Title:
Baugrupppe umfassend eine optronische Sensorvorrichtung und eine Trägerplattform
Kind Code:
U1


Abstract:

Baugruppe (1) umfassend eine optronische Sensorvorrichtung (2) und eine Trägerplattform (3), insbesondere zum Einsatz der optronischen Sensorvorrichtung (2) in Verbindung mit einem Fahrzeug (4a, 4b), wobei die Trägerplattform (3) wenigstens Folgendes aufweist:
- eine aufrichtbare, vorzugsweise höhenverstellbare Masteinrichtung (5), an welcher die optronische Sensorvorrichtung (2) angeordnet ist;
- eine Aufnahme (6) für die Masteinrichtung (5);
- eine elektronische Steuerungs- und Verarbeitungseinrichtung (7), welche mit der optronischen Sensorvorrichtung (2) kommunikationsverbunden ist; und
- einen universell an dem Fahrzeug (4a, 4b) befestigbaren Grundträger (8). embedded image




Application Number:
DE202018101488U
Publication Date:
04/12/2018
Filing Date:
03/16/2018
Assignee:
HENSOLDT Optronics GmbH, 73447 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Lorenz & Kollegen Patentanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, 89522, Heidenheim, DE
Claims:
Baugruppe (1) umfassend eine optronische Sensorvorrichtung (2) und eine Trägerplattform (3), insbesondere zum Einsatz der optronischen Sensorvorrichtung (2) in Verbindung mit einem Fahrzeug (4a, 4b), wobei die Trägerplattform (3) wenigstens Folgendes aufweist:
- eine aufrichtbare, vorzugsweise höhenverstellbare Masteinrichtung (5), an welcher die optronische Sensorvorrichtung (2) angeordnet ist;
- eine Aufnahme (6) für die Masteinrichtung (5);
- eine elektronische Steuerungs- und Verarbeitungseinrichtung (7), welche mit der optronischen Sensorvorrichtung (2) kommunikationsverbunden ist; und
- einen universell an dem Fahrzeug (4a, 4b) befestigbaren Grundträger (8).

Baugruppe (1) nach Anspruch 1, wobei die Trägerplattform (3) zur Unterstützung des Aufrichtvorgangs der Masteinrichtung (2) wenigstens ein Federelement (9) aufweist.

Baugruppe (1) nach Anspruch 2, wobei das wenigstens eine Federelement (9) als Gasdruckfeder ausgeführt ist.

Baugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, wobei die Trägerplattform (3) wenigstens eine Strebe (10) zum Fixieren der Masteinrichtung (5) im aufgerichteten Zustand aufweist.

Baugruppe (1) nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, wobei das wenigstens eine Federelement (9) und/oder die wenigstens eine Strebe (10) mit der Aufnahme (6) einerseits und mit der Masteinrichtung (5) andererseits gekoppelt sind.

Baugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Aufnahme (6) für die Masteinrichtung (5) in dem Grundträger (8) ausziehbar gelagert ist.

Baugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Trägerplattform (3) und/oder der Grundträger (8) mit einem Antrieb (11) zum Ein- und Ausfahren der Aufnahme (6) versehen sind.

Baugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Grundträger (8) als verladebare Palette ausgeführt ist.

Baugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Grundträger (8) der Trägerplattform (3) mit einem fahrzeugspezifischen Adapterteil (12) lösbar verbindbar ist, über welches die Baugruppe (1) mittels Befestigungselementen (12a) in einem Innenraum, insbesondere an einem Boden, des Fahrzeugs (4a), befestigbar ist.

Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug (4a, 4b) mit einer Baugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Baugruppe umfassend eine optronische Sensorvorrichtung und eine Trägerplattform, insbesondere zum Einsatz der optronischen Sensorvorrichtung in Verbindung mit einem Fahrzeug. Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Kraftfahrzeug mit einer derartigen Baugruppe.

