Title:
Tragbare Leuchtvorrichtung
Document Type and Number:
Kind Code:
U1

Abstract:

Tragbare Leuchtvorrichtung, die wahlweise in einem Lademodus und einem Normalmodus leuchtbar ist, aufweisend:
ein Lademodul (11), das eine Ladezustands-Ermittlungseinheit (111) aufweist, die beim Empfangen eines von einer externen Stromquelle (2) gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung (1) im Lademodus befindet und somit ein erstes Entladungssteuersignal (S1) abgibt, während die Ladezustands-Ermittlungseinheit (111) bei Unterbrechung des Empfangs des von einer externen Stromquelle (2) gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung (1) im normalen Modus befindet und somit ein zweites Entladungssteuersignal (S2) abgibt;
ein Speichermodul (12), das elektrisch an das Lademodul (11) angeschlossen und durch das der Ladestrom beim Lademodus in elektrische Energie zur Speicherung umwandelbar ist;
ein Leuchtmodul (13), das elektrisch an das Speichermodul (12) angeschlossen ist, aufweisend:
eine erste Leuchtbaueinheit (131), die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen ersten Lichtstrahl erzeugt; und
eine zweite Leuchtbaueinheit (132), die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen zweiten Lichtstrahl erzeugt, dessen Wellenlänge anders als die des ersten Lichtstrahls ist; und
ein Steuermodul (14), das elektrisch an das Lademodul (11), das Speichermodul (12) und das Leuchtmodul (13) angeschlossen ist und beim Empfangen eines ersten oder eines zweiten Entladungssteuersignals (S1, S2) die gespeicherte elektrische Energie mit einer dem ersten Entladungssteuersignal (S1) entsprechenden ersten Entladerate oder mit einer dem zweiten Entladungssteuersignal (S2) entsprechenden zweiten Entladerate abgibt, wobei die gespeicherte elektrische Energie wahlweise an die erste und die zweite Leuchtbaueinheit (131, 132) weitergeleitet wird und das Leuchtmodul (13) wahlweise den ersten oder den zweiten Lichtstrahl aussendet, wobei die Helligkeit des ersten und des zweiten Lichtstrahls durch Bedienung eingestellt werden kann. embedded image





Application Number:
DE202018101534U
Publication Date:
05/02/2018
Filing Date:
03/20/2018
Assignee:
Chen (Huo-Chuan, New Taipei City, TW)
Chuang, Wei-Hsin (Changhua, Xizhou Township, TW)
Liang (Hung-Fu, Keelung City, TW)
International Classes:
F21L4/08; H05B37/02
Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner mbB Patent- und Rechtsanwälte, 81675, München, DE
Claims:
Tragbare Leuchtvorrichtung, die wahlweise in einem Lademodus und einem Normalmodus leuchtbar ist, aufweisend:
ein Lademodul (11), das eine Ladezustands-Ermittlungseinheit (111) aufweist, die beim Empfangen eines von einer externen Stromquelle (2) gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung (1) im Lademodus befindet und somit ein erstes Entladungssteuersignal (S1) abgibt, während die Ladezustands-Ermittlungseinheit (111) bei Unterbrechung des Empfangs des von einer externen Stromquelle (2) gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung (1) im normalen Modus befindet und somit ein zweites Entladungssteuersignal (S2) abgibt;
ein Speichermodul (12), das elektrisch an das Lademodul (11) angeschlossen und durch das der Ladestrom beim Lademodus in elektrische Energie zur Speicherung umwandelbar ist;
ein Leuchtmodul (13), das elektrisch an das Speichermodul (12) angeschlossen ist, aufweisend:
eine erste Leuchtbaueinheit (131), die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen ersten Lichtstrahl erzeugt; und
eine zweite Leuchtbaueinheit (132), die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen zweiten Lichtstrahl erzeugt, dessen Wellenlänge anders als die des ersten Lichtstrahls ist; und
ein Steuermodul (14), das elektrisch an das Lademodul (11), das Speichermodul (12) und das Leuchtmodul (13) angeschlossen ist und beim Empfangen eines ersten oder eines zweiten Entladungssteuersignals (S1, S2) die gespeicherte elektrische Energie mit einer dem ersten Entladungssteuersignal (S1) entsprechenden ersten Entladerate oder mit einer dem zweiten Entladungssteuersignal (S2) entsprechenden zweiten Entladerate abgibt, wobei die gespeicherte elektrische Energie wahlweise an die erste und die zweite Leuchtbaueinheit (131, 132) weitergeleitet wird und das Leuchtmodul (13) wahlweise den ersten oder den zweiten Lichtstrahl aussendet, wobei die Helligkeit des ersten und des zweiten Lichtstrahls durch Bedienung eingestellt werden kann.

Leuchtvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuermodul (14) eine Helligkeitsstelleinheit (141) zum Einstellen der Helligkeit des ersten und des zweiten Lichtstrahls sowie eine Schaltereinheit (142) zum Umschalten zwischen dem ersten und dem zweiten Lichtstrahl aufweist.

Leuchtvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Helligkeitsstelleinheit (141) mit einem Regelwiderstand versehen ist.

Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Entladerate eine vollständige Entladerate des Speichermoduls (12) darstellt.

Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Speichermodul (12) mindestens eine Lithiumbatterie aufweist.

Tragbare Leuchtvorrichtung, die wahlweise in einem Lademodus und einem Normalmodus leuchtbar ist, aufweisend:
ein Lademodul (11), das eine Ladezustands-Ermittlungseinheit (111) aufweist, die beim Empfangen eines von einer externen Stromquelle (2) gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung (1) im Lademodus befindet und somit ein erstes Entladungssteuersignal (S1) abgibt, während die Ladezustands-Ermittlungseinheit (111) bei Unterbrechung des Empfangs des von einer externen Stromquelle (2) gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung (1) im normalen Modus befindet und somit ein zweites Entladungssteuersignal (S2) abgibt;
ein Speichermodul (12), das elektrisch an das Lademodul (11) angeschlossen und durch das der Ladestrom beim Lademodus in elektrische Energie umwandelbar und folglich speicherbar ist;
ein Leuchtmodul (13), das elektrisch an das Speichermodul (12) angeschlossen ist und zum Aussenden eines Projektionsstrahls dient, aufweisend:
eine erste Leuchtbaueinheit (131), die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen dem Projektionsstrahl zugeordneten, ersten Lichtstrahl erzeugt;
eine zweite Leuchtbaueinheit (132), die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen dem Projektionsstrahl zugeordneten, zweiten Lichtstrahl erzeugt, dessen Wellenlänge anders als die des ersten Lichtstrahls ist;
und
ein Steuermodul (14), das elektrisch an das Lademodul (11) und das Speichermodul (12) angeschlossen ist und durch welches beim Empfangen eines ersten oder eines zweiten Entladungssteuersignals (S1, S2) die gespeicherte elektrische Energie mit einer dem ersten Entladungssteuersignal (S1) entsprechenden ersten Entladerate oder mit einer dem zweiten Entladungssteuersignal (S2) entsprechenden zweiten Entladerate, die größer ist als die erste Entladerate an die erste und die zweite Leuchtbaueinheit (131, 132) weitergeleitet wird, wodurch das Leuchtmodul (13) wahlweise den ersten oder den zweiten Lichtstrahl des Projektionsstrahls aussendet, wobei die Helligkeit des Projektionsstrahls sowie das Helligkeitsverhältnis zwischen dem ersten und dem zweiten Lichtstrahl durch Bedienung eingestellt werden können.

Leuchtvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuermodul (14) eine Helligkeitsstelleinheit (141) zum Einstellen der Helligkeit des Projektionsstrahls und eine Helligkeitsverhältnis-Stelleinheit (142a) zum Einstellen des Helligkeitsverhältnisses zwischen dem ersten und dem zweiten Lichtstrahl aufweist.

Leuchtvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Helligkeitsstelleinheit (141) mit einem Regelwiderstand versehen ist.

Leuchtvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Helligkeitsverhältnis-Stelleinheit (142a) mit einem Regelwiderstand versehen ist.

Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Entladerate eine vollständige Entladerate des Speichermoduls (12) darstellt.

Description:

Die Erfindung betrifft eine tragbare Leuchtvorrichtung, insbesondere eine tragbare Leuchtvorrichtung mit einem Lademodul.

Die Erfindung von Wolfram-Glühlampen durch Edison im 19. Jahrhundert hat eine neue Seite in der Geschichte der Beleuchtung geöffnet. Seitdem beginnt man elektrische Energie in Lichtenergie umzuwandeln. Mitte 20. Jahrhunderts kam LED-Technik auf den Markt. Im Vergleich zu herkömmlichen Wolfram-Glühlampen zeichnen sich LEDs durch höhere Effizienz bei Energieumwandlung und längere Lebensdauer aus. Außerdem haben LEDs meistens ein kleineres Volumen, was zum Ablösen der Wolfram-Glühlampen durch LEDs führt. Auf Grund der stärkeren Monochromasie können LEDs ohne Verwendung von Lichtfiltern monochromatischen Lichtstrahl aussenden, derart, dass sie eine verbreitete Anwendung in vielfältigen Gebieten finden.

Zur Anpassung an verschiedene Beleuchtungsumgebungen werden meistens Stromquellen mit zwei Lichtfarben zur Beleuchtung verwendet. Hierzu wird meistens eine zwei-lichtfarbige Beleuchtungsvorrichtung eingesetzt, die zwei Leuchtelemente mit verschiedenen Lichtfarben aufweist. Zur Anwendung der zweilicht-farbigen Beleuchtungsvorrichtung wird diese zunächst an ein Stromnetz angeschlossen, das die zwei-lichtfarbige Beleuchtungsvorrichtung speist.

Da die zwei-lichtfarbige Beleuchtungsvorrichtung extra an ein Stromnetz angeschlossen werden muss, kann sie ohne Steckdose nicht verwendet werden. Daher sind solche zwei-lichtfarbigen Beleuchtungsvorrichtungen mit Akkus ausgestattet. Sollten die zweifarbigen Beleuchtungsvorrichtungen während der Stromversorgung noch leuchten, wird dementsprechend die Ladezeit verlängert, denn fast gleiche elektrische Energie zum Aufladen und zur Beleuchtung benötigt wird.

Der eingangs erläuterten Technik zufolge müssen zwei-lichtfarbige Beleuchtungsvorrichtungen zur Beleuchtung an ein Stromnetz angeschlossen werden. Sollten die zwei-lichtfarbigen Beleuchtungsvorrichtungen mit Akkus ausgestattet sein, wird die Ladezeit verlängert, da gleiche elektrische Energie zum Aufladen und zur Beleuchtung benötigt wird.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine tragbare Leuchtvorrichtung zu schaffen, die durch einfache Maßnahmen die oben genannten Nachteile vermeidet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine tragbare Leuchtvorrichtung, die die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Gemäß der Erfindung wird eine tragbare Leuchtvorrichtung bereitgestellt, die wahlweise in einem Lademodus und einem Normalmodus leuchtbar ist und Folgendes aufweist:

  • ein Lademodul, das eine Ladezustands-Ermittlungseinheit aufweist, die beim Empfangen eines von einer externen Stromquelle gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung im Lademodus befindet und somit ein erstes Entladungssteuersignal abgibt, während die Ladezustands-Ermittlungseinheit bei Unterbrechung des Empfangs des von einer externen Stromquelle gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung im normalen Modus befindet und somit ein zweites Entladungssteuersignal abgibt;
  • ein Speichermodul, das elektrisch an das Lademodul angeschlossen und durch das der Ladestrom beim Lademodus in elektrische Energie zur Speicherung umwandelbar ist;
  • ein Leuchtmodul, das elektrisch an das Speichermodul angeschlossen ist, aufweisend:
    • eine erste Leuchtbaueinheit, die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen ersten Lichtstrahl erzeugt; und
    • eine zweite Leuchtbaueinheit, die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen zweiten Lichtstrahl erzeugt, dessen Wellenlänge anders als die des ersten Lichtstrahls ist; und
  • ein Steuermodul, das elektrisch an das Lademodul, das Speichermodul und das Leuchtmodul angeschlossen ist und beim Empfangen eines ersten oder eines zweiten Entladungssteuersignals die gespeicherte elektrische Energie mit einer dem ersten Entladungssteuersignal entsprechenden ersten Entladerate oder mit einer dem zweiten Entladungssteuersignal entsprechenden zweiten Entladerate abgibt, wobei die gespeicherte elektrische Energie wahlweise an die erste und die zweite Leuchtbaueinheit weitergeleitet wird und das Leuchtmodul wahlweise den ersten oder den zweiten Lichtstrahl aussendet, wobei die Helligkeit des ersten und des zweiten Lichtstrahls durch Bedienung eingestellt werden kann.

Gemäß der Erfindung weist das Steuermodul eine Helligkeitsstelleinheit zum Einstellen der Helligkeit des ersten und des zweiten Lichtstrahls sowie eine Schaltereinheit zum Umschalten zwischen dem ersten und dem zweiten Lichtstrahl aufweist.

Gemäß der Erfindung ist die Helligkeitsstelleinheit mit einem Regelwiderstand versehen.

Gemäß der Erfindung handelt es sich bei der zweiten Entladerate um eine vollständige Entladerate des Speichermoduls.

Gemäß der Erfindung ist das Speichermodul als Lithiumbatterie ausgeführt.

Gemäß der Erfindung wird eine tragbare Leuchtvorrichtung bereitgestellt, die wahlweise in einem Lademodus und einem Normalmodus leuchtbar ist und Folgendes aufweist:

  • ein Lademodul, das eine Ladezustands-Ermittlungseinheit aufweist, die beim Empfangen eines von einer externen Stromquelle gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung im Lademodus befindet und somit ein erstes Entladungssteuersignal abgibt, während die Ladezustands-Ermittlungseinheit bei Unterbrechung des Empfangs des von einer externen Stromquelle gelieferten Ladestroms feststellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung im normalen Modus befindet und somit ein zweites Entladungssteuersignal abgibt;
  • ein Speichermodul, das elektrisch an das Lademodul angeschlossen und durch das der Ladestrom beim Lademodus in elektrische Energie umwandelbar und folglich speicherbar ist;
  • ein Leuchtmodul, das elektrisch an das Speichermodul angeschlossen ist und zum Aussenden eines Projektionsstrahls dient, aufweisend:
    • eine erste Leuchtbaueinheit, die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen dem Projektionsstrahl zugeordneten, ersten Lichtstrahl erzeugt;
    • eine zweite Leuchtbaueinheit, die beim Empfangen der gespeicherten elektrischen Energie einen dem Projektionsstrahl zugeordneten, zweiten Lichtstrahl erzeugt, dessen Wellenlänge anders als die des ersten Lichtstrahls ist; und
  • ein Steuermodul, das elektrisch an das Lademodul und das Speichermodul angeschlossen ist und durch welches beim Empfangen eines ersten oder eines zweiten Entladungssteuersignals die gespeicherte elektrische Energie mit einer dem ersten Entladungssteuersignal entsprechenden ersten Entladerate oder mit einer dem zweiten Entladungssteuersignal entsprechenden zweiten Entladerate, die größer ist als die erste Entladerate an die erste und die zweite Leuchtbaueinheit weitergeleitet wird, wodurch das Leuchtmodul wahlweise den ersten oder den zweiten Lichtstrahl des Projektionsstrahls aussendet, wobei die Helligkeit des Projektionsstrahls sowie das Helligkeitsverhältnis zwischen dem ersten und dem zweiten Lichtstrahl durch Bedienung eingestellt werden können.

