Title:
Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe
Kind Code:
U1


Abstract:

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe zum Anschließen einer Basisstation an abgesetzte Funkköpfe, wobei die hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe aufweist:
ein hybrides optisch-elektrisches Zuleitungskabel mit mehreren Lichtleitfasern und mehreren Stromleitern, wobei die mehreren Lichtleitfasern in mindestens einem Lichtwellenleiterkabel innerhalb des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels zusammengefasst sind;
eine Vereinzelungsumhausung, in die sich das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel erstreckt, wobei die mehreren Lichtleitfasern und die mehreren Stromleiter in mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen innerhalb der Vereinzelungsumhausung angeordnet sind, und wobei jede der mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen mindestens eine der Lichtleitfasern und mindestens einen der Stromleiter vom hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel aufweist; und
mehrere hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel, die sich aus der Vereinzelungsumhausung erstrecken, wobei jedes der mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel eine der mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen fasst. embedded image




Application Number:
DE202018100500U
Publication Date:
06/04/2018
Filing Date:
01/30/2018
Assignee:
Corning Korea Optical Communications Co. (Gyeongsangbuk-do, Gumi-si, KR)



Attorney, Agent or Firm:
Epping Hermann Fischer Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80639, München, DE
Claims:
Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe zum Anschließen einer Basisstation an abgesetzte Funkköpfe, wobei die hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe aufweist:
ein hybrides optisch-elektrisches Zuleitungskabel mit mehreren Lichtleitfasern und mehreren Stromleitern, wobei die mehreren Lichtleitfasern in mindestens einem Lichtwellenleiterkabel innerhalb des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels zusammengefasst sind;
eine Vereinzelungsumhausung, in die sich das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel erstreckt, wobei die mehreren Lichtleitfasern und die mehreren Stromleiter in mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen innerhalb der Vereinzelungsumhausung angeordnet sind, und wobei jede der mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen mindestens eine der Lichtleitfasern und mindestens einen der Stromleiter vom hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel aufweist; und
mehrere hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel, die sich aus der Vereinzelungsumhausung erstrecken, wobei jedes der mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel eine der mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen fasst.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach Anspruch 1, wobei die Vereinzelungsumhausung aufweist:
ein Gehäuse;
eine optische Vereinzelungsbuchse, die im Gehäuse vorgesehen ist, wobei das mindestens eine Lichtwellenleiterkabel, das die mehreren Lichtleitfasern des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels zusammenfasst, innerhalb der optischen Vereinzelungsbuchse gesplittet wird, so dass die mehreren Lichtleitfasern aus der optischen Vereinzelungsbuchse in Teilgruppen oder einzeln austreten; und
ein Erdungselement, das an einer Außenfläche des Gehäuses vorgesehen ist.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach Anspruch 2, wobei die optische Vereinzelungsbuchse aufweist:
ein Eintrittsende mit einer Eintrittsöffnung, durch die sich das mindestens eine Lichtwellenleiterkabel des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels erstreckt; und
ein Austrittsende mit mehreren Austrittsöffnungen, durch die sich die mehreren Lichtleitfasern in Teilgruppen oder einzeln erstrecken;
wobei die Eintrittsöffnung eine andere Größe als jede der mehreren Austrittsöffnungen hat.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach Anspruch 2 oder 3, wobei:
das Gehäuse ein erstes Mantelteil und ein zweites Mantelteil aufweist, die miteinander in Eingriff sind, um einen Innenraum zu bilden;
das Gehäuse ferner ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, die jeweils offen sind;
das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel sich durch das erste Ende des Gehäuses erstreckt; und
die mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel sich durch das zweite Ende des Gehäuses erstrecken.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach Anspruch 4, wobei die Vereinzelungsumhausung darüber hinaus aufweist:
eine erste Öffnung, die am ersten Ende des Gehäuses gebildet ist, wobei sich das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel durch die erste Öffnung erstreckt;
ein erstes Halteteil, das im Gehäuse vorgesehen ist, um das sich durch die erste Öffnung erstreckende hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel zu haltern; und
ein Dichtungselement, das eine Außenumfangsfläche des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels innerhalb des Gehäuses umgibt, wobei das Dichtungselement das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel gegenüber dem Außenbereich der Vereinzelungsumhausung hermetisch abdichtet.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach Anspruch 5, wobei die Vereinzelungsumhausung darüber hinaus aufweist:
eine zweite Öffnung, die am zweiten Ende des Gehäuses gebildet ist, wobei sich die mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel durch die zweite Öffnung erstrecken; und
ein zweites Halteteil, das im Gehäuse vorgesehen ist und die mehreren sich durch die zweite Öffnung erstreckenden hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel haltert.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach Anspruch 6, wobei die erste Öffnung und die zweite Öffnung unterschiedliche Durchmesser haben.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach einem der Ansprüche 1-7, wobei das mindestens eine Lichtwellenleiterkabel des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels in einem Mittenbereich des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels angeordnet ist, und wobei die mehreren Stromleiter im hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel um das mindestens eine Lichtwellenleiterkabel herum vorgesehen sind.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach einem der Ansprüche 1-8, darüber hinaus aufweisend:
einen hybriden optisch-elektrischen Stecker, der an einem Ende des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels oder an einem Ende eines der mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel vorgesehen ist.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach einem der Ansprüche 1-9, darüber hinaus aufweisend:
einen hybriden optisch-elektrischen Stecker, der an einem Ende eines der mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel vorgesehen ist;
eine hybride optisch-elektrische Überbrückungskabelbaugruppe, die einen Steckeraufbau aufweist, der mit dem hybriden optisch-elektrischen Stecker des hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabels in Eingriff ist, ein Überbrückungskabel, das sich ausgehend vom Steckeraufbau erstreckt, und eine Signalvereinzelungsbuchse an einem Ende des Überbrückungskabels zum Herausführen von optischen Signalen und Stromsignalen, die über das hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel empfangen werden.

Hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe nach einem der Ansprüche 1-10, wobei jede der mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen, die von den mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabeln gefasst sind, mindestens zwei der Lichtleitfasern und mindestens ein Paar der Stromleiter aufweist.

Description:
PRIORITÄT

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität aus der koreanischen Patentanmeldung mit der laufenden Nummer 10-2017-0014044, eingereicht am 31. Januar 2017, und der vorläufigen US-Anmeldung mit der laufenden Nr. 62/592,752, eingereicht am 30. November 2017.

GEBIET

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe und im Spezielleren auf eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe mit einer Vereinzelungsumhausung zum Anordnen von Lichtleitfasern und Stromleitern von einem Zuleitungskabel zu hybriden optisch-elektrischen Gruppen, die von der Vereinzelungsumhausung durch hybride Vereinzelungskabel gefasst sind.

HINTERGRUND

Aufgrund des exponentiellen Anstiegs der Menge an Informationen, die für Teilnehmer im Zuge der industriellen Entwicklung benötigt werden, hat eine Ära der bis in die Haushalte führenden Fasern (FTTH) begonnen, bei der optische Kabel bis in das Innere von Gebäuden reichen, um die Menge an übertragener Information deutlich zu erhöhen.

