Title:
Frachtsicherungsmechanismus für einen Kofferraumdeckel eines Fahrzeugs
Kind Code:
U1


Abstract:

Fahrzeugkofferraumdeckel, umfassend:
eine Deckelverkleidung;
ein Scharnier, das an die Deckelverkleidung gekoppelt ist, um die Deckelverkleidung zwischen einer Vielzahl von Drehstellungen zu drehen;
einen Elektromotor, der an das Scharnier gekoppelt ist, wobei der Elektromotor eine Drehkraft auf das Scharnier ausübt, wobei die Drehkraft die Deckelverkleidung in Richtung einer geschlossenen Stellung vorspannt; und
wobei, wenn Fracht in einer Kofferraumöffnung angeordnet ist, die Deckelverkleidung gegen die Fracht vorgespannt ist, um die Fracht in der Kofferraumöffnung zumindest teilweise zu sichern. embedded image




Application Number:
DE202018102421U
Publication Date:
06/05/2018
Filing Date:
04/30/2018
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Wablat Lange Karthaus Anwaltssozietät, 14129, Berlin, DE
Claims:
Fahrzeugkofferraumdeckel, umfassend:
eine Deckelverkleidung;
ein Scharnier, das an die Deckelverkleidung gekoppelt ist, um die Deckelverkleidung zwischen einer Vielzahl von Drehstellungen zu drehen;
einen Elektromotor, der an das Scharnier gekoppelt ist, wobei der Elektromotor eine Drehkraft auf das Scharnier ausübt, wobei die Drehkraft die Deckelverkleidung in Richtung einer geschlossenen Stellung vorspannt; und
wobei, wenn Fracht in einer Kofferraumöffnung angeordnet ist, die Deckelverkleidung gegen die Fracht vorgespannt ist, um die Fracht in der Kofferraumöffnung zumindest teilweise zu sichern.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 1, wobei der Elektromotor betrieben wird, um eine gleichbleibende Vorspannkraft gegen die Fracht auszuüben.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 2, wobei der Elektromotor bei Verrutschen der Fracht zum Definieren einer verrutschten Fracht die Deckelverkleidung betätigt, um die gleichbleibende Vorspannkraft gegen die verrutschte Fracht aufrechtzuerhalten.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 3, wobei, nachdem die gleichbleibende Vorspannkraft hergestellt wurde, ein Bremsmechanismus die Drehstellung der Deckelverkleidung aufrechterhält, um die gleichbleibende Vorspannkraft auszuüben.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 4, wobei der Bremsmechanismus einen Bremssattel beinhaltet, der eine Bremskraft gegen einen Abschnitt des Scharniers ausübt.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 4, wobei, wenn die Fracht die verrutschte Fracht derart definiert, dass die verrutschte Fracht frei von der gleichbleibenden Vorspannkraft ist, der Bremsmechanismus in eine Freigabestellung betätigt wird und der Elektromotor betrieben wird, um die gleichbleibende Vorspannkraft wiederherzustellen.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 4, wobei der Bremsmechanismus einen Fortsatz beinhaltet, der in mindestens eine Vertiefung einer in einem Abschnitt des Scharniers definierten Vielzahl von Vertiefungen eingreift und wobei das Eingreifen des Fortsatzes mit der mindestens einen Vertiefung die gleichbleibende Vorspannkraft gegen die Fracht aufrechterhält.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 4, wobei der Bremsmechanismus betätigt wird, um eine Bewegung der Deckelverkleidung in Richtung einer vollständig geöffneten Stellung zu verhindern, und wobei, wenn die Fracht die verrutschte Fracht definiert, der Elektromotor selektiv betrieben werden kann, um die gleichbleibende Vorspannkraft wiederherzustellen, während der Bremsmechanismus mit dem Scharnier in Eingriff steht.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 8, wobei der Bremsmechanismus einen unidirektionalen Sperrklinkenmechanismus beinhaltet und wobei das Eingreifen des Bremsmechanismus eine selektive Betätigung der Deckelverkleidung in Richtung der geschlossenen Stellung zum Aufrechterhalten der gleichbleibenden Vorspannkraft definiert und ferner ein Ausbleiben von Bewegung in Richtung der vollständig geöffneten Stellung definiert, bis der Bremsmechanismus gelöst wird.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 1, wobei der Elektromotor einen Zahnradmechanismus beinhaltet, der mit einem Abschnitt des Scharniers in Eingriff steht.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 1, wobei der Elektromotor einen kolbenbetriebenen Aktor beinhaltet.

Fahrzeugkofferraumdeckel nach Anspruch 4, wobei das Scharnier einen bogenförmigen Arm beinhaltet, der einen Scharnierkanal gleitend in Eingriff nimmt, und wobei der Elektromotor und der Bremsmechanismus nahe dem Scharnierkanal angeordnet sind, um den bogenförmigen Arm selektiv in Eingriff zu nehmen.

Fahrzeug, umfassend den Kofferraumdeckel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-12, wobei:
der Elektromotor den Kofferraumdeckel in Richtung der geschlossenen Stellung betätigt, um eine zwischenliegende Drehstellung zu definieren, die von der geschlossenen Stellung entfernt ist;
der Bremsmechanismus den Kofferraumdeckel selektiv in der zwischenliegenden Drehstellung sichert; und
die zwischenliegende Drehstellung ferner dadurch definiert wird, dass der Kofferraumdeckel die in der Kofferraumöffnung des Kofferraumdeckels positionierte Fracht in Eingriff nimmt und der Kofferraumdeckel die gleichbleibende Vorspannkraft gegen die Fracht ausübt, wobei die Fracht den Kofferraumdeckel daran hindert, die geschlossene Stellung zu erreichen.

Description:
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betriff im Allgemeinen Kofferraumdeckel für Fahrzeuge und insbesondere einen Kofferraumdeckel, der ein elektrisch betätigtes Scharnier aufweist, das eine nach unten gerichtete Kraft auf ein Frachtstück ausübt, das in einer Kofferraumöffnung des Fahrzeugs angeordnet ist.

ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Verschiedene Kraftfahrzeuge beinhalten Kofferräume, die Kofferraumdeckel aufweisen, die drehbar betätigt werden können und betätigt werden, um Zugang zu einem Kofferraum eines Fahrzeugs bereitzustellen. Bestimmte Kofferräume beinhalten begrenzten Frachtraum, sodass größere Frachtgüter, die im Kofferraum angeordnet sind, durch eine Kofferraumöffnung herausragen können, sodass sich der Kofferraumdeckel nicht vollständig schließen kann. In diesen Situationen kann der Kofferraumdeckel nicht einrasten und sowohl die Fracht als auch der Kofferraum müssen gesichert werden, um unerwünschte Bewegungen während des Fahrzeugbetriebs zu verhindern.

