Title:
Vorrichtung zur Verbesserung der Videotelefoniedienstgüte
Kind Code:
U1


Abstract:

Endgerät in einem Drahtloskommunikationssystem, umfassend:
einen Sendeempfänger, der ausgebildet ist, ein Signal zu senden und zu empfangen; und
eine Steuervorrichtung, die ausgebildet ist, das Senden einer Anrufaufbauanforderungsmitteilung, die Informationen umfasst, die einen Leitungsvermittlungsrückgriff (Circuit Switched Fall Back, CSFB) für einen Videoanruf anfordern, an eine Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME) eines ersten Zugriffsnetzwerks, das Empfangen von Konfigurationsinformationen über die Messung für zumindest eine Zelle eines zweiten Zugriffsnetzwerks oder eines dritten Zugriffsnetzwerks von einer Basisstation des ersten Zugriffsnetzwerks, das Senden eines Messergebnisses für zumindest eine Zelle des zweiten Zugriffsnetzwerks basierend auf den Konfigurationsinformationen an die Basisstation des ersten Zugriffsnetzwerks, das Empfangen von Befehlsinformationen über den CSFB basierend auf dem Messergebnis von der Basisstation des ersten Zugriffsnetzwerks, das Vermitteln an eine Zelle des zweiten Zugriffsnetzwerks basierend auf den Befehlsinformationen, und das Durchführen einer Anrufaufbauprozedur in dem zweiten Zugriffsnetzwerk zu steuern.




Application Number:
DE212015000002U
Publication Date:
06/08/2015
Filing Date:
02/17/2015
Assignee:
Samsung Electronics Co., Ltd. (Gyeonggi-do, Suwon-si, KR)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Endgerät in einem Drahtloskommunikationssystem, umfassend:
einen Sendeempfänger, der ausgebildet ist, ein Signal zu senden und zu empfangen; und
eine Steuervorrichtung, die ausgebildet ist, das Senden einer Anrufaufbauanforderungsmitteilung, die Informationen umfasst, die einen Leitungsvermittlungsrückgriff (Circuit Switched Fall Back, CSFB) für einen Videoanruf anfordern, an eine Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME) eines ersten Zugriffsnetzwerks, das Empfangen von Konfigurationsinformationen über die Messung für zumindest eine Zelle eines zweiten Zugriffsnetzwerks oder eines dritten Zugriffsnetzwerks von einer Basisstation des ersten Zugriffsnetzwerks, das Senden eines Messergebnisses für zumindest eine Zelle des zweiten Zugriffsnetzwerks basierend auf den Konfigurationsinformationen an die Basisstation des ersten Zugriffsnetzwerks, das Empfangen von Befehlsinformationen über den CSFB basierend auf dem Messergebnis von der Basisstation des ersten Zugriffsnetzwerks, das Vermitteln an eine Zelle des zweiten Zugriffsnetzwerks basierend auf den Befehlsinformationen, und das Durchführen einer Anrufaufbauprozedur in dem zweiten Zugriffsnetzwerk zu steuern.

2. Endgerät nach Anspruch 1, wobei das erste Zugriffsnetzwerk ein Netzwerk der vierten Generation (4G) umfasst, wobei das 4G-Netzwerk ein Long Term Evolution-(LTE)-System und/oder ein Long Term Evolution-Advanced-(LTE-A)-System umfasst.

3. Endgerät nach Anspruch 1, wobei das zweite Zugriffsnetzwerk ein Netzwerk der dritten Generation (3G) umfasst, wobei das 3G-Netzwerk das universelle mobile Telekommunikationssystem (universal mobile telecommunications system, UMTS) umfasst.

4. Endgerät nach Anspruch 1, wobei das dritte Zugriffsnetzwerk ein Netzwerk der zweiten Generation (2G) umfasst, wobei das 2G-Netzwerk das globale System für mobile Kommunikation (Global System for Mobile Communications, GSM) umfasst.

5. Endgerät nach Anspruch 1, wobei die Befehlsinformationen einen Übergabebefehl umfassen.

6. Endgerät nach Anspruch 1, wobei die Befehlsinformationen Informationen umfassen, die anzeigen, dass eine Zelle des zweiten Zugriffsnetzwerks eine höhere Priorität für den CSFB aufweist.

7. Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME) in einem Drahtloskommunikationssystem, umfassend:
einen Sendeempfänger, der ausgebildet ist, ein Signal zu senden und zu empfangen; und
eine Steuervorrichtung, die ausgebildet ist, das Empfangen einer Anrufaufbauanforderungsmitteilung, die Informationen umfasst, die einen Leitungsvermittlungsrückgriff (Circuit Switched Fall Back, CSFB) für einen Videoanruf anfordern, von einem Endgerät, das Senden einer Kontextaufbauanforderungsmitteilung (context setup request message), die Informationen, die den CSFB anzeigen, und/oder eine Übergabebeschränkungsliste (handover restriction list, HRL) für ein Zugriffsnetzwerk umfasst, an eine Basisstation, wenn sich das Endgerät im Ruhezustand befindet, und das Senden einer Kontextmodifizierungsanforderungsmitteilung (context modification request message), die die Informationen, die den CSFB anzeigen, und/oder die HRL für das Zugriffsnetzwerk umfasst, an die Basisstation, wenn sich das Endgerät im verbundenen Modus befindet, zu steuern.

8. MME nach Anspruch 7, wobei die Kontextaufbauanforderungsmitteilung und/oder die Kontextmodifizierungsanforderungsmitteilung Informationen umfasst, die anzeigen, dass der CSFB für den Videoanruf ist.

9. MME nach Anspruch 7, wobei die HRL Informationen umfasst, die anzeigen, dass der Zugriff auf eine Zelle des Zugriffsnetzwerks verboten ist.

10. MME nach Anspruch 7, wobei das Zugriffsnetzwerk ein Netzwerk der zweiten Generation (2G) umfasst, wobei das 2G-Netzwerk das globale System für mobile Kommunikation (Global System for Mobile Communications, GSM) umfasst.

11. Basisstation in einem Drahtloskommunikationssystem, umfassend:
einen Sendeempfänger, der ausgebildet ist, ein Signal zu senden und zu empfangen; und
eine Steuervorrichtung, die ausgebildet ist, das Empfangen einer Kontextaufbauanforderungsmitteilung (context setup request message), die Informationen, die den Leitungsvermittlungsrückgriff (Circuit Switched Fall Back, CSFB) anzeigen, und/oder eine Übergabebeschränkungsliste (handover restriction list, HRL) für ein erstes Zugriffsnetzwerk umfasst, von einer Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME) eines zweiten Zugriffsnetzwerks, wenn sich das Endgerät im Ruhezustand befindet, das Empfangen einer Kontextmodifizierungsanforderungsmitteilung (context modification request message), die die Informationen, die den CSFB anzeigen, und/oder die HRL für das erste Zugriffsnetzwerk umfasst, von der MME des zweiten Zugriffsnetzwerks, wenn sich das Endgerät im verbundenen Modus befindet, das Senden von Konfigurationsinformationen über die Messung für zumindest eine Zelle eines ersten Zugriffsnetzwerks oder eines dritten Zugriffsnetzwerks basierend auf der empfangenen Kontextaufbauanforderungsmitteilung und/oder der empfangenen Kontextmodifizierungsanforderungsmitteilung an das Endgerät, das Empfangen eines Messergebnisses für zumindest eine Zelle des dritten Zugriffsnetzwerks basierend auf den Konfigurationsinformationen vom Endgerät, und das Senden von Befehlsinformationen über den CSFB basierend auf dem Messergebnis an das Endgerät zu steuern.

12. Basisstation nach Anspruch 11, wobei das erste Zugriffsnetzwerk ein Netzwerk der zweiten Generation (2G) umfasst, wobei das 2G-Netzwerk das globale System für mobile Kommunikation (Global System for Mobile Communications, GSM) umfasst.

13. Basisstation nach Anspruch 11, wobei das zweite Zugriffsnetzwerk ein Netzwerk der vierten Generation (4G) umfasst, wobei das 4G-Netzwerk zumindest eines von einem Long Term Evolution-(LTE)-System oder einem Long Term Evolution-Advanced-(LTE-A)-System umfasst.

14. Basisstation nach Anspruch 11, wobei das dritte Zugriffsnetzwerk ein Netzwerk der dritten Generation (3G) umfasst, wobei das 3G-Netzwerk das universelle mobile Telekommunikationssystem (universal mobile telecommunications system, UMTS) umfasst.

15. Basisstation nach Anspruch 11, wobei die Befehlsinformationen einen Übergabebefehl umfassen.

16. Endgerät nach Anspruch 11, wobei die Befehlsinformationen Informationen umfassen, die anzeigen, dass eine Zelle des zweiten Zugriffsnetzwerks eine höhere Priorität für den CSFB aufweist.

17. Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME) in einem Drahtloskommunikationssystem, umfassend:
einen Sendeempfänger, der ausgebildet ist, ein Signal zu senden und zu empfangen; und
eine Steuervorrichtung, die ausgebildet ist, das Empfangen einer Funkrufanforderungsmitteilung, die Informationen umfasst, die einen Videoanruf anzeigen, von einer Mobilfunkvermittlungsstelle (MSC), das Bestimmen, dass ein empfangener Anruf der Videoanruf ist, basierend auf den Informationen, die den Videoanruf anzeigen, das Senden einer Kontextaufbauanforderungsmitteilung (context setup request message), die Informationen, die einen Leitungsvermittlungsrückgriff (Circuit Switched Fall Back, CSFB) anzeigen, und/oder eine Übergabebeschränkungsliste (handover restriction list, HRL) für ein Zugriffsnetzwerk umfasst, an eine Basisstation, wenn sich das Endgerät im Ruhezustand befindet, und das Senden einer Kontextmodifizierungsanforderungsmitteilung (context modification request message), die die Informationen, die den CSFB anzeigen, und/oder die HRL für das Zugriffsnetzwerk umfasst, an die Basisstation, wenn sich das Endgerät im verbundenen Modus befindet, zu steuern.

18. MME nach Anspruch 17, wobei die Steuervorrichtung des Weiteren ausgebildet ist, eine Funkrufprozedur durchzuführen, falls das Endgerät im Ruhezustand ist.

19. MME nach Anspruch 17, wobei die HRL Informationen umfasst, die anzeigen, dass der Zugriff auf eine Zelle des Zugriffsnetzwerks verboten ist.

20. MME nach Anspruch 17, wobei das Zugriffsnetzwerk ein Netzwerk der zweiten Generation (2G) umfasst, wobei das 2G-Netzwerk das globale System für mobile Kommunikation (Global System for Mobile Communications, GSM) umfasst.

21. MME nach Anspruch 17, wobei die Kontextaufbauanforderungsmitteilung und/oder der Kontextmodifizierungsanforderungsmitteilung des Weiteren Informationen umfasst, die anzeigen, dass eine Priorität einer Zelle des Zugriffsnetzwerks am niedrigsten ist.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Offenbarung betrifft das Auswählen eines Zugriffnetzwerks zur Herstellung einer Verbindung für die Videotelefonie in einem Mobilfunkkommunikationsnetzwerk. Insbesondere betrifft die vorliegende Offenbarung eine Vorrichtung zur Verbesserung der Videotelephoniedienstgüte durch Schutz vor einem Scheitern beim Anrufaufbau oder vor einer Verschlechterung der Dienstgüte aufgrund der Vermittlung des Nutzerequipments (user equipment, UE) an ein Netzwerk, das nicht die Datenübertragungsrate erfüllt, die für Videotelefonie erforderlich ist, beim Videoanrufaufbauprozess.

