Title:
Testgerät
Kind Code:
U1


Abstract:

Testgerät (10, 40, 50, 60) zum Test einer optischen Vorrichtung (20), umfassend ein Gehäuse (12) aufweisend eine Frontplatte (16), wobei im Gehäuse (12) eine Lichtquelle untergebracht ist und ferner ein Dia-Element (14) im Gehäuse (12) aufgenommen ist, durch welches, mittels des Lichts der Lichtquelle über eine optische Linsenanordnung, die eine optische Achse (AG) definiert, ein Testbild projiziert werden kann, wobei um das Gehäuse (12) an seiner Außenseite der Frontplatte (16) im Bereich des Dia-Elements (14) eine Kopplungseinrichtung (18) zur Ankopplung der optischen Vorrichtungen (20) an das Gehäuse (12) vorgesehen ist, die derart liegt, dass das Testbild durch die optische Vorrichtung (20) projiziert wird, zudem ist eine Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) an der Frontplatte (16) angeordnet, wobei in der Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) wenigstens ein Tragschienenpaar (24; 62) aufgenommen ist, wobei die Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) derart ausgebildet ist, dass die Tragschienen (24a, 24b; 63a, 63b) des Tragschienenpaares (24; 63) parallel zur optischen Achse liegen, wobei die Tragschienen (24; 63) zur Lagerung der optischen Vorrichtung (20) dienen, wobei ferner die optische Vorrichtung über Auflageelemente (25) mit wenigstens einem Tragschienenpaar (24; 63) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) wenigstens eine Stützschienenaufnahme (26a; 44a, 44b ;54a, 54b) für eine Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) umfasst, wobei ferner eine Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) in der Stützschienenaufnahme (26a; 44a, 44b; 54a, 54b) vorgesehen ist, die ebenfalls parallel zur optischen Achse (AG) liegt, wobei die Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) in Vertikalrichtung weiter entfernt von der optischen Achse (AG) liegt als das Tragschienenpaar (24, 63), wobei ferner ein Fixierelement (30, 47, 57, 70) vorgesehen ist, das wenigstens ein Tragschienenpaar (24, 62), mit der wenigstens einen Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) verbindet.




Application Number:
DE202017107375U
Publication Date:
12/18/2017
Filing Date:
12/04/2017
Assignee:
Denz, Peter, Dipl.-Ing., 81673 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Puschmann Borchert Bardehle Patentanwälte Partnerschaft mbB, 82041, Oberhaching, DE
Claims:
1. Testgerät (10, 40, 50, 60) zum Test einer optischen Vorrichtung (20), umfassend ein Gehäuse (12) aufweisend eine Frontplatte (16), wobei im Gehäuse (12) eine Lichtquelle untergebracht ist und ferner ein Dia-Element (14) im Gehäuse (12) aufgenommen ist, durch welches, mittels des Lichts der Lichtquelle über eine optische Linsenanordnung, die eine optische Achse (AG) definiert, ein Testbild projiziert werden kann, wobei um das Gehäuse (12) an seiner Außenseite der Frontplatte (16) im Bereich des Dia-Elements (14) eine Kopplungseinrichtung (18) zur Ankopplung der optischen Vorrichtungen (20) an das Gehäuse (12) vorgesehen ist, die derart liegt, dass das Testbild durch die optische Vorrichtung (20) projiziert wird, zudem ist eine Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) an der Frontplatte (16) angeordnet, wobei in der Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) wenigstens ein Tragschienenpaar (24; 62) aufgenommen ist, wobei die Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) derart ausgebildet ist, dass die Tragschienen (24a, 24b; 63a, 63b) des Tragschienenpaares (24; 63) parallel zur optischen Achse liegen, wobei die Tragschienen (24; 63) zur Lagerung der optischen Vorrichtung (20) dienen, wobei ferner die optische Vorrichtung über Auflageelemente (25) mit wenigstens einem Tragschienenpaar (24; 63) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) wenigstens eine Stützschienenaufnahme (26a; 44a, 44b ;54a, 54b) für eine Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) umfasst, wobei ferner eine Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) in der Stützschienenaufnahme (26a; 44a, 44b; 54a, 54b) vorgesehen ist, die ebenfalls parallel zur optischen Achse (AG) liegt, wobei die Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) in Vertikalrichtung weiter entfernt von der optischen Achse (AG) liegt als das Tragschienenpaar (24, 63), wobei ferner ein Fixierelement (30, 47, 57, 70) vorgesehen ist, das wenigstens ein Tragschienenpaar (24, 62), mit der wenigstens einen Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) verbindet.

2. Testgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützschiene (28a) in Horizontalrichtung mittig zwischen dem Tragschienenpaar (24) liegt.

3. Testgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass das Tragschienenpaar (24) und die Stützschiene (28a) ein gleichschenkliges Dreieck bilden.

4. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Fixierungseinrichtung (52, 61) derart ausgebildet ist, dass diese zwei Stützschienen (46a, 46b; 64a, 64b) aufnimmt, die mit dem Tragschienenpaar (24) ein Rechteck, insbesondere ein Quadrat, oder ein Trapez bilden.

5. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschienen (24a, 24b; 63a, 63b) und die wenigstens eine Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) stangenförmig, insbesondere als Rohr, ausgebildet sind.

6. Testgerät nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet dass die Fixierungseinrichtung neben einem ersten Tragschienenpaar (24, 63) ein zweites Tragschienenpaar (62) aufweist, wobei das zweite Tragschienenpaar (62) in Vertikalrichtung näher an der optischen Achse (AG) liegt als das erste Tragschienenpaar (24) und die Tragschienen (62a, 62b) des zweiten Tragschienenpaares (62) einen geringeren Durchmesser als die des ersten Tragschienenpaares (24) haben.

7. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet dass die Fixierungseinrichtung (22, 52) in die Frontplatte (16) integriert ist.

8. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet dass die Fixierungseinrichtung (61) als separates Bauteil auf die Frontplatte (16) aufgebracht, insbesondere aufgeschraubt, ist.

9. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet dass die Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) Klemmmittel (32a, 32b; 48a, 48b; 58a, 58b) umfasst, durch die die Tragschienen und das wenigstens eine Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) lösbar mit der Fixierungseinrichtung (22, 52, 61) verbindbar sind.

10. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet dass wenigstens ein Tragschienenpaar (24, 63) und die wenigstens eine Stützschiene (28a, 46a, 46b, 64a, 64b) denselben Durchmesser besitzen.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Testgerät zum Test von optischen Vorrichtungen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

In bekannter Weise umfasst ein Testgerät zum Test von optischen Vorrichtungen ein Gehäuse aufweisend eine Frontplatte, wobei im Gehäuse eine Lichtquelle untergebracht ist. Ferner ist ein Dia-Element, insbesondere austauschbar, im Gehäuse aufgenommen, durch welches, mittels des Lichts der Lichtquelle über eine optische Linsenanordnung ein Testbild projiziert werden kann. Die optische Linsenanordnung definiert eine optische Achse, die somit die optische Achse des Testgeräts ist.

Zudem weist das Gehäuse an seiner Außenseite der Frontplatte im Bereich des Dia-Elements eine Kopplungseinrichtung zur Ankopplung von optischen Vorrichtungen an das Gehäuse auf, die derart liegt, dass die optische Achse der angekoppelten optischen Vorrichtung auf der optischen Achse der Linsenanordnung liegt. Zudem ist eine Fixierungseinrichtung an der Frontplatte angeordnet, so dass in der Fixierungseinrichtung wenigstens ein Tragschienenpaar aufgenommen ist, wobei die Fixierungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass die Tragschienen des Tragschienenpaares parallel zur optischen Achse liegen. Die Tragschienen dienen zur Lagerung der optischen Vorrichtung, wobei ferner die optische Vorrichtung über Auflageelemente mit dem Tragschienenpaar verbindbar ist.

