Title:
Induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter
Kind Code:
U1


Abstract:

Eine induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter, umfassend:
einen isolierenden Kunststoffblock, der Folgendes umfasst: eine Blockbasis, in der eine vertiefte offene Kammer definiert ist, eine Positioniereinheit, wobei die besagte Positioniereinheit mehrere U-förmige Platten, die in der besagten vertieften offenen Kammer angebracht sind, und eine Isolationsnut, die zwischen jeden zwei benachbarten besagten U-förmigen Platten vorgesehen ist, umfasst, und mehrere Leiter, die jeweils aus einem leitfähigen Klebstoff auf den besagten U-förmigen Platten durch Transferdruck ausgebildet und voneinander getrennt sind, wobei jeder besagte Leiter zwei Leitungen umfasst, die jeweils an zwei gegenüberliegenden Enden davon angeordnet sind und außerhalb der besagten Blockbasis freiliegen;
mehrere magnetisch leitfähige Komponenten, die in der besagten vertieften offenen Kammer der besagten Blockbasis angebracht sind, wobei jede besagte magnetisch leitfähige Komponente einen Magnetkern umfasst, wobei der besagte Magnetkern mehrere Schlitze aufweist, wobei dessen gegenüberliegende Ober- und Unterseite zum Hindurchführen der besagten U-förmigen Platten durchgeschnitten sind, wodurch einer besagten Leitung jedes besagten Leiters ermöglicht wird, in einem besagten Schlitz angeordnet zu werden und der anderen besagten Leitung jedes besagten Leiters, außerhalb eines besagten Magnetkerns angeordnet zu werden; und
einen Verbindungsträger, der ein Substrat umfasst, wobei ein Drahtfeld auf dem besagten Substrat angeordnet und elektrisch mit den besagten Leitungen der besagten Leiter verbunden ist, um mit den besagten Magnetkernen eine Magnetspulenschleife zu bilden, die in der Lage ist, einen magnetischen Induktionseffekt bereitzustellen. embedded image




Application Number:
DE202018102673U
Publication Date:
06/20/2018
Filing Date:
05/14/2018
Assignee:
AJOHO ENTERPRISE CO. (LTD., Taipei, TW)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Haft - Karakatsanis Patentanwaltskanzlei, 80802, München, DE
Claims:
Eine induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter, umfassend:
einen isolierenden Kunststoffblock, der Folgendes umfasst: eine Blockbasis, in der eine vertiefte offene Kammer definiert ist, eine Positioniereinheit, wobei die besagte Positioniereinheit mehrere U-förmige Platten, die in der besagten vertieften offenen Kammer angebracht sind, und eine Isolationsnut, die zwischen jeden zwei benachbarten besagten U-förmigen Platten vorgesehen ist, umfasst, und mehrere Leiter, die jeweils aus einem leitfähigen Klebstoff auf den besagten U-förmigen Platten durch Transferdruck ausgebildet und voneinander getrennt sind, wobei jeder besagte Leiter zwei Leitungen umfasst, die jeweils an zwei gegenüberliegenden Enden davon angeordnet sind und außerhalb der besagten Blockbasis freiliegen;
mehrere magnetisch leitfähige Komponenten, die in der besagten vertieften offenen Kammer der besagten Blockbasis angebracht sind, wobei jede besagte magnetisch leitfähige Komponente einen Magnetkern umfasst, wobei der besagte Magnetkern mehrere Schlitze aufweist, wobei dessen gegenüberliegende Ober- und Unterseite zum Hindurchführen der besagten U-förmigen Platten durchgeschnitten sind, wodurch einer besagten Leitung jedes besagten Leiters ermöglicht wird, in einem besagten Schlitz angeordnet zu werden und der anderen besagten Leitung jedes besagten Leiters, außerhalb eines besagten Magnetkerns angeordnet zu werden; und
einen Verbindungsträger, der ein Substrat umfasst, wobei ein Drahtfeld auf dem besagten Substrat angeordnet und elektrisch mit den besagten Leitungen der besagten Leiter verbunden ist, um mit den besagten Magnetkernen eine Magnetspulenschleife zu bilden, die in der Lage ist, einen magnetischen Induktionseffekt bereitzustellen.

Induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter nach Anspruch 1, bei der der besagte isolierende Kunststoffblock ferner mehrere Trennplatten umfasst, die in der besagten vertieften offenen Kammer angebracht und in einem Array angeordnet sind und die besagte vertiefte offene Kammer zur Aufnahme der besagten U-förmigen Platten in mehrere parallele Kanäle unterteilen; wobei die besagte Positioniereinheit ferner eine Isolationsnut aufweist, die zwischen jeden zwei benachbarten besagten U-förmigen Platten in jedem besagten Kanal definiert ist; wobei die besagten Magnetkerne der besagten magnetisch leitfähigen Komponenten jeweils in den besagten Kanälen in der besagten Blockbasis angebracht sind, wodurch ermöglicht wird, dass die besagten Leiter außerhalb eines besagten Magnetkerns angeordnet werden können.

Induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter nach Anspruch 2, worin jede besagte U-förmige Platte zwei gegenüberliegende Enden aufweist, die aus der besagten Blockbasis herausragen; wobei jeder besagte Leiter die besagten Leitungen aufweist, die jeweils an den beiden gegenüberliegenden Enden der jeweiligen besagten U-förmigen Platte außerhalb der besagten Blockbasis in einer koplanaren Weise angeordnet sind.

Induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter nach Anspruch 3, worin die besagten Leitungen der besagten Leiter jeweils mit den besagten Kontaktsätzen des besagten Drahtfelds in einer koplanaren Beziehung unter Verwendung von Oberflächenmontage-Technologie elektrisch verbunden sind.

Induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter nach Anspruch 1, worin der besagte Magnetkern jeder besagten magnetisch leitfähigen Komponente ferner eine Isolierschicht umfasst, die deren Oberfläche überdeckt.

Description:
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der magnetischen Technologien und insbesondere eine induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter, die Folgendes umfasst: einen isolierenden Kunststoffblock, U-förmige Platten der Positioniereinheit, die in dem isolierenden Kunststoffblock angebracht sind, und Leiter, die jeweils aus einem leitfähigen Klebstoff auf den U-förmigen Platten durch Transferdruck ausgebildet und voneinander getrennt sind, Magnetkerne der magnetisch leitfähigen Komponenten, die in dem isolierenden Kunststoffblock angebracht sind, und einen Verbindungsträger mit einem Drahtfeld, der elektrisch mit den Leitern verbunden ist, um mit den Magnetkernen eine Magnetspulenschleife zu bilden, die in der Lage ist, einen magnetischen Induktionseffekt bereitzustellen.

Stand der Technik

Mit dem schnellen Wachstum der elektronischen Technologie werden aktive Komponenten und passive Komponenten weit verbreitet auf internen Leiterplatten von elektronischen Produkten verwendet. Aktive Komponenten (wie Mikroprozessoren oder IC-Chips) können selbstständig arithmetische Funktionen und Verarbeitungsfunktionen ausführen. Passive Komponenten (wie Widerstände, Kondensatoren, Induktoren usw.) behalten jedoch, wenn der angelegte Strom oder die Spannung geändert wird, ihren Widerstand oder ihre Impedanz bei. In der Anwendung werden aktive Komponenten und passive Komponenten in Informations-, Kommunikations- und Verbraucherelektronikprodukten eingesetzt, um eine von der Anpassung der Schaltungseigenschaften zwischen den Komponenten abhängige elektronische Schleifensteuerung zu erreichen.