In einigen Telekommunikationsnetzen ist ein Hybridkabel, das sowohl optische Signale als auch Stromsignale überträgt, an Geräte oder andere Vorrichtungen wie zum Beispiel eine Wechselstation, eine Basisstation (BS) oder einen abgesetzten Funkkopf (RRH) angeschlossen, um letztendlich die Übertragung und den Empfang eines hochfrequenten drahtlosen Signals oder dergleichen zu ermöglichen. Darüber hinaus hat die rapide Zunahme des mobilen Kommunikationsdatenverkehrs, der der Einführung und Verbreitung von Smartphones zuzuschreiben ist, zu einer früheren Einführung der Kommunikation der vierten Generation (4G) geführt, als ursprünglich erwartet wurde (wobei die fünfte Generation bald folgen wird), und Kommunikationsdienstanbieter haben für eine effektive Netzentwicklung und die Reduzierung von Betriebskosten ihre Strukturen verbessert.

Da die Anzahl von in einer BS oder dergleichen installierten Antennen aufgrund der jüngsten Kommunikationsschemata (Topologien/Netzentwürfe) zunimmt, steigt auch die Anzahl von RRHs bzw. die Anzahl von an die RRHs angeschlossenen Geräten an.

Im Hinblick auf eine herkömmliche Kabelvorrichtung mit einem Umhausungsaufbau, der an ein Hybridkabel angeschlossen ist, trennt der Hersteller das Hybridkabel in separate Kabel auf und schließt zusätzlich jedes Kabel einer optischen Einheit und jedes Kabel einer Stromleitungseinheit an eine Stromleitungseinheit bzw. optische Einheit eines Überbrückungskabels innerhalb einer Umhausung an. Insbesondere im Falle von Geräten, die in integrierter Bauart mit geschlossener Umhausung vorliegen, besteht für den Hersteller keine Möglichkeit, während der Arbeit eine Verbindungsbeziehung zwischen den inneren Strukturteilen genau zu prüfen. Infolgedessen ist der Hersteller nicht in der Lage, einen inneren Fehler schnell zu entdecken, und wird infolgedessen nach der Herstellung möglicherweise einen Verbindungsfehler feststellen.

Des Weiteren nimmt die Anzahl an Steckern zu, wenn jede optische Einheit oder Stromleitungseinheit separat angeschlossen wird. Die sich daraus ergebende Zunahme der Kabellänge führt zu einem Leistungsverlust und zur Zunahme der Teilekosten und Einbaukosten.

Ein Aspekt der vorliegenden Offenbarung besteht darin, eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe bereitzustellen, die mit einem offenen Umhausungsaufbau ausgeführt ist, um Arbeitsfehler zu reduzieren, indem während der Arbeit eine leichte Überprüfung innerer Fehler und somit ein in Echtzeit erfolgender Ergänzungsvorgang ermöglicht wird.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Offenbarung besteht darin, eine hybride optisch-elektrische Kabelgruppe bereitzustellen, mit der man mittels eines einzigen hybriden optisch-elektrischen Kabelaufbaus gleichzeitig ein optisches Signal und ein elektrisches Signal effizient und stabil übertragen kann.

Ein anderer Aspekt der vorliegenden Offenbarung besteht darin, eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe bereitzustellen, bei der ein einfacher hybrider optisch-elektrischer Kabelstecker so ausgelegt ist, dass die Arbeiten für einen Bediener erleichtert sind und auf diese Weise die Personalkosten gesenkt und Arbeitszeit eingespart wird.

ZUSAMMENFASSUNG

In einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung kann eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe zum Anschließen einer Basisstation (BS) an abgesetzte Funkköpfe (RRHs) ein hybrides optisch-elektrisches Zuleitungskabel mit mehreren Lichtleitfasern und mehreren Stromleitern, eine Vereinzelungsumhausung, in die sich das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel erstreckt, und mehrere hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel aufweisen, die sich aus der Vereinzelungsumhausung erstrecken. Die mehreren Lichtleitfasern und die mehreren Stromleiter sind in mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen innerhalb der Vereinzelungsumhausung angeordnet. Jede der mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen weist mindestens eine der Lichtleitfasern und mindestens einen der Stromleiter vom hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel auf. Jedes der mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel fasst eine der mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen.

In einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung kann eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe zum Anschließen einer BS an RRHs ein hybrides optisch-elektrisches Zuleitungskabel, das mehrere Lichtleitfasern und mehrere Stromleiter umfasst, eine Vereinzelungsumhausung, in die sich das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel erstreckt, mehrere hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel, die sich aus der Vereinzelungsumhausung erstrecken, und einen hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabelaufbau („Baugruppe“) aufweisen. Die mehreren Lichtleitfasern und die mehreren Stromleiter sind innerhalb der Vereinzelungsumhausung in mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen angeordnet. Jede der mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen umfasst mindestens eine der Lichtleitfasern und mindestens einen der Stromleiter vom hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel. Jedes der mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel fasst eine der hybriden optisch-elektrischen Gruppen und weist ein Ende mit einem hybriden optisch-elektrischen Stecker auf, der für die mindestens eine Lichtleitfaser und den mindestens einen Stromleiter der einen der mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen einen Anschluss bildet. Das hybride optisch-elektrische Überbrückungskabel hat ein erstes Ende, das an den hybriden optisch-elektrischen Stecker eines der mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel angeschlossen ist, und ein zweites Ende zum Anschließen an den RRH. Das zweite Ende weist eine Signalvereinzelungsbuchse auf, um optische Signale und Stromsignale zu vereinzeln, die vom hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel empfangen werden.

Eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist in der Bauart mit offener Umhausung ausgeführt. Deshalb können innere Fehler, die während der Arbeit auftreten können, mühelos festgestellt und in Echtzeit behoben werden, wodurch sich nachfolgende Arbeitsfehler reduzieren.

In einer hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist ein Eingriffsaufbau für Stecker, die Kabel verbinden, als Druck-Zug-Mechanismus ausgeführt, wodurch ein Bediener in die Lage versetzt wird, die Ineingriffbringung und das Befestigen/Lösen mühelos und zuverlässig auszuführen.

Eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann mittels eines einzigen hybriden optisch-elektrischen Kabelaufbaus gleichzeitig ein optisches und ein elektrisches Signal effizient und zuverlässig übertragen.

Figurenliste

  • 1a ist eine perspektivische Ansicht, in der eine Verbindungsbeziehung zwischen einer hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 100 und einem Peripheriegerät gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung dargestellt ist.
  • 1b ist eine Ansicht, in der eine Verbindungsbeziehung zwischen der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 100 in einem vergrößert gezeigten Bereich S von 1a und einem hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabelaufbau 30 mit einer Signalvereinzelungsbuchse 31 gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung dargestellt ist.
  • 2b ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 200 mit einer anderen Blickrichtung als in 2a.
  • 3a und 3b sind perspektivische Ansichten einer hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 300 gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.
  • 4 ist eine auseinandergezogene, vergrößerte perspektivische Ansicht des Innenbereichs der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 300 mit einem in einer Vereinzelungsumhausung 330 montierten hybriden optisch-elektrischen Kabel gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.
  • 5a ist eine perspektivische Ansicht, die eine Verbindungsbeziehung zwischen einem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 410 und hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabeln 420 in einer Vereinzelungsumhausung 430 gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung darstellt.
  • 5b ist eine perspektivische Ansicht der in 5a dargestellten Verbindungsbeziehung, aus einer anderen Richtung heraus betrachtet.
  • 6 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Verbindungsbeziehung zwischen einem Steckeraufbau 520a an einem Ende eines hybriden optisch-elektrischen Unterteilungskabels 520 und einem Steckeraufbau 31a eines hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabels 32 gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung darstellt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen werden verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung beschrieben. Der Umfang der vorliegenden Offenbarung soll jedoch nicht auf die bestimmten Ausführungsformen beschränkt sein, und es versteht sich, dass die vorliegende Offenbarung verschiedene Modifikationen, äquivalente Lösungen und/oder Alternativen abdeckt, die innerhalb des Umfangs und Sinngehalts der vorliegenden Offenbarung liegen. In Bezug auf eine Beschreibung der Zeichnungen sind mit gleichen Bezugszahlen dieselben Komponenten bezeichnet.

