Title:
Kühlzelle und Schiebetüranordnung dafür
Kind Code:
U1


Abstract:

Schiebetüranordnung (1), aufweisend
- ein Schiebetürblatt (21, 49) zum thermischen Verschließen einer Kühlzellenöffnung (7, 9) mit einer der Kühlzellenöffnung (7, 9) zugewandten ersten planaren Seite (21a, 49b), einer von der Kühlzellenöffnung (7, 9) abgewandten zweiten planaren Seite (21b, 49a) und mindestens zwei Laufrollen (25, 55), und
- eine sich im Wesentlichen entlang einer Verschieberichtung (y) parallel zur Kühlzellenöffnung (7, 9) erstreckende und bezüglich der Kühlzellenöffnung (7, 9) ortsfeste Laufschiene (23, 53) für die Laufrollen (25, 55), wobei die Laufschiene (23, 53) und die Laufrollen (25, 55) in einer zur ersten Seite (21a, 49b) des Schiebetürblatts (21, 49) senkrechten Richtung (x) einen größeren Abstand zur Kühlzellenöffnung (7, 9) haben als die zweite Seite (21b, 49a) des Schiebetürblatts (21, 49). embedded image




Application Number:
DE202018103837U
Publication Date:
07/13/2018
Filing Date:
07/04/2018
Assignee:
Frinova GmbH, 23689 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Vollmann & Hemmer, 23560, Lübeck, DE
Claims:
Schiebetüranordnung (1), aufweisend
- ein Schiebetürblatt (21, 49) zum thermischen Verschließen einer Kühlzellenöffnung (7, 9) mit einer der Kühlzellenöffnung (7, 9) zugewandten ersten planaren Seite (21a, 49b), einer von der Kühlzellenöffnung (7, 9) abgewandten zweiten planaren Seite (21b, 49a) und mindestens zwei Laufrollen (25, 55), und
- eine sich im Wesentlichen entlang einer Verschieberichtung (y) parallel zur Kühlzellenöffnung (7, 9) erstreckende und bezüglich der Kühlzellenöffnung (7, 9) ortsfeste Laufschiene (23, 53) für die Laufrollen (25, 55), wobei die Laufschiene (23, 53) und die Laufrollen (25, 55) in einer zur ersten Seite (21a, 49b) des Schiebetürblatts (21, 49) senkrechten Richtung (x) einen größeren Abstand zur Kühlzellenöffnung (7, 9) haben als die zweite Seite (21b, 49a) des Schiebetürblatts (21, 49).

Schiebetüranordnung (1) nach Anspruch 1, wobei die Laufschiene mittels das Schiebetürblatt (21, 49) und die Laufschiene (23, 53) oberseitig übergreifenden Haltern (22, 51) bezüglich der Kühlzellenöffnung (7, 9) ortsfest gehalten ist.

Schiebetüranordnung (1) nach Anspruch 2, wobei die Laufschiene (23, 53) von unten und/oder an einer der Kühlzellenöffnung (7, 9) zugewandten Seite (47) der Halter (22, 51) befestigt ist.

Schiebetüranordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Halter (22, 51) jeweils einen ersten Abschnitt (43), der im Wesentlichen senkrecht zur zweiten Seite (21b, 49a) des Schiebetürblatts (21, 49) und oberhalb des Schiebetürblatts (21, 49) und der Laufrollen (25, 55) verläuft, und einen zweiten Abschnitt (45) aufweisen, der im Wesentlichen parallel zur zweiten Seite (21b, 49a) des Schiebetürblatts (21, 49) verläuft und in einer zur ersten Seite (21a, 49b) des Schiebetürblatts (21, 49) senkrechten Richtung (x) einen größeren Abstand zur Kühlzellenöffnung (7, 9) hat als die Laufrollen (25, 55).

Schiebetüranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Laufschiene (23, 53) eine bezüglich der zur ersten Seite (21a, 49b) des Schiebetürblatts (7, 9) senkrechten Richtung (x) konvexe oberseitige Lauffläche aufweist.

Schiebetüranordnung (1) nach Anspruch 5, wobei die Lauffläche an jeweils einer zugehörigen Stelle pro Laufrolle (25, 55) derart geformt ist, dass die Laufrollen (25, 55) dort in einer Mulde sowohl tiefer als auch in die zur ersten Seite (21a, 49b) des Schiebetürblatts (21, 49) senkrechten Richtung (x) näher an der Kühlzellenöffnung (7, 9) liegen.

Schiebetüranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Laufschiene (7, 9) im Wesentlichen einen runden oder ovalen Querschnitt aufweist.

Schiebetüranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schiebetürblatt (21, 49) über die Laufrollen (25, 55) an der Laufschiene (23, 53) aufgehängt ist.

Schiebetüranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Laufrollen (25, 55) jeweils einen ersten, zweiten und dritten axialen Abschnitt (25a, 25b, 25c) aufweisen, wobei der dritte axiale Abschnitt (25c) zwischen dem ersten axialen Abschnitt (25a) und dem zweiten axialen Abschnitt (25b) angeordnet ist und eine Lauffläche (25d) definiert, wobei der dritte axiale Abschnitt (25c) einen kleineren Durchmesser hat als der erste axiale Abschnitt (25a) und der zweite axiale Abschnitt (25b).

Schiebetüranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend mindestens zwei Schiebetürblätter (21, 49), wobei ein erstes (21) der Schiebetürblätter (21, 49) zum thermischen Verschließen einer ersten Kühlzellenöffnung (7) von innen und ein zweites (49) der Schiebetürblätter (21, 49) zum thermischen Verschließen einer zweiten Kühlzellenöffnung (9) von außen ausgestaltet ist, wobei die erste Kühlzellenöffnung (7) und die zweite Kühlzellenöffnung (9) an einer gemeinsamen Öffnungsseite (3) einer Kühlzelle (5) angeordnet sind.

Schiebetüranordnung (1) nach Anspruch 9, aufweisend mindestens zwei Laufschienen (23, 53), wobei eine erste (23) der Laufschienen (23, 53) für das erste Schiebetürblatt (21) innenseitig an der Öffnungsseite (3) der Kühlzelle (5) und eine zweite (53) der Laufschienen (23, 53) für das zweite Schiebetürblatt (9) außenseitig an der Öffnungsseite (3) der Kühlzelle (5) verlaufen.

Schiebetüranordnung (1) nach Anspruch 9 oder 10, wobei die Schiebetürblätter (21, 49) mindestens drei Stellungen einnehmen können, wobei in einer ersten der mindestens drei Stellungen das erste Schiebetürblatt (21) die erste Kühlzellenöffnung (7) von innen thermisch verschließt und das zweite Schiebetürblatt (49) die zweite Kühlzellenöffnung (9) von außen thermisch verschließt, wobei in einer zweiten der mindestens drei Stellungen das erste Schiebetürblatt (21) geöffnet von innen hinter die zweite Kühlzellenöffnung (9) geschoben ist und das zweite Schiebetürblatt (49) die zweite Kühlzellenöffnung (9) von außen thermisch verschließt, und wobei in einer dritten der mindestens drei Stellungen das erste Schiebetürblatt (21) die erste Kühlzellenöffnung (7) von innen thermisch verschließt und das zweite Schiebetürblatt (49) geöffnet von außen vor die erste Kühlzellenöffnung (7) geschoben ist.

Schiebetüranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich die Laufschiene(n) (23, 53) jeweils über eine Strecke erstreckt bzw. erstrecken, die in Verschieberichtung (y) mindestens 1,5-mal länger ist als die zugehörige Kühlzellenöffnung (21, 49).

Schiebetüranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner aufweisend mindestens ein bezüglich der Kühlzellenöffnung (7, 9) ortsfestes Führungselement (48), die das Schiebetürblatt (21, 49)) gegen eine Verschwenkung um die Längsachse (y) der Laufschiene (23, 49) sichert.

Kühlzelle (5), aufweisend
- mindestens eine Kühlzellenöffnung (7, 9), und
- eine Schiebetüranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schiebetürblatt (21, 49) der Schiebetüranordnung (1) zum thermischen Verschließen der Kühlzellenöffnung (7, 9) ausgestaltet ist.

Kühlzelle (5) nach Anspruch 15, wobei die Kühlzelle (5) im Wesentlichen quaderförmig, mit einer Deckenwandung (29), Seitenwandungen (57) und einer Öffnungsseite (3) ausgebildet ist.

Kühlzelle (5) nach Anspruch 16, wobei eine Sturzhöhe (SH), definiert als innenseitiger Abstand zwischen einer Oberkante (27) der mindestens einen Kühlzellenöffnung (7, 9) bis zur Deckenwandung (29), weniger als 10% der Lichten Höhe (LH) der mindestens einen Kühlzellenöffnung (7, 9) beträgt.

Kühlzelle (5) nach einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei eine erste Kühlzellenöffnung (7) und eine zweite Kühlzellenöffnung (9) an einer gemeinsamen Öffnungsseite (3) der Kühlzelle (5) nebeneinan der angeordnet sind und zusammen mehr als 80% der innenseitigen Fläche der Öffnungsseite (3) ausmachen.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Kühlzelle und eine Schiebetüranordnung für solch eine Kühlzelle.

Kühlzellen fungieren üblicherweise als große Kühlschränke oder Kühlräume für die gewerbliche Nutzung, wobei beispielsweise mit einem Gabelstapler oder Hubwagen ganze Paletten von zu kühlenden Produkten durch eine Kühlzellenöffnung in die Kühlzelle eingefahren werden können. Die Kühlzellen können dabei in Form eines Containers selbst thermisch isolierende Wandungen aufweisen und/oder in Form eines Kühlraums eines Gebäudes zumindest teilweise durch Gebäudewände begrenzt sein.

Es bestehen besondere Herausforderungen an das Öffnungs- und Schließsystem der Kühlzellenöffnung, um einerseits ein einfaches Ein- und Ausladen mit einer Mehrzahl möglichst hoch beladener Produktpaletten zu ermöglichen, die die Kühlzelle möglichst effizient füllen, und andererseits den Kälteverlust während des Ein- und Ausladens so gering wie möglich zu halten.

