Title:
Baugruppe mit einstückigen Baugruppenträger
Kind Code:
U1


Abstract:

Baugruppenträger für eine elektrische Transformatorenanordnung,
- wobei der Baugruppenträger eine im wesentlichen rechteckige Grundplatte (2) aufweist,
- wobei die Grundplatte (2) eine Anzahl von rechteckigen Durchtrittsöffnungen (3) für Endbereiche (4) von Transformatoren (5) aufweist,
- wobei die Durchtrittsöffnungen (3) Breitseiten (6) und Schmalseiten (7) aufweisen,
- wobei an einer Seite der Grundplatte (2) neben den Breitseiten (6) Auflageelemente (8) für die Transformatoren (5) angeordnet sind und neben den Schmalseiten (7) Führungselemente (10) für die Transformatoren (5) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
- dass an der Grundplatte (2) zwischen den Führungselementen (10) Arretierelemente (11) für die Transformatoren (5) angeordnet sind,
- dass an der anderen Seite der Grundplatte (2) Positionier- und Auflageelemente für eine Flachbaugruppe (12) angeordnet sind und
- dass der Baugruppenträger als einstückiges Spritzgießteil ausgebildet ist. embedded image




Application Number:
DE202018003215U
Publication Date:
07/30/2018
Filing Date:
07/11/2018
Assignee:
Siemens Healthcare GmbH (DE)
International Classes:



Claims:
Baugruppenträger für eine elektrische Transformatorenanordnung,
- wobei der Baugruppenträger eine im wesentlichen rechteckige Grundplatte (2) aufweist,
- wobei die Grundplatte (2) eine Anzahl von rechteckigen Durchtrittsöffnungen (3) für Endbereiche (4) von Transformatoren (5) aufweist,
- wobei die Durchtrittsöffnungen (3) Breitseiten (6) und Schmalseiten (7) aufweisen,
- wobei an einer Seite der Grundplatte (2) neben den Breitseiten (6) Auflageelemente (8) für die Transformatoren (5) angeordnet sind und neben den Schmalseiten (7) Führungselemente (10) für die Transformatoren (5) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
- dass an der Grundplatte (2) zwischen den Führungselementen (10) Arretierelemente (11) für die Transformatoren (5) angeordnet sind,
- dass an der anderen Seite der Grundplatte (2) Positionier- und Auflageelemente für eine Flachbaugruppe (12) angeordnet sind und
- dass der Baugruppenträger als einstückiges Spritzgießteil ausgebildet ist.

Baugruppenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Baugruppenträger an zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten der Grundplatte (2) jeweils eine Basis-Schutzwand (13) aufweist und dass die Basis-Schutzwände (13) sich ausgehend von der Grundplatte (2) orthogonal zur Grundplatte (2) erstrecken, so dass die Basis-Schutzwände (13) zusammen mit der Grundplatte (2) eine U-förmige Aufnahme für die Flachbaugruppe (12) bilden.

Baugruppenträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Baugruppenträger an einer weiteren Seitenkante der Grundplatte (2) eine Zusatz-Schutzwand (14) aufweist, die sich ausgehend von der Grundplatte (2) in beide Richtungen von der Grundplatte (2) weg erstreckt, so dass ein Teil (14a) der Zusatz-Schutzwand (14) die U-förmige Aufnahme für die Flachbaugruppe (12) an einer weiteren Seite begrenzt und ein weiterer Teil (14b) der Zusatz-Schutzwand (14) den Aufnahmebereich für die Transformatoren (5) seitlich begrenzt.

Baugruppenträger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breitseiten (6) mindestens dreimal so lang wie die Schmalseiten (7) sind.

Baugruppenträger nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (10) an ihren den Durchtrittsöffnungen (3) zugewandten Seiten Vorsprünge (15) zur Begrenzung des Einführens der Transformatoren (5) aufweisen.

Baugruppenträger nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (10) an ihren von den Durchtrittsöffnungen (3) abgewandten Seiten Vorsprünge (16) zur Aufnahme von die Transformatoren (5) übergreifenden Rückhaltefedern (17) aufweisen.