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung beinhaltet ein Fahrzeugkofferraumdeckel eine Deckelverkleidung. Ein Scharnier ist an die Deckelverkleidung gekoppelt, um die Deckelverkleidung zwischen einer Vielzahl von Drehstellungen zu drehen. Ein Elektromotor ist an das Scharnier gekoppelt, wobei der Elektromotor eine Drehkraft auf das Scharnier ausübt. Die Drehkraft spannt die Deckelverkleidung in Richtung einer geschlossenen Stellung vor. Wenn Fracht in einer Kofferraumöffnung angeordnet ist, wird die Deckelverkleidung gegen die Fracht vorgespannt, um die Fracht in der Kofferraumöffnung zumindest teilweise zu sichern.

Ausführungsformen dieses Aspekts der Erfindung können ein beliebiges oder eine Kombination der folgenden Merkmale beinhalten:

  • • Der Elektromotor wird betrieben, um eine gleichbleibende Vorspannkraft gegen die Fracht auszuüben.
  • • Bei Verrutschen der Fracht zum Definieren einer verrutschten Fracht, betätigt der Elektromotor die Deckelverkleidung, um die gleichbleibende Vorspannkraft gegen die verrutschte Fracht aufrechtzuerhalten.
  • • Nachdem die gleichbleibende Vorspannkraft hergestellt wurde, erhält ein Bremsmechanismus die Drehstellung der Deckelverkleidung aufrecht, um die gleichbleibende Vorspannkraft auszuüben.
  • • Der Bremsmechanismus beinhaltet einen Bremssattel, der eine Bremskraft gegen einen Abschnitt des Scharniers ausübt.
  • • Wenn die Fracht die verrutschte Fracht derart definiert, dass die verrutschte Fracht frei von der gleichbleibenden Vorspannkraft ist, wird der Bremsmechanismus in eine Freigabestellung betätigt und der Elektromotor wird betrieben, um die gleichbleibende Vorspannkraft wiederherzustellen.
  • • Der Bremsmechanismus beinhaltet einen Fortsatz, der in mindestens eine Vertiefung einer in einem Abschnitt des Scharniers definierten Vielzahl von Vertiefungen eingreift und wobei das Eingreifen des Fortsatzes mit der mindestens einen Vertiefung die gleichbleibende Vorspannkraft gegen die Fracht aufrechterhält.
  • • Der Bremsmechanismus wird betätigt, um eine Bewegung der Deckelverkleidung in Richtung einer vollständig geöffneten Stellung zu verhindern, und wobei, wenn die Fracht die verrutschte Fracht definiert, der Elektromotor selektiv betrieben werden kann, um die gleichbleibende Vorspannkraft wiederherzustellen, während der Bremsmechanismus mit dem Scharnier in Eingriff steht.
  • • Der Bremsmechanismus beinhaltet einen unidirektionalen Sperrklinkenmechanismus und wobei das Eingreifen des Bremsmechanismus eine selektive Betätigung der Deckelverkleidung in Richtung der geschlossenen Stellung zum Beibehalten der gleichbleibenden Vorspannkraft definiert und ferner ein Ausbleiben von Bewegung in Richtung der vollständig geöffneten Stellung definiert, bis der Bremsmechanismus gelöst wird.
  • • Der Elektromotor beinhaltet einen Zahnradmechanismus, der mit einem Abschnitt des Scharniers in Eingriff steht.
  • • Der Elektromotor beinhaltet einen kolbenbetriebenen Aktor.
  • • Das Scharnier beinhaltet einen bogenförmigen Arm, der gleitend in einen Scharnierkanal eingreift, und wobei der Elektromotor und der Bremsmechanismus in der Nähe des Scharnierkanals angeordnet sind, um den bogenförmigen Arm selektiv in Eingriff zu nehmen.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Fahrzeug einen Kofferraumdeckel, der ein Scharnier aufweist. Ein Elektromotor betätigt den Kofferraumdeckel in Richtung einer geschlossenen Stellung, um eine zwischenliegende Drehstellung zu definieren, die von der geschlossenen Stellung entfernt ist. Ein Bremsmechanismus sichert den Kofferraumdeckel selektiv in der zwischenliegenden Drehstellung.

Ausführungsformen dieses Aspekts der Erfindung können ein beliebiges oder eine Kombination der folgenden Merkmale beinhalten:

  • • Die zwischenliegende Drehstellung wird ferner dadurch definiert, dass der Kofferraumdeckel mit einer in einer Öffnung des Kofferraumdeckels positionierten blockierenden Fracht in Eingriff steht und der Kofferraumdeckel eine gleichbleibende Vorspannkraft gegen die blockierende Fracht ausübt, wobei die blockierende Fracht den Kofferraumdeckel daran hindert, die geschlossene Stellung zu erreichen.
  • • Wenn eine Lage der blockierenden Fracht in der Öffnung modifiziert wird, definiert die blockierende Fracht eine verrutschte Fracht, die frei von der gleichbleibenden Vorspannkraft ist, und wobei, wenn die blockierende Fracht die verrutschte Fracht definiert, der Elektromotor betrieben wird, um eine verrutschte zwischenliegende Drehstellung zu definieren, welche die gleichbleibende Vorspannkraft gegen die verrutschte Fracht wiederherstellt.
  • • Das Betreiben des Elektromotors zum Betätigen des Kofferraumdeckels aus der zwischenliegenden Drehstellung in die verrutschte zwischenliegende Drehstellung wird durchgeführt, ohne dass der Bremsmechanismus gelöst wird.
  • • Der Elektromotor und der Bremsmechanismus nehmen selektiv das Scharnier für den Kofferraumdeckel in Eingriff.
  • • Der Bremsmechanismus beinhaltet einen betätigbaren Bremssattel, der das Scharnier selektiv in der zwischenliegenden Drehstellung sichert.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Verfahren zum Sichern verrutschter Fracht in einem Fahrzeugkofferraum das Betreiben eines Elektromotors zum Bewegen eines Kofferraumdeckels bis zum Eingriff mit einem in einer Öffnung für den Kofferraumdeckel platzierten Hindernis. Ein Bremsmechanismus wird aktiviert, um den Kofferraumdeckel in einer zwischenliegenden Drehstellung zu sichern, wobei die zwischenliegende Drehstellung eine gleichbleibende Vorspannkraft definiert, die durch den Kofferraumdeckel gegen das Hindernis ausgeübt wird. Die gleichbleibende Vorspannkraft wird aufrechterhalten, wenn das Hindernis eine verrutschte Lage definiert, wobei der Elektromotor aktiviert wird, um die zwischenliegende Drehstellung auf Grundlage der verrutschten Lage des Hindernisses neu zu definieren. Der Elektromotor und der Bremsmechanismus werden deaktiviert, um die gleichbleibende Vorspannkraft zu entfernen und der Kofferraumdeckel wird in eine vollständig geöffnete Stellung betätigt.