Die hierin offenbarte Schiebetüranordnung stellt ein Öffnungs- und Schließsystem für eine Kühlzellenöffnung bereit, das eine hohe Lichte Höhe der Kühlzellenöffnung bei relativ niedriger Deckeninnenhöhe der Kühlzelle erlaubt, sodass das Volumen der Kühlzelle mit einer Mehrzahl hoch beladener Produktpaletten effizient gefüllt werden kann.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird eine Schiebetüranordnung bereitgestellt, aufweisend

  • - ein Schiebetürblatt zum thermischen Verschließen einer Kühlzellenöffnung mit einer der Kühlzellenöffnung zugewandten ersten planaren Seite, einer von der Kühlzellenöffnung abgewandten zweiten planaren Seite und mindestens zwei Laufrollen, und
  • - eine sich im Wesentlichen entlang einer Verschieberichtung parallel zur Kühlzellenöffnung erstreckende und bezüglich der Kühlzellenöffnung ortsfeste Laufschiene für die Laufrollen,
wobei die Laufschiene und die Laufrollen in einer zur ersten Seite des Schiebetürblatts senkrechten Richtung einen größeren Abstand zur Kühlzellenöffnung haben als die zweite Seite des Schiebetürblatts.

Mit solch einer Schiebetüranordnung kann bei sehr geringer Sturzhöhe, definiert als innenseitiger Abstand zwischen einer Oberkante der Kühlzellenöffnung bis zu einer Deckenwandung der Kühlzelle, das Schiebetürblatt an der Laufschiene auf den Laufrollen aufgehängt und geführt von innen die Kühlzellenöffnung verschließen. Das Schiebetürblatt kann mit seinem oberen Ende in der zum Schiebetürblatt senkrechten Richtung gesehen zwischen die Laufschiene und die Kühlzellenöffnung reichen, sodass eine höhere Lichte Höhe der Kühlzellenöffnung realisiert werden kann. Die hierin offenbarte Schiebetüranordnung kann nicht nur bei Kühlzellen eingesetzt werden, sondern auch als Brandschutztür oder zum anderweitigem Verschließen von Räumen.

Optional kann die Laufschiene mittels das Schiebetürblatt und die Laufschiene oberseitig übergreifenden Haltern bezüglich der Kühlzellenöffnung ortsfest gehalten sein. Damit kann die Laufschiene von innen an einem sehr niedrigen Sturz über der Kühlzellenöffnung befestigt sein. Optional kann die Laufschiene von unten und/oder an einer der Kühlzellenöffnung zugewandten Seite der Halter befestigt sein. Die Halter können also L-förmig das Schiebetürblatt und die Laufschiene oberseitig übergreifen.

Optional können die Halter jeweils einen ersten Abschnitt, der im Wesentlichen senkrecht zur zweiten Seite des Schiebetürblatts und oberhalb des Schiebetürblatts und der Laufrollen verläuft, und einen zweiten Abschnitt aufweisen, der im Wesentlichen parallel zur zweiten Seite des Schiebetürblatts verläuft und in einer zur ersten Seite des Schiebetürblatts senkrechten Richtung einen größeren Abstand zur Kühlzellenöffnung hat als die Laufrollen. Durch diese L-Form sind die Halter stabil. Die Sturzhöhe kann damit so niedrig gewählt werden wie es die Dicke des ersten Halterabschnitts plus einen gewissen benötigten oberseitigen Überstand des Schiebetürblatts zum thermischen Verschließen der Kühlzellenöffnung von innen erlaubt.

Optional kann die Laufschiene eine bezüglich der zur ersten Seite des Schiebetürblatts senkrechten Richtung konvexe oberseitige Lauffläche aufweisen. Zum einen stabilisiert die konvexe oberseitige Lauffläche die Laufschiene und zum anderen kann damit eine spielfrei zentrierte Aufhängung der Laufrollen erzielt werden. „Konvex“ im Sinne dieser Offenbarung soll nicht nur eine nach außen gewölbte und gebogene Form bedeuten, sondern auch nach außen gewinkelte Formen umfassen. Entsprechend soll „konkav“ im Sinne dieser Offenbarung soll nicht nur eine nach innen gewölbte und gebogene Form bedeuten, sondern auch nach innen gewinkelte Formen umfassen. Die Laufrollen können in diesem Sinne eine bezüglich der zur ersten Seite des Schiebetürblatts senkrechten Richtung konkave Radialseite aufweisen.