Baugruppe,
- wobei die Baugruppe einen Baugruppenträger (1) nach einem der obigen Ansprüche aufweist,
- wobei auf den Positionier- und Auflageelementen des Baugruppenträgers (1) eine mit den Transformatoren (5) elektrisch verbundene Flachbaugruppe (12) angeordnet ist und
- wobei in die an den Schmalseiten (7) jeweils einer der Durchtrittsöffnungen (3) angeordneten Führungselemente (10) jeweils ein Transformator (5) eingeführt ist, dessen Endbereich (4) durch die jeweilige Durchtrittsöffnung (3) hindurch tritt, dessen Seitenbereiche auf den jeweiligen Auflageelementen (8) aufliegen und der in den Arretierelementen (11) gehalten ist.

Baugruppe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
- dass die Transformatoren (5) einen jeweiligen Transformatorkern (19) und ein jeweiliges Wicklungspaar aufweisen,
- dass das jeweilige Wicklungspaar eine jeweilige Primärwicklung (20) und eine jeweilige Sekundärwicklung (21) aufweist, die zylindrisch übereinander gewickelt sind und
- dass der jeweilige Transformatorkern (19) einen von dem jeweiligen Wicklungspaar umgebenen jeweiligen Hauptarm (22) und mindestens einen außerhalb des jeweiligen Wicklungspaares verlaufenden Nebenarm (23) aufweist, wobei sich zwischen dem jeweiligen Hauptarm (22) und dem jeweiligen Nebenarm (23) Zusatzarme (24) des Transformatorkerns (19) erstrecken.

Baugruppe nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachbaugruppe (12) ebenfalls Durchtrittsöffnungen (18) für die Endbereiche (4) der Transformatoren (5) aufweist.

Description:

Die vorliegende Erfindung geht aus von einem Baugruppenträger für eine elektrische Transformatorenanordnung,

  • - wobei der Baugruppenträger eine im wesentlichen rechteckige Grundplatte aufweist,
  • - wobei die Grundplatte eine Anzahl von rechteckigen Durchtrittsöffnungen für Endbereiche von Transformatoren aufweist,
  • - wobei die Durchtrittsöffnungen Breitseiten und Schmalseiten aufweisen,
  • - wobei an einer Seite der Grundplatte neben den Breitseiten Auflageelemente für die Transformatoren angeordnet sind und neben den Schmalseiten Führungselemente für die Transformatoren angeordnet sind.

Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin eine Baugruppe, die einen derartigen Baugruppenträger aufweist.

Derartige Baugruppenträger werden beispielsweise bei Röntgenanlagen benötigt. Sie bestehen aus Kunststoff und tragen als wesentliche Bestandteile die Transformatoren und zusätzlich eine Flachbaugruppe. Die Transformatoren werden über die Flachbaugruppe gesteuert. Über die Transformatoren werden Gittereinheiten der Röntgenanlage oder Kathodenröhren der Röntgenanlage mit elektrischer Energie versorgt. Die fertigen Baugruppen - also die Baugruppenträger mit auf den Baugruppenträgern montierten elektrischen Baugruppen und Transformatoren - werden oftmals in einem Tank in eine Isolierflüssigkeit eingetaucht.

Im Stand der Technik werden die Transformatoren und die Flachbaugruppen mit Schrauben und anderen Hilfsteilen wie beispielsweise Haltewinkeln, Scheiben und Ausgleichsbauteilen mit dem Baugruppenträger verbunden. Auch die Einhaltung von Isolierabständen und dergleichen wird durch derartige Kleinteile gewährleistet. Aufgrund der Vielzahl von verwendeten Hilfs- und Kleinteilen ist eine Vielzahl verschiedener Bauteile erforderlich. Die Vorgehensweise des Standes der Technik ist darüber hinaus sehr arbeitsaufwendig und stellt einen nennenswerten Kostenfaktor dar. Auch stellt es einen großen Aufwand dar, zu gewährleisten, dass die Baugruppe korrekt montiert wurde.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Möglichkeit zu schaffen, mittels derer die Herstellung der fertigen Baugruppe vereinfacht werden kann und auch kostengünstiger erfolgen kann.

Die Aufgabe wird durch einen Baugruppenträger mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Baugruppenträgers sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 6.