Aus der Praxis sind Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge zur Grenzraumüberwachung bekannt, welche optronische bzw. optoelektronische Sensoren oder Sichtvorrichtungen zur Raumüberwachung in der Arbeitsposition über dem jeweiligen Fahrzeugdach halten. Die Aufbauten für die optronischen Sensorvorrichtungen bzw. Kameras sind dabei bislang als hochintegrierte Fahrzeuglösungen ausgeführt, welche entsprechend kostspielig in der Herstellung sind und darüber hinaus eine Zulassung für das spezifische Fahrzeug erfordern. Es ist ein hoher logistischer Aufwand bei der Herstellung erforderlich. Zudem sind ein Umbau und Veränderungen an dem Fahrzeug vorzunehmen. Nachteilig ist dabei auch, dass nur ausgewählte Lieferanten für den Fahrzeugausbau zur Verfügung stehen. Eine Verwendung der optronischen Sensorvorrichtungen zum Beispiel in Mietwagen oder ein Austausch der Aufbauten innerhalb einer Fahrzeugflotte ist bisher nicht ohne weiteres möglich.

Ausgehend davon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden, insbesondere eine Möglichkeit zu schaffen, um handelsübliche Fahrzeuge in Verbindung mit einer optronischen Sensorvorrichtung zu nutzen, um Raumüberwachungen durchführen zu können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Baugruppe mit den in Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Es wird eine Baugruppe umfassend eine optronische oder optoelektronische Sensorvorrichtung oder eine Sichtvorrichtung und eine Trägerplattform, insbesondere zum Einsatz der optronischen Sensorvorrichtung in Verbindung mit einem Fahrzeug, vorgeschlagen, wobei die Trägerplattform wenigstens folgendes aufweist:

  • - eine aufrichtbare, vorzugsweise höhenverstellbare Masteinrichtung, an welcher die optronische Sensorvorrichtung angeordnet ist;
  • - eine Aufnahme für die Masteinrichtung;
  • - eine elektronische Steuerungs- und Verarbeitungseinrichtung, welche mit der optronischen Sensorvorrichtung kommunikationsverbunden ist; und
  • - einen universell an dem Fahrzeug befestigbaren Grundträger.

Durch diese Maßnahmen wird ein modulares Gerät zur Realisierung eines Überwachungsfahrzeuges mit Optronik auf Basis handelsüblicher Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, Anhänger oder dergleichen, geschaffen. Es wird ein modularer Baukasten bereitgestellt, der alle Elemente enthält, die notwendig sind um einen optronischen Sensor zur Raumüberwachung in einer Arbeitsposition über dem jeweiligen Dach eines handelsüblichen Fahrzeuges anzuordnen. Es wird eine Baugruppe vorgeschlagen, die so in einem Fahrzeug verbaut werden kann, dass sie als Ladung zertifiziert wird. Die Baugruppe kann zulassungsfrei von einem Fahrzeug auf ein anderes übertragen werden. Hierdurch wird eine hohe Flexibilität und Kostenersparnis erzielt. Die Baugruppe kann beispielsweise auch bei Mietwagen oder innerhalb einer Fahrzeugflotte Anwendung finden. Die Erfindung ist variabel in verschiedenen Fahrzeugen einsetzbar und erfordert keine Veränderungen an dem jeweiligen Fahrzeug. Das Baukastenprinzip bietet die Möglichkeit die optronische Ausstattung samt Aufstellvorrichtung mit geringem Aufwand von einem Fahrzeug auf ein anderes, ähnlichen Typs umzubauen bzw. zu übertragen.

Die erforderliche Fernsteuerung der Optronik wird durch eine elektronische Steuerungs- und Verarbeitungseinrichtung bzw. eine EDV-Plattform mit abgesetzter Bedienung realisiert, die zum einen Teil in einer geeigneten Schaltbox eingebaut ist sein kann und zum anderen Teil mit einem Gerät mit Bildschirm verbunden sein kann. Als Kommunikationsverbindungen kommen sowohl kabelgebundene als auch drahtlose Verfahren (zum Beispiel WLAN, Bluetooth oder dergleichen) zum Einsatz.

