Title:
Führungsschiene für ein Rolltor sowie Rolltor
Kind Code:
U1


Abstract:

Führungsschiene (1) für ein Rolltor, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (1) zur Aufnahme eines Senders (4) bzw. eines Empfängers (4) einer Lichtschranke ausgebildet ist, wobei Mittel (7) zum Herausführen des Kabels (5) des Senders (4) bzw. des Empfängers (4) aus der Führungsschiene (1) vorgesehen sind. embedded image




Application Number:
DE202018102078U
Publication Date:
05/02/2018
Filing Date:
04/17/2018
Assignee:
LAKAL GmbH, 66740 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102010049978A1N/A2012-04-19
DE102005061555A1N/A2007-03-01



Attorney, Agent or Firm:
Patentanwaltskanzlei Vièl und Wieske PartGmbB, 66119, Saarbrücken, DE
Claims:
Führungsschiene (1) für ein Rolltor, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (1) zur Aufnahme eines Senders (4) bzw. eines Empfängers (4) einer Lichtschranke ausgebildet ist, wobei Mittel (7) zum Herausführen des Kabels (5) des Senders (4) bzw. des Empfängers (4) aus der Führungsschiene (1) vorgesehen sind.

Führungsschiene (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (1) eine Kammer (3) aufweist, in deren Wandung zum offenen Bereich (2) der Führungsschiene (1) hin eine Öffnung für die Aufnahme des Senders (4) bzw. des Empfängers (4) der Lichtschranke vorgesehen ist.

Führungsschiene (1) gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückwand (8) der Führungsschiene (1) eine Öffnung (7) zum Herausführen des Kabels (5) des Senders (4) bzw. des Empfängers (4) aus der Führungsschiene (1) vorgesehen ist.

Führungsschiene (1) gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seitenwand (6) der Führungsschiene (1) eine Öffnung (7) zum Herausführen des Kabels (5) des Senders (4) bzw. des Empfängers (4) aus der Führungsschiene (1) vorgesehen ist.

Führungsschiene (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (4) bzw. der Empfänger (4) ca. 30 cm, vorzugsweise ca. 15 cm oberhalb der Unterkante der Führungsschiene (1) angeordnet ist.

Rolltor zum Verschließen einer Gebäudeöffnung mit einem Panzer, der auf eine Welle auf- bzw. von einer Welle abwickelbar ist, wobei seitlich der Gebäudeöffnung Führungsschienen (1) zum Führen des Panzers vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 ausgebildet sind

Description:

Die Erfindung betrifft eine Führungsschiene für ein Rolltor. Sie betrifft auch ein Rolltor zum Verschließen einer Gebäudeöffnung mit einem Panzer, der auf eine Welle auf- bzw. von einer Welle abwickelbar ist, wobei seitlich der Gebäudeöffnung Führungsschienen zum Führen des Panzers vorgesehen sind.

Rolltore sind bewegliche Raumabschlüsse, vorzugsweise für Verkehr mit Fahrzeugen und für den Transport von Lasten mit oder ohne Personenbegleitung. Sie werden insbesondere in Garagen sowie in Einfahrten in Firmengebäude eingebaut. Wie bei einem Rolladen wird bei einem Rolltor ein Panzer auf eine Welle auf- bzw. von der Welle abgewickelt, wobei seitlich der Gebäudeöffnung Führungsschienen angeordnet sind, in denen der Panzer geführt wird.