Erfindungsgemäß wird ein Baugruppenträger der eingangs genannten Art dadurch ausgestaltet,

  • - dass an der Grundplatte zwischen den Führungselementen Arretierelemente für die Transformatoren angeordnet sind,
  • - dass an der anderen Seite der Grundplatte Positionier- und Auflageelemente für eine Flachbaugruppe angeordnet sind und
  • - dass der Baugruppenträger als einstückiges Spritzgießteil ausgebildet ist.

Dadurch wird es möglich, die Flachbaugruppe und die Transformatoren ohne Werkzeug und ohne weitere Klein- und Hilfsteile zu fertigen.

Vorzugsweise weist der Baugruppenträger an zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten der Grundplatte jeweils eine Basis-Schutzwand auf. Die Basis-Schutzwände erstrecken sich in diesem Fall ausgehend von der Grundplatte orthogonal zur Grundplatte, so dass sie zusammen mit der Grundplatte eine U-förmige Aufnahme für die Flachbaugruppe bilden. Durch diese Ausgestaltung wird auf einfache Weise ein geschützter Bereich für die Flachbaugruppe geschaffen.

Vorzugsweise weist der Baugruppenträger an einer weiteren Seitenkante der Grundplatte eine Zusatz-Schutzwand auf, die sich ausgehend von der Grundplatte in beide Richtungen von der Grundplatte weg erstreckt, so dass ein Teil der Zusatz-Schutzwand die U-förmige Aufnahme für die Flachbaugruppe an einer weiteren Seite begrenzt und ein weiterer Teil der Zusatz-Schutzwand den Aufnahmebereich für die Transformatoren seitlich begrenzt. Durch diese Ausgestaltung wird zum einen der Schutz für die Flachbaugruppe verbessert und darüber hinaus ein geschützter Bereich für die Transformatoren geschaffen.

Die Breitseiten sind vorzugsweise mindestens dreimal so lang wie die Schmalseiten. Dadurch wird eine stabile Auflage der Transformatoren auf den Auflageflächen ermöglicht.

Vorzugsweise weisen die Führungselemente an ihren den Durchtrittsöffnungen zugewandten Seiten Vorsprünge zur Begrenzung des Einführens der Transformatoren auf. Dadurch wird eine definierte Positionierung der Transformatoren in einer Richtung orthogonal zur Erstreckungsrichtung der Grundplatte gewährleistet.

Vorzugsweise weisen die Führungselemente an ihren von den Durchtrittsöffnungen abgewandten Seiten Vorsprünge zur Aufnahme von die Transformatoren übergreifenden Rückhaltefedern auf. Dadurch können die Transformatoren auf einfache Weise zuverlässig gesichert und fixiert werden.

Die Aufgabe wird weiterhin durch eine Baugruppe mit den Merkmalen des Anspruchs 7 gelöst. Erfindungsgemäß wird eine Baugruppe der eingangs genannten Art dadurch ausgestaltet,

  • - dass der Baugruppenträger als erfindungsgemäßer Baugruppenträger ausgebildet ist,
  • - dass auf den Positionier- und Auflageelementen des Baugruppenträgers eine mit den Transformatoren elektrisch verbundene Flachbaugruppe angeordnet ist und
  • - dass in die an den Schmalseiten jeweils einer der Durchtrittsöffnungen angeordneten Führungselemente jeweils ein Transformator eingeführt ist, dessen Endbereich durch die jeweilige Durchtrittsöffnung hindurch tritt, dessen Seitenbereiche auf den jeweiligen Auflageelementen aufliegen und der in den Arretierelementen gehalten ist.

Die Transformatoren weisen, wie allgemein üblich, einen jeweiligen Transformatorkern und ein jeweiliges Wicklungspaar auf. Das jeweilige Wicklungspaar weist, wie ebenfalls allgemein üblich, eine jeweilige Primärwicklung und eine jeweilige Sekundärwicklung auf. Die Primärwicklung und die Sekundärwicklung sind vorzugsweise zylindrisch übereinander gewickelt. Der jeweilige Transformatorkern weist vorzugsweise einen von dem jeweiligen Wicklungspaar umgebenen jeweiligen Hauptarm und mindestens einen außerhalb des jeweiligen Wicklungspaares verlaufenden Nebenarm auf, wobei sich zwischen dem jeweiligen Hauptarm und dem jeweiligen Nebenarm Zusatzarme des Transformatorkerns erstrecken. Durch diese Ausgestaltung ergibt sich eine effiziente Gestaltung der Transformatoren.

Vorzugsweise weist die Flachbaugruppe ebenfalls Durchtrittsöffnungen für die Endbereiche der Transformatoren auf. Dadurch ist eine Positionierung der Transformatoren relativ zur Flachbaugruppe auf besonders einfache Weise möglich.

Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen in schematischer Darstellung:

  • 1 eine perspektivische Darstellung einer Baugruppe,
  • 2 eine Darstellung der Baugruppe von 1 aus einer anderen Perspektive,
  • 3 eine perspektivische Darstellung eines Teils eines unbestückten Baugruppenträgers und
  • 4 eine perspektivische Darstellung eines Schnitts durch eine Baugruppe.

Die 1 bis 4 zeigen verschiedene Darstellungen ein und derselben Baugruppe. Sie werden daher nachfolgend gemeinsam erläutert. Lediglich wenn bestimmte Elemente besonders deutlich in einer der FIG ersichtlich sind, wird konkret auf die jeweilige FIG verwiesen.

Die Baugruppe der 1 bis 4 weist einen Baugruppenträger 1 auf. Der Baugruppenträger 1 dient als Träger für eine elektrische Transformatorenanordnung. Der Baugruppenträger 1 ist als einstückiges Spritzgießteil ausgebildet. Alle später noch genannten Elemente des Baugruppenträgers 1 sind Bestandteile des einstückigen Spritzgießteils.

Der Baugruppenträger 1 weist eine Grundplatte 2 auf. Die Grundplatte 2 ist im wesentlichen rechteckig. Die Grundplatte 2 weist ihrerseits Durchtrittsöffnungen 3 für Endbereiche 4 von Transformatoren 5 auf. Minimal ist eine einzige Durchtrittsöffnung 3 vorhanden. Gemäß dem Ausführungsbeispiel sind zwei Durchtrittsöffnungen 3 vorhanden. Bei anderen Ausgestaltungen können auch noch mehr Durchtrittsöffnungen 3 vorhanden sein. Die Durchtrittsöffnungen 3 weisen ihrerseits Breitseiten 6 und Schmalseiten 7 auf. Die Breitseiten 6 sind länger als die Schmalseiten 7. In der Regel sind die Breitseiten 6 mindestens dreimal so lang wie die Schmalseiten 7.

An einer Seite der Grundplatte 2 - nämlich der Seite, von der aus die Transformatoren 5 montiert werden - sind neben den Breitseiten 6 Auflageelemente 8 für die Transformatoren 5 angeordnet. Die Auflageelemente 8 sind derart auf die Transformatoren 5 abgestimmt, dass ihre den Transformatoren 5 zugewandten Auflageflächen 9 zumindest im wesentlichen tangential zur Außenkontur der Transformatoren 5 in diesem Bereich verlaufen. Sie können gerade oder geeignet gewölbt sein.

Auf der gleichen Seite der Grundplatte 2 sind neben den Schmalseiten 7 Führungselemente 10 für die Transformatoren 5 angeordnet. Zwischen den Führungselementen 10 sind Arretierelemente 11 für die Transformatoren 5 angeordnet. Die Anzahl und Ausgestaltung der Arretierelemente 11 kann nach Bedarf sein. So können beispielsweise bei jedem Führungselement 10 mehrere Arretierelemente 11 angeordnet sein, die entsprechend der Darstellung in 3 in einer geschwungenen Anordnung ausgerichtet sind. Es ist aber pro Führungselement 10 auch eine andere Anzahl von Arretierelementen 11 und/oder eine andere Anordnung der Arretierelemente 11 möglich. Die Arretierelemente 11 können entsprechend der Darstellung in 3 insbesondere als Rasthaken oder Schnapphaken ausgebildet sein.

An der anderen Seite der Grundplatte 2 sind - in den FIG nicht sichtbar - Positionier- und Auflageelemente für eine Flachbaugruppe 12 angeordnet. Die Flachbaugruppe 12 ist eine eigenstabile Platine (englisch: printed circuit board). Sie trägt insbesondere Sensoren für die Transformatoren 5 und/ oder Aktoren zum Ansteuern von den Transformatoren 5 vor- oder nachgeordneten Schalteinrichtungen. Gegebenenfalls kann die Flachbaugruppe 12 auch eine Steuerelektronik mit umfassen.