Gemäß der Erfindung weist das Steuermodul eine Helligkeitsstelleinheit zum Einstellen der Helligkeit des Projektionsstrahls und eine Helligkeitsverhältnis-Stelleinheit zum Einstellen des Helligkeitsverhältnisses zwischen dem ersten und dem zweiten Lichtstrahl auf.

Gemäß der Erfindung ist die Helligkeitsstelleinheit mit einem Regelwiderstand versehen.

Gemäß der Erfindung ist die Helligkeitsverhältnis-Stelleinheit mit einem Regelwiderstand versehen.

Gemäß der Erfindung handelt es sich bei der zweiten Entladerate um eine vollständige Entladerate des Speichermoduls.

Gemäß der Erfindung weist die tragbare Leuchtvorrichtung das Lademodul zum Aufladen des Speichermoduls auf. Wenn die Ladezustands-Ermittlungseinheit bestimmt, dass das Lademodul die elektrische Energie empfängt, bewirkt es, dass das Speichermodul das Steuermodul und das Lichtemissionsmodul mit der ersten Entladerate speist. Wenn die Ladezustands-Ermittlungseinheit bestimmt, dass das Lademodul keine elektrische Energie empfängt, bewirkt es, dass das Speichermodul dem Steuermodul und dem Lichtemissionsmodul mit einer zweiten Entladungsrate, die größer als das erste Entladungsverhältnis ist, speist.

Im Vergleich zum Stand der Technik weist die erfindungsgemäße tragbare Leuchtvorrichtung das Lademodul und das Speichermodul auf. Daher kann die tragbare Leuchtvorrichtung ohne Steckdose oder externe Stromquelle leuchten. Wenn die tragbare Leuchtvorrichtung die Ladeleistung empfängt, werden das Steuermodul und das Leuchtmodul mit einer ersten Entladerate, die niedriger als die zweite Entladerate ist, gespeist. Daher ist die Leistung der gespeicherten elektrischen Energie, die durch das Speichermodul erzeugt wird, niedriger als die empfangene Leistung der elektrischen Ladeenergie, wodurch die Laderate des Speichermoduls beschleunigt wird. Daher wird das Problem der langen Ladezeit der zweifarbigen Leuchtvorrichtung nach dem Stand der Technik gelöst.

Im Folgenden werden die Erfindung und ihre Ausgestaltungen anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:

  • 1 ein Blockdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung;
  • 2 ein Schaltungsdiagramm des ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung;
  • 3 ein Schaltungsdiagramm des Steuermoduls gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung;
  • 4 ein Blockdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung; und
  • 5A und 5B Schaltungsdiagramme des Steuermoduls gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung.

In 1 bis 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung 1 dargestellt, die ein Lademodul 11, ein Speichermodul 12, ein Leuchtmodul 13 und ein Steuermodul 14 aufweist, welche im Folgenden näher zu erläutern sind.

Das Lademodul 11 weist eine Ladezustands-Ermittlungseinheit 111 und eine Ladeeinheit 112 auf. Dem Ausführungsbeispiel gemäß ist das Lademodul 11 als eine Ladeschaltung ausgeführt. Die Ladezustands-Ermittlungseinheit 111 ist eine Ladezustands-Ermittlungsschaltung. Die Ladeeinheit 112 ist ein Chip. Die Ladezustands-Ermittlungseinheit 11 ist mit einem P-Typ-Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistor P1 versehen. Das Speichermodul 12 ist elektrisch an das Lademodul 11 angeschlossen. Dem Ausführungsbeispiel gemäß kann das Speichermodul 12 eine Blei-Säure-Batterie, eine Nickel-Metallhydrid-Batterie oder eine Natrium-Batterie sein. Jedoch wird die Ausführung nicht darauf beschränkt. Wichtig ist, dass die Ausführung des Lademoduls 11 der des Speichermoduls 12 entspricht.

