Title:
Teleskopisches selbsttragendes Tor
Kind Code:
U1


Abstract:

Das teleskopische selbsttragende Tor enthält einen inneren Tragschiebeflügel (1) und eine äußere flügeligen Schiebetür (2), wobei sich beide Flügel (1 und 2) gegenseitig in einer Achse verschieben; der innere Tragschiebeflügel (1) ist über die Führungsrollen (5) auf dem ersten inneren Wagen (3) und auf dem zweiten inneren Wagen (4) eingelegt, wobei die inneren Wagen (3 und 4) zum festen Untergrund (7.2) fest fixiert sind; der äußere fliegende Schiebeflügel (2) liegt auf den Führungsrollen (5) des ersten äußeren Wagens (14) und des zweiten äußeren Wagens (15); am vorderen unteren Ende (16) und am hinteren unteren Ende (17) des inneren Tragschiebeflügels (1) sind Rollen (18) befestigt, über die ein Seil (19) führt, wobei das Seil (19) zur Verankerung (20) fest verbunden ist, die auf dem ersten inneren Wagen (3) befestigt ist, und wobei das Seil (19) auch zur Konsole (21) befestigt ist, die zum hinteren unteren Ende (22) des äußeren fliegenden Schiebeflügels (2) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum inneren Tragschiebeflügel (1) mit ersten Verbindungselementen (10) zwei Konsolen (8) der „Z“-Form befestigt sind, wobei die ersten Verbindungselemente (10) in das Anschlusselement (9) über vertikale Rillen (8.3) führen, die sich im mittleren vertikalen Bereich (8.6) der Konsole (8) befinden, wobei das Anschlusselement (9) mit dem inneren Tragschiebeflügel (1) fest verbunden ist und wobei an den unteren kürzeren Teil (8.2) jeder Konsole (8) mit anderen Anschlusselementen (12) ein Arm (13) des ersten äußeren Wagens (14) und ein Arm (13) des zweiten äußeren Wagens (15) befestigt sind.




Application Number:
DE202017107572U
Publication Date:
01/09/2018
Filing Date:
12/13/2017
Assignee:
CAIS s.r.o. (Frystak, CZ)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202013105871U1N/A2015-03-23



Foreign References:
KR20130129031A2013-11-27
CZ2687U11995-01-18
Attorney, Agent or Firm:
Jeck · Fleck Patentanwälte, 71665, Vaihingen, DE
Claims:
1. Das teleskopische selbsttragende Tor enthält einen inneren Tragschiebeflügel (1) und eine äußere flügeligen Schiebetür (2), wobei sich beide Flügel (1 und 2) gegenseitig in einer Achse verschieben; der innere Tragschiebeflügel (1) ist über die Führungsrollen (5) auf dem ersten inneren Wagen (3) und auf dem zweiten inneren Wagen (4) eingelegt, wobei die inneren Wagen (3 und 4) zum festen Untergrund (7.2) fest fixiert sind; der äußere fliegende Schiebeflügel (2) liegt auf den Führungsrollen (5) des ersten äußeren Wagens (14) und des zweiten äußeren Wagens (15); am vorderen unteren Ende (16) und am hinteren unteren Ende (17) des inneren Tragschiebeflügels (1) sind Rollen (18) befestigt, über die ein Seil (19) führt, wobei das Seil (19) zur Verankerung (20) fest verbunden ist, die auf dem ersten inneren Wagen (3) befestigt ist, und wobei das Seil (19) auch zur Konsole (21) befestigt ist, die zum hinteren unteren Ende (22) des äußeren fliegenden Schiebeflügels (2) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum inneren Tragschiebeflügel (1) mit ersten Verbindungselementen (10) zwei Konsolen (8) der „Z“-Form befestigt sind, wobei die ersten Verbindungselemente (10) in das Anschlusselement (9) über vertikale Rillen (8.3) führen, die sich im mittleren vertikalen Bereich (8.6) der Konsole (8) befinden, wobei das Anschlusselement (9) mit dem inneren Tragschiebeflügel (1) fest verbunden ist und wobei an den unteren kürzeren Teil (8.2) jeder Konsole (8) mit anderen Anschlusselementen (12) ein Arm (13) des ersten äußeren Wagens (14) und ein Arm (13) des zweiten äußeren Wagens (15) befestigt sind.