Optional kann die Lauffläche an jeweils einer zugehörigen Stelle pro Laufrolle derart geformt sein, dass die Laufrollen dort in einer Mulde sowohl tiefer als auch in die zur ersten Seite des Schiebetürblatts senkrechten Richtung näher an der Kühlzellenöffnung liegen. Damit kann das Schiebetürblatt durch ihr Eigengewicht in einer Schließposition gesichert sein, bei der das Schiebetürblatt den Laufrollen folgend tiefer und näher an der Kühlzellenöffnung liegt. Die Kühlzellenöffnung kann damit in der Schließposition des Schiebetürblatt umlaufend thermisch verschlossen sein. Dazu kann das Schiebetürblatt Dichtlippen an der der Kühlzellenöffnung zugewandten ersten planaren Seite oben und seitlich aufweisen und unterseitig mit dem Boden der Kühlzelle abdichten. Zum Verschieben des Schiebetürblatts aus der Schließposition in eine Öffnungsposition, kann das Schiebetürblatt ggf. mit Hilfe eines Öffnungshebels in Verschieberichtung aufgedrückt werden, sodass die Laufrollen aus den jeweiligen Mulden herausrollen und das Schiebetürblatt entsprechend in eine Verschiebeposition anheben und von der Kühlzellenöffnung wegziehen. In der Verschiebeposition ist das Schiebetürblatt also vom Boden angehoben und von der Kühlzellenöffnung in der zum Schiebetürblatt senkrechten Richtung beabstandet, sodass es mit der Hand oder motorgetrieben oder -unterstützt verschoben werden kann.

Optional kann die Laufschiene im Wesentlichen einen runden oder ovalen Querschnitt aufweisen. Vorzugsweise ist die Laufschiene als verbiegesteifes Rohr ausgebildet, wobei die Rohrmantelfläche eine bezüglich der zur ersten Seite des Schiebetürblatts senkrechten Richtung konvexe oberseitige Lauffläche bildet.

Optional kann das mindestens eine Schiebetürblatt über die mindestens zwei Laufrollen an der Laufschiene aufgehängt sein. Durch den Versatz der Laufschiene bezüglich des Schiebtürblatts kann der Schwerpunkt des Schiebtürblatts ggf. nicht genau unter der Laufschiene liegen, sodass das Eigengewicht des Schiebtürblatts zu einem Drehmoment des Schiebtürblatts um die Längsachse der Laufschiene führen kann. Um eine das Schiebetürblatt gegen eine Verschwenkung um die Längsachse der Laufschiene zu sichern, kann mindestens ein bezüglich der Kühlzellenöffnung ortsfestes Führungselement, vorzugsweise in Form einer Rolle am Boden der Kühlzelle, vorgesehen sein.

Optional können die mindestens zwei Laufrollen einen ersten, zweiten und dritten axialen Abschnitt aufweisen, wobei der dritte axiale Abschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten axialen Abschnitt angeordnet ist und eine Lauffläche definiert, wobei der dritte axiale Abschnitt einen kleineren Durchmesser hat als der erste und zweite axialen Abschnitt. Die Laufrollen weisen also eine gewölbte und/oder gewinkelte Konkavität auf der Radialseite auf, beispielsweise im Sinne einer Spule, wobei die Laufrolle eine umlaufende Vertiefung bildet, mit der die Laufrolle spielfrei geführt auf einer konvexen oberseitigen Lauffläche der Laufschiene abrollen kann.

Optional kann die Schiebetüranordnung mindestens zwei Schiebetürblätter aufweisen, wobei ein erstes der Schiebetürblätter zum thermischen Verschließen einer ersten Kühlzellenöffnung von innen und ein zweites der Schiebetürblätter zum thermischen Verschließen einer zweiten Kühlzellenöffnung von außen ausgestaltet ist, wobei die erste und zweite Kühlzellenöffnung an einer gemeinsamen Öffnungsseite einer Kühlzelle angeordnet sind. Die beiden Kühlzellenöffnungen an der gemeinsamen Öffnungsseite können dadurch relativ zur Fläche der Öffnungsseite sehr groß ausgestaltet sein und beispielsweise mehr als 80% der innenseitigen Fläche der Öffnungsseite ausmachen. Ein Be- oder Entladen kann dann entweder durch die erste oder die zweite Kühlzellenöffnung ermöglicht werden, während die jeweils andere Kühlzellenöffnung thermisch verschlossen ist, um den Kälteverlust während des Be- oder Entladens zu minieren.

Optional kann die Schiebetüranordnung mindestens zwei Laufschienen aufweisen, wobei eine erste der Laufschienen für das erste Schiebetürblatt innenseitig an der Öffnungsseite der Kühlzelle und eine zweite der Laufschienen für das zweite Schiebetürblatt außenseitig an der Öffnungsseite der Kühlzelle verlaufen. Die Schiebetürblätter können damit unabhängig voneinander geöffnet und geschlossen werden.

Optional können die Schiebetürblätter mindestens drei Stellungen einnehmen, wobei in einer ersten der mindestens drei Stellungen das erste Schiebetürblatt die erste Kühlzellenöffnung von innen thermisch verschließt und das zweite Schiebetürblatt die zweite Kühlzellenöffnung von außen thermisch verschließt, wobei in einer zweiten der mindestens drei Stellungen das erste Schiebetürblatt geöffnet von innen hinter die zweite Kühlzellenöffnung geschoben ist und das zweite Schiebetürblatt die zweite Kühlzellenöffnung von außen thermisch verschließt, und wobei in einer dritten der mindestens drei Stellungen das erste Schiebetürblatt die erste Kühlzellenöffnung von innen thermisch verschließt und das zweite Schiebetürblatt geöffnet von außen vor die erste Kühlzellenöffnung geschoben ist.