In der vorliegenden Offenbarung gibt der Ausdruck „aufweisen“, „kann aufweisen“, „umfassen“ oder „kann umfassen“ das Vorhandensein eines bestimmten Merkmals an (z.B. Anzahl, Funktion, Vorgang oder Komponente wie zum Beispiel ein Teil), wobei das Vorhandensein eines oder mehrerer weiterer Merkmale nicht ausgeschlossen ist.

In der vorliegenden Offenbarung kann der Ausdruck „A oder B“, „mindestens eines von A oder/und B“ oder „eines oder mehrere von A oder/und B“ alle möglichen Kombinationen der aufgezählten Positionen abdecken. So kann zum Beispiel der Ausdruck „A oder B“, „A und/oder B“ oder „mindestens eines von A oder B“ sämtliche folgende Fälle darstellen, und zwar (1) die Einbeziehung von mindestens einem Element A, (2) die Einbeziehung von mindestens einem Element B, und (3) die Einbeziehung von mindestens einem Element A und mindestens einem Element B.

Der in der vorliegenden Offenbarung verwendete Ausdruck „erste/r/s“ oder „zweite/r/s“ kann die Benennungen verschiedener Komponenten ungeachtet der Aufeinanderfolge und/oder Wichtigkeit modifizieren, wobei die Komponenten dadurch nicht eingeschränkt werden. Diese Ausdrücke werden dazu verwendet, eine Komponente von einer anderen Komponente zu unterscheiden. So können zum Beispiel ein erstes Benutzergerät (UE) und ein zweites UE ungeachtet der Aufeinanderfolge oder Wichtigkeit verschiedene UEs darstellen. Eine erste Komponente kann beispielsweise als zweite Komponente bezeichnet werden, und umgekehrt, ohne vom Umfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen.

Wenn die Aussage getroffen wird, dass eine Komponente (zum Beispiel eine erste Komponente) „in Wirkverbindung oder Kommunikationsverbindung mit“ einer anderen Komponente (zum Beispiel einer zweiten Komponente) steht oder an diese „angeschlossen ist“, sollte klar sein, dass die eine Komponente an die andere Komponente direkt oder über eine weitere Komponente (zum Beispiel eine dritte Komponente) angeschlossen ist. Wenn dagegen ausgesagt wird, dass eine Komponente (zum Beispiel eine erste Komponente) an eine andere Komponente (zum Beispiel eine zweite Komponente) „direkt angeschlossen“ oder mit dieser „direkt verbunden“ ist, lässt sich daraus folgern, dass sich zwischen den Komponenten keine weitere Komponente (zum Beispiel eine dritte Komponente) befindet.

Der hier verwendete Begriff „dazu ausgelegt“ kann zum Beispiel durch den Begriff „geeignet für“, „mit der Fähigkeit zu“, „dazu konzipiert“, „dazu angepasst“, „dazu hergestellt“ oder „dazu in der Lage“ ersetzt werden. Der Begriff „dazu ausgelegt“ muss nicht notwendigerweise eine in Hardware „spezifische Auslegung“ bedeuten. Stattdessen kann der Ausdruck „dazu ausgelegt“ bedeuten, dass eine Vorrichtung eine andere Vorrichtung oder ein anderes Teil „unterstützt“. So kann zum Beispiel mit dem Ausdruck „ein Prozessor, der dazu ausgelegt ist, A, B und C auszuführen“ ein speziell für diesen Zweck entworfener Prozessor (zum Beispiel ein eingebetteter Prozessor) gemeint sein, um die entsprechenden Vorgänge auszuführen, oder ein Allzweckprozessor (zum Beispiel eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) oder ein Anwendungsprozessor (AP)) zum Ausführen der Vorgänge.

Die in der vorliegenden Offenbarung verwendeten Ausdrücke werden nur zur Beschreibung spezifischer Ausführungsformen bereitgestellt und sollen den Umfang anderer Ausführungsformen nicht einschränken. Es sollte klar sein, dass Singularformen auch Pluralbezüge umfassen, solange der Kontext nicht eindeutig Anderes angibt. Soweit nicht anders festgelegt, können die in der folgenden Beschreibung und den Ansprüchen verwendeten Ausdrücke und Wörter, die technische oder wissenschaftliche Ausdrücke umfassen, dieselben Bedeutungen haben, wie sie allgemein vom Fachmann aufgefasst werden. Die in Wörterbüchern allgemein definierten Ausdrücke können so aufgefasst werden, dass sie über dieselben oder ähnliche Bedeutungen verfügen wie kontextabhängigen Bedeutungen der damit verbundenen Technologie. Solange nicht anderweitig festgelegt, sollten die Ausdrücke nicht als ideal oder übermäßig formale Bedeutungen aufgefasst werden. Selbst die in der vorliegenden Offenbarung definierten Ausdrücke sind gegebenenfalls nicht so zu interpretieren, dass sie Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung ausschließen.

Nun erfolgt mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen eine Beschreibung einer hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe gemäß einer Ausführungsform, bei der ein hybrides optisch-elektrisches Kabel vereinzelt und verlängert wird. In der vorliegenden Offenbarung kann sich der Begriff „Bediener“ auf eine Person beziehen, die eine elektronische Vorrichtung einbaut oder herstellt, oder eine Einheit (zum Beispiel eine auf künstlicher Intelligenz beruhende elektronische Einheit), die eine elektronische Vorrichtung verbaut.

1a ist eine perspektivische Ansicht, in der eine Verbindungsbeziehung zwischen einer hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 100 und einem Peripheriegerät gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung dargestellt ist. 1b ist eine perspektivische Ansicht, in der eine Verbindungsbeziehung zwischen der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 100 in einem vergrößert gezeigten Teil S von 1a und einem Signalvereinzelungsblock 31 eines hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabelaufbaus 30 (oder einer „hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabelbaugruppe 30“) dargestellt ist.

Mit Bezugnahme auf 1a und 1b kann es sich bei der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 100 um eine Antennenvorrichtung handeln, die der optischen Kommunikation und/oder Energieübermittlung zwischen einer Basisstation BS 10 (zum Beispiel einer digitalen Einheit) und abgesetzten Funkköpfen (RRHs) 20 dient.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung kann die hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe 100 ein hybrides optisch-elektrisches Zuleitungskabel 110, das an die BS 10 angeschlossen ist, hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 120, die an die RRHs 20 angeschlossen sind, und eine Vereinzelungsumhausung 130 aufweisen, um das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 110 in mehrere hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 120 zu splitten.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das der Vereinzelungsumhausung 130 bereitgestellte hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 110 mehrere Stromleitungseinheiten (zusammengefasste Stromleiter) und mehrere optische Einheiten (Lichtleitfasern, die in mindestens einem Lichtwellenleiterkabel zusammengefasst sind) aufweisen.