Diese Tragschienen sind besonders von Bedeutung, wenn relativ lange optische Vorrichtungen an das Testgerät angekoppelt werden sollen. Mithilfe der Tragschienen kann neben der Lagerung der optischen Vorrichtung, insbesondere eines Objektivs, auch Zubehör für den Test an den Tragschienen montiert werden. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Kamera handeln, die die aktuellen Einstellungen eines Objektivs wiedergibt oder einen Motor, der beispielsweise mechanisch Objektiveigenschaften, bspw. Zoom einstellt.

Die Tragschienen haben den Nachteil, dass besonders bei schwerer Beladung, insbesondere bei einem großen Hebel, die koaxiale Lage der optischen Achse der optischen Vorrichtung und der optischen Achse des Testgeräts in sehr engen Grenzen nicht mehr gegeben ist.

Es ist Aufgabe der Erfindung ein Testgerät anzugeben, das auf flexible Weise eine hohe Präzession bei der Ausrichtung der optischen Achse der zu testenden optischen Vorrichtung ermöglicht.

Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 in Verbindung mit seinen Oberbegriffsmerkmalen gelöst.

Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Fixierungseinrichtung wenigstens eine Stützschienenaufnahme für eine Stützschiene umfasst, wobei ferner eine Stützschiene in der Stützschienenaufnahme vorgesehen ist, die ebenfalls parallel zur optischen Achse liegt. Die Stützschiene liegt in Vertikalrichtung weiter entfernt von der optischen Achse als das Tragschienenpaar. Ferner ist wenigstens ein Fixierelement vorgesehen, das wenigstens ein Tragschienenpaar mit der wenigstens einen Stützschiene starr verbindet.

Auf diese Weise erfolgt eine bedarfsweise Stützmöglichkeit der Tragschienen über das Stützelement, so dass sich eine verbesserte Steifigkeit des Systems ergibt. Eine Beeinflussung der Stützeigenschaften ergibt sich durch die Anzahl der eingebrachten Stützelemente.

Die Tragschienen und die wenigstens eine Stützschiene sind bevorzugt lösbar mit der Fixierungseinrichtung verbunden. Dies erleichtert insbesondere den Transport oder das Handling spezifischer Anwendungen.

Vorzugseise liegt die Stützschiene in Horizontalrichtung mittig zwischen dem Tragschienenpaar. Dadurch können die auf die Tragschienen wirkenden Kräfte gleichmäßig auf die Stützschiene abgeleitet werden. Besonders bevorzugt hat sich hier die Gestaltung gezeigt, bei der das Tragschienenpaar und die Stützschiene ein gleichschenkliges Dreieck bilden.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann die Fixierungseinrichtung derart ausgebildet sein, dass die Fixierungseinrichtung zwei Stützschienen aufnimmt. Die beiden Stützschienen können so angeordnet sein, dass diese mit dem Tragschienenpaar ein Rechteck, insbesondere ein Quadrat, oder ein Trapez bilden. Durch diese Ausgestaltung kann neben einer Verbesserung der Stabilität auch besser auf bauliche Anforderungen des Testgeräts an der Frontplatte Rücksicht genommen werden. Die Ausgestaltung des Fixierelements ist in dieser Weiterbildung entsprechend an die Anordnung der Tragschienen und Stützschienen angepasst.

Bevorzugt sind die Tragschienen und die wenigstens eine Stützschiene als Stangen, insbesondere als Rohr, ausgebildet, wie dies bei gattungsgemäßen Geräten und Zubehörteilen üblich ist. Aufgrund dieser Ausgestaltung kann eine hohe Interoperabilität mit vielen Geräten, Zubehörteilen und optischen Vorrichtungen sichergestellt werden. Alternativ können die Schienen aber auch in Form von Rechteck-Profilen, insbesondere Rechteckhohlprofilen, oder T-Profilen ausgebildet sein.