Die Trägerplattform kann zur Unterstützung des Aufrichtvorgangs der Masteinrichtung wenigstens ein Federelement oder Federdämpferelement aufweisen. Durch das wenigstens eine Federelement kann das Aufstellen bzw. Aufrichten der Masteinrichtung mit der optronischen Sensorvorrichtung bzw. Kamera unterstützt werden. Da die Gesamtanlage aus höhenverstellbarem Mast und der Optronik eine hohe Masse bzw. ein hohes Gewicht aufweisen kann (zum Beispiel größer als 60 kg), ist eine Unterstützung durch Federelemente bzw. Federdämpferelemente beim Aufrichten bzw. Aufstellen sehr vorteilhaft.

Das wenigstens eine Federelement kann als Gasdruckfeder ausgeführt sein. Je nach Gewicht der höhenverstellbaren Masteinrichtung mit der optronischen Sensorvorrichtung bzw. Kamera kann die wenigstens eine Gasdruckfeder entsprechend eingestellt werden. Durch das wenigstens eine Federelement bzw. die wenigstens eine Gasdruckfeder kann die manuelle Bewegung der höhenverstellbaren Masteinrichtung unterstützt werden.

Die Trägerplattform kann wenigstens eine Strebe oder Stange zum Fixieren oder Feststellen bzw. Sichern der Masteinrichtung im aufgerichteten Zustand aufweisen. Hierdurch wird eine verbesserte Stabilität des Systems erreicht.

Das wenigstens eine Federelement und/oder die wenigstens eine Strebe kann mit der Aufnahme für die Masteinrichtung einerseits und mit der Masteinrichtung andererseits gekoppelt sein.

Die Aufnahme für die Masteinrichtung kann in dem Grundträger bzw. Basismodul, vorzugsweise ausziehbar, gelagert sein. Durch diese Maßnahmen kann die Aufnahme mit der höhenverstellbaren Masteinrichtung beispielsweise aus dem Laderaum eines Kraftfahrzeugs ein- und ausgefahren werden.

Die Trägervorrichtung und/oder der Grundträger können mit einem Antrieb zum Ein- und Ausfahren der Aufnahme versehen sein. Der Antrieb kann sowohl manuell (zum Beispiel mittels einer Kurbel, einer Seilwinde oder dergleichen) oder mittels eines Motors realisiert sein. Es kann ein Stahlseil o. ä. (z. B. ein Schneckenantrieb) zum Ein- und Ausfahren der Aufnahme verwendet werden.

Vorteilhaft ist es, wenn der Grundträger als verladebare Palette ausgeführt ist.

Somit kann ein Gerät zur Positionierung eines optronischen Sensors auf einer Trägerplattform, deren Grundträger als mit einem Stapler oder dergleichen verladebare Palette ausgeführt ist, bereitgestellt werden. Dieses Gerät kann jeden, mit einer ausreichend großen Ladefläche ausgestatteten Pick-up zu einem Überwachungsfahrzeug machen. Die Trägerplattform bzw. deren Grundträger kann in einfacher Weise mit einem Stapler auf die Ladefläche gesetzt werden.

Der Grundträger der Trägerplattform kann mit einem fahrzeugspezifischen Adapterteil lösbar verbindbar sein, über welches die Baugruppe mittels Befestigungselementen (z. B. entsprechende Schnellspannhebel mit Gewinden) in einem Innenraum, insbesondere an einem Boden, des Fahrzeugs befestigbar ist. Das fahrzeugspezifische Adapterteil kann mit den Befestigungselementen an Transportsicherungseinrichtungen im Laderaum des Fahrzeugs montiert werden. Dadurch kann die erfindungsgemäße Baugruppe auch in einem Kompaktkraftfahrzeug zum Einsatz kommen.

Die Baugruppe kann insbesondere bei einer Ausbildung als verladebare Palette in einem Gehäuse bzw. einer Wetterschutzbox untergebracht sein.

Die höhenverstellbare Masteinrichtung kann beispielsweise mit einer Kurbel oder dergleichen bedient werden. Alternativ ist auch ein automatischer motorischer Antrieb denkbar.

