens (22) erstreckt, wodurch sich die mit dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zusammenwirkende Schließflügel-Anschlagkante (26) des Fliegengitter-Hauptflügels (2) bildet, wobei der Hauptlängsrahmen (23) eine Aushöhlung aufweist, in der die Antriebswelle (42) und die Gestänge (43) der Drückergarnitur (4) angebracht sind, wobei an der dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zugewandten Seite und der dem Unterrahmen (21) zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens (23) jeweils eine Montageaussparung (232, 233) angeordnet ist, wobei in den beiden Montageaussparungen (232, 233) der erste und zweite Verriegelungspunkt (44, 45) oder das erste und zweite Verriegelungsstück (11, 31) angebracht werden können, wobei an der Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens (23) ferner ein Schließflügel-Anschlagstück (27) angeformt ist, das mit einer Dichtung (12) am Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zusammenwirkt.

5. Tür bzw. Fenster nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehr als zwei erste Verriegelungspunkte (44) und mehr als zwei erste Verriegelungsstücke (11) vorgesehen sind, wobei die ersten Verriegelungspunkte (44) und die ersten Verriegelungsstücke (11) einzeln nacheinander einander entsprechen, und
dass mehr als zwei zweite Verriegelungspunkte (45) und mehr als zwei zweite Verriegelungsstücke (31) vorgesehen sind, wobei die zweiten Verriegelungspunkte (45) und die zweiten Verriegelungsstücke (31) einzeln nacheinander einander entsprechen.

6. Tür bzw. Fenster nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich beim ersten Scharnier (5) um ein Scharnier oder ein Winkelscharnier und beim zweiten Scharnier (6) um ein Scharnier, ein Winkelscharnier oder ein erfindungsgemäßes Reibungsscharnier (7) handelt,
dass für den Tür-/Fensterhauptrahmen (1), den Fliegengitter-Hauptflügel (2) und den Unterglasflügel (3) ein Extrudat aus Aluminium, Kunststoff, Holz, Stahl, Glasstahl oder einer Zusammensetzung der vorgenannten Stoffe verwendet wird, und
dass für den Fliegengitter-Hauptflügel (2) ein Insektenschutznetz aus Kunststoff, Edelstahl oder einem weiteren Stoff verwendet wird.

7. Tür bzw. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Scharnier (6) ein Reibungsscharnier ist und jeweils einen Scharnierträger (61), eine Flügelmontagestange (62), ein Befestigungsstück (63), einen Gleiter (64) und drei Pleuelstangen (65, 66, 67) aufweist, wobei der Scharnierträger (61) am Unterrahmen (21) angebracht ist, wobei das Anfangsende des Scharnierträgers (61) am Nicht-Öffnungsende des Unterrahmens (21) anliegt, wobei das Befestigungsstück (63) an einer nahe beim Anfangsende des Scharnierträgers (61) liegenden Stelle befestigt ist, wobei der Gleiter (64) gleitend am Schlussende des Scharnierträgers (61) angeordnet ist, wobei die Flügelmontagestange (62) am Unterglasflügel (3) angebracht ist, wobei die erste und zweite Pleuelstange (65, 67) jeweils mit ihrem einen Ende am Befestigungsstück (63) drehbar gelagert sind, wobei die dritte Pleuelstange (66) mit ihrem einen Ende am Gleiter (64) drehbar gelagert ist, wobei die erste Pleuelstange (64) mit ihrem anderen Ende am Anfangsende der Flügelmontagestange (62) drehbar gelagert ist, wobei die zweite Pleuelstange (67) mit ihrem aneren Ende am mittleren Teil der dritten Pleuelstange (66) drehbar gelagert ist, wobei die dritte Pleuelstange (66) mit ihrem anderen Ende am mittleren Teil der Flügelmontagestange (62) drehbar gelagert ist.

8. Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff, dadurch gekennzeichnet, dass die Drückergarnitur (4) einen Griff (41), eine Antriebswelle (42), zwei Gestänge (43), einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt (44) und einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt (45) umfasst, wobei der Griff (41) auf der Innenseite des Extrudats eines Hauptflügels (2) angebracht ist, wobei die Antriebswelle (42) und die Gestänge (43) am Extrudat des Hauptflügels (2) angebracht sind, wobei der Griff (41) über die Antriebswelle (42) die Gestänge (43) zum Gleiten nach oben und unten bringt, wobei das eine Gestänge (43) den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (44) mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (44) aus dem Hauptflügel (2) herausragt, wobei am Tür-/Fensterhauptrahmen (1) mindestens ein erstes Verriegelungsstück (11) befestigt ist, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt (44) zusammenwirkt, um den Hauptflügel (2) zu verriegeln oder zu entriegeln, wobei das andere Gestänge (43) den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (45) mit seiner dem Unterrahmen (21) zugewandten Seite derart fixiert, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (45) aus dem Unterrahmen (21) herausragt, wobei an einem Unterflügel mindestens ein zweites Verriegelungsstück (31) befestigt ist, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt (45) zusammenwirkt, um den Unterflügel zu verriegeln oder zu entriegeln, wobei beim nicht gedrehten Griff (41) sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (44) und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (45) auf einer Verriegelungsstellung befinden, wobei durch Drehen des Griffs (41) nach links und rechts der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (44) zum Entriegeln gebracht wird und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (45) verriegelt bleibt, oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt (45) zum Entriegeln gebracht wird und der mindestens eine erste Verriegelungspunkt (44) auch zum Entriegeln gebracht wird.

9. Reibungsscharnier, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibungsscharnier (7) einen Scharnierträger (71), eine Flügelmontagestange (62), ein Befestigungsstück (73), einen Gleiter (74) und drei Pleuelstangen (75, 76, 77) aufweist, wobei der Scharnierträger (71) am Unterrahmen (21) angebracht ist, wobei das Anfangsende des Scharnierträgers (71) am Nicht-Öffnungsende des Unterrahmens (21) anliegt, wobei das Befestigungsstück (73) an einer nahe dem Anfangsende des Scharnierträgers (71) liegenden Stelle befestigt ist, wobei der Gleiter (74) gleitend am Schlussende des Scharnierträgers (71) angeordnet ist, wobei die Flügelmontagestange (72) am Unterflügel angebracht ist, wobei die erste und zweite Pleuelstange (75, 76) jeweils mit ihrem einen Ende am Befestigungsstück (73) drehbar gelagert sind, wobei die dritte Pleuelstange (77) mit ihrem einen Ende am Gleiter (74) drehbar gelagert ist, wobei die erste Pleuelstange ist mit ihrem anderen Ende am Anfangsende der Flügelmontagestange (72) drehbar gelagert ist, wobei die zweite Pleuelstange (76) mit ihrem aneren Ende am mittleren Teil der dritten Pleuelstange (77) drehbar gelagert ist, wobei die dritte Pleuelstange (77) mit ihrem anderen Ende am mittleren Teil der Flügelmontagestange (72) drehbar gelagert ist.

10. Extrudat für nach innen öffnende, mit Fliegenfenster versehene Türen oder Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel, dadurch gekennzeichnet, dass das Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels (2) einteilig ausgebildet oder aus mehreren Teilen T-förmig zusammengesetzt ist, wobei der Fliegengitter-Hauptflügel (2) einen Hauptquerrahmen (22), einen Hauptlängsrahmen (23) und eine Schließflügel-Anschlagkante (26) aufweist, wobei der Hauptquerrahmen (22) sich an dem dem Innenraum zugewandten Ende des Hauptlängsrahmens (23) befindet, wobei an den Stellen der Faltwinkel des Hauptquerrahmens (22) und des Hauptlängsrahmens (23) ein Unterrahmen (21) ausgebildet ist, in dem ein Unterglasflügel (3) nach außen öffnend montiert ist, wobei an der dem Innenraum zugewandten Seite des Hauptquerrahmens (22) eine Insektenschutznetz-Montagefläche (24) angeordnet ist, auf der ein Sicherungsstreifen (25) befestigt ist, wobei an der dem Innenraum zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens (23) eine Griffmontagestelle (231) angeordnet ist, wobei sich das dem Innenraum zugewandte Ende des Hauptlängsrahmens (23) in die Gegenrichtung des Hauptquerrahmens (22) erstreckt, wodurch sich die mit dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zusammenwirkende Schließflügel-Anschlagkante (26) des Fliegengitter-Hauptflügels (2) bildet, wobei der Hauptlängsrahmen (23) eine Aushöhlung aufweist, in der die Antriebswelle (42) und die Gestänge (43) der Drückergarnitur (4) angebracht sind, wobei an der dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zugewandten Seite und der dem Unterrahmen (21) zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens (23) jeweils eine Montageaussparung (232, 233) angeordnet ist, wobei in den beiden Montageaussparungen (232, 233) der erste und zweite Verriegelungspunkt (44, 45) oder das erste und zweite Verriegelungsstück (11, 31) angebracht werden können, wobei an der Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens (23) ferner ein Schließflügel-Anschlagstück (27) angeformt ist, das mit einer Dichtung (12) am Tür-/Fensterhauptrahmen (1) zusammenwirkt.

Description:
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft Türen und Fenster, insbesondere ein(e) mit Fliegengitter versehene(s), nach innen öffnende(s) Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel, eine Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff sowie ein Reibungsscharnier für die Tür bzw. das Fenster.