Stand der Technik

Mobilfunkkommunikationssysteme wurden entwickelt, um den Teilnehmern unterwegs Sprachkommunikationsdienste zur Verfügung zu stellen. Mit dem schnellen Fortschritt der Technologien haben sich die Mobilfunkkommunikationssysteme dahingehend weiterentwickelt, dass sie Hochgeschwindigkeits-Datenkommunikationsdienste über die frühen sprachorientierten Dienste hinaus unterstützen. Jedoch treiben die beschränkten Ressourcen und die Nutzeranforderungen nach schnelleren Diensten im gegenwärtigen Mobilfunkkommunikationssystem die Entwicklung hin zu fortgeschritteneren Mobilfunkkommunikationssystemen an.

Als eines der Mobilfunkkommunikationssysteme der nächsten Generation, die derartige Anforderungen erfüllen, ist eine Standardisierung zu einem Long Term Evolution (LTE) System im 3rd Generation Partnership Project (3GPP) im Gange. LTE ist eine Technologie, die ausgelegt ist, paketbasierte Hochgeschwindigkeitskommunikation von bis zu 100 Mbps zur Verfügung zu stellen, und strebt eine kommerzielle Inbetriebnahme um 2010 herum an. Um das Ziel zu erreichen, werden mehrere Vorhaben diskutiert: ein Vorhaben, die Anzahl der in einem Kommunikationsweg befindlichen Knoten zu reduzieren, indem ein Aufbau des Netzwerks vereinfacht wird, und ein Vorhaben, Drahtlosprotokolle maximal an Drahtloskanäle anzunähern.

1 zeigt eine typische LTE-Mobilfunkkommunikationssystemarchitektur.

Nimmt man Bezug auf 1, umfasst das Funkzugriffsnetzwerk des LTE-Mobilfunkkommunikationssystems Basisstationen der nächsten Generation (die hiernach untereinander austauschbar als Evolved Node B (eNB), UTRAN und Node B bezeichnet werden) 105, 110, 115 und 120, eine Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME) 125 und ein versorgendes Gateway (Serving-Gateway, S-GW) 130.

Das UE 135 verbindet sich mit einem externen Netzwerk über eNBs 105, 110, 115 und 120 und das S-GW 130 und ein Paketdatennetzwerk-(Packet Data Network, PDN)Gateway (P-GW) (nicht gezeigt).

Die eNB ist ein Funkzugriffsnetzwerkknoten (Radio Access Network, RAN), der der Funknetzwerksteuervorrichtung (Radio Network Controller, RNC) des universellen terrestrischen Funkzugriffsnetzwerks (Universal Terrestrial Radio Access Network, UTRAN) und der Basisstationssteuervorrichtung des GSM EDGE-Funkzugriffsnetzwerks (GSM EDGE Radio Access Network, GERAN) entspricht. Die eNBs 105, 110115 und 120 sind mit dem UE 100 über einen Funkkanal verbunden und verantwortlich für die Rolle des Altsystems (legacy) RNC/BSC. Eine eNB kann mehrere Zellen bedienen.

Beim LTE-System wird der gesamte Nutzerdatenverkehr einschließlich von Echtzeitdiensten, wie Sprache über Internetprotokoll (Voice over Internet Protocol, VoIP), durch einen gemeinsamen Kanal zugestellt, und somit besteht ein Bedarf nach einer Vorrichtung, die in der Lage ist, Statusinformationen der UEs zu sammeln und die UEs zeitlich einzuteilen. Die eNB ist verantwortlich für das Sammeln der Statusinformationen der UEs und darauf basierend die UEs zeitlich einzuteilen.

Das S-GW 130 ist eine Instanz, die für die Bereitstellung des Datenträgerkanals verantwortlich ist, und stellt den Datenträgerkanal unter der Steuerung der MME 120 her oder gibt ihn frei.

Obwohl sie nicht dargestellt sind, umfasst das Kernnetzwerk des LTE-Mobilfunkkommunikationssystems des weiteren eine Anwendungsfunktion (Application Function, AF), eine Richtlinien- und Abrechnungssteuerungsfunktion (Policy and Charging Rules Function, PCRF) und ein P-GW zusätzlich zu den oben beschriebenen MME 120 und S-GW 130.

Die AF ist eine Instanz, die für den Austausch von Informationen, die die Anwendung betreffen, mit dem Nutzer auf Anwendungsebene verantwortlich ist.

Die PCRF ist eine Instanz zum Steuern der Richtlinie, die die Dienstgüte (Quality of Service, QoS) betrifft, und überträgt die Richtlinien- und Abrechnungsregel (Policy and Charging Control, PCC) an das P-GW. Die PCRF ist eine Instanz zur Steuerung der QoS und Abrechnung für den Datenverkehr.

Indes bezeichnet der Begriff ”UP” die Pfade, die das UE 100 und einen der RAN-Knoten 105, 110, 115 und 120; den RAN-Knoten und das S-GW 130; und das S-GW 130 und das P-GW (nicht gezeigt) verbinden. Von diesen ist der Pfad zwischen dem UE 100 und dem RAN-Knoten der ressourcenrestriktivste Funkkanal.

Bei dem Funkkommunikationssystem, wie etwa LTE, wird QoS für jeden Trägerkanal des weiterentwickelten Paketsystems (Evolved Packet System, EPS) angewandt. Ein EPS-Trägerkanal wird verwendet, um die IP-Ströme zu übertragen, die dieselbe QoS benötigen. Dem EPS-Trägerkanal werden Parameter zugewiesen, die die QoS betreffen, wie etwa QoS-Klassenkennung (QoS Class Identifier, QCI) und Zuteilungs- und Aufrechterhaltungspriorität (Allocation and Retention Priority, ARP). Die QCI ist ein Parameter, der als eine ganze Zahl definiert ist, die die QoS-Priorität anzeigt, und die ARP ist ein Parameter zur Verwendung bei der Bestimmung, ob eine Herstellung eines neuen EPS-Trägerkanals akzeptiert oder zurückgewiesen werden soll.

Der EPS-Trägerkanal entspricht dem Kontext des Paketdatenprotokolls (Packet Data Protocol, PDP) des allgemeinen paketorientierten Funkdienstes (General Packet Radio Service, GPRS). Ein EPS-Trägerkanal gehört zu einer PDN-Verbindung, die den Namen des Zugriffspunkts als Attribut aufweist. Wenn eine PDN-Verbindung für einen IP-Multimedia-Untersystem-Dienst (IP multimedia subsystem, IMS), wie etwa Sprache über LTE (Voice over LTE, VoLTE), wird die entsprechende PDN-Verbindung unter Verwendung des bekannten IMS Zugriffspunktnamens (Access Point Name, APN) hergestellt.

Um Sprachtelefonie im LTE-Netzwerk zu unterstützen, verwendet das paketvermittelte (Packet Switched, PS) IMS-basierte VoLTE oder der Leitungsvermittlungsrückgriff (Circuit Switched Fall Back, CSFB) den leitungsvermittelten (Circuit Switched, CS) Modus des Systems der zweiten Generation oder dritten Generation (2G/3G) wieder. VoLTE ist der Begriff, der im selben Konzept verwendet wird, wie Sprache über IMS (Voice over IMS, VoIMS). Typischerweise bezeichnet das 2G-System das globale System für mobile Kommunikation (Global System for Mobile Communications, GSM) oder das System, das das GSM-EDGE-Funkzugriffsnetzwerk (GSM EDGE Radio Access Network, GERAN) als das Funkzugriffsnetzwerk (Radio Access Network, RAN) nutzt, und das 3G-System bezeichnet das universelle mobile Telekommunikationssystem (Universal Mobile Telecommunications System, UMTS) oder das System, das das universelle terrestrische Funkzugriffsnetzwerk (Universal Terrestrial Radio Access Network, UTRAN) und das RAN benutzt.

Wenn bei dem Funkkommunikationssystem, insbesondere dem LTE-System, ein eingehender oder ausgehender Sprachanruf stattfindet, wenn das UE mit dem LTE-Netz verbunden ist, wird die CSFB-Prozedur zum Vermitteln an das CS-Netz ausgeführt. In diesem Fall wird eine UE-Authentifizierungsprozedur ausgeführt, so dass eine Verzögerung im Sprachtelefoniedienst bewirkt wird. Typischerweise ist das 2G/3G-System ein CS-Netzwerk, das in der Lage ist, einen CS-Dienst bereitzustellen, und die mit dem CS-Dienst verbundene Steuerinstanz ist die Mobilfunkvermittlungsstelle (Mobile Switching Center, MSC) oder das Besucherstandortverzeichnis (Visitor Location Register, VLR). Der für die Funktion der Vermittlung an den CS-Dienst verantwortliche CSFB wird unter Verwendung der Schnittstelle des SG zwischen dem MSC/VLR und der MME durchgeführt.

Offenbarung der ErfindungTechnisches Problem

Wenn Videotelefonie an das UE durchgeführt wird, ist es nötig, den Anruf durch ein Netzwerk aufzubauen, das die Datenübertragungsrate unterstützt, die für die Videotelefonie benötigt wird. Typischerweise besteht die Videotelefonie aus Audio- und Videodaten und benötigt somit im Vergleich mit der Sprachtelefonie eine hohe Datenübertragungsrate. Wenn eine Videotelefonie durchgeführt wird in dem Zustand, in dem das UE mit dem LTE-System verbunden ist, ist es nötig, das UE an ein Netzwerk zu vermitteln, das Videotelefonie unterstützt; wenn jedoch das LTE-System dabei scheitert, die Videotelefonie zu identifizieren und das UE an ein Netzwerk vermittelt, das Videotelefonie nicht unterstützt, oder an ein Netzwerk, dass die Videotelefonie mit ungenügenden Datenübertragungsressourcen unterstützt (wie etwa ein 2G-Netzwerk), resultiert die Videotelefonie in einem Scheitern beim Anrufaufbau oder in einer Verschlechterung der Dienstgüte.

Um sich den oben angesprochenen Mängeln zu widmen, ist es eine Hauptaufgabe, eine Vorrichtung zur Verbesserung der Videotelefoniedienstgüte bereitzustellen, die in der Lage ist, wenn eine Videotelefonie durchgeführt wird, das UE sofort an das Netzwerk zu vermitteln, das die Videotelefonie unterstützt.

Auch zielt die vorliegende Offenbarung darauf ab, eine Vorrichtung zur Verbesserung der Videotelefoniedienstgüte bereitzustellen, die in der Lage ist, zu verhindern, dass das UE an ein Netzwerk vermittelt wird, das die Videotelefonie nicht unterstützt oder, obwohl es sie unterstützt, ungenügende Datenübertragungsressourcen aufweist (wie etwa ein 2G-Netzwerk), und das UE an das Netzwerk zu vermitteln, das für die Videotelefonie geeignet ist, um somit vor einem Scheitern des Anrufaufbaus oder einer Verschlechterung der Dienstgüte zu schützen.

Die Aufgaben der vorliegenden Offenbarung sind nicht auf das oben Stehende beschränkt, und andere, hier nicht beschriebene Aufgaben werden Fachleuten aus den unten stehenden Beschreibungen deutlich verständlich.

