Title:
Wandleuchte Tischleuchte
Kind Code:
U1


Abstract:

Leuchte mit Lichtquelle mit mindestens einer Abstrahlrichtung und mit einem Gestell, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell mindestens zwei Aufstandsflächen hat oder aufspannt, wobei die jeweilige Aufstandsfläche zu der Abstrahlrichtung in unterschiedlichen Winkeln orientiert ist. embedded image




Application Number:
DE202018001905U
Publication Date:
06/12/2018
Filing Date:
04/12/2018
Assignee:
Schmitz, Simon, 59469 (DE)
International Classes:



Claims:
Leuchte mit Lichtquelle mit mindestens einer Abstrahlrichtung und mit einem Gestell, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell mindestens zwei Aufstandsflächen hat oder aufspannt, wobei die jeweilige Aufstandsfläche zu der Abstrahlrichtung in unterschiedlichen Winkeln orientiert ist.

Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell die Gestalt eines Rahmens hat.

Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell Aufstandsflächen hat oder aufspannt, die mit Winkelmaßen von 75 Grad, 134 Grad, 137 Grad, 108 Grad, 106 Grad und/oder 70 Grad zueinander orientiert sind.

Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell ein Rahmen aus Stahlblech ist.

Description:

Tischleuchten benötigen üblicherweise einen Sockel oder mehrere Stützpunkte auf dem Auflageboden, um aufrecht stehen zu können. Darüber hinaus werden ein oder mehrere Gelenkpunkte benötigt, um das Leuchtmittel in Position und Ausrichtung zu variieren. Das bedeutet in der Regel höheren Materialaufwand in der Herstellung, höheres Gewicht beim Versand, höheren Arbeitsaufwand in der Fertigung und Beanspruchung von Raum.

Wandleuchten hingegen müssen an der Wand befestigt werden und verbleiben dort zumeist starr, es sei denn, sie sind wiederum mit einem oder mehreren Gelenkpunkten versehen, deren Nachteile die bereits aufgeführten Punkte beschrieben haben.

Eine Wandleuchte muss üblicherweise an der Wand befestigt werden und verbleibt dann an dieser, bis sie wieder aufwendig entfernt und an einem anderen Ort neu angebracht wird.

Eine Wandleuchte funktioniert außerdem in den seltensten Fällen ebenfalls als Tischleuchte und kann in ihrer Funktion zumeist nicht ohne zusätzlichen Arbeitsschritte in der Horizontalen sowie in der Vertikalen benutzt werden.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Leuchte zu schaffen, die eine Verstellung von Winkel und Ausrichtung des Leuchtmittels ohne zusätzliche Gelenke oder bewegliche Teile ermöglicht und sowohl an einer Wand als auch auf einer im Wesentlichen horizontalen Fläche wie zum Beispiel einem Tisch zu benutzen ist.

Dieses Problem wird durch die im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Erfindungsgemäß kann eine Leuchte so beschaffen sein, dass sie in ihrer Ausgestaltung selbst verschiedene Aufstandsflächen hat oder solche aufspannt, was als Konsequenz die Verstellbarkeit des Leuchtmittels insbesondere auch seiner Abstrahlrichtung ermöglicht. Die Aufstandsflächen können in ihrer Materialität so gewählt sein, dass sie in Kombination mit einem Magneten zu Kontaktflächen werden und eine entsprechende Benutzung in der Vertikalen wie zum Beispiel an einer Wand gewährleisten.

Erfindungsgemäß ist eine Leuchte mit (mindestens) einer Lichtquelle mit mindestens einer Abstrahlrichtung und mit einem Gestell ausgestattet. Das Gestell hat mindestens zwei (oder 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder noch mehr) Aufstandsflächen oder spannt solche (insbesondere durch jeweils mindestens drei Stützpunkte auf), wobei die jeweilige Aufstandsfläche zu der Abstrahlrichtung in unterschiedlichen Winkeln orientiert ist.

Vorzugsweise hat das Gestell die Gestalt eines Rahmens.

Vorzugsweise sind die Aufstandsflächen mit Winkelmaßen von 75 Grad, 134 Grad, 137 Grad, 108 Grad, 106 Grad und/oder 70 Grad zueinander orientiert.

Vorzugsweise ist das Gestell ein Rahmen aus zum Beispiel 40 mm breitem Stahlblech.

Vorzugsweise hat das Gestell eine Öffnung, um das Leuchtmittel in diese einzusetzen und vorzugsweise mit jeweils nur einer Schraube pro Seite zu befestigen.

  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels.
  • 2 zeigt eine Ansicht von unten des Beispiels.
  • 3 zeigt eine Ansicht von oben des Beispiels.
  • 4 Zeigt eine Ansicht von rechts des Beispiels.
  • 5 zeigt eine Ansicht von links des Beispiels.
  • 6 zeigt eine Ansicht von vorne des Beispiels.
  • 7 zeigt eine Ansicht von hinten des Beispiels.
  • 8 zeigt die Winkel des Rahmens des Beispiels.
  • 9 zeigt eine Seitenansicht des Beispiels, das mittels eines Magneten an einer Wand befestigt ist.

Eine in den Figuren gezeigte vorteilhafte Ausgestaltung einer Leuchte 2 wird durch einen mehrfach gebogenen Rahmen 4 aus einem Streifen Stahlblech 4 (mit vorzugsweise geraden, parallelen Rändern) erreicht, welcher eine geöffnete Seite 6 aufweist um in dieser ein Leuchtmittel 8 zu befestigen.

Die Winkel 10 des Rahmens 4 sind dabei so gewählt, dass sie zusammen mit der Abstrahlseite 12 des Leuchtmittel 8 ein in sich geschlossenes Mehreck bilden. Alternativ kann der Rahmen auch nicht geschlossen sein (nicht dargestellt).

Ein Magnet 14, welcher gemäß 9 in der Vertikalen 16, zum Beispiel an einer (mindestens im Wesentlichen senkrechten) Wand 16 festgeschraubt oder geklebt ist, hat eine gummierte Beschichtung 18, um eine bessere Haftung gegen Abrutschen am Magneten 14 zu gewährleisten. Die vorteilhaft leichte Leuchte 2 kann so auch an einem mit leicht wieder ablösbarem Klebstoff, zum Beispiel sogar Haftkleber, in der Vertikalen 16 gehalten sein.

Vorteilhaft kann die Leuchte 2 vom Nutzer so auf den ebenen Abschitten 20 des Rahmens 4, die zwischen den Knickstellen 10 die Aufstandsflächen 20 bilden, positioniert werden, dass die Ausrichtung des Leuchtmittels 8 in Winkel und Drehung einer gewünschten Position entspricht. In der Anwendung in der Vertikalen 16 wird die jeweilige Aufstandsfläche 20 vorzugsweise mittig auf den Magneten 14 aufgesetzt, um ein Verrutschen auf diesem entgegen zu wirken.

Die Leuchte 2 kann vom Nutzer auf dem Magneten 14 ohne genaue Ausrichtung nach Augenmaß angebracht und auch nachträglich verstellt werden.

Die Konstruktion 2 ist sehr filigran, reduziert und optisch ansprechend mit hohem Alleinstellungsmerkmal und kann wegen des geringen Materialaufwandes und des einfachen Aufbaus günstig produziert werden.