Ferner ist ein Induktor eine passive elektrische Komponente mit zwei Anschlüssen, die elektrische Energie in einem Magnetfeld speichert, wenn elektrischer Strom durch sie fließt. Es gibt viele Arten von Induktoren. Induktoren, die oft als Elektromagneten und Transformatoren verwendet werden, sind als Spule bekannt, die eine hohe Beständigkeit gegen Hochfrequenz bieten kann. Ein Induktor, der dazu verwendet wird, höherfrequenten Wechselstrom (AC) in einer elektrischen Schaltung zu blockieren, während er Niederfrequenz oder Gleichstrom (DC) durchlässt, wird oft als Drossel oder Drosselring bezeichnet. Große Induktoren, die mit ferromagnetischen Materialien in Transformatoren, Motoren und Generatoren verwendet werden, werden Wicklungen genannt.

Induktoren gemäß der elektromagnetischen Induktion können in Selbstinduktion und Gegeninduktion unterteilt werden. Wenn die um den Magnetkörper (wie beispielsweise Magnetkern oder ferromagnetisches Material) gewickelten Drahtwindungen erhöht werden, nimmt auch die Induktivität zu. Die Anzahl der Drahtwindungen, die Fläche der Drahtwindungen (Schleife) und das Drahtmaterial wirken sich auf die Größe der Induktivität aus.

Ein Induktor besteht typischerweise aus einem isolierten Draht, der um einen ferromagnetischen Magnetkern oder ein Kernmaterial mit einer höheren magnetischen Permeabilität als die Luft zu einer Spule gewickelt ist. Wenn sich der durch einen Induktor fließende Strom ändert, induziert das zeitlich veränderliche Magnetfeld eine Spannung im Leiter. In tatsächlichen Anwendungen weisen herkömmliche Induktoren jedoch immer noch die folgenden Nachteile auf:

  • (1) Wenn der isolierte Draht um den ferromagnetischen Magnetkern zu einer Spule gewickelt wird, kommt es aufgrund der Unterschiede bei der manuellen Wicklungsverteilung oft zu einer ungleichmäßigen Spulenwicklung, wobei die Streukapazität im Induktor schwierig zu steuern ist, was zu Unterschieden zwischen den Rauschunterdrückungsfähigkeiten von Spulen gleicher Spezifikation führt. Daher muss der exakte Abstand zwischen den Spulenwicklungen gesteuert werden. Aufgrund des geringen Kernvolumens erfordert die manuelle Wicklungsmethode viele Arbeitsstunden. Ferner ist das manuelle Wickeln in der Massenproduktion nicht praktisch, sodass die Herstellungskosten nicht reduziert werden können.
  • (2) Um eine größere Induktivität zu erhalten, überlagern sich üblicherweise die Spulenwicklungen, wobei jedoch die Isolierschicht des Lackdrahts während des Wickelvorgangs leicht zerkratzt werden kann. Ferner führt die Überlagerung der Spulenwicklungen des um den ferromagnetischen Magnetkern gewickelten isolierten Drahts dazu, dass die Größe des Induktors deutlich zunimmt, wodurch der Induktor eine verhältnismäßig größere Platinenmontagefläche beansprucht, was sich auf das gesamte Schaltungslayout auswirkt. Beim Bonden der Leitungen der Spule des Induktors an eine Leiterplatte kann das große Volumen der Spule mit anderen elektronischen Bauteilen auf der Leiterplatte in Berührung kommen, was zu einer Beschädigung der Spule führt und wodurch die elektrischen Eigenschaften und Lade- und Entladefunktionen des Induktors beeinträchtigt werden.

Aufgabe der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wurde unter den betrachteten Umständen realisiert. Es ist daher die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter bereitzustellen, mit dem die Fertigungsqualität und die Ausbeute erhöht und die Effekte der einfachen Struktur, der einfachen Montage, der hohen Produktionseffizienz und der Kosteneffektivität erzielt werden können.