In Anspruch 10 ist ein Fahrzeug mit einer erfindungsgemäßen Baugruppe angegeben.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Nachfolgend sind anhand der Zeichnung prinzipmäßig Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.

Es zeigen:

  • 1 eine vereinfachte perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Baugruppe in einer ersten Ausführungsform;
  • 2 eine weitere vereinfachte perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Baugruppe in der ersten Ausführungsform;
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines Kompaktkraftfahrzeugs in Verbindung mit der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Baugruppe;
  • 4 eine weitere perspektivische Ansicht eines Kompaktkraftfahrzeugs in Verbindung mit der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Baugruppe;
  • 5 eine perspektivische Ansicht eines Kraftfahrzeugs mit einer offenen Ladefläche in Verbindung mit einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Baugruppe;
  • 6A - 6D vereinfachte schematische Darstellungen des Einsatzes der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Baugruppe in Verbindung mit einem Kompaktkraftfahrzeug; und
  • 7 eine vereinfachte schematische Darstellung des Einsatzes der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Baugruppe in Verbindung mit einem Kraftfahrzeug mit einer offenen Ladefläche.

In den Figuren sind funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen.

In 1 ist eine erfindungsgemäße Baugruppe 1 in einer ersten Ausführungsform dargestellt. Die Baugruppe 1 umfasst eine optronische (bzw. optoelektronische) Sensorvorrichtung 2 und eine Trägerplattform 3 und ist insbesondere zum Einsatz der optronischen Sensorvorrichtung 2 in Verbindung mit einem Fahrzeug 4a, 4b (siehe 3 bis 7) vorgesehen. Die Trägerplattform umfasst wenigstens Folgendes:

  • - eine aufrichtbare und/oder verschwenkbare, vorzugsweise höhenverstellbare Masteinrichtung 5, an welcher die optronische Sensorvorrichtung 2, insbesondere drehbar und/oder schwenkbar (z. B. in Azimut und Elevation) angeordnet ist;
  • - eine Auflage oder Aufnahme 6 für die Masteinrichtung 5;
  • - eine elektronische Steuerungs- und Verarbeitungseinrichtung 7, welche mit der optronischen Sensorvorrichtung 2 kommunikationsverbunden ist; und
  • - einen universell an dem Fahrzeug 4a, 4b befestigbaren Grundträger 8.

Mit den notwendigen Änderungen kann die Baugruppe 1 anstelle der optronischen Sensorvorrichtung 2 auch eine optronische Sichtvorrichtung oder dergleichen umfassen.

Wie aus 1 ersichtlich kann die Höhe der Masteinrichtung 5 beispielsweise mittels einer Kurbel oder dergleichen variabel eingestellt werden. Die elektronische Steuerungs- und Verarbeitungseinrichtung 7 kann beispielsweise eine Bildverarbeitung oder eine sonstige Aufbereitung der von der optronischen Sensorvorrichtung 2 erfassten Bilddaten ausführen und/oder die Ausrichtung der optronischen Sensorvorrichtung 2 steuern. Die Kommunikationsverbindung zur optronischen Sensorvorrichtung 2 kann dabei beispielsweise drahtlos (WLAN, Bluetooth oder dergleichen) oder kabelgebunden sein. Die elektronische Steuerungs- und Verarbeitungseinrichtung 7 kann wie aus 1 weiter ersichtlich als Elektroschaltbox an dem Grundträger 8 befestigt sein. Die Trägerplattform 3 kann zur Unterstützung des Aufrichtvorgangs der Masteinrichtung 2 wenigstens ein Federelement 9 aufweisen. In der 1 sind die Federelemente 9 nur vereinfacht angedeutet. Diese können wie in den 2 bis 5 näher dargestellt mit der Aufnahme 6 einerseits und mit der Masteinrichtung 5 andererseits gekoppelt sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das wenigstens ein Federelement 9 als Gasdruckfeder ausgeführt. Selbstverständlich sind hier auch andere Lösungen denkbar. Die Trägerplattform 3 kann wenigstens eine Strebe 10 zum Fixieren der Masteinrichtung 5 im aufgerichteten Zustand aufweisen.