Aus der DE 10 2010 049 978 A1 ist ein Verfahren betreffend sicherheitsrelevanter Funktionen an einem Rolltor bekannt, insbesondere ein Verfahren zur Überwachung einer motorisch angetriebenen Schließbewegung eines Torbehanges eines Rolltores zwischen einer ersten Endstellung „Tor offen“ und einer zweiten Endstellung „Tor geschlossen“, bei dem das Erreichen der jeweiligen Endstellung sensorisch erfaßt, sodann ein Steuersignal an eine Steuereinheit des Rolltores geleitet und folgend mit einem Schaltsignal der Antrieb für die Bewegung abgeschaltet wird, wobei zwischen dem Start und dem Ende der Schließbewegung unablässig der Ist-Wert der Geschwindigkeit der Schließbewegung erfaßt und ausgewertet wird und bei Abweichung dieses Ist-Wertes von einem vorgegebenen Toleranzfenster für diese Geschwindigkeit sofort in den Verfahrensschritt „Öffnen“ umgeschaltet wird.

Die DE 10 2005 061 555 A1 beschreibt eine Lichtschranke, insbesondere für ein Tor, umfassend einen Sender und einen Empfänger, wobei der Sender und/oder Empfänger mittels einer Halterung im Bereich einer Schließkante beweglich befestigbar ist. Eine derartige Lichtschranke dient als Einklemmschutz, d.h. als Sicherung gegen das Einklemmen von Gegenständen oder Körperteilen beim Schließvorgang des Tores. So wird bei einer Unterbrechung des Lichtstrahls der Lichtschranke ein Steuersignal erzeugt, das den Antrieb abbremst und in die entgegengesetzte Richtung reversiert.

Die Montage von derartigen Lichtschranken erfolgt gemäß dem Stand der Technik am Mauerwerk im Bereich der Toröffnung. Allerdings ist das Mauerwerk nicht immer für die Montage einer Lichtschranke geeignet. Zudem besteht die Gefahr, daß die Lichtschranke versehentlich oder durch Vandalismus beschädigt wird. Außerdem können Kabel, die sich bei der Betätigung des Rolltores entlang dieses bewegen, sich in der Lichtschranke verfangen, was sowohl zur Beschädigung der Lichtschranke als auch des Kabels führen kann.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Rolltor mit einer Lichtschranke zu schaffen, das diese Nachteile vermeidet.

Diese Aufgabe wird im Rahmen der Erfindung dadurch gelöst, daß die Führungsschiene zur Aufnahme eines Senders bzw. eines Empfängers einer Lichtschranke ausgebildet ist, wobei Mittel zum Herausführen des Kabels des Senders bzw. Empfängers aus der Führungsschiene vorgesehen sind.

Durch die Anordnung der Lichtschranke innerhalb der Führungsschiene wird sowohl die Montage erleichtert, da keine Befestigung am Mauerwerk im Bereich der Toröffnung erforderlich ist und zudem ist die Lichtschranke vor Beschädigungen, seien es versehentliche oder aufgrund von Vandalismus, geschützt ist. Der Sender bzw. Empfänger wird auf den Empfänger bzw. Sender in der gegenüberliegenden Führungsschiene gerichtet, wodurch die Lichtschranke ausgebildet wird. Diese Art der Anordnung der Lichtschranke ist sowohl bei einteiligen als auch bei mehrteiligen Führungsschienen möglich.

Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Führungsschiene eine Kammer aufweist, in deren Wandung zum offenen Bereich der Führungsschiene hin eine Öffnung für die Aufnahme des Senders bzw. des Empfängers der Lichtschranke vorgesehen ist.

Führungsschienen weisen in der Regel einen offenen Bereich auf, in dem die Seitenkanten des Panzers geführt werden. Zur Versteifung der Führungsschiene ist in der Regel eine Kammer vorgesehen, deren eine Wandung zu diesem offenen Bereich hin angeordnet ist. In die Öffnung in dieser Wandung wird der Sender bzw. der Empfänger der Lichtschranke eingesetzt, womit er sowohl sicher gehalten wird als auch zur gegenüberliegenden Führungsschiene und dem in dieser angeordneten Empfänger bzw. Sender hin gerichtet positioniert ist. Lediglich der Kopf des Senders bzw. Empfängers ragt in den offenen Bereich der Führungsschiene hinein, während der hintere Bereich in der Kammer geschützt angeordnet ist. Das Kabel des Senders bzw. Empfängers wird aus der Kammer herausgeführt.

Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß an der Rückwand der Führungsschiene eine Öffnung zum Herausführen des Kabels des Senders bzw. des Empfängers aus der Führungsschiene vorgesehen ist.

Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß an einer Seitenwand der Führungsschiene eine Öffnung zum Herausführen des Kabels des Senders bzw. des Empfängers aus der Führungsschiene vorgesehen ist.

Je nach Mauerverlauf wird das Kabel des Senders bzw. des Empfängers an der Rückseite oder an einer Seitenwand der Führungsschiene aus dieser herausgeführt.

Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, daß der Sender bzw. der Empfänger ca. 30 cm, vorzugsweise ca. 15 cm oberhalb der Unterkante der Führungsschiene angeordnet ist.

Auf diese Weise wird sichergestellt, daß auch eine im Öffnungsbereich des Rolltores liegende Person durch die Lichtschranke detektiert wird und das Rolltor rechtzeitig gestoppt bzw. in die entgegengesetzte Richtung reversiert wird.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen

  • 1a eine geschnittene Darstellung einer ersten erfindungsgemäßen Führungsschiene,
  • 1b eine Draufsicht auf die Führungsschiene gemäß 1a,
  • 2a eine geschnittene Darstellung einer zweiten erfindungsgemäßen Führungsschiene,
  • 2b eine Draufsicht auf die Führungsschiene gemäß 2a.

Wie aus den 1a und 1b bzw. 2a und 2b ersichtlich, weist die Führungsschiene 1 einen offenen Bereich 2 auf, in dem die Seitenkanten des Panzers geführt werden. Zur Versteifung der Führungsschiene 1 ist eine Kammer 3 vorgesehen, deren eine Wandung zu diesem offenen Bereich 2 hin angeordnet ist.

In eine Öffnung in dieser Wandung wird der Sender 4 bzw. der Empfänger 4 der Lichtschranke eingesetzt, womit er sowohl sicher gehalten wird als auch zur gegenüberliegenden Führungsschiene und dem in dieser angeordneten Empfänger 4 bzw. Sender 4 hin gerichtet positioniert ist. Lediglich der Kopf des Senders 4 bzw. Empfängers 4 ragt in den offenen Bereich 2 der Führungsschiene 1 hinein, während der hintere Bereich des Senders 4 bzw. Empfängers 4 in der Kammer 3 geschützt angeordnet ist. Das Kabel 5 des Senders 4 bzw. Empfängers 4 wird aus der Kammer 3 herausgeführt.

Bei der Ausführung gemäß den 1a und 1b ist in einer Seitenwand 6 der Führungsschiene 1 eine Öffnung 7 zum Herausführen des Kabels 5 des Senders 4 bzw. Empfängers 4 vorgesehen, während bei der Ausführung gemäß den 2a und 2b die Öffnung 7 zum Herausführen des Kabels 5 des Senders 4 bzw. Empfängers 4 in der Rückwand 8 der Führungsschiene 1 angeordnet ist. Je nachdem, wie der Mauerverlauf in Bezug auf die Führungsschiene 1 angeordnet ist, wird das Kabel 5 aus einer Seitenwand 6 oder aus der Rückwand 8 der Führungsschiene 1 herausgeführt.

Der Sender 4 bzw. der Empfänger 4 wird ca. 15 cm oberhalb der Unterkante der Führungsschiene 1 angeordnet, um sicherzugehen, daß eine im Öffnungsbereich des Rolltores liegende Person mittels der Lichtschranke detektiert werden kann.

Wenn der Sender 4 bzw. der Empfänger 4 mit einer Schraube befestigt werden, können sie einfach und schnell ausgetauscht werden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 102010049978 A1 [0003]
  • DE 102005061555 A1 [0004]