Zur Lösung dieser und anderer Aufgaben umfasst die erfindungsgemäße induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter einen isolierenden Kunststoffblock, mehrere magnetisch leitfähige Komponenten und einen Verbindungsträger. Der isolierende Kunststoffblock umfasst eine Blockbasis, auf deren Oberseite eine vertiefte offene Kammer definiert ist, eine Positioniereinheit, die mehrere in der vertieften offenen Kammer angebrachte U-förmige Platten umfasst, und mehrere Leiter, die jeweils aus einem leitfähigen Klebstoff auf den U-förmigen Platten ausgebildet und voneinander getrennt sind. Die magnetisch leitfähigen Komponenten sind in der vertieften offenen Kammer der Blockbasis angebracht, wobei jede einen Magnetkern umfasst. Ein jeweiliger Magnetkern weist mehrere Schlitze auf, wobei dessen gegenüberliegende Ober- und Unterseite zum Hindurchführen der U-förmigen Platten durchgeschnitten sind. Der Verbindungsträger umfasst ein Substrat, wobei ein Drahtfeld auf dem Substrat angeordnet und elektrisch mit den Leitungen der Leiter verbunden ist, um mit den Magnetkernen eine Magnetspulenschleife zu bilden, die in der Lage ist, einen magnetischen Induktionseffekt bereitzustellen. Das strukturelle Spulendesign der aus leitfähigem Klebstoff auf der Positioniereinheit des isolierenden Kunststoffblocks durch Aushärten der Formen gebildeten Leiter, ermöglicht, dass die Abmessungen der induktiven Komponente minimiert werden, ohne dass sich dabei die Gesamthöhe erhöht. Da die Richtung und die Dichte mehrerer Leiter genau nach dem tatsächlichen Bedarf gesteuert werden können, können die induktiven Komponenten gleiche oder ähnliche elektrische Eigenschaften aufweisen, um die Fertigungsqualität und Ausbeute zu verbessern, womit die Effekte der einfachen Struktur, einfachen Montage, hohen Produktionseffizienz und hohen Kosteneffizienz erzielt werden.

Andere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen vollständig verständlich, in denen ähnliche Bezugszeichen ähnliche Komponenten der Struktur bezeichnen.

Figurenliste

  • 1 ist eine Explosionsansicht der induktiven Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Schrägansicht des isolierenden Kunststoffblocks, in der die auf den U-förmigen Platten ausgebildeten Leiter dargestellt sind;
  • 3 ist eine vordere Schnittansicht der induktiven Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist eine Aufrissansicht einer Transferdruckeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 5 ist eine schematische Seitenschnittansicht der Transferdruckeinrichtung vor Durchführung des Druckvorgangs für leitfähige Klebstoffe;
  • 6 ist eine Aufrissansicht, die darstellt, dass der leitfähige Klebstoff die Schienen des Transferdruckabschnitts der unteren Form überdeckt;
  • 7 ist eine schematische Schnittansicht, die darstellt, dass der isolierende Kunststoffblock für den Transferdruck auf die untere Form der Transferdruckeinrichtung aufgesetzt ist;
  • 8 entspricht 7 und zeigt, dass der isolierende Kunststoffblock nach Durchführung des Transferdrucks von der Transferdruckeinrichtung entfernt wurde.

Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels

Bezugnehmend auf die 1 bis 4 ist eine induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Wie dargestellt, umfasst die induktive Komponente mit durch leitfähigen Klebstoff gebildetem Spulenleiter einen isolierenden Kunststoffblock 1, mehrere magnetisch leitfähige Komponenten 2 und einen Verbindungsträger 3.