Stand der Technik

Türen und Fenster stellen sowohl wichtige Bestandteile der Schutzfunktion eines Gebäudes als auch wichtige Bestandteile der Gestalt eines Gebäudes dar. Türen und Fenster gewährleisten Funktionen wie Wärmedämmung, Hitzeisolation, Schallschutz, Wasserschutz, Feuerschutz, Lüftung, Mückenschutz und Einbrucherschwerung. Nach der Öffnungsart werden Türen und Fenster im Wesentlichen in folgende Typen aufgeteilt: fest im Rahmen verglastes Fenster, Ober-Schwingfenster, Mitte-Schwingfenster, Unter-Schwingfenster, vertikal drehbares Fenster, horizontal öffnende(s) Tür/Fenster, mittels von Rollen horizontal öffnendes Fenster, mittels von Rollen öffnendes Fenster, Schiebetür/-fenster, horizontal öffnendes Schiebefenster, Falttür, Tür mit Bodentürschließer, Hebeschiebetür, Schiebe-Falttür und inwärts kippbare und seitlich gleitende Tür. Die horizontal öffnenden Türen/Fenster werden wieder in nach innen öffnende Türen/Fenster und nach außen öffnende Türen/Fenster unterteilt. Die herkömmlichen horizontal öffnenden Türen/Fenster sind funktionell verbessert worden, indem ein Fliegengitter an einer/einem Glastür/-fenster alten Typs angebracht ist, sodass ein Mücken- und Insektenschutz auch bei Lüftung gewährleistet wird. Im Stand der Technik gibt es solche horizontal öffnende Türen/Fenster mit Fliegengitter, die auf unterschiedliche Art geöffnet werden. Der Erfinder der vorliegenden Erfindung hat die herkömmlichen horizontal öffnenden Türen/Fenster wie folgt kategorisiert und charakterisiert.

  • 1. Herkömmliche nach außen öffnende Fenster: der Glasflügel öffnet vorteilhafterweise nach außen, sodass bei Lüftung kein Platz im Innenraum beansprucht wird. Zudem befindet sich der geöffnete Glasflügel außerhalb des Raums, wodurch ein gefälliges optisches Erscheinungsbild des Gebäudes bewahrt wird. Jedoch besteht beim nach außen geöffneten Glasflügel die Gefahr des Herunterfallens, und es ist nicht leicht, die äußere Glasscheibe zu reinigen und vor allem, sie sicher zu reinigen. Das angebrachte Fliegengitter ist häufig ein unsichtbares Fliegengitter und im Innenraum angebracht, wobei das unsichtbare Fliegengitter eine kurze Lebensdauer besitzt und nicht benutzerfreundlich ist.
  • 2. Herkömmliche nach innen öffnende Fenster: der Glasflügel öffnet nach innen, sodass die Gefahr des Herunterfallens des Glasflügels nicht existiert, wobei das Reinigen der äußeren Glasscheibe leicht ist und sicher durchgeführt werden kann. Der Nachteil ist, dass das Fenster bei Lüftung einen gewissen Platz im Innenraum beansprucht und das Fliegengitter, das häufig ein unsichtbares Fliegengitter und ein von außen befestigbares Fliegengitter oder ein abnehmbares Fliegengitter ist, draußen montiert ist, wodurch die Lebensdauer verkürzt wird und ein gefälliges optisches Erscheinungsbild des Gebäudes beeinträchtigt wird.
  • 3. Herkömmliche nach außen öffnende zweiflügelige Fenster: die Fliegengitter sind an der Innenseite und die Glasflügel an der Außenseite des Fensters angebracht, wobei die Glasflügel vorteilhafterweise nach außen öffnen, sodass bei Lüftung kein Platz im Innenraum beansprucht wird. Dadurch, dass die Glasscheiben an der Außenseite des Gebäudes angebracht sind, wird die optische Gefälligkeit des Gebäudes bewahrt. Die Fliegengitter sind horizontal öffnend und besitzen eine lange Lebensdauer, wobei ein kostengünstiges Kunststoff-Schutznetz gegen Mücken und Insekten oder ein Edelstahl-Schutznetz gegen Mücken und Einbrüche verwendet werden kann. Jedoch ist es schwierig, die Glasscheiben zu reinigen und vor allem sie sicher zu reinigen. Beim nach außen geöffneten Glasflügel besteht noch die Gefahr des Herunterfallens, und die Herstellung solcher Fenster erfordert höhere Kosten.
  • 4. Herkömmliche nach innen öffnende zweiflügelige Fenster: Glasflügel sind an der Innenseite und Fliegengitter an der Außenseite des Fensters angebracht. Die Glasflügel öffnen nach innen, sodass die Gefahr des Herunterfallens der Glasflügel nicht existiert, wobei das Reinigen der äußeren Glasscheibe leicht ist und sicher durchgeführt werden kann. die Fliegengitter sind horizontal öffnend und besitzen eine lange Lebensdauer, wobei ein kostengünstiges Kunststoff-Schutznetz gegen Mücken und Insekten oder ein Edelstahl-Schutznetz gegen Mücken und Einbrüche verwendet werden kann. Die Nachteile sind, dass das Fenster bei Lüftung einen gewissen Platz im Innenraum beansprucht, die an der Außenseite des Gebäudes montierten Fliegengitter ein gefälliges optisches Erscheinungsbild des Gebäudes beeinträchtigen und die Herstellung solcher Fenster höhere Kosten erfordert.
  • 5. Herkömmliche zweischichtige Fenster: der innenliegende Glasflügel ist nach innen öffnend und das außenliegende Fliegengitter nach außen öffnend, oder das innenliegende Fliegengitter ist nach innen öffnend und der außenliegende Glasflügel nach außen öffnend. Jedoch ist der außenliegende Metallgriff in der Regel verborgen oder relativ niedrig angeordnet, wodurch die Handhabung erschwert wird. Ist das Fliegengitter an der Außenseite des Gebäudes montiert, wird ein gefälliges optisches Erscheinungsbild des Gebäudes beeinträchtigt. Ist der Glasflügel an der Außenseite des Gebäudes montiert, ist es schwierig, die Glasscheibe an der Außenseite des Fensterflügels zu reinigen und vor allem sicher zu reinigen. Die Herstellung solcher Fenster erfordert höhere Kosten.
  • 6. Herkömmliche Fenster, bei denen das Fliegengitter und der Glasflügel einheitlich zusammengebaut sind: der Fliegengitterflügel, d.h. der Hauptflügel, ist außenliegend und nach außen öffnend, und der Unterflügel im Hauptflügel, d.h. der Glasflügel, ist innenliegend und nach innen öffnend. Der Hauptflügel kann den Unterflügel zum Öffnen nach außen bringen. Vorteilhafterweise besteht die Gefahr des Herunterfallens des Glasflügels nicht, die Glasscheibe kann leicht und vor allem sicher gereinigt werden, und das Fliegengitter ist horizontal öffnend und besitzt eine lange Lebensdauer, wobei ein kostengünstiges Kunststoff-Schutznetz gegen Mücken und Insekten oder ein Edelstahl-Schutznetz gegen Mücken und Einbrüche verwendet werden kann. Jedoch beansprucht ein solches Fenster bei Lüftung einen gewissen Platz im Innenraum, und das Fenster ist mit zwei Metallgriffen versehen, was optisch nicht gefällig ist. Zudem beeinträchtigt das an der Außenseite des Gebäudes montierte Fliegengitter ein gefälliges optisches Erscheinungsbild des Gebäudes.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein(e) mit Fliegengitter versehene(s), nach innen öffnende(s) Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel zu schaffen, bei der bzw. bei dem der Glasflügel zum Zwecke der Lüftung nach außen außerhalb des Gebäudes geöffnet werden kann, das Fliegengitter Mücken zurückhält und Einbrüche erschwert und das Fliegengitter und der Glasflügel zum Zwecke der Lüftung und einer erleichterten Reinigung auch innen geöffnet werden können.

Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, eine Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff zu schaffen, mit dem das Öffnen und Schließen des Fliegengitters und des Glasflügels gesteuert werden kann, sodass eine Tür bzw. ein Fenster realisiert wird, die bzw. das mit einem einzigen Griff gesteuert wird sowie einheitlich ausgebildet und hoch funktional ist.

Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Reibungsscharnier zu schaffen, das dafür sorgt, dass der geöffnete Unterglasflügel im Fliegengitterflügel vom Innenraum nach außen außerhalb des Gebäudes gedreht werden kann.

Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Extrudat zu schaffen, das viele Vorteile mit sich bringt und über zuverlässigere Funktionen verfügt.