Das Leuchtmodul 13 weist eine erste und eine zweite Leuchtbaueinheit 131, 132 auf. Die erste Leuchtbaueinheit 131 ist elektrisch an das Speichermodul 12 angeschlossen. Dem Ausführungsbeispiel gemäß ist die erste Leuchtbaueinheit 131 durch Reihen- bzw. Parallelschaltung mehrerer Leuchtelemente gebildet, welche als LEDs oder organische LEDs ausgeführt sind. Jedoch wird die Ausführung der mehreren Leuchtelemente nicht darauf beschränkt. Anzumerken ist, dass die erste Leuchtbaueinheit 131 als sichtbare, Infrarot- oder UV-Licht-Leuchteinheit ausgeführt sein kann. Allerdings wird die Ausführung der ersten Leuchtbaueinheit 131 nicht darauf beschränkt.

Die zweite Leuchtbaueinheit 132 ist elektrisch an das Speichermodul 12 angeschlossen und unterscheidet sich von der ersten Leuchtbaueinheit 131. Dem Ausführungsbeispiel gemäß ist die zweite Leuchtbaueinheit 132 durch Reihen- und Parallelschaltung mehrerer Leuchtelemente gebildet, welche als LEDs oder organische LEDs ausgeführt sind. Jedoch wird die Ausführung der mehreren Leuchtelemente nicht darauf beschränkt. Anzumerken ist, dass die zweite Leuchtbaueinheit 132 als sichtbare, Infrarot- und UV-Licht-Leuchteinheit ausgeführt sein kann. Allerdings wird die Ausführung der ersten Leuchtbaueinheit 131 nicht darauf beschränkt.

Das Steuermodul 14 ist elektrisch an das Lademodul 11 und das Speichermodul 12 angeschlossen und weist eine Helligkeitsstelleinheit 141 und eine Schaltereinheit 142 auf. Dem Ausführungsbeispiel gemäß ist das Steuermodul 14 als Steuerschaltung ausgeführt. Die Helligkeitsstelleinheit 141 ist mit einem Regelwiderstand versehen. Die Schaltereinheit 142 ist eine Umschaltung, worauf die Ausführung aber nicht beschränkt werden sollte.

Wie in 2 gezeigt, ist der Kontaktpunkt a an die Helligkeitsstelleinheit 141 angeschlossen, während der Kontaktpunkt b an das Speichermodul 12 angeschlossen ist. In 3 ist der Kontaktpunkt c an die Helligkeitsstelleinheit 141 angeschlossen, während der Kontaktpunkt d und der Kontaktpunkt e mit dem Speichermodul 12 verbunden sind.

Die tragbare Leuchtvorrichtung 1 kann durch Steuerung im Lade- oder normalen Modus leuchten. Sollte die Ladezustands-Ermittlungseinheit 111 ermittelt haben, dass das Lademodul 11 zum Aufladen an eine externe Stromquelle 2 angeschlossen ist, wird festgestellt, dass die tragbare Leuchtvorrichtung 1 aufgeladen wird. Zugleich wird ein erstes Entladungssteuersignal S1 abgegeben. Sollte die Ladezustands-Ermittlungseinheit 111 ermittelt haben, dass das Lademodul 11 von der externen Stromquelle 2 entfernt ist, wird festgestellt, dass sich die tragbare Leuchtvorrichtung 1 im normalen Modus befindet. In diesem Fall wird ein zweites Entladungssteuersignal S2 gesendet. Mit Hilfe des P-Typ-Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistors P1 ermittelt die Ladezustands-Ermittlungseinheit 111, ob das Lademodul 11 Ladestrom empfangen hat oder nicht.

Dem Ausführungsbeispiel gemäß kann die externe Stromquelle als Generator oder Stromnetz ausgeführt sein, worauf sich die Ausführung nicht beschränken sollte. In dem Ausführungsbeispiel ist die externe Stromquelle 2 über Micro-USB-Schnittstelle U elektrisch an das Lademodul 11 angeschlossen. In weiteren Ausführungsbeispielen kann die externe Stromquelle 2 über eine Standard-USB-Schnittstelle oder eine Mini-USB-Schnittstelle elektrisch an das Lademodul 11 angeschlossen sein, worauf sich die Ausführung nicht beschränken sollte.