Der isolierende Kunststoffblock 1 umfasst Folgendes: eine Blockbasis 11, die einstückig aus Kunststoff durch Spritzgießen hergestellt ist und auf deren Oberseite eine vertiefte offene Kammer 10 definiert ist, mehrere Trennplatten 111, die in der vertieften offenen Kammer 10 angebracht und in einem Array angeordnet sind und die vertiefte offene Kammer 10 in mehrere parallele Kanäle 112 unterteilen, eine Positioniereinheit 12, die mehrere in jedem Kanal 112 angebrachte U-förmige Platten 121 umfasst, wobei zwei gegenüberliegende Enden der U-förmigen Platten aus der Blockbasis 11 herausragen, wobei eine Isolationsnut 122 zwischen jeden zwei benachbarten U-förmigen Platten 121 jedes Kanals 112 vorgesehen ist, und Leiter 13, die jeweils aus einem leitfähigen Klebstoff 130 auf den U-förmigen Platten 121 ausgebildet sind. Jeder Leiter 13 weist zwei gegenüberliegende Enden auf, die jeweils mit einer Leitung 131 enden und jeweils in einer koplanaren Beziehung an den beiden gegenüberliegenden Enden der jeweiligen U-förmigen Platte 121 außerhalb der Blockbasis 11 angeordnet sind.

Die magnetisch leitfähigen Komponenten 2 können aus Eisen, Kobalt, Nickel oder deren Legierungen bestehen, wobei jede einen Magnetkern 21 in beispielsweise rechteckiger Form umfasst. Ein jeweiliger Magnetkern 21 weist mehrere Schlitze 211 auf, deren gegenüberliegende Ober- und Unterseite zum Hindurchführen der U-förmigen Platten durchgeschnitten sind, und eine Isolierschicht 212, die aus einer isolierenden Farbe gebildet ist und deren Oberfläche überdeckt.

Der Verbindungsträger 3 umfasst ein Substrat 31, das, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein, aus der Gruppe von Bakelit, Glasfaser, Kunststofffolie, Keramik und Prepregs ausgewählt ist, und ein Drahtfeld 32, das aus einer Kupferfolie hergestellt und auf einer Oberfläche des Substrats 31 angeordnet ist. Das Drahtfeld 32 umfasst mehrere Kontaktsätze 321, wobei jeder zwei versetzte Kontaktreihen aufweist, eine Eingabeseite 322, die elektrisch mit dem ersten Kontakt jedes Kontaktsatzes 321 verbunden ist, und eine Ausgabeseite 323, die elektrisch mit dem letzten Kontakt jedes Kontaktsatzes 321 verbunden ist.

Bei der Montage werden die Magnetkerne 21 der magnetisch leitfähigen Komponenten 2 in die vertiefte offene Kammer 10 in der Blockbasis 11 des isolierenden Kunststoffblocks 1 gesetzt, um die U-förmigen Platten 121 der Positioniereinheit 12 in die Schlitze 211 der Magnetkerne 21 zu zwingen, wodurch einer Leitung 131 jedes Leiters 13 ermöglicht wird, in einem Schlitz 211 eines jeweiligen Magnetkerns 21 angeordnet zu werden und der anderen Leitung 131 jedes Leiters 13, außerhalb eines jeweiligen Magnetkerns 21 angeordnet zu werden. Zu diesem Zeitpunkt erstrecken sich die Leiter 13 durch die jeweiligen Magnetkerne 21 und sind in einem Array angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel werden zuerst der isolierende Kunststoffblock 1 und die magnetisch leitfähigen Komponenten 2 zusammengebaut. Ferner wird beim Anbringen der Magnetkerne 21 in der Blockbasis 11 eine Leimauftragstechnik verwendet. In der tatsächlichen Anwendung kann jedoch auch die Montagereihenfolge gemäß dem Herstellungsprozess oder dem strukturellen Design geändert werden. Beispielsweise können die Magnetkerne 21 der magnetisch leitfähigen Komponenten 2 zuerst auf den Verbindungsträger 3 gelegt und danach mit dem isolierenden Kunststoffblock 1 zusammengefügt und verlötet werden.