2. Teleskopisches selbsttragendes Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Konsole (8) im oberen kürzeren Bereich (8.1) Öffnungen (8.5) sind, durch die die Stellschrauben (11) führen und im unteren kürzeren Bereich (8.2) drei waagerechte Rillen (8.4) sind, über die die anderen Verbindungselemente (12) führen.

Description:

Die Erfindung betrifft ein teleskopisches selbstragendes Tor, insbesondere für das Schließen von Räumen und für Einfahrten auf Grundtücke usw.

Die konventionelle Konstruktion von bekannten selbsttragenden einflügligen Toren ist so gelöst, dass ein Teil des Tores mit einer geschweißten Gesamtheit gelöst wird, die manuell oder mit einem Motor gesteuert werden kann. Diese Lösungen sind baulich sehr einfach und effizient, trotzdem haben sie einige Nachteile. Der Hauptnachteil ist der Bebauungsraum, weil bei geöffnetem Tor mindestens derselbe Raum für das Einfahren des Tors erforderlich ist wie für die Durchfahrtsbreite des Tores. Einfach gesagt, bei Verwendung der bekannten Konventionskonstruktion des selbsttragenden einflügligen Tores muss mindestens der doppelte Seitenraum in Bezug auf die Durchfahrtsbreite, die mit dem Tor geschlossen wird, vorhanden sein. Dieser Typ von selbsttragenden Toren kann an Orten mit beschränktem Raum nicht verwendet werden. Es sind auch zweiflüglige Tore bekannt, die sich vor der Einfahrt oder im Rahmen der Einfahrt öffnen. Der Nachteil dieser Tore besteht in der Notwendigkeit, einen freien Raum mindestens in der Länge eines Flügels sicherzustellen. Weitere Probleme können in den Wintermonaten entstehen, insbesondere in Regionen mit Schnee, weil der Schnee aus dem Bereich der Flügelöffnung geräumt werden muss, was nicht komfortabel ist. Im Winter können auch die Zugmechanismen vereisen, was beim Öffnen der Torflügel evtl. Probleme verursachen kann.

In dem Dokument DE 2013105871 U ist eine Lösung des teleskopischen Tores mit zwei selbstragenden teleskopischen Schiebeflügeln beschrieben, die mit festen Verbindungselementen im oberen und unteren Flügelteil gegenseitig verbunden sind. Der Nachteil dieser festen Verbindung ist, dass die Flügel horizontal und vertikal nicht einzustellen sind, was beim Schließen problematisch sein kann.

Aus dem Dokument KR20130129031 ist eine Lösung des teleskopischen Tores mit drei miteinander verbundenen Flügeln bekannt, deren Bewegung mit einem Stahlseil über ein System von Rollen und Wagen gesichert ist. Zum Nachteil dieser Lösung gehört die Unmöglichkeit der vertikalen und horizontalen Einstellung der verbundenen Flügel.

Es ist Aufgabe der Erfindung, die bestehenden Nachteile der bekannten Konstruktionen von ein- oder zweiflügligen Toren zu beseitigen. Die gestellte Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Der Gegenstand der Erfindung beruht darauf, dass an dem inneren Tragschiebeflügel zwei Konsolen in Form des Buchstabens „Z“ mit Verbindungselementen angeschlossen sind, wobei die Verbindungselemente in das Anschlusselement über vertikale Rillen im mittleren vertikalen Teil der Konsole geführt werden. Diese vertikalen Rillen ermöglichen eine vertikale Höheneinrichtung beider Flügel. Das Anschlusselement ist mit dem inneren Tragschiebeflügel fest verbunden. Auf dem unteren kürzeren Teil jeder Konsole ist ein Arm des ersten äußeren Wagens sowie ein Arm des zweiten äußeren Wagens mit Verbindungselementen befestigt. Aus Sicht der weiteren präziseren horizontalen Einrichtung beider Flügel gegenseitig sind auf der oberen kürzeren Seite der Konsole einige Öffnungen, durch welche die Stellschrauben geführt werden. Für die horizontale Einrichtung beider Flügel sind im unteren kürzeren Teil jeder Konsole drei horizontale Rillen vorhanden, durch die auch die Verbindungselemente geführt werden, deren Primärfunktion es ist, den Anschluss des äußeren flügeligen Flügels über die Konsole zum inneren Tragschiebeflügel sicherzustellen.

Der Vorteil dieser Erfindung ist eine präzise, funktionsfähige und zuverlässige Verbindung und Einstellung beider Flügel gegenseitig, sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Position.

Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 die Ansicht des offenen Tores,

2 die Ansicht des teilweise geschlossenen Tores,

3 die Ansicht des geschlossenen Tores,

4 die Seitenansicht der Verbindungselemente von zwei Torflügeln,

5 die untere Ansicht der Führungs- und Bedienelemente beider Torflügel,

6 die Verbindung des Armes des Außenwagens des fliegenden Flügels mit der Konsole in „Z“-Form,

7 die Ausführung der Konsole, die beide Torflügel verbindet,

8 die Befestigung des Stahlseiles zur Halterung auf dem ersten Innenwagen und

9 die Befestigung des Stahlseiles zur Konsole auf dem hinteren unteren Ende des äußeren flügeligen Schiebeflügels.

Das teleskopische selbsttragende Tor 100 zum Schließen oder Öffnen des Raumes zwischen der Fahrsäule 26 und der Führungssäule 26 beinhaltet einen inneren Tragschiebeflügel 1 und einen äußeren flügeligen Schiebeflügel 2, die voneinander beweglich abhängig sind und deren Bewegungen über die Konsolen 8 in Form des Buchstabens „Z“ miteinander verbunden sind, wobei die gegenseitige Verschiebung beider Flügel 1 und 2 mit einem Stahlseil 19 sichergestellt ist, wie weiter beschrieben. Beide Schiebeflügel 1 und 2 verfügen über eine Rahmenkonstruktion aus Stahlelementen, zum Beispiel in Form eines Vier- oder Rechtecks. Die Bewegung beider Flügel 1 und 2 während des Schließens oder Öffnens des Raumes zwischen den Säulen 26 und 28 erfolgt in einer Achse.

Zum unteren Teil 1.1 des inneren Schiebeflügels 1 ist ein Führungsprofil 6 in „C“-Form befestigt. Im Führungsprofil 6 sind Führungsrollen 5 des ersten Innenwagens 3 und des zweiten Innenwagens 4 eingelegt. Jeder Wagen 3 und 4 beinhaltet eine Grundfläche 7.2, die mit Schrauben 7.1 zum festen Untergrund 7.2, zum Beispiel zum Betonuntergrund, befestigt ist. Zur Grundfläche 7.2 sind zwei vertikale Ständer befestigt, zwischen denen ein drehbarer Arm auf einem Bolzen befestigt ist, auf dem die Führungsrollen 5 auf den Lagern eingelegt sind. Die Konstruktionslösung der Wagen 3 und 4 ist zum Beispiel im CZ-Gebrauchsmuster Nr. 2687 ausführlich beschrieben.