Lösung des Problems

Nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung wird eine Kommunikationstechnik eines Endgeräts in einem Mobilfunkkommunikationssystem bereitgestellt. Die Kommunikationstechnik umfasst das Senden einer Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung, das Empfangen eines Vermittlungsbefehls für Leitungsvermittlungsrückgriff (Circuit Switched Fall Back, CSFB), und, falls der Vermittlungsbefehl einen Zielzellentyp umfasst, der auf die Zelle der zweiten Generation (2G) eingestellt ist, und falls eine Zelle der dritten Generation (3G) existiert, auf die das Endgerät zugreifen kann, das Aufbauen des Videotelefonieanrufs durch Vermittlung einer Verbindung an die 3G-Zelle. Die Kommunikationstechnik umfasst ferner das Empfangen einer Messberichtsanforderungsmitteilung von einer Basisstation und das Senden einer Messberichtsmitteilung, die Informationen nur über den 3G-Zellen-Messbericht umfasst. Das Senden der Messberichtsmitteilung umfasst das Durchführen, wenn die Messberichtsanforderungsmitteilung Messzielinformationen umfasst, die sowohl die 2G- und die 3G-Zelle anzeigen, einer Messung nur an den 3G-Zellen und das Senden der Messberichtsmitteilung, die die Informationen über den 3G-Zellen-Messbericht umfasst, an die Basisstation.

Das Senden der Messberichtsmitteilung umfasst das Durchführen einer Messung an sowohl den 2G- und den 3G-Zellen und das Senden der Messberichtsmitteilung ohne die Informationen über das Ergebnis des 2G-Zellen-Messberichts. Die Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung umfasst Informationen, die darüber informieren, dass ein Anforderungsdienst ein Videotelefoniedienst ist. Das Aufbauen des Videotelefonieanrufs umfasst das Suchen, falls ein Versuch des Videoanrufaufbaus an die 2G-Zelle scheitert, nach den zugänglichen 3G-Zellen und das Vermitteln an eine der gefundenen 3G-Zellen, um den Videotelefonieanrufaufbau durchzuführen.

Das Senden der Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung umfasst das Suchen, falls sich das Endgerät im Ruhemodus befindet, nach zugänglichen 3G-Zellen und das Vermitteln an eine der gefundenen 3G-Zellen, um den Videotelefonieanrufaufbau durchzuführen. Das Aufbauen des Videotelefonieanrufs umfasst das Überprüfen, falls der Vermittlungsbefehl eine Funkressourcensteuerungsverbindungsfreigabemitteilung (Radio Resource Control-, RRC-Verbindungsfreigabemitteilung) ist, und falls der Vermittlungsbefehl keine Vermittlungszielzelleninformationen umfasst, der Prioritäten von 2G- und 3G-Frequenzen, das Suchen, wenn die Priorität der 2G-Frequenz höher ist als der 3G-Frequenz, nach zugänglichen 3G-Zellen, und das Vermitteln an die 3G-Zelle für den Videotelefonieanrufaufbau.

Nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung wird eine Kommunikationstechnik einer Basisstation in einem Mobilfunkkommunikationssystem bereitgestellt. Die Kommunikationstechnik umfasst das Empfangen einer Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung von einem Endgerät, das Empfangen einer Mitteilung, die einen Leitungsvermittlungsrückgriff-Ausführungsbefehl (Circuit Switched Fall Back-, CSFB-Ausführungsbefehl) umfasst, von einer Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME), das Senden einer Messberichtsanforderungsmitteilung vom Endgerät, das Empfangen einer Messberichtsmitteilung, die Informationen nur über das Messergebnis der Zelle der dritten Generation (3G) umfasst, von dem Endgerät, das Auswählen einer Zielzelle zum Vermitteln einer Verbindung des Endgeräts basierend auf der Messberichtsmitteilung, und das Senden eines Vermittlungsbefehls, der Informationen über die Zielzelle umfasst, an das Endgerät. Die Mitteilung, die den CSFB-Ausführungsbefehl umfasst, umfasst Informationen, die melden, dass der CSFB zum Videotelefonieanrufaufbau benötigt wird.

Das Senden der Messberichtsanforderungsmitteilung umfasst das Senden der Messanforderungsmitteilung, die einen Messzellentyp umfasst, der auf eine 3G-Zelle eingestellt ist. Die Mitteilung, die den CSFB-Ausführungsbefehl umfasst, umfasst eine Übergabebeschränkungsliste (Handover Restriction List, HRL), die Informationen umfasst, die anzeigen, dass der Zugriff auf eine 2G-Zelle verboten ist. Die Kommunikationstechnik umfasst des Weiteren das Empfangen einer Funkrufmitteilung, die Informationen umfasst, die das Ereignis eines an einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs (mobile terminating video telephony call) melden, von der MME.

Nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung wird eine Kommunikationstechnik einer Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME) in einem Mobilfunkkommunikationssystem bereitgestellt. Die Kommunikationstechnik umfasst das Empfangen einer Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung von einem Endgerät und das Senden einer Mitteilung, die einen Leitungsvermittlungsrückgriff-Ausführungsbefehl (Circuit Switched Fall Back-, CSFB-Ausführungsbefehl) umfasst, von einer Basisstation, wobei die Mitteilung, die den CSFB-Ausführungsbefehl umfasst, Informationen umfasst, die melden, dass der CSFB zum Videotelefonieanrufaufbau benötigt wird. Die Kommunikationstechnik umfasst des Weiteren das Empfangen einer Funkrufmitteilung, die Informationen umfasst, die das Ereignis eines an einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs melden, von einer Mobilfunkvermittlungsstelle (Mobile Switching Center, MSC) und das Senden einer Mitteilung, die das Ereignis eines einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs mitteilt, an zumindest eines von der Basisstation und dem Endgerät.

Nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung wird ein Endgerät eines Mobilfunkkommunikationssystems bereitgestellt. Das Endgerät umfasst einen Sendeempfänger, der für die Kommunikation mit anderen Netzwerkinstanzen verantwortlich ist, und eine Steuereinheit, die das Senden einer Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung, das Empfangen eines Vermittlungsbefehls für Leitungsvermittlungsrückgriff (Circuit Switched Fall Back, CSFB), und, falls der Vermittlungsbefehl einen Zielzellentyp umfasst, der auf die Zelle der zweiten Generation (2G) eingestellt ist, und falls eine Zelle der dritten Generation (3G) existiert, auf die das Endgerät zugreifen kann, das Aufbauen des Videotelefonieanrufs durch Vermittlung einer Verbindung an die 3G-Zelle steuert.

Nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung wird eine Basisstation eines Mobilfunkkommunikationssystems bereitgestellt. Die Basisstation umfasst einen Sendeempfänger, der für die Kommunikation mit anderen Netzwerkinstanzen verantwortlich ist, und eine Steuereinheit, die das Empfangen einer Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung von einem Endgerät, das Empfangen einer Mitteilung, die einen Leitungsvermittlungsrückgriff-Ausführungsbefehl (Circuit Switched Fall Back-, CSFB-Ausführungsbefehl) umfasst, von einer Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME), das Senden einer Messberichtsanforderungsmitteilung vom Endgerät, das Empfangen einer Messberichtsmitteilung, die Informationen nur über das Messergebnis der Zelle der dritten Generation (3G) umfasst, von dem Endgerät, das Auswählen einer Zielzelle zum Vermitteln einer Verbindung des Endgeräts basierend auf der Messberichtsmitteilung, und das Senden eines Vermittlungsbefehls, der Informationen über die Zielzelle umfasst, an das Endgerät steuert.

Nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung wird eine Mobilitätsverwaltungsinstanz (Mobility Management Entity, MME) in einem Mobilfunkkommunikationssystem bereitgestellt. Die MME umfasst einen Sendeempfänger, der für die Kommunikation mit anderen Netzwerkinstanzen verantwortlich ist, und eine Steuereinheit, die das Empfangen einer Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung von einem Endgerät und das Senden einer Mitteilung, die einen Leitungsvermittlungsrückgriff-Ausführungsbefehl (Circuit Switched Fall Back-, CSFB-Ausführungsbefehl) umfasst, von einer Basisstation steuert, wobei die Mitteilung, die einen CSFB-Ausführungsbefehl umfasst, Informationen umfasst, die melden, dass der CSFB zum Videotelefonieanrufaufbau benötigt wird.

Bevor die detaillierte Beschreibung unten vorgenommen wird, kann es vorteilhaft sein, Definitionen bestimmter Wörter und Phrasen, die in dieser Patentschrift verwendet werden, festzulegen: Die Begriffe ”einschließen” und ”umfassen” und Ableitungen davon bedeuten ein Umfassen ohne Beschränkung; der Begriff ”oder” ist einschließend und bedeutet ”und/oder”; die Phrasen ”gehört zu” oder ”dazugehörig” und Ableitungen davon können bedeuteten: einschließen, in etwas eingeschlossen sein, untereinander verbunden sein, beinhalten, beinhaltet sein, mit etwas verbunden sein, mit oder an etwas gekoppelt sein, mit etwas in Kommunikation gebracht werden können, mit etwas zusammenwirken, ineinander verschachteln, nebeneinander stellen, benachbart sein, an etwas gebunden sein, aufweisen, eine Eigenschaft aufweisen oder dergleichen; und der Begriff ”Steuervorrichtung” bedeutet jede Vorrichtung, jedes System oder jeden Teil davon, das zumindest eine Operation steuert, eine solche Vorrichtung kann in Hardware, Firmware oder Software oder in einer Kombination zumindest von zwei derselben implementiert sein. Es ist zu beachten, dass die Funktionalität, die zu irgendeiner besonderen Steuervorrichtung gehört, zentralisiert oder verteilt sein kann, sowohl lokal als auch entfernt. Definitionen für bestimmte Wörter und Phrasen werden in dieser Patentschrift vorgesehen; Durchschnittsfachleute sollten verstehen, dass in vielen, wenn nicht den meisten Fällen, derartige Definitionen für vorherige wie auch zukünftige Verwendungen derart definierter Wörter oder Phrasen gelten.

Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung

Die Vorrichtung zur Verbesserung der Videotelephoniedienstgüte der vorliegenden Offenbarung ist dabei vorteilhaft, wenn es darum geht, das UE schnell an das Netzwerk zu vermitteln, das die Videotelefonie unterstützt, wenn eine Videotelefonie durchgeführt wird.

Auch ist die Vorrichtung zur Verbesserung der Videotelefoniedienstgüte der vorliegenden Offenbarung vorteilhaft, wenn es darum geht, zu verhindern, dass das UE an ein Netzwerk vermittelt wird, das die Videotelefonie nicht unterstützt, oder an ein Netzwerk, das die Videotelefonie unterstützt, aber ungenügende Datenübertragungsressourcen aufweist (wie etwa ein 2G-Netzwerk), und das UE an das Netzwerk zu vermitteln, das für die Videotelefonie geeignet ist, um somit vor einem Scheitern des Anrufaufbaus oder einer Verschlechterung der Dienstgüte zu schützen.

