Title:
LED-Leuchte für die Mundhöhle
Kind Code:
U1


Abstract:

LED-Leuchte zum Ausleuchten besonders tückischer Strukturen, wie z.B. den Ansichten in der Mundhöhle, dadurch gekennzeichnet, dass eine LED (10) an eine Netzgeräte-Buchse (12) angeschlossen ist, durch eine Schutzhülle (18) geschützt und stabilisiert wird und in diese ein steckbarer Akku (22) eingesteckt werden kann . embedded image




Application Number:
DE202018001434U
Publication Date:
04/13/2018
Filing Date:
03/18/2018
Assignee:
Schumacher, Dieter, Dr. med., 24768 (DE)
International Classes:



Claims:
LED-Leuchte zum Ausleuchten besonders tückischer Strukturen, wie z.B. den Ansichten in der Mundhöhle, dadurch gekennzeichnet, dass eine LED (10) an eine Netzgeräte-Buchse (12) angeschlossen ist, durch eine Schutzhülle (18) geschützt und stabilisiert wird und in diese ein steckbarer Akku (22) eingesteckt werden kann .

LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülle (18) zylindrisch ist.

LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülle (18) sich in Richtung der LED (16) verjüngt.

LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die LED (16) sowohl in Achsenrichtung (20) als auch zur Seite abstrahlen kann.

LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die LED (16) kurz gestielt (28) ist.

LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die LED (16) lang gestielt (30) ist.

LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die LED (16) abgebogen (32) ist.

LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die LED (16) an einem Schwanenhals (34) befestigt ist.

LED-Leuchte nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die LED-Beleuchtung hitzestabil und damit sterilisierbar, also bei 135° C autoclavierbar ist.

LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die LED-Leuchte mit einem Silikonschlauch (36) am Träger befestigt wird.

LED-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein, oder mehrere Haftmagnete (38) eingebaut sind.

Description:

Die Erfindung betrifft eine LED-Mundleuchte zum Ausleuchten dieser.

Die Konstruktionsmerkmale für diese LED-Leuchte respektieren zwar die Prioritäten die die Mundhöhle setzt, doch kann diese LED-Leuchte auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen.

Viele Instrumente in der Zahnmedizin sind heute beleuchtet. Dabei werden die ohnehin schon von der Einheit mit Strom versorgten Instrumente, wie Motoren mit den dazugehörigen Winkelstücken, naheliegenderweise von der Einheit versorgt.

Für Instrumente aber, die beleuchtet werden sollen und keinen nennenswerten Energieverbrauch haben, ist der Akkubetrieb vorteilhaft.

Für diese Zwecke reicht schon ein kleiner Akku, z.B. in der Form einer Knopfzelle aus. Der Akku sollte leicht austauschbar sein, da er hinsichtlich der Desinfektion, aber insbesondere der Sterilisation bei 135° C, anders zu behandeln ist als die gewöhnlichen Instrumente. Dabei ist insbesondere die Möglichkeit einer Explosion des Akkus zu beachten. Durch den Akkubetrieb erspart man sich die Installation von Leitungen und bekommt ungehinderten Bewegungsfreiraum.

Die LED-Leuchten können an Trägern wie dem Wangenhalter, dem Wangen- und Lippenexpander, dem Speichelsauger, einem Stirnband und am Finger reversibel fixiert werden. Sie können auch in Absaugkanülen gesteckt werden, wo sie nahe am Absaugmaul die Präparationsstelle beleuchten. Die Fixation kann einfach über einen Silikonschlauch erfolgen. So könnte die LED-Leuchte im Fall des Fingers als Träger mit einem Silikonschlauch am Finger fixiert werden.Die Fixation könnte aber auch mit einem Silikonschlauch an einem Fingerclip, also indirekt erfolgen.

Natürlich ist auch die faszinierende Fixation mittels eines Haftmagneten in Erwägung zu ziehen. Dann kann der Haftmagnet an der LED-Leuchte und die den Magnetfluß leitende Platte am Träger fixiert werden. Da aber von Magneten auch Gefahren, wie z.B. die Beeinflussung von Herzschrittmachern, ausgehen, ist hier wohl etwas Zurückhaltung angebracht.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine LED-Beleuchtung zu schaffen, die die Mundhöhle gut ausleuchtet, die Sicht und Arbeit wenig behindert, einfach zu handhaben ist, keiner Installation bedarf und kostengünstig ist.

Dieses Problem wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen erläutert:

  • 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau der LED-Leuchte im Querschnitt
  • 2 zeigt einen steckbaren Akku in der Aufsicht
  • 3 zeigt prinzipiellen Aufbau der LED-Leuchte im Querschnitt in verjüngender Form
  • 4 zeigt eine kurz gestielte LED-Leuchte-Version im Querschnitt
  • 5 zeigt eine lang gestielte LED-Leuchte-Version im Querschnitt
  • 6 zeigt eine kurz gestielte abgebogene LED-Leuchte-Version im Querschnitt
  • 7 zeigt eine Version der LED-Leuchte, die mit einem Schwanenhals ausgestattet ist
  • 8 zeigt eine Version der LED-Leuchte bei der die LED quer zur Achsenrichtung strahlt und die LED-Leuchte mit einem Silikonschlauch am Träger fixiert wird
  • 9 zeigt eine Version der LED-Leuchte bei der die LED-Leuchte mit einem, oder mehreren Haftmagneten ausgestattet ist.

Der prinzipielle Aufbau der LED-Leuchte ist in 1 dargestellt. Diese besteht aus einer Netzgeräte-Buchse 10 an die eine LED 12 angeschlossen ist.

Die LED 12 sollte über einen Vorwiderstand 14 versorgt werden. Zum Schutz vor Netzhautschädigungen sollte die LED 12 mit einem Diffusor 16 abgeschirmt sein. Zur Stabilisierung sind die Bauteile in einem Röhrchen 18 eingebaut, bzw. vergossen.

Die LED-Leuchte kann mit einem Ein-Aus-Schalter ausgerüstet sein. Um aber bestmögliche hygienische Verhältnisse zu erreichen, sollten die Instrumente in der Mundhöhle zwar funktionell hochwertig, aber andererseits so hygienisch wie möglich aufgebaut sein. Deshalb ist der Anbau des Ein-Aus-Schalters 26 am Akku 22, der ja weiter weg sein sollte, aus hygienischer Sicht vorzuziehen. 2 zeigt einen steckbaren Akku 22. Der Akku 22 ist mit einem Stecker 24 und einem Ein-Aus-Schalter 26 bestückt. 3 zeigt praktisch die LED-Version von 2, doch ist der Abschnitt in Richtung der LED 12 verjüngt. Dadurch stört sie weniger. 4 setzt den Gedanken von 2 fort und die LED 12 ist kurz gestielt 28. Als weitere Fortsetzung von 4 erscheint in 5 ein langer Stiel 30. Ein langer Stiel 30 wird z. B. Für Absaugkanülen benötigt, weil die LED 12 am Absaugmaul platziert werden muss, der Akku 22 aber außerhalb der Mundhöhle untergebracht werden sollte.

6 zeigt die LED-Leuchte von 3,wobei aber der Stiel 32 gebogen ist. Den größten Spielraum zeigt die 7. Der Schwanenhals 34 kann in alle Richtungen eingestellt werden und er kann auch gestaucht und ausgezogen werden. 8 zeigt eine LED, die das Licht vorwiegend quer zur Achsenrichtung der Hülle 18 abstrahlt und einen Silikonschlauch 36, mit dem sie am Träger fixiert werden kann. 9 zeigt die gleiche Ausführung wie 8. Zum Fixieren der LED-Leuchte wird aber ein oder mehrere Haftmagnete 38 statt des Silikonschlauches 36 verwendet.

Bezugszeichenliste

(10)
Netzgeräte-Buchse
(12)
LED
(14)
Vorwiderstand
(16)
Diffusor
(18)
Schutzhülle
(20)
Strahlrichtung der LED
(22)
Knopfzellen-Akku
(24)
Stecker
(26)
Ein-Aus-Schalter
(28)
kurzer Stiel zur LED
(30)
langer Stiel zur LED
(32)
gebogener Stiel
(34)
Schwanenhals
(36)
Silikon-Befestigungsschlauch
(38)
Haftmagnete
(40)
Bewegungsrichtungen der LED am Schwanenhals