In Bezug auf die Vereinzelungsumhausung 130, die das Anschließen und Auswechseln ermöglicht, kann es erforderlich sein, das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 110, das beispielsweise den RRHs 20 oder abgesetzten Funkantennen (RRAs) bereitgestellt wird, in die mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 120 zu splitten.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Vereinzelungsumhausung 130 so ausgelegt sein, dass sie einen Raum aufweist, in welchem eine optische Vereinzelungsbuchse sowie ein Teil montiert ist, das die jeweiligen Kabel (also das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 110 sowie die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 120) haltert. Durch die optische Vereinzelungsbuchse wird Licht und Strom aus dem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 110 herausgeführt, indem Licht bzw. Strom in mindestens einer hybriden optisch-elektrischen Gruppe zusammengefasst und ein das jeweilige Kabel halterndes Teil vorgesehen wird. Mit anderen Worten wird das mindestens eine Lichtwellenleiterkabel, das die mehreren Lichtleitfasern des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 110 zusammenfasst, innerhalb der optischen Vereinzelungsbuchse gesplittet, so dass die mehreren Lichtleitfasern aus der optischen Vereinzelungsbuchse in Teilgruppen oder einzeln austreten.

Die aus der Vereinzelungsumhausung 130 austretenden, hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 120 können mehrere Stromleitungseinheiten und mehrere optische Einheiten umfassen. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann ein hybrider optisch-elektrischer Überbrückungskabelaufbau 30, der mindestens einen Signalvereinzelungsblock 31 aufweist, zwischen einem hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 120 und einem RRH 20 vorgesehen sein. Der hybride optisch-elektrische Überbrückungskabelaufbau 30 kann ein hybrides optisch-elektrisches Überbrückungskabel 32 umfassen, das sich über einen Stecker oder dergleichen an das hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 120 anschließt, und mindestens einen Signalvereinzelungsblock 31, der jeweils optische Signale und Stromsignale herausführt. Die Auslegung kann dergestalt sein, dass aus der Vereinzelungsumhausung 130 genauso viele hybride optisch-elektrische Überbrückungskabelstrukturen 30 austreten, wie es hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 120 gibt. So kann zum Beispiel jedes der mehreren hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabel 32 einzeln an eines der mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 120 angeschlossen sein.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen hat der mindestens eine Signalvereinzelungsblock 31 die Funktion, das hybride optisch-elektrische Überbrückungskabel 32 in ein optisches Kabel und ein Stromkabel innerhalb des RRH 20 zu splitten. Das hybride optisch-elektrische Überbrückungskabel 32 kann an das hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 120 mittels eines Steckeraufbaus angeschlossen werden, der einen Stecker in hybrider optisch-elektrischer Bauart oder dergleichen umfasst, die nachfolgend im Einzelnen beschrieben wird.

Im hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 110 können gemäß verschiedenen Ausführungsformen Lichtwellenleiterkabel 111 zur Übertragung eines optischen Signals in einem Mittenbereich angeordnet sein, und Stromkabel 112 zur Übertragung eines elektrischen Signals können um die Lichtwellenleiterkabel 111 herum vorgesehen sein. Bei einem anderen Beispiel kann das hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 120 ein Lichtwellenleiterkabel 121 mit mehreren Lichtleitfasern aufweisen, sowie ein Paar Stromkabel 122, die in einem Teilbereich der Außenumfangsfläche des Lichtwellenleiterkabels 121 angeordnet sind.

Gemäß einem Beispiel können die Lichtwellenleiterkabel 111 und 121 jeweils ein mittiges Zugelement aufweisen, mehrere Rohre 111a bzw. 121a, und ein Rohrverbindungsmittel 111b bzw. 121b. Das mittige Zugelement ist in der Mitte des Lichtwellenleiterkabels 111 vorgesehen und beaufschlagt das Lichtwellenleiterkabel 111 mit einer Zugkraft. Die mehreren um das mittige Zugelement herum angeordneten Rohre 111a stellen Hohlzylinder dar, wobei in den Hohlräumen mehrere optische Übertragungsmedien untergebracht sein können.

Gemäß einem Beispiel können optische Übertragungsmedien beliebiger Art als optische Signalübertragungsmedien innerhalb der mehreren Rohre 111a und 121a angebracht sein. Die optischen Übertragungsmedien können beispielsweise allgemein übliche Lichtleitfasern, die jeweils nur einen Kern und einen Mantel oder zusätzlich zu Kern und Mantel noch eine Kunststoffschicht aufweisen, sowie Lichtleitfasern mit fester Pufferschicht und bandumhüllte Lichtleitfasern umfassen. Die mehreren Rohre 111a und 121a können um das mittige Zugelement linear, spiralförmig, S-Z-förmig usw. angeordnet sein.

Gemäß einem Beispiel sind mehrere Stromkabel 112 und 122 um das Lichtwellenleiterkabel 111 bzw. 121 herum oder seitlich von diesem angeordnet. Die mehreren Stromkabel 112 und 122 können linear, spiralförmig, S-Z-förmig usw. angeordnet sein. Die mehreren Stromkabel 112 des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 110 können um das Lichtwellenleiterkabel 111 zum Beispiel in direktem Kontakt mit dem Außenumfang des Lichtwellenleiterkabels 111 gewickelt sein. Somit können die mehreren Stromkabel 112 das Lichtwellenleiterkabel 111 umgeben.

Gemäß einer Ausführungsform kann jedes der mehreren Stromkabel 112 bzw. 122 mehrere Leitungsdrähte als Übertragungsmedien für ein elektrisches Signal oder eine Masseleitung aufweisen, sowie eine Beschichtung, die in direktem Kontakt am Außenumfang der Leitungsdrähte abgeschieden ist, um dadurch die Leitungsdrähte zu umgeben, so dass diese nach außen hin isoliert sein können. Bei den Leitungsdrähten kann es sich typischerweise um Kupferdrähte handeln. Die Beschichtung kann am Außenumfang der Leitungsdrähte durch Direktextrusionsformung gebildet sein. Die Beschichtung kann aus Kunststoff wie zum Beispiel Polyethylen (PE), Polyolefin, Ethylenvinylacetatcopolymer (EVA) oder Polyvinylchlorid (PVC) gebildet sein.

Nachstehend wird der spezifische Aufbau der Vereinzelungsumhausung 130 beschrieben.

2a ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 200 gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung, und 2b ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 200 aus einer anderen Richtung als in 2a heraus betrachtet.

Mit Bezug auf 2a und 2b kann die hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe 200 ein hybrides optisch-elektrisches Zuleitungskabel 210 zur gleichzeitigen Übertragung eines optischen Signals und eines elektrischen Signals, eine Vereinzelungsumhausung 230, um Licht und Strom des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 210 in mehreren hybriden optisch-elektrischen Gruppen anzuordnen und die hybriden optisch-elektrischen Gruppen einzeln herauszuführen, sowie hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 220 aufweisen, die sich aus der Vereinzelungsumhausung 230 erstrecken und dann an RRHs angeschlossen sind. Die in 2a und 2b dargestellte hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe 200 kann in Bezug auf die in 1 dargestellte hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe 100 vollkommen oder teilweise identisch sein.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen weist die Vereinzelungsumhausung 230 ein rohrförmiges Gehäuse auf. Das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 kann in ein Ende der Vereinzelungsumhausung 230 eingelegt sein, und das eingelegte hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 kann in der Vereinzelungsumhausung 230 gesplittet und durch das andere Ende der Vereinzelungsumhausung 230 in Form mehrerer hybrider optisch-elektrischer Kabel 220 herausgezogen sein.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Vereinzelungsumhausung 230 ein Gehäuse 231, im Gehäuse 231 montierte Dichtringe 232, eine optische Vereinzelungsbuchse 235, Halteteile 233 und 236 sowie ein Dichtungselement 234 aufweisen.