Optional kann bzw. können sich die Laufschiene(n) jeweils über eine Strecke erstrecken, die in Verschieberichtung mindestens 1,5-mal, vorzugsweise im Wesentlichen zweimal, länger ist als die zugehörige Kühlzellenöffnung. Damit kann eine vollständige Öffnung der zugehörigen Kühlzellenöffnung bei sicherer Aufhängung des zugehörigen Schiebetürblatts erreicht werden, sodass in einer geöffneten Stellung kein Teil des Schiebetürblatts die Lichte Breite der geöffneten Kühlzellenöffnung verkürzt.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird eine Kühlzelle bereitgestellt, aufweisend

  • - mindestens eine Kühlzellenöffnung, und
  • - eine oben beschriebene Schiebetüranordnung,
wobei das Schiebetürblatt der Schiebetüranordnung zum thermischen Verschließen der Kühlzellenöffnung ausgestaltet ist.

Eine solche Kühlzelle kann möglichst kompakt mit möglichst hoher Lichter Höhe bei möglichst niedriger Deckeninnenhöhe ausgestaltet sein, wodurch ein Be- und Entladen mit hoch beladenen Produktpaletten durch die Kühlzellenöffnung ermöglicht wird und der Kälteverlust dabei möglichst gering gehalten werden kann.

Optional kann die Kühlzelle im Wesentlichen quaderförmig, mit einer Deckenwandung, Seitenwandungen und einer Öffnungsseite ausgebildet sein. Solch eine containerartige Form erlaubt einen einfachen Transport, eine einfache Montage und eine platzsparende, flexible Einbaulage in Gebäude, insbesondere bei relativ niedrigen Deckenhöhen.

Optional kann die Sturzhöhe, definiert als innenseitiger Abstand zwischen einer Oberkante der mindestens einen Kühlzellenöffnung bis zur Deckenwandung, weniger als 10% der Lichten Höhe der mindestens einen Kühlzellenöffnung betragen.

Optional können eine erste und eine zweite Kühlzellenöffnung an einer gemeinsamen Öffnungsseite der Kühlzelle nebeneinander angeordnet sein und zusammen mehr als 80% der innenseitigen Fläche der Öffnungsseite ausmachen.

Nachfolgend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels einer Ausführungsform einer hierin offenbarten Schiebetüranordnung;
  • 2 eine Vorderansicht der Schiebetüranordnung gemäß 1;
  • 3 eine Seitenansicht der Schiebetüranordnung gemäß 1;
  • 4 eine Draufsicht der Schiebetüranordnung gemäß 1;
  • 5 eine Schnittansicht durch die Schnittebene A-A dargestellt in 2 mit Seitenwandungen einer Kühlzelle;
  • 6 eine Schnittansicht durch die Schnittebene B-B dargestellt in 2 mit Deckenwandung einer Kühlzelle;
  • 7 eine Detailansicht gemäß Detailausschnitt C dargestellt in 6;
  • 7a eine Detailansicht in der xz-Ebene auf eine Laufrolle in Rollposition auf der Laufschiene;
  • 8 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels einer Ausführungsform einer hierin offenbarten Kühlzelle;
  • 9 eine perspektivische Ansicht der Kühlzelle gemäß 8 bei geöffnetem ersten Schiebetürblatt;
  • 10 eine Schnittansicht durch die Schnittebene A-A dargestellt in 2 mit geöffnetem ersten Schiebetürblatt;
  • 11 eine perspektivische Ansicht der Kühlzelle gemäß 8 bei geöffnetem zweiten Schiebetürblatt; und
  • 12 eine Schnittansicht durch die Schnittebene A-A dargestellt in 2 mit geöffnetem zweiten Schiebetürblatt.

1 bis 7 zeigen eine Schiebetüranordnung 1 in geschlossener Stellung. Die Schiebetüranordnung 1 verschließt in dem gezeigten Beispiel zwei nebeneinander an einer vorderen Öffnungsseite 3 einer Kühlzelle 5 (s. 8) angeordnete im Wesentlichen rechteckige und in etwa gleich große Kühlzellenöffnungen 7, 9, welche durch einen Rahmen 11 an der Öffnungsseite 3 der Kühlzelle 5 gebildet werden. Ein rechtshändiges Kartesisches Koordinatensystem mit einer Achse x in Tiefenrichtung der Kühlzelle 5, einer Achse y in Breitenrichtung der Kühlzelle 5 und einer Achse z in Höhenrichtung der Kühlzelle vereinfacht in den Figuren jeweils die Orientierung. Der Rahmen 11 weist einen über den Kühlzellenöffnungen 7, 9 horizontal in y-Richtung verlaufenden Sturz 13 und drei senkrecht (in z-Richtung) verlaufende Stützrahmen 15, 17, 19, von denen ein mittlerer Stützrahmen 17 die beiden Kühlzellenöffnungen 7, 9 voneinander trennt.