Zum unteren Teil 2.1 des äußeren flügeligen Schiebeflügels 2 ist auch ein Führungsprofil 6 in „C“-Form befestigt. Im Führungsprofil 6 sind die Führungsrollen 5 des ersten äußeren Wagens 14 und des zweiten äußeren Wagens 15 eingelegt, die in der bekannten Weise die Bewegung des äußeren flügeligen Schiebeflügels 2 ermöglichen. Die Führungsrollen 5 des ersten äußeren Wagens 14 und des zweiten äußeren Wagens 15 sind auf einem Arm 13 in Form des Buchstabens „L“ eingelegt (4, 5 und 6). Zum Arm 13 jedes äußeren Wagens 14 und 15 ist die Konsole 8 in „Z“-Form mit dem unteren kürzeren Teil 8.2 mit drei Verbindungsschrauben 12 befestigt. Die Konsolen 8 in „Z“-Form sind ein Grundelement für die Verbindung und die Einstellung des inneren Schiebeflügels 1 gegenüber dem äußeren flügeligen Schiebeflügel 2. Zum inneren Tragschiebeflügel 1 ist die Konsole 8 mit dem Anschlusselement 9 angeschlossen, das zum Führungsprofil 6 des inneren Tragschiebeflügels 1 angeschweißt ist. In dieses Anschlusselement 9 sind die hier nicht abgebildeten Gewindeöffnungen gebohrt, in welche über vertikale Rillen 8.3 fixe Schrauben 10 führen, mit denen der innere Tragschiebeflügel 1 mit jeder Konsole 8 und dadurch auch mit dem flügeligen Schiebeflügel 2 fest verbunden ist. Vertikale Rillen 8.3 in den Konsolen 8 dienen auch zur Höheneinstellung und Einrichtung des inneren Tragschiebeflügels 1 gegenüber dem äußeren flügeligen Schiebeflügel 2. Diese Höheneinstellung des Flügels 1 gegenüber dem Flügel 2 erfolgt mit Stellschrauben 11, die durch Öffnungen 8.5 im oberen kürzeren Teil 8.1 jeder Konsole 8 führen. Für die horizontale Einstellung des inneren Tragschiebeflügels 1 gegenüber dem äußeren flügeligen Schiebeflügel 2 sind im unteren kürzeren Teil 8.2 jeder Konsole 8 horizontale Rillen 8.4 angebracht, durch welche die Verbindungsschrauben 12 führen und mit denen, wie oben beschrieben, die Konsole 8 zum Arm 13 der äußeren Wagen 14 und 15 angeschlossen wird.

An dem vorderen unteren Ende 16 und an dem hinteren unteren Ende 17 des inneren Tragschiebeflügels 1 sind Rollen 18 befestigt, durch die ein Stahlseil 19 geführt wird. Mit dem Stahlseil 19 ist die Verschiebung des inneren flügeligen Schiebeflügels 2 gegenüber dem inneren Tragschiebeflügel 1 sichergestellt. Um diese Bewegung beider Flügel 1 und 2 durchzuführen, ist das Seil 19 zur zweiten Verankerung 20 fest angebunden, die ein Bestandteil des ersten inneren Wagens 3 ist. Das Seil 19 ist auch mit der Konsole 21 fest verbunden, die zum hinteren unteren Ende 22 des flügeligen Schiebeflügels 2 befestigt ist. Damit der flügeligen Schiebeflügel 2 aus dem Führungsprofil 6 nicht ausfährt, ist am hinteren unteren Ende 22 des äußeren flügeligen Schiebeflügels 2 ein Anschlag 24 befestigt.

Am vorderen unteren Ende 23 des äußeren flügeligen Schiebeflügels 2 ist eine nicht angezeigte Auflaufrolle befestigt, die in der geschlossenen Torposition 100 in die Auflauftasche 25 vorfährt, die zur Auslaufsäule 26 befestigt ist. Die oberen Teile der Schiebeflügel 1 und 2 sind mit inneren oberen Führungsrollen 27 miteinander verbunden. Die äußere Führungsrolle 27.1, welche die Führung des inneren Tragschiebeflügels 1 sichert, ist mit der anderen Seite zur Führungssäule 28 befestigt.

Beim Schließen des Tores verschiebt der Tragschiebeflügel 1, dessen Wagen 3 und 4 mit dem Untergrund fest verbunden sind, mit dem Seil 19 über die Rollen 18 den äußeren flügeligen Schiebeflügel 2 im Verhältnis 1:1, d. h., wenn sich der innere Tragschiebeflügel 1 z. B. um 1 m verschiebt, dann verschiebt sich der äußere flügeligen Schiebeflügel 2 gegenüber dem inneren Schiebeflügel 1 auch um 1 m, aber beide Flügel verschieben sich in der Summe um 2 m.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 2013105871 U [0003]
  • KR 20130129031 [0004]
  • CZ 2687 [0019]