Technische Lösung

Die vorstehenden Aufgaben werden erfindungsgemäß wie folgt gelöst. Die/das mit Fliegengitter versehene, nach innen öffnende Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel umfasst einen Tür-/Fensterhauptrahmen, einen Fliegengitter-Hauptflügel, einen Unterglasflügel und eine Drückergarnitur. Der Fliegengitter-Hauptflügel ist mittels eines ersten Scharniers/von ersten Scharniern nach innen öffnend im Tür-/Fensterhauptrahmen montiert, und am entsprechenden Extrudat des Fliegenfenster-Hauptflügels ist ein Unterrahmen ausgebildet. Der Unterglasflügel ist mittels eines zweiten Scharniers/von zweiten Scharniern nach außen öffnend im Unterrahmen montiert. Zwischen dem Fliegenfenster-Hauptflügel und dem Tür-/Fensterhauptrahmen sowie zwischen dem Unterglasflügel und dem Unterrahmen ist jeweils eine Drückergarnitur angebracht, mit der das Öffnen und Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels und des Unterglasflügels gesteuert wird, sodass die ganze Tür bzw. das ganze Fenster geschlossen werden kann, der Unterglasflügel zusammen mit dem Fliegenfenster-Hauptflügel in den Innenraum hinein geöffnet werden kann, der Unterglasflügel im Innenraum vom Fliegenfenster-Hauptflügel gelöst und nach außen geöffnet werden kann und der Unterglasflügel im geöffneten Zustand mit dem Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels nach außen außerhalb des Gebäudes gedreht werden kann.

Es handelt sich bei der Drückergarnitur um eine Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff, welche Drückergarnitur einen Griff, eine Antriebswelle, zwei Gestänge, einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt und einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt umfasst. Der Griff ist auf der Innenraumseite des Extrudats des Fliegenfenster-Hauptflügels angebracht. Die Antriebswelle und die Gestänge sind am Extrudat des Fliegenfenster-Hauptflügels angebracht. Über die Antriebswelle bringt der Griff die Gestänge zum Gleiten nach oben und unten. Das eine Gestänge fixiert den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt aus dem Fliegengitter-Hauptflügel herausragt. Am Tür-/Fensterhauptrahmen ist mindestens ein erstes Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Das andere Gestänge fixiert den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt mit seiner dem Unterrahmen zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt aus dem Unterrahmen herausragt. Am Unterglasflügel ist mindestens ein zweites Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Unterglasflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Beim nicht gedrehten Griff befinden sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt auf einer Verriegelungsstellung. Durch Drehen des Griffs nach links und rechts wird der mindestens eine erste Verriegelungspunkt zum Entriegeln gebracht, während der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt verriegelt bleibt, oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt wird zum Entriegeln gebracht und der mindestens eine erste Verriegelungspunkt wird auch zum Entriegeln gebracht.

Alternativ weist die Drückergarnitur ein Hauptflügelschloss mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff und ein Unterflügelschloss mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff auf, wobei das Hauptflügelschloss und das Unterflügelschloss jeweils einen Griff, eine Antriebswelle, ein Gestänge, einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt oder einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt aufweisen. Die beiden Griffe des Haupt- und Unterflügelschlosses sind an der Innenraumseite des Extrudats des Fliegengitter-Hauptflügels derart angeordnet, dass der eine Griff höher und der andere Griff niedriger ist. Die beiden Antriebswellen und die beiden Gestänge sind einander entsprechend am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels angebracht. Über die jeweils entsprechende Antriebswelle bringen die Griffe das jeweils entsprechende Gestänge zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge des Hauptflügelschlosses fixiert den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt aus dem Fliegengitter-Hauptflügel herausragt. Am Tür-/Fensterhauptrahmen ist mindestens ein erstes Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Das Gestänge des Unterflügelschlosses fixiert den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt mit seiner dem Unterrahmen zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt aus dem Unterrahmen herausragt. Am Unterglasflügel ist mindestens ein zweites Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Unterglasflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Bei den beiden nicht gedrehten Griffen befinden sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt auf einer Verriegelungsstellung. Durch Drehen des Griffs des Haupt- oder Unterflügelschlosses nach links und rechts wird der mindestens eine erste Verriegelungspunkt oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt zum Entriegeln gebracht.

Alternativ weist die Drückergarnitur ein Hauptflügelschloss mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff und ein Unterflügelschloss mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff auf, wobei das Hauptflügelschloss und das Unterflügelschloss jeweils einen Griff, eine Antriebswelle, ein Gestänge, einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt oder einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt aufweisen. Der Griff des Hauptflügelschlosses ist an der Innenraumseite des Extrudats des Fliegengitter-Hauptflügels angeordnet, und die Antriebswelle und das Gestänge des Hauptflügelschlosses sind einander entsprechend am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels angeordnet. Über die entsprechende Antriebswelle bringt der Griff des Hauptflügelschlosses das entsprechende Gestänge zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge des Hauptflügelschlosses fixiert den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt aus dem Fliegengitter-Hauptflügel herausragt. Am Tür-/Fensterhauptrahmen ist mindestens ein erstes Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Der Griff des Unterflügelschlosses ist an der Innenraumseite des Extrudats des Unterglasflügels angebracht, und die Antriebswelle und das Gestänge des Unterflügelschlosses sind einander entsprechend am Extrudat des Unterglasflügels angeordnet. Über die entsprechende Antriebswelle bringt der Griff des Unterflügelschlosses das entsprechende Gestänge zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge des Unterflügelschlosses fixiert den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt mit seiner dem Unterrahmen zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt aus dem Unterglasflügel herausragt. Am Unterrahmen ist mindestens ein zweites Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Unterglasflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Bei den beiden nicht gedrehten Griffen befinden sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt auf einer Verriegelungsstellung. Durch Drehen des Griffs des Haupt- oder Unterflügelschlosses nach links und rechts wird der mindestens eine erste Verriegelungspunkt oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt zum Entriegeln gebracht.

Alternativ weist die Drückergarnitur ein Hauptflügelschloss mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff und ein Unterflügelschloss mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff auf, wobei das Hauptflügelschloss und das Unterflügelschloss jeweils einen Griff, eine Antriebswelle, ein Gestänge, einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt oder einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt aufweisen. Der Griff des Hauptflügelschlosses ist an der Innenraumseite des Extrudats des Tür-/Fensterhauptrahmens angeordnet, und die Antriebswelle und das Gestänge des Hauptflügelschlosses sind einander entsprechend am Extrudat des Tür-/Fensterhauptrahmens angeordnet. Über die entsprechende Antriebswelle bringt der Griff des Hauptflügelschlosses das entsprechende Gestänge zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge des Hauptflügelschlosses fixiert den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt mit seiner dem Fliegengitter-Hauptflügel zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt aus dem Tür-/Fensterhauptrahmen herausragt. Am Fliegengitter-Hauptflügel ist mindestens ein erstes Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Der Griff des Unterflügelschlosses ist an der Innenraumseite des Extrudats des Fliegengitter-Hauptflügels angebracht, und die Antriebswelle und das Gestänge des Unterflügelschlosses sind einander entsprechend am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels angeordnet. Über die entsprechende Antriebswelle bringt der Griff des Unterflügelschlosses das entsprechende Gestänge zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge des Unterflügelschlosses fixiert den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt mit seiner dem Unterrahmen zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt aus dem Fliegengitter-Hauptflügel herausragt. Am Unterglasflügel ist mindestens ein zweites Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Unterglasflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Bei den beiden nicht gedrehten Griffen befinden sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt auf einer Verriegelungsstellung. Durch Drehen des Griffs des Haupt- oder Unterflügelschlosses nach links und rechts wird der mindestens eine erste Verriegelungspunkt oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt zum Entriegeln gebracht.

Das Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels ist einteilig ausgebildet oder aus mehreren Teilen T-förmig zusammengesetzt. Der Fliegengitter-Hauptflügel weist einen Hauptquerrahmen, einen Hauptlängsrahmen und eine Schließflügel-Anschlagkante auf. Der Hauptquerrahmen befindet sich an dem dem Innenraum zugewandten Ende des Hauptlängsrahmens. An den Stellen der Faltwinkel des Hauptquerrahmens und des Hauptlängsrahmens ist ein Unterrahmen ausgebildet, in dem ein Unterglasflügel nach außen öffnend montiert ist. An der dem Innenraum zugewandten Seite des Hauptquerrahmens ist eine Insektenschutznetz-Montagefläche angeordnet, auf der ein Sicherungsstreifen befestigt ist. An der dem Innenraum zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens ist eine Griffmontagestelle angeordnet. Das dem Innenraum zugewandte Ende des Hauptlängsrahmens erstreckt sich in die Gegenrichtung des Hauptquerrahmens, wodurch sich die mit dem Tür-/Fensterhauptrahmen zusammenwirkende Schließflügel-Anschlagkante des Fliegengitter-Hauptflügels bildet. Der Hauptlängsrahmen weist eine Aushöhlung auf, in der die Antriebswelle und die Gestänge der Drückergarnitur angebracht sind. An der dem Tür-/Fensterhauptrahmen zugewandten Seite und der dem Unterrahmen zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens ist jeweils eine Montageaussparung angeordnet, wobei in den beiden Montageaussparungen der erste und zweite Verriegelungspunkt oder das erste und zweite Verriegelungsstück angebracht werden können. An der dem Tür-/Fensterhauptrahmen zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens ist ferner ein Schließflügel-Anschlagstück angeformt, das mit einer Dichtung am Tür-/Fensterhauptrahmen zusammenwirkt. Das Extrudat des Unterglasflügels ist auch einteilig ausgebildet oder aus mehreren Teilen T-förmig zusammengesetzt. Der Unterglasflügel weist einen Unterquerrahmen, einen Unterlängsrahmen und eine Schließflügel-Anschlagkante auf. Der Unterquerrahmen befindet sich an dem dem Innenraum abgewandten Ende des Unterlängsrahmens. An den Stellen der Faltwinkel des Unterquerrahmens und des Unterlängsrahmens ist ein Glasrahmen ausgebildet, in dem die Glasscheibe des Unterglasflügels montiert ist. An dem dem Innenraum zugewandten Ende des Unterlängsrahmens ist eine Glasbefestigungsplatte dem Glasrahmen entsprechend angebracht. Das dem Innenraum abgewandte Ende des Unterlängsrahmens erstreckt sich in die Gegenrichtung des Unterquerrahmens, wodurch sich die mit dem Unterrahmen zusammenwirkende Schließflügel-Anschlagkante des Unterglasflügels bildet.