Zum Verschließen der ersten rechts dargestellten Kühlzellenöffnung 7 weist die Schiebetüranordnung 1 ein sich in der yz-Ebene erstreckendes, erstes Schiebetürblatt 21 mit einer in positive x-Richtung gewandten flächigen Vorderseite 21a und einer in negative x-Richtung gewandten flächigen Rückseite 21b. Das erste Schiebetürblatt 21 ist innenseitig vom Rahmen 11 angeordnet ist und verschließt die erste Kühlzellenöffnung 7 von innen thermisch mit der Vorderseite 21a. Am Sturz 13 ist über eine Mehrzahl von L-förmigen nach innen (in negative x-Richtung) in die Kühlzelle 5 ragenden und das erste Schiebetürblatt 21 übergreifenden Haltern 22 eine rohrförmige in y-Richtung über die beiden Kühlzellenöffnungen 7, 9 erstreckende erste Laufschiene 23 befestigt, an der das erste Schiebetürblatt 21 mittels drei Laufrollen 25 aufgehängt und in einer Verschieberichtung y, die der Längsrichtung der Laufschiene 23 entspricht, bezüglich der ersten Kühlzellenöffnung 7 verschiebbar ist.

Die Laufschiene 23 liegt dabei nicht über dem ersten Schiebetürblatt 21, sondern in negativer x-Richtung versetzt dazu. Auch die Laufrollen 25 sind entsprechend in negativer x-Richtung versetzt am Schiebetürblatt 21 befestigt, was in 7 besser verdeutlicht ist. Wie in 6 deutlicher erkennbar, kann dadurch kann eine besonders niedrige Sturzhöhe SH (in y-Richtung) realisiert werden bzw. eine relativ zur Deckeninnenhöhe DH der Kühlzelle 5 hohe Lichte Höhe LH der ersten Kühlzellenöffnung 7. Die Sturzhöhe SH, die als innenseitiger Abstand zwischen einer Unterkante 27 des Sturzes 13, die einer Oberkante der Kühlzellenöffnung 7 entspricht, bis zur Deckenwandung 29 kann weniger als 10% der Lichten Höhe LH der Kühlzellenöffnung 7 betragen.

In der in 1 bis 8 gezeigten geschlossenen Stellung des ersten Schiebetürblatts 21 schließt das Schiebetürblatt 21 die erste Kühlzellenöffnung 7 umlaufend thermisch ab. Dazu können Dichtmittel 31, beispielsweise in Form einer Dichtlippe, am Schiebetürblatt 21 und/oder innenseitig am Sturz 13 sowie innenseitig an den Stützrahmen 15, 17, 19 vorgesehen sein, um die erste Kühlzellenöffnung 7 thermisch zu verschließen. Analog kann am Boden 33 der Kühlzelle 5 und/oder and einer Unterseite 35 des Schiebetürblatts 21 Dichtmittel 31 verlaufen.

Um das erste Schiebetürblatt 21 aus der gezeigten geschlossenen Stellung zum Öffnen zu verschieben, ist zur Unterstützung des Öffnungsvorgangs ein Öffnungshebel 37 am Schiebetürblatt 21 angeordnet. Wird ein langer Handhebel 39 des Öffnungshebels 37 in Uhrzeigerrichtung um eine in x-Richtung verlaufende Drehachse R gedreht, so drückt sich ein kürzerer Druckhebel 41 gegen den rechten Stützrahmen 19 ab and unterstützt damit das Aufziehen bzw. Aufdrücken des Schiebetürblatts 21.

Das Aufziehen bzw. Aufdrücken des Schiebetürblatts 21 erfordert eine gewisse Kraft, da sich die Laufrollen 25 in der gezeigten geschlossenen Stellung in zugeordneten Mulden (nicht gezeigt) oberseitig in der rohrförmigen Laufschiene 23 befinden. Das Eigengewicht des Schiebetürblatts 21 hält damit das Schiebetürblatt 21 sicher in der geschlossenen Stellung. Die Mulden bilden allerdings nicht nur in y-Richtung eine Mulde zum Arretieren des Schiebetürblatts 21 in y-Richtung, sondern lenken die Laufrollen 25 und damit das Schiebetürblatts 21 beim Schließen auch ein Stück weit in positive x-Richtung zum thermischen Verschließen der ersten Kühlzellenöffnung 7. Umgekehrt lenken sie beim Öffnen des Schiebetürblatts 21 die Laufrollen 25 und damit das Schiebetürblatts 21 beim Schließen auch ein Stück weit in negative x-Richtung zum Wegziehen des Schiebetürblatts 21 in negative x-Richtung von der ersten Kühlzellenöffnung 7. In 7 ist deutlich zu sehen, wie die Laufrollen 25 in der geschlossenen Stellung sowohl in y-Richtung als auch in negative x-Richtung in der Mulde versetzt sind gegenüber einer gestrichelt dargestellten Position außerhalb der Mulden, bei der die Laufrollen 25 mittig auf der oberseitigen Mantelfläche der Laufschiene 23 laufen.