Bevorzugt weist das Fixierelement gleich große Aufnahmen für die Tragschienen und die Stützschienen auf.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann die Fixierungseinrichtung neben einem ersten Tragschienenpaar ein zweites Tragschienenpaar aufweisen, wobei das zweite Tragschienenpaar in Vertikalrichtung näher an der optischen Achse liegt als das erste Tragschienenpaar und die Tragschienen des zweiten Tragschienenpaares einen geringeren Durchmesser als die des ersten Tragschienenpaares haben. Der horizontale Abstand des zweiten Tragschienenpaares ist dabei auch geringer als der horizontale Abstand des ersten Tragschienenpaares.

Eine solche Anordnung stellt eine Möglichkeit zur Verfügung unterschiedliche Befestigungssysteme gleichzeitig bereitzustellen.

Die Fixierungseinrichtung kann unmittelbar in die Frontplatte integriert sein, oder als separates Bauteil auf die Frontplatte aufgeschraubt sein. Die Ausgestaltung als separates Bauteil hat den Vorteil, dass gegebenenfalls die Aufnahmen für die Stützschienen auch außerhalb, insbesondere horizontal außerhalb, des Gehäuses liegen können.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Fixierungseinrichtung Spanneinrichtungen, durch die die Tragschienen und die wenigstens eine Stützschiene lösbar mit der Fixierungseinrichtung verbindbar sind. Auch das Fixierelement kann mit entsprechenden Spanneinrichtungen versehen sein. Solche Spanneinrichtungen, die insbesondere über Hebel oder Flügelschrauben betätigbar sind, führen zu einer einfachen und schnellen Handhabung.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung besitzen wenigstens ein Tragschienenpaar und die wenigstens eine Stützschiene denselben Durchmesser. Auf diese Weise können Tragschienen und Stützschienen bedarfsweise getauscht oder genutzt werden.

Durch die Erfindung kann daher ein Testgerät hoher Präzision und hoher Flexibilität bereitgestellt werden.

Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.

In der Beschreibung, in den Ansprüchen und in der Zeichnung werden die in der unten aufgeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen verwendet. In der Zeichnung bedeutet:

1 eine schematische perspektivische Ansicht einer ersten Ausführung eines erfindungsgemäßen Testgeräts;

2 eine schematische perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführung eines erfindungsgemäßen Testgeräts;

3 eine schematische perspektivische Ansicht einer dritten Ausführung eines erfindungsgemäßen Testgeräts, und

4 eine schematische perspektivische Ansicht einer vierten Ausführung eines erfindungsgemäßen Testgeräts.

1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer ersten Ausführung eines erfindungsgemäßen Testgeräts 10 zum Test einer optischen Vorrichtung, die hier als Objektiv 20 dargestellt ist. Das Testgerät 10 umfasst ein Gehäuse 12, das eine Frontplatte 16 aufweist. Innerhalb des Gehäuses 12 ist eine Lichtquelle untergebracht, deren Licht durch ein Dia-Element 14 fällt, das im Bereich der Frontplatte 16 am Gehäuse 12 austauschbar aufgenommen ist. Der Strahlengang der Lichtquelle führt über eine nicht gezeigte optische Linsenanordnung, die eine optische Achse AG definiert, und über das Dia-Element 14, wodurch ein Testbild projiziert werden kann. Das Gehäuse 12 weist ferner an seiner Außenseite der Frontplatte 16 im Bereich des Dia-Elements 14 eine Kopplungseinrichtung 18 zur Ankopplung des Objektivs 20 auf, die derart liegt, dass die optische Achse AV des angekoppelten Objektivs 20 in etwa auf der optischen Achse der Linsenanordnung AG liegt. Die optischen Achsen AG und AV sind im vorliegenden Idealfall identisch, so dass dieselbe optische Achse mit beiden Bezugszeichen beschriftet ist.