Erfindungsgemäß sind mehr als zwei erste Verriegelungspunkte und mehr als zwei erste Verriegelungsstücke vorgesehen, wobei die ersten Verriegelungspunkte und die ersten Verriegelungsstücke einzeln nacheinander einander entsprechen. Erfindungsgemäß sind ferner mehr als zwei zweite Verriegelungspunkte und mehr als zwei zweite Verriegelungsstücke vorgesehen, wobei die zweiten Verriegelungspunkte und die zweiten Verriegelungsstücke einzeln nacheinander einander entsprechen.

Beim ersten Scharnier handelt es sich um ein Scharnier oder ein Winkelscharnier und beim zweiten Scharnier handelt es sich um ein Scharnier, ein Winkelscharnier oder ein erfindungsgemäßes Reibungsscharnier.

Das zweite Scharnier ist ein Reibungsscharnier und weist einen Scharnierträger, eine Flügelmontagestange, ein Befestigungsstück, einen Gleiter und drei Pleuelstangen auf. Der Scharnierträger ist am Unterrahmen angebracht, wobei das Anfangsende des Scharnierträgers am Nicht-Öffnungsende des Unterrahmens anliegt. Das Befestigungsstück ist an einer nahe dem Anfangsende des Scharnierträgers liegenden Stelle befestigt. Der Gleiter ist gleitend am Schlussende des Scharnierträgers angeordnet. Die Flügelmontagestange ist am Unterglasflügel angebracht. Die erste und zweite Pleuelstange sind jeweils mit ihrem einen Ende am Befestigungsstück drehbar gelagert. Die dritte Pleuelstange ist mit seinem einen Ende am Gleiter drehbar gelagert. Die erste Pleuelstange ist mit seinem anderen Ende am Anfangsende der Flügelmontagestange drehbar gelagert. Die zweite Pleuelstange ist mit seinem aneren Ende am mittleren Teil der dritten Pleuelstange drehbar gelagert. Die dritte Pleuelstange ist mit seinem anderen Ende am mittleren Teil der Flügelmontagestange drehbar gelagert. Für den Tür-/Fensterhauptrahmen, den Fliegengitter-Hauptflügel und den Unterglasflügel kann ein Extrudat aus Aluminium, Kunststoff, Holz, Stahl, Glasstahl oder einer Zusammensetzung der vorgenannten Stoffe verwendet werden. Für den Fliegengitter-Hauptflügel kann ein Insektenschutznetz aus Kunststoff, Edelstahl oder einem weiteren Stoff verwendet werden.

Die Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff weist einen Griff, eine Antriebswelle, zwei Gestänge, einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt und einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt auf. Der Griff ist an der Innenseite des Extrudats eines Hauptflügels angebracht, und die Antriebswelle und das Gestänge sind am Extrudat des Hauptflügels angebracht. Über die Antriebswelle bringt der Griff die Gestänge zum Gleiten nach oben und unten. Das eine Gestänge fixiert den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt aus dem Hauptflügel herausragt. Am Tür-/Fensterhauptrahmen ist mindestens ein erstes Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Hauptflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Das andere Gestänge fixiert den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt mit seiner dem Unterrahmen zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt aus dem Unterrahmen herausragt. An einem Unterflügel ist mindestens ein zweites Verriegelungsstück befestigt, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt zusammenwirkt, um den Unteflügel zu verriegeln oder zu entriegeln. Beim nicht gedrehten Griff befinden sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt beide auf einer Verriegelungsstellung. Durch Drehen des Griffs nach links und rechts wird der mindestens eine erste Verriegelungspunkt zum Entriegeln gebracht, während der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt verriegelt bleibt, oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt wird zum Entriegeln gebracht und der mindestens eine erste Verriegelungspunkt wird auch zum Entriegeln gebracht.

Das erfindungsgemäße Reibungsscharnier weist einen Scharnierträger, eine Flügelmontagestange, ein Befestigungsstück, einen Gleiter und drei Pleuelstangen auf. Der Scharnierträger ist am Unterrahmen angebracht, wobei das Anfangsende des Scharnierträgers am Nicht-Öffnungsende des Unterrahmens anliegt. Das Befestigungsstück ist an einer nahe beim Anfangsende des Scharnierträgers liegenden Stelle befestigt. Der Gleiter ist gleitend am Schlussende des Scharnierträgers angeordnet. Die Flügelmontagestange ist am Unterflügel angebracht. Die erste und zweite Pleuelstange sind jeweils mit ihrem einen Ende am Befestigungsstück drehbar gelagert. Die dritte Pleuelstange ist mit seinem einen Ende am Gleiter drehbar gelagert. Die erste Pleuelstange ist mit seinem anderen Ende am Anfangsende der Flügelmontagestange drehbar gelagert. Die zweite Pleuelstange ist mit seinem aneren Ende am mittleren Teil der dritten Pleuelstange drehbar gelagert. Die dritte Pleuelstange ist mit seinem anderen Ende am mittleren Teil der Flügelmontagestange drehbar gelagert.

Erfindungsgemäß ist der Fliegengitter-Hauptflügel nach innen öffnend und der Unterglasflügel nach außen öffnend ausgebildet, sodass der Glasflügel zum Zwecke der Lüftung im Innenraum nach außen geöffnet werden kann und das Fliegengitter einen Schutz gegen Mücken und Einbrüche gewährleistet. Zudem kann der Unterglasflügel zusammen mit dem Fliegengitter-Hauptflügel nach innen geöffnet werden, um ein Zimmer zu lüften und eine Reinigung der Tür bzw. des Fensters durchzuführen. Mit der/dem erfindungsgemäßen einheitlich ausgebildeten, hoch funktionalen Tür/Fenster wird ermöglicht, das Öffnen und Schließen des Fliegengitter-Hauptflügels und des Unterglasflügels mit einem einzigen Griff zu steuern.

Die Erfindung weist folgende Vorteile auf:

  • 1. Das erfindungsgemäße Fenster weist sowohl Vorteile eines nach außen öffnenden Fensters als auch Vorteile eines nach innen öffnenden Fensters auf, sodass bei Lüftung und beim Einsatz des Mückenschutznetzes kein Platz im Innenraum beansprucht wird. Dadurch, dass die Glasscheibe draußen an der Außenseite des Gebäudes angeordnet ist, wird die optische Gefälligkeit des Gebäudes bewahrt. Die Reingung des Glasflügels ist leicht und wird sicher durchgeführt. Die Gefahr des Herunterfallens des Glasflügels existiert nicht.
  • 2. Das erfindungsgemäße Fenster weist auch Vorteile eines herkömmlichen doppelschichtigen Fensters (unabhängig davon, ob das Fenster nach innen oder außen öffnend ist) auf, wobei kein Platz im Innenraum beansprucht wird. Dadurch, dass die Glasscheibe draußen an der Außenseite des Gebäudes angeordnet ist, wird ein gefälliges optisches Erscheinungsbild des Gebäudes bewahrt. Das Fliegengitter ist horizontal öffnend, besitzt eine lange Lebensdauer und gewährleistet einen Schutz gegen Mücken und Einbrüche. Die Gefahr des Herunterfallens des Glasflügels existiert nicht. Die Reingung des Glasflügels ist leicht und wird sicher durchgeführt.
  • 3. Mit dem erfindungsgemäßen Fenster werden die beim herkömmichen doppelschichtigen Fenster (unabhängig davon, ob das Fenster nach innen oder außen öffnend ist) vorhandenen Probleme, nämlich die durch den verborgenen oder relativ niedrig angeordneten, außenliegenden Metallgriff erschwerte Handhabung sowie die hohen Herstellungskosten, gelöst.
  • 4. Das erfindungsgemäße Reibungsscharnier ist insofern vorteilhaft, als das Anfangsende des Scharnierträgers am Nicht-Öffnungsende des Unterrahmens anliegt, das Befestigungsstück an einer nahe dem Anfangsende des Scharnierträgers liegenden Stelle befestigt ist und der Gleiter gleitend am Schlussende des Scharnierträgers angeordnet ist. Bei dieser Anordnung wird vermieden, dass der Unterglasflügel beim nach innen geöffneten Fliegengitter-Hauptflügel im größten Winkel geöffnet wird, und dass eine gegenseitige Störung des Fliegengitter-Hauptflügels und des Unterglasflügels stattfindet, wenn der geöffnete Unterglasflügel beim erneuten Schließen des Fliegengitter-Hauptflügels vom Innenraum nach außen außerhalb des Gebäudes gedreht wird. Beim geschlossenen Fliegengitter-Hauptflügel werden die Funktionen des Unterglasflügels wie Lüftung, Mückenschutz und Einbrucherschwerung sichergestellt.
  • 5. Der Aufbau des Extrudats des erfindungsgemäßen Fliegengitter-Hauptflügels besitzt weiterhin die jeweiligen Vorteile der Mückenschutztüren/-fenster, der einbrucherschwerenden Türen/Fenster sowie der nach innen und nach außen öffnenden Türen/Fenster, löst bzw. beseitigt aber ihre Probleme bzw. Mängel. Somit sind die Funktionen verschiedenster Türen und Fenster bei der/dem erfindungsgemäßen Tür/Fenster sichergestellt. Dieses neue Extrudat besitzt eine revolutionäre innovative Bedeutung im Bereich der Türen und Fenster.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine schematische Darstellung eines ganzen erfindungsgemäßen Fensters mit Fliegengitter-Hauptflügel und Unterglasflügel im geschlossenen Zustand,