Das Gehäuse 231 kann gebildet werden, indem mehrere separate Mantelteile 231a und 231b (oder „Klemmteile 231a und 231b“), die jeweils eine geteilte Hälfte bilden, miteinander in Eingriff gebracht werden. Das Gehäuse 231 kann zum Beispiel wie ein Rohr oder eine Leitung geformt sein, deren beide Enden offen sind.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das Gehäuse 231 in Form des ersten und zweiten geteilten Mantelteils 231a und 231b hergestellt und dann komplettiert werden, indem das erste und zweite Mantelteil 231a und 231b miteinander in Eingriff gebracht werden. Bei dem ersten und zweiten Mantelteil 231a und 231b kann es sich um Spritzgussteile handeln, die aus einem Polymer (Polycarbonat (PC) oder Polyethylenterephthalat (PET)), Polyacrylsäure-Natriumsalz (PAAS), Polyphenylensulfid (PPS) oder Polyphthalamid (PPA) gebildet sind. Das erste und zweite Mantelteil 231a und 231b kann durch Zinkdruckguss oder Aluminiumdruckguss oder durch Bearbeitung eines Metalls hergestellt sein. In einem weiteren Beispiel können die Außenumfangsflächen des ersten und zweiten Mantelteils 231a und 231b mit einem Material beschichtet sein, das gegenüber stark salzhaltigem Wasser beständig ist. Die Außenumfangsflächen des ersten und zweiten Mantelteils 231a und 231b können zum Beispiel mit einem Material beschichtet oder plattiert sein, das in stark salzhaltigem Wasser korrosionsfest ist, so dass Elektronikteile, die im ersten und zweiten Mantelteil 231a und 231b angeordnet sind, vor der Umgebung geschützt werden können.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen sind die hybriden optisch-elektrischen Kabel 210 und 220 von beiden offenen Endabschnitten des Gehäuses 231 in Eingriff genommen und treten aus diesen heraus, wobei es sich bei dem Gehäuse 231 um einen Rohraufbau handelt. Ein Ende des Gehäuses 231 kann zum Beispiel eine erste Öffnung 231c aufweisen, in die das hybride optisch-elektrische Kabel 210 eingeführt ist. Entlang des Randbereichs der ersten Öffnung 231c kann eine Montagefläche gebildet sein, die entsprechend der Form der Außenumfangsfläche des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 210 gestaltet ist, so dass das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 an der Montagefläche angebracht und von dieser in Eingriff genommen werden kann. In einem weiteren Beispiel kann entlang des Randbereichs der ersten Öffnung 231c eine Montagefläche gebildet sein, die in Entsprechung mit der Form der Außenumfangsfläche eines Eingriffs zwischen dem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 210 und dem Dichtungselement 234 gestaltet ist.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das andere Ende des Gehäuses 231 eine zweite Öffnung 231d aufweisen, durch die sich die verteilten hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 erstrecken. Entlang des Randbereichs der zweiten Öffnung 231d kann eine Montagefläche gebildet sein, die entsprechend der Form der Außenumfangsfläche des zweiten Halteteils 236 gestaltet ist, das die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 in Eingriff nimmt.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können die entlang den Randbereichen der ersten und zweiten Öffnung 231c und 231d gebildeten Montageflächen gebildet werden, indem das erste Klemmteil 231a mit dem zweiten Klemmteil 231b in Eingriff gebracht wird. So können am ersten und zweiten Mantelteil 231a und 231b beispielsweise halbkreisförmige Montageflächen gebildet sein, und eine kreisförmige Öffnung kann gebildet werden, indem die Mantelteile 231a und 231b miteinander in Eingriff gebracht werden. Obwohl die Öffnungen 231c und 231d sowie Umfangsabschnitte der Öffnungen 231c und 231d kreisförmig sind, sind deren Formen jedoch nicht auf einen Kreis beschränkt. Demgemäß können je nach Formgebung des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 210 und/oder der hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 die Öffnungen 231c und 231d sowie die Umfangsabschnitte der Öffnungen 231c und 231d in verschiedene Formen gebracht werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen ist das Gehäuse 231 in der Bauart mit offener Umhausung ausgeführt, die das erste und zweite Mantelteil 231a und 231b aufweist, deren Eingriffsflächen einander entsprechen. Daher kann während des Arbeitens der Innenraum des Gehäuses 231 überprüft werden. Dementsprechend können Bediener ohne Weiteres einen Fehler bezüglich des Eingriffs innerer Teile herausfinden und schnell eine Maßnahme ergreifen, womit Arbeitskraft gespart wird. Beispielsweise kann das zweite Klemmteil 231b mit dem ersten Klemmteil 231a in Eingriff gebracht werden, nachdem das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 und die mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 im ersten Klemmteil 231a angebracht wurden bzw. darin in Eingriff genommen sind. In einem anderen Beispiel kann das erste Mantelteil 231a mit dem zweiten Mantelteil 231b in Eingriff gebracht werden, nachdem die inneren Kabel des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 210 zumindest in eine Gruppe unterteilt sind und die mindestens eine Gruppe an die mehreren hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 angeschlossen ist.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können das erste und zweite Mantelteil 231a und 231b miteinander in Eingriff gebracht werden, wodurch sich der Außenbereich der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 200 ergibt und die Festigkeit gesteigert wird. Gemäß der Anordnung elektronischer Teile in der Vorrichtung können beispielsweise mehrere Öffnungen oder Aussparungen im ersten und zweiten Mantelteil 231a und 231b gebildet sein, und in den Öffnungen oder Aussparungen können Teile eingesetzt und in Eingriff gebracht sein, wodurch die Festigkeit gesteigert wird.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können gemäß der Anordnung elektronischer Teile in der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 200 oder entsprechend einer Eingriffsstruktur zwischen dem ersten und zweiten Mantelteil 231a und 231b verschiedene Strukturen an den Oberflächen des ersten und zweiten Mantelteils 231a und 231b gebildet sein. Beispielsweise kann ein Raum zur Unterbringung der optischen Vereinzelungsbuchse 235 und mehreren Halteteile 233 und 236 jeweils im ersten Mantelteil 231a und zweiten Mantelteil 231b oder durch den Eingriff zwischen dem ersten Mantelteil 231a und zweiten Mantelteil 231b gebildet sein. Der Raum zur Unterbringung der optischen Vereinzelungsbuchse 235 und mehreren Halteteile 233 und 236 kann jeweils im ersten Mantelteil 231a und zweiten Mantelteil 231b oder durch den gegenseitigen Eingriff zwischen dem ersten Mantelteil 231a und zweiten Mantelteil 231b gebildet sein. Der Raum für die optische Vereinzelungsbuchse 235 und die mehreren Halteteile 233 und 236 kann als Aussparung oder Rippe gebildet sein, die Teile umgibt. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können am ersten Mantelteil 231a und zweiten Mantelteil 231b einander entsprechende Eingriffsvorsprünge bzw. Eingriffsöffnungen ausgebildet sein. Wenn beispielsweise ein Eingriffselement wie etwa eine Schraube mit einem Eingriffselement oder einer Eingriffsöffnung in Eingriff gebracht wird, können das erste Mantelteil 231a und zweite Mantelteil 231b miteinander in Eingriff gebracht werden, und zwar Fläche an Fläche oder in der Art, dass ein Teilbereich eines Mantelteils im jeweils anderen Mantelteil aufgenommen ist.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können die Dichtringe 232 entlang des Randbereichs des Gehäuses 231 vorgesehen sein, um das Eindringen von Fremdmaterialien zu verhindern. An Randbereichen des ersten Mantelteils 231a und zweiten Mantelteils 231b können zum Beispiel Nuten oder Aussparungen zum Einlegen der Dichtringe 232 gebildet sein, und die Dichtringe 232 können in den Aussparungen angeordnet sein, so dass der Innenraum des Gehäuses 231 wirksam von den Eingriffsflächen des ersten Mantelteils 231a und zweiten Mantelteils 231b beruhend auf dem Eingriffsmechanismus des ersten Mantelteils 231a und zweiten Mantelteils 231b abgedichtet sein kann. Die Dichtringe 232 können als geschlossene Schlaufen gebildet sein, die jeweils ein Paar gekrümmte Oberflächen aufweisen. Die Dichtringe 232 können aus einem elastischen Material gebildet sein, womit der Innenraum mit dem darin montierten hybriden optisch-elektrischen Kabel wirksam gegenüber dem Außenbereich abgedichtet ist.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Vereinzelungsumhausung 230 um die erste Öffnung 231c des Gehäuses 231 herum vorgesehen sein und kann das erste Halteteil 233 aufweisen, welches das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 haltert, das in die erste Öffnung 231c eingeführt ist.