Das wenigstens eine Federelement 9 und/oder die wenigstens eine Strebe 10 können mit der Aufnahme 6 einerseits und mit der Masteinrichtung 5 andererseits gekoppelt sein.

Die Aufnahme 6 für die Masteinrichtung 5 ist in dem Grundträger 8 ausziehbar gelagert. Die Trägerplattform 3 und/oder der Grundträger 8 sind mit einem Antrieb 11 zum Ein- und Ausfahren der Aufnahme 6 versehen. Dieser kann sowohl manuell als auch automatisch bzw. motorisch ausgeführt sein.

Wie aus 1 weiter ersichtlich kann der Grundträger 8 der Trägerplattform 3 mit einem fahrzeugspezifischen Adapterteil 12 lösbar verbindbar sein, mittels welchem die Baugruppe 1 mittels Befestigungselementen 12a in einem Innenraum, insbesondere an einem Boden des Fahrzeugs 4a befestigbar ist.

2 zeigt eine weitere perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Baugruppe 1, wobei die Masteinrichtung 5 in der Aufnahme 6 eingeklappt und die Aufnahme 6 in dem Grundträger 8 eingefahren ist.

3 zeigt ein als Kompaktkraftfahrzeug 4a ausgeführtes Fahrzeug mit der Baugruppe 1. Dabei ist die Aufnahme 6 mit der Masteinrichtung 5 ausgefahren. Selbstverständlich kann die Baugruppe 1 in weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispielen auch in Verbindung mit anderen Fahrzeugen wie z. B. Anhängern etc. eingesetzt werden.

4 zeigt das Kompaktkraftfahrzeug mit der erfindungsgemäßen Baugruppe 1 mit aufgerichteter Masteinrichtung 5 im Betriebszustand.

In 5 ist eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Baugruppe 1 in Verbindung mit einem Pick-up-Kraftfahrzeug 4b (Personenkraftwagen oder Geländewagen mit einer ebenen, offenen Ladefläche oder Pritsche) als Fahrzeug dargestellt. Der Grundträger 8 ist dabei als verladebare Palette ausgeführt (in 5 nicht näher dargestellt; siehe 7). Die Baugruppe 1 ist auf einer offenen Ladefläche des Pick-up-Fahrzeugs 4b angeordnet und kann in einem Gehäuse bzw. einer Wetterschutzbox 13 aufbewahrt werden.

In den 6A bis 6D ist schematisch das Aufstellen der erfindungsgemäßen Baugruppe 1 in Verbindung mit einem Kompaktkraftzeug 4a angedeutet. Dabei ist in der Teil6A die Baugruppe 1 in dem Kompaktkraftfahrzeug 4a vollständig verladen, so dass sie transportiert werden kann. In der Teil6B sind nicht dargestellte Hecktüren oder eine Heckklappe des Kompaktkraftfahrzeugs 4a geöffnet und die Aufnahme 6 mit der Masteinrichtung 5 ist aus dem Grundträger 8 ausgefahren. In der Teil6C ist die Baugruppe 1 nun zum Aufrichten der Masteinrichtung 5 vorbereitet. In der Teil6D ist die Masteinrichtung 5 mit der optronischen Sensorvorrichtung 2 aufgerichtet und ausgefahren.

In 7 ist schematisch gezeigt wie die Baugruppe 1 mittels eines Gabelstaplers 14 auf das Pick-up-Kraftfahrzeug 4b verladen werden kann.

Bezugszeichenliste

1
Baugruppe
2
optronische Sensorvorrichtung
3
Trägerplattform
4a
Kompaktkraftfahrzeug
4b
Kraftfahrzeug mit Ladefläche (Pick-up)
5
Masteinrichtung
6
Aufnahme
7
elektronische Steuerungs- und Verarbeitungseinrichtung
8
Grundträger
9
Federelemente
10
Streben
11
Antrieb
12
fahrzeugspezifisches Adapterteil
12a
Befestigungselemente
13
Wetterschutzbox
14
Gabelstapler