Das Speichermodul 12 speichert Stromenergie im Lademodus. Empfängt das Steuermodul 14 das erste Entladungssteuersignal S1, gibt das Speichermodul 12 mit einer dem ersten Entladungssteuersignal S1 entsprechenden ersten Entladerate die gespeicherte Stromleistung ab. Empfängt das Steuermodul 14 das zweite Entladungssteuersignal S2, gibt das Speichermodul 12 mit einer dem zweiten Entladungssteuersignal S2 entsprechenden zweiten Entladerate die gespeicherte Stromleistung ab, wobei die zweite Entladerate größer als die erste ist. In dem Ausführungsbeispiel stellt die zweite Entladerate die vollständige Entladerate des Speichermoduls 12 dar, worauf sich die anderen Ausführungsbeispiele nicht beschränken sollten.

Zusätzlich stellt die Helligkeitsstelleinheit 141 das Abgabeverhältnis der gespeicherten elektrischen Energie ein, um die Helligkeit des von der ersten Leuchtbaueinheit 131 abgegebenen ersten Lichtstrahls und des von der zweiten Leuchtbaueinheit 132 abgegebenen zweiten Lichtstrahls zu regulieren. Hierbei besitzen der erste und der zweite Lichtstrahl verschiedene Wellenlänge. Mit Hilfe der Schaltereinheit 142 wird bestimmt, ob die erste oder die zweite Leuchtbaueinheit 131, 132 Lichtstrahlen projizieren. Hierbei können der erste und der zweite Lichtstrahl als sichtbare, Infrarot- oder UV-Lichtstrahlen ausgeführt sein. Der erste und der zweite Lichtstrahl weisen hierbei verschiedene Wellenlänge auf. Das Steuermodul 14 weist einen der ersten Leuchtbaueinheit 131 entsprechenden P-Typ-Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistor P2 und einen der zweiten Leuchtbaueinheit 132 entsprechenden P-Typ-Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistor P3 auf. Die Schaltereinheit 142 kann regulieren, dass die Umschaltsignale an den P-Typ-Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistor P2 oder P3 weitergeleitet werden. Auf diese Weise kann die an das Leuchtmodul 13 weitergeleitete gespeicherte elektrische Energie so gesteuert werden, dass die gespeicherte elektrische Energie durch Bedienung an die erste oder die zweite Leuchtbaueinheit 131, 132 weitergeleitet wird.

In 4 ist das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung im Blockdiagramm dargestellt. In 5a und 5b wird die Schaltung des zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung teilweise angezeigt. Wie in Figuren gezeigt, weist die erfindungsgemäße tragbare Leuchtvorrichtung 1a ein Lademodul 11, ein Speichermodul 12 und ein Steuermodul 14a auf, welche im Folgenden näher zu erläutern sind.

Das Lademodul 11, das Speichermodul 12, das Leuchtmodul 13 und die Helligkeitsstelleinheit 141 im zweiten Ausführungsbeispiel sind gleich wie die entsprechenden Bauelemente im ersten Ausführungsbeispiel. Daher wird nicht näher darauf eingegangen. Der Unterschied zwischen dem zweiten und dem ersten Ausführungsbeispiel liegt daran, dass das Steuermodul 14a im zweiten Ausführungsbeispiel statt einer Schaltereinheit 142 eine Helligkeitsverhältnis-Stelleinheit 142a aufweist. Dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß ist die Helligkeitsverhältnis-Stelleinheit 142a mit einem Regelwiderstand versehen, worauf sich die anderen Ausführungsbeispiele nicht beschränken sollen.

Zusätzlich ist das Steuermodul 14a mit einem der ersten Leuchtbaueinheit 131 entsprechenden P-Typ-Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistor P2a und einem mit der zweiten Leuchtbaueinheit 132 entsprechenden P-Typ-Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistor P3a versehen. Im zweiten Ausführungsbeispiel sind der erste und der zweite Lichtstrahl als aussendete Lichtstrahlen ausgeführt. Die Helligkeitsstelleinheit 141 kann die Helligkeit der aussendeten Lichtstrahlen einstellen.