Die Vorteile der vorliegenden Offenbarung sind nicht auf das oben Stehende beschränkt, und andere, hier nicht beschriebene Vorteile werden Fachleuten aus den unten stehenden Beschreibungen deutlich verständlich.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine typische LTE-Mobilfunkkommunikationssystemarchitektur;

2 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten des von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanrufs (mobile originating video telephony call) nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

3 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten der von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonie nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

4 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

5 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

6 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

7 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten des von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanrufs nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

8 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten des von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanrufs nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

9 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten des von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanrufs nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

10 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen bei einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanruf (mobile terminating video telephony call) in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

11 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen bei einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

12 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen bei einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

13 zeigt eine Ausbildung des UE nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung;

14 zeigt eine Ausbildung der eNB nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung; und

15 zeigt eine Ausbildung der MME nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.

Ausführungsweise der Erfindung

Die 1 bis 15, die unten besprochen werden, und die verschiedenen Ausführungsformen, die verwendet werden, um die Prinzipien der vorliegenden Offenbarung in dieser Patentschrift zu beschreiben, sind nur zum Zwecke der Verdeutlichung gedacht und sollten nicht auf irgendeine Weise als den Erfindungsumfang beschränkend interpretiert werden. Fachleuten wird klar sein, dass die Prinzipien der vorliegenden Offenbarung in jedem geeignet angeordneten drahtlosen Kommunikationssystem implementiert werden können. Ausführungsbeispiele der vorliegenden Offenbarung werden detailliert unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Dieselben Bezugszeichen werden durchgängig in den Zeichnungen verwendet, um auf dieselben oder ähnliche Teile Bezug zu nehmen. Eine detaillierte Beschreibung bekannter Funktionen und Strukturen, die hier aufgenommen sind, kann weggelassen werden, um zu vermeiden, dass der Gegenstand der vorliegenden Offenbarung undeutlich gemacht wird. Ferner werden die folgenden Begriffe unter Berücksichtigung der Funktionalität in der vorliegenden Offenbarung definiert und variieren nach der Intention eines Nutzers oder Bedieners, der Verwendung usw. Somit sollte die Definition auf der Basis des Gesamtinhalts der vorliegenden Schrift vorgenommen werden.

Obwohl die Beschreibung auf das OFDM-basierte Funkkommunikationssystem, insbesondere das 3GPP EUTRA, gerichtet ist, werden Fachleute verstehen, dass die vorliegende Offenbarung mit geringfügiger Modifikation auch auf andere Kommunikationssysteme angewandt werden kann, die einen ähnlichen technischen Hintergrund und ein ähnliches Kanalformat aufweisen, ohne vom Geist und Umfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Bei der vorliegenden Offenbarung wird der Begriff ”LTE-System” in der Bedeutung verwendet, die das LTE-Advanced System (LTE-A-System) mit umfasst.

In verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung ist das Endgerät fest oder mobil und wird als Mobilstation (Mobile Station, SM), mobiles Endgerät (Mobile Terminal, MT), Nutzerendgerät (User Terminal, UT), Teilnehmerstation (Subscriber Station, SS), Drahtlosvorrichtung (Wireless Device), persönlicher Digitaler Assistent (Personal Digital Assistant, PDP), Drahtlosmodem (Wireless Modem) und tragbare Vorrichtung (Handheld) bezeichnet. Auch kann das Endgerät auf austauschbare Weise als Endgerätvorrichtung, Nutzer und Nutzerequipment (user equipment, UE) bezeichnet werden.

Obwohl die Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung auf die CSFB-Prozedur gerichtet sind, die das UE von dem LTE-Netzwerk zum CS-Netzwerk für Sprachdienst vermittelt, ist es ein Gegenstand der vorliegenden Offenbarung, die Authentifizierung oder den Sicherheitsinformationsaustausch zu vereinfachen, der nötig ist, um für einen bestimmten Dienst von einem System zum anderen zu vermitteln, und Fachleute werden verstehen, dass die vorliegende Offenbarung mit geringfügiger Modifikation auch auf andere Kommunikationssysteme oder -dienste angewandt werden kann, die einen ähnlichen technischen Hintergrund aufweisen, ohne vom Geist und Umfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen.

In der Schrift und den Zeichnungen wird der Begriff ”LTE-Netzwerk” austauschbar mit dem E-UTRAN verwendet, und das CS-Netzwerk kann UTRAN, GERAN, CDMA200 und dergleichen sein, die CS-Dienste unterstützen und generisch als Legacy-Netzwerk bezeichnet werden. Wenn in der Schrift und den Zeichnungen das UE in einem Netzwerk existiert, bedeutet dies, dass das UE mit dem Netzwerk verbunden ist oder im Ruhemodus im Netzwerk lagert. Der Begriff ”Basisstation” entspricht ”eNB” im E-UTRAN. In der Schrift und den Zeichnungen kann die zentrale Teilnehmerdatenbank (Home Subscriber Server, HSS) eine Instanz sein, die identisch zu oder physisch befestigt an dem Standortverzeichnis (Home Location Register, HLR) ist.

Die Verarbeitungsprozeduren des vom Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanrufs und des am Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs gemäß den verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung werden separat hiernach beschrieben.

2 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten des von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanrufs nach bestimmten Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.

Im Schritt 210 tätigt der Nutzer einen Videoanruf in dem Zustand, in dem er sich in einem LTE-Netzwerk befindet. In Schritt 220 sendet das UE eine Anrufaufbauanforderungsmitteilung an das verbundene Betreibernetzwerk. Wenn das UE eine CSFB-Fähigkeit aufweist, sendet das UE dem Betreibernetzwerk eine erweiterte Dienstanforderungsmitteilung, um die Notwendigkeit für CSFB zu melden.

Wenn das Betreibernetzwerk CSFB unterstützt, sendet das Betreibernetzwerk dem UE einen Befehl zur Vermittlung an ein 2G- oder 3G-Netzwerk, wie etwa einen CSFB-Ausführungsbefehl. Nach bestimmten Ausführungsformen ist der Befehl einer aus einem Übergabebefehl (Handover-, HO-Befehl), einem netzwerkunterstützten Funkzellenwechsel (Network Assisted Cell Change, NACC) und einer Funkressourcensteuerungsverbindungsfreigabe (Radio Resource Control-, RRC-Verbindungsfreigabe).

In Schritt 230 empfängt das UE eine Mitteilung vom Betreibernetzwerk, die den Vermittlungsbefehl, wie etwa den CSFB-Ausführungsbefehl, umfasst. Bei Empfang des Vermittlungsbefehls wählt das UE eine 2G- oder 3G-Zelle aus und schaltet bei Schritt 240 basierend auf den in der Vermittlungsbefehlmitteilung enthaltenen Informationen zu der ausgewählten 2G- oder 3G-Zelle.

Wenn der Befehl zur Zellenvermittlung zur 3G-Zelle und zum Anrufaufbau vom Betreibernetzwerk empfangen wird, versucht das UE eine Vermittlung zum 3G-Netzwerk zu schalten und eine Durchführung des Anrufaufbaus.

Bei bestimmten Ausführungsformen befiehlt das Betreibernetzwerk die Verbindung zu der 2G-Zelle oder stellt die Informationen über die 2G-Zelle bereit, obwohl es die 3G-Zelle gibt, mit der sich das UE verbinden kann. Es tritt eine Situation auf, bei der der gegenwärtige Kanalzustand des UEs beim 2G-Netzwerk besser ist als beim 3G-Netzwerk, oder abhängig von der Anzahl der mit den jeweiligen Netzwerken verbundenen UEs. Um die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg oder die Dienstgüte der Videotelefonie zu verbessern, wählt bei bestimmten Ausführungsformen das UE die 3G-Zelle anstatt der 3G-Zelle autonom aus und führt bei Schritt 240 einen Videoanrufaufbau durch. Obwohl das Betreibernetzwerk die Vermittlung zur 2G-Zelle befiehlt, schaltet das UE zum 3G-Netzwerk um einen Anrufaufbau zu versuchen.

3 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten der von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonie nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.

Nimmt man Bezug auf 3, versucht das UE CSFB für Videotelefonie durch eine 3G-Zelle unter Verwendung des Messberichts.

Im Schritt 310 tätigt der Nutzer einen Videoanruf in dem Zustand, in dem das UE sich in dem LTE-Netzwerk befindet. In Schritt 320 sendet das UE eine Anrufaufbauanforderungsmitteilung an das gegenwärtig verbundene Betreibernetzwerk. Wenn das UE die CSFB-Fähigkeit aufweist, sendet das UE dem Betreibernetzwerk die erweiterte Dienstanforderungsmitteilung (Extended Service Request message), um die Notwendigkeit für CSFB zu melden.

Wenn die CSFB-Anforderung vom UE empfangen wird, sendet das Betreibernetzwerk dem UE einen Messausführungs- oder Messergebnisberichtsbefehl, um Informationen für die Verwendung bei der Auswahl einer Zielzelle, zu der vermittelt werden soll, zu sammeln. In Schritt 330 empfängt das UE eine Mitteilung vom Betreibernetzwerk, die Messkonfigurationsinformationen umfasst. Bei Empfang dieser Mitteilung führt das UE eine Messung basierend auf der Messkonfiguration aus und berichtet das Messergebnis an das Betreibernetzwerk.

Obwohl in Schritt 340 eine 2G-Zelle zugänglich ist und Messinformationen für einen Bericht zur Verfügung stehen, soll das UE die Messinformationen über die 2G-Zelle nicht in die Messberichtsmitteilung aufnehmen, die dem Betreibernetzwerk zugesandt wird. Das UE schließt die Informationen in die Messberichtsmitteilung mit ein, die darüber informieren, dass es keine zugängliche 2G-Zelle gibt. Dementsprechend zieht das Betreibernetzwerk die 3G-Zellen für die Auswahl einer Zielzelle für CSFB und die Vermittlung des UE an das 3G-Netzwerk in Betracht.

Obwohl die 2G- und 3G-Zellen als Messziele in der die Messkonfigurationsinformationen enthaltenden Mitteilung angezeigt sind, die im Schritt 320 empfangen wird, führt nach bestimmten Ausführungsformen das UE eine Messung nur an der 3G-Zelle, jedoch nicht an der 2G-Zelle aus, um eine Berichtsmitteilung zu erzeugen. Das UE führt ebenso gemäß der Messkonfigurationsinformationen, die in der im Schritt 330 empfangenen Mitteilung enthalten sind, eine Messung an 2G- und 3G-Zellen aus, und wenn eine 3G-Zelle gefunden wird, erstattet sie über die Informationen über die 3G-Zelle Bericht an das Betreibernetzwerk. Wenn nur die 2G-Zellen als Ergebnis der Durchführung der Messung für sowohl die 2G- als auch die 3G-Zellen gefunden werden, berichtet das UE die 2G-Zellinformationen an das Betreibernetzwerk.

Danach empfängt das UE einen Vermittlungsbefehl zur Vermittlung an die ausgewählte 3G-Zelle vom Betreibernetzwerk. Gemäß dem Vermittlungsbefehl wird das UE an das 3G-Netzwerk vermittelt und versucht einen Anrufaufbau. Da die Messberichtsmitteilung des UE wie oben beschrieben nur die 3G-Zelleninformationen umfasst, wählt das Betreibernetzwerk die 3G-Zelle für CSFB gemäß der Messberichtsmitteilung aus.

4 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.