2 zeigt eine schematische Darstellung eines ganzen erfindungsgemäßen Fensters mit Fliegengitter-Hauptflügel und Unterglasflügel im nach innen geöffneten Zustand,

3 zeigt eine erste schematische Darstellung eines nach innen geöffneten Fliegengitter-Hauptflügels und eines gleichzeitig geöffneten Unterglasflügels gemäß der Erfindung,

4 zeigt eine zweite schematische Darstellung eines nach innen geöffneten Fliegengitter-Hauptflügels und eines gleichzeitig geöffneten Unterglasflügels gemäß der Erfindung,

5 zeigt eine schematische Darstellung eines geschlossenen Fliegengitter-Hauptflügels und eines gleichzeitig nach außen geöffneten Unterglasflügels gemäß der Erfindung,

6 zeigt eine schematische Darstellung des Zustandes einer erfindungsgemäßen Drückergarnitur bei einem geschlossenen ganzen Fenster,

7 zeigt eine schematische Darstellung des Zustandes einer erfindungsgemäßen Drückergarnitur bei einem geöffneten Fliegengitter-Hauptflügel,

8 zeigt eine schematische Darstellung des Zustandes einer erfindungsgemäßen Drückergarnitur bei einem geöffneten Unterglasflügel,

9 zeigt eine schematische Darstellung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen Reibungsscharniers im halb geöffneten Zustand,

10 zeigt eine schematische Darstellung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen Reibungsscharniers im ganz geöffneten Zustand,

11 zeigt eine schematische Darstellung des Aufbaus eines herkömmlichen Reibungsscharniers im halb geöffneten Zustand,

12 zeigt eine schematische Darstellung des Aufbaus eines herkömmlichen Reibungsscharniers im ganz geöffneten Zustand,

13 zeigt eine vergrößerte Darstellung des Extrudats eines Fliegengitter-Hauptflügels (d.h. einen Ausschnitt aus 3) gemäß der Erfindung,

14 zeigt eine vergrößerte Darstellung des Extrudats eines Unterglasflügels (d.h. einen Ausschnitt aus 3) gemäß der Erfindung,

15 zeigt eine erste Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Drückergarnitur,

16 zeigt eine zweite Schnittansicht des zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Drückergarnitur,

17 zeigt eine Schnittansicht eines dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Drückergarnitur und

18 zeigt eine Schnittansicht eines vierten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Drückergarnitur.

Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele

Wie in 1 bis 5 gezeigt ist, stellt die Erfindung ein(e) mit Fliegengitter versehene(s), nach innen öffnende(s) Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel bereit, welche Tür bzw. welches Fenster einen Tür-/Fensterhauptrahmen 1, einen Fliegengitter-Hauptflügel 2, einen Unterglasflügel 3 und eine Drückergarnitur 4 aufweist.

Ein erster wesentlicher Punkt der Gestaltung der/des erfindungsgemäßen Tür/Fensters liegt darin, dass der Fliegengitter-Hauptflügel 2 mittels eines ersten Scharniers 5/von ersten Scharniern 5 nach innen öffnend im Tür-/Fensterhauptrahmen 1 montiert ist. Beim ersten Scharnier 5 handelt es sich um ein Scharnier(siehe 1 bis 5) oder ein Winkelscharnier. Am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels 2 ist ein Unterrahmen 21 ausgebildet. Der Unterglasflügel 3 ist mittels eines zweiten Scharniers 6/von zweiten Scharniern 6 nach außen öffnend im Unterrahmen 21 montiert. Beim zweiten Scharnier 6 handelt es sich um ein Scharnier, ein Winkelscharnier oder ein erfindungsgemäßes Reibungsscharnier. Je nach Bedarf kann das Extrudat des Tür-/Fensterhauptrahmens 1, des Fliegengitter-Hauptflügels 2 und des Unterglasflügels 3 aus Aluminium, Kunststoff, Holz, Stahl, Glasstahl oder einer Zusammensetzung der vorgenannten Stoffe bestehen. Für das Fliegengitter kann ein Insektenschutznetz aus Kunststoff, Edelstahl oder einem weiteren Stoff verwendet werden. Zwischen dem Fliegenfenster-Hauptflügel 2 und dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 sowie zwischen dem Unterglasflügel 3 und dem Unterrahmen 21 ist jeweils eine Drückergarnitur 4 angebracht, mit der das Öffnen und Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels 2 und des Unterglasflügels 3 gesteuert wird, sodass die ganze Tür bzw. das ganze Fenster (der Fliegenfenster-Hauptflügel 2 zusammen mit dem Unterglasflügel 3) geschlossen werden kann, oder der Unterglasflügel 3 zusammen mit dem Fliegenfenster-Hauptflügel 2 in den Innenraum hinein geöffnet werden kann, oder der Unterglasflügel 3 im Innenraum vom Fliegenfenster-Hauptflügel 2 gelöst und nach außen geöffnet werden kann, oder der Unterglasflügel 3 im geöffneten Zustand mit dem Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels 2 nach außen außerhalb des Gebäudes gedreht werden kann.

Ein weiterer wesentlicher Punkt der Gestaltung der/des erfindungsgemäßen Tür/Fensters liegt darin, dass es sich bei der Drückergarnitur 4 um eine Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff handelt. Wie in 6 bis 8 gezeigt ist, weist die Drückergarnitur 4 einen Griff 41, eine Antriebswelle 42, zwei Gestänge 43, einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt 44 und einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt 45 auf. Der Griff 41 ist auf der Innenraumseite des Extrudats des Fliegenfenster-Hauptflügels 2 angebracht. Die Antriebswelle 42 und die Gestänge 43 sind am Extrudat des Fliegenfenster-Hauptflügels 2 angebracht. Über die Antriebswelle 42 bringt der Griff 41 die Gestänge 43 zum Gleiten nach oben und unten. Das eine Gestänge 43 fixiert den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt 44 mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 44 aus dem Fliegengitter-Hauptflügel 2 herausragt.

Am Tür-/Fensterhauptrahmen 1 ist mindestens ein erstes Verriegelungsstück 11 befestigt, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt 44 zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel 2 zu verriegeln oder zu entriegeln. Für eine stabilere Verriegelung und Positionierung beim Schließen des Fliegengitter-Hauptflügels 2 sind zwei erste Verriegelungspunkte 44 und zwei erste Verriegelungsstücke 11 (eine Anzahl von drei oder mehr als drei ist auch möglich) vorgesehen, wobei die ersten Verriegelungspunkte 44 und die ersten Verriegelungsstücke 11 einzeln nacheinander einander entsprechen. Die beiden ersten Verriegelungspunkte 44 sind jeweils oben und unten auf der dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 zugewandten Seite des Gestänges 43 und die beiden ersten Verriegelungsstücke 11 jeweils oben und unten am Tür-/Fensterhauptrahmen 1 befestigt. Das andere Gestänge 43 fixiert den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt 45 mit seiner dem Unterrahmen 21 zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 45 aus dem Unterrahmen 21 herausragt. Am Unterrahmen 21 ist mindestens ein zweites Verriegelungsstück 31 befestigt, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt 45 zusammenwirkt, um den Unterglasflügel 3 zu verriegeln oder zu entriegeln. Für eine stabilere Verriegelung und Positionierung beim Schließen des Unterglasflügels 3 sind zwei zweite Verriegelungspunkte 45 und zwei zweite Verriegelungsstücke 31 (eine Anzahl von drei oder mehr als drei ist auch möglich) vorgesehen, wobei die zweiten Verriegelungspunkte 45 und die zweiten Verriegelungsstücke 31 einzeln nacheinander einander entsprechen. Die beiden zweiten Verriegelungspunkte 45 sind jeweils oben und unten auf der dem Unterrahmen 21 zugewandten Seite des Gestänges 43 und die beiden zweiten Verriegelungsstücke 31 jeweils oben und unten am Unterglasflügel 3 befestigt. Beim nicht gedrehten Griff 41 befinden sich die ersten und zweiten Verriegelungspunkte 44, 45 auf einer Verriegelungsstellung, wie in 6 gezeigt ist. Durch Drehen des Griffs 41 nach links und rechts werden die ersten Verriegelungspunkte zum Entriegeln gebracht, während die zweiten Verriegelungspunkte verriegelt bleiben (siehe 7 und 8), oder die zweiten Verriegelungspunkte 45 werden zum Entriegeln gebracht und die ersten Verriegelungspunkte 44 werden auch zum Entriegeln gebracht.