Wie in 5a und 5b gezeigt, ist der Kontaktpunkt f mit der Helligkeitsstelleinheit 141 verbunden, der Kontaktpunkt g, Kontaktpunkt h und Kontaktpunkt i an das Speichermodul 12 angeschlossen. Der Kontaktpunkt j ist mit dem Kontaktpunkt n verbunden, der Kontaktpunkt k mit dem Kontaktpunkt o und Kontaktpunkt l mit dem Kontaktpunkt m.

Das Speichermodul 12 leitet gespeicherte elektrische Energie an das Steuermodul 14a weiter. Die Helligkeitsverhältnis-Stelleinheit 142a steuert das an die Gate-Elektrode der P-Typ-Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistoren P2a, P3a weitergeleitete Spannungsverhältnis so, dass die der ersten und der zweiten Leuchtbaueinheit 131, 132 übertragene Stromgröße eingestellt wird, um schließlich das Helligkeitsverhältnis des ersten und des zweiten Lichtstrahls einzustellen.

Wie vorstehend erläutert, kann die gesamte Helligkeit des Leuchtmoduls dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß durch die Helligkeitsstelleinheit des Steuermoduls eingestellt werden. Außerdem kann mit Hilfe der Schaltereinheit 142 wahlweise zwischen der ersten und der zweiten Leuchtbaueinheit umgeschaltet werden, um entweder erste Lichtstrahlen oder zweite Lichtstrahlen zu projizieren. Im zweiten Ausführungsbeispiel kann die gesamte Helligkeit der aussendeten Lichtstrahlen durch die Helligkeitsstelleinheit eingestellt werden. Außerdem kann das Helligkeitsverhältnis der ersten und der zweiten Lichtstrahlen durch die Helligkeitsverhältnis-Stelleinheit eingestellt werden.

Darüber hinaus sind das erste und das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung jeweils mit einem Lademodul versehen. Sollte Ladezustands-Ermittlungseinheit ermittelt haben, dass das Lademodul Ladestrom empfängt, reguliert das Steuermodul das Speichermodul so, dass das Leuchtmodul mit einer niedrigeren ersten Entladerate gespeist wird. Sollte die Ladezustands-Ermittlungseinheit ermittelt haben, dass das Lademodul keinen Ladestrom empfängt, reguliert das Steuermodul das Speichermodul so, dass das Leuchtmodul mit einer höheren zweiten Entladerate gespeist wird. Hierbei stellt die zweite Entladerate die vollständige Entladerate des Speichermoduls dar.

Im Vergleich zum Stand der Technik sind das erste und das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung mit einem Lademodul und einem Speichermodul versehen. Daher kann die tragbare Leuchtvorrichtung ohne Steckdose oder externe Stromquelle leuchten. Während des Aufladens der erfindungsgemäßen tragbaren Leuchtvorrichtung im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel speist das Speichermodul mit einer niedrigeren Entladerate das Steuermodul und das Leuchtmodul. Auf diese Weise kann das Lademodul das Speichermodul schneller aufladen, wodurch das Problem der herkömmlichen zwei-lichtfarbigen Beleuchtungsvorrichtung, nämlich lange Ladezeit, behoben werden kann.

Bezugszeichenliste

1
tragbare Leuchtvorrichtung
11
Lademodul
111
Ladezustands-Ermittlungseinheit
112
Ladeeinheit
12
Speichermodul
13
Leuchtmodul
131
erste Leuchtbaueinheit
132
zweite Leuchtbaueinheit
14,14a
Steuermodul
141
Helligkeitsstelleinheit
142
Schaltereinheit
142a
Helligkeitsverhältnis-Stelleinheit
2
externe Stromquelle
a, b, c, d, e, f, g, h, i, j, k, l, m, n, o
Kontaktpunkt
P1, P2, P2a, P3, P3a
P-Typ-Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistoren
S1
erstes Entladungssteuersignal
S2
zweites Entladungssteuersignal
U
Micro-USB-Schnittstelle