Im Schritt 450 tätigt der Nutzer einen Videoanruf in dem Zustand, in dem das UE 410 sich in dem LTE-Netzwerk befindet. In Schritt 455 sendet das UE 410 eine Anrufaufbauanforderungsmitteilung an das gegenwärtig verbundene Betreibernetzwerk. Wenn das UE 410 die CSFB-Fähigkeit aufweist, sendet das UE 410 der MME 430 eine erweiterte Dienstanforderungsmitteilung (Extended Service Request message) über die eNB 420, um die Notwendigkeit für CSFB zu melden.

Wenn in Schritt 460 CSFB verfügbar ist, sendet die MME 430 der eNB 420 eine CSFB-Ausführungsmitteilung. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das UE 410 im Ruhemodus, und die MME 430 sendet der eNB 420 eine S1-Anfangskontextaufbauanforderungsmitteilung (S1 initial context setup request message), die einen CSFB-Indikator enthält. Wenn sich das UE 410 im verbundenen Modus befindet, sendet die MME 430 der eNB 420 eine S1-UE-Kontextmodifizierungsanforderungsmitteilung (S1 UE context modification request message) einschließlich des CSFB-Indikators. In Schritt 465 sendet die eNB 420 der MME 430 eine Antwortmitteilung als Antwort auf die CSFB-Ausführungsmitteilung, die in Schritt 460 empfangen wurde. Die Antwortmitteilung umfasst den CSFB-Indikator.

Sobald die Notwendigkeit für CSFB für das UE 410 überprüft ist, befiehlt in Schritt 470 die eNB 420 dem UE 410, das Messergebnis zu berichten. Die Messberichtsanforderungsmitteilung umfasst die Messkonfigurationsinformationen für die Verwendung beim UE 410 bei der Messung. Nach bestimmten Ausführungsformen umfassen die Messkonfigurationsinformationen die Anzeige der 2G- und 3G-Zellen als Messziele. Nach bestimmten Ausführungsformen umfassen die Messkonfigurationsinformationen die Anzeige der 3G-Zelle als ein Messziel.

In Schritt 475 führt bei Empfang des Messbefehls in Schritt 470 das UE 410 eine Messung basierend auf den Messkonfigurationsinformationen aus und berichtet das Messergebnis. Obwohl die 2G-Zelle zugänglich ist und Messinformationen für einen Bericht zur Verfügung stehen, soll das UE 410 die Messinformationen über die 2G-Zelle nicht in die Messberichtsmitteilung aufnehmen, die dem Betreibernetzwerk zugesandt wird. Das UE 410 schließt auch die Informationen in die Messberichtsmitteilung mit ein, die darüber informieren, dass es keine zugängliche 2G-Zelle gibt. Dementsprechend zieht das Betreibernetzwerk die 3G-Zelle für die Auswahl der Zielzelle für CSFB in Betracht, und somit wird das UE 410 an das 3G-Netzwerk vermittelt.

Obwohl die Messziele sowohl die 2G- als auch die 3G-Zellen umfassen, führt das UE 410 eine Messung für die 3G-Zelle aus, um die Berichtsmitteilung zu erzeugen. Es ist auch möglich, dass das UE 410 eine Messung für 2G- und 3G-Zellen durchführt, und wenn eine 3G-Zelle gefunden wird, berichtet es die 3G-Zelleninformationen an das Betreibernetzwerk. Wenn die 2G-Zelle als Ergebnis der Messung für 2G- und 3G-Zellen gefunden wird, berichtet das UE 410 die 2G-Zellinformationen an das Betreibernetzwerk.

Bei Empfang der Messberichtsmitteilung vom UE 410 im Schritt 475 wählt in Schritt 480 die eNB 420 eine Zelle zur Vermittlung des UE 410 aus. Da die Messberichtsmitteilung des UE 410 die 3G-Zelleninformationen umfasst, wählt die eNB 420 die 3G-Zelle für CSFB aus.

Im Schritt 485 sendet die eNB 420 dem UE 410 einen Vermittlungsbefehl, um das UE 410 an die ausgewählte 3G-Zelle zu vermitteln. Das UE 410 schaltet gemäß dem von der eNB 420 empfangenen Vermittlungsbefehl seine Verbindung zum 3G-Netzwerk und versucht einen Anrufaufbau.

Im oben Stehenden wurde eine Beschreibung für die Prozedur angegeben, den Zugriff zur 3G-Zelle mit der Messberichtsmitteilung des UE für Videotelefonie zu führen. Indes wird die von dem UE angeforderte Videotelefonie explizit dem Betreibernetzwerk gemeldet, und das Betreibernetzwerk wählt eine Zelle aus, die die Videotelefonie unterstützt und ausreichende Ressourcen für die Videotelefonie umfasst, und meldet dem UE die ausgewählte Zelle. Hiervon wird später eine Beschreibung angegeben.

5 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung. Nimmt man Bezug auf 5, meldet das UE 510 dem Betreibernetzwerk explizit das Ereignis eines Videotelefonieanrufs, und dann führt das Betreibernetzwerk CSFB aus, um das UE 510 an die Zelle zu vermitteln, die die Videotelefonie unterstützt.

Wenn der Nutzer einen Videoanruf in dem Zustand tätigt, in dem das UE 510 sich in dem LTE-Netzwerk befindet, sendet im Schritt 550 das UE 510 dem gegenwärtig verbundenen Betreibernetzwerk eine Anrufaufbauanforderungsmitteilung. Wenn das UE 510 die CSFB-Fähigkeit aufweist, sendet es der MME 530 eine erweiterte Dienstanforderungsmitteilung (Extended Service Request message) über die eNB 520, um die Notwendigkeit für CSFB zu melden.

Das UE 510 sendet die Anrufaufbauanforderungsmitteilung einschließlich der Informationen, die anzeigen, dass der angeforderte Dienst der Videotelefoniedienst ist. Beispielsweise ist das Diensttypenfeld der erweiterten Dienstanforderungsmitteilung auf vom Mobilfunkgerät ausgehendes CSFB (Mobile Originated (MO) CSFB) für Videotelefonie eingestellt. Das UE 510 meldet der MME 530 die Diensttypeninformationen, indem es eines der reservierten Bits des Diensttypenfeldes so einstellt, dass es CSFB für Videotelefonie anzeigt.

Wenn es möglich ist, CSFB anzuwenden, sendet in Schritt 555 die MME 530 der eNB 520 eine CSFB-Ausführungsmitteilung. Wenn sich das UE 510 im Ruhemodus befindet, sendet die MME 530 der eNB 620 eine S1-Anfangskontextaufbauanforderungsmitteilung (S1 initial context setup request message), die einen CSFB-Indikator enthält. Wenn sich das UE 510 im verbundenen Modus befindet, sendet die MME 530 der eNB 520 eine S1-UE-Kontextmodifizierungsanforderungsmitteilung (S1 UE context modification request message) einschließlich des CSFB-Indikators. Die CSFB-Ausführungsmitteilung umfasst die Informationen, die anzeigen, dass der CSFB zum Videotelefonieanrufaufbau benötigt wird. Beispielsweise zeigt der in der CSFB-Ausführungsmitteilung enthaltene CSFB-Indikator Videotelefonie an. Im Schritt 570 zieht das Betreibernetzwerk (z. B. die eNB 520) die 3G-Zelle für die Auswahl einer Zielzelle für CSFB im Schritt 570 in Betracht. Im Schritt 575 sendet die eNB 520 dem UE 510 eine Mitteilung, die befiehlt, die Verbindung an das ausgewählte 3G-Netzwerk zu vermitteln. In Schritt 580 wird das UE 510 an das 3G-Netzwerk durch CSFB übergeben (paketvermittelte Übergabe, Packet Switched Handover, PSHO).

Nach bestimmten Ausführungsformen fügt die MME 530 eine Übergabebeschränkungsliste (handover restriction list, HRL) in die CSFB-Ausführungsmitteilung ein, die an die eNB 520 gesendet wird, wobei die HRL 2G verbietet. Durch diese Mitteilung wird der eNB 520 bekannt, dass es dem UE 510 verboten ist, auf die 2G-Zelle zuzugreifen. Im Schritt 570 zieht die eNB 520 die 3G-Zellen für die Auswahl einer Zielzelle für CSFB in Betracht. Im Schritt 580 sendet die eNB 520 dem UE 510 eine Mitteilung, die befiehlt, seine Verbindung bei Schritt 575 an die ausgewählte 3G-Zelle zu vermitteln, und das UE 510 wird an das 3G-Netzwerk durch CSFB übergeben (PSHO).

Nach bestimmten Ausführungsformen sendet die eNB 520 dem UE 510 bei Schritt 560 eine Mitteilung, die befiehlt, das Messresultat zu berichten. Zu diesem Zeitpunkt umfasst die Messergebnisberichtanforderungsmitteilung die Informationen, die das Messziel auf 3G-Zellen beschränken. In Schritt 565 sendet das UE 510 der eNB 520 den 3G-Zellen-Messbericht bei Schritt 565. Bei Schritt 570 wählt die eNB 520 eine Zelle für CSFB basierend auf dem empfangenen Messergebnis aus.

Nach bestimmten Ausführungsformen sendet die eNB 520 bei Schritt 575 dem UE 510 den CSFB-Ausführungsbefehl unter Verwendung eines Übergabebefehls (Handover Command) (Funkressourcensteuerung-Verbindungsrekonfigurationsmitteilung, RRC connection reconfiguration message). Die Vermittlungsbefehlsmitteilung umfasst teilweise oder ganz die Informationen über die Vermittlungs-c-Zellen (Zellen, die die Videotelefonie unterstützen), wie etwa die Zellen-ID, Betriebsfrequenz und die Systeminformationen. Wenn PSHO nicht für CSFB im Betreibernetzwerk verwendet wird, kann eine ähnliche Technik angewandt werden.

6 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung. Nimmt man Bezug auf 6, kann, wenn CSFB stattfindet, die Funkressourcensteuerungsverbindungsfreigabe (RRC Connection Release) oder ein netzwerkunterstützter Funkzellenwechsel (Network Assisted Cell Change, NACC) anstelle des CSFB verwendet werden. Eine solche Situation und ein solches Problem kann auf ähnliche Weise bewältigt werden, wie in der Ausführungsform der 5 beschrieben.

Wenn der Nutzer einen Videoanruf in dem Zustand tätigt, in dem das UE 610 sich in dem LTE-Netzwerk befindet, sendet im Schritt 650 das UE 610 dem gegenwärtig verbundenen Betreibernetzwerk eine Anrufaufbauanforderungsmitteilung. Wenn das UE 610 die CSFB-Fähigkeit aufweist, sendet es der MME 630 eine erweiterte Dienstanforderungsmitteilung (Extended Service Request message) über die eNB 620, um die Notwendigkeit für CSFB zu melden.

Das UE 610 sendet die Anrufaufbauanforderungsmitteilung einschließlich der Informationen, die anzeigen, dass der angeforderte Dienst der Videotelefoniedienst ist. Beispielsweise ist das Diensttypenfeld der erweiterten Dienstanforderungsmitteilung auf vom Mobilfunkgerät ausgehendes CSFB (Mobile Originated (MO) CSFB) für Videotelefonie eingestellt. Das UE 610 meldet der MME 630 die Diensttypeninformationen, indem es eines der reservierten Bits des Diensttypenfeldes so einstellt, dass es CSFB für Videotelefonie anzeigt.

Wenn es möglich ist, CSFB anzuwenden, sendet in Schritt 655 die MME 630 der eNB 620 eine CSFB-Ausführungsmitteilung. Wenn sich das UE 610 im Ruhemodus befindet, sendet die MME 630 der eNB 620 eine S1-Anfangskontextaufbauanforderungsmitteilung (S1 initial context setup request message), die einen CSFB-Indikator enthält. Wenn sich das UE 610 im verbundenen Modus befindet, sendet die MME 630 der eNB 620 eine S1-UE-Kontextmodifizierungsanforderungsmitteilung (S1 UE context modification request message) einschließlich des CSFB-Indikators.

Nach bestimmten Ausführungsformen befiehlt die eNB 620 dem UE 610 bei Schritt 660, das Messresultat zu berichten. Die Messergebnisberichtanforderungsmitteilung umfasst die Informationen über die 3G-Zelle als das Messziel. Das UE 610 sendet der eNB 620 das 3G-Zellen-Messergebnis basierend auf diesen Informationen bei Schritt 665.

Im Schritt 670 zieht das Betreibernetzwerk die Zellen, die zur Unterstützung des Videotelefoniedienstes in der Lage sind, z. B. 3G-Zellen, für die Auswahl einer Zielzelle für CSFB in Betracht. Im Schritt 675 sendet die eNB 620 dem UE 610 eine Mitteilung, die dem UE 610 befiehlt, seine Verbindung an die ausgewählte 3G-Zelle zu vermitteln. In Schritt 680 wird das UE 610 an das 3G-Netzwerk vermittelt.

In Schritt 675 sendet die eNB 620 dem UE 610 den Befehl für die Funkressourcensteuerungsverbindungsfreigabe (RRC Connection Release) oder den Zellwechselanordnungsbefehl. Die Vermittlungsbefehlsmitteilung umfasst teilweise oder ganz die Informationen über die Vermittlungskanditatenzellen (Zellen, die den Videotelefoniedienst unterstützen), wie etwa die Zellen-ID, Betriebsfrequenz und die Systeminformationen. Nach bestimmten Ausführungsformen umfasst die Vermittlungsbefehlsmitteilung die Informationen, die darüber informieren, dass die 3G-Zellen eine höhere Priorität aufweisen. Das UE 610 wählt eine Vermittlungszielzelle unter den 3G-Zellen mit Priorität aus.

Die obige Beschreibung richtet sich auf die Technik, bei der das UE 610 dem Betreibernetzwerk explizit das Ereignis des Videotelefonieanrufs meldet, und dann wählt das Betreibernetzwerk eine Zelle aus, die die Videotelefonie unterstützt und ausreichende Ressourcen aufweist, und meldet dem UE 610 die ausgewählte Zelle.

Wenn ein von einem Mobilfunkgerät ausgehender Videoanruf stattfindet, vermittelt das UE seine Verbindung autonom an das 3G-Netzwerk, anstatt CSFB durch das LTE-Netzwerk anzufordern, um sofort die Videotelefonieanrufaufbauprozedur durchzuführen. Wenn das UE die 3G-Zelleninformation hat (wie etwa Zellen-ID, Frequenz, Signalstärke, Systeminformation und dergleichen), verwendet es in bestimmten Ausführungsformen die 3G-Zelleninformation wieder. Hierdurch ist es möglich, die Erfolgswahrscheinlichkeit des Videotelefonieanrufaufbaus zu erhöhen, speziell wenn die Wahrscheinlichkeit, an das 2G-Netzwerk vermittelt zu werden, hoch für die CSFB-Anforderung ist. Hiervon wird später eine Beschreibung angegeben.

7 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten des von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanrufs nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Nimmt man Bezug auf 7, detektiert das UE einen Videoanruf und vermittelt seine Verbindung autonom zum 3G-Netzwerk.

Im Schritt 710 wird ein von einem Mobilfunkgerät ausgehender Anruf detektiert. In Schritt 720 bestimmt das UE, ob der Anruf ein Videotelefonieanruf oder ein Sprachtelefonieanruf ist.

Wenn bestimmt wird, dass der Anruf ein Videotelefonieanruf ist, und sich das UE im Ruhemodus befindet, sucht im Schritt 740 das UE nach 3G-Zellen, anstatt CSFB durchzuführen. Das UE wählt eine 3G-Zelle, um seine Verbindung daran zu vermitteln.

In Schritt 750 vermittelt das UE seine Verbindung an die ausgewählte 3G-Zelle. Nach bestimmten Ausführungsformen wird ein Authentifizierungsprozess (LA-update oder Attach) durchgeführt, falls nötig. Das UE fordert einen Videoanrufaufbau durch die 3G-Zelle an. Wenn das UE die 3G-Zelleninformationen speichert (Zellen-ID, Frequenz, Systeminformation und dergleichen), werden die 3G-Zelleninformationen beim Suchen nach, Auswählen und Verbinden mit der 3G-Zelle verwendet.

Wenn bestimmt wird, dass der Anruf der Sprachtelefonieanruf ist, und sich das UE bei Schritt 720 im verbundenen Zustand befindet, führt im Schritt 730 das UE CSFB durch.

Im oben Stehenden wurde eine Beschreibung für die Prozedur angegeben, in der das UE einen Videoanruf detektiert und seine Verbindung autonom zum 3G-Netzwerk vermittelt.

Wenn ein von einem Mobilfunkgerät ausgehender Videoanruf stattfindet, führt die UE einen CSFB-Prozess durch, und wenn es dabei scheitert, den Videoanruf aufzubauen, vermittelt es sofort seine Verbindung an ein 3G-Netzwerk für einen Videoanrufaufbau. Hiervon wird später eine Beschreibung angegeben.

8 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten des von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanrufs nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Nimmt man Bezug auf 8, versucht das UE, wenn es dabei scheitert, den Videotelefonieanruf aufzubauen, seine Verbindung an die 3G-Zellen für den Videotelefonieanrufaufbau zu vermitteln.

Im Schritt 810 tätigt der Nutzer einen Videotelefonieanruf in dem Zustand, in dem das UE sich in dem LTE-Netzwerk befindet. In Schritt 820 sendet das UE eine Anrufaufbauanforderungsmitteilung an das gegenwärtig verbundene Betreibernetzwerk. Wenn das UE die CSFB-Fähigkeit aufweist, sendet es dem Betreibernetzwerk die erweiterte Dienstanforderungsmitteilung (Extended Service Request message), die die Notwendigkeit für CSFB meldet.

Das UE vermittelt seine Verbindung an eine 2G- oder 3G-Zelle für einen Videoanrufaufbau nach dem CSFB-Prozess durch die Schritte 830 und 840. In Schritt 830 empfängt das UE einen Vermittlungsbefehl vom Betreibernetzwerk, wie etwa eine Mitteilung, die die Ausführung von CSFB befiehlt. Bei Empfang des Vermittlungsbefehls wählt im Schritt 840 das UE eine 2G- oder 3G-Zelle basierend auf den in dem Vermittlungsbefehl enthaltenen Informationen für einen Videotelefonieanrufaufbau aus. Wenn seine Verbindung im CSFB-Prozess an die 2G-Zelle vermittelt wird und es aufgrund des Ressourcenmangels dabei scheitert, den Videoanruf aufzubauen, sucht das UE nach einer 3G-Zelle, um seine Verbindung daran zu vermitteln.

In Schritt 850 bestimmt das UE, ob es dabei gescheitert ist, den Videotelefonieanruf aufzubauen, und ob die Zelle, an die seine Verbindung in dem CSFB-Prozess vermittelt wurde, eine 2G-Zelle ist. Wenn es dabei gescheitert ist, den Videotelefonieanruf aufzubauen, und die Zelle, an die seine Verbindung vermittelt wurde, die 2G-Zelle ist, sucht in Schritt 860 das UE nach 3G-Zellen, um eine der aufgefundenen 3G-Zellen im Schritt 860 auszuwählen.

In Schritt 870 vermittelt das UE seine Verbindung an die ausgewählte 3G-Zelle. Nach bestimmten Ausführungsformen wird ein Authentifizierungsprozess (LA-update oder Attach) durchgeführt, falls nötig. Das UE fordert einen Videoanrufaufbau durch die 3G-Zelle an. Wenn 3G-Zelleninformationen (Zellen-ID, Frequenz, Systeminformation und dergleichen) in dem UE gespeichert sind, werden diese Informationen bei der Suche, der Auswahl und der Verbindung mit der 3G-Zelle verwendet.

Im oben Stehenden wurde eine Beschreibung für die Prozedur angegeben, in der das UE, wenn es beim Videotelefonieanrufaufbau gescheitert ist, seine Verbindung zur 3G-Zelle für den Videotelefonieanrufaufbau vermittelt.

Wenn der CSFB-Prozess durch die Videotelefonieanrufanforderung des Nutzers ausgelöst wird, stellt das Betreibernetzwerk keine Zelleninformation bereit, während es das UE an ein 2G- oder 3G-Netzwerk vermittelt. Dies wird als blinde Zellenauswahl (blind cell selection) bezeichnet, wobei das UE autonom eine Zelle für den Zugriff aussucht. Wenn die Priorität des 2G nach Funkzugriffstyp (Radio Access Type) oder Frequenz der Auswahl-Prioritäts-Index (Frequency of Selection Priority index) oder Dienstprofilkennung (Service Profiling Identity, SPID) höher ist als die der 3G-Zelle, dann wählt das UE die 2G-Zelle mit Priorität aus; jedoch ist es notwendig, dass das UE die 3G-Zelle auswählt, um ein Scheitern des Videoanrufaufbaus zu verhindern. Es wird hiernach eine Beschreibung angegeben, um dies zu erreichen.

9 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine UE-Operation zum Verarbeiten des von einem Mobilfunkgerät ausgehenden Videotelefonieanrufs nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung. Nimmt man Bezug auf 9, wählt das UE, wenn die blinde Zellenauswahl (blind cell selection) in der CSFB-Prozedur durchgeführt wird, die 3G-Zelle mit Priorität aus.

Im Schritt 910 tätigt der Nutzer einen Videotelefonieanruf in dem Zustand, in dem das UE sich in dem LTE-Netzwerk befindet. In Schritt 920 sendet das UE eine Anrufaufbauanforderungsmitteilung an das gegenwärtig verbundene Betreibernetzwerk. Wenn das UE die CSFB-Fähigkeit aufweist, sendet es dem Betreibernetzwerk die erweiterte Dienstanforderungsmitteilung (Extended Service Request message), um die Notwendigkeit für CSFB zu melden.

In Schritt 930 vermittelt das UE seine Verbindung an eine 2G- oder 3G-Zelle durch den CSFB-Prozess für einen Videotelefonieanrufaufbau. In Schritt 930 empfängt das UE einen Vermittlungsbefehl vom Betreibernetzwerk, d. h. eine RRC-Mitteilung für CSFB.

Wenn die Befehlsmitteilung, die vom Betreibernetzwerk im CSFB-Prozess in Schritt 930 empfangen wurde, die Funkressourcensteuerungsverbindungsfreigabemitteilung (RRC Connection Release) ist, die keine Zellinformationen enthält, muss das UE eine Zelle für den Zugriff autonom auswählen. In Schritt 940 bestimmt das UE, ob die Funkressourcensteuerungsverbindungsfreigabemitteilung (RRC Connection Release) empfangen wurde und ob diese Mitteilung keine Zelleninformationen umfasst.

Wenn die Funkressourcensteuerungsverbindungsfreigabemitteilung (RRC Connection Release) empfangen wurde und diese Mitteilung keine Zelleninformationen umfasst, überprüft in Schritt 950 das UE die Priorität der 2G- oder 3G-Frequenz. Nach bestimmten Ausführungsformen umfasst die Funkressourcensteuerungsverbindungsfreigabemitteilung (RRC Connection Release) die Frequenzprioritätskonfiguration, oder das UE hat die Prioritätskonfiguration über die 2G- oder 3G-Frequenz bereits.

Als Ergebnis der Überprüfung der 2G- oder 3G-Frequenzpriorität bei Schritt 950, und wenn die Priorität des 2G höher ist als die des 3G, und wenn der Videotelefonieanrufaufbau notwendig ist, ignoriert in Schritt 960 das UE die konfigurierten Prioritäten, um nach 3G-Zellen zu suchen und eine der gefundenen 3G-Zellen mit Priorität auszuwählen.

In Schritt 970 vermittelt das UE seine Verbindung an die ausgewählte 3G-Zelle. Nach bestimmten Ausführungsformen wird eine Authentifizierungsprozedur (LA-update oder Attach) durchgeführt, falls nötig. Wenn 3G-Zelleninformationen (Zellen-ID, Frequenz, Systeminformation und dergleichen) in dem UE gespeichert sind, werden diese Informationen bei der Suche, der Auswahl und der Verbindung mit der 3G-Zelle verwendet.

Im oben Stehenden wurde eine Beschreibung für die Prozedur angegeben, in der das UE, wenn die blinde Zellauswahl (blind cell selection) im CSFB-Prozess angewendet wird, die 3G-Zelle mit Priorität auswählt.

Wenn der Nutzer in den verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung, die unter Bezugnahme auf die 29 beschrieben werden, einen Anruf tätigt, bestimmt das UE, ob der getätigte Anruf ein Videotelefonieanruf oder ein Sprachtelefonieanruf ist. Dies wird auf eine solche Weise erreicht, dass eine Telefoniesoftware (z. B. eine Dialer genannte Software (SW)) den Diensttyp des angeforderten getätigten Anrufs an die Kommunikationsfunktionssteuervorrichtung meldet.

Wenn der Nutzer einen Videotelefonieanruf tätigt (etwa, wenn der Nutzer den Videotelefonie-Knopf oder das Videotelefonie-Icon drückt, der/das auf der Benutzerschnittstelle der Kommunikationssoftware bereitgestellt ist), ruft die Kommunikationssoftware, die die Videotelefonie anfordert, die Anwendungsprogrammschnittstelle (Application Program Interface, API) auf.

Im oben Stehenden wurde eine Beschreibung für die UE-Prozedur angegeben, wenn ein Videotelefonieanruf getätigt wird.

Jedoch tritt ein ähnliches Problem auf, wenn CSFB in der Verarbeitungsprozedur des am Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs angewendet wird. Es wird eine Beschreibung der Ausführungsformen zum Lösen der Probleme angegeben, die bei der Verarbeitungsprozedur des am Mobilfunkgerät eingehenden Anrufs auftreten.

Wenn ein am Mobilfunkgerät eingehender Videotelefonieanruf stattfindet, kommt eine Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung an der Mobilfunkvermittlungsstelle (Mobile Switching Center, MSC) des Betreibernetzwerks an. Die MSC bestimmt, ob der empfangene Anruf der Videotelefonieanruf ist. Die MSC fordert an, dass die MME einen Funkruf absetzt, um den Empfangs-CSFB-Prozess durchzuführen, und meldet der MME, dass der Anruf ein Videotelefonieanruf ist. Bei Empfang der Meldung meldet die MME dem UE das Ereignis des an einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs über die eNB oder direkt. Das UE versucht den Anrufaufbau an der 3G-Zelle unter Verwendung der Technik einer der Ausführungsformen der 29 oder einer dazu ähnlichen Technik. Die Verarbeitungsprozedur des am Mobilfunkgerät eingehenden Anrufs ist identisch zu einer der Ausführungsformen der 29, mit der Ausnahme, dass der am Mobilfunkgerät ausgehende Anruf durch den am Mobilfunkgerät eingehenden Anruf ersetzt wird, und das UE nutzt die Informationen über den Typ des Anrufs, die von dem Netzwerk empfangen wurden, anstatt direkt aus der Nutzeranforderung oder -eingabe detektiert wurden. Die Verarbeitungsprozeduren des am Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs gemäß den verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung werden hiernach beschrieben.

10 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen bei einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.

Nimmt man Bezug auf 10, detektiert die MSC 1040, wenn ein an einem Mobilfunkgerät eingehender Anruf stattfindet, den Anruf und meldet dem UE den Typ des Anrufs über die LTE-Netzwerkinstanzen 1030 und 1020. Wenn ein am Mobilfunkgerät eingehender Videotelefonieanruf stattfindet, kommt der Anruf an der MSC 1040 des Betreibernetzwerks an. Die MSC 1040 bestimmt, ob der empfangene Anruf der Videotelefonieanruf ist.

Wenn das UE 1010 als das CSFB-fähige UE registriert ist (z. B., wenn die MSC die Zugehörigkeit des SG zur MME 1030 für das UE 1010 aufweist), sendet in Schritt 1050 die MSC 1040 der MME 1030 eine Funkrufanforderungsmitteilung, wie etwa eine SGsAP_Paging_Request-Mitteilung. Die MSC meldet der MME 1030, dass der empfangene Anruf der Videotelefonieanruf ist. Um dies zu erreichen, wird ein Dienstindikator oder ein SS-Code auf einen Wert gesetzt, der den Videotelefonieanruf anzeigt. Nach bestimmten Ausführungsformen umfasst die Funkrufanforderungsmitteilung eine separate Kennung, die anzeigt, dass der empfangene Anruf der Videotelefonieanruf ist, wie etwa einen Videotelefonieindikator.

Bei Empfang der Funkrufanforderungsmitteilung wird der MME 1030 im Schritt 1055 das Ereignis des Videotelefonieanrufs bekannt. Die MME 1030 meldet der eNB 1020 und dem UE 1010 das Ereignis des an einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs über zwei Verfahren.

In Schritt 1060 sendet das UE 1010 der eNB 1020 die S1AP_Paging-Mitteilung einschließlich der Informationen, die melden, dass der an einem Mobilfunkgerät eingehende Anruf der Videotelefonieanruf ist. Die Information, die das Ereignis des an einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs meldet, ist der Videotelefonieindikator, ist jedoch nicht darauf beschränkt.

Wenn der an einem Mobilfunkgerät eingehende Videotelefonieanruf stattfindet, führt in Schritt 1065 die MME 1030 einen paketvermittelten (Packet-Switched, PS) Funkruf für CSFB durch, anstatt eines leitungsvermittelten (Circuit-Switched, CS) Funkrufs, um die Dienstanforderungsmitteilung von dem UE 1010 zu empfangen. In Schritt 1070 sendet die MME 1030 dem UE 1010 eine CS-Dienstmeldemitteilung einschließlich der Informationen, die melden, dass der an einem Mobilfunkgerät eingehende Anruf der Videotelefonieanruf ist. Nach bestimmten Ausführungsformen wird, wenn sich das UE 1010 im verbundenen Modus befindet, der Schritt 1065 zum Empfangen der PS Funkruf- und Dienstanforderungsmitteilung (paging and service request message) weggelassen.

Durch die obige Prozedur ist der eNB 1020 oder dem UE 1010 bekannt, dass der an einem Mobilfunkgerät eingehende Anruf der Videotelefonieanruf ist. In Schritt 1075 arbeitet das UE 1010, um seine Verbindung an die 3G-Zelle mit Priorität zu vermitteln, wie in den obigen Ausführungsformen in den 29 beschrieben. Bestimmte Ausführungsformen sind identisch zu einer der Ausführungsformen der 29, mit der Ausnahme, dass der vom Mobilfunkgerät ausgehende Anruf durch den am Mobilfunkgerät eingehenden Anruf ersetzt wird, und der eNB 1020 oder dem UE 1010 wird das Ereignis des am Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs bekannt. Es ist Fachleuten offensichtlich, dass die Ausführungsformen der 29 modifiziert werden können, ohne vom Umfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen; eine detaillierte Beschreibung davon wird hier weggelassen.

Im oben Stehenden wurde eine Beschreibung für die Prozedur angegeben, in der die MSC dem UE oder der eNB den Typ des an einem Mobilfunkgerät eingehenden Anrufs mitteilt.

Wenn der MME bekannt wird, dass der empfangene Anruf der Videotelefonieanruf ist, meldet sie der eNB, dass der 2G-Zellenzugriff des UEs nicht erlaubt ist. Bei Empfang dieser Meldemitteilung zieht die eNB nur die 3G-Zellen als Kandidaten für CSFB in Betracht. Hiervon wird später eine Beschreibung angegeben.

11 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen bei einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.

Nimmt man Bezug auf 11, wird der MME 1130 das Ereignis des an einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs bekannt, und es meldet der eNB 1110, dass das Vermitteln des UEs an die 2G-Zelle verboten ist. Wenn ein am Mobilfunkgerät eingehender Videotelefonieanruf stattfindet, kommt er an der MSC 1140 des Betreibernetzwerks an. Die MSC 1140 bestimmt, ob der empfangene, beim Mobilfunkgerät eingehende Anruf der Videotelefonieanruf ist. Wenn das UE 1110 als das CSFB-fähige UE registriert ist (wie etwa, wenn die MSC 1140 die Zugehörigkeit des SG zur MME 1130 für das UE 1110 aufweist), sendet in Schritt 1150 die MSC 1140 der MME 1130 eine Funkrufanforderungsmitteilung, wie etwa eine SGsAP_Paging_Request-Mitteilung. Zu diesem Zeitpunkt meldet die MSC 1140 der MME 1130, dass der empfangene Anruf der Videotelefonieanruf ist. Um dies zu erreichen, wird ein Dienstindikator oder ein SS-Code auf einen Wert gesetzt, der den Videotelefonieanruf anzeigt. Nach bestimmten Ausführungsformen umfasst die Funkrufanforderungsmitteilung eine separate Kennung, die anzeigt, dass der empfangene Anruf der Videotelefonieanruf ist, wie etwa einen Videotelefonieindikator.

Bei Empfang der Funkrufanforderungsmitteilung wird der MME 1130 im Schritt 1155 das Ereignis des Videotelefonieanrufs bekannt. Wenn sich das UE 1110 im Ruhemodus befindet, führt die MME 1130 in Schritt 1160 den Funkrufprozess durch.

Im Schritt 1165 sendet die MME 1130 der eNB 1120 eine S1-Anforderungsmitteilung (z. B. eine Anfangskontextaufbauanforderung, wenn sich das UE 1110 im Ruhemodus befindet, und eine Kontextmodifizierungsanforderung, wenn sich das UE 1110 im verbundenen Modus befindet), die einen Indikator, der das CSFB-Ereignis (z. B. den CSFB-Indikator) meldet, und die HRL umfasst, um die Übergabe des UEs an die 2G-Zelle zu beschränken. Beispielsweise ist die HRL, die den Zugriff auf die 2G-Zelle verbietet, in der S1-Anforderungsmitteilung enthalten.