Ferner ist eine Fixierungseinrichtung 22 an der Frontplatte angeordnet, so dass in der Fixierungseinrichtung 22 wenigstens ein Tragschienenpaar 24 aufgenommen ist, wobei die Fixierungseinrichtung 22 derart ausgebildet ist, dass die Tragschienen 24a, 24b des Tragschienenpaares 24a, 24b parallel zur optischen Achse AG des Geräts liegen. Die Tragschienen 24a, 24b dienen zur Lagerung des Objektivs 20. Dazu ist das Objektiv 20 über wenigstens ein Auflageelement mit dem Tragschienenpaar 24 verbunden.

Erfindungsgemäß weist die Fixierungseinrichtung 22 wenigstens eine Stützschienenaufnahme 26a für eine Stützschiene 28a auf.

Die Fixierungseinrichtung 22 ist im vorliegenden Fall in die Frontplatte 16 in Form von Ausnehmungen integriert. Alternativ, kann die Fixiereinrichtung 22 aber auch analog der in 4 dargestellten Ausführung ausgebildet sein.

In der Stützschienenaufnahme 26a ist eine Stützschiene 28a, aufgenommen, die ebenfalls parallel zur optischen Achse AG liegt, wobei die Stützschiene 28a in Vertikalrichtung weiter entfernt von der optischen Achse liegt als das Tragschienenpaar 24, wobei ferner ein Fixierelement 30 vorgesehen ist, das wenigstens ein Tragschienenpaar 24 mit der einen Stützschiene 28a lösbar verbindet.

Die Stützschiene 28a ist in Horizontalrichtung mittig zwischen dem Tragschienenpaar 24 angeordnet, wobei der vertikale Abstand dem halben Abstand der Tragschienen 24a, 24b entspricht, so dass das Tragschienenpaar und die Stützschiene ein gleichschenkliges Dreieck bilden. Das Fixierelement 30 bildet dieses Verhältnis ab und verbindet die Tragschienen starr mit der Stützschiene, wodurch sich eine höhere Steifigkeit der Traganordnung ergibt. Das Fixierelement 30 umfasst Klemmmittel 32a, 32b um die Verbindung des Fixierelements 30 mit der Stützschiene 28a und dem Tragschienenpaar 24 herzustellen. Je nach Bedarf können so ein oder mehrere Fixierelemente 30 zur Versteifung eingesetzt werden.

2 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführung eines erfindungsgemäßen Testgeräts 40. Dieses ist im Wesentlichen analog zu dem in 1 beschriebenen Testgerät aufgebaut. Das in 2 beschriebene Testgerät unterscheidet sich von dem in 1, in der Ausbildung der Fixiereinrichtung 42. Diese umfasst neben dem Tragschienenpaar 24 zwei Stützschienenaufnahmen 44a, 44b nebst entsprechenden Stützschienen 46a, 46b. Die Stützscheinen 44a, 44b und Tragschienen 24a, 24b bilden eine rechteckige Anordnung. Auf diese Weise können in dem zentralen Bereich der Frontplatte 16 zwischen den Trag- und Stützschienen auch Bedienelemente oder Anschlüsse des Testgeräts vorgesehen sein. Die Ausführung mit zwei Stützschienen 46a, 46b bietet zudem eine höhere Belastungsmöglichkeit der Tragschienen 24a, 24b. Die Stützschienen 44a, 44b und Tragschienen 24a, 24b sind über ein Fixierelement 46 verbunden. Das Fixierelement 47 weist zwei Klemmbacken 48a, 48b auf, die jeweils eine Tragschiene 24a, 24b mit einer Stützschiene 46a, 46b klemmen.