Ausführungsformen dieses Aspekts der Erfindung können ein beliebiges oder eine Kombination der folgenden Merkmale beinhalten:

  • • Der Schritt des Aufrechterhaltens der gleichbleibenden Vorspannkraft wird durchgeführt, während der Bremsmechanismus aktiviert ist, wobei der Bremsmechanismus in einem aktiven Zustand dazu ausgelegt ist, ein Betätigen des Kofferraumdeckels in eine Richtung zur vollständig geöffneten Stellung zu verhindern, und wobei der Bremsmechanismus im aktiven Zustand den Betrieb des Elektromotors zum Neudefinieren der zwischenliegenden Drehstellung derart, dass sie näher bei einer geschlossenen Stellung liegt, ermöglicht.

Diese und andere Aspekte, Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann bei der Lektüre der folgenden Beschreibung, Ansprüche und beigefügten Zeichnungen verständlich und ersichtlich.

Figurenliste

In den Zeichnungen gilt:

  • 1 ist eine perspektivische Rückansicht eines Fahrzeugs, die einen Aspekt des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels, gezeigt in einer geschlossenen Stellung, enthält;
  • 2 ist eine Rückaufrissansicht des Fahrzeugs aus 1, die den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel in einer vollständig geöffneten Stellung zeigt;
  • 3 ist eine perspektivische Rückansicht eines Fahrzeugkofferraums, die einen Aspekt des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels in einer vollständig geöffneten Stellung zeigt;
  • 4 ist eine Querschnittsansicht des Fahrzeugs aus 1 entlang der Linie IV-IV;
  • 5 ist eine Querschnittsansicht des Fahrzeugs aus 2 entlang der Linie V-V;
  • 6 ist eine Querschnittsansicht des Fahrzeugkofferraums aus 4, die den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel in einer ersten zwischenliegenden Stellung und eingreifend mit dem Frachtstück in der Kofferraumöffnung zeigt;
  • 7 ist eine Querschnittsansicht des Fahrzeugkofferraums aus 6, die den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel in einer zweiten zwischenliegenden Stellung zeigt, nachdem die Fracht verrutscht ist und der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel neu angepasst wurde, um die verrutschte Fracht in Eingriff zu nehmen;
  • 8 ist eine schematische Querschnittsansicht eines elektrisch betätigten Kofferraumdeckels, die einen Aspekt eines Elektromotors und eines Bremsmechanismus zum Anpassen der Drehstellung des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels enthält;
  • 9 ist eine vordere Aufrissansicht eines Aspekts des Bremsmechanismus für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel;
  • 10 ist eine teilweise Seitenaufrissansicht eines Aspekts des Scharniers für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel, die eine Vielzahl von Vertiefungen zum Eingreifen mit und Lösen des Bremsmechanismus zeigt;
  • 11 ist eine vordere Aufrissansicht des Bremsmechanismus aus 10 und zeigt den Betrieb des Bremsmechanismus in Verbindung mit der Vielzahl von Vertiefungen;
  • 12 ist eine schematische Darstellung, die den Betrieb eines Aspekts des Bremsmechanismus für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel veranschaulicht;
  • 13 ist eine schematische Darstellung, die den Betrieb eines Aspekts des Bremsmechanismus für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel veranschaulicht;
  • 14 ist eine schematische Darstellung des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels, die einen Elektromotor und einen sich drehenden Aktor enthält;
  • 15 ist eine schematische Darstellung, die einen Aspekt des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels veranschaulicht, der einen hydraulischen Kolben zum Bewegen des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels zwischen der Vielzahl von Drehstellungen enthält;
  • 16 ist eine schematische Darstellung eines Bremsmechanismus für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel, die eine Schlitzschiene veranschaulicht, die eine Vielzahl von Vertiefungen aufweist, und einen Aktorstift enthält, der die Vertiefungen in Eingriff nimmt und die Stellung des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels festsetzt;
  • 17 ist eine schematische Darstellung, die einen Aspekt des Bremsmechanismus veranschaulicht, der einen Bremssattel enthält, der einen Abschnitt des Scharniers für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel in Eingriff nimmt, um die Stellung des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels in einer der Vielzahl von Drehstellungen festsetzt; und
  • 18 ist ein schematisches Ablaufdiagramm, das ein Verfahren zum Sichern der verrutschten Fracht im Fahrzeugkofferraum veranschaulicht.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Für die Zwecke der vorliegenden Beschreibung beziehen sich die Ausdrücke „oberes“, „unteres“, „rechtes“, „linkes“, „hinteres“; „vorderes“, „vertikales“, „horizontales“ und Ableitungen davon auf die Erfindung in ihrer Ausrichtung in 1. Dabei versteht es sich jedoch, dass die Erfindung verschiedene alternative Ausrichtungen annehmen kann, es sei denn, es ist ausdrücklich das Gegenteil vorgegeben. Zudem versteht es sich, dass die in den beigefügten Zeichnungen veranschaulichten und in der nachstehenden Beschreibung beschriebenen konkreten Vorrichtungen und Prozesse lediglich beispielhafte Ausführungsformen der in den beigefügten Patentansprüchen definierten erfindungsgemäßen Konzepte sind. Daher sind konkrete Abmessungen und andere physische Eigenschaften bezüglich der hier offenbarten Ausführungsformen nicht als einschränkend zu betrachten, es sei denn, die Patentansprüche legen ausdrücklich etwas anderes fest.