Das erste Halteteil 233 kann so ausgelegt sein, dass es eine einem Endabschnitt des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 210 entsprechende Hohlbohrung aufweist und das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 so haltert, dass das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 in die Hohlbohrung eingelegt werden kann und klapperfrei aufgenommen ist. Zusätzlich kann das erste Halteteil 233 die sich aus dem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 210 erstreckenden optischen Kabel so haltern, dass sie in der optischen Vereinzelungsbuchse 235 nicht klappern.

Das erste Halteteil 233 kann zum Beispiel in Form mehrerer Segmente ausgeführt sein, wobei diese Segmente dann miteinander in Eingriff gebracht werden und einen Endabschnitt des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 210 umgeben. Das erste und zweite Mantelteil 231a und 231b können mit Nuten versehen sein, in denen das erste Halteteil 233 montiert ist, womit das erste Halteteil 233, welches das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 in Eingriff nimmt, fest in den Nuten eingesetzt werden kann.

Gemäß einer Ausführungsform ist, während das erste Halteteil 233 quaderförmig ist und in Form separater Komponenten ausgeführt ist, das erste Halteteil 233 nicht auf diese spezielle Gestaltung beschränkt. Das erste Halteteil 233 kann vielmehr in verschiedenen Formen ausgebildet sein, und die Anzahl der ersten Halteteile 233 kann variieren, sofern das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 in die optische Vereinzelungsbuchse 235 eingelegt und erschütterungsfrei gehaltert werden kann.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Vereinzelungsumhausung 230 das Dichtungselement 234 aufweisen, das um die erste Öffnung 231c herum angeordnet ist, in die das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 eingeführt ist, um die Vereinzelungsumhausung 230 gegenüber dem Außenbereich abzudichten.

Das Dichtungselement 234 weist eine Hohlbohrung auf, die dem Endabschnitt des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 210 entspricht, und das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 kann in die Hohlbohrung eingesetzt werden, wobei sein Endabschnitt umschlossen ist. Das erste und zweite Mantelteil 231a und 231b kann mit Nuten versehen sein, in die das Dichtungselement 234 eingelegt werden kann, und das mit dem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 210 in Eingriff gebrachte Dichtungselement 234 kann in den Nuten fest eingebaut werden. Das Dichtungselement 234 kann einen nach außen vorstehenden, ringförmigen Vorsprung 234a aufweisen, und der Vorsprung 234a kann mindestens eine wasserdichte Kontaktfläche bilden, während es sich elastisch zusammenziehen und aufweiten kann.

Der entlang der Außenumfangsfläche eines Endabschnitts des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 210 ausgebildete Vorsprung kann beispielsweise die Innenfläche des Gehäuses 231 elastisch berühren, womit eine Überlappung erzeugt wird. Im Ergebnis bildet die zusammengedrückte wasserdichte/staubdichte Struktur des Dichtungselements 234 die wasserdichte Kontaktfläche, wodurch das Eindringen eines Fluids von außen wirksam verhindert und das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 210 gegenüber einem Stoß von außen sicher gehalten wird.

Gemäß einem Beispiel der vorliegenden Offenbarung ist das Dichtungselement 234 wie ein Rohr geformt und einstückig ausgebildet, was aber nicht als einschränkend aufgefasst werden sollte. Sofern das Dichtungselement 234 den Raum zwischen dem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 210 und dem Gehäuse 231 wirksam abdichten kann, können am Dichtungselement 234 hinsichtlich seiner Form und Anzahl viele Modifikationen vorgenommen werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Vereinzelungsumhausung 230 innerhalb des Gehäuses 231 angeordnet sein und die optische Vereinzelungsbuchse 235 aufweisen, um die Lichtwellenleiterkabel 211 des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 210 in mehrere Kabel zu splitten und diese Kabel dann den hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabeln 220 bereitzustellen.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die optische Vereinzelungsbuchse 235 in einer Form mit zwei offenen Enden ausgeführt werden. Die optische Vereinzelungsbuchse 235 kann zum Beispiel eine Eintrittsöffnung 235a mit einem einzelnen Durchlass aufweisen, in den die Lichtwellenleiterkabel 211 eingelegt sind, und eine Austrittsöffnung 235b mit mehreren Durchlässen, durch welche die eingesetzten Lichtwellenleiterkabel 211 in Form mehrerer Lichtwellenleiterkabel 211 herausgeführt werden. Die Eintrittsöffnung 235a und die Austrittsöffnung 235b sind verschieden groß ausgebildet. Die optische Vereinzelungsbuchse 235 kann insgesamt zum Beispiel in Form einer quadratischen Verjüngung hergestellt werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können die mehreren Durchlässe mit vorbestimmten Abständen in der Austrittsöffnung 235b angeordnet sein. Es können zum Beispiel 9 Durchlässe in 3 Reihen und 3 Spalten angeordnet sein. Infolgedessen können die Lichtwellenleiterkabel 211 in 9 durch die Durchlässe führende Kabel aufgeteilt sein. Die mehreren Durchlässe in der Austrittsöffnung 235b sind jedoch nicht auf diese spezifische Anordnung und Anzahl beschränkt. Vielmehr können entsprechend der Anzahl und der Form der den RRHs zur Verfügung zu stellenden hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 verschiedene Modifikationen vorgenommen werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann die Vereinzelungsumhausung 230 um die zweite Öffnung 231d des Gehäuses 231 herum vorgesehen sein und das zweite Halteteil 236 aufweisen, welches die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 hält, die sich durch die zweite Öffnung 231d erstrecken.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das zweite Halteteil 236 Hohlbohrungen aufweisen, die Endabschnitten der hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 entsprechen, und die aus der optischen Vereinzelungsbuchse 235 bzw. aus dem Gehäuse austretenden hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 erschütterungsfrei haltern.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können durch die Vereinzelungsumhausung 230 mehrere in dem einzelnen hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 210 enthaltene Lichtwellenleiterkabel und Stromkabel zu Gruppen zusammengefasst werden, die jeweils eine vorbestimmte Anzahl an Lichtwellenleiterkabeln und Stromkabeln umfassen, und diese Gruppen auf die jeweiligen hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 verteilt werden. Die optischen Kabel und die Stromkabel können zum Beispiel in 9 hybride optisch-elektrische Kabel gesplittet werden, und das zweite Halteteil 236 kann entsprechend den hybriden optisch-elektrischen Kabeln 9 Durchlässe aufweisen. Die Anzahl der Durchlässe ist jedoch nicht auf diese spezifische Anordnung und Anzahl beschränkt. In Entsprechung mit der Anzahl und Form der den RRHs bereitzustellenden hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 können verschiedene Modifikationen vorgenommen werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das zweite Halteteil 236 so hergestellt sein, dass jede der mehreren Durchgangsöffnungen mit einem Endabschnitt eines hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabels 220 in Eingriff gebracht werden kann, wobei sie diesen Endabschnitt umgibt. Das erste und zweite Mantelteil 231a und 231b kann mit Nuten versehen sein, um darin das zweite Halteteil 236 anzubringen, und das an den hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabeln 220 in Eingriff gebrachte zweite Halteteil 236 kann fest in den Nuten angebracht werden.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann das zweite Halteteil 236 in Form eines Zylinders mit mehreren Durchlässen ausgebildet sein. Das zweite Halteteil 236 kann in einer solchen Größe ausgebildet sein, dass sich die Außenumfangsfläche des zweiten Halteteils 236 an die zweite Öffnung 231d des Gehäuses 231 anpassen kann. Das zweite Halteteil 236 ist allerdings nicht hierauf beschränkt, und für das zweite Halteteil 236 sind viele Formgebungen verfügbar, solange das zweite Halteteile 236 die sich nach außen erstreckenden, hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 erschütterungsfrei haltern kann.