Der Baugruppenträger 1 umfasst weiterhin - siehe die 1 und 2 - an zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten der Grundplatte 2 jeweils eine Basis-Schutzwand 13. Die Basis-Schutzwände 13 erstrecken sich ausgehend von der Grundplatte 2 orthogonal zur Grundplatte 2. Dadurch bilden die Basis-Schutzwände 13 zusammen mit der Grundplatte 2 eine U-förmige Aufnahme für die Flachbaugruppe 12. An einer weiteren Seitenkante der Grundplatte 2 weist der Baugruppenträger 1 eine Zusatz-Schutzwand 14 auf. Die Zusatz-Schutzwand 14 erstreckt sich, ausgehend von der Grundplatte 2, in beide Richtungen von der Grundplatte 2 weg. Ein Teil der Zusatz-Schutzwand 14 - in den 1 und 2 mit dem Bezugszeichen 14a versehen - begrenzt die U-förmige Aufnahme für die Flachbaugruppe 12 an einer weiteren Seite. Die Höhe dieses Teil 14a der Zusatz-Schutzwand 14 kann insbesondere mit der Höhe der Basis-Schutzwände 13 übereinstimmen. Ein weiterer Teil der Zusatz-Schutzwand 14 - in den 1 und 2 mit dem Bezugszeichen 14b versehen - begrenzt den Aufnahmebereich für die Transformatoren 5 seitlich.

Mit x und y werden nachstehend zueinander orthogonale Richtungen innerhalb der Ebene der Grundplatte 2 bezeichnet. Mit z wird nachstehend eine Richtung orthogonal zur Ebene der Grundplatte 2 bezeichnet.

Die Führungselemente 10 dienen zunächst der exakten Positionierung der Transformatoren 5 in x-Richtung und y-Richtung. Zusätzlich weisen die Führungselemente 10 jedoch an ihren den Durchtrittsöffnungen 3 zugewandten Seiten Vorsprünge 15 auf. Die Vorsprünge 15 können entsprechend der Darstellung in 3 halbkreisförmig geschwungen sein. Dies ist aber nicht zwingend erforderlich. Die Vorsprünge 15 dienen zur Begrenzung des Einführens der Transformatoren 5, also deren Bewegung in z-Richtung. Durch die Führungselemente 10 werden somit die Transformatoren 5 relativ zur Grundplatte 2 nicht nur in x- und y-Richtung exakt positioniert, sondern auch in z-Richtung.

Weiterhin weisen die Führungselemente 10 vorzugsweise an ihren von den Durchtrittsöffnungen 3 abgewandten Seiten weitere Vorsprünge 16 auf. Die Vorsprünge 16 dienen der Aufnahme von Rückhaltefedern 17. Die Rückhaltefedern 17 übergreifen entsprechend der Darstellung in den 1 und 4 die Transformatoren 5 und fixieren die Transformatoren 5 daher zusätzlich zur Fixierung durch die Arretierelemente 11. Die Rückhaltefedern 17 bestehen in der Regel aus Metall, beispielsweise aus Messing oder Federbronze. Sie können daher zugleich auch als Erdungsblech dienen. Durch die Rückhaltefedern 13 werden im Zusammenwirken mit den Arretierelementen 11 die Transformatoren 5 verliersicher gehalten.

Bei der fertig montierten Baugruppe ist - selbstverständlich - auf den Positionier- und Auflageelementen die Flachbaugruppe 12 angeordnet. Sie ist mit den Transformatoren 5 elektrisch verbunden. Die zugehörigen Verbindungen sind in 4 teilweise erkennbar. Weiterhin sind auch die Transformatoren 5 montiert. In diesem Zustand ist insbesondere in die Führungselemente 10, die an den Schmalseiten 7 jeweils einer der Durchtrittsöffnungen 3 angeordnet sind, jeweils ein Transformator 5 eingeführt. Hierbei treten die Endbereiche 4 der Transformatoren 5 durch die jeweilige Durchtrittsöffnung 3 hindurch. Oftmals erstrecken sich die Endbereiche 4 sogar bis in Durchtrittsöffnungen 18 der Flachbaugruppe 12 hinein. Aufgrund des Durchtritt durch die Durchtrittsöffnungen 3 und gegebenenfalls auch die Durchtrittsöffnungen 18 werden die Transformatoren 5 verdrehsicher gehalten. Seitenbereiche der Transformatoren 5 liegen auf den jeweiligen Auflageelementen 8 auf. Weiterhin sind die Transformatoren 5 in den Arretierelementen 11 gehalten.