Wie in den 1-9 gezeigt, bezeichnet das Bezugszeichen 10 im Allgemeinen einen elektrisch betätigten Kofferraumdeckel für ein Fahrzeug 12, der zwischen einer Vielzahl von Drehstellungen 14, einschließlich einer vollständig geöffneten Stellung 16, einer geschlossenen Stellung 18 und einer Vielzahl von zwischenliegenden Drehstellungen 20 betätigt werden kann. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen der Vorrichtung kann der Kofferraumdeckel 10 eine Deckelverkleidung 22 und ein Scharnier 24, das an die Deckelverkleidung 22 gekoppelt ist, um die Deckelverkleidung 22 zwischen der Vielzahl von Drehstellungen 14 zu drehen, beinhalten. Ein Elektromotor 26 ist an das Scharnier 24 gekoppelt. Der Elektromotor 26 übt eine Drehkraft 28 auf das Scharnier 24 aus. Auf diese Weise spannt die durch den Elektromotor 26 ausgeübte Drehkraft 28 die Deckelverkleidung 22 in Richtung der geschlossenen Stellung 18 vor. Wenn ein Hindernis, wie etwa eine Fracht 30, Gepäck, Ausrüstung und andere derartige blockierende Fracht 30, im Kofferraum 32 platziert wird und in einer Kofferraumöffnung 34 angeordnet ist, ist die Deckelverkleidung 22 gegen die blockierende Fracht 30 vorgespannt, um die blockierende Fracht 30 in der Kofferraumöffnung 34 zumindest teilweise zu sichern. Dementsprechend wird der Elektromotor 26 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 betrieben, um eine gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen die in der Kofferraumöffnung 34 angeordnete blockierende Fracht 30 auszuüben.

Erneut unter Bezugnahme auf die FIG. 1-9 können während eines Betriebs des Fahrzeugs 12, bei dem die blockierende Fracht 30 in einer Kofferraumöffnung 34 angeordnet ist, bestimmte Elemente der blockierenden Fracht 30 infolge von Erschütterungen, Stößen und anderen vertikalen und lateralen Bewegungen des Fahrzeugs 12 verrutschen. Diese Bewegungen können dazu führen, dass die blockierende Fracht 30, wie etwa Bauholz, Kisten oder andere ähnliche Fracht 30, im Kofferraum 32 und in der Kofferraumöffnung 34 verrutscht, um eine verrutschte Fracht 50 zu definieren. Wenn die Fracht 30 verrutscht, um die verrutschte Fracht 50 zu definieren, befindet sich die verrutschte Fracht 50 typischerweise in einer niedrigeren Lage im Kofferraum 32. Dementsprechend kann sich die verrutschte Fracht 50 von einem Abschnitt der Deckelverkleidung 22 lösen, wenn die Fracht 30 die verrutschte Fracht 50 definiert. Als Reaktion auf diese neudefinierte Lage der verrutschten Fracht 50 betätigt der Elektromotor 26 die Deckelverkleidung 22, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 der Deckelverkleidung 22 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 gegen die verrutschte Fracht 50 aufrechtzuerhalten.

Obwohl hier der Ausdruck „gleichbleibende Vorspannkraft 36“ verwendet wird, kann die gleichbleibende Vorspannkraft 36 auch eine im Wesentlichen gleichbleibende Vorspannkraft sein, da die Bewegung des Fahrzeugs 12 und der Fracht 30 den genauen gegen die Fracht 30 ausgeübten Druck variieren kann.

Es ist zudem vorgesehen, dass bestimmte Frachtstücke 30 in einer Richtung nach oben verrutschen können, sodass die Stellung der Deckelverkleidung 22 dazu führen kann, dass eine höhere Vorspannkraft auf die verrutschte Fracht 50 ausgeübt wird. Unter einer derartigen Bedingung kann der Elektromotor 26 in eine im Allgemeinen aufwärtige Richtung betrieben werden, um die auf die Fracht 30 ausgeübte Vorspannkraft zu verringern, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 zu definieren, die auf die Fracht 30 ausgeübt wird, um das Sichern der Fracht 30 in der Kofferraumöffnung 34 zwischen der Kofferraumöffnung 34 und der Unterkante 52 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 zu unterstützen.

Erneut unter Bezugnahme auf die 2-9 kann der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel 10 zudem einen Bremsmechanismus 60 beinhalten, der den Elektromotor 26 dabei unterstützt, die Deckelverkleidung 22 in einer bestimmten zwischenliegenden Drehstellung 20 der Vielzahl von Drehstellungen 14 zu halten. Dementsprechend kann, sobald die gleichbleibende Vorspannkraft 36 durch Betreiben des Elektromotors 26 hergestellt ist, der Bremsmechanismus 60 in Eingriff gebracht werden, um die Deckelverkleidung 22 selektiv und vorübergehend zu sichern und die zwischenliegende Drehstellung 20 der Deckelverkleidung 22 aufrechtzuerhalten, welche die gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen die Fracht 30 oder die verrutschte Fracht 50 ausübt. Durch die Verwendung des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 wirken der Elektromotor 26 und der Bremsmechanismus 60 zusammen, um die zwischenliegende Drehstellung 20 der Deckelverkleidung 22 festzusetzen und selektiv zu sichern, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 nach unten und auf die in der Kofferraumöffnung 34 angeordnete Fracht 30 aufrechtzuerhalten. Der Elektromotor 26 kann die Drehstellung der Deckelverkleidung 22 anpassen und zudem die gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen die Fracht 30 oder ein anderes Hindernis ausüben. Sobald die gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen die Fracht 30 hergestellt ist, wird der Bremsmechanismus 60 in Eingriff gebracht, um die Stellung der Deckelverkleidung 22 aufrechtzuerhalten und zudem das Ausüben der gleichbleibenden Vorspannkraft 36 gegen die Fracht 30 aufrechtzuerhalten. Sobald der Bremsmechanismus 60 in Eingriff steht, kann der Elektromotor 26 deaktiviert werden oder kann zumindest so angepasst werden, dass er eine geringere Kraft 38 nach unten gegen die Deckelverkleidung 22 ausübt, sodass der Elektromotor 26 während des Betätigens des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 nicht überbeansprucht wird.

Erneut unter Bezugnahme auf die 2-9 kann der Elektromotor 26 für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 einen Zahnradmechanismus 70 beinhalten, der in die Zahnradvertiefungen 72 eingreift, die in einem Abschnitt des Scharniers 24 für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 definiert sind. Bei einer derartigen Ausführungsform kann das Scharnier 24 für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 eine bogenförmige Scharnierstange 74 beinhalten, welche die Form eines bogenförmigen Arms des Scharniers 24 aufweist und sich gleitend in einem nahe einem Rahmen 78 des Fahrzeugs 12 definierten Scharnierkanal 76 dreht. Bei einer derartigen Ausführungsform gleitet die bogenförmige Scharnierstange 74 derart im Scharnierkanal 76, dass sich die Deckelverkleidung 22 um einen distal positionierten Drehpunkt 80 dreht. Wenn eine blockierende Fracht 30 in der Kofferraumöffnung 34 angeordnet ist, kann der Elektromotor 26 aktiviert werden, um den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 in eine im Allgemeinen nach unten gerichtete Stellung zu betätigen, um die blockierende Fracht 30 in Eingriff zu nehmen und die gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen die blockierende Fracht 30 auszuüben. Der Zahnradmotor 26 beinhaltet ein Antriebsrad 90 mit Zähnen 88, die in die Zahnradvertiefungen 72 der bogenförmigen Scharnierstange 74 eingreifen, um die bogenförmige Scharnierstange 74 gleitend allgemein in eine Richtung 92 nach innen in den Scharnierkanal 76 zu drehen. Das Betreiben des Antriebsrad 90 und der bogenförmigen Scharnierstange 74 in die Richtung 92 nach innen übt eine nach unten gerichtete Kraft 38 gegen die Deckelverkleidung 22 aus, um die Deckelverkleidung 22 in Richtung der geschlossenen Stellung 18 zu bewegen. Wenn die Deckelverkleidung 22 die in der Kofferraumöffnung 34 angeordnete blockierende Fracht 30 in Eingriff nimmt, bestimmen verschiedene nahe dem Elektromotor 26 angeordnete Sensoren 94 das Ausmaß der nach unten gerichteten Kraft 38, die gegen die Fracht 30 in der Kofferraumöffnung 34 ausgeübt wird. Derartige Sensoren 94 können unter anderem Drehmomentsensoren, Spannungssensoren, Drucksensoren in der Deckelverkleidung 22, Kombinationen davon und andere ähnliche Sensoren 94 beinhalten, die verwendet werden können, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen das Hindernis auszuüben.

Zur Unterstützung beim Herstellen und Aufrechterhalten der gleichbleibenden Vorspannkraft 36 kann die Deckelverkleidung 22 ein Stoßfängerelement 100 beinhalten, das an einer Unterkante 52 der Deckelverkleidung 22 positioniert ist. Bei einer derartigen Ausführungsform dient das Stoßfängerelement 100 dazu, die Fracht 30 in Eingriff zu nehmen und verhindert zudem Schäden an der Deckelverkleidung 22 während des Betätigens des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10. Bei verschiedenen Ausführungsformen kann das Stoßfängerelement 100 der Deckelverkleidung 22 zudem einen oder mehrere Sensoren beinhalten, die das Ausmaß der nach unten gerichteten Kraft 38 messen, die durch die Deckelverkleidung 22 gegen die Fracht 30 ausgeübt wird. Die Sensoren 94, wie etwa Drucksensoren, können bestimmen, ob die gleichbleibende Vorspannkraft 36 erzielt wurde.

Erneut unter Bezugnahme auf die 4-9 kann der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel 10 zudem den Bremsmechanismus 60 beinhalten, wobei der Bremsmechanismus 60 einen Bremssattel 110 beinhalten kann, der gegenüberliegende erste und zweite Bremsbeläge 112, 114 aufweist, die gegenüberliegende Bremsflächen 116 der Scharnierstange 74 in Eingriff nehmen. Wenn der Bremsmechanismus 60 in Eingriff steht, bewegen sich der erste und der zweite Bremsbelag 112, 114 des Bremssattels 110 aufeinander zu, um die Scharnierstange 74 in Eingriff zu nehmen, und üben eine Bremskraft 118 auf die Scharnierstange 74 aus, um zu verhindern, dass die Scharnierstange 74 aus einer gesicherten Stellung 120 bewegt wird. Der Bremsmechanismus 60 kann gelöst werden, wenn der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel 10 gelöst wird, um die Fracht 30 zu entfernen, oder wenn die Fracht 30 eine verrutschte Fracht 50 definiert. Wenn die Fracht 30 eine verrutschte Fracht 50 definiert, kann die gleichbleibende Vorspannkraft 36 nicht länger auf die Fracht 30 ausgeübt werden und der Elektromotor 26 kann erneut aktiviert werden, um die zwischenliegende Drehstellung 20 der Deckelverkleidung 22 anzupassen, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 wiederherzustellen. Sobald die gleichbleibende Vorspannkraft 36 wiederhergestellt ist, kann der Bremsmechanismus 60 wieder in Eingriff gebracht werden, um eine neue gesicherte Stellung 122 der Deckelverkleidung 22 in die verrutschte zwischenliegende Drehstellung 190 zu definieren.