In der Detailansicht 7a ist eine Laufrolle 25 außerhalb der Mulden in der mittigen Rollposition auf der rohrförmigen Laufschiene 23 gezeigt. Die Laufrollen 25 sind hier spulenartig ausgestaltet und weisen jeweils einen ersten zweiten und dritten axialen Abschnitt 25a, 25b, 25c auf, wobei der dritte axiale Abschnitt 25c zwischen dem ersten axialen Abschnitt 25a und dem zweiten axialen Abschnitt 25b angeordnet ist und Laufflächen 25d definiert, wobei der dritte axiale Abschnitt 25c einen kleineren Durchmesser hat als der erste axialen Abschnitt 25a und der zweite axiale Abschnitt 25b. Die oberseitigen Laufflächen 25d entsprechen jeweils einander winklig zugewandten konischen Flächen.

Die in der xz-Ebene L-förmig verlaufenden Halter 22 weisen einen ersten flächigen Abschnitt 43 auf, der sich horizontal in der xy-Ebene in negative x-Richtung vom Sturz 13 über das Schiebetürblatt 21 und die Laufrollen 25 erstreckt. Außerdem weisen die in der xz-Ebene L-förmig verlaufenden Halter 22 einen zweiten flächigen Abschnitt 45 auf, der sich vertikal in der xz-Ebene in negative z-Richtung nach unten erstreckt. Die Laufschiene 23 ist mit an einer in positive x-Richtung gewandten flächigen Seite 47 des zweiten Abschnitts 45 befestigt. Alternativ oder zusätzlich könnten die Halter 22 einen dritten Abschnitt aufweisen, der sich horizontal in der xy-Ebene in positive x-Richtung vom zweiten Abschnitt 45 unter die Laufschiene 23 erstreckt und diese von unten trägt.

Am Boden 33 der Kühlzelle 5 ist in negative x-Richtung hinter dem mittleren Stützrahmen 17 ein Führungselement 48 in Form einer Führungsrolle mit vertikaler, in z-Richtung verlaufender Drehachse angeordnet. Das Schiebetürblatt 21 weist eine unterseitige Nut (nicht gezeigt) auf, welche das Führungselement 48 aufnimmt, sodass das Führungselement 48 das Schiebetürblatt 21 gegen eine Verschwenkung um die Längsachse (y-Richtung) der Laufschiene 23 sichert. Es kann auch hinter dem rechten Stützrahmen 19 am Boden 33 ein weiteres Führungselement angeordnet sein, beispielsweise ebenfalls in Form einer Führungsrolle mit vertikaler, in z-Richtung verlaufender Drehachse. Das weitere Führungselement könnte vorzugsweise in x-Richtung näher an der Kühlzellenöffnung 7 bzw. dem Stützrahmen 19 angeordnet sein als das Führungselement 48, was der durch die Mulden in der Laufschiene 23 bewirkten in positive x-Richtung versetzten Schließposition des Schiebetürblatts 21 entspricht.

Zum Verschließen der zweiten links dargestellten Kühlzellenöffnung 9 weist die Schiebetüranordnung 1 ein sich in der yz-Ebene erstreckendes, zweites Schiebetürblatt 49 mit einer in positive x-Richtung gewandten flächigen Vorderseite 49a und einer in negative x-Richtung gewandten flächigen Rückseite 49b. Das zweite Schiebetürblatt 49 ist im Gegensatz zum ersten Schiebetürblatt 21 außenseitig vom Rahmen 11 angeordnet ist und verschließt die zweite Kühlzellenöffnung 9 von außen thermisch mit der Rückseite 49b. Am Sturz 13 ist über eine Mehrzahl von L-förmigen nach außen (in positive x-Richtung) ragenden und das zweite Schiebetürblatt 49 übergreifenden Haltern 51 eine rohrförmige in y-Richtung verlaufende zweite Laufschiene 53 befestigt, an der das zweite Schiebetürblatt 49 mittels drei Laufrollen 55 aufgehängt und in einer Verschieberichtung y, die der Längsrichtung der zweiten Laufschiene 55 entspricht, bezüglich der zweiten Kühlzellenöffnung 9 verschiebbar ist.

Die zweite Laufschiene 49 liegt dabei analog wie die erste Laufschiene 21 nicht über dem zweiten Schiebetürblatt 49, sondern in positiver x-Richtung versetzt dazu. Auch die Laufrollen 55 sind entsprechend in positiver x-Richtung versetzt am zweiten Schiebetürblatt 49 befestigt, was in 7 besser verdeutlicht ist.

Die Schiebetüranordnung 1 weist damit einen bezüglich einer vertikalen Symmetrieachse S (in z-Richtung) im Wesentlichen rotationsymmetrischen Aufbau auf, bei der sich die in der Kühlzelle 5 innen liegenden und außen liegenden Teile in etwa um eine 180°-Drehung um die mittige Symmetrieachse S gedreht entsprechen. Die inneren Halter 22 und die äußeren Halter 55 sind vorzugsweise nicht durchgehend einstückig gebildet, um keine Kältebrücken zu bilden, sondern vorzugsweise als separate Halter 22, 55 für innen bzw. außen. Allerdings kann durch den rotationsymmetrischen Aufbau die Bauteilvielfalt reduziert werden, indem alle Halter 22, 55, sowie die Laufschienen 23, 53 und Laufrollen 25, 55 jeweils baugleich ausgestaltet werden. Auch die Schiebetürblätter 21, 49 können im Wesentlichen baugleich sein.