Die erfindungsgemäße Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff kann neben der/dem erfindungsgemäßen, mit Fliegengitter versehenen, nach innen öffnenden Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel auch bei weiteren Türen und Fenstern angewendet werden, um eine Steuerung des Öffnens und Schließens zweier Tür-/Fensterflügel (eines Hauptflügels und eines Unterflügels) mit einem einzigen Griff zu realisieren.

Neben dem vorher genannten Aufbau einer einteiligen, hoch funktionalen Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff kann die erfindungsgemäße Drückergarnitur 4 beispielsweise auch aus zwei Schlössern mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff zusammengesetzt sein, wobei entscheidend ist, dass das Öffnen und Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels 2 und des Unterglasflügels 3 mit einer solchen Ausführung der Drückergarnitur 4 gesteuert werden kann.

Die in 15 und 16 gezeigte Drückergarnitur 4 weist ein Hauptflügelschloss 410 mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff und ein Unterflügelschloss 420 mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff auf. Das Hauptflügelschloss 410 weist einen Griff 411, eine Antriebswelle 412, ein Gestänge 413 und einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt 414 auf. Das Unterflügelschloss 420 weist einen Griff 421, eine Antriebswelle 422, ein Gestänge 423 und einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt 425 auf. Der Griff 411 des Hauptflügelschlosses 410 und der Griff 421 des Unterflügelschlosses 420 sind an der Innenraumseite des Extrudats des Fliegengitter-Hauptflügels 2 derart angeordnet, dass der eine Griff höher und der andere Griff niedriger ist. Die Antriebswelle 412 und das Gestänge 413 entsprechen einander, und die Antriebswelle 422 und das Gestänge 423 sind einander entsprechend am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels 2 angebracht. Über die Antriebswelle 412 bringt der Griff 41 das Gestänge 413 zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge 413 des Hauptflügelschlosses 410 fixiert den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt 414 mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 414 aus dem Fliegengitter-Hauptflügel 1 herausragt. Am Tür-/Fensterhauptrahmen 1 ist mindestens ein erstes Verriegelungsstück 11 befestigt, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt 414 zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel 2 zu verriegeln oder zu entriegeln. Das Gestänge 423 des Unterflügelschlosses 420 fixiert den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt 425 mit seiner dem Unterrahmen 21 zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 425 aus dem Unterrahmen 21 herausragt. Am Unterglasflügel 3 ist mindestens ein zweites Verriegelungsstück 31 befestigt, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt 425 zusammenwirkt, um den Unterglasflügel 3 zu verriegeln oder zu entriegeln. Bei den beiden nicht gedrehten Griffen 411, 421 befinden sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 414 und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 425 auf einer Verriegelungsstellung. Durch Drehen des Griffs 411 des Hauptflügelschlosses 410 oder durch Drehen des Griffs 421 des Unterflügelschlosses 420 wird der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 414 oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 425 zum Entriegeln gebracht.

In 17 ist eine weitere Ausführung der Drückergarnitur 4 dargestellt. Die Drückergarnitur 4 weist ein Hauptflügelschloss 430 mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff und ein Unterflügelschloss 440 mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff auf. Das Hauptflügelschloss 430 weist einen Griff 431, eine Antriebswelle 432, ein Gestänge 433 und einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt 434 auf. Das Unterflügelschloss 440 weist einen Griff 441, eine Antriebswelle 442, ein Gestänge 443 und einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt 445 auf. Der Griff 431 des Hauptflügelschlosses 430 ist an der Innenraumseite des Extrudats des Fliegengitter-Hauptflügels 2 angeordnet. Die Antriebswelle 432 und das Gestänge 433 sind einander entsprechend am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels 2 angebracht. Über die Antriebswelle 432 bringt der Griff 431 das Gestänge 433 zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge 433 fixiert den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt 434 mit seiner dem Tür-/Fensterhauptrahmen 2 zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 434 aus dem Fliegengitter-Hauptflügel 2 herausragt. Am Tür-/Fensterhauptrahmen 1 ist mindestens ein erstes Verriegelungsstück 11 befestigt, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt 434 zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel 2 zu verriegeln oder zu entriegeln. Der Griff 441 des Unterflügelschlosses 440 ist an der Innenraumseite des Extrudats des Unterglasflügels 3 angeordnet. Die Antriebswelle 442 und das Gestänge 443 sind einander entsprechend am Extrudat des Unterglasflügels 3 angebracht. Über die Antriebswelle 442 bringt der Griff 441 das Gestänge 443 zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge 443 fixiert den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt 445 mit seiner dem Unterrahmen 21 zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 445 aus dem Unterglasflügel 3 herausragt. Am Unterrahmen 21 ist mindestens ein zweites Verriegelungsstück 31 befestigt, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt 445 zusammenwirkt, um den Unterglasflügel 3 zu verriegeln oder zu entriegeln. Bei den beiden nicht gedrehten Griffen 411, 421 befinden sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 434 und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 445 beide auf einer Verriegelungsstellung. Durch Drehen des Griffs 431, 441 des Haupt- oder Unterflügelschlosses 430, 440 wird der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 434 oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 445 zum Entriegeln gebracht.

In 18 ist eine weitere Ausführung der Drückergarnitur 4 dargestellt. Die Drückergarnitur 4 weist ein Hauptflügelschloss 450 mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff und ein Unterflügelschloss 460 mit Einzelsteuerungs-Einhandgriff auf. Das Hauptflügelschloss 450 weist einen Griff 451, eine Antriebswelle 452, ein Gestänge 453 und einen Satz von mindestens einem ersten Verriegelungspunkt 454 auf. Das Unterflügelschloss 460 weist einen Griff 461, eine Antriebswelle 462, ein Gestänge 463 und einen Satz von mindestens einem zweiten Verriegelungspunkt 465 auf. Der Griff 451 des Hauptflügelschlosses 450 ist an der Innenraumseite des Extrudats des Tür-/Fensterhauptrahmens 1 angeordnet. Die Antriebswelle 452 und das Gestänge 453 sind einander entsprechend am Extrudat des Tür-/Fensterhauptrahmens 1 angebracht. Über die Antriebswelle 452 bringt der Griff 451 das Gestänge 453 zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge 453 fixiert den mindestens einen ersten Verriegelungspunkt 454 mit seiner dem Fliegengitter-Hauptflügel 2 zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 454 aus dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 herausragt. Am Fliegengitter-Hauptflügel 2 ist mindestens ein erstes Verriegelungsstück 11 befestigt, das mit dem mindestens einen ersten Verriegelungspunkt 454 zusammenwirkt, um den Fliegengitter-Hauptflügel 2 zu verriegeln oder zu entriegeln. Der Griff 461 des Unterflügelschlosses 460 ist an der Innenraumseite des Extrudats des Fliegengitter-Hauptflügels 2 angeordnet. Die Antriebswelle 462 und das Gestänge 463 sind einander entsprechend am Extrudat des Fliegengitter-Hauptflügels 2 angebracht. Über die Antriebswelle 462 bringt der Griff 461 das Gestänge 463 zum Gleiten nach oben und unten. Das Gestänge 463 fixiert den mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt 465 mit seiner dem Unterrahmen 21 zugewandten Seite derart, dass der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 465 aus dem Fliegengitter-Hauptflügel 2 herausragt. Am Unterglasflügel 3 ist mindestens ein zweites Verriegelungsstück 31 befestigt, das mit dem mindestens einen zweiten Verriegelungspunkt 465 zusammenwirkt, um den Unterglasflügel 3 zu verriegeln oder zu entriegeln. Bei den beiden nicht gedrehten Griffen 451, 461 befinden sich der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 454 und der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 465 beide auf einer Verriegelungsstellung. Durch Drehen des Griffs 451, 461 des Haupt- oder Unterflügelschlosses 450, 460 wird der mindestens eine erste Verriegelungspunkt 454 oder der mindestens eine zweite Verriegelungspunkt 465 zum Entriegeln gebracht.

Bezüglich der Drückergarnitur 4 wird ein Zwischenfazit wie folgt gezogen. Die Drückergarnitur aus 6 bis 8 und die Drückergarnitur aus 15 und 16 sind beide am Fliegengitter-Hauptflügel 2 montiert, wobei die Drückergarnitur aus 6 bis 8 ein hoch funktionales Schloss mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff und die Drückergarnitur aus 15 und 16 aus zwei Einhandgriffen zusammengesetzt ist. Die Drückergarnitur aus 17 und 18 ist auch aus zwei Einhandgriffen zusammengesetzt, wobei die Drückergarnitur aus 17 aber an dem Fliegengitter-Hauptflügel 2 und dem Unterglasflügel 3 (auf der jeweiligen Flügelscheibe des Fliegengitter-Hauptflügels 2 und des Unterglasflügels 3) und die Drückergarnitur aus 18 an dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 und dem Unterrahmen 21 (an diesen beiden Rahmen) montiert ist.

Ein noch weiterer wesentlicher Punkt der Gestaltung der Erfindung liegt darin, dass das zweite Schanrier 6 auch ein erfindungsgemäßes Reibungsscharnier sein kann. Wie in 9 und 10 gezeigt ist, umfasst das zweite Scharnier 6 einen Scharnierträger 61, eine Flügelmontagestange 62, ein Befestigungsstück 63, einen Gleiter 64, eine erste Pleuelstange 65, eine dritte Pleuelstange 66 und eine zweite Pleuelstange 67. Der Scharnierträger 61 ist am Unterrahmen 21 angebracht, wobei das Anfangsende A des Scharnierträgers 61 am Nicht-Öffnungsende des Unterrahmens 21 anliegt. Das Befestigungsstück 63 ist im Scharnierträger 61 befestigt und befindet sich an einer nahe dem Anfangsende A liegenden Stelle des Scharnierträgers 61. Der Gleiter 64 ist gleitend am Schlussende B des Scharnierträgers 61 angeordnet. Die Flügelmontagestange 62 ist am Unterglasflügel 3 angebracht. Die erste und zweite Pleuelstange 65, 67 sind jeweils mit ihrem einen Ende am Befestigungsstück 63 drehbar gelagert. Die dritte Pleuelstange 66 ist mit ihrem einen Ende am Gleiter 64 drehbar gelagert. Die erste Pleuelstange 65 ist mit ihrem anderen Ende am Anfangsende C der Flügelmontagestange 62 drehbar gelagert. Die zweite Pleuelstange 67 ist mit ihrem aneren Ende am mittleren Teil der dritten Pleuelstange 66 drehbar gelagert. Die dritte Pleuelstange 66 ist mit ihrem anderen Ende am mittleren Teil der Flügelmontagestange 62 drehbar gelagert.

11 und 12 zeigen ein herkömmliches Scharnier 7, das einen Scharnierträger 71, eine Flügelmontagestange 72, ein Befestigungsstück 73, einen Gleiter 74, eine Pleuelstange 75, eine Pleuelstange 76 und eine Pleuelstange 77 aufweist. Das herkömmliche Scharnier 7 unterscheidet sich vom erfindungsgemäßen Reibungsscharnier 6 durch den Aufbau. Das herkömmliche Scharnier 7 ist am Rahmen einer Tür oder eines Fensters fest montiert, wobei das Befestigungsstück 73 im Scharnierträger 71 befestigt ist, sich aber am Schlussende des Scharnierträgers 71 befindet. Der Gleiter 74 ist gleitend an einer nahe dem Anfangsende liegenden Stelle des Scharnierträgers 71 angeordnet. Die Flügelmontagestange 72 ist am Rahmen einer Tür oder eines Fensters montiert. Die Pleuelstange 75, die Pleuelstange 76 und die Pleuelstange 77 sind jeweils am Befestigungsstück 73, dem Gleiter 74 und der Flügelmontagestange 72 drehbar gelagert.

Hinsichtlich des Aufbaus unterscheiden sich das erfindungsgemäße Scharnier und das herkömmliche Scharnier durch Folgendes: werden das Befestigungsstück und der Gleiter ausgetauscht jeweils an der Stelle des anderen angeordnet, so ist das herkömmliche Scharnier für allgemeine horizontal nach außen öffnende Fenster geeignet. Nach dem Öffnen verschiebt sich der Tür- bzw. Fensterflügel zum Öffnungsende, wobei der Abstand zwischen dem Nicht-Öffnungsende des Tür- bzw. Fensterflügels und dem Sperrefensterrahmen sehr groß ist (dieser Abstand entspricht der Gleitentfernung des Gleiters 7), sodass das nach außen öffnende Fenster leicht gereinigt werden kann. Sollte ein herkömmlicher Reibungsträger bei einer/einem erfindungsgemäßen, mit Fliegengitter versehenen, nach innen öffnenden Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel eingesetzt werden, würden sich der Unterglasflügel 3 und der Tür-/Fensterhauptrahmen 1 gegenseitig stören, wenn der nach innen geöffnete Fliegengitter-Hauptflügel 2 beim geöffneten Unterglasflügel 3 wieder geschlossen würde. Beim Einsatz des erfindungsgemäßen Reibungsscharniers wird sich der Unterglasflügel 3 nach dem Öffnen des Fensters bzw. der Tür zum Öffnungsende um einen kleinen Abschnitt verschieben, wobei eine gegenseitige Störung des Unterglasflügels 3 und des Tür-/Fensterhauptrahmens 1 aufgrund des kleinen Abstands zwischen dem Nicht-Öffnungsende des Tür- bzw. Fensterflügels und dem Sperrefensterrahmen (dieser Abstand entspricht nur der Länge einer feststehenden Drehachse) vermieden werden kann.

Es ist auch möglich, das erfindungsgemäße Reibungsscharnier bei weiteren Türen und Fenstern neben der/dem erfindungsgemäßen, mit Fliegengitter versehenen, nach innen öffnenden Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel anzuwenden.

Ein weiterer wesentlicher Punkt der Gestaltung der Erfindung liegt darin, dass das Extrudat des Fliegengitter-Hauptrahmens 2 einteilig ausgebildet oder aus mehreren Teilen T-förmig zusammengesetzt ist, wie in 13 gezeigt ist. Der Fliegengitter-Hauptflügel 2 weist einen Hauptquerrahmen 22, einen Hauptlängsrahmen 23 und eine Schließflügel-Anschlagkante 26 auf. Der Hauptquerrahmen 22 befindet sich an dem dem Innenraum zugewandten Ende des Hauptlängsrahmens 23. An den Stellen der Faltwinkel des Hauptquerrahmens 22 und des Hauptlängsrahmens 23 ist ein Unterrahmen 21 ausgebildet, in dem ein Unterglasflügel 3 nach außen öffnend montiert ist. An der dem Innenraum zugewandten Seite des Hauptquerrahmens 22 ist eine Insektenschutznetz-Montagefläche 24 angeordnet, wobei das Insektenschutznetz mittels Schrauben an der Insektenschutznetz-Montagefläche 24 befestigt ist. Zudem ist ein Sicherungsstreifen 25 durch Zusammenwirken von Schlitzen 251 mit Stiften des Sicherungsstreifens 25 an der Insektenschutznetz-Montagefläche 24 befestigt, wobei der Sicherungsstreifen 25 auf die Ränder des Insektenschutznetzes gedrückt wird und somit diese Ränder abdeckt, wodurch das Insektenschutznetz vom Sicherungsstreifen 25 dekoriert und geschützt wird. Ferner ist der Sicherungsstreifen 25 insbesondere an der Seite des Innenraums, und nicht außerhalb des Gebäudes angeordnet, um zu vermeiden, dass der Sicherungsstreifen 25 und die Schrauben zum Festschrauben des Insektenschutznetzes entfernt werden und das einbrucherschwerende Insektenschutznetz dadurch abgenommen wird. So wird der Effekt der Einbrucherschwerung sichergestellt. An der dem Innenraum zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens 23 ist eine Griffmontagestelle 231 angeordnet. Das dem Innenraum zugewandte Ende des Hauptlängsrahmens 23 erstreckt sich in die Gegenrichtung des Hauptquerrahmens 22, wodurch sich die Schließflügel-Anschlagkante 26 des Fliegengitter-Hauptflügels 2 bildet. In einer Dichtungsrinne an der Schließflügel-Anschlagkante 26 ist ferner eine Dichtung 261 angeordnet, die mit dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 zusammenwirkt. Die Schließflügel-Anschlagkante 26 und die Dichtung 261 wirken mit dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 zusammen, um eine Dichtheit beim geschlossenen Fliegengitter-Hauptflügel 2 sicherzustellen. Der Hauptlängsrahmen 23 weist eine Aushöhlung auf, in der die Antriebswelle und die Gestänge der Drückergarnitur 4 angebracht sind. An der dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 zugewandten Seite und der dem Unterrahmen 21 zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens 23 ist jeweils eine Montageaussparung 232, 233 angeordnet, wobei in den beiden Montageaussparungen 232, 233 der erste und zweite Verriegelungspunkt oder das erste und zweite Verriegelungsstück angebracht werden können. An der dem Tür-/Fensterhauptrahmen 1 zugewandten Seite des Hauptlängsrahmens 23 ist ferner ein Schließflügel-Anschlagstück 27 angeformt, das mit der Dichtung 12 am Tür-/Fensterhauptrahmen 1 zusammenwirkt.

Wie in 14 gezeigt ist, ist das Extrudat des Unterglasflügels 3 auch einteilig ausgebildet oder aus mehreren Teilen T-förmig zusammengesetzt. Der Unterglasflügel 3 weist einen Unterquerrahmen 32, einen Unterlängsrahmen 33 und eine Schließflügel-Anschlagkante 36 auf. Der Unterquerrahmen 32 befindet sich an dem dem Innenraum abgewandten Ende des Unterlängsrahmens 33. An den Stellen der Faltwinkel des Unterquerrahmens 32 und des Unterlängsrahmens 33 ist ein Glasrahmen 34 ausgebildet, in dem die Glasscheibe des Unterglasflügels 3 montiert ist. An dem dem Innenraum zugewandten Ende des Unterlängsrahmens 3 ist eine Glasbefestigungsplatte 35 durch Zusammenwirken eines Schlitzes 351 mit Stifen der Glasbefestigungsplatte 35 dem Glasrahmen 34 entsprechend angebracht. Die Glasscheibe des Unterglasflügels 3 ist mittels Gummidichtungen 37, 38 zwischen dem Glasrahmen 34 und der Glasbefestigungsplatte 35 angebracht, wobei die Gummidichtung 37 in der dem Glasrahmen entsprechenden Dichtungsrinne des Unterquerrahmens 32 angeordnet ist, wobei die Gummidichtung 38 eine doppelseitige Gummidichtung ist und das Endteil der Glasbefestigungsplatte 35 einklemmt. Die Gummidichtung 38 wirkt mit ihrer einen Seite mit der Glasscheibe des Unterglasflügels 3 und mit ihrer anderen Seite mit dem Insektenschutznetz des Fliegengitter-Hauptflügels 2 zusammen. Das dem Innenraum abgewandte Ende des Unterlängsrahmens 33 erstreckt sich in die Gegenrichtung des Unterquerrahmens 32, wodurch sich die mit dem Unterrahmen 21 zusammenwirkende Schließflügel-Anschlagkante 36 des Unterglasflügels 3 bildet.