Gemäß verschiedenen Aspekten der Vorrichtung, wie in den 12 und 13 beispielhaft veranschaulicht, kann der Bremsmechanismus 60 einen betätigbaren Satz von Bremssätteln 110 beinhalten, der die Bremskraft 118 ausübt und zudem eine im Allgemeinen nach unten gerichtete Vorspannkraft 130 gegen die Scharnierstange 74 ausübt. Bei einer derartigen Ausführungsform wird, wenn der Bremsmechanismus 60 in Eingriff gebracht wird, die Bremskraft 118 derart auf die gesicherte Stellung 120 ausgeübt, dass die Scharnierstange 74 relativ zum Bremsmechanismus 60 gesichert ist. Der Bremsmechanismus 60 kann dann die nach unten gerichtete Vorspannkraft 130 ausüben, um die Deckelverkleidung 22 in die zum Ausüben der gleichbleibenden Vorspannkraft 36 geeignete Stellung zu bewegen. Bei einer derartigen Ausführungsform ist der Elektromotor 26 dazu ausgelegt, die Scharnierstange 74 um eine bestimmte Strecke zu betätigen, um eine Bereitschaftsstellung 132 zu definieren, sodass die Deckelverkleidung 22 die Fracht 30 in Eingriff nimmt, aber nicht ausreichend Kraft ausübt, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 zu definieren. Sobald der Elektromotor 26 die Deckelverkleidung 22 in ihrer Bereitschaftsstellung 132 platziert, die von der erwünschten zwischenliegenden Drehstellung 20 entfernt ist, wird der Bremsmechanismus 60 in Eingriff gebracht und übt zunächst die Bremskraft 118 aus, um die gesicherte Stellung 120 zu definieren, und dann die nach unten gerichtete Vorspannkraft 130, um die Deckelverkleidung 22 aus der Bereitschaftsstellung 132 und in die zwischenliegende Drehstellung 20 zu bewegen, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 zu definieren. Bei dieser Ausführungsform kann der Bremsmechanismus 60 einen Nebenmotor 26, der einen Nocken beinhaltet, und/oder einen linearen Aktor 136, der die Deckelverkleidung 22 in die zwischenliegende Drehstellung 20 bewegen und in dieser sichern und die Deckelverkleidung 22 über längere Zeit hinweg in dieser Stellung halten kann, beinhalten. Bei verschiedenen Aspekten der Vorrichtung nutzt, wenn die Bremssättel 110 die Scharnierstange 74 in Eingriff nehmen, der nach innen gerichtete Druck des ersten und des zweiten Bremsbelags 112, 114 beim Ausüben der Bremskraft 118 die drehbaren Kissen 134, wie etwa ein Rad oder Nocken, um gleichzeitig eine nach unten gerichtete Vorspannkraft 130 auszuüben, sodass, wenn sich die Bremssättel 110 nach innen bewegen, die drehbaren Kissen 134 den Weg der Bremssättel 110 so steuern, dass sie sich nach innen und gleichzeitig nach unten bewegen, um sowohl die Bremskraft 118 als auch die nach unten gerichtete Vorspannkraft 130 auszuüben. Die Bremssättel 110 können durch einen Nocken, einen Hydraulikmechanismus, einen Schneckenantrieb, einen Scherenantrieb, einen Servomotor, einen Kolbenmechanismus, Kombinationen davon und andere ähnliche Betriebsmechanismen betätigt werden, die eine hohe Drehmomentkraft ausüben und zudem eine bestimmte Kraft über längere Zeit hinweg aufrechterhalten können.

Gemäß verschiedenen Aspekten der Vorrichtung kann der Bremsmechanismus 60 einen zusätzlichen Elektromotor 26 zum Betätigen einer mechanischen Verriegelung 142 beinhalten, welche die Scharnierstange 74 und/oder andere Abschnitte des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 physikalisch in Eingriff nimmt. Auf diese Weise kann der Elektromotor 26 und gegebenenfalls die Elektromotoren daran mitwirken, die gleichbleibende Vorspannkraft 36 auszuüben. Sobald diese Stellung erreicht ist, kann die mechanische Verriegelung 142 des Bremsmechanismus 60 die Scharnierstange 74 derart in Eingriff nehmen, dass keine Elektromotoren 26 verwendet werden, um die Stellung der Scharnierstange 74 und der Deckelverkleidung 22 bei der zwischenliegenden Drehstellung 20 zum Bereitstellen der gleichbleibenden Vorspannkraft 36 zu halten.

Erneut unter Bezugnahme auf die 1-11 kann bei Betrieb des Fahrzeugs 12, wenn die blockierende Fracht 30 in der Kofferraumöffnung 34 angeordnet ist, die Fracht 30 die verrutschte Fracht 50 derart definieren, dass sich die verrutschte Fracht 50 von der Unterkante 52 der Deckelverkleidung 22 weg bewegt und frei von der gleichbleibenden Vorspannkraft 36 ist. In einer derartigen Situation kann der Bremsmechanismus 60 in eine Freigabestellung 140 betätigt werden und der Elektromotor 26 wird betrieben, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 wiederherzustellen. Auf diese Weise wird der Elektromotor 26 reaktiviert, wenn der Bremsmechanismus 60 die Freigabestellung 140 definiert, um die Deckelverkleidung 22 in eine geeignete Stellung in Eingriff mit der Fracht 30 zu bewegen und die gleichbleibende Vorspannkraft 36 wiederherzustellen.

Erneut unter Bezugnahme auf die 4-11 kann der Bremsmechanismus 60 eine mechanische Verriegelung 142 in Form eines Fortsatzes 150 beinhalten, der in mindestens eine Vertiefung 152 einer in einem Abschnitt der Scharnierstange 74 definierten Vielzahl von Vertiefungen 152 eingreift. Auf diese Weise erhält der Eingriff des Fortsatzes 150 mit der mindestens einen Vertiefung 152 die zwischenliegende Drehstellung 20 der Deckelverkleidung 22 und zudem die gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen die Fracht 30 aufrecht.

Gemäß verschiedenen Aspekten der Vorrichtung ist der Bremsmechanismus 60 dazu ausgelegt, eine Bewegung der Deckelverkleidung 22 in Richtung der vollständig geöffneten Stellung 16 zu verhindern. Bei bestimmten Ausführungsformen kann der Bremsmechanismus 60 ein unidirektionaler Bremsmechanismus sein, der eine nach unten gerichtete Bewegung 160 der Deckelverkleidung 22 ermöglicht, aber gleichzeitig eine nach oben gerichtete Bewegung 162 der Deckelverkleidung 22 in Richtung der vollständig geöffneten Stellung 16 verhindert. Bei einer derartigen Ausführungsform kann, wenn die Fracht 30 die verrutschte Fracht 50 definiert, die verrutschte Fracht 50 eine geringere Höhe aufweisen als die ursprüngliche Lage der Fracht. Wenn die verrutschte Fracht 50 niedriger ist, kann die gleichbleibende Vorspannkraft 36 nicht länger vorhanden sein. Durch die Verwendung des unidirektionalen Bremsmechanismus 170, kann der Elektromotor 26 reaktiviert werden und die Deckelverkleidung 22 in Richtung der geschlossenen Stellung 18 bewegen und die gleichbleibende Vorspannkraft 36 wiederherstellen, während der Bremsmechanismus 60 weiterhin mit der Scharnierstange 74 in Eingriff steht. Bei einer derartigen Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Bremssattel 110 für den Bremsmechanismus 60 eine im Wesentlichen bogenförmige Form aufweisen kann, wie etwa in Form eines Nockens oder Rads, wie in 13 beispielhaft veranschaulicht. Bei dieser Ausführungsform kann der Nocken oder das Rad in der Lage sein, sich in nur eine Richtung zu drehen, um eine nach unten gerichtete Bewegung 160 der Scharnierstange 74 und dadurch eine nach unten gerichtete Bewegung 160 der Deckelverkleidung 22 in Richtung der geschlossenen Stellung 18 zu ermöglichen, um die Fracht 30 wieder in Eingriff zu nehmen und die gleichbleibende Vorspannkraft 36 wiederherzustellen. Ein derartiger unidirektionaler Bremsmechanismus 170 kann die Form eines unidirektionalen Sperrklinkenmechanismus annehmen, sodass der Bremsmechanismus 60 eine selektive Betätigung der Deckelverkleidung 22 in Richtung einer geschlossenen Stellung 18 definiert. Diese selektive Betätigung der Deckelverkleidung 22 kann die Form einer alleinigen nach unten gerichteten Bewegung 160 annehmen. Der unidirektionale Bremsmechanismus 170 des Bremsmechanismus 60 verhindert selektiv eine nach oben gerichtete Bewegung 162 der Deckelverkleidung 22 und ermöglicht zudem den Betrieb des Elektromotors 26 zum Bewegen der Deckelverkleidung 22, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 wiederherzustellen. Auf diese Weise definiert der unidirektionale Bremsmechanismus 170 ferner ein Ausbleiben von Bewegung in Richtung der vollständig geöffneten Stellung 16, bis der Bremsmechanismus 60 in die Freigabestellung 140 gelöst wird.

Nun unter Bezugnahme auf die 4-15 kann der Elektromotor 26 einen Zahnradmechanismus 70 beinhalten, der mit einem Abschnitt des Scharniers 24 in Eingriff steht. Bei verschiedenen Aspekten der Vorrichtung kann der Elektromotor 26 einen kolbenbetriebenen Aktor 180 beinhalten. Bei bestimmten Aspekten der Vorrichtung kann eine Kombination von Betriebsmechanismen verwendet werden, um die Scharnierstange 74 zu betätigen, um die Vielzahl von Drehstellungen 14 der Deckelverkleidung 22 zu definieren.

Es ist vorgesehen, dass das Scharnier 24 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 einen Scharnierarm beinhalten kann, der durch den Elektromotor 26 und den Bremsmechanismus 60 betätigt wird. Gemäß verschiedenen Aspekten der Vorrichtung kann das Scharnier 24 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 zudem anderen Typen von Scharnieren 24 und Scharniermechanismen beinhalten, die in herkömmlichen Kofferraumdeckeln zu finden sind.

Erneut unter Bezugnahme auf die 1-17 kann das Fahrzeug 12 den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 beinhalten, der das Scharnier 24 aufweist. Der Elektromotor 26 dient zum Betätigen des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 in Richtung einer geschlossenen Stellung 18, um die zwischenliegende Drehstellung 20 zu definieren, die von der geschlossenen Stellung 18 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 entfernt ist. Es ist ein Bremsmechanismus 60 enthalten, der den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 selektiv in der zwischenliegenden Drehstellung 20 sichert. Wie vorstehend erörtert ist die zwischenliegende Drehstellung 20 eine erwünschte Stellung, welche die Fracht 30 in Eingriff nimmt und die gleichbleibende Vorspannkraft 36 definiert, die gegen die blockierende Fracht 30 ausgeübt wird, um das Sichern der Fracht 30 in der Kofferraumöffnung 34 zu unterstützen. Dementsprechend wird die zwischenliegende Drehstellung 20 ferner dadurch definiert, dass der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel 10 eine in der Kofferraumöffnung 34 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 positionierte blockierende Fracht 30 in Eingriff nimmt und der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel 10 die gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen das Hindernis ausübt. Auf diese Weise verhindert die blockierende Fracht 30, dass der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel 10 die geschlossene Stellung 18 erreicht. Der Elektromotor 26 und der Bremsmechanismus 60 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 wirken zusammen, um eine im Allgemeinen nach oben gerichtete Bewegung 162 der Fracht 30 in der Kofferraumöffnung 34 zu verhindern.

Wie in den 4-11 beispielhaft veranschaulicht, definiert die Fracht 30, wenn die Lage der blockierenden Fracht 30 in der Öffnung modifiziert wird, eine verrutschte Fracht 50, die frei von einer gleichbleibenden Vorspannkraft 36 ist. Wenn die Fracht 30 die verrutschte Fracht 50 oder das verrutschte Hindernis definiert, wird der Elektromotor 26 betrieben oder reaktiviert, um eine verrutschte zwischenliegende Drehstellung 190 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 zu definieren, welche die gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen die verrutschte Fracht 50 wiederherstellt. Diese Bewegung des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 aus der zwischenliegenden Drehstellung 20 in die verrutschte zwischenliegende Drehstellung 190 kann durchgeführt werden, ohne dass der Bremsmechanismus 60 in die Freigabestellung 140 betätigt wird. Eine derartige Ausführungsform kann möglich sein, wenn der Bremsmechanismus 60 einen unidirektionalen Bremsmechanismus 170 beinhaltet, wie etwa den unidirektionalen Sperrklinkenmechanismus, wie hier offenbart.

Nun unter Bezugnahme auf die 16 und 17 kann der Bremsmechanismus 60 einen Mechanismus beinhalten, der das Scharnier 24 für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 selektiv in Eingriff nimmt. Bei verschiedenen Aspekten der Vorrichtung kann der Bremsmechanismus 60 einen betätigbaren Bremssattel 110 beinhalten, der das Scharnier 24 selektiv in der zwischenliegenden Drehstellung 20 sichert. Wie vorstehend erörtert, kann der Bremsmechanismus 60 in Verbindung mit dem Elektromotor 26 verwendet werden, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 auszuüben, indem sie zumindest eine Teildrehung des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 bewirken, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 zu erzielen. Der Bremsmechanismus 60 kann Bremssättel 110 beinhalten und kann zudem eine Schlitzschiene 200 beinhalten, die einen Betätigungsstift verwendet, der die Schlitzschiene in Eingriff nimmt, um die Stellung des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 zu sichern.

Nun unter Bezugnahme auf die 1-18 wird, nachdem verschiedene Aspekte des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 beschrieben wurden, ein Verfahren 400 zum Sichern einer verrutschen Fracht 50 in einem Fahrzeugkofferraum 32 offenbart. Gemäß dem Verfahren 400 kann Fracht 30 in einem Kofferraum 32 platziert werden und eine Kofferraumöffnung 34 zumindest teilweise in Anspruch nehmen. Sobald sie darin positioniert wurde, kann ein Elektromotor 26 betrieben werden, um den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 bis zum Eingriff mit der in der Kofferraumöffnung 34 für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 platzierten blockierenden Fracht 30 zu bewegen (Schritt 402). Sobald der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel 10 mit der Fracht 30 in Eingriff steht, kann ein Bremsmechanismus 60 aktiviert werden, um den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 in einer zwischenliegenden Drehstellung 20 zu sichern (Schritt 404). Wie vorstehend erörtert, definiert die zwischenliegende Drehstellung 20 eine gleichbleibende Vorspannkraft 36, die durch den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 gegen die Fracht 30 ausgeübt wird. Die gleichbleibende Vorspannkraft 36 kann durch Betreiben des Elektromotors 26 alleine erzielt werden oder sie kann durch gleichzeitiges Betreiben des Elektromotors 26 und Aktivieren des Bremsmechanismus 60 erzielt werden. Alternativ kann die gleichbleibende Vorspannkraft 36 erzielt werden, indem der Elektromotor 26 den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 in eine bestimmte Stellung bewegt und anschließend kann der Bremsmechanismus 60 aktiviert werden, um den Bremsmechanismus 60 gegen die Scharnierstange 74 zu sichern und zudem die Deckelverkleidung 22 in drehender Weise in die zwischenliegende Drehstellung 20 zu betätigen. Die gleichbleibende Vorspannkraft 36 wird dann aufrechterhalten, wenn die Fracht 30 eine Lage der verrutschten Fracht 50 definiert (Schritt 406).

Erneut unter Bezugnahme auf die FIG. 1-18 können, wenn die blockierende Fracht 30 die Lage der verrutschten Fracht 50 definiert, der Elektromotor 26 und/oder der Bremsmechanismus 60 aktiviert werden, um die zwischenliegende Drehstellung 20 auf Grundlage der Lage der verrutschten Fracht 50 neu zu definieren. Die neue Lage der verrutschten Fracht 50 kann eine niedrigere Lage als die ursprüngliche Lage der Fracht 30 sein. Dementsprechend kann die gleichbleibende Vorspannkraft 36 vorübergehend entfernt werden und der Elektromotor 26 und/oder der Bremsmechanismus 60 werden aktiviert und betrieben, um die Deckelverkleidung 22 erneut bis zum Eingriff mit der verrutschten Fracht 50 zu bewegen, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 gegen die verrutsche Fracht 50 neu zu definieren. Wenn die gleichbleibende Vorspannkraft 36 nicht länger benötigt wird und die Fracht 30 oder die verrutschte Fracht 50 entfernt werden soll, können der Elektromotor 26 und der Bremsmechanismus 60 deaktiviert werden, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 zu entfernen (Schritt 408). Nach der Deaktivierung des Bremsmechanismus kann der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel 10 in die vollständig geöffnete Stellung 16 betätigt werden und die Fracht 30 kann entfernt werden (Schritt 410).

Es ist vorgesehen, dass der Elektromotor 26 und der Bremsmechanismus 60 nur dann aktiviert werden, wenn die gleichbleibende Vorspannkraft 36 benötigt wird. Wenn keine blockierende Fracht 30 in der Kofferraumöffnung 34 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 vorhanden ist, können der Elektromotor 26 und der Bremsmechanismus 60 untätig bleiben und es kann ein separater Betriebsmechanismus verwendet werden, um als Deckelschließvorrichtung für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 oder als Deckelbetätigungsmechanismus für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 zu dienen. Es ist zudem vorgesehen, dass der Elektromotor 26 für den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 auch als der Elektromotor 26 zum Betätigen des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 dienen kann, unabhängig davon, ob ein Hindernis in der Öffnung vorhanden ist oder nicht.

Es ist vorgesehen, dass der Schritt 406 des Aufrechtherhaltens der gleichbleibenden Vorspannkraft 36 durchgeführt werden kann, während der Bremsmechanismus 60 aktiviert ist. Wenn sich der Bremsmechanismus 60 in einem aktivierten Zustand 210 befindet und mit der Scharnierstange 74 in Eingriff steht, kann der Bremsmechanismus 60 dazu ausgelegt sein, das Betätigen des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 in die Richtung der vollständig geöffneten Stellung 16 zu verhindern. Bei einer derartigen Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Bremsmechanismus 60 im aktiven Zustand 210 gleichzeitig den Betrieb des Elektromotors 26 zum Bewegen der Deckelverkleidung 22 in Richtung der geschlossenen Stellung 18 ermöglicht, um die zwischenliegende Drehstellung 20 derart neu zu definieren, dass sie näher an der geschlossenen Stellung 18 liegt, um die Fracht 30 wieder in Eingriff zu nehmen und die gleichbleibende Vorspannkraft 36 wiederherzustellen.

Gemäß verschiedenen Aspekten der Vorrichtung ist vorgesehen, dass der elektrisch betätigte Kofferraumdeckel 10 einen Elektromotor 26 beinhalten kann, der nahe des Scharniers 24 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 angeordnet ist. Der Elektromotor 26 kann zudem nahe einer Unterkante 52 des elektrisch betätigten Kofferraumdeckels 10 angeordnet sein, sodass der Elektromotor 26 einen riemenartigen Mechanismus 54 (in 3 in gestrichelter Linie gezeigt) betreiben kann, der mit der Kofferraumöffnung 34 in Eingriff steht. Bei einer derartigen Ausführungsform kann der Elektromotor 26 den riemenartigen Mechanismus 54 betreiben, um den elektrisch betätigten Kofferraumdeckel 10 in einer im Allgemeinen nach unten gerichteten Bewegung 160 zu bewegen, um die gleichbleibende Vorspannkraft 36 auszuüben.

Gemäß verschiedenen Aspekten der Vorrichtung können der Elektromotor 26 und der Bremsmechanismus 60 mit verschiedenen Türen eines Fahrzeugs 12 verwendet werden. Derartige Türen können unter anderem Kofferraumdeckel, Heckklappen, Frachtraumtüren und andere ähnliche Türen zum Zugreifen auf die Fracht für verschiedene Fahrzeuge 12 beinhalten.

Es versteht sich, dass Variationen und Modifikationen an der vorstehenden Struktur vorgenommen werden können, ohne von den Konzepten der vorliegenden Erfindung abzuweichen, und es versteht sich ferner, dass derartige Konzepte von den folgenden Patentansprüchen abgedeckt sein sollen, sofern diese Patentansprüche durch ihren Wortlaut nicht ausdrücklich etwas anderes festlegen.