Zumindest ein Teilbereich der Dichtringe 232 kann an der Außenumfangsfläche des zweiten Halteteils 236 angeordnet sein, um die zweite Öffnung 231d, durch die sich die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 erstrecken, gegen den Außenbereich abzudichten. Ein Teil der Dichtringe 232 ist zum Beispiel mit einer Formgebung ausgebildet, die der Außenumfangsfläche des zweiten Halteteils 236 entspricht, wodurch sich eine wasserdichte Kontaktfläche mit einer Oberfläche des zweiten Halteteils 236 und/oder der Innenfläche des Gehäuses 231 ergibt. Zumindest ein Teil der Dichtringe 232 kann den Nahbereich der zweiten Öffnung 231d elastisch abdichten, wodurch das Eindringen von Fremdmaterialien wie zum Beispiel eines Fluids in das Gehäuse verhindert ist.

Die Vereinzelungsumhausung 230 kann ein Erdungselement 237 aufweisen, das zur Erdung an der Außenumfangsfläche des Gehäuses 231 ausgebildet ist. Das Erdungselement 237 kann von der Außenumfangsfläche des Gehäuses 231 an einer Position vorstehen, die der innenliegenden optischen Vereinzelungsbuchse 235 entspricht.

3a und 3b sind perspektivische Ansichten, die eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe 300 gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung darstellt. 4 ist eine auseinandergezogene vergrößerte perspektivische Ansicht des Innenbereichs der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 300, bei der ein hybrides optisch-elektrisches Kabel in einer Vereinzelungsumhausung 330 angebracht ist.

Mit Bezugnahme auf 3a, 3b und 4 kann die hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe 300 ein hybrides optisch-elektrisches Zuleitungskabel 310 aufweisen, um gleichzeitig ein optisches Signal und elektrisches Signal zu übertragen, eine Vereinzelungsumhausung 330, um Licht und Strom des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 310 in hybrider optisch-elektrischer Form herauszuführen, und hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 320, die einzeln aus der Vereinzelungsumhausung 330 herausgeführt sind und an RRHs angeschlossen werden. Das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 310, die Vereinzelungsumhausung 330 und die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 320, die in 3a, 3b und 4 dargestellt sind, können hinsichtlich des Aufbaus mit dem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 210, der Vereinzelungsumhausung 230 und den hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabeln 220, die in 2 dargestellt sind, vollständig oder teilweise identisch sein.

Bei der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 300 ist gemäß verschiedenen Ausführungsformen das in der Vereinzelungsumhausung 330 mit einem einzigen Kabel angebrachte hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 310 in mehrere hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 320 gesplittet. Das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 310 kann zum Beispiel in 9 hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 320 gesplittet werden, die dann jeweils an einen der mehreren RRHs (den RRHs 20 in 1) angeschlossen werden können.

Bei einem anderen Beispiel können die mehreren verteilten hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 320 an die vorstehend beschriebenen Signalvereinzelungsblöcke (die Signalvereinzelungsblöcke 31 in 1) angeschlossen sein, anstatt sie direkt an die RRHs anzuschließen. Die Verbindungsbeziehung zwischen einem Signalvereinzelungsblock 31 und einem hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 320 wird nachfolgend beschrieben.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 310, das mit einem ersten Halteteil 333 in Eingriff gebracht ist, und die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 320, die mit einem zweiten Halteteil 336 in Eingriff gebracht sind, in einem Einbauraum zwischen einer Nut und einer Rippe innerhalb eines ersten Mantelteils 331a in der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe 300 angebracht sein. Des Weiteren kann eine optische Vereinzelungsbuchse 335 zwischen dem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 310 und den hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabeln 320 angebracht sein.

Das durch ein erstes Dichtungselement 334 umschlossene hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 310 kann in den ersten Durchlass 331c des ersten Mantelteils 331a eingelegt sein. Das erste Teil 333 kann einen Endabschnitt des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 310 umgeben und innerhalb des ersten Mantelteils 331a montiert sein, so dass der Endabschnitt des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 310 im ersten Mantelteil 331a befestigt werden kann.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können die Lichtwellenleiterkabel 311 des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 310 durch die optische Vereinzelungsbuchse 335 in mehrere Lichtwellenleiterkabel gesplittet und dann in die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 320 eingeführt sein. Bei einem anderen Beispiel können Stromkabel des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 310 in einem anderen Raum des Gehäuses 331 (zum Beispiel in einem anderen Raum als in der optischen Vereinzelungsbuchse 335) in mehrere Stromkabel gesplittet und dann in die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 320 eingeführt sein.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können die vom zweiten Halteteil 336 umgebenen hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 320 in einer zweiten Öffnung 331d des ersten Mantelteils 331a angebracht sein. Auf diese Weise können die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 320 hermetisch dicht umschlossen sein, während sie gleichzeitig gehaltert sind. Gemäß einer Ausführungsform kann ein Dichtring 332 entlang des Randbereichs des ersten Mantelteils 331a (oder zweiten Mantelteils 331b) montiert sein, womit das erste Mantelteil 331a (oder zweite Mantelteil 331b) hermetisch abgedichtet ist.

Wenn das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 310, das mit dem ersten Halteteil 333 in Eingriff gebracht ist, und die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 320, die mit dem zweiten Halteteil 336 in Eingriff gebracht sind, im Innenraum des ersten Mantelteils 331a montiert sind, kann das zweite Mantelteil 331b am ersten Mantelteil 331a in Eingriff gebracht werden. Auf diese Weise kann die hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe 300 fertiggestellt werden. Das erste und zweite Mantelteil 331a und 331b können miteinander zum Beispiel in Eingriff gebracht werden, indem ein Eingriffselement wie zum Beispiel eine Schraube mit einem Eingriffselement oder einer Eingriffsöffnung in Eingriff gebracht wird.

Bei der hybriden optisch-elektrischen Kabelbaugruppe gemäß der vorliegenden Offenbarung wird ein einfaches Antennenkabel-Anschlussmodul so konfiguriert, dass die Arbeit eines Bedieners erleichtert ist. Infolgedessen sind Personalkosten reduziert und es wird Zeit eingespart.