3 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer dritten Ausführung eines erfindungsgemäßen Testgeräts 50 ähnlich der in 2 beschriebenen Ausführungsform. Wie in 2 beschrieben, weist auch die Fixiereinrichtung 52 neben der Aufnahmen für die Tragscheinen 24a, 24b zwei Stützschienenaufnahmen 54a, 54b auf. Im Unterschied zu 3 sind die Tragschienen 24a, 24b und die Stützschienen 56a, 56b trapezförmig angeordnet, so dass der Abstand zwischen den Stützschienen 56a, 56b größer ist als zwischen den Tragschienen 24a, 24b. Entsprechend dieser Anordnung weist das Fixierelement 56 ebenfalls Aufnahmen in trapezförmiger Anordnung auf. Wie auch in 2 beschrieben, weist das Fixierelement 57 zwei Klemmbacken 58a, 58b auf, die jeweils eine Tragschiene 24a, 24b mit einer Stützschiene 56a, 56b klemmen.

4 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer vierten Ausführung eines erfindungsgemäßen Testgeräts 60. Das in 4 beschriebene Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von den in den 1 bis 3 beschriebenen Ausführungsbeispielen dadurch, dass die Fixiereinrichtung 61 als separates, mit der Frontplatte 16 verschraubtes Bauteil ausgebildet ist. Zudem weist die Fixiereinrichtung 61 neben den Aufnahmen für Stützschienen 64a, 64b und den Aufnahmen für erste Tragschienen 63a, 63b noch Aufnahmen für zweite Tragschienen 62a, 62b auf. Die ersten rohrförmigen Tragschienen 63a, 63b haben dabei einen größeren Durchmesser als die zweiten rohrförmigen Tragschienen 62a, 62b.

Die ersten Tragschienen 63a, 63b haben bevorzugt einen Durchmesser von 19 mm, wobei die zweiten Tragschienen 62a, 62b bevorzugt einen Durchmesser von 15 mm besitzen. Die zweiten Tragschienen 62a, 62b werden bevorzugt dafür eingesetzt Zubehörteile für eine Messung anzubringen.

Regelmäßig kann auf die gleichzeitige Verwendung eines ersten Tragschienenpaares 63 und eines zweiten Tragschienenpaares 62 verzichtet werden, wobei zweckmäßiger Weise die entsprechenden Aufnahmen in der Fixiereinrichtung 61 dauerhaft vorgesehen sind.

Die zweiten Tragschienen 62a, 62b sind näher an der optischen Achse AG angeordnet sind als die ersten Tragschienen.

Die ersten Tragschienen 63a, 63b tragen in der Regel schwerere Objektive, die erfindungsgemäß über die Stützschienen 64a, 64b abgestützt werden.

Das Fixierelement 70 ist so ausgestaltet, dass es nur das erste Tragschienenpaar 63 mit den Stützschienenpaar 64 verbindet. Dieses entspricht im Wesentlichen dem in 3 beschriebenen Fixierelement 56 und wird daher im Weiteren nicht näher beschrieben. Die Stützschienen 64a, 64b weisen bevorzugt ebenfalls einen Durchmesser von 19 mm auf. So wird also erfindungsgemäß ein Tragschienenpaar 63 mit dem Stützschienenpaar verbunden und nicht zwei Tragschienenpaare 62, 63 untereinander.

Bezugszeichenliste

10
Testgerät
12
Gehäuse
14
Dia-Element
16
Frontplatte
18
Kopplungseinrichtung
20
Objektiv
22
Fixiereinrichtung
24
Tragschienenpaar
24a, 24b
Tragschiene
25
Auflagerelement
26a
Stützschienenaufnahme
28a
Stützschiene
30
Fixierelement
32a, 32b
Klemmmittel
40
Testgerät
44a, 44b
Stützschienenaufnahme
46a, 46b
Stützschiene
48a, 48b
Klemmbacke
47
Fixierelement
50
Testgerät
52
Fixiereinrichtung
54a, 54b
Stützschienenaufnahmen
57
Fixierelement
58a, 58b
Klemmbacken
60
Testgerät
61
Fixiereinrichtung
62
zweites Tragschienenpaar
62a, 62b
zweite Tragschiene
63
erstes Tragschienenpaar
63a, 63b
erste Tragschiene
64
Stützschienenpaar
64a,64b
Stützschiene
70
Fixierelement
AG
optische Achse
AV
optische Achse Vorrichtung