Die Transformatoren 5 weisen entsprechend der Darstellung in 4 insbesondere einen jeweiligen Transformatorkern 19 und ein jeweiliges Wicklungspaar auf. Jedes Wicklungspaar weist eine Primärwicklung 20 und eine Sekundärwicklung 21 auf. Die Wicklungen 20, 21 sind vorzugsweise zylindrisch übereinander gewickelt. In der Regel ist hierbei die Primärwicklung 20 radial innerhalb der Sekundärwicklung 21 angeordnet. Der jeweilige Transformatorkern 19 umfasst entsprechend der Darstellung in 4 einen jeweiligen Hauptarm 22. Der jeweilige Hauptarm 22 ist von dem jeweiligen Wicklungspaar umgeben. Weiterhin weist der jeweilige Transformatorkern 19 mindestens einen Nebenarm 23 auf, meist sogar einen einzigen Nebenarm 23. Der Nebenarm 23 verläuft außerhalb des jeweiligen Wicklungspaares, im Falle eines einzigen Nebenarms 23 auf der von der Grundplatte 2 abgewandten Seite. Zwischen dem Hauptarm 22 und dem Nebenarm 23 erstrecken sich Zusatzarme 24 des Transformatorkerns 19, so dass sich ein geschlossener magnetischer Kreis ergibt.

In der Regel ist der Transformatorkern 19 derjenige Teil des Transformators 5, der in die Führungselemente 10 eingeführt wird und dessen Enden auf den Vorsprüngen 15 aufliegen. Weiterhin übergreifen in der Regel die Arretierelemente 11 die äußere Wicklung des jeweiligen Wicklungspaares eines jeweiligen Transformators 5, also meist die Sekundärwicklung 21.

Zusammengefasst betrifft die vorliegende Erfindung somit folgenden Sachverhalt:

Ein Baugruppenträger 1 für eine elektrische Transformatorenanordnung weist eine im wesentlichen rechteckige Grundplatte 2 auf. Die Grundplatte 2 weist eine Anzahl von rechteckigen Durchtrittsöffnungen 3 für Endbereiche 4 von Transformatoren 5 auf. Die Durchtrittsöffnungen 3 weisen Breitseiten 6 und Schmalseiten 7 auf. An einer Seite der Grundplatte 2 sind neben den Breitseiten 6 Auflageelemente 8 für die Transformatoren 5 angeordnet. Neben den Schmalseiten 7 sind Führungselemente 10 für die Transformatoren 5 angeordnet. An der Grundplatte 2 sind zwischen den Führungselementen 10 Arretierelemente 11 für die Transformatoren 5 angeordnet. An der anderen Seite der Grundplatte 2 sind Positionier- und Auflageelemente für eine Flachbaugruppe 12 angeordnet sind. Der Baugruppenträger 1 ist als einstückiges Spritzgießteil ausgebildet.

Die vorliegende Erfindung weist viele Vorteile auf. Insbesondere ist nur ein einziges Bauteil - nämlich der einstückige Baugruppenträger 1 als solcher - erforderlich, um danach alle elektrischen Elemente der Baugruppe, insbesondere die Transformatoren 5 und die Flachbaugruppe 12, aufnehmen zu können. Dadurch kann die Montagezeit deutlich reduziert werden, so dass eine kostengünstigere Herstellung der Baugruppe möglich ist. Auch Montagefehler sind erheblich unwahrscheinlicher. Weiterhin können insbesondere durch die Schutzwände 13, 14 auf einfache Weise Isolierbarrieren realisiert und damit Spannungsabstände implementiert werden. Schließlich ergibt sich eine verbesserte Maßhaltigkeit. Dies kommt unter anderem der Betriebssicherheit zugute.

Obwohl die Erfindung im Detail durch das bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.