5a ist eine perspektivische Ansicht, in der eine Verbindungsbeziehung zwischen einem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 410 und hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabeln 420 in einer Vereinzelungsumhausung 430 gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung dargestellt ist, und 5b ist eine perspektivische Ansicht der in 5a dargestellten Verbindungsbeziehung mit Blick aus einer anderen Richtung.

Mit Bezugnahme auf 5a und 5b kann eine hybride optisch-elektrische Kabelbaugruppe das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 410 zur gleichzeitigen Übertragung eines optischen Signals und elektrischen Signals aufweisen, die Vereinzelungsumhausung 430, um Licht und Strom des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 410 in hybrider optisch-elektrischer Form herauszuführen, und hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 320, die einzeln aus der Vereinzelungsumhausung 430 herausgeführt sind. Das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 410, die Vereinzelungsumhausung 430 und die hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 420, die in 5a und 5b dargestellt sind, können hinsichtlich des Aufbaus dem hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabel 210, der Vereinzelungsumhausung 230 und den hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabeln 220, die in 2 dargestellt sind, vollständig oder teilweise entsprechen.

Mit Bezugnahme auf 5a und 5b erfolgt eine Beschreibung einer Gruppe eines optischen Kabels 411 und eines Stromkabels 412, die in ein hybrides optisch-elektrisches Vereinzelungskabel 420 eingelegt sind.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen wird ein optisches Kabel 411 des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 410 mittels einer optischen Vereinzelungsbuchse 435 separiert, und ein Stromkabel 412 wird in einem Bereich nahe der optischen Vereinzelungsbuchse 435 separiert. Dann können das optische Kabel 411 und das Stromkabel 412 in ein hybrides optisch-elektrisches Vereinzelungskabel 420 eingelegt werden. Das hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 410 kann zum Beispiel hybride optisch-elektrische Kabel für 9 RRHs umfassen. Von der Vereinzelungsumhausung 430 können die mehreren optischen Kabel 411 in 9 Gruppen herausgeführt sein, und mindestens ein optisches Kabel 411 in einer der Gruppen kann als Teil eines hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabels 420 vorgesehen sein. Bei einem anderen Beispiel können mehrere Stromkabel 412 des hybriden optisch-elektrischen Zuleitungskabels 410 in einem anderen Bereich als der optischen Vereinzelungsbuchse 435 in 9 Gruppen gesplittet sein, und mindestens ein Stromkabel 412 in einer der Gruppen kann als Teil des hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabels 420 bereitgestellt sein.

Demnach kann mindestens ein optisches Kabel 411 mit mehreren Lichtleitfasern für einen RRH und mindestens ein Stromkabel 412 (zum Beispiel ein Paar Stromkabel) zu einer Gruppe zusammenfasst sein, wodurch ein hybrides optisch-elektrisches Vereinzelungskabel 420 gebildet ist. Das einzelne hybride optisch-elektrische Zuleitungskabel 410, das hybride optisch-elektrische Kabel für 9 RRHs umfasst, kann in 9 hybride optisch-elektrische Vereinzelungskabel 420 gesplittet sein, und zwar je eines für einen RRH.

Die anderen aus der Vielzahl der hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 412 sind in der oben genannten Weise ausgebildet und werden an dieser Stelle nicht beschrieben.

6 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Verbindungsbeziehung zwischen einem Steckeraufbau 520a an einem Ende eines hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabels 520 und einem Steckeraufbau 31a darstellt, der an den Signalvereinzelungsblock 31 eines hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabelaufbaus gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung angeschlossen ist.

Mit Bezugnahme auf FIG. 6 können ein aus einer Vereinzelungsumhausung herausgeführtes hybrides optisch-elektrisches Vereinzelungskabel 520 sowie ein Signalvereinzelungsblock 31 hinsichtlich des Aufbaus dem in 1 dargestellten hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabel 220 und Signalvereinzelungsblock 31 vollständig oder teilweise entsprechen.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann ein Ende des hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabels 520 in einer zweiten Öffnung (der zweiten Öffnung 231d in 2) eines Gehäuses (des Gehäuses 231 in 2) angeordnet sein, und das andere Ende des hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabels 520 hat einen ersten Steckeraufbau 520a wie zum Beispiel einen optisch-elektrischen Stecker. Der erste Steckeraufbau 520a kann an einem Ende des hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabels 32 an einen zweiten Steckeraufbau 31a angeschlossen sein, und der Signalvereinzelungsblock 32, der mit dem zweiten Steckeraufbau 31a verbunden ist, kann für einen elektrischen Anschluss an einen RRH ein optisches Signal bzw. ein Stromsignal des hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabels 32 herausführen.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen können der erste Steckeraufbau 520a des hybriden optisch-elektrischen Vereinzelungskabels 520 und der zweite Steckeraufbau 31a an einem Ende des hybriden optisch-elektrischen Überbrückungskabels 32 jeweils in Form einer hybriden optisch-elektrischen Bauart konfiguriert sein, zur gleichzeitigen Übertragung eines optischen Signals und eines Stromsignals.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann der erste Steckeraufbau 520a mit dem zweiten Steckeraufbau 31a in Eingriff gebracht werden, indem der Steckeraufbau 520a und der Steckeraufbau 31a einander zugewandt angeordnet und sie dann mit einer Schubkraft beaufschlagt werden. Der Außendurchmesser des ersten Steckeraufbaus 520a kann zum Beispiel kleiner sein als derjenige des zweiten Steckeraufbaus 31a, und ein Endabschnitt des ersten Steckeraufbaus 520a kann in einen Endabschnitt des zweiten Steckeraufbaus 31a eingeführt werden. Somit kann eine Längsbewegung des ersten Steckeraufbaus 520a begrenzt werden. Daraufhin kann auf den ersten Steckeraufbau 520a und/oder den zweiten Steckeraufbau 31a eine Schubkraft aufgebracht werden, womit sie fest miteinander in Eingriff gebracht werden. Des Weiteren können der erste Steckeraufbau 520 und zweite Steckeraufbau 31a leicht voneinander getrennt werden, indem man am ersten Steckeraufbau 520a und/oder zweiten Steckeraufbau 31a in verschiedenen Richtungen zieht.

Herkömmlicherweise liegen ein optisches Kabel und ein Stromkabel getrennt vor und benötigen somit einen zusätzlichen Verbindungsvorgang. Des Weiteren werden das optische Kabel und das Stromkabel durch mehrere Dreh- oder Anbringungs-/Lösevorgänge in Eingriff gebracht, wodurch die Kosten ansteigen und häufig Fehler verursacht werden. Dagegen ist gemäß einem Beispiel der vorliegenden Offenbarung im Inneren des Steckeraufbaus eine integrierte optische/stromführende Bauart vorgesehen, und ein hybrider optisch-elektrischer Stecker ist entsprechend einer schnellen, zuverlässigen Plug-and-Play-Lösung in Form eines Druck-Zug-Kopplungsmechanismus ausgeführt. Dementsprechend kann ein schneller, stabiler Steckerkopplungsaufbau bereitgestellt werden, der sich leicht montieren lässt.

Die vorstehend beschriebene elektronische Vorrichtung gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung ist nicht auf die vorhergehenden Ausführungsformen und die beigefügten Zeichnungen beschränkt. Somit wird es Fachleuten klar sein, dass viele Ersetzungen, Abänderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Umfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen.