Title:
Akkubetriebene magnetische, schwenk- und ausziehbare Wendeleuchte zur Verwendung als Stand- oder Deckenleuchte
Kind Code:
U1


Abstract:

Akkuleuchte für den Innenraum insbesondere für Wohnmobile, Wohnwagen und Boote, die autonom betrieben werden kann und eine Ladevorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Ausziehvorrichtung (7) in der Leuchte das Umschalten der Spot-Funktion, in der das Licht einer Lichtquelle (1) gebündelt über eine enge Lichtaustrittsöffnung (2) in der Nähe der Lichtquelle über einen blendgeschützen Reflektor (3) ähnlich einem Spot-Strahler in Form eines spitzen Kegels (4) ausgestrahlt wird,
durch Herausziehen des Leuchtschirms in die Candellight-Funktion mit diffuser Lichtabstrahlung ermöglicht, in der das Licht einer Lichtquelle (1) ungebündelt auf einen sie umgebenden transluzenten Lampenschirm (5) abgestrahlt wird, der das Licht seinerseits diffus in den Raum abstrahlt (6), oder alternativ das Licht einer Lichtquelle (1) ungebündelt auf einen sie umgebenden Lampenschirm (5) abgestrahlt wird, der in bestimmten Bereichen aus einem lichtundurchlässigeren reflektierenden Segment und einem zweiten transluzenten Bereich besteht, auf dein das Licht konzentriert wird und der das Licht seinerseits diffus in den Raum (6) oder nach unten Richtung Sockel (8) abstrahlt. embedded image




Application Number:
DE202018002900U
Publication Date:
07/31/2018
Filing Date:
06/21/2018
Assignee:
Bürstner GmbH & Co. KG, 77694 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Bildhäuser, Carsten, 60329, Frankfurt, DE
Claims:
Akkuleuchte für den Innenraum insbesondere für Wohnmobile, Wohnwagen und Boote, die autonom betrieben werden kann und eine Ladevorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Ausziehvorrichtung (7) in der Leuchte das Umschalten der Spot-Funktion, in der das Licht einer Lichtquelle (1) gebündelt über eine enge Lichtaustrittsöffnung (2) in der Nähe der Lichtquelle über einen blendgeschützen Reflektor (3) ähnlich einem Spot-Strahler in Form eines spitzen Kegels (4) ausgestrahlt wird,
durch Herausziehen des Leuchtschirms in die Candellight-Funktion mit diffuser Lichtabstrahlung ermöglicht, in der das Licht einer Lichtquelle (1) ungebündelt auf einen sie umgebenden transluzenten Lampenschirm (5) abgestrahlt wird, der das Licht seinerseits diffus in den Raum abstrahlt (6), oder alternativ das Licht einer Lichtquelle (1) ungebündelt auf einen sie umgebenden Lampenschirm (5) abgestrahlt wird, der in bestimmten Bereichen aus einem lichtundurchlässigeren reflektierenden Segment und einem zweiten transluzenten Bereich besteht, auf dein das Licht konzentriert wird und der das Licht seinerseits diffus in den Raum (6) oder nach unten Richtung Sockel (8) abstrahlt.

Akkuleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Magnetverbindung (8) zur Installation auf festem Untergrund (11) wie etwa Wand oder Decke oder als Standleuchte erfolgen kann.

Akkuleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Magnetverbindung (8) zur Installation auf festem Untergrund (11) wie etwa Wand oder Decke erfolgt und diese Magnetverbindung in Form eines Kugelgelenks, das in alle Richtungen schwenkbar ist, bestehend aus einer Montagesockel (8) mit magnetischen Eigenschaften mit Kugel (9) und einer passgenauen konkaven Vertiefung in der magnetischen Kontaktfläche der Leuchte (10) zur Kugel, erfolgt.

Description:

Die Erfindung betrifft eine multifunktionale Akkuleuchte mit schwenkbarer Magnetverbindung zur Installation auf festem Untergrund wie etwa Wand oder Decke oder Nutzung als Standleuchte, die eine Ausziehvorrichtung für den Leuchtenschirm beinhaltet, der je nach Position, wenn er eingefahren ist, das Licht über eine enge Lichtaustrittsöffnung in der Nähe der Lichtquelle gebündelt über eine blendgeschütze Streulinse ähnlich einem Spot-Strahler in Form eines spitzen Kegels ausstrahlt oder aber in ausfahrender Position das Licht über einen transluzenten Lampenschirm diffus in den Raum abstrahlt.

Stand der Technik

Bei Leuchten für den Innenraum besteht das Problem, dass sie von der Funktionalität der Lichtabstrahlung und dem Ort des Aufstellens bzw. der Installation jeweils auf eine Art der Einsatzmöglichkeit beschränkt sind.

Die bisherigen Leuchten stehen auf einem ebenen Untergrund durch ihr eigenes Gewicht oder sind fest mit dem Untergrund, der Wand oder der Decke verbunden.

Nach dem derzeitigen Stand der Technik sind Leuchten entweder als Standleuchten ohne Befestigung oder als Montageleuchten für Untergrund, Wand oder Decke mit verfügbar. Soweit diese durch eine andere als die hier beschriebene Vorrichtung schwenkbar sind, erfolgt dies oft nur entlang einer Achse. Sind mehrere Schwenkachsen vorhanden wie bei einem klassischen Spotgelenk, bei dem die Spothalterung entlang der Vertikalachse drehbar ist und bei dem am unteren Ende der Vertikalachse mit einer in einer Knick- und Streckbewegung verstellbaren kniegelenksartigen Befestigung die Schwenkbewegegung zur Höheneinstellung erfolgt, so ist diese Befestigung zum einen nicht ohne weiteres lösbar und zum anderen nicht unbegrenzt um 360° dreh- bzw. schwenkbar. Um bei den bereits vorhandenen technischen Lösungen, eine Beweglichkeit in alle Richtungen zu ermöglichen, wird eine dauerhafte Verbindung mit der Wand der Decke im Wege der dortigen Installation hergestellt. Dann ist diese Verbindung nicht ohne Weiteres lösbar, insbesondere nicht ohne Demontage. Eine unkompliziert lösbare Verbindung mit Wand oder Decke, die gleichzeitig als Schwenkvorrichtung verwendet werden kann, besteht bisher nicht.

Der Winkel, in dem das Licht durch Neigung der Leuchte in die eine oder andere Richtung abgestrahlt wird, ist bei Standleuchten ohne aufwendige Gelenkkonstruktion zwischen dem Standfuss und der Lichtquelle nicht einstellbar.

Insbesondere Leuchten für Wohnmobile und Wohnwagen üblicher Bauart bestehen im Wesentlichen aus einem Gehäuse, einer LED, einem Spotgelenk oder einem Schwanenhals, einem AN/AUS Schalter und einem Diffusor.

Als Leseleuchte oder Deckenleuchten kommen solche Leuchten an unterschiedlichen Stellen im Fahrzeug zum Einsatz. Sie sind dann an einer definierten Stelle fixiert und lassen sich dort in manchen Fällen drehen und schwenken. Damit ist der Ort der Benutzung vorgegeben und begrenzt. Für jeden Einsatzbereich bedarf es einer eigenen Leuchte.

Auch die Art der Abstrahlung des Lichts ist bei den bisher bestehenden Lösungen vorgegeben, nämlich entweder als Spot, der das Licht auf eine Stelle abstrahlt, oder diffus in den Raum. Eine technische Lösung, die beide Arten der Abstrahlung ermöglicht, besteht bei den bisherigen Erfindungen nicht, insbesondere nicht mit der Möglichkeit eines gleitenden graduellen Wechsels von einer Art der Abstrahlung zur anderen.

Lösung nach einzelnen technischen Funktionen.

In eingefahrenem Zustand (1) wird beim Einschalten der Leuchte das Licht von der Lichtquelle wie etwa einer LED-Lampe (1) durch die Lichtaustrittsöffnung (2) abgestrahlt und trifft auf einen blendgeschützten Reflektor (3), der das Licht ähnlich einem Spot in Form eines sehr spitzen Lichtkegels (4) in Richtung der Längsachse der Leuchte abgibt.

In ausgefahrenem Zustand (2) wird zum einen der Abstand zwischen der Lichtquelle (1) und dem blendgeschützten Reflextor (3) vergrössert und fokussiert sich darum nicht in dieser, zudem trifft das Licht von der Lichtquelle (1) nun in allen Richtungen auf den transluzenten Leuchtenschirm (5), der das Licht passieren lässt, es dabei jedoch die einzelnen Lichtstrahlen seinerseits beim Austreten an der Aussenseite des Leuchtenschirms (5) diffus in alle Richtungen abstrahlt (6). Hierdurch wird statt einer konzentrierten Beleuchtung nur eines Punktes im Raum wie bei dem spotartigen spitzen Lichtkegel in eingefahrenem Zustand nun eine diffuse Beleuchtung des gesamten Raumes hergestellt.

Das Einfahren und Ausfahren mit den entsprechenden Arten der Abstrahlung kann sowohl erfolgen, wenn sich die Leuchte auf der Magnetverbindung befindet, wie auch, wenn die Magnetverbindung getrennt ist.

Der Schwenkmechanismus (3) des Magnetkugelgelenks besteht aus einem Sockel (8) mit einem Kugelsegment mit magnetischen Eigenschaften (9) und einer entsprechend der Wölbung der Kugel konkav gewölbten magnetischen Kontaktfläche im Fuss der Leuchte (10), auf die das Kugelsegment des Sockels ferromagnetisch reagiert und von dieser angezogen wird. Die konkave Kontaktfläche im Fuss der Leuchte (10) beinhaltet einen Dauermagneten, das Kugelsegment des Sockels (9) besteht aus einem magnetischen Metall, das von dem Dauermagneten in der Kontaktfläche angezogen wird, und zwar ungeachtet in welcher Position sich die beiden Elemente zueinander befinden. Die beiden Teile können darum, wenn sich die dauermagnetische konkave Kontaktfläche und das magnetisch reagierende Kugelsegment auf dem Sockel der Leuchte aufgrund der Anziehung flächig verbinden, in alle Richtungen übereinander gleiten.

Dies erlaubt, dass die Leuchte somit durch Drehen, Schieben oder Schwenken in alle Richtungen verstellt werden kann und der blendgeschützte Reflektor (3) und der transluzente Leuchtenschirm (5) in alle Richtungen zeigen und dorthin das Licht abgeben kann.

Sitzt die Leuchte auf der Magnetverbindung, kann die Leuchte auf der Kugel in alle Richtungen geschwenkt werden. Wenn der Leuchtenschirm eingefahren ist, ermöglicht dies, den in eingeschaltetem Zustand von der Leuchte abgestrahlten spitzen Lichtkegel (4) auf einzelne Objekte, Flächen oder Bereiche zu richten, die speziell beleuchtet werden sollen.

Das Aufladen kann über den Sockel (8) über zwei Kontakte erfolgen. Dabei können die Kontakte in den Sockel in Form von leitfähigen Kontaktflächen oder Form einer kontaktlosen Ladenvorrichtung integriert sein oder extern durch ein Ladekabel erfolgen. Darum können Magnetsockel mit und ohne Ladefunktion ausgestattet sein.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass eine Leuchte sowohl als Deckenleuchte (1), als Tischleuchte (Candlelight) (2) sowie als mobile Leuchte (Taschenlampe) autark betrieben werden kann.

Über eine Magnetfixierung lässt sich die Leuchte als Deckenleuchte an einem definierten Sockel in alle Richtungen befestigen (3). Damit sind eine schnelle Entnahme sowie eine optimale Ausleuchtung durch ein uneingeschränktes Schwenken in alle Richtungen auf der Gelenkkugel des Sockels und Drehen um die Längsachse der Leuchte gewährleistet.

Die Leuchte kann, ohne eine Verbindung lösen zu müssen, durch Ziehen vom Sockel abgenommen und durch einfaches ansetzen wieder damit verbunden werden (4). Ist diese Verbindung gelöst und hält man die Leuchte in der Hand, ohne den Leuchtenschirm auszufahren, kann die Leuchte als mobile Leuchte (Taschenlampe) eingesetzt werden.

Wird die Leuchte auf einen Untergrund abgestellt und wird der Lampenschirm nach oben geschoben, kann bei Einschalten der Leuchte das Licht durch den Leuchtenschirm diffus durchscheinen kann (Candellight).

Figurenliste

  • In 1 wird in der Ansicht von schräg unten dargestellt, wie die Leuchte in eingefahrenen Zustand an der Magnetverbindung beispielsweise unter der Decke hängt und dabei Licht als Spot abstrahlt. In hellerem Grau hinterlegt ist die in diesem Falle nicht gewählte Candellight-Funktion.
  • In 2 wird dargestellt, wie Leuchte in ausgefahrenem Zustand ohne Magnetverbindung auf festem Untergrund stehend in eingeschalteter Einstellung Licht durch den transluzenten Leuchtenschirm diffus in alle Richtungen abstrahlt (Candellight-Funktion). In hellerem Grau hinterlegt ist die in diesem Falle nicht gewählte Spot-Funktion.
  • 3 zeigt die Leuchte eingefahren in Spot-Funktion an der Magnetverbindung hängend in der Seitenansicht mit beispielhaften Richtungspfeilen, die die Schwenkrichtungen nach links/rechts und vorne/hinten verdeutlichen, wobei auch sämtliche Zwischenpositionen möglich sind.
  • 4 zeigt das Verbinden der Leuchte mit dem Magnetsockel durch einfaches Ansetzen an die Gelenkkugel. Gleichzeitig könnte man die Leuchte gelöst nach einschalten als Taschenlampe verwenden.

Bezugszeichenliste

1
Lichtquelle
2
Lichtaustrittsöffnung
3
blendgeschützter Reflektor
4
spotähnlicher spitzer Lichtkegel
5
transluzenter Leuchtenschirm
6
diffuse Lichtabstrahlung in alle Richtungen
7
Ausziehvorrichtung
8
Sockel
9
Kugel auf Sockel
10
konkave Vertiefung der Kontaktfläche
11
fester Untergrund