Wie in 6 gezeigt ist, befindet sich der Griff 41, der sich nicht dreht, in einem Anfangszustand, wobei der Fliegengitter-Hauptflügel 2 durch das Zusammenwirken der ersten Verriegelungspunkte 44 mit den ersten Verriegelungsstücken 11 geschlossen und verriegelt ist und der Unterglasflügel 3 durch das Zusammenwirken der zweiten Verriegelungspunkte 45 mit den zweiten Verriegelungsstücken 31 geschlossen und verriegelt ist. Nun ist das ganze Fenster (der Fliegengitter-Hauptflügel 2 und der Unterglasflügel 3) verriegelt, wie in 1 gezeigt ist.

Wie aus 7 ersichtlich ist, wird der Griff 41 nach rechts gedreht, wobei der Griff 41 über die Antriebswelle 42 die Gestänge 43 zur Bewegung nach oben bringt, wodurch sich die ersten und zweiten Verriegelungspunkte 44, 45 auch nach oben bewegen, wobei die ersten Verriegelungspunkte 44 sich von den ersten Verriegelungsstücken 11 lösen, sodass der Fliegengitter-Hauptflügel 2 entriegelt wird und geöffnet werden kann. Dabei sind die zweiten Verriegelungspunkte 45 und die zweiten Verriegelungstücke 31 jedoch noch verriegelt, sodass der Unterglasflügel 3 weiterhin geschlossen bleibt. Nun ist das ganze Fenster (der Fliegengitter-Hauptflügel 2 und der Unterglasflügel 3) nach innen geöffnet, wie in 2 gezeigt ist.

Wie aus 8 ersichtlich ist, wird der Griff 41 in dem in 2 gezeigten Zustand nach links gedreht, wobei der Griff 41 über die Antriebswelle 42 die Gestänge 43 zur Bewegung nach unten bringt, wodurch sich die ersten und zweiten Verriegelungspunkte 44, 45 auch nach unten bewegen, wobei sich die zweiten Verriegelungspunkte 45 von den zweiten Verriegelungsstücken 31 lösen, sodass der Unterglasflügel 3 entriegelt wird und geöffnet werden kann. Dabei bleibt der Fliegengitter-Hauptflügel 2 jedoch noch nach innen geöffnet, wie in 3 und 4 gezeigt ist. In diesem Zustand können das Fliegengitter und die Glasscheibe leicht und sicher gereinigt werden.

Wie aus 8 ersichtlich ist, wird der Griff 41 in dem in 1 gezeigten Zustand nach links gedreht, wobei der Griff 41 über die Antriebswelle 42 die Gestänge 43 zur Bewegung nach unten bringt, wodurch sich die ersten und zweiten Verriegelungspunkte 44, 45 auch nach unten bewegen, wobei sich die zweiten Verriegelungspunkte 45 von den zweiten Verriegelungsstücken 31 lösen, sodass der Unterglasflügel 3 entriegelt wird und geöffnet werden kann. Gleichzeitig werden die ersten Verriegelungspunkte 44 und die ersten Verriegelungsstücke 11 darauffolgend entriegelt. Wie in 5 gezeigt ist, wird der Fliegengitter-Hauptflügel 2 anschließend geschlossen. Der Griff 41 wird nach rechts in den Anfangszustand gedreht, sodass die ersten Verriegelungspunkte 44 und die ersten Verriegelungsstücke 11 verriegelt werden. In diesem Zustand werden sowohl die Lüftung erleichtert als auch ein Mückenschutz und eine Einbrucherschwerung erzielt.

Das Vorstehende stellt lediglich bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und soll nicht den Schutzbereich der Erfindung beschränken. Alle äquivaleten Änderungen, die nach dem Konzept der Erfindung vorgenommen sind, fallen in den Schutzbereich der Erfindung.

Zusammenfassend betrifft die Erfindung eine Drückergarnitur mit Doppelsteuerungs-Einhandgriff, ein Scharnier, ein Extrudat und ein(e) nach innen öffnende(s), mit Fliegenfenster versehene(s) Tür bzw. Fenster mit nach außen öffnendem Glasflügel, für welche Tür bzw. welches Fenster der Doppelsteuerungs-Einhandgriff, das Scharnier, das Extrudat angewendet werden. Ein Fliegenfenster-Hauptflügel (2) der(des) nach innen öffnenden Tür bzw. Fensters ist mittels eines ersten Scharniers (5)/von ersten Scharniern (5) nach innen öffnend im Tür-/Fensterhauptrahmen (1) montiert, und am entsprechenden Extrudat des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) ist ein Unterrahmen (21) ausgebildet. Ein Unterglasflügel (3) ist mittels eines zweiten Scharniers (6)/von zweiten Scharniern (6) nach außen öffnend im Unterrahmen (21) montiert. Zwischen dem Fliegenfenster-Hauptflügel (2) und dem Tür-/Fensterhauptrahmen (1) sowie zwischen dem Unterglasflügel (3) und dem Unterrahmen (21) ist jeweils eine Drückergarnitur (4) angebracht, mit der das Öffnen und Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) und des Unterglasflügels (3) gesteuert wird, sodass die ganze Tür bzw. das ganze Fenster geschlossen werden kann, der Unterglasflügel (3) zusammen mit dem Fliegenfenster-Hauptflügel (2) in den Innenraum hinein geöffnet werden kann, der Unterglasflügel (3) im Innenraum vom Fliegenfenster-Hauptflügel (2) gelöst und nach außen geöffnet werden kann und der Unterglasflügel (3) im geöffneten Zustand mit dem Schließen des Fliegenfenster-Hauptflügels (2) nach außen außerhalb des Gebäudes gedreht werden kann. Bei der/dem erfindungsgemäßen Tür/Fenster ist möglich, den Glasflügel zum Zwecke der Lüftung im Innenraum nach außen zu öffnen, einen Mückenschutz und eine Einbrucherschwerung mittels des Fliegenfensters zu gewährleisten und den Glasflügel zusammen mit dem Fliegenfenster-Hauptflügel (2) nach innen zu öffnen, um den Durchgang zu ermöglichen oder um zu lüften, wobei eine solche Tür bzw. ein solches Fenster leicht gereinigt werden kann. Die/das erfindungsgemäße Tür/Fenster wird mit einem einzigen Griff gesteuert, ist einheitlich ausgebildet und hoch funktional.

Bezugszeichenliste

1
Tür-/Fensterhauptrahmen
11
erstes Verriegelungsstück
12
Dichtung
2
Fliegengitter-Hauptflügel
21
Unterrahmen
22
Hauptquerrahmen
23
Hauptlängsrahmen
231
Griffmontagestelle
232
Montageaussparung
233
Montageaussparung
24
Insektenschutznetz-Montagefläche
25
Sicherungsstreifen
251
Schlitz
26
Schließflügel-Anschlagkante
261
Dichtung
27
Schließflügel-Anschlagstück
3
Unterglasflügel
31
zweites Verriegelungsstück
32
Unterquerrahmen
33
Unterlängsrahmen
34
Glasrahmen
35
Glasbefestigungsplatte
351
Schlitz
36
Schließflügelanschlagkante
361
Dichtung
37
Gummidichtung
38
Gummidichtung
4
Drückergarnitur
41
Griff
42
Antriebswelle
43
Gestänge
44
erster Verriegelungspunkt
45
zweiter Verriegelungspunkt
410
Hauptflügelschloss
411
Griff
412
Antriebswelle
413
Gestänge
414
erster Verriegelungspunkt
420
Unterflügelschloss
421
Griff
422
Antriebswelle
423
Gestänge
425
zweiter Verriegelungspunkt
430
Hauptflügelschloss
431
Griff
432
Antriebswelle
433
Gestänge
434
erster Verriegelungspunkt
440
Unterflügelschloss
441
Griff
442
Antriebswelle
443
Gestänge
445
zweiter Verriegelungspunkt
450
Hauptflügelschloss
451
Griff
452
Antriebswelle
453
Gestänge
454
erster Verriegelungspunkt
460
Unterflügelschloss
461
Griff
462
Antriebswelle
463
Gestänge
465
zweiter Verriegelungspunkt
5
erstes Scharnier
6
zweites Scharnier
61
Scharnierträger
A
Anfangsende
B
Schlussende
62
Flügelmontagestange
C
Anfangsende
63
Befestigungsstück
64
Gleiter
65
erste Pleuelstange
66
dritte Pleuelstange
67
zweite Pleuelstange
7
Reibungsscharnier
71
Scharnierträger
72
Flügelmontagestange
73
Befestigungsstück
74
Gleiter
75
Pleuelstange
76
Pleuelstange
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