Im vorliegenden bevorzugten Ausführungsbeispiel werden der isolierende Kunststoffblock 1 und die magnetisch leitfähigen Komponenten 2 auf das Substrat 31 des Verbindungsträgers 3 gestellt, damit die Leitungen 131 der Leiter 13 an den Kontaktsätzen 321 des Drahtfelds 32 und am Lotmaterial (z. B. Lötpaste, Lotkugeln oder leitfähiger Klebstoff) zur koplanen Formung anliegen, und anschließend wird eine Oberflächenmontage-Technologie (surface-mount technology, SMT) verwendet, um die Leitungen 131 der Leiter 13 mit den Kontaktsätzen 321 des Drahtfeldes 32 zu verbinden, wodurch der gewünschte Induktor (Transformator oder eine andere Induktivitätskomponente) gebildet wird. Wenn ein elektrischer Strom an die Eingabeseite 322 des Drahtfeldes 32 geleitet wird, fließt der elektrische Strom durch einen Induktionsbereich 320 zwischen den Kontaktsätzen 321 und den Leitern 3 zu einem externen Stromkreis über die Ausgabeseite 323. Durch den magnetischen Induktionseffekt der Magnetspulenschleife, der durch die Magnetkerne 21 der magnetisch leitfähigen Komponenten 2 entsteht, stellt der Induktor der vorliegenden Erfindung einen stabilen Induktionseffekt und eine Gleichrichtercharakteristik bereit. Das strukturelle Spulendesign der aus leitfähigem Klebstoff 130 auf der Positioniereinheit 12 des isolierenden Kunststoffblocks 1 durch Aushärten der Formen gebildeten Leiter 13, ermöglicht, dass die Abmessungen der induktiven Komponente minimiert werden, ohne dass sich dabei die Gesamthöhe erhöht. Da die Richtung und die Dichte mehrerer Leiter 13 genau nach dem tatsächlichen Bedarf gesteuert werden können, können die induktiven Komponenten gleiche oder ähnliche elektrische Eigenschaften aufweisen, um die Fertigungsqualität und Ausbeute zu verbessern, womit die Effekte der einfachen Struktur, einfachen Montage, hohen Produktionseffizienz und hohen Kosteneffizienz erzielt werden.

Siehe die 4 bis 8. Wenn der leitfähige Klebstoff 130 auf eine untere Form 41 einer Transferdruckeinrichtung 4 gedruckt wird, wird die Transferdruckeinrichtung 4 so betätigt, dass eine obere Form 42 davon von einer hinteren Seite einer positionsbegrenzenden Gleitnut 411 der unteren Form 41 zu einer gegenüberliegenden Vorderseite davon bewegt wird, um den geschmolzenen leitfähigen Klebstoff 130 aus einer internen Speicherkammer 421 der oberen Form 42 über ein Ausgabeloch 4211 der oberen Form 42 auf einen Transferdruckabschnitt 412 der unteren Form 41 auszugeben, was den Schienennuten 4221 eines Klebstoffauftragungsabschnitts 422 der oberen Form 42 ermöglicht, den überschüssigen geschmolzenen leitfähigen Klebstoff 130 von den Schienen 4121 des Transferdruckabschnitts 412 zu entfernen. Durch die Ausgestaltung des Spaltes G zwischen jeder Schienennut 4221 und einer jeweiligen Schiene 4121 führt der Klebstoffauftragungsabschnitt 422 der Oberfläche des Transferdruckabschnitts 412 gleichmäßig geschmolzenen leitfähigen Klebstoff 130 zu, wobei eine Schicht des geschmolzenen leitfähigen Klebstoffs 130 in gleicher Dicke wie der Spalt G auf jeder Schiene 4121 verbleibt.

Anschließend wird der isolierende Kunststoffblock 1 umgedreht, um die U-förmigen Platten 121 der Formeinheiten 12 nach unten gerichtet auf die jeweiligen Schienen 4121 des Transferdruckabschnitts 412 aufzusetzen, wodurch ermöglicht wird, dass die U-förmigen Platten 121 durch den geschmolzenen leitfähigen Klebstoff 130, welcher von den Schienen 4121 stammt, überdeckt werden und somit der geschmolzene leitfähige Klebstoff 130 durch Transferdruck auf die Oberfläche der U-förmigen Platten 121 übertragen wird. Da die Breite der Isolationsnut 122 zwischen jeden zwei benachbarten U-förmigen Platten 121 vorhanden ist, ist der geschmolzene leitfähige Klebstoff 3 auf einer U-förmigen Platte 121 getrennt von dem auf den anderen U-förmigen Platten 121. Ferner kann ein Abstreifer in jede Isolationsnut 122 eingesetzt werden, um übriggebliebenen geschmolzenen leitfähigen Klebstoff von jeder U-förmigen Platte 121 zu entfernen. Anschließend wird der isolierende Kunststoffblock 1 von der unteren Form 41 zum weiteren Einbrennen oder für das Ultraviolett-Aushärteverfahren entfernt, um den leitfähigen Klebstoff 130 auf den U-förmigen Platten 121 auszuhärten, wodurch die gewünschten Leiter 13 mit gegenüberliegenden Leitungen 131 gebildet werden. Durch die Ausgestaltung der Isoliernut 122 zwischen jeden zwei benachbarten U-förmigen Platten 121 sind die durch den leitfähigen Klebstoff 130 gebildeten Leiter 13 durch Transferdruck exakt geformt und akkurat voneinander getrennt.

Nach dem Positionieren des isolierenden Kunststoffblocks 1 auf dem Verbindungsträger 3 werden die Leiter 13 zur Bildung einer kontinuierlich gewickelten Spulenschleife mit den jeweiligen Kontaktsätzen 321 des Drahtfelds 32 verbunden, wodurch die Ausbeute und Zuverlässigkeit der Produkte und die Sicherstellung der Kosteneffizienz verbessert wird. Durch das strukturelle Design der U-förmigen Platten 121 der Positioniereinheit 12 werden die Formationsrichtung und Dichte der Leiter 13 genau gesteuert, sodass das Auftreten von Spaltunterschieden zwischen jeden zwei benachbarten Leitern 13 verhindert und eine hohe Ausbeute, geringere Kosten und eine verbesserte Produktkonsistenz erzielt werden.

Wie oben ausgeführt, sind die U-förmigen Platten 121 der Positioniereinheit 12 in der Blockbasis 11 des isolierenden Kunststoffblocks 1 in einem Array angeordnet; sind die Leiter 13 jeweils aus einem leitfähigen Klebstoff 130 auf den jeweiligen U-förmigen Platten 121 durch Transferdruck und Aushärteverfahren mit deren Leitungen 131 gebildet, die außerhalb der Magnetkerne 21 der magnetisch leitfähigen Komponenten 2 angeordnet und mit dem Drahtfeld 32 des Verbindungsträgers verbunden 3 sind, um eine Magnetspulenschleife zu bilden, die in der Lage ist, einen magnetischen Induktionseffekt bereitzustellen. Da die U-förmigen Platten 121 durch die Isolationsnuten 122 voneinander getrennt sind, sind die aus dem leitfähigen Klebstoff 130 durch Transferdruck gebildeten Leiter 13 genau geformt und akkurat voneinander getrennt. Nach dem Verkleben der Leiter 13 mit den jeweiligen Kontaktsätzen 321 des Drahtfelds 32 wird eine kontinuierlich gewickelte Spulenschleife akkurat gebildet, was die Ausbeute und Zuverlässigkeit der Produkte verbessert und die Kosteneffektivität gewährleistet.

Obgleich ein bestimmtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zu Zwecken der Darstellung detailliert beschrieben wurde, können eine Vielzahl von Änderungen und Verbesserungen vorgenommen werden, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen. Dementsprechend ist die Erfindung außer durch die beigefügten Ansprüche nicht beschränkt.