8 zeigt eine im Wesentliche quaderförmige Kühlzelle 5 mit einer vorderen vom Rahmen 11 gebildeten Öffnungsseite 3, die eine wie in den 1 bis 7 dargestellte Schiebetüranordnung 1 aufweist. Die Kühlzelle 5 weist eine Deckenwandung 29 und Seitenwandungen 57 auf. An der Öffnungsseite 3 sind eine erste Kühlzellenöffnung 7 und eine zweite Kühlzellenöffnung 9 an der Öffnungsseite 3 der Kühlzelle 5 nebeneinander angeordnet und machen zusammen mehr als 80% der innenseitigen Fläche der Öffnungsseite 3 aus. Damit kann das gesamte Volumen der Kühlzelle 5 einfach mit hoch beladenen Produktpaletten mittels Gabelstapler oder Hubwagen beladen werden.

In 9 bis 12 sind zwei verschiedene Öffnungsstellungen für die Schiebetüranordnung 1 gezeigt, wobei in 9 und 10 das erste Schiebtürblatt 21 geöffnet ist und in 12 und 12 das zweite Schiebtürblatt 49 geöffnet ist. Die Schiebetürblätter 21, 49 können also mindestens drei Stellungen einnehmen. In einer ersten der mindestens drei Stellungen, d. h. der in 1 bis 8 gezeigten Verschließstellung, verschließt das erste Schiebetürblatt 21 die erste Kühlzellenöffnung 7 von innen und das zweite Schiebetürblatt 49 die zweite Kühlzellenöffnung 9 von außen. In einer zweiten der mindestens drei Stellungen, d. h. der in 9 und 10 gezeigten Öffnungsstellung, ist das erste Schiebetürblatt 21 geöffnet von innen hinter die zweite Kühlzellenöffnung 9 geschoben und das zweite Schiebetürblatt 49 verschließt die zweite Kühlzellenöffnung 9 von außen. In einer dritten der mindestens drei Stellungen, d. h. der in 11 und 12 gezeigten Öffnungsstellung, verschließt das erste Schiebetürblatt 21 die erste Kühlzellenöffnung 7 von innen und das zweite Schiebetürblatt 49 ist geöffnet von außen vor die erste Kühlzellenöffnung 7 geschoben.

Durch die hierin offenbarte Schiebetüranordnung 1 wird ein kompakter Aufbau der Kühlzelle 5 mit möglichst hoher Lichter Höhe der Kühlzellenöffnungen 7, 9 erzielt, wobei der Kälteverlust minimiert ist.

Bezugszeichenliste

1 -
Schiebetüranordnung
3 -
Öffnungsseite
5 -
Kühlzelle
7 -
erste Kühlzellenöffnung
9 -
zweite Kühlzellenöffnung
11 -
Rahmen
13 -
Sturz
15 -
linker Stützrahmen
17 -
mittlerer Stützrahmen
19 -
rechter Stützrahmen
21 -
erstes Schiebetürblatt
21a -
Vorderseite des ersten Schiebetürblatts
21b -
Rückseite des ersten Schiebetürblatts
22 -
innere Halter
23 -
erste Laufschiene
25 -
innere Laufrollen
25a -
erster axialer Abschnitt der Laufrollen
25b -
zweiter axialer Abschnitt der Laufrollen
25c -
dritter axialer Abschnitt der Laufrollen
25d -
Laufflächen der Laufrollen
27 -
Unterkante des Sturzes
29 -
Deckenwandung der Kühlzelle
31 -
Dichtmittel
33 -
Boden der Kühlzelle
35 -
Unterseite des Schiebetürblatts
37 -
Öffnungshebel
39 -
Handhebel
41 -
Druckhebel
43 -
erster Abschnitt der Halter
45 -
zweiter Abschnitt der Halter
47 -
der Kühlzellenöffnung zugewandte flächigen Seite des zweiten Abschnitts der Halter
48 -
Führungselement
49 -
zweites Schiebetürblatt
49a -
Vorderseite des zweiten Schiebetürblatts
49b -
Rückseite des zweiten Schiebetürblatts
51 -
äußere Halter
53 -
zweite Laufschiene
55 -
äußere Laufrollen
57 -
Seitenwandungen der Kühlzelle
x -
Richtung senkrecht zum Schiebetürblatts
y -
Verschieberichtung des Schiebetürblatts
z -
vertikale Richtung
R -
Drehachse des Öffnungshebels
S -
Symmetrieachse der Schiebetüranordnung
SH -
Sturzhöhe
LH -
Lichte Höhe der Kühlzellenöffnung
DH -
Deckeninnenhöhe der Kühlzelle