Wenn sich das UE 1110 im verbundenen Modus befindet, sendet die MME 1130 der eNB 1120 eine Downlink-NAS-Transport-Mitteilung, die die CS-Dienstmeldungsmitteilung, die an die UE 1110 vor dem Schritt 1165 adressiert wurde, und die HLR umfasst, die darüber informiert, dass der Zugriff auf die 2G-Zelle verboten ist, mit Ausnahme der UE-Kontextmeldungsmitteilung einschließlich der HRL.

Danach ist der eNB 1120 bekannt, dass der 2G-Zellenzugriff des UE verboten ist, und sie führt daher den restlichen Teil der Prozedur aus, indem sie nur 3G-Zellen als Vermittlungskandidaten im CSFB-Prozess in Betracht zieht. Die detaillierte Operation über die Schritte 1170 bis 1180 wird als ein modifizierter Prozess einer der Ausführungsformen durchgeführt, die unter Bezugnahme auf die 29 beschrieben wurden.

Im oben Stehenden wurde eine Beschreibung für die Prozedur angegeben, in der, wenn der MME der an einem Mobilfunkgerät eingehende Videotelefonieanruf bekannt wird, sie der eNB meldet, dass das Vermitteln des UE an die 2G-Zelle verboten ist.

Wenn der an einem Mobilfunkgerät eingehende Videotelefonieanruf stattfindet, konfiguriert die MME die Priorität der 2G-Zelle so, dass sie für das UE höher ist als die der 3G-Zelle, um das UE dahin zu führen, auf die 3G-Zelle mit Priorität zuzugreifen. Hiervon wird später eine Beschreibung angegeben.

12 zeigt einen beispielhaften Prozess für eine Verarbeitungsprozedur für einen bei einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanruf in dem System nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung. Nimmt man Bezug auf 12, versucht die UE 1210, wenn ein an einem Mobilfunkgerät eingehender Videotelefonieanruf stattfindet, auf die 3G-Zelle mit Priorität zuzugreifen.

Wenn ein am Mobilfunkgerät eingehender Videotelefonieanruf stattfindet, kommt er an der MSC 1140 des Betreibernetzwerks an. Die MSC 1240 bestimmt, ob der empfangene, beim Mobilfunkgerät eingehende Anruf der Videotelefonieanruf ist. Wenn das UE 1210 als das CSFB-fähige UE registriert ist (z. B., wenn die MSC 1240 die Zugehörigkeit des SG zur MME 1230 für das UE 1210 aufweist), sendet in Schritt 1250 die MSC 1240 der MME 1230 eine Funkrufanforderungsmitteilung, wie etwa eine SGsAP_Paging_Request-Mitteilung. Die MSC 1240 meldet der MME 1230, dass der empfangene Anruf der Videotelefonieanruf ist. Um dies zu erreichen, wird ein Dienstindikator oder ein SS-Code auf einen Wert gesetzt, der den Videotelefonieanruf anzeigt. Nach bestimmten Ausführungsformen umfasst die Funkrufanforderungsmitteilung eine separate Kennung, die anzeigt, dass der empfangene Anruf der Videotelefonieanruf ist, z. B. etwa einen Videotelefonieindikator.

Bei Empfang der Funkrufanforderungsmitteilung wird der MME 1230 im Schritt 1255 das Ereignis des Videotelefonieanrufs bekannt. Wenn sich das UE 1210 im Ruhemodus befindet, führt die MME 1230 in Schritt 1260 den Funkrufprozess durch.

Die MME 1230 sendet der eNB 1220 eine S1-Anforderungsmitteilung (wie etwa eine Anfangskontextaufbauanforderung, wenn sich das UE 1210 im Ruhemodus befindet, und eine Kontextmodifizierungsanforderung, wenn sich das UE 1210 im verbundenen Modus befindet), die einen Indikator, der das CSFB-Ereignis (wie etwa einen CSFB-Indikator) meldet, und die SPID umfasst, die die relative Priorität meldet, damit das UE 1210 im Ruhezustand die 3G-Zelle mit Priorität anstelle der 2G-Zelle auswählt. Beispielsweise ist die SPID, die eine Anzeige aufweist, in der 2G auf verboten gesetzt oder die niedrigste Priorität zugewiesen wird, in der S1-Anforderungsmitteilung enthalten.

Wenn sich das UE 1210 im verbundenen Modus befindet, sendet die MME 1230 der eNB 1220 eine Downlink-NAS-Transport-Mitteilung, die die CS-Dienstmeldungsmitteilung, die an das UE 1210 vor dem Schritt 1265 adressiert wurde, und die SPID umfasst, die darüber informiert, dass das UE 1210 im Ruhemodus die 3G-Zelle mit Priorität anstelle der 2G-Zelle auswählen muss.

Danach ist der eNB 1220 bekannt, dass die 3G-Zelle die Priorität aufweist, die höher ist als die der 2G-Zelle. Die eNB 1220 führt den restlichen Teil der Prozedur aus, indem sie nur 3G-Zellen als Vermittlungskandidaten im CSFB-Prozess in Betracht zieht. Die detaillierte Operation bei Schritt 1270 wird als ein modifizierter Prozess einer der Ausführungsformen durchgeführt, die unter Bezugnahme auf die 29 beschrieben wurden, und somit wird eine detaillierte Beschreibung davon hier weggelassen.

Im oben Stehenden wurde eine Beschreibung für die UE-Operation bei dem Verarbeitungsprozedur für einen bei einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanruf angegeben. Die Strukturen des UE und der eNB gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung werden hiernach beschrieben.

13 zeigt eine Ausbildung des UE nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung. Wie in 13 gezeigt, umfasst das UE nach bestimmten Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung einen Sendeempfänger 1310, eine Speichereinheit 1320 und eine Steuereinheit 1330.

Der Sendeempfänger 1310 ist verantwortlich für die Funkkommunikation des UEs zum Senden oder Empfangen von Daten. Der Sendeempfänger 1310 umfasst einen Funkfrequenzsender (Radio Frequency (RF) transmitter) zum Aufwärtswandeln und Verstärken des Sendesignals und einen RF-Empfänger für das rauscharme Verstärken und Abwärtswandeln des empfangenen Signals. Der Sendeempfänger 1310 überträgt die durch den Funkkanal empfangenen Daten an die Steuereinheit 1330 und sendet die von der Steuereinheit 1330 ausgegebenen Daten durch den Funkkanal.

Die Speichereinheit 1320 speichert Programme und Daten, die für den Betrieb des UEs nötig sind.

Die Steuereinheit 1330 steuert die Signalflüsse unter den Funktionsblöcken, damit das UE nach bestimmten Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung arbeitet. Beispielsweise steuert die Steuereinheit 1330 das Senden einer Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung, das Empfangen eines Vermittlungsbefehls für CSFB, und, wenn die durch den Vermittlungsbefehl angezeigte Zielzelle eine 2G-Zelle ist und es eine 3G-Zelle gibt, auf die das UE zugreifen kann, das Vermitteln der Verbindung an die 3G-Zelle für einen Videotelefonieanrufaufbau. Die Steuereinheit 1330 steuert ferner das Empfangen einer Messberichtsanforderungsmitteilung von einer eNB und das Senden einer Messberichtsmitteilung, die die Informationen nur über das 3G-Zellen-Messergebnis umfasst.

Die Steuereinheit 1330 steuert auch das UE so, dass es nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung arbeitet.

14 zeigt eine Ausbildung der eNB nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung. Wie in 14 gezeigt, umfasst die eNB nach bestimmten Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung eine Schnittstelleneinheit 1410, eine Speichereinheit 1420 und eine Steuereinheit 1430.

Die Schnittstelleneinheit 1410 ist verantwortlich für eine Signalverarbeitungsfunktion für drahtgebundene Kommunikation der eNB. Die Schnittstelleneinheit 1410 umfasst einen Sendeempfänger.

Die Speichereinheit 1420 speichert Programme und Daten, die für den Betrieb der eNB nötig sind.

Die Steuereinheit 1430 steuert die Signalflüsse unter den Funktionsblöcken, damit die eNB nach bestimmten Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung arbeitet. Beispielsweise steuert die Steuereinheit 1430 das Empfangen einer Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung von dem UE, das Empfangen einer Mitteilung, die die Informationen zur Ausführung eines CSFB umfasst, von einer MME, das Senden einer Messberichtsanforderungsmitteilung an das UE, das Empfangen einer Messberichtsmitteilung, die die Messergebnisinformationen nur über die 3G-Zelle umfasst, das Auswählen einer Zielzelle zum Vermitteln der Verbindung des UEs daran, und das Senden eines Vermittlungsbefehls, der die Informationen über die Vermittlungszielzelle umfasst, an das UE. Die Steuereinheit 1430 steuert ferner das Senden einer Messberichtsanforderungsmitteilung, die die Informationen umfasst, die die 3G-Zelle als das Messziel anzeigen, an das UE.

Die Steuereinheit 1430 steuert auch die eNB so, dass sie nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung arbeitet.

15 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausbildung der MME nach verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung zeigt. Wie in 15 gezeigt, umfasst die MME nach bestimmten Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung eine Schnittstelleneinheit 1510, eine Speichereinheit 1520 und eine Steuereinheit 1530.

Die Schnittstelleneinheit 1510 ist verantwortlich für eine Signalverarbeitungsfunktion für drahtgebundene Kommunikation der MME. Die Schnittstelleneinheit 1510 umfasst einen Sendeempfänger.

Die Speichereinheit 1520 speichert Programme und Daten, die für den Betrieb der MME nötig sind.

Die Steuereinheit 1530 steuert die Signalflüsse unter den Funktionsblöcken, damit die MME nach bestimmten Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung arbeitet. Beispielsweise steuert die Steuereinheit 1530 das Empfangen einer Videotelefonieanrufaufbauanforderungsmitteilung von dem UE, und das Senden einer Mitteilung, die die Informationen für die CSFB-Ausführung umfasst, an die eNB. Die Steuereinheit 1530 steuert des Weiteren das Empfangen einer Funkrufmitteilung, die die Informationen umfasst, die das Ereignis eines an einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs melden, und das Senden einer Mitteilung, die die Informationen umfasst, die der eNB oder dem UE das Ereignis eines einem Mobilfunkgerät eingehenden Videotelefonieanrufs mitteilen.

Die Steuereinheit 1530 steuert auch die MME so, dass sie nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung arbeitet. In den oben beschriebenen Ausführungsformen können die Betriebsschritte selektiv ausgeführt oder weggelassen werden. Auch ist es nicht zwingend, die Betriebsschritte in der Reihenfolge durchzuführen, in der sie in jeder Ausführungsform beschrieben sind, sondern sie können in unterschiedlichen Reihenfolgen durchgeführt werden.

Obwohl bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Verwendung spezifischer Begriffe beschrieben wurden, sind die Schrift und die Zeichnungen eher in einem verdeutlichenden als in einem beschränkenden Sinne zu sehen, um beim Verständnis der vorliegenden Erfindung zu helfen. Es ist Fachleuten offensichtlich, dass verschiedene Modifikationen und Veränderungen daran durchgeführt werden können, ohne vom weiteren Geist und Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Daher sollte eine detaillierte Beschreibung des oben Stehenden nicht als in allen Belangen eingeschränkt interpretiert werden, sondern als beispielhaft in Betracht gezogen. Der Umfang der vorliegenden Erfindung soll durch eine angemessene Interpretation den beigefügten Ansprüche bestimmt werden und alle Änderungen innerhalb des äquivalenten Bereichs der vorliegenden Erfindung umfassen.